Reisebericht "Schnupperreise nach Straßburg"
3. Flusskreuzfahrt
Phoenix - MS Asara - 18.04. - 22.04.2022
Frankfurt/Main - Mainz - Koblenz - Rüdesheim - Mannheim - Straßburg - Frankfurt/Main
Tag 1: Ostersonntag, 18.04.2022 - Anreise nach Frankfurt/Main
Ostern war gekommen und damit auch die Oster-Kreuzfahrt auf dem Rhein. Das Schiff diesmal: die MS ASARA von Phoenix-Reisen. Im "Schlepptau" diesmal meine Mutter; es war ihr Geschenk zum 80. Geburtstag. Mein Vater brauchte uns nach Saarbrücken zum Hbf. Dort war schon die "Hölle" los. Die Fans vom 1. FC Saarbrücken versammelten sich gerade, um nach Kaiserslautern zu fahren. Heute das das Saar-Pfalz-Derby auf dem Programm. Spielort war der berühmt-berüchtigte "Betze". Auf gröllende Fans im Zug hatte ich nun wahrlich keinen "Bock". So beschlossen wir, früher Richtung Mannheim zu fahren, als geplant. Doch das stellte sich ab Bruchmühlbach-Miesau als "Schuss in den Ofen" heraus. Da stürmten nämlich die Fans vom FCK den Zug. Immerhin kam ich mit einem netten FCK-Fan ins Gespräch. Und so verlief die Fahrt bis Kaiserslautern recht amüsant.
Dort wartete schon ein Großaufgebot der Polizei auf die "Schwarz-Blauen" aus dem Saarland. Einem netten, jungen Polizeitbeamten entging mit seinen "Adleraugen" nicht, dass an meiner Tasche "Bernie" das Bayern-Maskottchen baumelte. Er bat mich höflich, ihn bitte zu entfernen, da gleich die Saarbrücker aufschlagen würden. Der Bitte kam ich umgehend nach, denn unnötig muss man nicht provozieren.
Planmäßig fuhr der RE 1 von Koblenz in Lautern ein. Die FCS-Fans stürmten raus und machten sich lautstark bemerkbar. Der Zug sah nun dementsprechend aus. Bierdosen und -flaschen lagen verstreut im Zug. Eine junge Frau machte sich das zu nutzen; sie sammelte alle Dosen und Flaschen ein. Beim Ausstieg in Mannheim sah ich, dass sie vier große Taschen voll hatte. Von Mannheim ging es auch gleich weiter mit dem RE 70 nach Frankfurt/Main. Somit verlief die Anreise heute ohne besondere Vorkommnisse. In Frankfurt waren wir im Intercity-Hotl einquartiert. Diese befand sich an der Südseite des Hbf.
Nachdem wir unser Gepäck abgestellt hatten und einer kurzen Verschnaufpause ging es un in Frankfurt auf die "Piste". Mit der U 5 ging es zum Dom bzw. Römer. Das Ticket für den ÖPNV war schon im Hotelpreis inkludiert. Somit mussen wir uns nicht weiter daraum kümmern. Wir begannen unseren gemütlichen Spaziergang durch "Mainhattan". Immer die Uhr im Blick, denn um 18 Uhr hatte ich im Corona-Testzentrum im Ramadan-Hotel den Testtermin.
Ich bekam "Bock" auf einen Eisbecher. Das Wetter lud dafür auch ein. In einem Eiscafé am Römer ließen wir uns nieder. Meine Mutter aß ein Spaghetti-Eis mit Kiwis und ich einen Amaretto-Becher. Nach der Stärkung ging es weiter mit dem Spaziergang. Kurz vor 17 Uhr kehrten wir ins Hotel zurück. Unterlagen holen für den Testtermin. Gemütlich marschierten wir die Kaiserstraße entlang. Das Testzentrum befand sich in einer Nebenstraße (Weserstraße). Das Ganze dauerte keine 10 Minuten. Das Testergebnis kam 20 Minuten später aufs Handy. Erleichterung pur. Der Spaziergang konnte fortgesetzt werden. Durch die Taunusanlage Richtung Alte Oper und von dort zurück zum Römer.
Dort kehrten wir in das Lokal ein, wo wir 2016 die Goldene Hochzeit meiner Eltern feierten. Meine Mutter trank nur ein Glas Cola. Ich hatte aber "´"Kohldampf". Bei einer hausgemachten Gulaschsuppe und einem Glas Apfelwein genossen wir die "Blaue Stunde" in Frankfurt.
Danach war aber Schluss. Wir konnten nicht mehr. Unsere Laufleistung am heutigen Tag: 22.934 Schritte, ca. 15 km.
