Wie schön
Das Gefühl des allerersten Auslaufens ist einfach wundervoll.
Ja urlauberin2 das hätte ich auch so nicht erwartet.
Wie schön
Das Gefühl des allerersten Auslaufens ist einfach wundervoll.
Ja urlauberin2 das hätte ich auch so nicht erwartet.
Ich hoffe, ihr geht mit dem richtigen Partner von Bord![]()
Was für ein toller Bericht ! Ich könnt auch gleich wieder los in den hohen Norden. Man merkt Dir Deine Begeisterung an, das finde ich sooooo schön ![]()
Bebe Ja ich habe schon den richtigen wieder mitgenommen, ich brauche den denn ohne Koch funktioniert ein Restaurant nicht ![]()
sylvia310575
Wunderschöne Fotos! Schön, dass Du einen RB schreibst.
Ich kann Dich so gut verstehen - die erste Kreuzfahrt bleibt unvergessen
Den Gänsehautmoment, wenn der Graf singt, habe ich bei jedem (1.) Auslaufen.
Und das nach vier KF.
Mein Freund hält mich wahrscheinlich für ein bisschen gaga, wenn ich im September nach dem langen Flug nach NY UNBEDINGT bis zum Auslaufen wach bleiben möchte.
lichen dank für Deine Mühe den RB zu schreiben - ich begleite Euch sehr gerne!
Einfach toll. Da bin ich doch auch dabei.
Wie schön
Das Gefühl des allerersten Auslaufens ist einfach wundervoll.
Ich habe eben beim Lesen Pipi in die Augen bekommen![]()
Kann mich noch sehr gut an unsere 1. Kreuzfahrt erinnern.
Da steht man vor dem Schiff und man kann es einfach nicht glauben, dass man gleich das Schiff betritt.
Bis zu diesem Zeitpunkt 12/2008 war immer nur der Gedanke da, Kreuzfahrten ist nur was für die oberen 10.000
sylvia310575 freue mich auf deinen Bericht!
Bebe Ja ich habe schon den richtigen wieder mitgenommen, ich brauche den denn ohne Koch funktioniert ein Restaurant nicht
Dann ist ja gut
Kompliment an deinen Schreibstil, du schreibst so schön lebendig und humorvoll, es macht Spaß deinen Bericht zu lesen![]()
04.07. Seetag – Schaukeln, Schwindel & Sektwunder
Seetag Nummer zwei – wir sind unterwegs Richtung Nordkap, und heute zeigt sich das Meer von seiner lebendigeren Seite. Die See ist nicht mehr ganz so ruhig, und das macht sich bemerkbar…
Ich stehe morgens auf – soweit alles gut, aber irgendwie ist mir ein bisschen schwindelig. Mein Freund Hansi hat direkt einen Tipp parat:
„Trink doch mal eine Cola, das bringt den Kreislauf in Schwung!“
Gesagt, getan – aber leider: keine Besserung. Der Schwindel bleibt, und ich bin nicht allein. Auch mein „Bruder“ Paul kämpft mit den Wellen. Währenddessen genießen Hansi und seine „Schwester“ Cordula den Seegang – als wären sie auf einer Wellness-Schaukel. Paul und ich? Not amused.
Dann, gegen 11 Uhr, kommt Hansi mit einem neuen Vorschlag:
„Wie wär’s mit einem Sekt? Vielleicht hilft das ja besser als Cola.“
Ich lache, denke mir „Warum eigentlich nicht?“ – und trinke meinen ersten Sekt des Tages. Und was soll ich sagen? Es wirkt!
Zwei Gläser später bin ich wieder fit, der Schwindel ist wie weggeblasen, und ich kann den Tag genießen. Paul hingegen bleibt skeptisch – kein Sekt für ihn, und so verbringt er den halben Tag im Bett.
Für mich aber heißt es: Zurück ins Urlaubsfeeling!
Wir verbringen den restlichen Tag ganz entspannt – mit Essen, Trinken, Sonne tanken und einfach mal nichts tun. Genau das, was ein Seetag sein sollte: Erholung pur.
05.07. Seetag – Von Sekt am Morgen bis zur Schlagerparty am Abend
Ausschlafen bis 8 Uhr – das neue Urlaubsritual. Und weil gestern der Sekt um 11 Uhr so gut gewirkt hat, dachte ich mir heute: Warum warten?
Also gab’s schon beim Frühstück den ersten Sekt – zur Vorbeugung quasi. Und siehe da: Mir ging’s blendend.
Der Plan für den Tag war klar: Sauna, Entspannung, Ruhe.
Mein Bruder Paul war direkt raus – Sauna ist nicht sein Ding. Also ging ich mit Hansi und Cordula los, voller Vorfreude auf ein bisschen Wellness.
Der erste Saunagang war okay – ich bin, wie Paul, kein großer Saunafan, aber ich wollte es mal wieder versuchen. Danach genossen wir ein wohltuendes Fußbad, und ich war eigentlich schon durch mit dem Thema.
Hansi und Cordula wollten noch in die Aufgusssauna, die mir zu heiß war. Also sagte ich:
„Kein Problem, ich gehe schon mal in den Ruheraum und warte auf euch. Ich nehme eure Bademäntel mit.“
Der Ruheraum war zu 70 % leer, ich fand drei Liegen nebeneinander, legte mich auf eine und die Bademäntel auf die anderen beiden – für maximal 10 Minuten.
Und dann passierte es:
Ein älterer Herr kam auf mich zu und faltete mich lautstark zusammen. Ich sei unverschämt, Liegen zu reservieren sei verboten, und er ließ mich nicht zu Wort kommen. Ich versuchte zu erklären, dass die anderen gleich kommen – keine Chance.
Er beschimpfte mich weiter, und ich war so überrumpelt, dass ich alle Liegen freimachte und ihm sagte, er könne sie alle haben.
Was dann passierte, war mein persönlicher Worst Case:
Ich bin ein Mensch, der nicht aus Verletzung, sondern aus Wut weint. Wenn mich jemand ungerecht behandelt, bekomme ich einen Fluchtinstinkt – und genau das geschah.
Ich schnappte die Bademäntel, suchte mir eine Ecke, wo ich allein war, und heulte wie ein Schlosshund.
Ich wollte einfach nur raus aus der Situation – aber ich konnte nicht, weil ich die Bademäntel von Hansi und Cordula noch hatte.
Fünf Minuten später kamen die beiden, und ich drückte ihnen unter Tränen die Bademäntel in die Hand. Zu Hansi sagte ich nur:
„Du kennst mich – hat nichts mit euch zu tun. Mich hat gerade jemand zusammengefaltet, ich gehe jetzt.“
Hansi verstand sofort, Cordula war geschockt und musste erst aufgeklärt werden.
Ich bin kein Liegenreservierer – im Gegenteil, ich mag das selbst nicht. Vielleicht war es nicht ganz korrekt, aber in einem fast leeren Raum für 10 Minuten…
Was mich verletzt hat, war die Art und Weise – laut, aggressiv, vor anderen Leuten. Das war nicht okay.
Ich bin dann raus auf die Überschaubar (ja, ich bin Raucher), habe eine Zigarette geraucht und eine Cola getrunken, um wieder runterzukommen.
Hansi hat mich später eingesammelt, und wir sind erst mal in Ruhe essen gegangen. Danach hat er sein Mittagsschläfchen gehalten, und ich habe mich mit einem Buch in die TUI Bar verkrochen – einfach mal abschalten.
Am Nachmittag ging’s wieder in die Außenalsterbar, dann Abendessen – und dann kam das große Finale:
Schlagerparty!!
Ich bin ein bekennender Schlagerfan, und es war einfach großartig. Selbst Cordula und Paul sind mitgekommen.
Allerdings: Als der DJ „Cordula Grün“ spielte, war unsere Cordula plötzlich verschwunden – und kam erst zurück, als das Lied vorbei war.
Am Ende wurde es doch noch ein schöner Seetag, der bis spät in die Nacht ging.
Wir haben die Abtanzbar abgeschlossen – ohne Paul, aber mit viel Spaß.
Und morgen? Nordkap!
Die Einfahrt habe ich leider verpennt – Wecker vergessen. Aber hey, man kann nicht alles haben!
Ups das habe ich euch noch Unterschlagen an dem Tag gab es noch die Porlarkreistauf, haben wir natürlich mitgemacht
Wir waren am 02.07 auch am Nordfjordeid mit Wohnmobil.
Eure Abfahrt:
Reisebericht von der Wohnmobiltour (3 Wochen):
Ui wie schön danke tigerdisco
06.07. Honningvåg & Nordkap – Theater, Rentiere und ein Apfelstrudel zum Niederknien
Der Tag beginnt… verschlafen.
Ja, ich habe die Einfahrt nach Honningvåg verpennt – Wecker vergessen. Aber gut, man kann nicht jeden Sonnenaufgang mitnehmen. Dafür gab’s ein entspanntes Frühstück, und der Ausflug startete erst um 11:30 Uhr. Also: ordentlich anziehen und Honningvåg erkunden – wobei „erkunden“ hier ein großes Wort ist. Viel gibt’s nicht zu sehen, aber das macht nichts. Die Ruhe und die klare Luft machen alles wett.
Dann ging’s los mit unserem Ausflug:
„Besuch am Nordkap und Perleporten-Theater“
Die Reihenfolge wurde spontan geändert – erst Theater, dann Panorama, dann Nordkap. Kein Problem, wir bekamen alles zu sehen, was wir wollten.
Unsere Reiseleiterin war eine deutsche Lehrerin, die in Norwegen lebt – und sie war einfach großartig. Mit viel Herz, Humor und Wissen hat sie uns durch den Tag begleitet. Ein echtes Highlight!
Das Perleporten-Theater war eine charmante, kurzweilige Aufführung von jungen Leuten – mit viel Engagement und Witz. Hat richtig Spaß gemacht!
Für mich persönlich das Highlight des Tages.
Die kleinen Dörfer, die weite Landschaft, die Geschichten über die Samen – alles wunderbar erklärt von unserer Reiseleiterin.
Kurz vor dem Nordkap hielten wir sogar bei einer samischen Familie – mit Rentieren zum Anfassen und tollen Fotomotiven. Natürlich haben wir auch ein paar Souvenirs gekauft.
Funfact des Tages:
Rentier-Weibchen verlieren ihr Geweih im Frühjahr nach der Geburt, Männchen im Herbst nach der Brunftzeit.
Also… Rudolf mit Geweih im Winter?
→ Entweder ein Weibchen oder kastriert. ![]()
Eigentlich sollte es mein Highlight der Reise sein – und ja, es war beeindruckend.
Wir hatten tolle Sicht, und statt der erwarteten 2 °C waren es angenehme 10 °C.
Aber ganz ehrlich: Der Geirangerfjord bleibt unangefochten mein Favorit.
Trotzdem: Alles angeschaut, das obligatorische Foto gemacht, die Ausstellung besucht – und meiner Mutter eine Postkarte geschickt (Pflichtprogramm!).
Es war schön, aber auch ziemlich voll – das hat ein bisschen die Magie genommen. Trotzdem: Ein gelungener Ausflug von Anfang bis Ende.
Erst mal ein kleines Aperölchen, dann Abendessen im Anckelmannsplatz – und was gibt’s da?
Gans mit Rotkohl und Knödel!
Ich war im Himmel.
Hansi meinte, er bräuchte eine Sackkarre, um mich wieder aus dem Restaurant zu bekommen – ![]()
Müde, glücklich und vor allem satt, haben wir uns in der Galeriebar durch die Schnapskarte getestet.
Und was soll ich sagen? Mein „Bruder“ Paul hat länger durchgehalten als ich.
Ich habe den Apfelstrudel-Schnaps probiert – und bin dabei geblieben.
Er war so lecker, dass ich als Erste ins Bett musste.
Morgen steht Tromsø an – und diesmal erkunden wir die Stadt auf eigene Faust.
Ich bin gespannt, was uns erwartet!
Ich glaube, wenn die Sonne nicht scheint, fehlt dem Nordkap einfach das "gewisse Etwas". Ging uns genauso. Da war ich jetzt mal, muss aber nicht mehr hin. Aber der Weg dahin und wieder zurück und das Erleben der Mitternachtssonne - ein Traum! Da hattes Du aber noch gar nichts dazu geschrieben ...
Gruß Joni
Joni Ja da hast du recht Mitternachtssonne ist ein Traum ich lass einfach mal die Bilder sprechen! Aufgenommen so gegen 0:30 Uhr.
Hi sylvia310575 ,
vielen lieben Dank für diesen bis hierher super RB. Besonders Deine Art wie Du schreibst bzw. es "erzählst". Einfach klasse. Genau meine Art. Ich freue mich auf den Rest.
Mir gefällt dein Schreibstil auch sehr und ich bin gespannt auf die Fortsetzung.
Danke sylvia310575 für den schönen Bericht, den du so nett formulierst.
Meine allererste Ausfahrt mit dem Grafen. Ich dachte immer, das sei kitschig. Jetzt sage ich: magisch.
Wir haben inzwischen schon einige Kreuzfahrten gemacht und es ist immer wieder magisch
.