Moin Joean,
cooler Bericht und endlich mal Seegang
Superschöne Fotos plus Missfits (wo ist Lissbet?), ich freue mich auf die Fortsetzung.
LG aus Kiel
Nane
Moin Joean,
cooler Bericht und endlich mal Seegang
Superschöne Fotos plus Missfits (wo ist Lissbet?), ich freue mich auf die Fortsetzung.
LG aus Kiel
Nane
plus Missfits
Oh eine Kennerin! ![]()
Ich hab schon gedacht, ich bin die Einzige, die sich noch erinnern kann...
Vieles aus den Dialogen von Matta und Lisbeth hab ich quasi in meinen Wortschatz adoptiert. Und diesen einen Satz, der nun den Untertitel meines Reiseberichtes bildet, den nehme ich in letzter Zeit immer in öfter in den Mund. ![]()
ich kuschel mich mich auch noch mit ans Feuer ins Samizelt
@Königin
wir rücken zusammen und nehmen den Göttlichen einfach in die Mitte
Schön, dass Du auch mitkommst.
@'alle'
Vielen Dank, dass Ihr uns auf dem Weg gen Norden begleitet. So ganz langsam nähern wir uns ja auch den endlich mal interessanteren Zielen dieser Reise.
LG Joean
Ich hab schon gedacht, ich bin die Einzige, die sich noch erinnern kann...
Ich bin alt genug, um mich noch zu erinnern
und außerdem vermisse ich die beiden mit ihrem göttlichen Humor ![]()
Donnerstag, 16.03. 2017
Seetag auf dem Weg von Bodø nach Tromsø = 199 Seemeilen
Den ganzen Tag wird es heute vorbei gehen an Sunden, Fjorden, Brücken und Inseln, bis wir gegen 16:00 Uhr Tromsø erreichen sollen. Erst mal bin ich relativ früh wach und dann bin ich auch gleich hoch auf’s Pooldeck. Eine Premiere steht an: Mein erstes Mal Schnee auf einem Kreuzfahrtschiff.
Auch wettertechnisch sieht das erst mal gar nicht so schlecht aus und ich bete im Stillen, dass sich die Wolken noch weiter verziehen werden. Ich hoffe doch so sehr auf Polarlicht in den kommenden Nächten. Auch früh um halb sieben finden sich schon einige Leute, die dieses Schneeerlebnis mit mir teilen.
Leider wird das Wetter an diesem Tag richtig verrücktspielen. Ungelogen alle 10 Minuten haben wir anderes Wetter. Es ist alles dabei: Nebel, Niesel, Sonne, Hagel, Schneefall…
Zwischen diesen beiden folgenden Bildern liegen genau 2 Minuten Differenz.
Oh oh, er wird doch wohl nicht anstoßen…
Uff, das war mal wieder knapp.
Wie man auf dem Foto sehr schön sieht, hat der Schneeregen uns mal wieder eingeholt. Das letzte der beiden obigen Nebelbilder ist zu diesem Zeitpunkt genau 3 Minuten alt.
Nachdem wir durch die Brücke dann durch sind, hat man den Eindruck, die Welt ginge da hinten nun unter.
Vor uns ist die Welt aber noch! intakt und diese Schneewolken haben auf den Fotos ja auch ihren ganz eigenen Reiz, wie ich finde.
Um 14:35 Uhr kommt sie dann aber doch in Sicht, die Brücke über den Tromsøysund.
Vorbei an der Südspitze der Insel Tromsøya und dem Polaria geht es Richtung unseres Liegeplatzes.
Um kurz nach 16:00 Uhr sind wir dann in Tromsø angekommen. Wir lassen uns noch etwas Zeit, denn heute Abend werden sich unsere Wege trennen.
So gegen viertel vor sechs wird es nun aber Zeit, dass ich mich für mein Polarlichtabenteuer rüste. Heute Abend werde ich allein mit einem externen Anbieter auf die Suche gehen, mein Mann zieht ein nächtliches Konzert in der Eismeerkathedrale vor. Das hätte ich auch gern erlebt, aber ich kann mich ja schlecht teilen.
Heute nacht werden Temperaturen von bis zu –5°C erwartet. Da ich – im besten Fall – einige Stunden im Freien verbringen werde, heißt es, einigermaßen gut gewappnet zu sein. Früher, als wir noch jedes Jahr zu den deutschen Weltcups im Biathlon gefahren sind (natürlich nur als Zuschauer) und dort dann auch schon mal bis zu 6 Stunden in der Kälte standen, hab ich so meine Erfahrungen über mein persönliches Kälteempfinden gemacht.
Bewährt hatte sich damals: Strumpfhose, normale Leggins, Skihose. Oben rum dann vier Lagen, 2 Paar Socken, dicke Stiefel, Kleingedöns – fertig. Und wehe, man musste dann noch mal aufs Tö!
Nun die Biathlonzeit ist für uns aus unterschiedlichen Gründen seit einigen Jahren vorbei und die angebotene Bekleidungstechnik machte Fortschritte. Daher hatte ich mir schon vor Weihnachten eine innen angeraute Thermoleggins aus irgend so einem Schnick-Schnack-Material gekauft. Zuhause das Ding dann mal brav gewaschen, aber bisher nicht benötigt.
Ich tauche also ab in die Tiefen meines Kleiderschrankes und fördere dieses Teil zutage. Ich halte es vor mich und bin entsetzt.
Es ist ungefähr 40 cm lang und höchstens 12 cm breit. Ich persönlich empfinde mich ja als normal gewachsen und meine Beine sind definitiv länger als 40cm! Ach Du Sch...ande!
Mein Mann ist normalerweise ein richtig netter Typ. Er lacht gern und auch gern mal herzhaft, aber er kichert nur selten.
„DA IST STRETCH DRIN!!!“
Er wirft einen amüsierten Blick auf dieses Dingens, dann auf meinen Hintern und dann wieder auf dieses Dingens.
„So viel Stretch ist da NIE IM LEBEN drin.“
Verdammt! Das ist jetzt wohl einer dieser Momente, wo ich doch ganz gut die Dienste einer Hosenpresse (a la Finnlines) gebrauchen könnte. Insgeheim befürchte ich ja, dass er Recht hat, aber ich werde den Teufel tun und ihm das sagen!
5 Minuten und 30 Verrenkungen später hab ich mich in dieses Textil reingezwängt. Man sollte es nicht glauben, aber da ist doch jede Menge Stretch drin! Selbst die Beinlänge stimmt. Trotzdem fühl ich mich, als ob mein zweiter Vorname „Presswurst“ wäre. Das Angeraute trägt sich dann allerdings sehr angenehm und warm ist mir auch schon. „Dat sind die Wellen, Matta“, wen wundert’s!
Nachdem ich dann auch noch den Rest der ganzen Klamotten am Körper habe, komm ich mir vor, wie das Michelinfrauchen persönlich. Ich muss hier dringend raus, sonst kommt noch Dampf aus meinen Ohren. Schnell noch von GöGa verabschiedet, viel Spaß gewünscht und den Fotorucksack geschnappt. Polarlicht – ich komme!
Vor dem Schiff warten pünktlich die zwei Kleinbusse des Anbieters. Ich werde dem Bus von Anita und Michael zugeteilt, einem jungen Paar, welches – wie ich bald erfahre – seit 2 Jahren in Tromsø lebt und aus der Schweiz stammt. Zunächst einmal geht es in das „Hauptquartier“, das Büro. Dort werden – an den der will – noch warme Sachen oder Thermoanzüge oder auch Schuhe ausgegeben. Bei dieser Gelegenheit fällt mir ein junger Mann aus unserem Bus auf, der doch tatsächlich in ganz normalen Turnschuhen durch diese Nacht wollte. Vorstellungen haben manche Leute…
Mein Michelinoutfit wird von den fachkundigen Damen für gut befunden und muss nicht aufgepimt werden.
Hier besteht jetzt auch noch mal die Möglichkeit für einen Besuch der Toilette.
„Lassen Sie alles raus, was Sie können, meine Damen.“ Wer könnte dieser Aufforderung schon widerstehen?
Dann geht es los in die Nacht. Zuerst ein Stück durch Tromsø und dann weiter – wahrscheinlich in die Berge. Kaum losgefahren, erfahren wir schon das erste Interessante über Tromsø. Die ganze Insel ist von Tunneln durchlöchert, wie ein Schweizer Käse. Aber die Norweger können nicht nur Tunnel, sie können auch etwas, was die ansonsten ja auch nicht Tunnel-unbegabten Schweizer nicht haben.
„Seccht Ihr da vorrrne, woch es breiter cchat uchnd wo die Childer stehen, da müsst ihchr dann mal chanz laut „Ah“ und „Oh“ maccchen.“
Wenn man dem Deutschen so eine konkrete Anweisung gibt, dann klappt das natürlich. Wir biegen in diesen unterirdischen Kreisverkehr ein, in den 4 Tunnelröhren münden, und ein begeistertes „Ah“ und „Oh“ erfüllt den Bus. Anita ist zufrieden und beginnt, von der Tunnelbegeisterung der Norweger zu schwärmen. Im nächsten Jahr will Norwegen ja mit dem Bau eines Schiffstunnels beginnen, durch den dann sowohl Fracht- als auch Kreuzfahrtschiffe werden fahren können. Sie sind schon etwas verrückt, diese Norweger.
Seitdem wir aus dem Büro wieder abgefahren sind, haben wir den zweiten Bus noch nicht wieder getroffen und wir werden ihn auch die ganze Nacht nicht wiedersehen. Jeder versucht sozusagen selbst sein Glück, wobei die Busse untereinander und auch mit dem Büro ständig in Verbindung stehen.
Lt. meiner App war der KP-Index für die Nacht bei 3, also eher nicht so dolle. Anita erzählt, dass sie sich immer auf der Seite der Universität Tromsø informieren. Zur Vorhersage wird aber nicht nur der KP-Index genommen, es gibt da noch einen zweiten Wert, dessen Bezeichnung ich leider vergessen habe. Dieser Parameter misst ebenfalls die Sonnenaktivität und bewegt sich in einer Spanne von 5 bis 150.
Bei uns war er 9 und Anita lässt schon mal ganz vorsichtig durchklingen, dass es heute nicht die idealsten Bedingungen für das Sichten von Polarlicht seien.
„Aberrr lasst den Ckopf nicccht chängen, wir ccchatten chon Näcchte, da war es genauso und dann warrr es wuuunderschön.“
Kann man wirklich so viel Glück haben?
Erst mal geht’s noch ein Stück durch Tromsø und wir erfahren, dass die Stadt ca. 75.000 Einwohner hat und der größte Arbeitgeber der Stadt das Krankenhaus ist mit ca. 4.500 Angestellten. Neben dem Krankenhaus gibt es gleich das Krankenhaushotel, in dem nicht nur Angehörige, sondern auch Patienten selber mal ein Zimmer nehmen, damit sie pünktlich zu geplanten Behandlungen da sein können. Bei den Wetterverhältnissen und den Entfernungen in der Finnmark macht das durchaus Sinn. Die Tromsøer sind außerdem sehr praktisch denkende Leute, daher haben sie die Skisprungschanze direkt neben das Krankenhaus gebaut.
Die Polarnacht dauert in Tromsø vom 21. November bis 21. Januar. Nach dem 21. Januar geht das daher mit dem „Längerwerden“ der Tage sehr rasant. Jeden Tag geht die Sonne dann ca. 10 Minuten früher auf, bis sie dann zwischen dem 21. Mai und 21. Juli überhaupt nicht mehr untergeht.
Auch Wale gibt es in den Fjorden rund um Tromsø. Sie kommen so Ende September und bleiben bis ca. Ende Januar. Wenn man danach noch Wale sehen will, muss man etwas tiefer z.B. auf die Lofoten oder die Vesterålen.
So vergeht die Zeit und ich merke, dass wir schon eine Weile stetig bergan fahren. Also versuchen sie ihr Glück doch in den Bergen. Wir sind jetzt eine gute Stunde unterwegs und befinden uns südlich von Tromsø. Nochmal ungefähr 15 Minuten später, wird mir klar, was ich durch das beschlagene Autofenster am Himmel sehen kann.
Sterne!
Soweit war ja nun schon mal alles richtig. Wir haben den dichten bewölkten Himmel von Tromsø hinter uns lassen können. An den Wolken kann’s nun nicht mehr scheitern. Wir machen einen kurzen Zwischenstopp an dem nur unsere Guides aussteigen und im wahrsten Sinn des Wortes „Ausschau“ halten.
Nein, noch ist nichts zu sehen. Es geht weiter. Nur ganz kurze Zeit später halten wir dann am Straßenrand in einer kleinen Parkbucht. Wir steigen aus und vor uns erstreckt sich ein See oder Fjord oder was auch immer – ich hab vergessen zu fragen.
Und warum hab ich vergessen zu fragen?
Darum…
Wie - ihr seht nichts?
Schaut genauer hin!
LG Joean
Mein erstes Mal Schnee auf einem Kreuzfahrtschiff.
Das ist ja auch mal eine Premiere ![]()
![]()
Boah, ist das schön !!!!!!!
Und Dein Schreibstil - der Wahnsinn ![]()
LG,
Emma
Du machst es aber spannend
also gut...du willst, dass wir genauer hinsehen...beim letzten Bild
...... ich habe auf dem PC zwar nichts gesehen, aber im Handy mal das Bild gestern Abend etwas größer gemacht und die Lichtquelle der Häuser ausgeblendet, da sieht man nämlich, dass dort ein Berg/Hügel ist und da könnte man meinen, dass hinter dem Berg rechts etwas grünliches schimmert...??? Ein kommendes Polarlicht?? Trotz der schlechten Voraussage?
Gut, meine GöGa würde mal wieder sagen...deine Phantasien...., mag sein, dass ich mir das auch nur wünsche, dass es so ist, denn Polarlichter finde ich total spannend. Und manchmal muss man ja nur etwas stark wünschen und es geht in Erfüllung.
Viele Grüße
Katja
du willst, dass wir genauer hinsehen...beim letzten Bild
...... ich habe auf dem PC zwar nichts gesehen
Genau, wer sucht der findet! ![]()
Wenn ich das Bild z.B. auf dem PC vor mir habe und dann mal aufstehe und mal aus einer anderen Perspektive draufsehe, dann sieht auch das Bild schon wieder etwas anders aus... ![]()
LG Joean
anderen Perspektive draufsehe
sehe ich einige Kaffeespritzer, Fingerabdrücke und Restbestände von TippEX!
Restbestände von TippEX
Ach Du bist auch einer von denen, die das mit der TippEx-Maus falsch verstanden haben? ![]()
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Hast Du noch ein wenig Zeit, aber es verschwinden täglich Rentner, weil sie am Computer Strg + ALT + Entf drücken - also irgendwann mal Vorsicht!!
Kennst Du übrigens die "Knickpfeiltaste"?
LG Joean
aufstehen und genau hinsehen .....
Getan und ein beginnendes Polarlicht oberhalb der grün gewandeten Person gesehen.
Magst Du jetzt die entsprechende Taste drücken und weiter berichten?
Voller Vorfreude,
Gesa
So - dann wollen wir das Suchbild mal auflösen... ![]()
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Das ist nämlich das, was unsere Guides gesucht haben. Eine erste zarte Wolke, die darauf hoffen lässt, dass sich nun doch noch Polarlicht zeigen wird. Polarlicht wird nicht mit einem Schalter angeknipst, sondern es baut sich langsam auf. Zuerst ist es meist nur als ganz zarte graue Wolke zu erkennen. Es entwickelt sich…
Dann ist erst mal wieder Ruhe. Wieder ein leichtes Aufleuchten
Dann jedoch entschließt es sich, an genau der gegenüberliegenden Seite aufzutauchen.
Aber in unserem Rücken passiert auch noch was.
Hm. Das soll’s jetzt gewesen sein? Wir stehen für ungefähr 20 Minuten nun in der Gegend rum. Nein, im Moment hätte weiterfahren keinen Sinn. Der Platz hier wäre schon gut. Okay, ein paar Fotos hab ich ja schon im Kasten, aber die unterscheiden sich ja nicht groß von denen, die ich vor drei Jahren auf Island gemacht habe. So ein kleines bisschen anders hätt ich mir das schon noch gewünscht.
Und um 21:43 Uhr explodiert dann der Himmel…
Um sich dann verschämt wieder hinter die Berge zurück zu ziehen.
Jetzt steigen wir doch wieder in den Bus und wechseln den Standort. Sollte sich das Polarlicht heute Abend doch noch einmal zeigen, so haben wir dann zumindest noch einen anderen Hintergrund für unsere Fotos. Weit kommen wir nicht. Diesmal ist auch keine Parkbucht in der Nähe. Mitten auf der Straße bleiben wir stehen und blicken überwältigt und fassungslos auf dieses Naturschauspiel.
Irgendwann vergesse ich, zu fotografieren. Das ist so grandios.
Der ganze Himmel brennt und wir stehen inmitten einer Korona, die sich rund um die Berge gebildet hat. Und dann fangen die Polarlichter wirklich an zu tanzen…
Wow.
Es ist, als wenn man auf einer Bühne stünde und von allen Seiten fällt der Vorhang, geht wieder ein Stück hoch, fällt erneut, wirbelt...
Un-fass-bar schön!
Auch Anita und Michael sind hellauf begeistert. Zum einen, weil wir wirklich noch Polarlicht sehen in dieser Nacht, zum anderen, weil so eine große und vollständige Korona wohl wirklich nicht alle Tage zu sehen ist. Keine 5 Minuten später ist das alles vorbei. Das Polarlicht löst sich auf, schickt noch einen kurzen Gruß und ist dann verschwunden.
Völlig überwältigt und überglücklich entern wir wieder unseren Kleinbus. Es ist sehr ruhig im Bus, alle sind noch irgendwie damit beschäftigt, das Gesehene zu begreifen. Das Wetter bleibt klar, daher kommen wir zügig voran – zurück Richtung Tromsø. Unterwegs immer wieder ein Blick aus dem Fenster, aber Polarlicht sehen wir keins mehr.
Als die Lichter von Tromsø merklich näherkommen und wir wieder mal über eine dieser Riesenbrücken fahren, werden auch die Mitfahrer alle wieder munterer. Und wieder geht’s rein in einen dieser Tunnel. Weiter hinten sind schon verschiedene Lichter und Schilder zu erkennen. Bestimmt wieder einer dieser Kreisverkehre. Wir biegen ein.
„Drei, Vier!“, tönt es von hinten.
„Ah.“ „Oh.“
Tja, was der Deutsche einmal gelernt hat, klappt eben.
Anita lacht: „Ihrch seid unchlaublicch.“
So gegen 00:45 Uhr setzen sie uns dann wieder direkt am Schiff ab. Überglücklich und sehr dankbar für diesen tollen Abend verabschieden wir uns von den Beiden.
Tusen Takk!
Auf der Kabine treffe ich dann auch meinen Mann wieder, der sich gerade die Nachrichten zu Gemüte führen will.
Seit die Amerikaner sich einen neuen Präsidenten gewählt haben, sind die Nachrichten zwar nicht besser, aber auf jeden Fall wieder spannender geworden. Man kann ja nie wissen, was der Donald gerade wieder so verbockt hat!
Schön langsam fange ich an, mich aus meinen Sachen zu pellen.
Vor ungefähr dreißig Jahren hätte ich spätestens jetzt die ungeteilte Aufmerksamkeit meines Mannes genossen. Heutzutage muss ich darum mit Jens Riewa konkurrieren.
Als ich dann aber irgendwann bis auf mein Presswurstoutfit nichts mehr trage, habe ich gegen Herrn Riewa gewonnen.
„Und haste jefroren?“
‚Nich, so lang ick im Auto jesessen habe.’
„Nö - ging so.“
Das ist natürlich die Übertreibung des Jahres, denn ich kann überhaupt nicht sagen, ob mir kalt war oder nicht. Für Frieren oder Schwitzen hatte ich überhaupt keine Zeit – ich war mit Gucken beschäftigt!
Das Konzert in der Eismeerkathedrale war leider nicht so ganz das, was Göga sich erhofft hatte. Aber immerhin hat er noch ein nettes Foto mitgebracht.
Und nachdem ich ihm dann mindestens eine Stunde von meinem Abend vorgeschwärmt habe, gelingt mir dann irgendwann vom Balkon aus auch noch eine nette Aufnahme.
Gute Nacht & LG Joean
Wunderbare Aufnahmen @Joean ![]()
booooaaaaaahhhhh - ich bin geflasht!!
Was für grandiose Bilder, wie muss dann erst das Live Erlebnis gewesen sein!!!
jetzt muss ich "nur noch" meinen Mann überreden, eine solche Nordlandreise zu machen. Aber erst einmal geht im Sommer 2018 nach Spitzbergen/Island...ganz anderes Licht, aber auch gut. Und 2019 ist auch schon März verplant....aber Winter 2020???
Danke für diese tollen Bericht
VG
Katja
Bei den Bildern der Polarlicht bekomme ich Gänsehaut .... Der Norden im Winter bleibt auf meiner Wunschliste ....
Gruß Joni
Wow, was für geniale Fotos.
ich kann mir gut vorstellen, dass man da ganz vergisst zu frieren.
polarlichter sind auch ein großer Traum meines Mannes, aber eine
Winterkreuzfahrt - nein, dass kann ich mir so gar nicht vorstellen.
Auch wenn deine Fotos wirklich toll sind.
liebe Grüße
Ute
bekomme ich Gänsehaut
Ich auch immer noch...
Ohne das es überheblich klingen soll: Ich hab gewusst, dass die Bilder ganz gut ankommen werden. ![]()
LG Joean