Viel mehr zum Thema Ausflüge und Erlebnisse gibt es an sich gar nicht mehr zu schreiben.
Vielleicht noch etwas zum Inselleben (natürlich aus Touri-Sicht):
Wie schon anfangs geschrieben: auf AMI ist kein Durchgangsverkehr von Nord nach Süd möglich. Allerdings kann man von AMI über das südlich liegende Longboat Key in Richtung Sarasota fahren. Dort passiert man dann auch halbe Privatpaläste, große Hotels und Golfplätze. Die Häuser sind zwar beeindruckend, aber das gemütlich intime von AMI fehlt da irgendwie. Die Häuser, die es dort in unserer Preisklasse zu buchen gibt, wirken auch nicht wirklich einladend. Von daher war Longboat Key für uns immer nur Durchgangsinsel.
Strandmäßig waren wir auch noch nie auf Longboat Key.
Dort hat es uns nur einmal richtig hin verschlagen, als wir eine alte Bekannte getroffen haben.
Das ist eine witzige Anekdote: 2006 waren wir für eine Woche in New York und haben ein Bed&Breakfast mit Gastgeber gebucht. Bei unserer Gastgeberin sollte sich um eine „etwas“ ältere Dame handeln.
Das Apartment befand sich in Murray Hill und wir haben Lizzie von Minute Eins ins Herz geschlossen. Die Chemie stimmte sofort und sie hat uns neben einem tollen Appartment bzw. einem Schlafzimmer dort drin wundervolle Tipps für New York gegeben. Sie selber ist gebürtige Engländerin und vor X-Jahren wegen ihres Mannes nach NYC gezogen.
Was hat das mit Longboat Key zu tun?
Wir haben Lizzie 2008 und 2010 in NYC besucht und immer den Kontakt gehalten. 2012 waren wir wieder in NYC, kamen aber aus Zeitgründen nicht dazu, sie zu sehen. Auch weil wir in einer Hals über Kopf-Aktion New York verlassen mussten, Hurrikane Sandy stürmte auf uns zu und unser Flug wurde gestrichen. Mit gaaaanz viel Glück in NYC, fußläufig von unserem Apartment, einen Mietwagen (Minivan natürlich) bekommen und ab nach Florida. Eine Höllentour, wenn man keine diversen Zwischenstopps einplant… Oma und Opa waren natürlich auch dabei:-)
Ein paar Wochen nach unserem damaligen FL-Urlaub bekamen wir dann von Lizzie eine Mail, in der Sie uns ihre neue Adresse geschrieben hat und warum sie NYC (was sie abgöttisch liebte) verlassen wird.
Immer noch kein Zusammenhang mit Florida? Ok, wo ziehen US-Rentner gerne hin, wenn das Finanzielle stimmt? Richtig: FL.
Sie schrieb also, dass sie ein kleines Haus bei Sarasota gekauft hat und so der Zufall will direkt „unter“ unserer US-Lieblingsinsel. So schloss sich irgendwie der Kreis und wir haben Lizzie 2014 und 2017 wieder gesehen.
Das sind irgendwie Geschichten, die das Leben schreibt:-)
Ansonsten wie immer: Strand – Chillen – Bummeln/Shoppen - Essen – Schlafen.
Gut, dass wir mittlerweile alle unsere eigenen E-Book-Reader haben – so viele Bücher würden das Freigepäck ziemlich belasten.
Hier also weitere Impressionen.
Wir beginnen ausnahmsweise mal mit einem Sonnenuntergang. Davon konnten wir uns nicht sattsehen. Sorry dafür;-)
An dem Abend sind wir zum Bean Point Beach gefahren. Der Strand dort ist umheimlich breit und weitläufig. Dort mündet auch mehr oder weniger die Tampa Bay in den Golf von Mexiko.
Hier kamen wir dann auch den Delfinen so nah, wie selten zuvor. Teilweise waren die nur 10-15M von uns entfernt.
Mal wieder...
Wetterleuchten und Nachtaufnahmen. Über Sarasota muss es an dem Abend richtig geknallt haben.
Kleiner Lightpaintingversuch...
Und hier eine kurz Session mit der "Live Composite-Funtion" meiner Olympus-Kamera
Strandleben:
Wenn man dieses Schild passiert, ist a) Urlaub und b) fährt sich der Puls ganz automatisch runter.
Blick auf die Skyway Sunshine Bridge, über die der Highway 275 die Bradenton-Area mit St. Petersburg verbindet. Man kann theoretisch auch die Tampa Bay umfahren, das kostet aber locker 40 Minuten Fahrzeit.
Pelikane, die aufs Tempolimit für Boote achten.
Kleiner Markt am Coquina Beach. Viel "Kunst", Kram und Essen. Dabei eine tolle Stimmung.
