Nördliche Karibik mit Antigua 2015/2016

  • Nördliche Karibik mit Antigua 2015/2016

    Endlich war es so weit, kurz nach den Feiertagen ging es ab zum Flughafen Köln.
    Einchecken usw. verlief alles recht zügig, auch wurde pünktlich gestartet aber etwa
    ein halbes Stündchen hat der Flug wohl länger gedauert, weil ein Sturm umflogen
    wurde.Auch empfanden wir den Flug gar nicht so schlimm, wie scheinbar manch anderer und
    dass, obwohl meine Frau recht große Flugangst hat.Endlich in Barbados angekommen, waren
    wir erst einmal ein wenig enttäuscht. Bewölkt,Nieselregen, schon fast Dunkel und nicht eine
    einzige Palme zu sehen.Der Flughafen ist schon ein Lacher aber so richtig spannend, fand ich
    die Fahrzeuge, mit welchen man uns zu dem Schiff gebracht hat.Taxen, Kleintransporter und
    Minibusse, welche …..O.K. ebenso wie ich selbst… schon bessereJahre gesehen haben. ;-)
    War schon ein kleines Abenteuer für sich. Schade war, dass wir von Barbados nahezu nichts
    mehr zu sehen bekamen……außer olle Container am Hafen.

    Und das bringt mich kurz auf ein Zwischenthema.

    Vorweg nehmen möchte ich, dass der Urlaubsehr schön war! Wir haben sehr schöne Dinge gesehen
    und erlebt! Aber (es mag an meinem bescheidenen IQ liegen) ich habe mir „die Karibik“ grundsätzlich
    etwas anders vorgestellt. Überall Palmen und weißer Strand mit schönen Bambus und Holzhütten (leicht übertrieben).
    Aber die Häfen sowie die anliegenden Örtchen, waren nahezu ausnahmslos sehr heruntergekommen
    ärmlich und verfallen. Meist war der Blick auf’s Meer sehr viel schöner, wie der Blick auf diejeweilige Insel,
    was z.B. auf unserer Mittelmeerreise nicht so war. Klaro, es gibt diese schönen Postkarten-Orte in der Karibik.
    Wir haben sie ja gesehen und besucht aber ich selbst, hatte mir die gesamten Inseln und Orte irgendwie schöner und
    einladender vorgestellt.

    Nichtsdestotrotz, ihr könnt ruhig weiter lesen! Es wird alles noch wunderschön und in dieser Richtung, möchte ich nun
    weiter machen.Denn nun folgt erst einmal das kennen lernen der Mein Schiff 3 und damit der erste Seetag.
    Zwischendurch ein paar Bilderchen und dann geht’s bald weiter.

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  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • Erster Seetag,

    Da wir ja bereits auf der Mein Schiff 2 unsere herrliche Silberhochzeits-Kreuzfahrt durchs
    westl. Mittelmeer erleben durften, waren wir schon sehr gespannt auf „das neuere Modell“
    die Mein Schiff 3.Was soll ich sagen, nach unserer bescheidenen Meinung, ist „die 2“ bereits
    so toll, dass„die 3“ kaum besser sein kann. Und fast so, ist es für uns auch.

    Wir fühlten uns gleich sauwohl (sorry) ;-) und der Pool, ist natürlich ein echter Hammer,
    ebenso wie der überdachte Pool natürlich. Was mich am ersten Tag echt „strubbelig“ machte,
    ist die Tatsache, dass die Fahrstühle auf der 3 längst zu Schiff und nicht quer zum Schiff stehen.
    Das ließ mich doch ein paar Mal in die falsche Richtung starten (wie peinlich vor meiner Frau,
    wo ich mich doch so gut vorbereitet hatte ;-) )

    Über die Sichtbehinderung unserer ersten Balkonkabine, habe ich dort schon etwas erzählt:

    Mein Schiff 3, Balkonkabine 6070 mit Sichtbehinderung

    Ansonsten kann ich nur sagen, dass wir uns auf beiden Schiffen unheimlich wohl gefühlt haben
    und ich möchte keine Kleinigkeiten gegeneinander aufwiegen um einen eventuellen Favoriten
    zu ermitteln.Alles sehr sauber, die Besatzung in allen Abteilungen und Bereichen sehr nett,
    super Essen(bis auf kleine Ausnahmen). Wir liiiieeeebbbeeennn es!!!!!!
    Dazu das traumhafte Wetter und das zu einer Zeit, wo es in Deutschland rund 40 Grad kälter war.

    (Ich will sofort wieder hin!!) ;-)

    Wir genossen den Seetag sehr und ich ließ meine Frau ein wenig im Spar-Bereich verwöhnen,
    sie ist dann immer so süß dankbar :-)Mit wechselndem Aufenthalt am Pool, Gosh, Ankelmann
    und der ein oder anderen Bar sowie unserer trotz Sichtbehinderung, tollen Kabine, ging der Tag
    mit einem traumhaften Sonnenuntergang recht bald zu Ende.

    Die folgenden Bilder, stammen nicht nur vom ersten Seetag.

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  • Roseau Dominica,

    wie bereits erwähnt sind die Häfen anders als mein diesbezüglich unerfahrener Kopp
    sie sich vorgestellt hatte. Aber hier erwartete uns unser erster Ausflug und zwar:
    Auf der Suche nach Walen und Delphinen.
    Schon recht früh ging es zu Fuß zu dem Katamaran (schreibt man das Dingen so?),
    welcher uns zu den Punkten bringen sollte, wo eine Sichtung am wahrscheinlichsten ist.
    Eine Garantie gab es natürlich nicht.
    Es war nicht weit zu gehen, kaum hatten wir den Bug der Mein Schiff hinter uns gelassen,
    so trafen wir auch schon auf die Anlegestelle unseres „Abenteuer-Bootes“.

    Nach kurzer Vorstellung des Guides (einer Walforscherin) sowie der Bootsbesatzung und einer
    kleinen Sicherheitseinweisung, ging es auch bald los.
    Ich persönlich fand es besonders lustig, mit anzusehen, dass etwa 10 Mitpassagiere wehrend
    der gesamten Zeit das Geländer zur Treppe nach oben nicht losgelassen haben.
    In der Angst wohlmöglich keinen guten Platz mehr ergattern zu können. Ich selbst bin nicht
    näher ran gegangen, dachte mir das diese Menschen eventuell auch knurren und beißen
    würden, um den vermeintlich guten Platz zu sichern ;-)

    Dann ging es endlich los, an einem traumhaft schönen Morgen wurde nach höchstens 5
    Minuten Fahrt (die Mein Schiff noch im Blickfeld) der erste Pottwal gesichtet.
    Und schon ging es mit Kawuppdich auf diesem recht schnellen Boot in Richtung des
    ausblasenden Wales.
    Ein ergreifender Moment ein so mächtiges Tier (obwohl man ja kaum den Rücken sieht)
    dort, so nah am Boot atmen, schwimmen und anschließend (mit Schwanzflosse aus dem
    Wasser) abtauchen zu sehen.

    Und wie schlank ich mir auf einmal, trotz meiner gut 100 Kilo vorkam, unbezahlbar ;-)

    Dieses tolle Schauspiel, durften wir in den kommenden etwa drei Stunden, ganze sieben
    Mal erleben. Sogar ein Muttertier mit Kalb, konnten wir so beim Schwimmen und Richtungswechsel
    beobachten.

    Wann immer uns etwas erklärt und gezeigt werden sollte, tauchte irgendwo ein Pottwal auf und
    es kam Hektik „inne Bude“.

    Und fast zum Ende hin, kam es zu einem weiteren Highlight. Eines das sogar dazu führte, dass die
    Walforscherin, welche seit 20 Jahren die Sommer dort verbringt, ihre Kamera auspackte.
    Wir trafen auf eine Delfinfamilie von etwa 30 bis 50 Tieren und die hatten Spaß daran mit unserem
    Boot mit zu schwimmen. In Gruppen von vielen großen und süßen kleinen Delphinen wild vor dem
    Bug schwimmend oder vereinzelt am Heck aus dem Wasser springend.

    So ergreifend, dass mein geliebtes Frauchen echt mit den Freudentränen kämpfen musste. Süß,
    ich liebe diese Frau :-)

    Ich hatte auch zu kämpfen! Leck mich am Leibchen, haste mal versucht sonen hüppenden Flipper
    mit ner Kamera zu fangen? Echte Maloche……aber hier und da gelungen. ;-)

    Auf dem Rückweg, hat uns der Kapitän noch ein wenig von der Insel gezeigt. Felsig, bergig, kaum
    Palmen oder weiße Strände aber sehr schön.

    Damit ging der Ausflug auch bald zu Ende, durch spätere Gespräche haben wir erfahren, das die
    Nachmittagstour nach etwa 4 Stunden „nur“ einen einzigen Wal zu Gesicht bekam.


    Ich möchte diesen Tag nicht missen, wir waren/sind einfach nur begeistert.

    Nachmittags haben wir uns noch etwas am Hafen umgesehen aber der Tag, war eh schon
    nicht mehr zu toppen.

    Hier noch ein paar Bilder.

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  • Ein weiterer RB aus der Karibik!

    freuen uns, dabei sein zu dürfen!

    freuen uns über deine ehrliche und auch lustige Schreibweise!

    gerne weiter so!

    LG Claudia und Uwe
    - Schreibfehler (vor allem die Groß- / Kleinschreibung) sind oft dem iPad geschuldet - sorry -

    (Hiermit distanzieren wir uns ausdrücklich von allen Inhalten der in unseren Beiträgen gelinkten Internetseiten und machen uns diese nicht zu Eigen!)

  • toll! ihr hattet Wale, hätten wir auch gerne gesehen, wir hatten "nur" die vermutlich gleiche Familie.
    kannst mal schauen ob Du einen wieder erkennst xxxAdminxxx (Bitte keine Verlinkungen zu Youtube)
    Schöne Cruise
    Werner

    Es gibt so viele verschiedene Kreuzfahrtschiffe, weil es so viele verschiedene Menschen gibt.

  • @Kuxi

    Da ist ja der lang ersehnte Reisebericht. :)
    Fängt ja schon mal sehr gut an.
    Ich freue mich auf mehr.
    LG Kaline

  • @Kuxi

    Super geschrieben! Musste schon jetzt oft schmunzeln :-)

    Wir haben die Reise noch vor uns und sind daher noch gespannter wie es weitergeht.

    Vielen Dank dafür!

    Liebe Grüße
    Claudia

  • @Kuxi
    wir können uns da nur anschliessen. Es macht sehr viel Spass deinen Bericht zu lesen. Da wir in ca. 4 Wochen auch diese Route fahren werden, hoffen wir noch weitere Berichte eurer Reise bis zu unserer Abfahrt.

    Lg
    Mario u. Heike

  • Vielen lieben Dank,
    für all die netten Worte und dafür, dass Ihr
    meine Art zu schreiben scheinbar mögt.
    Natürlich schreibe ich recht bald, gern
    weiter und schwelge so in meinen schönen
    Erinnerungen.

    Thx,
    Kuxi

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  • Point- a Pitre / Guadeloupe

    Auch hier lies uns der Anblick des Hafens nicht gerade vor Begeisterung erbeben. Aber wie nah
    ein gewisses Elend und traumhafte Plätze dieser Welt oftmals beieinander liegen können, erfuhren
    wir recht bald auf unserem Transfer zum Strand.

    Direkt am Heck der Mein Schiff, wurden wir von einem Motorboot abgeholt. In nur ca. 10 Minuten
    erreichten wir bereits eine kleine Bucht, welche meiner ehemaligen Verlobten einen freudigen
    Glanz in ihre Augen zauberte.

    Palmen und weißer Strand, genau das, was wir mit dem Begriff Karibik verbinden. Ein weiterer
    traumhafter Tag unserer Karibik-Kreuzfahrt begann. Das Wasser war herrlich, kein Kälteschock beim
    reingehen aber auch nicht Pipi warm. Ich glaube, ich war erst einmal mindestens eine Stunde im
    Wasser. Leider habe ich beim Schnorcheln auch weiter draußen, kaum Fische gefunden aber wir
    haben sehr schöne Plätze für einige Erinnerungsfotos gefunden.
    Entgegen meiner tollen, immer braunen, übrigens halbitalienischen Frau, bin ich alles andere als
    ein Sonnenanbeter. Also nach sehr geduldigen ca. 5 Minuten auf der Sonnenliege, wurde mir
    langweilig und zu warm. Die Sonne ist aber auch, trotz gelegentlicher Bewölkung, sehr „bissig“
    in der Karibik.

    Somit habe ich erst einmal versucht, meinen Astralkörper im Schatten eines Palmenstammes zu
    verstecken. Hihi, funktioniert nicht! Ich habe nun mal den Körper eines Gottes………….leider ist es
    Budda ;-)

    Also los zum „Büdchen“ und für uns zwei Hübschen erst einmal einen so oft gepriesenen Rum-
    Punsch geholt. Nicht ganz das richtige für meine Vaters ältesten Sohn aber meine Holde war ganz
    begeistert.

    Ich hingegen, verzog mich ein wenig in den Schatten und stieß dort auf den Guide und Meister der
    Jet-Skis . Und schon war die Idee geboren unsere kurz vor dem Urlaub erworbene „Aktion-Kamera“
    auf einem solchen Jet Ski einzuweihen.
    Ruck zuck mein Weibchen überredet (nein, sie war nicht so richtig begeistert) und schon war der
    Preis ausgehandelt.

    Wir hatten das Glück, dass eben erst die letzte Gruppe mit den Wassermopeds zurück gekommen
    ist, denn dadurch waren wir nun die einzigen, die mit dem Guide rausfahren würden.
    Als ich meiner Frau erklären wollte, wie sie vom Rücksitz aus unsere Fahrt am besten filmen könne,
    bat sich der Guide an, uns doch besser von der Seite beim fahren filmen können.

    Super Idee, der junge Bursche hatte die Kamera ohne weitere Erklärungen im Griff und sein Gefährt
    sowieso. Das brachte uns traumhafte Kurzfilme auf denen meine Frau und ich auf dem Jet Ski über
    die Wellen donnerten.
    Tja und das ist dann wohl ehr das Problemchen. Wie kann man einen ollen Silberrücken wie mich
    auch zusammen mit einem jungen gut aussehenden gebräunten Franzosen auf je einen Jet Ski
    lassen? Und dann auch noch, wenn meine Frau in der Nähe ist?!
    Ich liebe diese Frau wie am ersten Tag und klaro möchte ich ihr auch heute noch imponieren und
    „klopfe mir gelegentlich auf die Brust“
    Soll heißen, auf dem Wassermoped gab es nur Stop oder volle Pulle, was mir so manchen
    Handkanten-Rundschlag meiner Frau einbrachte. ;-)

    Aber mal Spaß beiseite, wir hatten echt viel Spaß auf dem Ding und wie gesagt herrliche Filme davon
    auf unserer Kamera, was dem jungen Burschen (der fast so toll gefahren ist wie ich ;-) ) ein
    gutes Trinkgeld einbrachte.

    Danach noch ein wenig schnorcheln, schwimmen und einigen Fotos der traumhaften Umgebung und
    schon ging langsam ein weiterer traumhafter Tag unseres tollen Urlaubs zu Ende.

    Auch hier noch ein paar Bilder, dass mit dem Jet Ski ist nicht so scharf, habe nur einen Screenshot
    mitten aus einem der Filme gemacht.

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  • St. John / Antigua

    An diesem Hafen gibt es zumindest eine Einkaufspassage, die recht ansprechend aussieht.
    Das lässt zwar in jeder Seiten- oder Parallelstraße sofort nach, aber ich will ja auch nicht nur über
    jeden Hafen lästern.
    Auf unseren heutigen Ausflug waren wir besonders gespannt! Schwimmen und füttern mit und von
    Rochen. Natürlich hatten wir auch ein wenig Bammel, waren das nicht die Fische mit dem
    Giftstachel?!
    Aber das sind doch sicher irgendwelche „zahmen“ Tiere, denen man wohlmöglich noch den Stachel
    entfernt haben?! Vergiss es! Aber dazu später mehr! ;-)

    Vom Schiff aus, sind wir gemeinsam zum nächsten größeren Parkplatz geführt worden und sind dort
    dann in einen doch recht abenteuerlichen Bus gestiegen. Nicht verkehrsunsicher oder so aber ein
    uriges Vehikel, mit Klappsitzen im „Mittelgang“. Romeo, der Fahrer war ein lustiger Typ und die etwa
    halbstündige Fahrt recht kurzweilig.
    Wir fuhren durch Gegenden mit tollen Bäumen und anderen Pflanzen aber auch vorbei an Ruinen
    von Häusern und ganzen Firmen eine Menge der unterschiedlichsten Eindrücke.

    Aber dann, waren wir auch schon da. Eine informative und lustige Einweisung folgte, welche unserer
    mitgereisten Tui-Mitarbeiterin beim übersetzten, einmal die Schamesröte ins Gesicht trieb.
    Es wurde u.a. erklärt, dass die wesentlich größeren Exemplare weiblich sind und die männlichen zwar
    kleiner sind, aber dafür mit zwei Penis ausgestattet sind (oder heißt es dann Penisen? ;-) )
    Hätte ich mal Dödel geschrieben ;-)

    Das gute Mädel fragte zwar, ob es wirklich zwei seien, bekam aber dabei einen so hochroten Kopf,
    dass es sogar einem farbenblindem Typen wie mir aufgefallen ist :-)

    In Gruppen für die Boote aufgeteilt, ging es dann auch recht bald los.
    Wir fuhren auf sehr flachen aber ziemlich schnellen Booten dann wohl einige Kilometer auf’s Meer
    hinaus. Dort trafen wir dann auf eine Plattform aus schwimmenden Kunststoffbehältern welche vor
    einer Art Sandbank verankert war. Und dort konnten wir dann erkennen, dass tatsächlich wilde
    Rochen vom offenen Meer kommend auf diese Sandbank „zu schwebten“. Vorher wurde uns schon
    gesagt, dass wir nur schlurfend laufen und die Füße nicht heben sollten. So tritt man halt nicht auf
    Tiere und die hätten somit keinen Grund, ihre sehr wohl vorhandenen Stachel einzusetzen.

    Badeklamotten an und über die Leitern runter ins tolle Wasser, zu den majestätischen Stingrays.
    Watt für Lappen, dass war der Begriff der unserem Sohn einfiel, als er die ersten Fotos sah und genau
    dasselbe, ging mir auch etwa durch den Kopf.
    Schon beeindruckend, was das für große Tiere sind und wie elegant sie durch das Wasser schweben.
    Die wissen scheinbar genau, dass mit den Booten von den Menschen eine Menge Tintenfische zum
    futtern gebracht werden.
    Das Wasser war herrlich und man gewöhnte sich sehr schnell an die immer wieder aus allen
    Richtungen auftauchenden großen Fische. Wäre mir am Tag vorher beim Schnorcheln ein solches
    “Monster“ entgegen gekommen, naja um es dezent auszudrücken, die Badehose hätte ich getrost
    entsorgen können ;-)
    Von unten fühlen sie sich weich und glatt an, von oben dagegen sind sie ziemlich rau. Das Futter
    saugen sie regelrecht ein aber man fühlt auch kleine Zähne, etwa wie wenn man an einer Abrisskante
    einer Alufolien Rolle fühlen würde.
    Beim Füttern, kommen sie schon mal in eine gewisse Hektik und schwimmen regelrecht an einem
    hoch, dabei können sie sich am Körper festsaugen und machen dabei kräftige Knutschflecken. :-)

    Eine Fotosession und etwa eine Stunde später, ging es dann zurück ans Ufer. Die Rochen verzogen
    sich langsam in alle Himmelsrichtung und wir freuten uns bei einem Rumpunsch auf die Entwicklung
    der Fotos. Eine sehr schöne Erinnerung an ein außergewöhnliches Erlebnis.

    Die Rückfahrt verlief recht ruhig und wir ließen den Tag am Pool der Mein Schiff 3 gebührend und
    Lecker ausklingen.
    Auch wenn ich mich wiederholen sollte, ein weiterer traumhaft schöner und ereignisreicher
    Urlaubstag.

    Auch hierzu ein paar Fotos:

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  • Hallo @Kuxi
    Wie schön, jetzt wieder ein Karibikbericht dabei. :thumbsup:
    Ich freu mich ja über alle Berichte, keuz und quer! Aber wenn so ein (ähnliches) Ziel dann gebucht und damit ja sehr viel näher als andere Traumziele ist, liest es sich nochmal so gut.
    Vielen Dank für deine Arbeit! ...und dieses "frei Schnautze" schreiben ist super!!!
    LG Anette

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    Adriaperlen und Höhepunkte Italiens MS4

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    Kanaren mit Agadir

    Wie schön, dass ich’s erleben durfte :)
    WMM mit Barcelona, Okt. 14, MS1
    N. mit Nordkap, Aug. 16, MS1
    Barbados - Mallorca, April 17, MS5
    Ägäis mit Kreta, Juli 18, MS2
    Adria mit Dubrovnik, Juli 19, MS6 RB
    RB: Nicht perfekt...und irgendwie doch! Safari in Tansania, Okt. 19
    Blaue Reise 4, MS1, Okt. 20
    MM mit Andalusien, MS3, Okt. 21
    N. mit Ålesund, MS1, April 22
    Kurzreise, Kopenhagen mit Göteborg, MS4, Mai 22
    Adria mit Korfu, MS5, Juli 22
    Metropolen, Aidasol, Okt. 22
    Winter in Schwedisch-Lappland, Dez. 23 RB
    Transatlantik, MS1, April 23, Karibik - Gran Canaria
    Metropolen, AidaNova, Dez.23
    ÖMM mit Zypern, MS2, April 24
    Uganda Juli 24, Gorillas im Sonnenschein RB
    N. Kiel - Hamburg, AidaNova, Okt. 24
    Kanaren mit Kapverden, MS5, Feb. 25
    Kanaren mit Madeira, AidaCosma, März 26

  • Einfach toll! @Kuxi

    Bin auch mal dem Jetski verfallen. Hatte am Hotelstrand (Deep Bay, Antigua) direkt einen Verleih. Gab dann keinen Tag ohne.
    Ist nun allerdings schon einige "Tage" her. Aber vielleicht fängt es im nächsten Urlaub wieder an.....:-)


    Freu mich auf deine Fortsetzung vom RB!!

  • Naaaa endlich... Kuxi
    Wurd auch Zeit. ☺

    So...hab jz alles gelesen. Wo ist der Rest. Schei..was auf den Tennisarm und komm wieder ran hier.

    Ich lobe dich natürlich auch - du schreibst wieder mal herrlich.

    Ach...noch was : wie war der Atlantik.? War es ruhig oder sehr schaukelig?

  • Ach...noch was : wie war der Atlantik.? War es ruhig oder sehr schaukelig?

    Bis auf einem Teil des ersten Tages, sowie der letzten Nacht, war das Meer immer
    spiegelglatt. Zu diesen Zeiten aber, hat das Schiff quer und nicht längs geschaukelt
    und da hatte die Bina kurzzeitig ein kleinwenig Probleme mit.
    (Nicht annähernd so wie den einen Tag an unserer Mittelmeer-Tour)
    Ich bin scheinbar nicht ganz so empfindlich und habe das Schaukeln „weggefuttert“ :-)
    Bina hat aber auch schon mal diese „Landkrank“-Schwindel-Problemchen, welche ich
    überhaupt nicht kenne.
    LG,
    Kuxi

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