Hallo,
danke für den tollen Bericht und die Bilder.
Rügen waren wir noch nicht und steht ganz oben auf unserer Liste.
LG
biggi43
Hallo,
danke für den tollen Bericht und die Bilder.
Rügen waren wir noch nicht und steht ganz oben auf unserer Liste.
LG
biggi43
Dann hoffe ich mal, dass ihr eure Rügen-Reisepläne alsbald in die Tat umsetzen könnt biggi43 ![]()
Ein Urlaub in Binz ohne Besuch des Tortenecks ist zwar möglich, aber sinnlos
...
Irgendein Fori hatte mir mal diesen genialen Tipp gegeben- ich weiß leider nicht mehr wer es war...
Könnte auch von mir gewesen sein
...wir sind seit 2014 bei jedem Besuch in Binz mindestens einmal dort.
Ich hab heute wie ein kleines Kind mit der Nase an der Auslage geklebt und konnte mich erst nicht entscheiden- sah alles nach MEINS aus
Sopur
31.08.2020 Lost Place - Schloss Dwasieden
Schloss Dwasieden war einst das wertvollste Gebäude auf Rügen- ein prächtiges Schloss aus schwedischem Granit und Marmor, verkleidet mit französischem Sandstein. 4 Millionen Reichsmark hat seinerzeit der Bau gekostet. Auch für damalige Verhältnisse eine enorme Summe. Bauherr war Friedrich Hitzig, ein Schüler Karl Friedrich Schinkels. Sämtliche grobe Baumaterialien wurden von der Seeseite her über eine extra dafür angelegte Schneise über das Steilufer hochgehievt.
Heute erinnern nur noch vereinzelte Säulenreste und die Ruinen der beiden Pavillon-Flügel an den einstigen Prunkbau. Die Bauzeit war von 1873-1877. 1934 zog in Dwasieden die Kriegsmarine ein. Man nutze das Schloss als Offizierskasino. 1948 wurde das Schloss gesprengt. Militäraltlasten mussten dem Befehl der sowjetischen Besatzungsmacht weichen...
Es ist wie ich finde ein mystischer Ort, an dem man an jeder Ecke etwas neues entdeckt. Es gibt viele alte verfallene Häuser, Bunker und ehemalige Militärobjekte zu bestaunen.
Wer auf der Suche nach Fotomotiven ist, wird hier auf alle Fälle fündig...
Leider wird dieser schöne Ort durch sehr viel Müll verschandelt. Wo kann man seine alten Reifen oder den kaputten Campingstuhl besser entsorgen als dort- ohne Worte ![]()
Unterwegs gab es auch immer wieder schöne Ausblicke aufs Meer.
Morgen wieder mehr Meer...
Oceanmotion da ist’s aber echt schade drum ![]()
Ganz wunderbare Fotomotive Oceanmotion , dieser verwunschene Ort.
LG Susanne
01.09.2020 Trockenrasen und Schäfchenwolken
Das Mönchgut und damit die Zicker Berge gehören zu den niederschlagsärmsten Gebieten an der Deutschen Ostseeküste. Trockenrasen sind sehr spezielle Lebensräume, die sich durch eine hohe Artenvielfalt im Tier- und Pflanzenreich auszeichnen. Niederschlagsarmut, hohe Bodentemperaturen und extreme Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht kennzeichnen den Lebensraum.
Wir fahren nach Gager und lassen dort unser Auto stehen. Das Tagesticket für 3€- ein echter Schnapper, wenn man andere Parkplätze und deren Parkgebühren hier kennt![]()
Wir wollen als erstes hoch auf den Kamm und dann am Wasser wieder zurück. Der erste Aufstieg entschädigt uns schon einmal mit wundervollen Ausblicken. Diese Landschaft hat schon etwas sehr spezielles wie ich finde...
Nach einem guten Stück finden wir eine Bank, die mitten in der wie gemalt aussehen Landschaft steht und einen wunderschönen Ausblick bietet. Ich hätte hier ewig sitzen und einfach nur die Aussicht genießen können. Es war einfach zu schön. Die Sonne wechselte sich mit kleinen Schäfchenwolken ab, die gerade dazu eingeladen haben, sie zu zählen
Hin und wieder begegneten wir auch anderen Wanderern- hier grüßt man sich übrigens noch![]()
Nach gut der Hälfte unserer Strecke führte uns unser Weg durch ein kleines Wäldchen direkt an der Steilküste entlang. Auch hier konnte man wieder wunderschöne Blicke erhaschen.
Der Rest des Weges zurück zum Parkplatz führte uns noch an einigen neuen schmucken Häusern mit direktem Blick aufs Wasser vorbei- ich möchte nicht wissen was man für diesen Blick wohl bezahlen musste![]()
Morgen wieder mehr Meer...
Ich liebe Schäfchenwolken ![]()
.....wunderschönen Eindrücke Oceanmotion ![]()
oh, ist das wunderschön, liebe Oceanmotion . Rügen steht schon lange auf unserer Wunschliste - vielleicht für Sommer 2021? Unser letzter Urlaub an der Ostsee in Kühlungsborn war 2012 - viel zu lange her. Ich glaube ich muss gleich in die Planung für 2021 einsteigen ... Bin gespannt auf weitere Impressionen...
Gruß Joni
02.09.2020 Sand, Sand und noch mehr Sand...
Das Wetter versprach für heute nicht soooo viel gutes- daher wollten wir wie jedes Jahr einmal zum Sand Skulpturen Festival in Binz. Es ist jedes Mal wieder erstaunlich, was man aus ein bisschen Sand und Wasser alles formen kann... Thema dieses Jahr ist „Die Bibel - ihre Geschichten und Geheimnisse“.
Unser Hin- und Rückweg führte uns am Schmachter See vorbei. Auch ein Ort, an dem man sehr gut verweilen kann. Unterwegs ist mir dann nich das ein oder andere Fotomotiv unter die Linse gekommen.
Beim Skulpturensand kommt es im übrigen auf die Körnung an. Er muss gut zu „stapeln“ sein. Die Form der Sandkörner ist hier von entscheidender Bedeutung. Der Sand den man am Strand findet, ist durch die Bewegung der Wellen eher rund gewaschen. Der ideale Sand für die Skulpturen ist hingegen jung, hat ein eckiges und scharfkantiges Korn, welches weniger stark abgeschliffen ist.
Fotos von der Ausstellung kann ich euch ja leider keine zeigen
, aber die Ausstellung hat sich auch in diesem Jahr wieder sehr gelohnt. Ein Besuch ist nur mit Maske möglich. Da man jetzt ja in der Regel nicht mehrere Stunden in der Ausstellung verweilt, fand ich den Besuch mit Maske mehr als ok. Wir waren kurz nach 10.00 Uhr vor Ort und es war schon recht voll. Die Abstände wurden in der Regel ganz gut eingehalten- Ausnahmen bestätigen ja leider immer die Regel.
Genauso wie die Leute, die ihre Maske unter der Nase tragen...![]()
Die größte Sandburg der Welt steht übrigens auch immer noch in Binz. Leider ist sie mittlerweile schon etwas mitgenommen- sieht aber immer noch sehr beeindruckend aus.![]()
Ab Mittag war der Himmel irgendwie kaputt- da kam schon wieder so viel nasses raus...![]()
Abends waren wir noch im Freustil essen. Es war ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk aus Mai. Wenn man sich mal was gönnen möchte, ist man an der Stelle goldrichtig aufgehoben. Tolles Ambiente und noch tolleres essen.
Ich benötige jetzt erstmal ein Verdauungsschläfchen
Gute Nacht![]()
Morgen wieder mehr Meer...
Das Essen sieht sehr lecker aus, Manuela. Was war das denn alles gutes?
LG Susanne
Die Bilder sind ja sensationell ![]()
Hier unsere Menükarte:
Wir haben „nur“ sechs Gänge gegessen- die neun Gänge waren optional
Das erste war der kleine Gruß aus der Küche. Alles sehr lecker und wir sind mehr als satt geworden. Ganz toll war auch das Brot am Anfang mit dem kleinen Anker drauf (ich weiß nicht genau, ob man das auf dem Foto erkennen kann
)
Achso für wen das noch wichtig ist-
Und schon wieder ein Eintrag im unendlichen Buch der Wünsche![]()
LG Andrea
03.09.2020 Eichen statt Buchen und Bohlenwege
Es war einmal... die Zeit der Segelschiffe auf der Ostsee und auch im Greifswalder Bodden. Damals war Seedorf einer der wichtigsten Häfen Rügens. Das idyllische Seedorf liegt an der Lanckener Bek, der Verbindung zwischen dem Neuensiener See und der Having. Hier sollte unsere heutige Wanderung starten und auch wieder enden.
Vorbei am malerischen Yachthafen ging es hinein ins Naturschutzgebiet mit Blick auf die Having. Zum Glück haben wir gestern Abend alle sechs Gänge brav aufgegessen, denn heute hatte die Sonne wieder ein All Inclusive Verwöhnprogramm im Angebot
Der Weg schlängelte sich entlang des Wassers mal hoch und dann wieder runter und erlaubte zwischendurch immer wieder wunderschöne Blicke zwischen den vielen Eichen hindurch aufs Wasser. Die für Rügen so typischen Buchen waren an dieser Stelle eher Mangelware.
Zwischendurch wurde aus dem Waldweg ein Bohlenweg und führte unmittelbar am Wasser entlang.
Treppauf ging es dann hoch zur Moritzburg. Von dort oben hat man einen wunderschönen Ausblick auf Moritzdorf und den kleinen Babener Hafen mit seiner Ruderfähre.
Wir ließen den Wald hinter uns und gingen wieder Richtung Seedorf zurück. Der Rückweg war landschaftlich gesehen ganz anders, aber nicht minder schön als der Hinweg durch den Wald. Rechts und links des Weges waren immer wieder Obstbäume zu finden- verschiedenste Apfel-, Birnen- und Pflaumensorten. In meinem mittelalterlichen Leichtsinn meinte ich doch glatt, einen Apfel probieren zu müssen- brrrr war der sauer und noch total unreif... ![]()
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Im übrigen kann man auf dem Foto mit den Rehen ganz klein im Hintergrund den Turm vom Jagdschloss sehen.
In Seedorf gibt es übrigens einen kleinen Fischladen, in dem wir noch etwas geräucherten Fisch mitgenommen haben- lecker...
Morgen noch ein letztes Mal mehr Meer...![]()
Was für ein toller Bericht! Wir wohnen zwischen Rügen und Usedom, aber ich mag Rügen zwischenzeitlich definitiv lieber. Du hast einige Ecken beschrieben wo wir noch nicht waren, die nehme ich mal auf meine to-Do Liste (und das Restaurant auf jeden Fall!). Vielen Dank.
Einfach nur wunderbar Deine Rügenimpressionen.
04.09.2020 Ende Gut, alles gut
Tja, da war er nun- der letzte Urlaubstag... Etwas Wehmut schwingt da ja immer mit. Umso wichtiger, nochmal die Seele baumeln zu lassen und etwas Sonne, Sand und Meer in sich aufzusaugen.
Unser letzter Ausflug sollte uns noch einmal ins Mönchgut führen- dieses Mal allerdings nach Klein Zicker. Der Parkscheinautomatengott meinte es sehr gut mit uns- das Dingen war nämlich defekt. Hoch lebe in solchen Fällen die gute alte Parkscheibe. Beim Tagesticket wären wir dieses Mal im übrigen mit 5 Euronen dabei gewesen![]()
Gleich nach dem Parkplatz sind wir rechts abgehoben. Ein Stückchen die Straße entlang bis wir wieder ins Naturschutzgebiet gekommen sind. Der Weg wurde matschiger und die Aussicht schöner. Ein guter Kompromiss wie ich finde
Bald kommt man zu einer kleinen Weggabelung. Der offizielle Wanderweg geht links ab, wir hielten uns aber weiter rechts um den Ausblick von Klein Zicker Ort zu genießen. Dabei begegneten uns noch ein paar Schäfchen.
Nachdem wir den malerischen Ausblick genossen haben, kehrten wir um und wieder auf den „normalen“ Weg zurück. Ich kann nur jedem empfehlen, den kleinen Schlenker zu machen
Oben angekommen auf dem Kamm genossen wir ein weiteres Mal wunderschöne Ausblicke. Es gibt dort mehre Bänke, die zum verweilen geradezu einladen.
Vom Saalsufer aus hat man einen schönen Blick auf Groß Zicker.
Wir sind dann die Eisentreppe runter zum kleinen Kies/Sandstrand, suchten uns dieses Mal keine Bank sondern einen großen Stein zum sitzen und genossen wieder einmal die fantastische Aussicht. Hach ja, die Natur kann so schön sein... Entlang der kleinen Steilküste gingen wir am Strand zurück zum Parkplatz. Im Frühjahr kann man an dieser Stelle im übrigen immer brütende Schwalben beobachten, die ihre Bruthöhlen direkt in die Steilküste gebaut haben.
Hab ich schon erwähnt, dass es heute eine ordentliche Brise hatte?
Daher konnte man von verschiedenen Stellen aus die Kite Surfer bewundern, die die ein oder andere Runde drehten. Ich hab mich allerdings nur aufs zusehen beschränkt ![]()
Ach was war das zum Schluss nochmal für ein schöner Tag...
Mehr Meer leider erst demnächst mal wieder
Ein kleines Fazit wird aber am Wochenende noch kommen![]()