HURTIGRUTEN - die klassische Postschiffroute mit MS Kong Harald vom 07.03. - 18.03.2019
-
-
Nane,
sorry aber deinen RB muss ich leider meinem Mann erstmal vorenthalten...
(Kommt vielleicht noch auf schräge Ideen?)Er ist genau so ein Fan wie Ihr, ich leider nicht..., auch wenn mir dein RB und die Bilder super gut gefallen haben.
Gefährlich ist, dass wir im März unseren ersten Urlaub 2020 geplant haben aber noch nicht so genau wissen, wohin es gehen könnte.
LG Zwergnase
-
Hurtigruten

-
Lieben Dank für deine Antwort.
Wenn das "Übungsfotos" waren, wie sehen die Bilder dann erst aus, wenn du deine Kamera besser kennengelernt hast

LG Susanne
-
Hurtigruten

Ach nö..., und ehrlich gesagt, wäre auch das Schiff, wie es Nane beschrieben und gezeigt hat, auch nicht so meins.
Ab März möchte ich einen kleinen Hauch von Frühling spüren...Nane, sorry, ist nicht böse gemeint. Weißt du, weshalb ich auf deinen RB gestoßen und hängen geblieben bin?
Ich hab mir gedacht, wie kann man um diese Jahreszeit dahin fahren und dann noch so toll davon berichten.
Das hat mich einfach fasziniert!

Habt ihr eigentlich noch Nordlichter gesehen?
LG Zwergnase
-
Deine Übungsfotos sind Dir wirklich gelungen
. Ich bin ganz begeistert von deinem tollen Bericht und den grandiosen Bildern
. Auch ich habe auf unserer Winterreise erstmals mit einer Systemkamera experimentiert. Ansonsten ist bei uns ebenfalls die kleine TZ71 im Einsatz
. Jetzt bin ich ganz gespannt, ob ihr noch Polarlichter gesehen habt.LG Silke
-
Ich war im Sommer am Polarkreis (Finnland/Schweden) - Motorradtour - war absolut begeistert - aber im Sommer gibt es keine Polarlichter

Winter/Frühling mit Motorrad oder Wohnmobil - zu kalt - da bleibt nur Schiff - entweder Kreuzfahrt oder Hurtigruten - ich könnte mir vorstellen so eine Reise irgendwann zu machen - und die Bilder sind wirklich faszinierend
LG,
Takis
-
Er ist genau so ein Fan wie Ihr, ich leider nicht..., auch wenn mir dein RB und die Bilder super gut gefallen haben.
Ich konnte mir auch nie einen Skiurlaub vorstellen, bis mich mein damaliger Freund, heute Ehemann, genau dorthin mitschleppte. Es war genial oder ich noch schockverliebt

Das wiederholte sich jetzt mit seinem Wunsch "Postschiffreise". Was bin ich froh und glücklich diese Reise gemacht zu haben.
Betrachte es einfach als Abenteuerurlaub !
Ach nö..., und ehrlich gesagt, wäre auch das Schiff, wie es Nane beschrieben und gezeigt hat, auch nicht so meins.
Was mir ganz wichtig ist, ich kritisiere ja durchaus in meinem Bericht, aber grundsätzlich ist diese klassische Postschiffreise mit Hurtigruten nur zu empfehlen.
Es gibt diverse Schiffe bei Hurtigs, ab 2021 kommen dann noch die neuen Havila Schiffe hinzu.
Es gibt auch hier diverse Kabinenkategorien, ganz unten im Keller, auf dem Umlaufdeck wie wir und auf der Kong Harald gerade neu renoviert und möbliert. Es gibt auch eine tolle Suite, wer mag, da findet jeder seins und die Preise sind entsprechend unterschiedlich.
Und die Servicekräfte kannst du ganz anders erleben, anderer Kapitän, etwas bessere Beständigkeit der gebotenen Leistungen und alles ist gut.
Ich habe im Hurtigforum und auch auf FB überwiegend sehr positive Kritiken gelesen, aber vielleicht trauen die anderen sich nicht und benennen die Mängel nicht.
Unser Service war gut, bis auf diese 3 Personen und 3 oder 4 Begebenheiten. Unser Schiff war auf dieser Reise komplett ausgebucht, im Winterhalbjahr ist das nicht immer der Fall. 100 Gäste weniger und alles sieht komplett anders aus. Mich hat am meisten gestört, wie man damit vor Ort umgegangen ist. Ein freundliches Wort und man vergisst den ganzen Kram doch sofort.
LG Nane
-
Ich habe im Hurtigforum sehr positive Kritiken gelesen, aber vielleicht trauen die anderen sich nicht und benennen die Mängel nicht.
Die Berichte und anderen Inhalt dort sind sehr informativ und ich denke auch realistisch. Übrigens - eine Wienerin aus dem Forum hat vor zwei Jahren nach etlichen Reisen auf der alten MS Lofoten den dortigen Reiseleiter geheiratet
.Bezüglich des Servicepersonal - das ist kein Fachpersonal. Hauptsächlich sind es junge, blonde
Mädels, welche sich in ein paar Monaten an Bord ihr Studium verdienen. So war es zumindest damals.lg Christine
-
Die Berichte und anderen Inhalt dort sind sehr informativ und ich denke auch realistisch. Übrigens - eine Wienerin aus dem Forum hat vor zwei Jahren nach etlichen Reisen auf der alten MS Lofoten den dortigen Reiseleiter geheiratet
.Bezüglich des Servicepersonal - das ist kein Fachpersonal. Hauptsächlich sind es junge, blonde
Mädels, welche sich in ein paar Monaten an Bord ihr Studium verdienen. So war es zumindest damals.lg Christine
Hoffentlich ist das nautische Personal Fachpersonal und besteht nicht aus blonden Mädels, die sich ihr Studium verdienen.


-
Hoffentlich ist das nautische Personal Fachpersonal und besteht nicht aus blonden Mädels, die sich ihr Studium verdienen.


Davon habe ich noch nichts gehört oder gelesen.

-
Samstag – 16.03. - Bodø - Ørnes - Nesna - Sandnessjøen - Brønnøysund - Rørvik
Der Tag startet gut, die Sonne scheint, stahlblauer Himmel, wir haben kaum Wind.
Heute ist wieder ein Reisetag mit lauter "points of interest", sie werden alle im Tagesprogramm aufgelistet. Die MS Polarlys wird auch schon angekündigt und begrüßt uns, um 9:30 Uhr überqueren wir wieder den Polarkreis. Damit nehmen wir Abschied von der Arktis und heute gelingen mir auch schöne Fotos.
Auf Deck 7 wird die nächste arktische Tradition bei Hurtigs zelebriert. Bei dieser Polarkreiszeremonie wird Lebertran verteilt und wer das mitmacht, darf den Löffel behalten.
Wir drücken uns wieder erfolgreich davor, gehen lieber runter zum Shop. Heute gibt es um 10 Uhr Polarkreisbriefmarken und Poststempel, das Angebot wollen wir nutzen. Nebenan beginnt ein Vortrag "Norwegische Trolle und Märchen" und diese Präsentationen sind immer gut besucht.
Wieso beginnt eigentlich das Mittagessen heute schon wieder um 11:30 Uhr, sind wir im Krankenhaus?
Uns zieht es wieder nach draußen, Sandnessjøen steht an und danach die sieben Schwestern und es sind nicht die Wasserfälle im Geirangerfjord gemeint.
-
Die Sieben Schwestern erstrecken sich von Norden nach Süden auf der Insel Alsten.
An der Helgelandküste wirken die sieben aufgereihten Berggipfel (910 – 1072 m hoch) so erhaben, dass sich bei Einheimischen eine Legende von zu Stein erstarrten Trollfrauen um sie rankt.
Torstein und sein Expeditions-Team haben oben an Deck die Bar bestückt und er erzählt allen die Sage von den sieben Schwestern und die ist lang, sehr lang . . . .
Wir erleben alles bei einem wolkenlosen Himmel und strahlendem Sonnenschein, Umlaufdeck 5 und Außendeck 7 sind gut gefüllt, alle Kameras klicken was sie können. Es ist aber auch ein zu schönes Motiv.
-
Und weiter geht die Bilderflut . . . . wenn mich jemand fragt, ob ich die nordgehende oder die südgehende Route empfehlen würde, ich kann es immer noch nicht beantworten.
Es bleibt nur wenig Zeit bis Brønnøysund, um 16 Uhr legen wir hier für 1 Stunde und 15 Minuten an.
Die Stadt liegt in der geografischen Mitte Norwegens, wir sehen weniger Schnee, es ist etwas wärmer geworden und die Kinder fahren jetzt mit ihren Fahrrädern statt Schlitten.
Unser einstündiger Rundgang führt uns zur Kirche, wir sehen sehr einfache Holzhäuser, vieles scheint dem Verfall preisgegeben zu werden.
-
-
Dieses Licht! Wirklich zauberhaft, deine Fotos!
Ich bin ja so gar kein Mensch des Nordens, aber dein Bericht zieht selbst mich in seinen Bann.
Liebe Grüße Nicole -
Ihr merkt es schon, dieser 10. Reisetag, der 16. März hört nicht auf . . . also weiter geht's.
Der Torghatten
Alle, die eine Kamera haben, drängeln plötzlich ziemlich hektisch an die Reling, einige vergessen ihr gutes Benehmen. und alle wollen diesen berühmten Berg mit Loch fotografieren.
Die Stative stehen schon lange und Torstein erzählt die nächste Sage über das Loch im Berg. Dazu wird Musik gespielt, warum?? Die Stimmung ist so einmalig schön, das braucht es gar nicht.
Der Torghatten liegt auf der Insel Torget, in seiner Mitte hat er ein ca. 35 m hohes und rd. 160 m langes Loch. In einer ca. 30 minütigen Wanderung kann man dieses Loch erreichen.
Eine wunderschöne Lichtstimmung macht sich breit, das Schiff fährt extra eine Schleife, damit alle ein gutes Foto machen können. Und der Sonnenuntergang ist heute wunderschön, endlich . . .
-
Die Speisekarte für heute Abend wird studiert und lockt uns überhaupt nicht und so buchen wir kurzentschlossen für 18:30 Uhr wieder ein Abendessen im Kysten Restaurant.
Wir sind zunächst die einzigen Gäste und genießen einfach alles, die Jakobsmuscheln, das umwerfend zarte Rinderfilet, die Schokomousse in weiß und schwarz und das Glas Shiraz/Cabernet bzw. Mack-Bier. Anna überrascht uns und spendiert alle Getränke, wir werden sie definitiv wieder mit auf Reisen nehmen . . .
Die nächsten Gäste kommen erst gegen 19:30 Uhr und wir fragen uns, ob es eigentlich ein Kapitänsdinner im Hauptrestaurant gibt oder geben wird? Auf dem Tagesprogramm stand kein einziges Wort davon und das Menü war nicht gerade besonders – wir werden es nie erfahren . . .
Um 20:45 Uhr legen wir in Rørvik an und kurze Zeit später kommt schon die MS Lofoten. Das nutzen wir natürlich sehr gerne und viele andere Gäste auch, wir gehen schnell rüber zu einem Kurzbesuch.
Seit 1964 fährt das älteste und kleinste Schiff der Flotte für Hurtigruten. Hier ist der traditionelle Stil erhalten geblieben, die Ausstattung ist weitgehend original, mit viel Holz und Messing, Original-Kunstwerken, Bullaugen, sie steht unter Denkmalschutz und die Gäste an Bord sind begeistert und große Fans.
Ich komme mit einer Dame ins Gespräch, sie schwärmt von "ihrem" Schiffchen, die Augen leuchten, Begeisterung pur . . . so sehen echte Fans aus. Ende 2020 soll sie außer Dienst gestellt werden, das wird noch ein trauriger Abschied werden.
Wir fotografieren fleißig und dann legt die alte 55-jährige Lady ab und rauscht einfach schnurgerade davon, das hat was! Nice to see . . .
-
Es geht wieder zurück auf die Kong Harald und um 21:30 Uhr legen wir pünktlich ab.
Wir gehen hoch auf Deck 7, wo bleibt mein Grünlichtgewitter? Es ist eine leichte Bewölkung angesagt, der KP-Wert ist bestens, also gute Polarlichtaktivität, das muss heute klappen.
Wir sehen leichte, schmale grau/grünliche Bänder an Steuerbord, neben mir fängt man an zu kreischen „oh my god, oh my god“, die Frau hört gar nicht mehr auf.
Hinter mir steht plötzlich ein wildfremder älterer Asiate und plärrt lauthals in mein Ohr „want to see? want to see?“
Ich drehe mich um, gucke überrascht auf seine Kleinbildkamera direkt vor meiner Nase, sehe irgendwas verschwommenes Grünes auf dem winzigen Display.
Was will der Mann von mir, Birgit jubelt ihm zu „GREAT“ - er ist begeistert, so macht man Leute glücklich und geht.
Einige Gäste krabbeln auf Deck 6 über die Whirlpool-Absperrungen hinweg, nur um besser fotografieren zu können.
Ich verstehe diesen Hype nicht, bin ich wieder die Einzige, die enttäuscht ist? Das ist doch kein Nordlicht! Leider kann ich euch keine besseren Bilder präsentieren und diese wenigen sind auch alle nachbearbeitet. Also, es nützt alles nichts, ich muss da noch mal hin

Gegen Mitternacht liegen wir im Bett und schlafen auf der Stelle ein, hören und sehen nichts mehr . . . .
Gute Nacht
-
Polarlichter - wie schön ! Ich muss dort auch hin im Winter

-
