Erholung kann ich gut gebrauchen und komme gerne mit.
RB "Frühlingsgrüße aus Griechenland und der Türkei" 09. - 18.04.2025 mit der Mein Schiff 4
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Tag 2: Seetag - 10.04.2025
Die Nacht war unruhig. Windstärke 10 bedeutete laute Windgeräusche und ständiges Ausprobieren, was das kleinere Übel war, Balkontür auf oder zu. Seegang hielt sich aber in Grenzen.
Unsere Seetage verbringen wir mit Sport-Essen-Lesen in variabler Reihenfolge. Traditionell hüpfe ich als erste aus den Federn und gehe schwimmen oder zum Aqua-Fit. Also hatte ich gleich meinen ersten Termin - 08:15 Uhr ran an die (Pool-)Nudel! Außer mir war nur noch eine Handvoll Gleichgesinnter schon munter, und wir hatten eine tolle Trainerin. ABER - Wer hat hier im sonnigen Süden denn diesen Eiswind bestellt? Ich war ja sogar auf Island morgens immer im Pool, aber so fies hatte ich es noch nie. Im Wasser ging es ja, aber alles was oben rausguckte wurde schockgefrostet. Ich hätte gern eine warme Mütze aufgehabt und habe die Erkältung schon eingepreist. Es gab tatsächlich die Überlegung seitens der Trainerin, den Kurs abzubrechen.
So blieb es auch die ganzen nächsten Tage auf See - sonnig ja, aber man musste sich in geschützten Bereichen aufhalten um es genießen zu können.
Das Sportprogamm des GÖGa bestand aus vormittags Spinning und nachmittags Faszientraining. Zwischendurch konnte man durchaus mit Kapuzenjacke und Decke auf Balkonien lesen, da wir heute die richtige Seite hatten. Der Blick aufs Meer ist doch immer wieder die schönste Erholung.
Da man ja mittlerweile überall Rücken - Knie - Hüfte... hat, gingen wir mittags zu einem Gesundheitsvortrag zu dem Thema in die Schaubar. Es war schrecklich. Eine reine Verkaufsveranstaltung für Schuheinlagen. Das hätte aus meiner Sicht im Programm kenntlich gemacht werden müssen.
Abends hatten wir einen netten Abend im Atlantik, gutes Essen, nette Gespräche. Leider waren wir dann ein bisschen knapp dran für die Comedy-Veranstaltung im Klanghaus und haben dort keine Plätze bekommen.
Nächster Programmpunkt am Abend war die Offiziersvorstellung im Theater. Wenn ich es richtig notiert habe, waren wir 2.658 Passagiere, Altersschnitt 54,1 Jahre, 907 Crewmitglieder. Übrigens haben GöGa und ich zusammen fast genau den Altersschnitt - aber wir hatten ja noch das Kind dabei. Insgesamt waren für mein Empfinden eher wenige ältere Kinder an Bord. Kapitän - Günther Batzner, Kreuzfahrtdirektor Roman Schneeberger plus Richie zum Anlernen.
Insgesamt ein schöner, ausgefüllter, abwechslungsreicher und gelungener Seetag!
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Bis auf den rasanten Start scheint es ja eine schöne Kreuzfahrt zu werden. Schade, dass das Scannen der Schiffspässe in der Wallet immer noch nicht durchgehend klappt. Da wir Ende März ähnliche Erfahrungen gemacht hatten, habe ich gerade auch wieder die aktuellen Pässe gespeichert, aber eben auch ausgedruckt.
Jetzt freue ich mich aber erst mal auf Eure Weiterfahrt Sowieso
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Ich komme auch noch gern mit!

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Auch wenn ich alle Ziele bereits kenne, komme ich gern mit.
Was ich nicht so ganz verstehe: 9 Tage KF, (Anreise mal außer Acht gelassen), darunter noch 2 türkische Häfen, obwohl ihr mit der Türkei nichts anfangen könnt
.Bin gespannt, wie es weiter geht.
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Auch wenn ich alle Ziele bereits kenne, komme ich gern mit.
Was ich nicht so ganz verstehe: 9 Tage KF, (Anreise mal außer Acht gelassen), darunter noch 2 türkische Häfen, obwohl ihr mit der Türkei nichts anfangen könnt
.Bin gespannt, wie es weiter geht.
Ganz einfach… wir sind auf die Ferien angewiesen, finden 9 oder 10 Tage besser als 7 oder 14, mögen die relativ vielen Seetage und waren neugierig auf die unbekannten Ziele in Griechenland. Da stören die zwei türkischen Häfen doch gar nicht. Und du wirst sehen, wir hatten dort auch schöne Erlebnisse. Antalya zähle ich nicht mit, war ja nur Anreiseziel.
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Gerade entdeckt, ich komme gerne noch mit.
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Tag 3: Piräus / Athen 11.04.2025
Hier lagen wir schon mal overnight, damals hatten wir Piräus zu Fuß erkundet und einen geführten Ausflug zur Akropolis gemacht. Daher kannten wir uns halbwegs aus und sind auf eigene Faust losgezogen.
Natürlich muss man sich an den Tag-Nacht-Rhythmus des Juniors anpassen, also haben wir es morgens entspannt angehen lassen. Zunächst musste ich meine 1000m schwimmen, dann gab es ein entspanntes spätes Frühstück, herrlich ruhig wenn die ganzen Busausflügler von Bord sind. Bei herrlichem Sonnenschein und an Land auch ohne Wind war es angenehmes Ausflugswetter.
Also sind wir zu Fuß los, erstmal entlang der Küstenlinie im großen Bogen zum Yachthafen, Boote gucken. Ist schon schön hier...
Großes Boot:
Küste:
Mittelgroße Boote:
Kleine Boote:
Dann schlugen wir uns durch zur Metrostation der Linie 3, um in die Innenstadt von Athen zu fahren. Ich hatte das vorher hier im Forum gelesen, dass man einfach mit KK bezahlen kann - war aber dann doch schwer beeindruckt. So eine schöne moderne Metro! Alles neu, sauber, vom Feinsten. Und schwarz fahren unmöglich, es sei denn man klettert über die Einlasskreuze.
Zuerst ließen wir unseren Sohn seine Bankkarte auflegen - hätte ja sein können, dass das bei 17-jährigen nicht klappt. Schwupps war er durch. Ich auch problemlos. Plötzlich war GöGa verschollen. Es stellte sich raus, dass er sämtlich Karten im Portemonnaie durchprobieren musste, da hakte die Technik. Die U-Bahnhöfe raus nach Piräus sind auch architektonisch toll und modern, irgendwie wirken sie richtig hell... Echt klasse. Zurück einfach wieder die selbe Karte auflegen. Abgebucht wurden 2,40 pro Person.
Angekommen in der City ließen wir uns kreuz und quer durch die Altstadt treiben. Übrigens - überall, auch in den Folgehäfen, findet man problemlos öffentliche Toiletten, mit mehr oder weniger motiviertem Reinigungspersonal, die man für 50cent (Santorin 1€) nutzen darf. Super! Hier habe ich leider kaum Bilder ohne Menschen:
Akropolis ließen wir "links liegen":
Dann ging es mit der Metro zurück und dann zu Fuß zum Schiff. Das zog sich aber gewaltig, wir hatten diesmal den hintersten Liegeplatz. Es war ein schöner Tag! Komoot hat 28,4 km gemessen, aber inklusive der Metrofahrt.
Zurück an Bord wurde der Hunger mit einem Burger aus dem Tag und Nacht gestillt. Um 19 Uhr sollten wir ablegen, das wollten wir ja nicht wieder verpassen. Also warteten wir an Deck und warteten und warteten... der kalte Wind war dann auch wieder da und schlussendlich haben wir 19:45 Uhr abgelegt.
Danach gab es noch einen Snack im Gosch und sicher noch irgendwo einen Absacker... ein schöner Urlaubstag geht zu Ende.
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4. Tag - Seetag - 12.04.2025
Heute war es bedeckt, aber eher wenig Wind. Ihr wisst ja - Sport, lesen, essen steht auf dem Programm. Wir hatten heute viel zu tun!
Also auf geht´s, 08:15 startete mein Tag mit AquaFit, 09:30 war der GöGa beim Spinning. Gefrühstückt wurde heute im Schichtbetrieb.
Um 11:00 hat unser technikbegeisterter Sohn an der angebotenen Führung im Maschinenkontrollraum teilgenommen. Es hat ihm gut gefallen, aber nach 35 Minuten war das schon erledigt.
14:15 folgte wieder ein Gesundheitsvortrag "Ganz schön schlank im Handumdrehen" - naja. Bis auf dass wir diesmal keine Schuheinlagen kaufen sollten war das wieder Grütze. Das Interesse war groß und bei manchen auch berechtigt, aber ich glaube nicht, dass da jemand wirklich was Sinnvolles mitgenommen hat.
Da wir uns auf dem Weg nach Istanbul befanden, waren wir nachmittags in der Meerenge der Dardanellen unterwegs. Dies wurde ab 17 Uhr auch an Deck von der Brücke über den Lektor moderiert. Unser Freund, der kalte Wind, war wieder da, so haben wir nur ab und an mal länger draußen geschaut.
Der Abend klang entspannt aus, mit einem guten Essen im Atlantik und einem Spieleabend in der TUI-Bar. Junior besuchte noch die Musical-Show und war begeistert.
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5. Tag Istanbul 13.04.2025
Für mich war gleich bei Buchung klar - ich mache hier Seetag. So ein leeres Schiff ist ja auch was Feines. Also Fokus auf Wohlfühlprogramm. Der Gatte meinte, wenn wir denn schon mal da sind, will er auch was sehen und hat die Biketour über TC gebucht.
Im Vorfeld hatte ich mich gar nicht weiter mit der Stadt beschäftigt und war hocherfreut, was ich um 7 Uhr beim Blick vom Balkon sah - schön ist es hier! Das Schiff liegt ja mitten in der Stadt....
Trotz freiem Tag mussten wir früh raus. Gögas Radtour startete schon um 9 Uhr. Übrigens, es war zwar sonnig, aber lausekalt. 2 Grad morgens, später max. 13 Grad. Die kurzen Radhosen blieben im Schrank, Jeans und Anreisejacke wurden hervorgekramt.
Zu der Radtour kann ich nichts beisteuern, es ging zu den klassischen Zielen wie Hagia Sofia und einem Gewürzbasar. Der Straßenverkehr soll teilweise sehr chaotisch gewesen sein und am Ende musste ein Umweg wegen einer Demo gefahren werden. (Zu der Zeit wurde ja sehr häufig in der Türkei demonstriert.) Ich habe da für mich nichts verpasst.
Ich hatte mich für den Fitnesskurs "Bauch pur" um 09:30 angemeldet und war die einzige Teilnehmerin. Das war richtig gutes Personaltraining und hat sehr viel Spaß gemacht mit der tollen Trainerin, welche ich öfter an Bord erlebt habe. Der Name ist mir leider entfallen. (Denise???) Danach war dann auch der Junior wach und wir konnten ganz entspannt frühstücken. Dann haben wir lange draußen in der Sonne gesessen (dort ließ es sich aushalten) und haben den Trubel im Hafenbecken beobachtet. Direkt an der Hafenpromenade waren unzählige neue Geschäfte und Restaurants gehobener Art und da Sonntag war, gab es viel zu sehen. Hier war richtig was los!
Dann hatte ich irgendwann meinen "Einmal-pro-Reise-Kosmetiktermin", der sehr gut und entspannend war. Nur dass mir hinterher ein Zettel mit diversen Produkten als Kaufempfehlung gegeben wurde, hat mir nicht gefallen. Das war sonst dezenter. Natürlich habe ich nichts gekauft. Mittags gönnten wir zwei Daheimbleiber uns ein schönes Essen im Gosch - herrlich mit draußen Sitzen ohne Gedränge.
Die Entspannung nahm ein jähes Ende, als am Nachmittag plötzlich das Türschloss keine unserer drei Karten mehr lesen konnte. Ausgesperrt! Relativ schnell kam das Housekeeping und hat Batterien gewechselt, danach ging es zum Glück wieder.
(Anekdote: wir hatten die selbe Situation mal während Corona auf der AidaSol - und wir hatten uns ohne Maske ausgesperrt, mussten aber "nackt" immer zwischen Rezi und Kabine hin und her laufen, weil erst die Karten neu codiert wurden, dann sollten wir diese ausprobieren, dann wieder runter, melden dass es nicht funktioniert... es war ganz fürchterlich, wir fühlten uns wie Verbrecher.)
Der Abend nahte und nun war es doch Zeit, für mich und Junior doch noch das Schiff zu verlassen. Wir haben die Bootstour auf dem Bosporus gemacht, ca. 2 Stunden und es war sehr schön. Der hypermoderne Galataport ist ja schon sehenswert - mit unterirdischem riesigen Busbahnhof:
Der Fußweg war nur kurz durch das Geschäftewirrwarr - im Nachhinein hätte man hier vielleicht doch mal kurz tagsüber hingehen sollen - bis zum Bootsanleger. Wir lagen quasi Nase an Nase:
Dem Kind zuliebe haben wir draußen oben gesessen und es wurde nachts wieder empfindlich kalt. Aber es war schon ein schönes Erlebnis, unter der Bosporusbrücke hindurch und an den beleuchteten Palästen und Hotels vorbei. Der Ausflug wurde durchgehend moderiert und man hat einige interessante Dinge erfahren. Zum Beispiel, dass es gar nicht so selten ist, dass in der Meerenge ein Schiff den Kurs durch Strömung nicht halten kann und dann am Ufer Schaden anrichtet oder im schlimmsten Fall im Vorgarten einer Villa feststeckt.
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noch Istanbul:
Zurück zum Schiff war ich wirklich beeindruckt von den Geschäften, sogar Rolltreppen gab es draußen - und alles neu, alles chic.
Das abendliche Ablegen verzögerte sich dann ca. um eine Stunde, weil wir erst noch eine Fähre, dann ein Boot, dann ein Fähre.... usw. durchlassen mussen. Da war echt den ganzen Tag Verkehr wie auf der Autobahn. Letztendlich waren wir dann 23 Uhr wieder unterwegs.
Fazit - ein schöner "Seetag"!Nachtrag: Etwa zwei Wochen später waren die starken Erdbeben in Istanbul. Das war schon knapp.
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Tag 6 - Seetag - 14.04.
Schnüff, schon der letzte Seetag, wir konnten mit dem Wechsel bisher zwischen Land und See gut leben. Die gute Nachricht, ab jetzt ist es vorbei mit Kälte und wir hatten den Rest der Reise Sonne und 18 bis 22 Grad, so wie ich das gebucht hatte.
Wie fing bisher jeder richtige Seetag an - korrekt: 08:15 Aquafit! Mittlerweile kennt man die Gesichter, der harte Kern ist ja immer der selbe. Dann 10:00 Spinning für GöGa und gleichzeitig nautisch-technische Fragestunde für den Junior. Das lieben wir u. a. an Kreuzfahrten, man ist zusammen und trotzdem kann jeder seinen eigenen Interessen nachgehen. Und keiner von uns hat ein Problem, auch mal allein zu frühstücken oder den anderen einfach nochmal auf einen Kaffee zu begleiten.
Nachmittags besuchte ich noch den Kurs "Meine Balance", der auch wieder sehr gut war. Klar es steht und fällt mit den Trainern, aber diesmal hat es für mich immer gepasst.
Danach war das Wetter endlich so schön, dass wir erstmals den großen Deckrundgang auf Deck 14/15 in Ruhe gemacht haben. Das sollte doch eigentlich zum täglichen Pflichtprogramm gehören. Der Abend wurde im Anckelmanns kurz gehalten - ich wollte ja einmal zum Bingo und das schafft man nur, wenn man nicht ins Atlantik geht. Leider habe ich nicht gewonnen, aber mir macht das schon Spaß.
Die nächsten Tage werden stressig - ständig Land in Sicht!
Von heute kann ich nur Fotos von "Brücke" beisteuern - habe mir leider nicht notiert welche, vielleicht weiß das jemand.
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Das ist die Canakkale-Brücke mit den großen roten Pylonen, vor 3 Jahren eröffnet, als schnelle Überquerungsmöglichkeit der Dardanellen am westlichen Punkt. Sonst musste man die Fähre nehmen. Kostet nicht weniger, spart aber viel Zeit und Nerven.
Kanntest du Istanbul schon oder hast du bewusst nicht mehr sehen wollen? Die Hagia Sophia und der Topkapi-Palast sind wirklich sehenswert, das sollte man nicht verpasst haben.
Vielen Dank für deinen Bericht Sowieso . Wir waren 2 Wochen nach euch auf dem Schiff, leider ohne Türkei, aber ging nicht anders.
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Nein, ich kannte Istanbul noch nicht und bin grundsätzlich nicht so sehr an „Bauten“ interessiert. Danke für die Erläuterungen zur Brücke! Jetzt erinnere ich mich!
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Und vielleicht steigen die Preise nicht mehr, wenn die Touris weniger werden... Ist wirklich absurd geworden dort.
Die Preissteigerungen haben nichts mit dem Tourismus zu tun - schuld ist die enorme Inflation in der Türkei. Meine (türkischen) Nachbarn berichten, dass es für die einheimische Bevölkerung immer schwieriger wird und viele kaum noch wissen, wie sie über die Runden kommen sollen.
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Hallo Emmalotta , das Problem ist komplex. Ich meine auch eher die Preise in de Urlaubsregionen oder Hotels. Ansonsten hast du leider Recht. Wer z.B. Miete zahlen muss, ist verloren. Die meisten haben eigene Wohnungen oder Häuser, das relativiert vieles. Trotzdem ist es schwierig.
Tut mit leid Sowieso , ich wollte deinen Bericht nicht stören. Habe meinen Beitrag auch wieder gelöscht. Ich habe nur leider oft das Gefühl, die Türkei nicht zu mögen ist en vogue- ohne dass man konkrete Gründe hat. Muss nicht auf dich zutreffen.
Freue mich schon auf die Fortsetzung.
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Tag 7: Kusadasi 15.04.2025
Heute war Wecker stellen angesagt, wir hatten den TC-Ausflug "Ephesos mit Terrassenhäusern" gebucht, Dauer 08:45 bis 12:45. Wenn ich mir auch geschichtlich nichts merken kann, für halbausgegrabene antike Stätten und Einblicke in frühes Leben interessiere ich mich schon. Und hier handelt es sich immerhin um die Stätte eines der 7 Weltwunder!
Unser Bus fuhr pünktlich los und der einheimische Führer sprach gutes Deutsch und erzählte während der 45-minütigen Busfahrt einiges über die Gegend um Kusadasi. Am Einlass zur riesigen Stätte "Ephesos" staute es sich kurz, da nicht jeder ein Ticket bekam, sondern der Führer für jeden der durch das Drehkreuz wollte neu seinen qr-code auf dem Handy scannen lassen musste. Irgendwie ist diese ganze papierlose Tendenz noch nicht so völlig durchdacht. Es war ja noch Vorsaison und früh am Morgen - ich möchte das hier nicht zur Hauptreisezeit erleben.
Innerhalb der riesigen antiken Ausgrabungsstätte wurden wir gut von Punkt zu Punkt geleitet. Es waren diverse andere Touristen da, aber es war noch nicht überfüllt. So habe ich doch eine Reihe Fotos ohne erkennbare Personen für euch machen können:
Hier sehen wir antike Toiletten, für die höhergestellten Herren. Vorweg wurde der kalte Marmor durch Sitzungen von Sklaven angewärmt. Dann hielten die Herren ihre Sitzung - dicht an dicht und blieben dort auch eine Weile - es wurde dort auch politisches besprochen. Die Sklaven hielten dann zwei Körbchen bereit, eines davon mit flachen runden Steinen. Man reinigte sich dann mit so einem Stein und die gebrauchten wurden im zweiten Körbchen eingesammelt. Wer genau hinsieht, erkennt vorne im Fußraum eine Rinne, dort floss sauberes Wasser zum Hände und Steine waschen hindurch.
Wirklich beeindruckend, wie detailreich einiges erhalten werden konnte:
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Wie wunderbar. Und ich habe die Stätten weitgehend wiedererkannt.




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Kusadasi /Ephesos Fortsetzung
Durch einen Tipp hier aus dem Forum habe ich bewusst die Tour mit den Terrassenhäusern gebucht. Hier durften wir in eigenem Tempo hindurch. In der Hochsaison wäre es sicher ein Gedränge geworden, da man sich auf einem vorgegebenen Weg bewegen muss. Für diesen Teil der Tour sollte man aber gut Treppen steigen können, das Ganze liegt eh am Hang und man arbeitet sich von unten nach oben - zudem führt der angelegte Weg häufig oberhalb der Ausgrabungsstätte, so dass man quasi von Brücken in die Häuser von oben reinschaut. Ich war sehr beeindruckt. Die tollen Mosaike und die Einblicke in früheres Leben, wirklich ein Erlebnis. Ich lasse mal Bilder sprechen und versuche mich auf 10 zu beschränken....
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Kusadasi Fortsetzung:
Es war ein gelungener, empfehlenswerter Ausflug. Zurück an Bord waren wir pünktlich - das Bild ist kurz vor 13 Uhr entstanden:
Der Junior hat den Vormittag mit Ausschlafen und Nutzung des leeren Pools verbracht. Nach einem gemeinsamen Essen im Tag und Nacht brachen wir dann alle nochmal zu Fuß auf, Ziel sollte die vorgelagerte Halbinsel sein:
Leider war die Festungsanlage nicht zugänglich, trotzdem war es ein schöner Spaziergang. Abschließend sind wir noch einmal durch die Fußgängerzone gelaufen, hier gab es natürlich viele Bekleidungsgeschäfte. Auf Shopping hatte bei uns niemand Lust, ich sah aber viele Crewmitglieder in den Geschäften. Positiv war, wir sind nicht aufdringlich angesprochen worden. Zurück zum Schiff haben wir eine Nebenstraße gewählt - hui. Viele baufällige Gebäude. Was wir von Kusadasi gesehen haben war jedoch überwiegend ansprechend.
Und schon war es Abend, Ablegen schon um 18 Uhr - der nicht genutzte Schlepper hat für uns ein schönes Ballett aufgeführt, kann man hier ja leider nicht sehen. Der Tag endete entspannt im Atlantik.
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