Live RB ~ MS Artania ~ Frühlingserwachen Adria und Ägäis ~ 07.04.2023
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Eine gute Ankunft und tolle Reise mit der Artania wünsche ich euch! Das wird bestimmt superschön. Und ich freue mich auf deine „Meldungen“.

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Klingt ja zumindest nach einer unnproblematischen, wenn auch langen Fahrt. Ab Hamburg für uns aber nicht vorstellbar.
Aber jetzt habt Ihr es in wenigen Stunden ja auch geschafft.
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Die Artania ist in Sicht
Ihr hört Montag wieder von mir
Uns geht es gut
Der Akku ist leer
LG Gudrun
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Liebe Gudrun Cree !
Nach der anstrengenden Anreise wünsche ich euch jetzt eine entspannte und tolle Kreuzfahrt! Ich freue mich auf deinen Bericht!
LG Silke
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Uff, was eine Anreise... Jetzt wünsche ich dir noch Mal so viel Entspannung auf dem Schiffchen

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Uff, was eine Anreise... Jetzt wünsche ich dir noch Mal so viel Entspannung auf dem Schiffchen

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Ich wünsche euch allen einen schönen Ostersonntag.
Wir haben vom Osterhasen einen früheren Hafenanlauf in Valetta geschenkt bekommen. Dazu an anderer Stelle mehr.
Zuerst möchte ich euch von dem zweiten Anreisetag erzählen.
Für alle die den langen Text nicht lesen wollen, hier die Daten
Frühstück 06:00 Uhr
Geplante Abfahrt 07:00 Uhr
„Berechnete“ Ankunft am Schiff 16:00
Tatsächliche Abfahrt 07:25
Tatsächliche Ankunft 20:55
Der Bus aus Leipzig stand schon um 06:45 zum einsteigen bereit, abgefahren sind sie 5 Minuten nach uns. (Eine Mitreisende hatte heftiges Nasenbluten, welches erstmal gestoppt werden musste).
Wir sind ihnen nochmal begegnet, da unser Busfahrer eine kurze Ehrenrunde bis zum nächsten Kreisverkehr eingelegt hat. Aber er hat den richtigen Abzweig dann gefunden.
Einer unserer Scouts hat um kurz nach 07:00 Uhr beim Busfahrer Alarm geschlagen, da fehlt noch eine Person, mit welcher er sich gestern unterhalten hat. Er hatte auch gleich den pragmatischen Tip, bei der Rezeption nachzufragen, wer seine Zimmerkarte noch nicht abgegeben hat. Volltreffer, da wurde jemand jäh aus seinen Träumen geweckt, und wir durften alle warten.
Als wir die Busanreise gebucht hatten, war mir bewusst, dass es eine lange Fahrt werden wird. Aber wie textete Phoenix so schön
Wir planen unsere Fahrtrouten so, dass die Ankunft am Schiff bis ca. 16:00 erfolgen kann.
Ok, je näher die Reise kam, desto mehr beschäftigte ich mich auch mit der möglichen Anreiseroute. Ab München über 1000 km.
Gut wenn wir am ersten Tag bis ca. Basel fahren , zwei Busfahrer sich abwechseln, die Pausen kurz sind und keine Staus dann könnten wir es ja bis ca. 17:00 Uhr schaffen. Aber Feldkirch in Vorarlberg bis Marseille hat 860 km. Und da biegt man nicht gleich auf die Autobahn ein und ist schwupps in der Schweiz, wo die Busse garantiert weniger als 100 km in der Stunde schaffen. Nach drei Stunden durften dann alle mal zur biologischen Pause. Ach ja, unsere Bustoillette blieb defekt, genauer gesagt die Wasserspülung. Vereinzelt begaben sich Mitreisende die verzweifelt genug waren an diesen Ort. Sie kamen alle wieder selbständig heraus, wir mussten keinen Ohnmächtigen bergen. Die Dämpfe waren also noch nicht toxisch.
Um 12:00 Uhr war dann plötzlicher Stop an einem Parkplatz mit Toilette. Der Fahrer musste 30 Minuten Zwangspause einlegen.
Wir haben den Busfahrer dann erstmal informiert, dass die Artania heute erst um 21:00 Uhr ausläuft und die Einschiffung bis 20:00 Uhr geht. Der Arme hatte bis zu diesem Zeitpunkt noch keine aktuellen Informationen.
Der Busfahrer bzw. seine Tochter, welche als Begleitperson mitfuhr und besser deutsch sprach, erklärte uns, dass wir nach der französischen Grenze an einer Raststätte eine Mittagspause machen, „wo man dann auch etwas Essen kann.“ (Im Bus gab es ja nur kalte Getränke).
Und vor der Grenze gibt es ja sowieso nie Stau. Der hat uns eine kleine Stadtrundfahrt durch Genf beschert, aber die letzten Kilometer waren dann trotzdem Stop and Go.
14:00 Uhr, wir haben endlich Frankreich erreicht.
Aber die Staus wurden nicht weniger und es fand und fand sich keine Tankstelle mit Essensmöglichkeit.
Ich hatte uns vom Frühstücksbüffet etwas eingepackt, nach den gestrigen Erfahrungen der „guten“ Organisation bzgl. unseres Busunternehmens, wollte ich auf Nummer sicher gehen und mich nicht auf unsere Kekse alleine verlassen. Um 15:30 bot ich dem Nachbarsitz unsere Kekse an, die hatten seit dem Frühstück um 06:00 nichts mehr gegessen.
Eigentlich wäre der Fahrer schon wieder für seine nächste Zwangspause fällig gewesen, aber dass er diese Fahrt nicht ohne Überschreitung seiner Lenkzeiten zu Ende bringen würde, war ihm mittlerweile wohl auch klar.
Um 16:30 Uhr „Mittagspause“ und 45 Minuten Zwangspause für unseren Busfahrer, der hatte bisher auch noch nichts gegessen. Aber zuerst war Tanken angesagt.
Als wir um 17:15 zu unseren letzten 300 km gestartet sind, waren wir pünktlich zur französischen Rushhour unterwegs. An jeder größeren Stadt an der wir vorbei fuhren ging es nur noch im Schritttempo voran.
150 km vor Marseille ein großes Wiedersehen mit unserem Bus aus Leipzig. Die waren also mit zwei Busfahrern und funktionierender Toilette auch nicht schneller. Das gab dann auch eine extra stolze Durchsage der Busfahrer-Tochter.
Unsere prognostizierte Ankunftszeit um ca. 19:50 war da schon nicht mehr zu schaffen.
Um 20:30 kamen wir im Hafen an. Überall standen schon die Stopkegel auf den Fahrspuren zu den verschlossenen Toren. Aber unser Busfahrer gab nicht auf, seine Tochter räumte die Kegel weg, damit er sein Fahrmanöver zu einem mittlerweile geöffneten Tor fahren konnte. Er tastete sich im dunklen Niemandsland der einzelnen Fahrspuren weiter. Nochmal ein kleines Stück zurück, war wohl doch der andere Abbieger. Als die Securityhalle schon in Sichtweite war, kam doch endlich ein blinkendes Fahrzeug und hat uns noch den Weg der letzten 100 Meter gezeigt.
Unserem Busfahrer blieb an diesem Tag wirklich nichts erspart und nicht nur wir haben ihm ein dickes Trinkgeld überreicht.
Jetzt war es kurz vor 21:00 Uhr und unsere zwei Busse mit ca. 130 Reisenden mussten noch durch die Security. Anschließend Begrüßung durch den Kreuzfahrtleiter und zum Check in in die Atlantik-Showlounge. Das erste Mal, dass ich bei der Einschiffung das gereichte Glas Sekt nicht verweigert habe. Warum nur?
Um 21:20 waren wir auf der Kabine, bis 22:00 Uhr gab es für uns Nachzügler noch Essen im Vier Jahreszeiten. Also auch die Crew und Küche mussten länger arbeiten. Unser Trupp hatte dann erst am Folgetag um 09:30 in der Atlantik-Showlounge die Seenotrettungsübung. Dass Schiff hat um ca. 21:45 abgelegt.
Das war unsere Anreise von München nach Marseille.
Natürlich war dieser Fahrttag deutlich zu lange. Aber es gab auch positives.
Tolle Ausblicke in der Schweiz (für uns Neuland), auch die Strecke durch Frankreich hat uns gut gefallen und das Abendlicht in der Provence war wunderschön.
Was sehr hilfreich war, waren die netten Mitreisenden. Es wäre schon sehr anstrengend geworden, von vielen Meckerern umgeben zu sein. Wir hatten in unserer Ecke nur einen und der wurde sehr schnell von seiner Frau in die Schranken gewiesen.
Ansonsten gab es ein gutes Miteinander. Eine las das Einschiffungsprogramm aus dem Internet für unsere Ecke vor. Der nächste hatte immer alle Staus unserer Route im Auge……
Allen war klar, dieses Dilemma hatte der Busfahrer nicht zu vertreten. Die Routenplanung machen schließlich andere. Dieser Bus mit Fahrer ist anscheinend eingesprungen und ist diese Strecke noch nie vorher gefahren. Die haben dem Ersatzunternehmen erfolgreich die Story vom toten Gaul erzählt.
Natürlich werden sich viele von uns mit einem entsprechenden Feedback an Phoenix wenden. Einen Bus mit defekter Bordtoilette und nur einen Fahrer auf so eine lange Strecke zu schicken ist ein NoGo und gefährlich.
Die Busbestuhlung war klasse, ich hatte trotz 13,5 Stunden keine Rückenprobleme. Der überwiegende Teil der Mitreisenden hatte Blasentechnisch ein gutes Durchhaltevermögen, hatten wir in 14 Stunden doch nur vier mal die Möglichkeit eine Toilette aufzusuchen.
So lang wie der Tag war, wurde jetzt auch mein Bericht darüber.
LG Gudrun
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Liebe Gudrun Cree , Oje da habt ihr ja leider wirklich mir eurer Anreise ordentlich Pech gehabt , nur gut , dass ihr wenigstens doch noch heile am Schiff angekommen seid

Wir sind bisher 2x mit Phoenix von Berlin nach Genua / Savona gefahren. Immer mit 2 Busfahrern , funktionierendem Klöchen und natürlich spätestens alle 3 Std 15 Minuten Pause…
Vergesst jetzt die Anreise und geniesst die Tour , viel Spass und gutes Wetter wünscht
Marina
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Zwei Tage Busanreise ist sowieso schon schlimm, aber eure Anreise dürfte kaum zu toppen sein! Dafür habt ihr jetzt eine tolle Kreuzfahrt!
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Uns geht es Gut und die Anreise ist Geschichte

Gestern konnten wir uns nach dem die Koffr ausgepackt waren, sogar in unserer Kabine bewegen

So zwei große und kleine Koffer in einer Balkonkabine auf dem Oriondeck und noch zwei Personen dazwischen, war erstmal eher chaotisch.
Jetzt hat alles seinen Platz gefunden, auch wir.
Für ein erstes Fazit ist es noch zu früh, aber es gibt schon ein paar Punkte wo die Amera besser abschneidet (Kabinengröße, leisere und leistungsstärkere Klimaanlage und schöneres Prommenadendeck).
Die Stimmung auf der Artania ist gut. Wir haben unser Plätzchen im Vier Jahreszeiten schon gefunden.
LG Gudrun
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Ich freue mich, liebe Gudrun Cree , dass eure strapaziöse Anreise ein so gutes Ende gefunden hat.
Ich dachte, dass unsere Busanreise im Oktober nach La Spezia schon nicht ohne war - und wir hatten 2 Busfahrer, regelmäßige Pausen, warme Würstchen, Kaffee, Erfrischungs- getränke im Bus und mit Ausnahme der letzten Fahrstunde eine Toilette mit funktionierender Spülung. Offensichtlich gibt es da aber noch Steigerungsmöglichkeiten im negativen Sinne. Mannomann ! Da hat der Verantwortliche für die Reiseroute wohl mit einem PKW und keinem Bus geplant.
Aber nun könnt ihr ja eure Kreuzfahrt genießen. Ich wünsche euch eine wundervolle Reise mit vielen schönen Momenten.
VG Brigitte
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LIebe Gudrun Cree
Mit Erleichterung lese ich gerade, dass Ihr schlussendlich doch noch unbeschadet an Bord gekommen seid. Also schnell vergessen das Ganze und die Reise genießen.
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Wir hatten heute sehr nette Gespräche beim Abendessen. Ein Paar welche von Dortmund aus mit dem Bus angereist sind.
Gegensätzlicher können Erfahrungsberichte nicht sein. Sie haben im Raum Basrl übernachtet, waren um 18:00 Uhr an Bord. Bei ihnen gab es Kartoffelsalat und Würstchen, Kaffee und selbstgebackenen Kuchen und viele gutgelsunte Durchsagen. Durchsagen. Zwei Fahrer und Toilette und ausreichend Pausen.
Gutgelaunt sind wir jetzt auch, wir haben eine Stunde nur gelacht bei der Comedyshow von Peter Löhmann. Davor gab es noch eine Stunde super Musik von der Artania Showband in der Casablanca Bar.
So kann es gerne weitergehen

Gute Nacht
Gudrun
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Oh wie schön - meine beiden Lieblingsorte zur Blauen Stunde! Wie soll ich es bloß aushalten bis Ende September….
Danke, Gudrun Cree!
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Liebe Jutta Emmalotta
Es wären noch ein paar Kabinen frei, wir sind aktuell 970 Passagiere. Phoenix würde dich bestimmt noch einsteigen lassen.
Nur mit einer Busanreise klappt es halt nicht mehr

LG Gudrun
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