Voraussetzend, dass Ihr Lust auf alte Reiseberichte habt, werde ich mal von unserer ersten Kreuzfahrt in der Karibik berichten. Die Reederei war Pullmantur, damals zu 95% spanische Reisende, also auch Bordsprache spanisch und die Crew in den Bars und Restaurants anders als bei anderen Anbietern ausschliesslich aus Mittel – und Südamerika. Konzept wie bei TUI All inclusive. Allerdings mit festen Tischzeiten in 2 Etappen und am Seetag einen Gala Abend. Fanden wir eigendlich ganz schön, sich an einem Abend mal aufzubrezeln. Also machten wir uns auf den Weg zu unserer ersten Kreuzfahrt. Zunächst flogen wir von Palma nach Madrid, von da an waren wir in den Händen von Pullmantur, die auch eigene Flugzeuge hatten, um die Gäste in die Karibik zu fliegen. Unser Ziel war Aruba. Vom Flughafen wurden wir direkt zum Schiff gebracht, die Koffer sollten direkt zur Kabine gebracht werden, zu der wir sogleich Zugang hatten, da die abreisenden Gäste mit unserer Maschine zurückfliegen sollten und schon morgens die Kabine, aber nicht das Schiff verlassen mussten. Da die Verteilung der Koffer einige Zeit später erfolgen sollte, ging es erstmal zum Abendessen und dann zu unserem ersten Auslaufen, mit Typhon, boah, war das schön, allerdings ohne Musik, da wir das nicht kannten, haben wir es aber auch nicht vermisst.
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Inzwischen war dann auch ein Koffer da, der zweite liess auf sich warten, wie sich später heraustellte war er in Madrid geblieben, da ich nicht daran gedacht hatte gemischt zu packen (was mir danach nie wieder passiert ist) hatte ich nur das, was ich an hatte, für mich war erstmal der Urlaub erledigt. Ich bekam einen Gutschein für die Bordboutiqen, aber so sauer, wie ich war, konnten die mit dem Pulmantur Logo bedruckten Artikel , mich nicht wirklich besänftigen.Troztdem standen wir am nächsten Morgen früh auf um das Einlaufen auf Curacaó mitzuerleben.
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Also nichts, wie runter von Bord, Klamotten kaufen und um ein bisschen die Gegend zu erkunden, auf einen Ausflug hatte ich an diesem Tag keine Lust. Um mein Unglück zu vervollständigen, war Sonntag und alle Geschäfte waren geschlossen. Wenigstens gab es ein paar Marktstände in der Nähe des Schiffes, wo ich mich mit dem Nötigsten eindecken konnte.
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