Ich habe mal auf den Wunsch von @Isuledda99 der lieben Angela in meiner Erinnerung gekramt und dazu in den Fotobüchern geblättert.
Wie hat es eigentlich angefangen, dass wir immer wieder in ein Land gereist sind. Die Begeisterung für die Schweiz haben unsere Familienreisen nach Grindelwald ausgelöst. Die Reisen in die USA wurden ausgelöst, durch eine Konferenzreise meines Mannes im Jahr 1992. Es folgten, wie ihr wisst mehrere USA Reisen, später auch kombiniert mit Kreuzfahrten.
Aber Italien
ich kam erst nicht drauf, aber mit Hilfe des Fotobuches landete ich 1991 in Pisa. Genau dort verschlug es meinen Mann für eine Konferenz und unser Sohn und ich begleiteten ihn. Wenn ihr erneut Lust habt, mich auf der Reise in die Vergangenheit zu begleiten würde ich mich sehr freuen.
Am 19. Juni 1991 fuhren mit dem Auto runter nach Pisa. Unser Sohn war da 3,5 Jahre alt und das Brüderchen war noch nicht in Sicht ![]()
Die Parkplatzsituation habe ich aus der Erinnerung damals schon als schwierig im Kopf. Wir suchten uns eine Lücke in einer der nahen Seitenstraßen und machten uns zu Fuß auf zum Piazza dei Miracoli. Übersetzt heißt es wohl Platz der Wunder. Der eigentliche Name ist Piazza del Duomo.
Der war aber auch schief, der schiefe Turm von Pisa ![]()
Ich habe den Gebäuden leider keine Bilder auf dem Rechner, irgendwann hat mal etwas mit dem Scannen nicht geklappt und Bilder wurden beschädigt. Allerdings habe ich euch die Seite aus dem Fotobuch abfotografiert.
Am nächsten Tag bin ich mit unserem Sohn nach Marina del Pisa an den Strand gefahren. Das hat unserem Sohn sehr gut gefallen.
Mein Mann hat damals 3 Tage an der Konferenz teilgenommen. Der 3. Tag ging nur bis zum späten Mittag, so dass wir noch weiterfahren konnten. Wir hatten uns Spotorno an der italienischen Riviera als Standort ausgesucht und wollten nochmal 3 Tage dort verbringen. Spotorno ist ein kleinen Ort zwischen Finale Ligure und Genua und ist ca. 200 km von Pisa entfernt.
Wir hatten keine Reservierung, sondern sind an den Strand gefahren und direkt am Ortseingang stand ein Wohnwagen als Touristeninfo. Wir sagten war wir haben und ausgeben wollten und so landeten wir in einem kleinen Hotel/Pension "La Torre". So hier auch ein Strandabschnitt an dem wir den restlichen Tag verbrachten und es gab einen kleinen Jachthafen.
Die kurze Zeit verging mit Bade, Bummeln und Eis essen
An die Unterkunft habe ich keine wirkliche Erinnerung mehr. Ich weiß nicht ob sie super gut oder super schlecht gewesen ist
Am 23. Juni ging es für uns wieder nach Hause. Wir fuhren morgens früh los und machten noch einen kurzen Stopp in Monaco, sahen uns den Hafen und den Bereich am Casino an.
Wir waren schon damals von der Dichte der Häuser auch Hochhäuser beeindruckt und haben die Stadt auch noch später besucht.
Kurz vor Nizza hielten wir nochmal für einen Fotostopp und fuhren dann nach Hause. Für die knapp 1400 km von Spotorno bis an den Niederrhein brauchten wir wesentlich länger als gedacht. Ich weiß noch sehr gut, dass wir gegen 4 oder 5 Uhr morgens zu Hause ankamen, kurz nochmal ins Bett gegangen sind und dann ab 8 Uhr gearbeitet haben
Wenn man jung ist, geht das scheinbar alles ![]()
Die Gegend an der italienischen Blumenriviera hat uns so gut gefallen, dass wir zwei Jahre später, dann schon zu viert, erneut dort Urlaub gemacht haben. Dazu muss ich erstmal wieder in meinen Fotobüchern blättern ![]()
