Gerade entdeckt und gleich zugestiegen
tolle Fotos vom Schiff, Reise sehr gerne weiter mit!
Uns wurde die Nova Reise damals von Aida storniert, also verschaffe ich mir jetzt mit deinem Bericht mal einen Überblick übers Schiff![]()
Liebe Grüße
Sonja
Gerade entdeckt und gleich zugestiegen
tolle Fotos vom Schiff, Reise sehr gerne weiter mit!
Uns wurde die Nova Reise damals von Aida storniert, also verschaffe ich mir jetzt mit deinem Bericht mal einen Überblick übers Schiff![]()
Liebe Grüße
Sonja
marielaurin das sind ja mega schöne Fotos vom Schiff und du hast so viele Fotos machen können ohne Gäste mir auf dem Foto zu haben ![]()
Uns wurde die Nova Reise damals von Aida storniert, also verschaffe ich mir jetzt mit deinem Bericht mal einen Überblick übers Schiff
Ach das ist ja schade, wegen verspäteter Fertigstellung?
Dienstag, 27.01. waren wir auf Madeira. Die Nova legte bereits am Vorabend an so dass man die Nacht im Hafen verbracht hat.
Im letzten Jahr mit der MS2 haben wir das typische Ersttouri-Programm gemacht: Mit der Seilbahn zum botanischen Garten, Altstadt und so. In diesem Jahr wollten wir uns eher das Inselinnere ansehen und entschieden uns bereits zu Hause für einen Mietwagen und planten eine Tour.
Zu Hause noch einen kurzen Blick geworfen wo genau nun dieses Cicar-Büro ist, war nicht weit, ein paar Hunder Meter, problemlos.
Nach dem Frühstück und dem Brötchenklau bei Brot&Stulle verließen wir das Schiff. Ich liebe diese Hafenmauer und auch die Nova hat sich da bereits verewigt
Links rum zur Autovermietung hieß es. Fein. Und dann dachte ich nur wo sind die Kameras? Ich kam mir vor wie beim Biggest Loser, das waren zwar nur wenige hundert Meter, aber steil bergauf mit voller Frühstückswampe. Wir waren nicht die einzigen, die sich dort hochquälten. Man sind wir alle unsportlich! Wir mussten oben angekommen kurz warten und bekamen dann gesagt in welcher Tierfgarage wir das Auto abholen könnten. Da einfach um die Ecke. Fein. Und nochmal ne Steigung von gefühlten 89 Prozent...
Wir wurden noch gefragt ob wir einen Schaltwagen oder Automatik wollten. Der Göga zuckte mit den Schultern und der Herr meinte, wir bekämen einen Automatik, der würde besser die Berge hochkommen. Najaaaaa, soooo hohe Berge wollten wir jetzt nicht hoch ...
Kurz nachdem wir die Tiefgarage verlassen hatten zeigte uns der Monte, was steil heißt. Meine Herren, so sah das gar nicht aus von der Seilbahn im letzten Jahr aber es war meeeeegasteil
Es gab immer mal wieder tolle Punkte an denen man einfach stehenbleiben konnte.
Wir wollten so ganz grob Richtung Parque Natural do Ribiero Frio und dort ein wenig laufen.
Irgendwann kamen dann auch wieder die Straßen bewohnenden Ziegenherden, die Vegetation wurde ähnlich der auf Gomera, Wald, Wald, Wald, nur ohne Nebel.
An Victors Bar angekommen brauchten wir ein Klo - und einen Poncha. Natürlich mussten wir den mal probieren. Morgens um 11 zogen wir uns 40%igen Alkohol rein und der Rest des Tages war in Sekundenschnelle völlig nebensächlich. Ich merkte, ich brauche eine Stulle, sonst endet das ganz böse. Meine Herren hat das Ponchateil reingeschlagen ...
Wir wollten dann einen kleineren Wanderweg entlanglaufen mit 0 Höhenmetern Unterschied
, 3,4km, nix dramatisches, nur mal einen kleinen Einblick in die Natur im Innern der Insel. Der Wanderweg Balcoes führt an einer Llevada entlang, das sind die Wasserstraßen die man zur Bewässerung der tiefer liegenden Regionen Madeiras nutzt.
Ich liebe so eine Natur, dieses Vogelgezwitscher, diese moosbewachsenen Bäume, alles so hübsch leuchtend grün:
da denkt man, man ist alleine mit sich und der Natur, da kommste um die Ecke, da steht da ein Haus, ganz weit ab vom Schuss. Hier gab es eine Toilette, Softgetränke, Bommelmützen und Agapanthus:
Agapanthus wächst ja auf Madeira wie bei uns der Löwenzahn, zwischendrin immer mal wieder sehr hohe Farne
und mitten im Wald eine Krippe ![]()
Am Aussichtpunkt angekommen wurden wir von ungefähr 20 kleinen Vögeln fragend angeguckt? Naaaa, haste Poncha getrunken? Brauchste nicht eine Stulle? Und vielleicht fällt da das ein oder andere Krümelchen für uns runter?
Auf dem Rückweg bekommt man nochmal andere Eindrücke, auch sehr schön
Überall in den Büschen piepte es, hier nisteten viele Hühner, manche hatten schon Küken, andere warteten geduldig auf den Nachwuchs, so schön zu sehen, wie sie sich kümmerten und ihre Jungen immer wieder vor uns versteckten.
Beim Auto angekommen säuberten wir uns erstmal die matschigen Schuhe, meine Hose war ziemlich vermatscht untenrum, aber egal, der Weg und der Ausblick am Ende waren es wert.
Wir fuhren weiter Richtung Santana und Faial. Was wir da wollten wussten wir nicht, mal gucken. An manchen Punkten sind wir kurz ausgestiegen und haben die Landschaft bewundert (Frage: Fällt das unter Kirchen-Inneres?)
Das sind jetzt keine Städte die man unbedingt gesehen haben muss glaube ich. Wir sind jedenfalls nicht ausgestiegen und haben uns auf den Weg nach Porto da Cruz gemacht, da soll es eine Destillerie geben. Der Poncha war weggeatmet, also war Platz für Neues ...
diese kleine Destillerie steht jedem offen, ein hübscher Laden ist angeschlossen und man darf probieren bis man umfällt
wir haben dann natürlich Poncha mitgenommen
Nun hatten wir noch Zeit, oh Wunder, und dachten, dann fahren wir noch Richtung Ponta de Sao Lourenco, da wollte ich so gerne hin.
Da kann man gar nicht viel drüber sagen außer dass die Landschaft einen umhaut, es ist bis auf den Genrator des Eiswagens am Parkplatz einfach nur ruhig, nur Wind, Wellen und Steine.
Wir saßen einfach ruhig rum und genossen die Aussicht.
Dann machten wir uns auf den Weg zurück nach Funchal, gaben das Auto ab und wurden vom Lichtspiel der untergehenden Sonne verwöhnt
Es war ein total schöner Tag mit ganz vielen neuen Eindrücken, ruhiger Natur, tollen und sehr abwechslungsreichen Landschaften, wunderschön! Aber auch dieses Mal haben wir nur einen weiteren kleinen Teil Madeiras gesehen, der Rest reicht sicher für weitere 4 Kreuzfahrten ![]()
Och wie schön, euer Tag. Und den Teil der Insel kennen wir noch gar nicht - also wieder was für die Liste. Dankeschön marielaurin
Alles anzeigenDer Poncha war weggeatmet, also war Platz für Neues ...
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Das ganze Fass ![]()
!
Tolle Bilder
, wunderbarer Bericht!!!
marielaurin das sind ja mega schöne Fotos vom Schiff und du hast so viele Fotos machen können ohne Gäste mir auf dem Foto zu haben
Hab mir Mühe gegeben und hat auch gut geklappt. Ich bin halt meistens außerhalb der Öffnungszeiten dort unterwegs gewesen um möglichst viel ohne Personen fotografieren zu können.
eben den Bericht gedeckt und schnell noch dabei!
vielen Dank für deinen bisherigen Bericht und die tollen Fotos!
Danke für Deinen schönen Bericht. Wir waren ja vom 22.-29. auch an Bord, und uns hat es sehr gut gefallen. In einer Woche konnten wir gar nicht alles mitmachen bzw. ansehen, daher freue ich mich über Deine Fotos. Für uns steht schon fest, dass wir nochmal mit AIDAnova fahren müssen. Ich bin gespannt auf Deine weiteren Erzählungen.
VG RunningBine
Wir waren ja vom 22.-29. auch an Bord, und uns hat es sehr gut gefallen.
Schau mal, dann hab ich deinen Kuchen fotografiert:
Ich hatte so eine Ahnung, dass ich "unseren" Kuchen nicht als Ganzes sehen werde und so wars auch. Daher hab ich schonmal vorher fotografiert auch wenn die Daten nicht passen, aber egal. Oder schnurz ![]()
Der 2. Seetag rief uns wieder früh aus dem Bett. Naja, Bett ist so ne Sache. Mein Göga hatte in der Nacht eine solche Schnarchorgie veranstaltet dass meine Tochter schon megagenervt war und ich nur nach Möglichkeiten zum Fliehen suchte. Matratze auf Balkon? Schlafen im BeachClub? Hm. Da war doch noch der Kleiderschrank
Ihr glaubt gar nicht wie viel Schall so eine Glastür abhält. Also Umzug in den Kleiderschrank. Ich hatte mit 1,70m Körpergröße nicht so wirklich viel Platz da, war mir aber egal, ich schlief da wie ein Baby
Das Gesicht meiner Tocter war unbezahlbar als sie mich morgens suchte und die Tür öffnete, ich hatte es da kuschelig und mittelprächtig ruhig.
Heute hatten wir Zeit, nochmal Bereiche des Schiffs zu erkunden in denen wir noch nicht waren.
Der Ententeich war ruhig, hier und da haben wir Delfine gesehen.
Das Four Elements war eher so eine Begegnungsstätte für Mitreisende mit sehr kleinen Kindern. Auf den Rundinseln fühlten die sich pudelwohl und viele schliefen auch seelig dort.
Wir haben gerne im Außenbereich vor dem Four Elements gesessen, weil wir da super Blick auf den Kletterparcours hatten.
Mittags sind wir dann mal das Fuego erkunden gegangen, ein wirklich schönes, in AIDA-Farben getauchtes Buffetrestaurant mit Kinderbuffet und Platz für Hochstühle, Kinderwagen, Baby-Feinkostecke die wohl von Hi*p gesponsert wird.
Die Pizzeria die in das Fuego integriert ist, sehr leckere Pizza
eine Gammelecke auf Deck 7 am Theatrium
Heute gab es die nautische Fragestunde. Das Theatrium war gut besucht und es wurde viel erklärt bezüglich des neuen Antriebs, der Abwassersysteme und der Essensverwertung, da war ich wohl nicht mehr auf dem neuen Stand. Schön finde ich im Theatrium, dass man sich nicht zwingend in die vordersten Reihen setzen muss, sondern es auch Popostützen gibt, keine Ahnung wie diese Dinger heißen und auch senkrechte gut bepolsterte "Säulen" an denen man sich anlehnen kann.
Wenn man im Ich-gammel-lieber-auf-dem-Sofa-rum Bereich bleiben möchte, hat man von dort aus über Bildschirme und Liveübertragung die Möglichkeit, der Show oder was auch immer zu folgen. Das find ich prima gelöst und angenehmer als das geschlossene Theater auf anderen Schiffen.
Beim Sonnenuntergang waren wir dann nochmal draußen
Dann hatten wir die Time Machine gebucht. Das Essen war super, die Ausstattung ebenso, die Stühle grausam und als Gesamtfazit wars nett, aber ich würde das jetzt nicht nochmal buchen.
Mein Lieblingsbaum, diese Bäume waren so hübsch mit ihren Blüten
und wieder ein Toilettenraum am Wegesrand
Ich weiß jetzt grad gar nicht wann diese Show AIDALove war, RunningBine auch am 2. Seetag? Jedenfalls waren wir da und hatten echt Spaß. Süß, dass sie 361 Mitreisenden zum Geburtstag gratulierten und das übliche We are the world sangen. Das find ich ja immer wieder schön. 64 Nationen auf dem Dampfer und in der Welt ist es nicht möglich, dass man mal toleranter wird gegenüber anderen Religionen und Kulturen.
Der Shanty-Chor war auch echt witzig. Man gebe 30 20jährigen Texte alter Seemanslieder, die diese nicht kennen und wundere sich über das Chaos, was da rauskommt
Wir hatten Spaß mit Oma und Opa bei Paul Kuhns Kein Bier auf Hawaii, Drunken sailor, Auf der Reeperbahn und solchen Sachen. Unsere Tochter wunderte sich, dass wir diese Lieder mitschmetterten.
So klang der 2. Seetag dann nett aus bei diversen Cocktails.
Jetzt ist vielleicht auch ein guter Zeitpunkt um mal über das Getränkekonzept zu sprechen. Wir haben kein Paket gebucht weil wir mal sehen wollten, wie weit wir ohne kommen. Ich war überrascht dass man eigentlich den ganzen Tag über Freigetränke zur Verfügung hat. Man bekommt nicht alles überall, man muss schon wissen, was gerade wo geöffnet ist, aber grundsätzlich ist es schon möglich, ohne Paket wirklich gut auszukommen.
Wir haben am Ende 85 Euro auf unserer Getränke-Bordrechnung gehabt, das waren die Getränke für uns 5 im Ocean's, 2x Cocktails für uns 5 und einmal für uns 5 Getränke im Burgerbistro. Das fand ich jetzt mehr als in Ordnung. Die Preise sind für Softdrinks zum Beispiel auch völlig in Ordnung, nichts überzogen teuer oder so.
Der Service war auf der gesamten Reise übrigens großartig. Wir haben viel gelacht und oft auch gedacht, der wer auch immer ist jetzt nicht aufgesetzt freundlich, sondern der meint das wirklich so. Das fand ich sehr angenehm, alle waren sehr bemüht, es konnten nicht alle deutsch, manche nur ein paar Brocken, das ist ja schnurz, dann gehts halt in englisch weiter. Was den Service angeht, eine ganz ausgezeichnete Reise.
So, Teneriffa ruft ![]()
Haha, wie genial, in den begehbaren Kleiderschrank zu ziehen![]()
, das Gesicht deiner Tochter kann ich mir lebhaft vorstellen![]()
Haha, wie genial, in den begehbaren Kleiderschrank zu ziehen
, das Gesicht deiner Tochter kann ich mir lebhaft vorstellen
Kopfkino läuft
. Nächtliche Umzug mit Bettzeug und Matratze - leider ohne Foto.![]()
lg Christine
Wir hatten auch den begehbaren Kleiderschrank und fanden ihn genial. Ich brauchte allerdings nicht darin zu schlafen
. Wann die einzelnen Shows waren, kann ich gar nicht sagen, weil wir oft woanders unterwegs waren oder auch abends auf dem Balkon gesessen haben (das viele Essen macht müde, und wir waren auch immer sehr viel zu Fuß unterwegs). Time Maschine hat uns auch gut gefallen, aber das braucht man nur einmal. Wir hatten im Vorfeld im French Kiss, Ocean’s und Casa Nova reserviert, und das war auch gut so. Die Schlangen waren meistens ganz schön lang.
Ich freue mich auf die Fortsetzung Deines Berichtes. Wir haben die Torte übrigens auch noch ganz gesehen, dank unserer Begleiter, die immer um 18.00 Uhr essen müssen
.
VG RunningBine
Haha, wie genial, in den begehbaren Kleiderschrank zu ziehen
, das Gesicht deiner Tochter kann ich mir lebhaft vorstellen
da muss ich bei der nächsten KF Planung unbedingt die Kabinenwahl berücksichtigen
... nicht dass der Kleiderschrank zu klein ausfällt
.
Ich schmeiß mich weg. ![]()
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Die Frau schläft im Kleiderschrank. ![]()
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Deinen Reisebericht sollte man besser lesen, wenn man alleine ist. Sonst gucken alle so komisch, wenn man plötzlich laut
losprustet. ![]()
Danke für den launigen Feierabend,
Petra
Mittwoch, 29.01. Teneriffa
Im letzten Jahr hatten wir überhaupt keinen Plan, was Teneriffa angeht. In diesem Jahr hatten wir einen. Oma und Opa wollten nicht mit, daher hatten wir nur einen Kleinwagen für uns 3 gebucht. Es sollte grob westlich von Santa Cruz gehen in die Wälder. Opa wollte uns immer wieder den Teide schmackhaft machen, aber neee, Vulkan muss ich jetzt nicht haben. Beim nächsten Mal ![]()
Erstmal guten Morgen alle!
Erstmal war es schweinewarm.
Das nächste Ziel sollte San Cristobal de la Laguna werden, eine kleine Stadt. Tja, Männer kreisen ja ihr Ziel bekanntlich ein, aber mit diesen Einbahnstraßen rund um San Cristobal hatten wir irgendwie keine Chance und zack, waren wir schon wieder draußen. Nun, wenn San Cristobal uns nicht haben will, fahren wir eben woanders hin, da kennen wir ja nix. Also weiter nördlich Richtung Bajamar. Warum? Keine Ahnung, wir wollten mal gucken.
In Bajamar haben wir dann am Meer direkt einen Parkplatz gefunden. Tochter und ich suchten eine Toilette, aber diese Wellenwucht zog uns magisch an. Riesengroße Wellen die mit einem unglaublichen Getöse an den Wellenbrechern landeten, mehrere Meter hoch diese Wellen. Welch eine Kraft die Natur doch hat ...
Als wir so den Wellen zuschauten, bemerkten wir unter der Strandpromenade sowas wie eine Unterhöhlung. Und da stand es "Aseos" Juhuuuu, ein Klo
Ich erwartete nicht viel, aber diese Toilettenanlage am Ende der Welt war supi. Mission erledigt. Wir saßen noch ganz lange vorne bei den Wellen und freuten uns über Käseklappstulle, rechts und links von uns gut frequentierte Naturschwimmbäder, die wohl schon sehr alt, dafür aber mit umso mehr Charme gesegnet waren.
Dann ging die Fahrt weiter Richtung Punta del Hidalgo. Auch hier wussten wir nicht, was uns erwarten würde.
Wir verfuhren uns etwas und kamen an einem Friedhof vorbei, auf dem wir einige Zeit verbrachten.
Auf dem Rückweg immer wieder hübsche Stellen
Unser nächstes Ziel war der Mirador de Jardina, das ist wieder sowas wo man nur steht, staunt und merkt, wie klein man doch ist.
Es zog sich ziemlich zu, das war aber nur Saharasand hieß es.
Dann sind wir die sehr kurvige Straße weiter durch den Anaga-Park und parkten an einem Wanderweg. Hier gab es ein kleines Bistro und viele Startpunkte von Wanderwegen.
Ich mochte nicht so weit laufen an dem Tag vor allem hatte ich keine Lust auf steile Wege. Wir entschieden uns für einen rollstuhlgerechten Weg, 1 km ungefähr. Die Sonne kam auch wieder raus.
Der Weg war super ausgebaut und die Vegetation erinnerte etwas an La Gomera nur mit Sonne, dann kam der Punkt an dem der rollstuhlgerechte Weg vorbei war und wir so: Och nööö, wir wären doch jetzt gerne weiter gelaufen. Nehmen wir Weg 3, 3km lang.
Wir wurden von einem Paar überholt, die so richtig wandertechnisch ausgestattet waren, nicht so wie wir in Freizeitkleidung, Die beiden legten eine Geschwindigkeit vor, das war schon Wahnsinn. Dann diese Steine, Wurzeln und alten Treppenstufen, die mein Knie so nicht mehr mitmachen (mir fehlt die Hälfte im Knie, deswegen ist das etwas instabil) aber ich dachte, lass die mal laufen.
Hinter zig Abzweigungen kamen sie uns plötzlich wieder entgegen, wir blieben stehen und fragten wieso sie wieder zurück kämen. Na da unten stand ein Schild "noch 8,irgendwas Kilometer" Puh, nee. Offenbar hatten wir alle die Abzweigung zu Weg 3 verpasst, also wieder hoch den Berg. Die beiden kamen aus Island und wir unterhielten uns ganz nett bis nach oben.
Für uns ging es dann weiter an den nächsten Mirador
Das ist so richtig toll für Herr der Ringe, ich sah schon die Orks um die Ecke kommen ... wunderschöne Landschaft.
Von dort aus wollten wir noch zum Strand nach San Andrés, also ab ins Auto und los. Wir hatten überhaupt keine Lust mehr auf Serpentinen und fanden dieses Fahren megaanstrengend.
Am Strand angekommen setzten wir uns vor eine Beachbar, genossen die Loungemusik und taten einfach nix. Wir hatten noch eine Stunde Zeit, die wir am Strand sehr genossen.
Am Abend waren wir dann im East essen, Buffet asiatisch. Ich hab zum ersten Mal Lotuswurzel gegessen
Für mich als Vegetarier gab es da nicht so viel Auswahl, aber das was ich essen konnte, was sehr sehr lecker.
Den Abend ließen wir dann auf einem supergemütlichen Sofa im Theatrium ausklingen.
Ach wo ich den Tisch gerade sehe: Das war der AIDALove-Abend ![]()
Am nächsten Tag wartete Fuerteventura auf uns. Oma und Opa wollten sich mit eigenem Auto ranhängen. Wir waren vor 21 Jahren dort auf unserer Hochzeitsreise, wollten aber nun in den Norden. Mal sehen, was uns der Tag so bringt.
Donnerstag, 30.01. Fuerteventura
Hier waren wir wie gesagt in 1999 zufällig gelandet, weil wir eigentlich die Malediven buchen wollten, sich aber dann unsere Tochter dazwischengedrängelt hatte. Schön, dass wir nochmal wiederkommen und dieses Mal wollten wir die andere Seite der Insel erkunden.
Am Morgen sagten Oma und Opa ab. Sie wollten auf dem Schiff bleiben.
Vor dem Cicar-Container eine endlos lange Schlange. Das merkten auch die Mitarbeiter und stellten einen Mitarbeiter ab, die Daten schonmal aufzunehmen, damit es hinterher schneller geht. Ging schneller. Für ungefähr 30 Leute vor uns warteten wir keine 30 Minuten.
Auch hier mit 25 Grad richtig toll warm
Wir wollten zuest nach Betancuria. Eigentlich nur, weil der Ortsname auf der Landkarte von Cicar umrandet, also sehenswert, war. Nun gut. Wir haben ja Zeit.
Diese Wege würde ich gerne beim nächsten Mal laufen:
Wir kamen den Berg runter und sahen ein paar weiße Häuser. Als wir näher kamen dachten wir hm, da wollten wir hin? Man sah irgendwie nix außer weniger kleiner weißer Häuser in einer sehr kargen Landschaft. Was wollten wir da?
Dann parkten wir einfach da, wo viele Cicar-Autos standen und liefen den kleinen Berg runter, ziemlich staubig alles. Unten um die Ecke stieg uns ein wahnsinnig leckerer Schokoladenduft in die Nase
. Dem wollten wir folgen. Wir kamen raus an einer wunderschönen kleinen Kirche, ein Kirchplatz mit einem alten Gitarrespieler, einem Brunnen, wunderschönen Blumen und einem Café, das gerade Schokokuchen backte.
Kleine Gässchen versteckten sich und in jeder Gasse fand man entweder Gastronomie oder Souvenirshops, ganz süß umrandet mit bunten Geranien wohin das Auge sah.
Betancuria ist ein wirklich sehenswertes wunderschönes Dorf, wäre sehr blöd gewesen, wenn wir frühzeitig umgedreht wären.
Von dort aus führte unser Weg in den Norden der Insel, nach El CotilloDort landeten wir an einer Steilküste, von der kleinere Wege zum Strand führten. Rote Flagge war draußen, auch hier wieder sehr hohe Wellen, sehr lautes Meer. Unsere Käseklappstulle wartete, also zog es uns ans Wasser.
Schaut mal hier auf die Höhe der Wellen mittig und auf die Menschen davor, das war mehr als gefährlich hier schwimmen zu gehen
aber das schien die Leute nicht zu interessieren
Grundsätzlich wollten wir noch nach Corralejo, machten aber einen ungeplanten Abstecher zu einem Leuchtturm, dem Faro del Tostón.
Das Meerbrodelte als wenn es kocht, auch hier riesige Wellen.
Hier sieht man was Meerwasser mit Holz macht an den Sitzmöbeln auf der Terrasse des Fischereimuseums, das dort seinen Sitz hat.
Falls jemand mal hier ist und Zeit zum Schnorcheln hat: Hier sind ganz viele kleine Buchten, in die diese Wellen nicht reinkommen weil sie vorher abgefangen werden, die direkt mit dem Auto angefahren werden können, sehr steinig alles, aber sicherlich eine tolle Unterwasserwelt.
Wir erfuhren, no hay aseo, keine Toilette weit und breit, also auf nach Corralejo. Hier waren wir überrascht von der Größe der Stadt und dem Überangebot von Souvenirläden und einer riesigen Einkaufsmeile. Wir fuhren etwas weiter in eine Straße und parkten dort. Wir wollten mal am Meer gucken, kamen um die Ecke und waren schockverliebt. In dieser kleinen süßen Bar mussten wir nen Kaffee trinken. Taten wir auch
Die Holztische mit Bastschirmchen direkt am Meer auf einem kleinen Felsen, aber mit Sand unter den Füßen. Gott war das schön da.
(sorry, das Foto musste ich nochmal ändern, da war mir zuviel Frau drauf....)
Wir liefen dann noch die Bucht ab, wunderten uns dass die vermutete Insel Lobos Lanzarote war und genossen die zeit am Strand
Auf dem Weg zurück zum Schiff wollten wir durch die Dünen und blieben irgendwo am Wegesrand stehen
Das sind wir. Und Friedel neben uns. Wer ist Friedel? Keine Ahnung, der stand einfach da und wurde dauernd gerufen.
Am Hafen angekommen wollte ich noch flott ein Foto von der Nova machen, also hielten wir mitten auf der Straße. Und zig Autos hinter uns, die hatten offenbar den Schlagzeugspieler entdeckt. Ein Straßenmusiker mit Schlagzeug, das sieht man auch nicht alle Tage.
Das Auto konnten wir problemlos abgeben. Eigentlich wollten wir gar nicht weg.![]()
Und ein Klo auf Deck 8, passend zum restlichen Design auf dem Deck
Als wir etwas später zum Abendessen gingen, kam es uns komisch vor, dass an den Desinfektionsspendern noch Personal stand, das Hände desinfiziert. An jeder Ecke stand wer. Eine so große Desinfektionsdichte war nicht normal! Also gefragt. Und wir bekamen die Antwort: Tja, die Smeralda ...
Öhm, was ist mit der Smeralda? Wir googelten und lasen das Drama ... ok. Das Personal war angehalten, übervorsichtig zu sein, alle Kellner hatten plötzlich Handschuhe an, wenn sie Besteck anfassen mussten. Die Entwarnung kam ja dann auch irgendwann, puuuuh.
Wir hatten einen wunderschönen Tag auf Fuerteventura mit tollstem Wetter und vielen sehr unterschiedlichen Eindrücken. Hat uns gut gefallen dort, fahren wir wieder hin ![]()
marielaurin ich war auch schwanger auf Fuerte.. so als Notlösung wars dann doch ganz schön
LG Kathrin
dein Bericht ist wirklich klasse. Ich freue mich immer riesig auf die Fortsetzung.![]()
LG Andrea
PS
Geht es Anderen auch so, dass ihr die Fotos einzeln anklicken müsst?![]()