Wild Western Contiki Tours - USA Rundreise 2004

  • 19. Juli

    Santa Barbara nach LA

    Letzter Gemeinsamer Tag aller Tourteilnehmer. Schon beim Frühstück im Diner herrschte keine ausgelassene Stimmung wie sonst. Man war sich bewusst, dass das Ende näher rückt.

    Laut vorherigen bekannten Programm sollten wir am späten nachmittag im LA eintreffen.

    Contiki empfahl daher erst einen Flug am nächsten Tag zu buchen. Ha, man gut das ich noch 2 Nächte in LA bleiben würde.

    Auch der Morning Song im Bus konnte nicht viel helfen. Es wurden Adressen hin und her getauscht. Man wollte in Kontakt bleiben. Ich hielt noch ein zwei Jahre guten Kontakt nach Australien. Leider nicht länger. Denke es liegt daran, dass man sich dann nicht mehr gesehen hat.

    Tja, was mich und einige andere Überrascht hat war, dass wir noch vor 9 Uhr in LA angekommen sind. Wir sollten doch erst später am Hotel abgeladen werden!?

    Des Rätsels Lösung ist das wir noch eine kostenlose Stadtführung mit unseren Bus erhalten.

    Wie jetzt...? Das stand nirgends. Helen und ich schauten uns an. Dann hätten wir ja die Filmstudiotour am Anfang machen können anstatt die Rundtour.

    Es wurden die gleichen Ziele angefahren wie am Anfang beschrieben. Hinzu kam der Farmers Market. Dort waren wir rechtzeitig zum Mittag. Wir verpflegten uns gut an den Ständen.

    Während der Fahrt zum Hotel wurden vom Guide noch Umschläge verteilt. Trinkgeld für unseren Busfahrer und für ihn. Ich wage zu behaupten die Tour hat sich für die beiden gelohnt.

    Später wurde unter vielen Tränen Abschied von einander genommen. Die Mehrheit hatte tatsächlich Nachtflüge gebucht. Ich bekam mein Doppelzimmer wieder, auch als Einzelzimmer.

    Nach dem Abendessen im Hotelrestaurant traff sich der traurige Rest am Pool.

    Man ließ die Reise mit den vielen Erlebnissen schon revue passieren.


    20 Juli

    LA

    Männertag

    Ich hatte mich ja mit einen Italiener zum Baseball verabredet. Ich kannte den Sport nur den Namen nach. Weder kannte ich die genauen Regeln noch hatte ich es selbst irgendwann selbst gespielt. Aber man war ja da um was neues zu erleben.

    Auch das der Besuch des Spiels eine Tagesfüllende Aktivität ist, war mir nicht klar.

    Mit An- und Abreise mit dem Taxi waren wir mehr als 6 Stunden unterwegs. Davon knapp 5 im Stadium. Nach den Jahren ist mir nur hängengeblieben die vielen laufenden Verkäufern zwischen den Zuschauerreihen. Klischees lassen Grüßen. Und wir hatten gute Plätze. Diese waren aber voll in der Sonne. Ich war gegart als wir fertig waren.

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    21. Juli

    Abreisetag

    Nach dem Frühstück machte ich mich auf dem Weg per Taxi zum Sheriffs Department.

    Ich wollte noch versuchen ob ich wieder Patches tauschen konnte. Am Telefon erhielt ich leider keine Auskunft. Auch hier haben wieder Klischees zugeschlagen. Eine wusselige, überfüllte Polizeistation mit Donut essenden Beamten. Ich erhielt aber mein Abzeichen noch einiger Warterei.

    Der Rest des Tages war einfach nur lang, heiß und mit viel warten verbunden.

    Die Bestellung des Blue Cab zum Flughafen funktionierte auf die Minute genau. Aber so viele Autos in LA. Viele Leute beim Flughafen. Aber am Nachmittag hatte ich es geschafft und war am Gate. Der Flug nach Paris startete pünktlich und die Heimreise began.

    Leider hatte ich während des Fluges nur ein *** französisches Pärchen neben mir.

    Total unhöflich. Ich saß am Fenster, er neben mir und sie im Gang. Er hätte, wenn er es gekommt hätte seine Füße aus dem Flugzeug gestreckt. Ging nicht, daher waren die bei mir.

    Von Körperhygene hatten beide auch nix gehört. Und angeblich sprachen sie weder Deutsch noch Englisch. Der das Spiel kann ich auch spielen. Tja, ich hatte während des Fluges eine ser schwache Blase. Alle 20 Minuten, pünktlich, habe ich sie hochgescheucht. Und nach diversen Tritten gegen seine Füsse, hat er sie auch unter seinen Vordensitz gestellt und nicht bei mir.

    Lief alles unter dem Begriff "Kino ohne Geld".

    22 Juli

    Morgens Ankunft in Paris und zügiger Weiterflug nach Hamburg

    In Hamburg erwarteten mich auch meine Eltern. Ich war froh nicht noch alleine irgendwie nach Hause fahren zu müssen.


    ---

    Ein Fazit erstelle ich demnächst.

    Gruß

    MaJuKa

    Wer Fehler findet darf sie behalten!

  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • Ein Fazit erstelle ich demnächst.

    Darauf bin ich schon sehr gespannt. Es war eine Freude dich auf der Reise begleiten zu können und viele meiner Erinnerungen dabei aufzufrischen. Danke

    Sabine

  • Fazit

    Kosten:

    Der Spass hat mich damals ca. 3000 EUR gekostet. Wobei man ziemlich gut dritteln konnte in Flug, Contiki Tours und der Rest. Der Flugpreis war sicherlich hoch aber durch die relative kurzfristige Buchung bedingt. Der Preis für die Bustour fand ich sehr entspannt. Vorallen da schon einige Mahlzeiten inkludiert waren. Tja und die Spesen für Souvenirs, Unterhaltung, Essen etc. sind ja jeden selbst überlassen.

    Ich habe mir die Reise aktuell mal angeschaut, da wird doch ein anderer Preis als damals aufgerufen mit einer leicht anderen Routenführung und weniger inkludierten Mahlzeiten.

    An- und Abreise:

    Flug mit Air France war ok, Langstrecke halt. Man kommt ja auch nicht anders mal eben in die USA. Ich empfehle daher doch ein paar Tage vorher da zu sein und auch hinten noch ein paar Tage dran zuhängen. Viele von euch machen es ja auch so.

    Unterbringung:

    Das wir keine 4 Sterne Hotels erwarten können, sollte jeden bewusst sein. Unsere Unterkünfte waren immer sauber, hatten gute Betten und meist eine gute Lage.

    Und im Endeffekt hat man ja nur auf den Zimmern geschlafen.

    Essen:

    Das inkludierte Frühstück war immer gut, ausser San Diego. Der Rest vom inkludierten war vielfach Touriabfertigung mit unterschiedlichen Qualitäten. Wir sind aber immer statt geworden. Und wenn es nicht gereicht hat, hatte man die Freiheit, was nachzuordern oder wo anders hinzugehen.

    Route:

    Sehr schöne Route um einen kleinen Einblick in den Südwesten der USA zuerhalten.

    Privat würde man sicher Nebenstrecken fahren, unser Bus ist viel Highway gefahren. Auch das ist ein Punkt der einem klar sein sollte. An schönen Aussichtspunkten wurde aber immer gehalten.

    Bus:

    Moderner Reisebus. Als ob man in Deutschland unterwegs wäre. Keine Unterschiede.

    Praktisch war das unser Bus immer dabei war und viel für uns Taxi gespielt hat. Das war schon angenehm.

    Tourguide und Busfahrer:

    Ich glaube da hatten wir damals richtig viel Glück. Es hat einfach gepasst. Darauf hat man keinen Einfluss. Bei Ausflügen auf anderen Reisen erlebt man ja auch solche und solche Reiseführer.

    Die gut gemachte Sache unserer beiden schlug sich natürlich auch in deren Trinkgeld nieder. Daher glaube ich das viele genauso gut sind. Wir gaben ja nicht die üblichen 1-2 Euro...

    Gruppe:

    Internationale Gruppe mit Englisch als Sprache. Es sollte jeden klar sein, dass Englisch ein Muss ist. Ohne das geht es nicht. Auch sollte man offen sein neue Kontakte zu knüpfen.

    Da die Anreise und Reise eine Stange Geld kosten, ist es kein "Kegelclub Ausflug".

    Alle Standen entweder im Beruf mit beiden Beinen oder hatten Universitätsabschlüße. 2/3 meiner Kosten hat die Bundeswehr durch einen sehr netten letzten Monatssold bezahlt, der höher war als die normalen, da Entlassungssold enthalten war.

    Die Gruppe wollte feiern, konnte feiern, aber keine hat es übertrieben. Auch da sah man, jeder hatte etwas im Köpfchen. Zukünftige Gruppen sind natürlich immer ein Risiko. Ich bin mir aber sicher, dass man sich mit 1-2-3 Leuten aus einer 50er Gruppe durchaus verstehen kann und nicht alle "blöd" sind.

    U21:

    Großes Thema. Aus heutiger Sicht würde ich sagen, wenn man Zeit hat, fahrt erst mit 21 Jahren auf so eine Tour. Macht vieles einfacher. Man kann in die Clubs, Bars etc. und sagt nicht seinen neuen Bekannten; "Wir sehen uns dann später". Hat man jedoch wie ich damals später was anderes vor, reist trotzdem wenn euch die negativen Dinge bewusst sind.

    Ich hatte eine schöne Zeit.


    Ich würde wieder mit Contiki Tours unterwegs sein, wenn es ginge.

    Das es den Reiseveranstalter immernoch gibt und er vor Corona weltweit Reisen anbot, sagt auch einiges aus.


    Bereut habe ich während der Tour und hinterher keinen Moment.

    War alles einfach nur "NOREGRETS" und "LIFETIMEEXPERIENCE".

    Falls wer noch Fragen hat, ich beantworte sie gerne.

    Gruß

    MaJuKa

    Wer Fehler findet darf sie behalten!

  • Maulwurf Das kann ich verstehen. Man ist halt an gewisse Rahmen gebunden und es liegt auch viel an der Gruppe. Für mich war es halt eine super Möglichkeit alleine zuvereisen aber doch viel zu unternehmen und Leute kennenzulernen.

    bina.63 Danke das du mich begleitet hast.

    Das gilt natürlich auch für alle anderen Leser!

    MaJuKa

    Wer Fehler findet darf sie behalten!

  • MaJuKa

    Vielen lieben Dank für deinen tollen Bericht, hat mir viel Spaß gemacht.

    Meine Erfahrung mit Busrundreisen sind nicht sooo groß, aber die zeigten, dass Menschen, die diese Art des Reisens buchen sich auch gruppenkombatibel verhalten. Und so ein paar "Merkwürdige" hat man ja auch bei allen anderen Gelegenheiten dabei. Denen geht man aus dem Weg und gut ist es.

    Dann kann man viel sehen und erleben und so wie du... viel Spaß haben.

    Ich hatte jedenfalls Spaß bei deinem Bericht.

    LG Regina

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  • Vielen Dank für den tollen Reisebericht MaJuKa .

    Wir waren schon 10 Jahre vor Dir auf ähnlicher Route unterwegs, allerdings ganz individuell mit einem Wohnmobil.

    Deine Aufnahmen haben Erinnerungen geweckt.

    Auch ich kann die Route uneingeschränkt weiterempfehlen.

    LG
    Siegrid

  • Für ein erstes entspanntes Kennenlernen des Landes ist das eine prima Möglichkeit. Meine ersten Erkundungen der USA waren ähnlich. 14 Tage von Ost nach West und wieder zurück mit Bus und Flieger. Da war teilweise schon um 5 Uhr aufstehen angesagt =O. Leider hatten wir mit unserem Guide nicht so ein Glück, aber es war trotzdem ein unvergessliches Erlebnis. Danke für die schönen Erinnerungen.

    LG Susanne

  • das Spiel kann ich auch spielen. Tja, ich hatte während des Fluges eine ser schwache Blase. Alle 20 Minuten, pünktlich, habe ich sie hochgescheucht. Und nach diversen Tritten gegen seine Füsse, hat er sie auch unter seinen Vordensitz gestellt und nicht bei mir.

    Lief alles unter dem Begriff "Kino ohne Geld".

    Hammer! :D:D:D Richtig so..


    Danke natürlich auch für deinen Bericht :thumbup:

    LG Kathrin