Beiträge von seenixe

    Damit war der Urlaub in Berchtesgaden auch fast schon vorbei. Schade, ich hätte gerne noch ein paar Tage hier verweilt. Das Wandern hat mir Spaß gemacht, und ich werde das jetzt wohl forcieren. Nächstes Jahr gibt es dann eine Wiederholung. Einige Punkte sind ja noch offen. Somit habe ich einen Grund, wieder hierher zu kommen. Zum Abschluss ging ich noch einmal essen.


    Donnerstag, 20.08.2026 - Abreise, Heimreise

    Nach dem Frühstück machte ich mich auf den Weg. Da mein ICE von München erst um 17:46 Uhr ging, hatte ich noch ein wenig Zeit. Ich wollte zunächst mit dem Bus nach Salzburg fahren, um dort in den RE 5 nach München zu steigen. Doch als ich am ZOB die Menschenmasse sah, verwarf ich meinen Plan und fuhr mit dem Zug nach Freilassing, danach nach Salzburg.




    Kurz vor 15 Uhr kam ich wieder in München an. Es regnete in Strömen. Somit blieb ich im Bahnhof. Zeit absitzen. Per Mail hatte die Bahn mir mitgeteilt, dass heute mit anderen Wagenmaterial gefahren wird. Meine Reservierung wurde geändert. Schnell noch was essen, dann war die Zeit auch schon rum. Der ICE 1090 nach Saarbrücken fuhr von Gleis 15. 17:46 Uhr. Wir sollten bereits abgefahren sein. Vom ICE weit und breit keine Spur. Mit 20 Minuten Verspätung wurde der der Zug dann bereit gestellt. Dann ging es auch gleich los. Noch nicht einmal aus dem MVG draußen, wurden wir von einem RE blockiert. Die nächste Verspätung wurde draufgepackt. Zum Glück war Saarbrücken heute Endbahnhof.

    Augsburg. Hier standen wir gut eine Dreiviertelstunde. Grund: der Fahrplan war aus dem System gelöscht worden. Aufgrund des anderen Wagenmaterials. Der Fahrplan musste nun erst rangeschafft werden. Oh weia. Das hatte ich auch noch nicht gehabt. Endlich ging es weiter. Ab Zeit verlief die Fahrt ohne weitere Probleme. Stuttgart wurde heute nicht angefahren. So ging es von Esslingen gleich nach Mannheim. Zum Glück verlief die Fahrt auch wie im Flug. Mit 30 Minuten Verspätung erreichten wir Saarbrücken. Dort wurde ich abgeholt. Die Woche Auszeit war vorbei.

    Fazit: Waren ein paar schöne Tage. Habe das Schiff nicht vermisst. Ich werde für nächstes Jahr neue Pläne in dieser Richtung aufstellen. Als Alleinreisende bekommt man kaum noch mehr bezahlbare Einzelkabinen. Und Kabinenteilung ist nix für mich. Ich hoffe, Euch hat es gefallen.

    Nun ging es auch nicht mehr durch den Wald, sondern über Asphalt. Finde ich persönlich etwas blöd. Aber der Ausblick auf die Landschaft ist einfach nur genial! Ich genoss es.






    Endlich war auch in Wallfahrtskirche im Blickpunkt. Wir hatten es geschafft. Von hier wollten wir mit dem Bus zurück in die Stadt fahren. Wir hatten uns auf einen schönen Kaffee gefreut, doch das Gasthaus öffnete erst um 17 Uhr. So lange wollten wir nicht warten. Der Aufenthalt nutzte ich für Fotos. Die Landschaft gab auch einiges in dieser Richtung her.


    Wir besichtigten die Kirche. Klein, aber fein. Danach hieß es warten.




    S. wollte nicht mehr warten. Da sie im Gasthaus an der Kugelmühle wohnte, wäre Berchtesgaden ein Umweg gewesen. Sie wollte deshalb zum Salzbergwerk wandern. Da ich nicht mitwandern wollte, verabschiedeten wir uns, ohne zu wissen, dass es später in der Stadt nochmals ein Wiedersehen geben würde.

    In der Stadt angekommen, suchte ich erst einmal ein Cafe auf. Stärkung war angesagt. Und plötzlich sah ich S. Ich rief sie und sie kam. Es stellte sich heraus, dass sie den Abzweig zum Salzbergwerk verpasst hatte, und nun in Berchtesgaden gelandet ist. Somit kam das Kaffee trinken doch noch zu Stande. Später begleitete ich sie noch ein Stück Richtung Bahnhof.

    Am Tunnel traf eine nette Niederösterreicherin. Wir kamen ins Gespräch. Von nun an ging es gemeinsam durch die Klamm. Sie empfahl mir, nur einen Wanderstock zu nutzen und die Silikonkappe vom Stock abzuziehen. Das gäbe mehr Sicherheit und Halt. Ich als Anfängerin froh um jeden Tipp, beherzigte das sofort. Oh ja, nun ging es doch wesentlich besser. Zusammenmarschierten wir weiter.

    An der Theresienklause mussten wir uns entscheiden, ob wir nach Maria Gern oder auf den Ettenberg marschieren. Wir entschieden uns für Maria Gern, die bekannte Wallfahrtskirche von den Postkartenmotiven. Nun ging es aber richtig zur Sache. Richtig steil nach oben und am linken Rand nach unten.








    Ettenberg



    Oben angekommen, wurde es nun einfacher. Der Ausblick war einfach nur bombastisch. Asphaltierte Wanderwege erwarteten uns. Immer gerade aus. Dann kam eine Weggabelung ohne Schilder. Was nun? Mein Bauchgefühl sagte mir, gerade aus.


    Mittwoch, 19.08.2026 - 3. Tag Berchtesgaden

    In der Nacht tobe ein heftiges Gewitter über Berchtesgaden. Und es schüttete in Strömen. Na ja. die Natur hat sich gefreut. Erster Blick aus dem Fenster. Es sah nicht übel aus. Ich packte mal den Rucksack. Finale Entscheidung nach dem Frühstück. Während ich mich stärkte, setzte sich allmählich die Sonne durch. Somit standen die Chancen für die Almbachklamm mehr als gut.

    Mit Bus 840 (Watzmann-Express) nach Salzburg fuhr ich bis zur Haltestelle Kugelmühle.

    Von dort ca. 200 m bis zum Eingang der Klamm. Auch heute schien sich der Tourismus hier in Grenzen zu halten. Am Eingang Hammerstiel wird ein Eintritt fällig. 8 € mit Gästekarte ansonsten 9 €. Die Klamm ist 3 km lang. Laufzeit ca. 2 Stunden, je nachdem wie man in Form ist. Da ich Anfängerin bin, habe mir alle Zeit genommen.




    Auf was ich mich da eingelassen habe, wurde schnell klar. Der Weg wurde recht schnell steiler und enger. 29 Brücken, 320 Stufen, ein Tunnel und 200 Höhenmeter lagen vor mir. Na dann...

    Den Hitzesommer merkte man auch hier. Teilweise kaum Wasser. Man musste höllisch aufpassen. Nach dem Regen der vergangenen Nacht war es an einigen Stellen rutschig. Ein Steilseil und Geländer gaben mir aber die gewisse Sicherheit. Ich wurde einige Male überholt. Familien mit Kindern, sogar mit Hunden. Die Tiere taten mir leid. Denn die Stufen waren größtenteils aus Metallgitter. Ich schüttelte nur den Kopf. Auch über manche Mitmenschen. Mit einfachen Turnschuhen und einmal sogar mit Sandalen marschierte man hier frisch, fromm, fröhlich, frei durch. Über soviel Unvernunft braucht sich kein Mensch zu wundern, wenn die Bergwacht im Dauereinsatz ist. Den Hubschrauber hörte ich an diesem Tag mehrmals.. Ich war froh über meine festen Wandertreter. Die haben gerade auf dieser Tour ihre Dienste mehr als bewiesen.

    Ich wanderte ohne Zeitdruck durch die Klamm. Für diese Tour war sowieso der gesamte Tag eingeplant gewesen. Ich war beeindruckt von dieser Naturschönheit.





    Lange musste ich nicht warten.






    Am Anleger angekommen, spazierte ich noch ein wenig durch die Gassen. Doch nun fing es wieder an zu regnen. Also auf zur Bushaltestelle. Mit Bus 843 B zurück nach Berchtesgaden. Doch angekommen, gönnte ich mir noch einen leckeren Schwarzwaldbecher im einem Esicafe. Für weitere Unternehmungen war ich jetzt nicht mehr zu haben. Es regnete wieder. So machte das Ganze keinen Spaß. Den Abend verbrachte ich im Hotel.

    St. Bartholomä:

    Schlechthin das Ausflugsziel am Königssee. Dank des Wetters war es heute nicht zu sehr überlaufen. Vielleicht lag es auch daran, dass in vielen Bundesländern die Ferien zu Ende waren. Ich empfand es als angenehm.



    Inzwischen war es Mittag geworden. Ich bekam Hunger. So beschloss ich, zunächst mal zu Speisen. Im Gasthaus allerdings herrschte jetzt mächtig Betrieb. Doch ich hatte Glück und bekam noch einen Tisch. Bei einer leckeren Pfifferling-Creme-Suppe und einem 0,5 l Bierchen könnte ich mich stärken.


    Nach der Stärkung schaute ich mich hier um. Besuch der Wallfahrtskirche. Ich war enttäuscht. Das war ja gar nix. Ok, ich habe sie mal gesehen. Alles gut. Ein kleiner Spaziergang am See. Die Sonne hat es tatsächlich jetzt mal geschafft, sich zu zeigen. War allerdings nur ein kurzes Gastspiel.








    Kaum vom Spaziergang zurück, fing es wieder an zu regnen. Für mich bedeutete das: Rückfahrt zum Anleger Königssee. Geschützt in einer Wartehalle konnte ich auf das nächste Boot von Salet warten.

    Eigentlich war man Plan gewesen, vom Anleger zunächst zur Fischunkenalm zu wandern. Nach einer kurzen Rast wollte ich die Wanderung zu den Röthbach-Wasserfällen, mit einer Fallhöhe von 470 m der größte Wasserfall Deutschlands, fortsetzen. Aber inzwischen fing es wieder stärker zu regnen an. Also gab ich diesen Plan auf. Es wurde auch so schön.






    Nach meinem Besuch marschierte ich zurück zum Anleger, um mit dem nächsten Boot nach St. Bartholomä zu fahren. Der Regen hatte inzwischen wieder nachgelassen bzw. aufgehört.

    Kurz nachdem ich das Boot betreten hatte, ging es auch schon los. Vorbei an der Ostwand des Watzmanns. An der berühmten Echo-Wand gab es einen kurzen Stopp. Ein Mitarbeiter gab sein Können auf der Trompete zum Besten. Das Echo war gut und klar zu hören. Weiter ging es. Wir erreichten St. Bartholomä. Ich fuhr weiter bis nach Salet/Obersee.






    Vom Anleger Salet waren es nun gut 20 Minuten Fußweg zum Obersee. Es nieselte leicht. Der Fußweg ist breit und gut zu begehen. Durch eine Traumlandschaft des Nationalsparks Berchtesgaden.






    Zurück im Hotel machte ich mir Gedanken über den weiteren Verlauf hier in Berchtesgaden. Für morgen hatte der Wetterbericht Regen vorausgesagt, so dass die Almbachklamm erst einmal zurückstehen musste. Sollte das Wetter am Mittwoch auch nicht besser sein, wäre Plan B Ramsau mit Hintersee.


    Dienstag, 18.08.2026 - Königssee

    Die Nacht hatte es über stark geregnet. Der Blick am Morgen vom Balkon. Die Wolken hingen ziemlich tief über Berchtesgaden. Nach dem Frühstück ging es zum Königssee. Mit Bus 843 B ging es nach Königssee.



    (Die Bilder vom Anleger Konigssee habe ich nach meiner Rückkehr gemacht). Kurz nach 9 Uhr war ich am Anleger. Ich buchte die große Seerundfahrt bis Salet. Diese Fahrt wird nur in den Sommermonaten angeboten und dauert ca. 60 Minuten; nach St. Bartholomä ca. 35 Minuten-. Die Fahrt kann man auf der Hin- oder Rückfahrt unterbrechen. Sie kostet 29,90 €. Das fuhr vom Steg 2 ab. Aufgrund des schlechten Wetters hielt sich der Andrang in Grenzen. So hat auch schlechtes Wetter manchmal seinen Nutzen.


    Erster Rundgang durch das Städtchen. Erinnert an Triberg. Fast selbe Lage. Bahnhof im Tal, Ort auf dem Berg. Es nieselte hin und wieder.








    Inzwischen war es früher Abend geworden. Ich bekam Hunger. In einer Pizzeria fand ich schließlich einen Platz. Bei einer Spaghetti Carbonara, einem Mineralwasser und einem Campari Orange genoss ich sogar Live-Musik. Herrlich.



    Nach dieser Stärkung ging es weiter mit dem Rundgang.


    Nach dem Schwarzwald ging es nun ins Berchtesgadener Land. Berge sind bei mir im Moment angesagt. Für den Anfang mal drei Tage. Von München ging es um 11:43 Uhr mit dem RE 5 nach Freilassing. Ich genoss mal wieder die Fahrt durch Oberbayern. Der Zug war etwas verspätet, so dass der Übergang in Freilassing etwas knapp wurde. Am Ende hat es aber doch gereicht. Um 14:45 Uhr war ich in Berchtesgaden. Leider war das Wetter nicht so berauschend. Es regnete. Mit dem Bus fuhr ich ins Zentrum. Das Hotel lag zum Glück nur wenige hundert Meter von der Bushaltestelle entfernt.


    Ich hatte ein schönes Zimmer mit Balkon und Blick auf den Watzmann, der sich bei meiner Ankunft allerdings versteckte. Nach dem Duschen und Umziehen ging es zur ersten Erkundungstour los. Das Zentrum war nur 5 Minuten vom Hotel entfernt.

    Damit war das Schwarzwald-Wochenende abgeschlossen. Für weitere Aktionen war ich heute einfach zu platt. Ich ging früh ins Bett und schlief auch sofort ein.


    Sonntag, 16.08.2026 - Weiterreise nach München


    Nach dem Frühstück bestellte ich das Taxi für 9:45 Uhr. Ich beschloss, einen Zug früher zu fahren. Nach dem Anreisestress vom Freitag wollte ich auf der sicheren Seite sein. Der RE 2 hatte leichte Verspätung. Und war mal wieder voll bis zum Anschlag. Zudem verkehrte die RE 2 heute nur mit drei Doppelstockwagen. Aufgrund dieses Wissens hatte ich mir gleich eine Fahrtkarte 1. Klasse gekauft. Und auch die war fast voll. Sonntag ist kein guter Tag, um Zug zu fahren.

    Kaum im Zug, kam die Ansage, dass aufgrund eines Polizeieinsatzes der Zug auf unbestimmte Zeit hier in Triberg stehen bleibt. Schwarzfahrer an Bord, der freiwillig nicht aussteigen wollte. Auch das gute Zureden der Passagiere nutzte nix. Der Zugchef "fackelte" nicht lange und rief die Bundespolizei. Die musste aus Offenburg angefordert werden. Ansage vom Zugchef: Wer wollte, konnte sich die Beine vertreten. Aber bitte in Reichweite bleiben.

    Kurz darauf war die Polizei da und nahm den jungen Mann mit. Nach einer "Zwangspause" von 35 Minuten ging es Richtung Karlsruhe. Dort angekommen, hatte ich nun einen Aufenthalt von ca. 30 Minuten. Der RE 2, der um 11:15 in Triberg abfuhr, mein ursprünglich geplanter Zug, hatte auch schon Verspätung. In meiner Reisebenachrichtigung stand bereits der Hinweis, dass der Anschluss (IC nach Stuttgart) nicht erreicht werden könnte. Gut, dass es im Nahverkehr keine Zugbindung gibt, und man fahren kann, wie man wollte.

    Ab Karlsruhe verlief alles nach Plan. Auch der Umstieg im "Chaos"-Bahnhof" Stuttgart ging es planmäßig weiter. Pünktlich um 16:29 Uhr erreichte ich München. Nach dem Einchecken im Best Western Hotel am Hbf und einer erfrischenden Dusche ging es zum Augustiner Stammhaus in der Neuhäuser Straße. Dort hatte ich für 19 Uhr einen Tisch bestellt.

    Nach dem Essen wollte ich eigentlich noch in den Englischen Garten. Doch leider hatte das Wetter umgeschlagen. Dunkle Wolken hingen über der Stadt. Somit hatte sich das erledigt. Zurück ins Hotel.

    Ich schaute mir die Ausstellung an. Kaum draußen, "rauschte" erneut ein ICE 4 in Richtung Offenburg vorbei. Heute war hier aber sowas von was los.




    Kurz darauf kam auch schon der Bus 550. Am Marktplatz musste ich aussteigen. Und nun ein kurzes Stück den Berg hoch. Ich beschloss, bevor ich ins Hotel ging, noch irgendwas Essen zu gehen. Bei Schwäbischen Maultauschen und einer Flasche Wasser stärkte ich mich. Danach ins Hotel unter die Dusche. Ich war mehr als platt. Insgesamt hatte ich heute 12 km zurückgelegt.

    Abstieg:

    Jetzt wurde es hart. Die Beine schmerzten. Ich war froh, als ich endlich unten angekommen bin. 184 Höhenmeter habe ich überwunden. Und wieder mehr Zeit gebraucht, wie im Internet beschrieben (7 Stunden). Ok, ich habe die Aussicht und die "Bahnfestspiele" genossen. Insofern alles gut. Da ich Anfängerin bin, was das Wandern angeht, nehme ich mir einfach die Zeit, die ich brauche. Im Discounter kaufte ich mir erst einmal was zu Essen und zu trinken. Man, tat das gut. Mein Handy zeigte mir inzwischen 38°C an.


    Vorbei an Station 8: Robert-Gerwig-Denkmal

    Planer und Erbauer der Schwarzwaldbahn. Mit einfachen Hilfsmittel, ohne Computeranimationen schaffte er innerhalb von nur 10 Jahren (!!) eine einzigartige Meisterleistung, die auch mehr als 153 Jahre nach Eröffnung fährt. Wenn man bedenkt, dass auf dem Abschnitt Hornberg - St. Georgen die Schwarzwaldbahn 670 Höhenmeter überwinden muss.




    Auch die Bilder stammen aus dem Juli 26.

    Etwas erholt marschierte ich nun zum Bahnhof. Dieser ist Station 1 auf dem Pfad. Ausgangpunkt für beide Pfade. Ich überlegte mir lange, ob ich es riskieren soll, den 1,5 km langen Fußmarsch zum unteren Dreibahnenblick ( Station 2) zu wagen. Ich entschied mich entgegen. Meine Gesundheit war mir dann doch wichtiger als irgendwelchen neue Rekorde aufzustellen. Die Option bleibt jetzt für November, wenn ich noch mal Urlaub habe.


    Station 1: Bahnhof Triberg - Mit Ausstellung







    Der Abstieg wurde richtig hart. Die Beine "brannten". Und das Gefälle war auch nicht zu unterschätzen. Dazu Asphalt. Am Schnittpunkt "Unterer Pfad" und "Oberer Pfad" blieb ich stehen. Rast. Was Trinken. Das Wasser war inzwischen warm geworden und schmeckte nicht wirklich. Vom Standpunkt hatte ich einen guten Blick auf Station 10 (Oberer Pfad), die mir auch noch in der Sammlung fehlte. Es wäre kein Problem, jetzt unter der Schwarzwaldbahn durchzulaufen und direkt auf dem Weg zu Station 10 einzuschwenken. Ich hätte das gemacht, aber die Hitze war jetzt das größte Problem.



    Zumindest machte mir die Bahn noch einmal eine Freude. Während der Verschnaufpause "rauschte" erneut ein ICE 4 vorbei. Was für ein Festtag.



    Station 9: Topografie







    Diese Bilder habe ich jetzt vom Wochenende 03.07.-05.07.26 genommen.

    Station 7: Panoramen - Energie - Landschaften

    Letzter Punkt auf dem Unteren Pfad. Eine kleine Schutzhütte im Schatten der Bäume. Die Wolken hatten sich inzwischen verzogen, und machten der Sonne freie Bahn. Und die "feuerte" im wahrsten Sinne des Wortes.

    Hier erfährt man Interessantes über den Energieverbrauch der Schwarzwaldbahn, welche Loks auf der Bahn eingesetzt werden. Und welche Vorteile der Bau der Bahn auch für die Region Triberg hatte; sprich Tourismus. Auch das Thema Elektrifizierung der Bahn 1975 bis Villingen, 1977 durchgehend bis Konstanz, wird hier behandelt.










    Pause. Zusammen mit mir genoss ein Ehepaar aus den Niederlanden die Aussicht auf Triberg. Inzwischen war es fast unerträglich geworden. Und der Abstieg stand bevor. Ich sehnte mich nach einer Dusche. Meinen Plan, noch zu Station 2 zu laufen, gab ich auf. Dort wäre es wieder ausschließlich durch Wald gegangen, doch meine Beine machten nicht mehr mit. Noch 1 km bis Triberg bzw. Station 8 - Denkmal Robert Gerwig.Das letzte Stück ging nun über Asphalt. Das machte die Sache noch um ein gutes Stück schwerer. Nochmal rauf, noch mal runter.

    Das war für mich quasi "Feiertag". Der Tag wurde bis jetzt richtig gut. Meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt.

    Nun weiter zur nächsten Station. Inzwischen hatte sich die Sonne durchgesetzt. Und es wurde nun unangenehm. Auch weil es nun mehr über lichte Abschnitte ging. Bisher verlief der Pfad ausschließlich im Wald. Die Strecke jetzt hatte es in sich. Nur noch bergauf. Die Sonne knallte inzwischen vom Himmel. 700 m Fußmarsch lagen vor mir.