Karibik ab/an La Romana 12.12.25 bis 26.12.25

  • Allemannanbord

    ... deswegen meine Frage. Wir verreisen bei inkludierten Flügen nur mit An- und Abreisepaket von TUI. Und dass ich immer individuell anreisen kann, ist schon klar.

    Ich war mir nur nicht sicher, ob man bei einer 4-wöchigen Kreuzfahrt einfach genauso das An- und Abreisepaket buchen kann und ich dann auf der "sicheren" Seite bin.

    Seit einigen Kreuzfahrten wickeln wir auch alles über pooldeck24 ab:thumbup::thumbup:. Abwicklung ist immer perfekt!

    Mein Schiff 3 - 28.02.27 bis 14.03.27 Winterliches Norwegen

    Amadea - 12.06.26 bis 29.06.26 Weiße Nächte und Ostsee intensiv

    Mein Schiff 2 - 28.11.25 bis 12.12.25 Karibische Inseln

    Mein Schiff 1 - 24.06.24 bis 04.07.24 Ostsee mit Helsinki und Visby

    Mein Schiff 1 - 27.12.23 bis 07.01.24 Silvesterreise ab Palma bis Gran Canaria

    Amadea - 22.05.23 bis 08.06.23 Pfingsturlaub von Nizza nach Bremerhaven

    Aida Aura - 16.03.19 bis 30.03.19 Winter im hohen Norden

    Mein Schiff 5 - 17.06.17 bis 27.06.17 Mittelmeer mit Ibiza

    Mein Schiff 3 - 25.12.16 bis 09.01.17 Dubai mit Muscat und Bahrain

    MS Albatros - 31.10.16 bis 05.11.16 Kreuzen in der Adria
    Mein Schiff 2 - 05.04.16 bis 15.04.16 Östliches Mittelmeer[/s] storniert
    Mein Schiff 4 - 03.01.16 bis 10.01.16 Kanaren mit Agadir
    Queen Elizabeth - 09.08.15 bis 11.08.15 Southampton / Hamburg
    MS Artania - 26.04.15 bis 10.05.15 - Rund um Westeuropa
    Aidablu - 03.01.15 bis 10.01.15 Kanaren mit Madeira
    Aidasol - 11.01.14 bis 18.01.14 - Mittelmeer

  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • Weihnachten 2025 einmal anders…unser Fazit:

    Allgemein: Eine entspannte, aber zeitgleich auch aufregende Kreuzfahrt liegt nun hinter uns.

    Die karibischen Inseln an sich sehr farbenfroh, vielfältig und die Einheimischen bis auf wenige Ausnahmen zuvorkommend und freundlich. Jede Insel hat seinen Charme, sind mehr oder weniger touristisch erschlossen. Landschaftlich teilweise sehr grün mit einer tollen Pflanzenwelt, hügelig bis leicht bergig, aber ansonsten viele schöne Buchten mit hellen und feinsandigen Stränden. Abseits hiervon sieht man natürlich auch Müll und Unrat, die Nachhaltigkeit fängt in der Karibik erst an, wie uns gesagt wurde. Alle angelaufenen Häfen waren relativ zentrumsnah und teils in weniger als 10 - 15 Minuten zu erreichen. Ebenso wenige Gehminuten zu den Startpunkten der Landausflüge.

    Seetage: An den 2,5 Seetagen selbst war das Pooldeck erwartungsgemäß voll aber nicht überfüllt, sodass auch am späten Vormittag es die ein oder andere kleine Lücke gab und zuließ, sich mit einer Liege auszustatten. Es gab verhältnismäßig wenige Liegenreservierer, was sicherlich an der „Liegenpolizei“ lag, die sehr präsent war und ihre Runden drehten und auch schon mal die ein oder andere Liege freiräumten. Die Familien mit den Kids (ca.30-40 glaube ich) haben meist den kleineren Pool für sich beansprucht. Wer wollte, konnte also auch an den Seetagen den Pool genießen.

    Landausflüge: Die Ausflüge haben wir im Vorfeld allesamt über TC gebucht.

    Sehr zu empfehlen war die Katamarantour zu den Schildkröten auf Barbados. Selten so einen Ausflug erlebt, wo „Safety first“ nicht nur versprochen, sondern auch eingehalten wird. Sie wird ausschließlich in kleineren Gruppen durchgeführt. Wir waren mit 24 Personen auf dieser Tour. Bevor es aufs Boot ging, musste jeder eine Haftungserklärung unterschreiben. Auf dem Boot selbst gab es nochmals eine Verhaltensunterweisung. Jeder wurde zudem vor dem Schnorcheln mit einer Schwimmweste ausgestattet. Der Veranstalter ist Tiami Catamaran Cruises, das Boot im guten Zustand und die Crew (Kapitän mit 4 Guides) sehr gut ausgebildet und haben sich ständig um das Wohl der Gäste gesorgt. Leider haben wir keine Turtles gesehen, worauf aber in der Ausflugsbeschreibung von TC und von der Crew hingewiesen wird. Neben den Schnorchelstopps bei den Schildkröten und dem Schiffswrack (jeweils ca. 25 Minuten) an der Carlisle Bay haben wir einen zusätzlichen Badestopp an der Westküste Barbados von ca. 45 Minuten eingelegt. Erst jetzt durfte auch der Rum Punch oder andere diverse Getränke zu sich genommen werden, bevor es anschließend stimmungsvoll wieder zurück zum Anleger ging.

    (Tipp: Die Tour wird an beiden Tagen jeweils vor- und nachmittags durchgeführt. Wie wir von anderen Gästen erfahren haben, wurden an beiden Tagen auf der Vormittagstour immer Schildkröten gesichtet.)

    Im Gegenzug haben wir auf Grenada ganz andere Erfahrungen gemacht. Gebucht die Katamaranfahrt, Schnorcheln und Grand Anse Beach. Da wohl kurzfristig ein anderer Landausflug storniert wurde, sind beide Gruppen zusammengelegt worden und sodann mit über 60 Personen aufs Boot. Die Crew wirkte ziemlich hektisch und teilweise unkoordiniert. Die Einweisung zügig in einem kaum zu verstehenden Englisch durchgeprügelt. Lediglich eine Teilnehmerliste wurde rumgereicht, keinerlei Kontrolle, ob sich wirklich jeder eingetragen hat. Wer wollte, konnte eine Schwimmweste tragen, war aber nicht vorgeschrieben. Auch die Sauberkeit des Bootes…naja, nicht zu vergleichen mit der anderen Tour. Bereits zu Beginn hörte man ständig nur „Rum Punch, Rum Punch“ der Guides. Das Schnorcheln über dem Unterwasserskulpturenpark selbst war okay, aber bei so vielen Personen (in zwei größeren Gruppen gleichzeitig durchgeführt) schwierig alles mitzubekommen, wenn der Guide was über die Figuren erzählt hat. Teilweise bekam man unabsichtlich den Arm oder die Flossen der anderen ab. Mich persönlich hat die Fischvielfalt mehr beeindruckt und bin daher etwas abseits der Gruppe geschnorchelt. Zeitlich waren wir schon über der angepeilten Stunde, bevor es unter ständigem Gegröle „Rum Punch Rum Punch…“ zum Grand Anse Beach ging. Ein sehr schöner und feinsandiger Strand mit türkisfarbenem Wasser, der zum Verweilen einlädt. Leider hatten wir dort aufgrund des Zeitverlustes am Skulpturenpark nur einen Aufenthalt von gut 30 Minuten. Danach ging es wieder zum Ausgangspunkt zurück.

    Teil 2 folgt...

  • Biketouren: Auf Saint Lucia, Antigua und St. Maarten waren wir mit dem Bike unterwegs. Allesamt sehr gut organisiert, top Guides mit viel Erfahrung und wertvollen Tipps. Je nach Auslastung wurden sämtliche Touren mehrmals angeboten. Zudem aufgrund von Sicherheitsaspekten ist die maximale Anzahl auf 16 Radfahrer pro Gruppe begrenzt.

    Auf Saint Lucia (entspannte Runde ohne E-Motor) mit Guide René, der bereits seit 2004 in der Karibik Biketouren durchführt, ging es zuerst durch die quirlige Inselhauptstadt Castries, vorbei am Marktplatz mit kleinem Aufenthalt und anschließend zum Vigie Beach zum Relaxen und baden. Allerdings waren die Wellen dort etwas heftiger und die meisten nutzten dies für einen Strandspaziergang. Wer wollte, konnte noch weiter oben zum Leuchtturm rauf und die Aussicht von oben auf Castries, den Hafen und einzelne Küstenabschnitte St. Lucias genießen. Es war jedenfalls sehr sehenswert. Die Wohlfühlfahrt mit wenigen Höhenmetern ist prinzipiell für jeden geeignet und machbar. Wer sich dennoch nicht so fit fühlt, kann die Tour mit dem E-Bike buchen.

    In St. Johns auf Antigua legte das Schiff bereits um 14 Uhr an (ursprünglich 19 Uhr) mit Overnight. Vor Reisebeginn wurden für den ersten Tag sämtliche Ausflüge freigeschaltet, u. a. die E-Bike Tour zum Dickenson Bay.

    Die Tour, diesmal mit Guide Kimmi, führte durch flaches Gelände und Gassen von St. Johns, weiter ging es stadtauswärts durch landestypische Siedlungen bis zum heutigen Ziel. Der Dickenson Bay ist eine der schönsten Buchten Antiguas, ca. 1,5 km lang, kristallklares Wasser, feinsandig und ideal zum Schwimmen. Ein schönes Fotomotiv natürlich die rote Telefonzelle. Wer dem Trubel etwas entgehen möchte, gerne von der Telefonzelle ein Stückchen entlang gehen, findet mit Sicherheit ein ruhiges Plätzchen.

    Das Highlight der Biketour stand uns dann auf St. Maarten bevor, die E-Bike Entdeckerfahrt. Mit Luke hatten wir natürlich den perfekten Guide, der gebürtige Holländer ist.

    Er konnte uns auf der gesamten Tour mit vielen Infos und Tipps zur Insel versorgen. Sint Maarten ist ein zum Königreich der Niederlande gehörendes Land auf dem südlichen Teil der Karibikinsel St. Martin und der andere Teil zum französischen Überseegebiet St. Maartens gehört. Allerdings war die Insel nicht voll, sondern nahezu am Verkehrs-Kollaps. Mit uns lagen noch weitere fünf Schiffe im Hafen, darunter das derzeit größte Kreuzfahrtschiff, die Icon of the Seas mit einer Kapazität von ca. 7.000 Paxen. So waren schlagartig auf einer 34 qm² großen Insel weitere 15.000 - 20.000 Gäste an Land. Auf sämtlichen Straßen stockte es bzw. kam es zu kilometerlangen Staus, sodass das Fahrrad noch eines der besseren Verkehrsmittel war, wo man sich fortbewegen konnte. So waren wir größtenteils mittig der Straße unterwegs, vorbei an stehenden oder langsamen Fahrzeugen bei ständigem Gegenverkehr. Man musste wirklich „auf der Hut“ sein, um nicht von anderen Verkehrsteilnehmern eingeengt oder bedrängt zu werden. Ich hab mich zu Beginn als letzter Mann einteilen lassen, was ich schon des Öfteren gemacht habe und auch zuhause öfters in der Gruppe unterwegs bin. Doch ohne zu wissen, was mich heute verkehrstechnisch erwartet, war das teilweise schon recht grenzwertig. Für den Vielfahrer oder geübten Biker in der Gruppe an sich nicht das große Problem. Wer sich aber etwas unsicher auf dem Rad fühlt oder gar ängstlich und den regen Verkehr nicht gewohnt ist, für den war es eine Herausforderung der besonderen Art. Unser Guide meinte noch, so voll hat er die Insel noch nicht erlebt und selber als „krass“ bezeichnet, was hier abging.

    Nichtsdestotrotz war diese Tour ein Erlebnis. Entlang der Promenade durch Philipsburg ins Landesinnere über die niederländische/französische Landesgrenze bis zum Aussichtspunkt Harold Jack Hill zwischen Cole Bay und Philipsburg, die einen atemberaubenden Panoramablick auf das niederländische St. Maarten bietet. Anschließend weiter durch den französischen Teil der Insel bis nach Marigot. Dort machten wir die Mittagspause, bevor es dann wieder stadtauswärts bei etwas weniger Verkehr weiter bis zum Villenviertel mit Strandpause am Mullet Beach ging. Ein traumhafter Strandabschnitt mit perfektem klaren Wasser. Endlich ein wenig Zeit zum chillen.

    Nach einer knappen Stunde ging es ein kurzes Stück weiter zum berühmten Flughafenstrand, dem Maho Beach. Dort haben wir uns aber nicht so lange aufgehalten, konnten dennoch einige Fotos von Flugzeugen im Landeanflug und auch beim Start machen. Für alle Luftfahrtbegeisterten und diejenigen, die es noch nicht gesehen haben, auf jeden Fall sehenswert, gerade wie nah man wirklich am Fluggeschehen dran ist. Aber ein zweites Mal muss nicht unbedingt sein. Danach ging es bei weiter abnehmendem Verkehr wieder zum Hafen zurück. Auch wenn das sehr warme Wetter und teilweise böiger Wind sein Übriges tat, war die E-Bike Entdeckerfahrt definitiv ein tolles Erlebnis. Wer gerne auf mittellange Strecken (ca. 40-50 km) unterwegs ist und 400 - 500 Höhenmetern kein Problem darstellt, ist auf dieser Tour gut aufgehoben.

    Zusammenfassend ist festzuhalten, dass alle Biketouren wirklich empfehlenswert sind. Gut vorbereitete Guides mit fundiertem Fachwissen und stets auf Sicherheit bedacht. Die Räder an sich sind in Ordnung, so merkt man ihnen doch die Beanspruchung und Strapazen an, welche sie fast täglich ausgesetzt sind. An den Linksverkehr (auf vielen Inseln) muss man sich zwar erst gewöhnen, aber nach Saint Lucia lief das fast wie gewohnt. Einfach dem Vordermann hinterherfahren, dann sollte das passen. Auf Sint Maarten zwar normaler Rechtsverkehr, aber verkehrstechnisch wie oben geschildert teils katastrophal.

    Weihnachten: Das Schiff ist in den Innenbereichen sehr schön dekoriert und wirkt in allen Bereichen sehr einladend. Der Wohlfühlcharakter hält was es verspricht. Weihnachten selbst haben wir im Atlantik Klassik vorab einen Tisch reservieren müssen. Es gab vier Essenszeiten zwischen 17.30 und 20.45 Uhr. Alle Restaurants waren zudem toll weihnachtlich eingedeckt. Ein sehr gemütliches Ambiente und eine angenehme Atmosphäre, ganz weit weg vom bekannten Weihnachtsstress. Natürlich darf die Weihnachtsgans mit Kartoffelklößen und Rotkohl nicht fehlen. Am Essen gab es generell nichts zu beanstanden. Von der Qualität und Zubereitung durchweg recht gut mit Ausnahme von Hähnchenfleisch, was teilweise zu trocken war.

    Im Theater fand eine Weihnachtsshow statt, die eigens von der Crew inszeniert und zusammengestellt wurde. Ist in unseren Augen wirklich gelungen und sehr gut gemacht.

    Kreuzfahrtdirektor Stefan Seizer hat sich bei seiner Weihnachtsrede bei der gesamten Crew bedankt, die fernab ihrer Heimat alles daran setzen, um jedem Gast eine unvergessliche Weihnachtsreise zu ermöglichen. Nicht nur er hatte Tränen in den Augen, es war wirklich emotional am Heiligen Abend.

    Sonstiges: Fragestunde mit Kapitän Mahler…sozusagen das Weihnachts-Bonbon. Für uns als eher neutraler Gast die bislang längste, aber beste und umfangreichste Fragestunde mit der Prise Humor, die wir je an Bord erleben durften. Zudem viele aktuelle Infos und Bildmaterial aus dem letzten Werftaufenthalt 2024 in Dubai.

    Der KFD kommt zwar aus Köln, aber der Jeck war er net. Stets bemüht, die Tagespunkte fehlerfrei übers Bordmikro zu übermitteln, was jedoch nur ansatzweise funktionierte. Okay, so lange ist er ja noch nicht im Amt und war vorher musikalischer Leiter bei AIDA. Ansonsten aber eine angenehme Stimme und war tagsüber immer wieder präsent. Lt. seiner Aussage war die Cruise nahezu komplett ausgebucht, ca. 2.800 Paxe an Bord und über 1000 Crewmitglieder aus 49 Nationen.

    Ein ganz großes DANKESCHÖN an die Crew. Sie tun wirklich alles, uns allen jeden Tag ein Lächeln über die Lippen zu entlocken. Bis auf ganz wenige Ausnahmen fanden wir die Crew als sehr motiviert, obwohl sie 24/7 permanent im Einsatz war bzw. ist.

    Im SPA wurde insbesondere im Außenbereich darauf geachtet, dass dort keiner mit Badekleidung weilte. Nach maltesischem Recht nur mit Bademantel und/ oder Handtuch erlaubt.

    Zum Thema Internet: Die neuen aber teuren Internetpakete werden ab 2026 für eine dreimonatige Testphase auf der MS2 und MS7 eingeführt. Wie es anschließend im April weitergeht und ggf. auf die gesamte TC-Flotte übertragen wird, bleibt abzuwarten. Wir haben über unseren Mobilfunkanbieter „T“ einen Datenpass für die 14 Tage gebucht, der perfekt funktionierte, sobald man sich am jeweiligen Hafen in ein passendes Netz eingewählt hat. Gilt wie gesagt nur an Land und NICHT auf See. Dafür gibt es dann regionale eSIMS.

    Zum Abschluss bleibt festzuhalten: Es war eine unvergessliche und ereignisreiche Weihnachtscruise mit so vielen tollen und teils emotionalen Momenten. Manche Eindrücke müssen erstmal verarbeiten werden. Es war unsere erste, aber sicherlich nicht die letzte zu den karibischen Inseln. Es stehen noch einige Biketouren aus, u. a. zu den Pitons, zum Timothy Hill und Scotts Head.

    Für alle, die diese Reise noch vor sich haben, freut euch und habt Spaß…ablegen und genießen.

    Mehr fällt mir im Moment nicht ein, kann aber gerne bei Bedarf nachliefern.

    Viele Grüße und einen guten Rutsch!!


    Sascha

    2 Mal editiert, zuletzt von Betzi475 (30. Dezember 2025 um 23:03)

  • Lieber Betzi475 , ganz lieben Dank für die detaillierte Schilderung der Ausflüge.

    Wir fahren die Runde im März und haben auch drei Biketouren gebucht, allerdings genau andere als Ihr, unter anderem die von dir anvisierten zum Scotts Head und Timothy Hill. Da werde ich im Nachgang auch gern berichten.

    Was ich so lese, steigert die Vorfreude.

    Falls du Zeit und Lust hast, berichte doch gern nochmal, was ihr in den anderen Häfen gemacht habt und wo man deiner Meinung nach gut zu allein in die Stadt oder zu einem nahegelegenen Strand losziehen kann.

  • Falls du Zeit und Lust hast, berichte doch gern nochmal, was ihr in den anderen Häfen gemacht habt und wo man deiner Meinung nach gut zu allein in die Stadt oder zu einem nahegelegenen Strand losziehen kann.

    Die anderen Inseln haben wir größtenteils nur angerissen und in Eigenregie erkundet.

    In jedem Hafenterminal stehen aber jede Menge ortsansässige Taxen oder Minibusse zur Verfügung, die verschiedene Strand- und Inselrundfahrten mit Aussichtspunkten und diversen Sehenswürdigkeiten anbieten sowie bei Bedarf individuell gestaltet werden kann.


    Auf St. Vincent gibt es fußläufig nicht all zu viel zu sehen. Wir sind ca. 15-20 Minuten bis ins Zentrum von Kingstown und haben u. a. die St. Mary´s Cathedral besichtigt, die aber sehr schön war. An die Gerüche muss man sich auch erst gewöhnen, nicht selten riecht es u. a. nach Cannabis oder Marihuana. Empfehlen würde ich eine Fährüberfahrt direkt neben dem Cruise Terminal zur Nachbarinsel Bequia (Kosten ca. 15 USD), die viele in Anspruch genommen haben.

    Der zweitägige Aufenthalt auf Barbados bietet natürlich zahlreiche Möglichkeiten an unterschiedlichen Unternehmungen. Der Kreuzfahrthafen liegt am Stadtrand von Bridgetown. Je nach körperlicher Verfassung ist der Strand von Bridgetown, die Carlisle Bay, in ca. 30 Minuten fußläufig zu erreichen. Andere traumhafte Strände wie bspw. Accra Beach (etwas lebhafter) oder Miami Beach (für Ruhesuchende ideal), sind etwas weiter entfernt, doch mit dem Taxi binnen 10-20 Minuten zu erreichen. Die Taxen direkt am Hafen werden von der Regierung reguliert, es gibt also Festpreise für Strandtransfers, die auf weißen Klapptafeln zu entnehmen sind. Außerhalb des Terminals gibt es weitere Anbieter, dessen Preis frei zu verhandeln ist.

    Dennoch sind zwei Tage einfach zu wenig, um mehr von dieser facettenreichen Insel zu entdecken. Wir können uns daher auch vorstellen, dort mal einen eigenen Urlaub zu verbringen. Zudem war das Klima trotz 30° Grad sehr angenehm.

    Auf Grenada liegt das Schiff direkt an der langen Pier der Stadt. St. George´s, dessen Zentrum bequem zu Fuß zu erreichen ist. Allerdings gibt es dort viele Steigungen. Was uns bei Einlaufen direkt aufgefallen ist, war der rege Stadtverkehr, begleitet vom ständigen Hupkonzert. Der wunderschöne Grand Anse Beach liegt ca. 6 km südlich der Stadt St. George´s, welches u. a. mit einem Wassertaxi (Kosten ca. 15-20 USD) zu erreichen ist. Wir warn dort ja mit dem Katamaran unterwegs unter nicht ganz optimalen Bedingungen.

    Auf St. Lucia lässt sich die Hauptstadt Castries zwar bequem zu Fuß erkunden, sehenswert aber nur bedingt. Sehr lebhaft der direkt angrenzende Central Market. Mit dem Rad sind wir auch an Armutsviertel vorbei und immer wieder Gerüche von Rauschmitteln wie Marihuana, Cannabis etc.. Ansonsten würde ich eher einen Ausflug entlang der Westküste bevorzugen, die meines Wissens nach auch von privaten Anbietern durchgeführt werden. Die Insel an sich sehr hügelig bis bergig.

    Die Stadt Roseau auf Dominica ist zwar touristisch weniger erschlossen, bietet die bergige Insel dafür aber eine Vielfalt wie Regenwälder, Wasserfälle und Schwefelquellen. Sandstrände gibt es hier kaum. Für Naturliebhaber jedoch ist diese Insel ein wahrer Traum. Unser erster Versuch, unweit des Hafengeländes den ca. 1,5 km entfernten Botanischen Garten zu besuchen, mussten wir wegen eines heftigen Regenschauers kurzfristig abbrechen. Trotz Schirm und Regenkleidung waren wir bis auf die Schuhe patschnass und sind wieder zurück an Bord, um uns zu trocknen. Eine Stunde später sind wir kurz nach Mittag erneut los, wegen dem Regen jetzt bei subtropischem Klima zum Botanischen Garten, der sehr sehenswert ist. Auf dem Rückweg noch an einigen Siedlungen vorbei zurück zum Hafen. Dort stehen ebenso Taxen und Minibusse bereit, die zahlreiche Touren und Inselrundfahrten anbieten.

    Martinique ist ein französisches Übersee-Departement und daher europäisch anzusehen. Hier ist der Euro auch die offizielle Währung. Man geht über den farbenfrohen, blau-grünen Pier an Land und in das Cruise Village entlang der Promenade mit vielen kleinen Verkaufsständen und einem Zelt der Touristeninformation. Im Bereich des Hafens gibt es zudem einen Taxistand. Wir sind an diesem Tag nur bis ins Zentrum der Stadt (ca. 15-20 Gehminuten) und schlenderten durch die Gassen von Fort-de France. Dort gibt es teils schöne Boutiquen, was das Frauenherz sicherlich höher schlagen lässt. Allerdings war es uns so warm, dass wir beizeiten wieder zurück an Bord sind und den Nachmittag am Pool verbrachten.

    In St. John´s liegt das Antigua Cruise Terminal sehr zentral, sodass man die kleine Hauptstadt gut zu Fuß erkunden kann. Die Saint John’s Cathedral ist zum Beispiel eine Sehenswürdigkeit unweit des Hafengeländes. Wer aber einen der traumhaft schönen Strände genießen möchte, begibt sich am Besten vom Schiff zum Heritage-Quay-Terminal, wo sich ein großer Taxistand befindet. Es werden Fahrten zu den Stränden oder Inselrundfahrten angeboten. Zu empfehlen der Dickenson Bay, der ca 5 km oder der Valley Church Beach, der ca. 12 km entfernt ist. Über die Kosten kann ich jetzt nichts sagen, da wir dort mit dem Bike unterwegs waren.

    Wenn wir das nächste Mal auf St. Maarten (Philipsburg) sind, werden wir uns im Vorfeld informieren, wieviele Schiffe dort für den Tag gemeldet sind. Verkehrstechnisch kommt die Insel definitiv an ihre Grenzen. Für Strandliebhaber würde ich neben der Biketour jedenfalls eine Katamaran- bzw. Bootsfahrt zu verschiedenen Stränden und Buchten präferieren.

    Unser Hafenanlauf auf St. Kitts in der Hauptstadt Basseterre war an Heilig Abend. Dort haben wir uns bewusst gegen einen Ausflug bzw. eine Erkundung auf eigene Faust entschieden, um uns auf Weihnachten einzustimmen und das traumhafte Wetter an Bord am Pooldeck bzw. in der Sauna genossen. Da bin ich wirklich gespannt, wie das Feedback von der Bikeour zum Timothy Hill ausfällt, die jedenfalls noch auf unserer „To Do Liste“ steht.


    Soweit ein Einblick zu unseren Erkundungen auf eigene Faust. Vielleicht kann der ein oder andere, die auf dieser Cruise an Bord waren, sind oder noch gehen, etwas über seine Erkundungen und Landerfahrungen berichten.

    Allen noch ein frohes und gesundes Neues Jahr!!

  • Danke für die detaillierten Berichte. Das hilft sehr bei der Vorbereitung.

  • Noch ein kleiner Nachtrag zu den Biketouren Sowieso.

    Die Straßenverhältnisse sind in keinster Weise mit den europäischen zu vergleichen, obwohl die Straßen bei uns in Deutschland bei Weitem auch nicht mehr die Besten sind. Gefühlt begegnet man ständig diverse, teils knöcheltiefe Schlaglöcher, verschiedene Ablaufrinnen und Ablaufgatter. Besondere Vorsicht ist also geboten, insbesondere wenn man in der Gruppe unterwegs ist. Aber durch Handzeichen hat man sich untereinander verständigt und darauf hingewiesen, das hat gut funktioniert.

  • Ja, das glaube ich…

    Weißt du, wie man den Transfer zur Insel Bequia vor Ort buchen kann? Das wird ja auch als TC Ausflug angeboten, aber dann wäre man zeitlich so eingeschränkt.

  • Ja, das glaube ich…

    Weißt du, wie man den Transfer zur Insel Bequia vor Ort buchen kann? Das wird ja auch als TC Ausflug angeboten, aber dann wäre man zeitlich so eingeschränkt.

    Gute Frage...aber einen Ticketschalter im Hafenterminal habe ich nicht gesehen. Da die Fähre in regelmäßigen Zeitabständen fährt, kann ich mir dennoch gut vorstellen, dass man erst bei der Überfahrt in bar zahlen kann.

  • Na schauen wir mal. Liegt ja erst am Ende unserer Reise.

  • Ja, das glaube ich…

    Weißt du, wie man den Transfer zur Insel Bequia vor Ort buchen kann? Das wird ja auch als TC Ausflug angeboten, aber dann wäre man zeitlich so eingeschränkt.

    Wir haben den Ausflug mit TC gemacht. Leider können wir den Ausflug nicht empfehlen die Crew des Katamarans war nicht in der Lage den Katamaran anständig zu bewegen. Es wäre fast zu einem Unfall gekommen beim anlegen des Katamarans. Wir haben 50 Prozent Erstattung erhalten weil ziemlich viel schief gegangen ist auf diesem Ausflug. Die Fähre wäre wahrscheinlich die bessere Wahl gewesen obwohl sie optisch auch eher abschreckend wirkte.


    LG jatijesa

  • Jatijesa oh, das klingt nicht gut. In der Ausflugsbeschreibung steht aber, dass man mit einer extra reserviertem Fähre fährt, nicht mit dem Katamaran.
    Hat euch denn der Aufenthalt auf der Insel gefallen?

  • Also wir waren mit der Fähre auf Bequia und würden es nicht mehr machen. Je eine Stunde Überfahrt, die Zeit kann man besser nutzen. Auf der Fähre roch es nach Diesel und sie hat definitiv die besten Jahre hinter sich. Der Strand überfüllt und wir haben Mittags nur eine Liege bekommen. Verkehrschaos an der Strandstraße. Da wir den Ausflug über TC gebucht hatten, war es uns egal wann der Bus vom Strand am Hafen zur Rückfahrt mit der Fähre ankam… 8o .

    Unsere Erfahrung ;)

    Erfüllte Träume und neue Träumereien

    2017 - alte MS 1 - Dubai trifft Valetta

    2019 - MS 6 - Mittelamerika und Karibik

    2022 - MS 1 - Hamburg bis New York

    2023 - MS 6 - Dubai bis Östliches Mittelmeer

    2024 - MS 6 - DomRep bis Mallorca

    2025 - MS 4 - Fjordland Norwegen (die allerneueste Träumerei:D - die nehmen wir auch mit:love:)

    2026 - MS 1 - DomRep bis Mallorca (die neueste Träumerei :love: - wird wahr8o)

    2027 - MS 6 - Metropolen der Ostsee wird es werden:love:

  • Wir sind im November 2024 mit der Fähre nach Bequia gefahren. Hin - Rückfahrt war richtig gut. Tolle Stimmung an Bord ( Musik, Gesang, Rumpunsch)

    Die Überfahrt war über TC gebucht. Der Aufenthalt auf der Insel war für uns mehr als ausreichend. Voll war der Strand nicht. Allerdings stehen nicht viele Liegen zur Verfügung. Störte uns jetzt überhaupt nicht.
    Ein paar Buden bieten Getränke für kleines Geld an. Verdursten und verhungern muss dort auch niemand. ;)
    LG Kaline

  • So unterschiedlich sind die Erfahrungen

    Erfüllte Träume und neue Träumereien

    2017 - alte MS 1 - Dubai trifft Valetta

    2019 - MS 6 - Mittelamerika und Karibik

    2022 - MS 1 - Hamburg bis New York

    2023 - MS 6 - Dubai bis Östliches Mittelmeer

    2024 - MS 6 - DomRep bis Mallorca

    2025 - MS 4 - Fjordland Norwegen (die allerneueste Träumerei:D - die nehmen wir auch mit:love:)

    2026 - MS 1 - DomRep bis Mallorca (die neueste Träumerei :love: - wird wahr8o)

    2027 - MS 6 - Metropolen der Ostsee wird es werden:love:

  • Betzi475

    Hallo Betzi. Du hast Deine sehr gut beschriebenen Erfahrungen und Unternehmungen ab Beitrag 102 hier in den Roll Calls geschrieben. Diese landen irgendwann im Archiv und sind somit für Interssenten nicht mehr (gut) zu finden. Magst Du die Beitäge vielleicht in einen neuen Thread unter „Reisebericht“ abspeichern?
    Dort kann man ja auch „nur“ eine Zusammenfassung erstellen. Dafür kannst Du Deine Beiträge ja kopieren/nicht neu schreiben.

    LG Claudia und Uwe
    - Schreibfehler (vor allem die Groß- / Kleinschreibung) sind oft dem iPad geschuldet - sorry -

    (Hiermit distanzieren wir uns ausdrücklich von allen Inhalten der in unseren Beiträgen gelinkten Internetseiten und machen uns diese nicht zu Eigen!)

  • Jatijesa oh, das klingt nicht gut. In der Ausflugsbeschreibung steht aber, dass man mit einer extra reserviertem Fähre fährt, nicht mit dem Katamaran.
    Hat euch denn der Aufenthalt auf der Insel gefallen?

    Der Aufenthalt auf der Insel war schön das einzige schlechte an dem Ausflug war der Zustand des Katamarans , es waren zuviele Personen auf dem Katamaran , die Crew konnte mit dem Katamaran nicht umgehen. Wir haben das an TC weitergeleitet und nicht nur unsere Familie ist das aufgefallen sondern sehr viele haben sich beschwert. Es kam zu einem erheblichen Sicherheitsrisiko was sehr schlimm hätte ausgehen können.
    Trotzdem möchte ich Euch zur Vorfreude ein schönes Bild der Insel zeigen.

  • Dann werden wir uns an Bord genau erkundigen, ob es wirklich derselbe Ausflug ist. Bei unserem steht definitiv nichts von Katamaran.

  • Nein, es 2 unterschiedliche Ausflüge, mit Katamaran oder Fähre!

    Seit 2015:

    3 x AIDA und 15 x Mein Schiff


    *friends*


    GEBUCHT 😍


    11/26 7 Nächte - Kanaren mit Marokko

    03/27 22 Nächte - Karibik & Auszeit auf dem Atlantik ab La Romana bis Palma

    11/27 25 Nächte - Indischer Ozean mit Mauritius - ab Kapstadt bis Singapur

    04/28 18 Nächte - Transatlantik - ab Bridgetown bis Palma

    *MeinSchiff*