Roland und Klaus konnten daraufhin noch gerade rechtzeitig ihre eigene Kostprobe dankend ablehnen.
Ja, ja, die Herren der Schöpfung.
Da haben sie wohl erst einmal geschaut, wie du auf das „Gesöff“ reagierst? ![]()
Roland und Klaus konnten daraufhin noch gerade rechtzeitig ihre eigene Kostprobe dankend ablehnen.
Ja, ja, die Herren der Schöpfung.
Da haben sie wohl erst einmal geschaut, wie du auf das „Gesöff“ reagierst? ![]()
Ja, ja, die Herren der Schöpfung.
Da haben sie wohl erst einmal geschaut, wie du auf das „Gesöff“ reagierst?
Für Fotobuch und Film-Aufnahmen bin ich schon immer "freiwillig" verdonnert, das jeweils fremde Produkt zu testen. Aber konzentrierter Lebertran????? Nein danke.
Ja, ja, die Herren der Schöpfung.
Da haben sie wohl erst einmal geschaut, wie du auf das „Gesöff“ reagierst?
Was ich immer sage :
Augen auf bei der Getränkewahl ![]()
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12. Tag Do. 4. September 2025 Narsaq Grönland
Morgens um kurz nach 7 h sah es schon nach einem herrlichen Tag aus.
Mit Narsaq hatten wir heute unseren letzten grönländischen (Tender) - Hafen erreicht bei strahlend blauem Himmel, Sonnenschein, aber auch Temperaturen nahe null.
Da nur eine kurze Liegezeit bis 14 h geplant, die Tenderbootfahrt zwar kurz, aber schaukelig angekündigt worden war, und außerdem nicht garantiert werden konnte, ob die Brauerei für uns öffnen würde, beschlossen wir, an Bord zu bleiben und die Sonne zu genießen.
Und als ob wir es geahnt hätten, wenig später kam die Durchsage von der Brücke, dass das Tendern abgebrochen würde aufgrund von zunehmendem Wind. Dieser würde größere Eisberge Richtung Schiff treiben, die dann die Ausfahrt wiederum verhindern könnten.
Ein entsprechender Warnton wurde fast parallel von der Amadea abgesetzt, um alle Ausflügler umgehend zurückzurufen. 300 Gäste waren dann doch von Bord gegangen, konnten aber rechtzeitig per Tenderboot zurückgeholt werden.
Trotz vorzeitiger Abfahrt lag das Schiff auf der Weiterfahrt leicht schräg im Wasser, da der Wind kräftig von der Seite blies. Langsam verschwanden dann die Eisberge aus dem Gesichtsfeld, dafür nahmen die Wellen verdammt schnell an Höhe zu. Dazu blies der Wind inzwischen mit kräftigen 10 Beaufort
Eigentlich lockte ja das Kaffeehaus „Polar“ um 15.30 h, aber nur Roland.
Ich schluckte lieber eine Reisetablette und blieb sicherheitshalber in der Waagerechten auf der Kabine. Wieder zurück, berichtete Roland von leckeren Torten und mehr. Der Andrang der Gäste hielt sich allerdings in Grenzen. Kein Wunder, denn der starke Seegang war auf dem ganzen Schiff spürbar. Auch die bekannten Tüten lagen wieder aus.
In der Nacht wurden die Uhren zum 4. Mal eine Stunde zurückgestellt. Wind und Wellen sollen sich erst morgen im Laufe des Tages beruhigen. Mit einer Reisetablette war es mir aber möglich, am Abendessen teilzunehmen.
Einen Gin-Tonic mit Gletschereis gönnte ich mir auch noch.
Roland ist weiterhin mehr als seefest und schaute sich die Präsentation der Köche im Theater an.
Die Polarkaffeezeit sieht wirklich sehr gut aus.
Liebe Siegrid, uschisiggi
heute hat unser Lieblingskapitän übrigens Geburtstag. Kann mich noch gut an Halloween auf der Amadea letztes Jahr erinnern.
Die Polarkaffeezeit sieht wirklich sehr gut aus.
Liebe Siegrid, uschisiggi
heute hat unser Lieblingskapitän übrigens Geburtstag. Kann mich noch gut an Halloween auf der Amadea letztes Jahr erinnern.
Aha, danke bluekat und weiß du vielleicht auch, wie alt unser aller Lieblingskapitän wird... ![]()
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und weiß du vielleicht auch, wie alt unser aller Lieblingskapitän wird.
Ich meine, er ist ein Jahr jünger als ich. Das heißt, er müsste 50 geworden sein. Aber vielleicht weiß es Siegrid genau? ![]()
Ich meine, er ist ein Jahr jünger als ich. Das heißt, er müsste 50 geworden sein. Aber vielleicht weiß es Siegrid genau?
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Nein, leider nicht genau, aber auf jeden Fall ein Mann in den besten Jahren, unser Lieblingskapitän Robert !!!
13. Tag Fr. 5. September 2025 Seetag 1 von 2 nach Kanada
Heute Morgen dann der erste Kanada/USA- Hygiene-Test im Vierjahreszeiten Restaurant zum Frühstück, der - wie von uns schon fast erwartet - etwas misslang. Ab St. John's / Kanada und dann die folgenden 20 Tage ist es gemäß den Hygiene- Vorschriften von Kanada und den USA nicht mehr erlaubt, Büfett-Frühstück anzubieten, jedenfalls nicht im Vier Jahreszeiten Restaurant, weil dort keine Kühlvorrichtungen für die Speisen vorhanden sind. Im sehr viel kleineren Amadea - Restaurant bleibt alles wie gehabt, nur passen dort nie und nimmer alle 500 Gäste der Amadea gleichzeitig zum Frühstück hinein.
Wir starteten also zunächst noch gutgelaunt um 8 h das Unternehmen "Bestellfrühstück". Hier bekam man vom Kellner eine Karte vorgelegt, die alle detaillierten Frühstückswünsche erfüllen sollte. Bis zur manuellen Aufnahme der Wünsche dauerte es gefühlt ewig, bis zur - teils falschen - Auslieferung über eine Stunde. Einfach frustrierend, aber wie oben schon geschrieben, auch vorhersehbar. Mal sehen, wie es weitergeht in Sachen Frühstücksservice! Kleiner Spoiler: ab Tag 2 hatte man durch interne Veränderung des Ablaufs alles im Griff.
Um 10 h konnten wir uns gerade noch ein Plätzchen in der Atlantik Lounge sichern. Zunächst informierten Kapitän und Kreuzfahrtdirektor über das anstehende "Abenteuer Kanada" aber auch über die gestrige Wetterlage. Anschließend folgte ein Vortrag unseres Lektors zum Thema "Die Tundra - ein Wald ohne Bäume?".
Und weil es ja heute mit dem Frühstück etwas dauerte, schauten wir anschließend beim Eismeer-Frühschoppen draußen auf Deck 8 vorbei. Allerhand Leckereien wurden dort angeboten, dazu grönländisches helles oder dunkles Bier der Brauerei QAJAQ. Für einen Biergenuss war es uns allerdings dann doch zu kalt, so beließen wir es bei ein paar Lachshäppchen.
Am Nachmittag lauschten wir Kapitän Robert Fronenbroek, der länger als eine Stunde in einem launigen Vortrag über den Alltag auf der Brücke und den Beruf des Nautikers berichtete.
Der heutige Abend startete dann mit einem Treppenhaus-Cocktail. Hier spendierte Phoenix das eine oder andere Glas Sekt. Im Anschluss öffneten die Restaurants um 18.30 h zum "Eismeer-Gala-Abendessen mit frischem Fisch aus Grönland". Und das Menü, was uns dann serviert wurde, war mehr als exzellent.
14. Tag Sa. 6. September 2025 Seetag 2 von 2 nach Kanada
Heute Nacht wurden die Uhren um eine halbe Stunde zurückgestellt, wir befinden uns jetzt viereinhalb Stunden hinter Deutschland. Das Wetter am frühen Morgen: Nebel, 9 Grad Außentemperatur, 10 Grad Wassertemperatur, Seestärke 2. Langsam wurde es wärmer, natürlich nur in kleinen Schritten, in St. John's auf Neufundland /Kanada erwarten uns aber bereits Temperaturen um 20 Grad.
Wir hatten dem Bedien-Frühstück im Vierjahreszeiten Restaurant heute noch eine zweite Chance gegeben, und tatsächlich schienen die Abläufe verändert worden zu sein, jedenfalls haben die Bestellungen bestens geklappt.
Nächster Termin auf unserer To-do-Liste war dann der Lektorenvortrag "Die Wikinger - Entdecker, Seeräuber und Händler". Dietmar Schäffer gelang es immer wieder, auch solche Themen locker rüber zu bringen. Schade, dass er nach der Hälfte der Reise in Montreal von Bord gehen wird.
Das große "Grönland-Shrimps-Pulen" auf dem Achterdeck schloss sich an. Gut eingepackt in Daunenjacken war das Ganze auch draußen eine leckere Angelegenheit, das grönländische Bier dazu einfach perfekt. Wir erfuhren bei dieser Gelegenheit, dass das dunkle grönländische Bier bereits ausgetrunken worden ist.
Um 15 h bestand auch auf dieser Reise für uns die Möglichkeit einer kostenlosen Brückenbesichtigung. Zur Vorbereitung konnte man sich auf TV-Kanal 5 einen Film "Auf der Brücke” anschauen, aber auch Kapitän Robert Fronenbroek hatte ja gestern in seinem Vortrag schon umfangreich informiert. Auf der echten Brücke stand dann ein Offizier für Fragen zur Verfügung.
Er erklärte uns das Radarbild, auf dem zu erkennen war, dass die Azamara Quest etwa 15 Seemeilen vor uns fuhr, übrigens mit dem gleichen morgigen Ziel St. John's auf Neufundland. Ein Fotoverbot gab es auf der Brücke nicht.
Euch wird an Bord ein wirklich tolles Programm geboten
!
15. Tag So. 7. September 2025 St. John's Neufundland Kanada
St. John's empfing uns mit Sonne und Temperaturen nahe 25 Grad. Darauf musste man sich erst einmal einstellen.
Wir frühstückten schon vor 8 h und liefen dann einfach los. Die Amadea hatte direkt in der Innenstadt am Pier 10/11 festgemacht. Zwei freundliche Damen der Touristinfo verteilten vor dem Schiff Stadtpläne und gaben hilfreiche Tipps.
Für die Stadt sollte man fit sein, denn es ging kontinuierlich bergauf, zum Teil recht steil. Besonders schön anzusehen waren die vielen bunten Holzhäuser. Diese auch als „Jellybean Houses” bezeichneten Gebäude, abgeleitet von Gelee-Bonbons, findet man hauptsächlich rund um den Hafen. Sie verleihen der Stadt wirklich ein besonderes Flair.
Unser Ziel war zunächst das Colonial Building aus 1850. Sehr praktisch für uns: sonntags immer freier Zugang, also keine Eintrittskosten. Vom 1850 bis 1959 war das Gebäude Sitz der Kolonial- und später der Provinzregierung Neufundlands sowie des Repräsentantenhauses.
Erst 1974 wurde es zur historischen Stätte der Provinz erklärt. Im kleinen Sitzungssaal hatte man die Möglichkeit, sich in passender Robe in alte Zeiten zurückzuversetzen. Auch konnte man üben, mit einem Federkiel einer Vogelfeder zu schreiben, so wie es damals üblich war.
Das alles hat uns viel Spaß gemacht, Innenaufnahmen davon darf ich Euch trotzdem nicht zeigen. Ist halt ein Museum.
Anschließend besuchten wir Government House in der unmittelbaren Nachbarschaft. In der Residenz des Vizegouverneurs werden noch heute Würdenträger begrüßt, die die Provinz besuchen. Hier finden die Vereidigungszeremonien für Kabinettsminister statt, die königliche Zustimmung wird erteilt und der Vizegouverneur empfängt den Premierminister. Gemälde von Queen Elisabeth II und Fotos von King Charles III nebst Queen Camilla waren in allen Räumen zu bewundern.
Auch hier nur einige Außenaufnahmen. Der Besuch hat sich sehr gelohnt.
Danach besichtigten wir noch mehrere Kirchen. Jede Glaubensgemeinschaft hat hier eine eigene große Kirche, die alle geöffnet und von daher frei zu besichtigen waren.
Irgendwann erreichten wir wieder das Hafenviertel, versorgten uns dort an einem ATM mit ein paar kanadischen Dollar und konnten in einem Heritage Center noch einen schönen Magneten erwerben.
Um 18 h verabschiedete sich die Amadea von St. John's. Die Ausfahrt aus dem schmalen Hafenbecken wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen.
Schön war es in St. John's. Und nach den grönländischen Temperaturen richtig warm.
16. Tag Mo. 8. September 2025 Seetag Richtung Corner Brook
Nach dem Frühstück zog es uns in die Atlantik Lounge. Hier referierte unser Lektor Dietmar Schäffer erneut gekonnt über "Naturwunder Sankt-Lorenz- Strom". Gegen 11 h schauten wir uns die Modenschau in Harry’s Bar an. Mitreisende präsentierten die aktuelle Mode aus der Boutique, gekonnt angesagt von TomTom, unserem Event- Manager. Den größten Applaus erhielt dabei das letzte Outfit, präsentiert von Robert F….
Da hörten die Rufe nach Zugabe gar nicht mehr auf.
Um 18.30 h startete dann das Abendessen im Spezialitäten Restaurant Pichler’s. Wir bestellten zunächst einen Tio Pepe Sherry, dann gab es zum Menü Grauburgunder und Mineralwasser.
Es war zusammen mit Klaus wieder ein schöner Abend, auch wenn wir alle drei beim Hauptgang auf die Stopfleber (Foie gras) verzichteten.
Das schaut wirklich alles gut aus einschl. Robert F. ![]()
liebe uschisiggi Er macht wirklich jeden Spaß mit ![]()
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Auf Stopfleber hätte ich auch keine Lust gehabt.
Und unser Robert ... einfach klasse! ![]()
Toller und cooler Bericht uschisiggi
ich lese sehr gern mit.![]()
17. Tag Di. 9. September 2025 Corner Brook Neufundland Kanada
Unser heutiger Phoenix-Ausflug „Corner Brook und Umgebung” startete erst um 9.30 h, also hatten wir genügend Zeit für ein gemütliches Frühstück. Eigentlich handelte es sich bei Corner Brook um einen Hafen mit einer Pier, von daher wunderten wir uns, dass bereits Tenderboote zu Wasser gelassen wurden.
Die Erklärung folgte wenig später durch Kreuzfahrtdirektor Steffen Spiegel: Nein, es läge kein anderes Kreuzfahrtschiff vor uns an der Pier, es fehlten schlichtweg alle Festmacher für unsere Taue, und diese selbst zu vertäuen durch unsere Matrosen, das wäre leider strengstens verboten.
Immerhin schien schon mal die Sonne, und es war angenehm warm. Die Temperaturen stiegen im Tagesverlauf noch an auf angenehme 18 Grad. Der Start des Ausflugs verzögerte sich durch die Tendermaßnahmen um gut 45 Minuten. Die eigentliche Tenderfahrt nahm nicht nur weitere 15 Minuten in Anspruch, sondern war auch noch eine durchaus schaukelige Angelegenheit.
An Land erwartete uns dann mit Bus Nummer 5 ein ganz bequemer Reisebus und kein Schulbus, wie noch vor Jahren immer üblich. Wir genossen die erste Stunde Landschaftsfahrt, erfuhren viel von Land und Leuten. Auf jeweils 4 Neufundländer kommt ein Elch, was ich eine bemerkenswerte Anzahl fand.
Alle Häuser entlang der Straße machten einen top gepflegten Eindruck. Wir erfuhren, dass es jedem Neufundländer erlaubt ist, in den Wald zu gehen und einen Baum zu fällen, um den Winter genügend Feuerholz zu haben. Die Winter sind eigentlich mild, die Temperaturen übersteigen nie mehr als 10 Grad Minus, aber von Anfang Dezember bis Ende März liegt viel Schnee bis 400 cm hoch. Da wird viel Feuerholz benötigt.
Sorry, obige Aufnahmen alle aus dem fahrenden Bus.
Unser erster Stopp war dann an der schönen Bottle Cove. Hier hatten wir Gelegenheit zu einem kurzen Spaziergang am Wasser. Der Bus fuhr weiter und nahm uns 30 Minuten später wieder in Empfang.