Bewertungen und Fazit
- Rezeption - da bin ich sehr positiv überrascht worden. Ich hatte auch während dieser Reise nur wenige Kontakt dahin, was ja schon ein gutes Zeichen sein kann. Aber ich benötigte 2 Auskünfte zu unseren Zielen und diese konnte man mir korrekt geben. Die Reklamation zur Kabinenreinigung wurde umgehend erledigt. Und was natürlich Zufall sein kann, die wenigen Male wenn ich dort war gab es nie eine Schlange vor mir.
- Bordreiseleitung / Reiseberatung - hier hatte ich gar keinen direkten Kontakt, was mir aber aufgefallen ist, ist das es gar keine Schlangen oder auffallend viele Interessenten gab, die sich dort aufhielten wenn ich dort vorbei gekommen bin. Das kenne ich von früheren Reisen ganz anders. Die Reiseberaterin hat übrigens im Rahmen der Umgestaltung im Bereich der Treppe bei der neu geschaffenen Galerie Ihren Platz gefunden.
- Ausflugsteam - da gab es von mir keine Kontakte.
- Internet - bei dieser Reise stand uns als Pur-Bucher kein Datenvolumen zu. Ich habe mein mobiles Internet bei der Telekom, für 3, bzw. 3,5 GB Datenvolumen pro Monat und bezahle dafür pro Jahr 99,95€. Die 3,5 GB haben mir für die 3 Wochen natürlich nicht gereicht, so dass ich nochmal 3 GB zu 14,95€ nachgeladen habe. Das Bordinternet habe ich somit nicht benötigt, den wir hatten außerdem und weitestgehend die Möglichkeit aufgrund der meist küstennahen Streckenführung ein gutes und meist stabiles Landinternet zu nutzen. Und wenn die Küste dann doch die wenigen Male tagsüber zu weit weg war habe ich mich dem Internet entzogen. Das tat mir auch mal gut.
- Bord TV - es gab ein umfassendes TV und Filmangebot und auch das darüber verfügbare Bord Portal hat einwandfrei funktioniert.
- Unterhaltung, Vorträge, Kurse - während der gesamten Reise gab es ein Paar als Tanztrainer an Bord und ich hatte den Eindruck, das dieses Angebot sehr gut angenommen wurde. Der oder die ersten Vorträge der Lektorin fanden im Studio statt. Wer Mein Schiff erfahren ist weiß das das wohl ein bisschen zu kuschelig für einen Lektorenauftritt ist. Die Lektorin wusste über Tallinn und Helsinki viel zu erzählen. Die anderen Ziele kamen für mich aber eindeutig zu kurz. Weniger als 10 Minuten für Århus, das muss wirklich nicht sein. Es gab eine gute Mischung an Künstlern an Bord. Im Bericht habe ich Diese ja auch aufgezählt und zum Schluß der Reise durfte auch endlich das Mein Schiff 6 Ensemble im Theater mit einem Musical Potpourri auftreten. Für mein Empfinden müsste das Theater viel mehr genutzt werden. Die Abendschau der Kreuzfahrtdirektorin im Studio habe ich hin und wieder im Bord TV geschaut. Apropos Studio. Zum Studio habe ich ein Frage an Euch, existiert die Studio Bar noch auf der Mein Schiff 6? Erst am vorletzten Abend sah ich am Studio Eingang stehen „Studio und Bar“ oder so ähnlich. Laut, dem leider nicht aktuellem Deckplan auf der Website müsste Sie auch noch existieren, aber während der Reise habe ich keinen einzigen Hinweis dazu mitbekommen. Workshops gab es zu allen möglichen Angeboten, so wie immer auf der Flotte. Und bei Bingo scheint der Zuspruch ungebrochen zu sein.
- Events im Freien - Also, es gab glaube ich 2 Partys auf dem Pooldeck. Welcome und White Night. Ich hatte den Eindruck das aufgrund der fallenden Temperaturen am Abend und auch des teilweise starken Windes die Wenigsten sich nach mehr Partys gesehnt haben. Dementsprechend waren auch besonders in der 2. Woche die Bars im Außenbereich wenig besucht. Mir hat vor Allem der Nichtraucherbereich in der Außenalster sehr gut gefallen. In der Unverzichtbar finde ich, wären am Abend Plastikgläser verzichtbar. Ok, meine bessere Hälfte hat mir das schon erklärt. „Das ist viel zu viel Aufwand, die Gläser jedesmal umzuräumen“, schön wärs trotzdem.
- Kapitän und Kreuzfahrtdirektor - soweit ich das beurteilen kann haben der Kapitän und die Kreuzfahrtdirektorin sich nichts zu Schulden kommen lassen und somit zugleich alles richtig gemacht. Dieser Punkt ist mir aber auch nicht ganz so wichtig, mir geht es mehr um die Route und das eine entspannte und zugleich ansprechende Atmosphäre an Bord herrscht. Aber auch das empfindet ja jeder anders.
- Crew - Begegnungen mit der Crew, in welchen Bereichen auch immer verliefen immer sehr freundlich und achtsam. Besonders in den Restaurants kam mir das Personal ziemlich auf Zack vor, auf jede meiner zum Teil auch unnötigen Fragen wurde eingegangen und der Service verlief nahezu anstandslos. Nahezu? Ja die Ausnahme war beim Service das Gosch, da hätten einige der Kellner sich gerne auch etwas zügiger im Service zeigen können. Aber das ist jetzt meckern auf hohem Niveau. Was bei den Restaurants fehlt, und das kenne ich noch gut aus der Zeit vor der besonderen Zeit (warum das Wort Zeit an dieser Stelle im Text: ich habe mir vorgenommen, diese besondere Phase die jetzt hinter uns liegt nicht namentlich zu erwähnen), ist mehr und selbstbewußteres Aufsichtspersonal am Eingang der größeren Restaurants die einem unhöflichen oder nicht angepassten Gast auch sprachlich mal Paroli bieten können. Aber GSD habe ich bei dieser Reise nur eine wirklich kritische Situation erlebt und von einer weiteren nur gehört. Wer auch nicht so hundert prozentig auf Zack war oder für die Aufgabe nicht ausreichend geschult, waren leider die Beiden die sich um unsere Kabine kümmern sollten, allerdings sehe ich da die Verantwortung auch eher beim Vorgesetzten.
