Einfach genial Dein Reisebericht liebe Katja Kati22.
Auch wenn ich zwischendurch hier immer mal kurz reingeschaut habe, werde ich ihn mit Genuss erst nach meiner eigenen Rückkehr Mitte Oktober noch einmal mit Genuss lesen.
Einfach genial Dein Reisebericht liebe Katja Kati22.
Auch wenn ich zwischendurch hier immer mal kurz reingeschaut habe, werde ich ihn mit Genuss erst nach meiner eigenen Rückkehr Mitte Oktober noch einmal mit Genuss lesen.
Kati22 vielen Dank für deine tollen Bilder kommt gut nach Hause
Herzlichen Dank auch von mir Kati22 es war toll und ich freue mich das Ihr so eine schöne Reise hattet. Kommt gut nach Hause.
Auch ich sage danke für den tollen RB und die wunderschönen Fotos Kati22 ![]()
Habe Euch gerne begleitet. Kommt gut nach Hause
Vielen Dank, liebe Kati22 auch von mir für den wunderschönen Reisebericht ![]()
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Eine tolle Einstimmung auf die Amera für nächste Woche.
Auch von mir ein dickes Dankeschön liebe Kati22 für deinen gut geschriebenen und ausführlichen Bericht, für die wirklich schön Fotos und generell für die Zeit , die du von deinem Urlaub für uns daheim gebliebene abgezwackt hast ![]()
Von Grönland kann ich tatsächlich nie genug lesen … und vor allem nie genug Eisberg-Bilder sehen ….![]()
Danke vielmals und liebe Grüße
Marina
Auch von mir ein großes Dankeschön für den wunderbaren Bericht! ![]()
Kati22 Vielen dank dass du uns mitgenommen und so viele wunderschöne Fotos gezeigt hast, ich möchte auch so gerne mal nach Grönland 😍
Auch ich sage DANKE liebe Kati22 für Deinen Live-Bericht und vor allem die tollen Bilder!!! Das steigert meine Vorfreude auf die Island & Grönland Tour im Sommer 2026 ungemein!!! ![]()
Ich hoffe, ihr seid gut in Bremerhaven und anschließend zu Hause angekommen! Auf dass ihr noch lange in Erinnerungen schwelgen könnt! ![]()
Mig ich würde sehr gerne, aber meinen Mann konnte ich von Grönland noch nicht überzeugen. Aber das ist jetzt zu sehr OT.
Kenne ich.
Am Abend nach dem Ablegen fand bereits die Abschiedsgala inklusive des dritten und letzten Galaessens statt.
I.d.R findet es bei Phoenix immer am Abend vor der Abreise statt, wir empfanden die neue Regelung, wie auch viele andere Gäste, als sehr angenehm. So konnte die Galakleidung früher in den Koffer.
Da ich euch mit Bilder vom Essen bisher verschont habe, hier zumindest das Galaessen fotografisch festgehalten.
09.09.2025 Kirkwall / ORKNEY Inseln Schottland
Die Orkney Inseln (ca. 70) haben eine Gesamtfläche von ca. 1.000 qkm, wobei die Hauptinsel, wo auch Kirkwall liegt, ca 50% der Fläche ausmacht. Die ca 20 bewohnten Inseln sind mit kleinen Fähren mit der Hauptinsel verbunden. Ca 23.000 Einwohner leben auf den Inseln, davon ca 7000 in Kirkwall.
Von Phoenix wurden für uns 2 interessante Ausflüge angeboten.
Zum einen "Ring of Brodgar" [wahrscheinlich schon 2700 vor Chr. entstanden, Steinkreis grösser als Stonhenge] Die dort 2002 durch einen Bauern beim Pflügen des Feldes entdeckte jungsteinzeitliche Siedlung ist bis heute noch nicht komplett ausgegraben und erforscht.
Wir entschieden uns für den 2,5-3 stündigen Rundgang durch Kirkwall. Denn unsere Liegezeit war auf wenige Stunden am Nachmittag begrenzt. Unser Guide Brian vermittelte uns schon im kostenfreien Busshuttle einiges über seine Heimat.
Das Highlight war natürlich die St. Magnus Kathedrale [Licht des Nordens]
Sie berherbergt neben den Gebeinen des heiligen Magnus noch ein Denkmal für den Arktisforscher John Rae ( rechts liegend, neben dem Altar) und die Schiffsglocke der Royal Oak, die am 14.10.1939 vom deutschen U Boot 47 in der Bucht Scapa Flow versenkt wurde. (links vom Chorraum)
Die natürliche Bucht galt als sicher für die Marine und es war bis dahin undenkbar, dass ein U Boot hier hereinkommen könnte. 800 Matrosen verloren ihr Leben. Somit ist die Glocke als Gedenken für die Verstorbenen zu sehen.
Übrigens waren schon im ersten Weltkrieg die restlichen deutschen Marineschiffe nach der Kapitulation in der Bucht interniert. Der damalige dt. Kommandat befahl das gemeinsame Zerstören der deutschen Flotte, damit die Schiffe nicht den Briten anheim fielen. Noch heute liegen einige Wracks am Meeresboden und werden von Tauchern besucht.
Die Kathedrale wurde 1137 von einem Neffen des heiligen Magnus gestiftet. Vor der Reformation gehörte die Kirche zur Diözese Trondheim, später kamen die Orkneys zu Schottland.[Orkney war als Sicherheit für die Mitgift für König James III an Schottland verpfändet worden]
Aufgrund der historischen Verbindung zu Norwegen und der finanziellen Vernachlässigung der Inseln seitens Schottland, wurde 2023 ein "Orkxit" überlegt. [Ziel: selbst verwaltetes Gebiet Norwegens]
Das Bauwerk ist im unteren Teil romanischen, im oberen gotisch errichtet. Der Sandstein stammt von den Inseln und ist gelb oder rötlich.
In der Kathedrale gibt es auch ein Verlies, wo vor allem Frauen festgehalten wurden, bevor sie als Hexen hingerichtet wurden.
Der heilige Magnus hat um 1100 gelebt und war bei der Bevölkerung sehr beliebt, da er zu Lebzeiten friedvoll war und sich weigerte, bei Klöster Plünderungen mitzumachen. Später wurde er und sein Cousin Hakon Earl's of Orkney. Erst ging es noch harmonisch zu, später begann aus Neid und Machtbesessenheit Hakons ein Streit. Zu den Friedensverhandlungen erschien Magnus unbewaffnet, was sein Cousin ausnutzte und ihn ermordete per Axtsschlag auf den Schädel. Kurze Zeit später gab es vermeintliche Wunder, u.a. konnte der Bischof William (BischofsPalast) wieder sehen, somit wurde er heilig gesprochen.
Die Gebeine des hl. Magnus wurden in einer Säule rechts neben dem Altar gefunden. Der einfache Holzsarg wurde mittlerweile wissenschaftlich untersucht und auch der Schädel, der entsprechende Verletzungen aufwies. Erst im Februar 2025 wurde seitens der Wissenschaftler die bisherigen Mutmaßungen bzgl der Gebeine bestätigt. Man vermutet, dass man sie eingemauert in den Säulen vor ReliquienRäubern schützen wollte. Nur ein Kreuz in einem gelben Sandstein oberhalb von drei roten Sandsteine weisen auf den Ort hin. Natürlich wurde mittlerweile eine Gedenktafel angebracht. Ein zweiter ähnlicher Sarg wurde dem Stifter der Kathedrale/Neffen zugeordnet.
Das grosse Fenster über dem Eingang wurde anlässlich der 850 Jahr Feier 1987 von Königin Elisabeth persönlich enthüllt. Unser Guide Brian zeigte stolz ein Bild von sich als Soldat, in dessen Eigenschaft er an dem Tag dabei war.
Seit 1854 ist die Kirche Eigentum des Volkes und die Erhaltung wird vornehmlich aus Spenden und Eintrittsgeldern finanziert.
Mit einer vorab gebuchten Führung kann man die oberen Etagen und den Turm besichtigen.
Kuriosum:
Die Bronzeplatte vor der St. Magnus Kathedrale ist dem
Baa = Spiel der Orcadians gewidmet, das zu Weihnachten/Jahreswechsel gespielt wird. Nicht selten spielen insgesamt ca 300 Einwohner in 2 Mannschaften [in Kirkwall Südteil gegen Nordteil der Stadt]. Eine Begrenzug der Teilnehmer gibt es nicht, dazu gibt es nur rudimentäre Regeln. Ein Lederball muss ins "Tor" der eigenen! Mannschaft gebracht werden, egal wie.... Und das Spielfeld ist die ganze Stadt! Der Baa [Ball] ist oft nicht im Getümmel sichtbar und die Verletzungen der Teilnehmer vielfältig. Geschäftsleute verbarrikadieren ihre Lokale und Anwohner parken ihre Autos weit ab vom Geschehen
Unser Weg ging nun zum wenige Meter entfernten Bischofspalast, der nur noch eine Ruine ist. Gelder für einen Erhalt waren nicht vorhanden. Hier verstarb übrigens 1263 der norwegische König Håkon IV und wurde in der Kathedrale beigesetzt, später nach Trondheim überführt.
Gegenüber des Bischofspalast gibt es noch die Ruinen des Earl Palace, ein Mahnmal für die Dekadenz, Machtmissbrauch und Egozentrik des Earl Patrick Stewart, der ab 1592 hier herrschte. Mit erpressten Geldern und Frondiensten ließ er sich seinen Palast errichten. Nicht verwunderlich, dass die Bevölkerung kein Interesse am Erhalt dieses überdimensionierten Palastes hatte und diesem dem Verfall überließ. Patrick Stewart wurde übrigens wegen seiner Schulden und Grausamkeiten 1615 in Edinburgh hingerichtet.
Der geführte Rundgang endete am Museum schräg gegenüber dem Hauptportal der Kathedrale. Der Eintritt ist frei! ( auch WC frei im EG)
Unsere Zeit reichte allerdings nicht mehr für den Besuch der Museumsausstellung und wir spazierten nur noch ein wenig durch die Gassen und nahmen dann gegen 17:00 Uhr den Busshuttle zurück zum Schiff. [! Entfernung Ort/Hafen scheint gering, ist aber zu weit zum Laufen und Shuttle kostenfrei!]
Vor dem Ablegen konnten wir noch die Verladung von Rindern und Schafen verfolgen.
Das letzte Ablegen ( wieder etwas vor der angekündigten Zeit, was bei einigen Passagieren für Unmut sorgte) und ab ging es über die Nordsee mit einem Seetag nach Bremerhafen.