Ein Traum! Ich habe an jedem Bild Spaß! Irgendwie sieht es immer anders aus und
ich komme dabei auch zur Ruhe, das überträgt sich ...
Ehrfurcht ist wohl das richtige Wort!
LG Anke
Ein Traum! Ich habe an jedem Bild Spaß! Irgendwie sieht es immer anders aus und
ich komme dabei auch zur Ruhe, das überträgt sich ...
Ehrfurcht ist wohl das richtige Wort!
LG Anke
Ehrfurcht ist wohl das richtige Wort!
![]()
und noch einer
Du hast ja scheinbar einen riesigen Fundus an Eisbergen zum sondieren
und jedes Bild ist so beeindruckend
dazu fällt mir jetzt nur mehr ein, ICH WILL IN PENSION GEHEN!!! (Dabei arbeite ich doch so gerne
) Kann also nur hoffen, dass ich 2025 wirklich gehen darf und das Geld bis dahin nicht so wenig wert ist, dass ich mir so eine Reise dann nicht mehr leisten kann und vor allem, dass man dann noch solche Bilder in Natura sehen kann, wie Ihr sie @uschisiggi gesehen habt und es nicht schon 5 nach 12 ist.
Das Eis schmilzt, aber es schmilzt sehr sehr langsam. Du wirst also so eine Reise auch noch in 10 Jahren machen können.
Was so eine Kreuzfahrt dann kosten wird, das kann niemand voraussagen.
Dieses Loch im Eisberg - übrigens wie alle bisher zeigten Fotos ein Originalbild ohne Verbesserungen meinerseits-
ist entstanden durch massiven Austritt von Schmelzwasser.
Mehr davon bitte
ist entstanden durch massiven Austritt von Schmelzwasser.
vielleicht auch idealer Platz für die Eisbären um sich vor Kreuzfahrern zu verstecken :joke:
Einen Nachschlag "EISBERGE" habe ich jetzt noch, dann muss ich aber den Part des Nachmittags in Ilulissat noch fertigstellen, damit ich ihn später hier hochladen kann.
*herz*
Da kann ich mich @bina.63 nur anschließen!
Einfach nur WOW ![]()
Liebe Siegrid,
jetzt fängt auch mein Herz an höher zu schlagen. Da habt ihr wirklich was ganz Besonderes erlebt. Danke, daß du uns diese bezaubernden Bilder mitgebracht hast. Sie sehen wirklich traumhaft schön aus, diese Eisberge.
Liebe Grüße
Josi
Da ist je ein Bild schöner als das andere, auf dem 7. Bild des Nachschlags ist das Haus vom Nikolaus zu sehen, die kleine Kathedrale
Da ist je ein Bild schöner als das andere, auf dem 7. Bild des Nachschlags ist das Haus vom Nikolaus zu sehen, die kleine Kathedrale
Danke Elke. Hast Du noch mehr Bezeichnungen für Eisberge in Erinnerung? Dann durchsuche ich meine Aufnahmen noch einmal entsprechend.
Ich wollte doch mit dem Nachmittag weitermachen! Irgendetwas kommt immer dazwischen.... :joke:
Manche Eisberge sehen so künstlich aus, wie Plastik irgendwie
Aber die Farben und Formen, Wahnsinn ![]()
Einfach nur grandios! ![]()
So, jetzt wird es mit dem Nachmittag des ersten Tages in Ilulissat weitergehen:
Nach einer kurzen Mittagspause beschließen wir, uns mit dem Tenderboot übersetzen zu lassen.
Zum einen möchten wir uns in Ilulissat umschauen (vielleicht finden wir ja free wifi?) zum anderen wollen wir evtl. auch vor Ort erkunden, inwieweit wir die Wanderung zum alten Inuit Wohnplatz Sermermiut an der Mündung des Eisfjordes selbstständig am morgigen Tag in Angriff nehmen können.
Die Fahrt mit dem Tenderboot ist abenteuerlich, denn die Crew muss immer wieder kleinen Eisbergen oder aber zumindest größeren Schollen ausweichen.
Wir hören, dass auch die Anlandestelle heute Morgen erst von Eis geräumt werden musste. Ein kleiner Eisberg versperrte den Zugang.
Am Hafen entlang aber bergauf
geht es etwas mehr als einen Kilometer ins Zentrum von Ilulissat, das wir uns aufgrund der Beschreibung „Touristenhochburg“ dann doch etwas anders – moderner? – vorgestellt haben.
Wirklich viel zu entdecken gibt es nicht, jedenfalls auf den ersten Blick nicht. Also einfach weiter bergan, immer langsamen Schrittes, denn es ist inzwischen warm geworden, aber vielleicht empfinden wir es auch nur so?
Wir entdecken einen Supermarkt mit einem ungewöhnlichen Namen
Und dann natürlich den berühmten Schlitten und Briefkasten des Weihnachtsmannes, der bekanntlich hier in Ilulissat ja seine Sommerwerkstatt bezogen hat.
Kann doch nicht mehr weit sein bis zum Sportcenter oder? locke ich Roland weiter, der schon streikt. „Was willst Du da“ fragt er grummelnd, weil mal wieder viel zu dick angezogen.
„Ich suche die Ausschilderung zur Mündung des Eisfjordes!“ dann wissen wir, wie wir hinkommen und ob wir überhaupt morgen individuell laufen wollen.
Der von Phönix angebotene Ausflug beinhaltet für 39 € p.P. nicht nur einen Guide, sondern auch einen Kräfte sparenden Bustransfer bis zum Wandersteg.
Wenige hundert Meter weiter ist er gefunden, der Wegweiser. Leider ohne Angabe, wie weit es wohl noch bis um Holzwandersteg ist. "Lass uns doch nur noch mal ein paar Meter laufen", fordere ich, aber Roland hat keine Meinung mehr. Mich packt es aber mal wieder, ich setze ungeahnte Kräfte frei - das ist immer der Fall, wenn ich meine, etwas Einmaliges zu verpassen. Und so beschließe ich auf der Stelle, weiterzulaufen, evtl. auch gleich bis zum Ziel. Denn gerade in diesem Moment kann ich mir so gar nicht vorstellen, die Wanderung morgen noch einmal in Angriff zu nehmen. Vielmehr schwebt mir vor, an Bord zu versuchen, für morgen eine weitere Bootstour zum Eisfjord zu buchen.
Roland zögert, würde am liebsten umkehren, kann es dann aber mit seinem Gewissen nicht vereinbaren, mich alleine losziehen zu lassen.
Vorbei an einer großen Hundekolonie
Guckt mal genau hin: Hunde, Hunde, Hunde
zieht sich der Weg weiter leicht bergan, aber nur noch wenige hundert Meter, dann ist erreicht, der Startpunkt der Wanderung zum Eisfjord auf Holzstegen.
Es gibt mehrere Pfade, aber wir entscheiden uns natürlich für den kürzesten, der rd. 1.5 km oneway betragen soll. Der Weg ist landschaftlich genial angelegt und führt zum Teil über Moorlandschaft. Es geht immer Berg und Tal.
Einige asiatische Reisegruppen kommen uns schon wieder entgegen, und ich entdecke so manches Mückennetz. Mist, das haben wir natürlich nicht dabei und wedeln daher häufig um uns.
Schon von Ferne hört man dann ein Knacken und Krachen. Noch einmal um eine Ecke und dann steht man vor einem riesigen Eisfeld.
Es scheint eine Einheit zu sein, die da im kristallklaren Wasser treibt. Erst beim Näherkommen entdeckt man die Lücken zwischen einzelnen Eisbergen.
Und wenn sich die Wasseroberfläche dann kräuselt, erkennt man, welcher der Giganten gerade gekalbt hat.
Der Anblick, der Ausblick, die Einsamkeit - aufgrund des späten Aufbruchs sind wir fast nur noch alleine vor Ort – auch hier unbeschreiblich und mehr als lohnenswert.
Für schöne Fotos klettern wir am Ende des Steges noch etwas über Stock und Stein, danach genießen wir eine ganze Zeit lang ohne Worte dieses Naturwunder.
Auch wenn die AMADEA heute ja vor Ort bleibt, irgendwann müssen auch wir uns auf den Rückweg machen.
Leider habe ich wegen eigener Erschöpfung nicht auf die Uhr geschaut, wie lange wir für die gesamte Tour (vielleicht 3 - 4 Stunden?) gebraucht haben. Gelohnt hat sich die Eigeninitiative auf jeden Fall und verlaufen konnte man sich auch nicht.
Irgendwie kommen wir gerade rechtzeitig zum Tenderboot, das uns in 15 Minuten zur Amadea zurückbringt. Die Zeit reicht noch für eine ausgiebige Körperpflege vor dem Abendessen.
Eigentlich sind wir ja geschafft von unserem Tagespensum, aber wir raffen uns trotzdem noch dazu auf, auf dem Achterdeck den Abend mit dem wunderbar inszenierten Event „Leise im Eise“ abzuschließen.
Ein Pianist spielt Klavier,
eine aus Eisblöcken gebaute Eisgrotte öffnet ihre Pforten.
Für den späten Hunger wird Gulaschsuppe angeboten und ebenfalls Marillenröster mit Schuss.
Das Barteam an der Polar-Bar hatte leckere Whiskeys on the rocks – mit uraltem Gletschereis natürlich – im Angebot.
Die Atmosphäre an Deck – eingemummelt in Wolldecken – ist einfach wunderbar.
Roland testet sogar noch die Gulaschsuppe, ich bleibe bei schottischem Whiskey und nicht nur einem.
Was für ein Tag liegt hinter uns!!! Und was wird uns wohl morgen erwarten?
Leider hatte der Phönix Schalter, an dem ich einen weiteren Bootsausflug buchen wollte, schon geschlossen, aber da werden wir gleich morgen früh nachfragen.
GUTE NACHT!!!!
WOW - ich bin hin und weg!
Gletschereis möchte ich auch unbedingt mal probieren.
Deine Fotos von den Eisbergen (die anderen natürlich auch) sind der absolute Hammer!
Liebe Grüße
Monika
Liebe Siegrid,
also die Eisberge kann man immer wieder anschauen, ständig entdeckt man noch etwas neues an ihnen. Ich bin sehr beeindruckt.
Dank deines guten Durchsetzungsvermögen habt ihr ja Juwelen in Eis gefunden, auch wenn der Weg mühsam und lang war, das hat sich doch nicht nur für euch gelohnt (wir haben es nur bequemer).
Danke für eure Mühe, danke für die wunderbaren Eis-Bilder, danke für deine anschaulichen Worte.
...und ich weiß immer noch nicht, ob ich nun auch dorthin möchte oder nicht. Vielleicht hilft uns ja der Besuch in Alaska, eine Antwort auf diese Frage zu finden.
Liebe Grüße
Josi
... und die Bilder drücken nur einen Bruchteil von dem aus, was ihr in Realität erlebt habt. ... Ich sage, einfach nur toll.