Nach einem weiteren relativ ereignislosen Tag haben wir uns dann auf den Weg nach Gyeongju gemacht - wieder mit dem Schnellzug. Es war der Tag vor einer Reihe von (sehr wichtigen) Feiertagen, an denen alle Koreaner die Familie besuchen - also fast wie unser Weihnachten. Entsprechend ausgebucht waren die Züge auch (es gibt fast ausschließlich Fahrkarten mit Sitzplätzen), und wir konnten nur getrennt in verschiedenen Abteilen sitzen.
Ein Taxi brachte uns zum Bahnhof. Hier standen Menschen, die für verschiedene christlche Glaubensrichtungen (Sekten?) warben, andere protestierten für oder gegen irgendwas - alles war leise und ganz unaufdringlich.
Die beste Bäckerei Daejeons hatte zum Glück auch im Bahnhof einen Laden, und so konnten wir uns für die - kurze - Fahrt mit leckeren Croissants eindecken.
Die Anzeigetafel im Eingangsbereich des Bahnhofs ist abwechselnd in koreanischen und lateinischen Buchstaben und sehr übersichtlich. Selbst an Hauptreisetagen wie diesem sind alle Züge pünktlich.
Am Bahnsteig
Im Boden eingelassen zeigen Ziffern an, wo welches Abteil hält.
Der Zug kommt
Gleich geht es weiter mit meinem Lieblingsort der Reise: Gyeongju.
