Da war auch ein toller Dokumentationsfilm über Südafrika.
Ja, mit tollen (teuren) Aufnahmen
und vielen Halbwahrheiten.![]()
Da war auch ein toller Dokumentationsfilm über Südafrika.
Ja, mit tollen (teuren) Aufnahmen
und vielen Halbwahrheiten.![]()
Aber die Erdmännchen sind so süß. Haben die in Oudthoorn auch beobachten können.
Bin da völlig unwissend, Helmut. Was meinst du denn mit den Halbwahrheiten?
LG Susanne
Was meinst du denn mit den Halbwahrheiten?
Na ja, vielleicht bin ich ein wenig voreingenommen bei Berichten von Steffens, denn ich habe es schon öfters erlebt, dass er zwar nicht lügt, aber manchmal die Wahrheit verschweigt oder nicht richtig darstellt. Beim gestrigen Bericht kann ich mich jetzt spontan nur erinnern, dass eine Gegend total falsch bezeichnet wurde. Es war einfach nicht dort, wie kundgetan. Und das Programm mit den Fallschirmhunden ist meines Wissens wegen zu hoher Kosten schnell wieder eingestellt worden. Ist auch einfacher, nur aus der Luft die Wilderer zu beobachten und dann Leute auf dem Landweg hinzuschicken.
Also meines Wissens werden Hunde für die Jagd auf Wilderer gezielt ausgebildet und auch eingesetzt. Ob die immer im Hubschrauber eingesetzt werden ![]()
Aber mit Sicherheit werden und können die Parks nur mit Hubschrauber allein schon von der Größe her überwacht werden. Aber das Projekt Fallschirm Hunde gibt es wirklich![]()
werden Hunde für die Jagd auf Wilderer gezielt ausgebildet und auch eingesetzt.
Das ist mir auch bekannt.
Sooo, hier muss ich natürlich aufspringen und mitlesen.
Ich muss aber gestehen, dass ich mich mit Südafrika noch nie (außer zur WM damals) beschäftigt habe. Aber bis jetzt macht dein Bericht schon sehr neugierig, Helmut ebenezer
Danke schon jetzt dafür!
dass ich mich mit Südafrika noch nie (außer zur WM damals) beschäftigt habe.
So, nun kommt die ultimative Geschichte für unsere Affinität zu dieser Welt in einem Land, ZA.![]()
Erinnerlich in 1988 wählte unser Sohn für das Englisch-Vorabitur eine Seminararbeit mit dem Thema:
Apartheit in Südafrika.
Mir verschlug es den Atem. Was für ein absurdes und schweres Thema. Von ZA hat doch hier nie nicht kein Arsc. eine Ahnung. Und dann das Ganze auch noch in Englisch.![]()
![]()
Bei der Informationsuche und -verarbeitung half ich ihm natürlich.![]()
Und so kamen wir beide mit Nelson Mandela, Desmond Tutu und vielen anderen Persönlichkeiten Südafrikas in Verbindung. Das Thema interessierte mich von Tag zu Tag mehr.
Zeitgleich wurde meinem Mädchen von einer Amtskollegin von deren tollen ZA-Rundreise erzählt und vorgeschwärmt.
Und dann kam, wie bei uns, in 1989 der Umbruch: Mauer weg, free Mandela.![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
Und da meinten wir, da könnten wir doch jetzt mal hinfahren und nachschauen, ob die Erzählungen der Amtskollegin meines Mädchens auch zutreffen.
In 1996 war es dann soweit.![]()
![]()
Der Rest ist (unsere) Geschichte.
P.S. Die Affinität zum Wein aus ZA entstand (wer hätte das gedacht) erst in 1996.
Hallo Helmut ,
die "Seminararbeit" 1988 hat sich auf jeden Fall gelohnt! Wir bekommen schöne Bilder zu sehen! ![]()
LG,
Takis
Lieber Helmut ebenezer
Bis hierhin habe ich deinen Bericht in einem Rutsch durchgelesen. Südafrika hatte mich als Urlaubsland bisher nicht sonderlich angesprochen
, aber wenn ich deinen Bericht so verfolge und diese Bilder sehe, fange ich an zu verstehen, warum es dich immer wieder dorthin zieht und ich bin gespannt auf die Fortsetzung. ![]()
LG
Resina
Dann ein großes DANKE an deinen Sohn ![]()
Am 25.01.2019 machten wir uns auf, den "Northwest-Coast-NP" zu besuchen. Dieser ist inbesondere im südlichen Frühling, also im August und September, besuchenswert, wenn die "Daisys" (Frühlingsblumen) blühen. Dann ist die Landschaft dort in ein Meer von Farben getaucht. ![]()
Wir waren leider im südlichen Herbst dort und wollten eigentlich viele Vögel sehen, die dort überwintern sollen.
Auf dem Weg dorthin (keine 20 km) hielten wir an einem "Farm Stall", um uns mit Brotzeit und Getränken einzudecken. Im dortigen Garten stand ein dickes und etwa 3 m hohes Baumteil, aus/in dem die "Big Five" geschnitzt waren/sind. Die "Big Five" sind: Elefant, Nashorn, Löwe, Leopard und Büffel. Der Ausdruck ist etwas irreführend, denn diese Tiergattungen sind keinesfalls diejenigen, die das Land prägen. Meines Wissens nach wurde der Begriff auch von Großwildjägern kreiert.
Wer mitgezählt und genau geguckt hat, hat sicher bemerkt, dass der Leopard fehlt. Den hab ich nicht vergessen. Doch das Foto desselben ist dermaßen kacke, dass ich es Euch vorenthalte.![]()
Gleich nach dem Eingang zum NP entdeckten wir zwei (seltene) Elenantilopen.![]()
Am Ende der großen Lagune, die zu einem Großteil zum NP gehört, findet sich flaches, gezeitengeprägtes Sumpf- und Grasland, das überraschenderweise tolle Fotomotive bereitstellt.![]()
Die Südafrikaner haben lange Stege zu Vogelbeobachtungshütten (schönes Wort, gell
) in diese Landschaft gebaut.
Davor, und von dort, kann man etliche Vogelarten beobachten und ablichten. Das haben wir auch getan und mußten uns leider fast nur mit Flamingos begnügen,
obwohl ich diese Vögel wegen deren grazielen Art irgendwie mag.
Wir besuchten auch den Aussichtspunkt "Seeberg". Dort oben herrschten orkanartige Winde und es war teilweise anstrengend, besonders beim knipsen, sich ruhig auf den Beinen zu halten. Eigentlich sollte dieser Berg "Windberg" heißen. Auch ein winziges Museum gibt es dort oben, an dessen Eingangstür ein Schild angebracht ist mit der Bitte um ständiger Schließung derselben.
Von einem anderen Beobachtungspunkt aus sahen wir keine Vögel, sondern die Kite-Surfer von Langebaan.![]()
In Nähe der Region "Postberg", die nur während der "Daisy-Zeit" (blühende Wildblumen) geöffnet ist, kann man von einigen Aussichtspunkten nachvollziehen, warum diese Küste die "Wild Coast" genannt wird.
Diese beiden habe ich dort auch entdeckt.
Auf dem Rückweg nach Hause, mußten wir abrupt (? meine Rechtschreibkenntnisse versagen ?) stoppen, weil die Straße von einem Strauß "verstopft" war.![]()
Es stellte sich dann aber heraus, dass es sich um eine kleine Gruppe männlicher Jungstrauße handelte, die es sich ganz offensichtlich neben der Straße gemütlich gemacht hatten und auf Futtergeber aus den vorbeifahrenden Autos warteten.
Am Abend dinierten wir dann bei unserem Herbergswirt, der auch ein kleines Speiselokal betreibt. Dort bekam ich das beste Kudu-Carpaccio ever.![]()
Das ist das kleine Lokal unseres Wirtes, und die Weinkarte, auch etwas vergrößert. Als Erinnerung: 1 € = ca. 16 Rand, und auf der Tafel stehen Flaschenpreise.![]()
Fortsetzung folgt ======>hier.
ebenezer ,
beim Lesen eben hatte ich zwei Gedanken:
1. Ich finde diese Farben so toll.![]()
![]()
2. Allein wegen der Weinpreise lohnt sich schon die Reise.![]()
LG Andrea
Griaß Di Andrea,
Allein wegen der Weinpreise lohnt sich schon die Reise.
da hat man sich dann schon wieder die nächste Fahrt dorthin herausgespart.![]()
Also langweilig wird es nie mit euch!!!!
Neben den tollen Fotos auch noch Infos, wie die Liebe zu
dieser Welt in einem Land, ZA.
entstand.
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
Schön, dass du uns ZA aus deiner Sicht so nahe bringst.
LG
Gabi
Griaß Di Gabi Capri51 ,
erstmals vielen Dank für Deine "Huldigung", und
Also langweilig wird es nie mit euch!!!!
so soll es sein. Das ist der Mindestanspruch, den ich an mich selbst stelle.
P.S. Heute Abend geht's (hoffentlich) weiter, vielleicht mit ein wenig Sprachunterricht.
Am nächsten Tag ging es nach
Velddrif.
Veld = Feld, drif = Drift, Furt.
Die gesamte Gegend nördlich und nordwestlich von Kapstadt, also auch die wilde Westküste und das "Swartland" (schwarzes Land) ist bäuerliches Land, Burenland. Die Bevölkerung lebt von Landwirtschaft, inzwischen auf von viel Weinanbau, und Fischerei. Hier wird überwiegend "africaans" gesprochen und auch viele Ortsnamen und Schilder sind manchmal nur in dieser Sprache vorhanden, meist allerdings auch in englisch, also zweisprachig. "Africaans" ist dem Holländischen ähnlich (wär doch also was für Takis tigerdisco
) mit Einflüssen aus dem Englischen, Deutschen und Portugiesischem. Es ist eine in ZA erfundene Kunstsprache, welche sich nicht nach und nach entwickelt hat, sondern konstruiert wurde, damit sich die Buren auch diesbezüglich von den Briten und den Einheimischen unterscheiden. Mit ein bißchen Fantasie kann man als Deutscher große Teile einer Zeitung in "africaans" verstehen. Mit der Spracherkennung ist es ein wenig, nein: weitaus schwieriger.![]()
In ganz ZA wird "Biltong" hergestellt. Biltong ist an der Luft getrocknetes Fleisch aller möglicher Tiere.
Nicht so in Velddrif. Dort wird "Bokkom" gemacht, eine gesalzene und an der Luft getrocknete kleine Meeräsche.
Velddrif liegt an der Mündung des Bergrivier (Bergriver), der aus der Gegend des Weinstädchens "Paarl" kommt und vor seiner Vereinigung mit dem Meer unzählige Mäander, Kanäle, Sumpf- und Sandlagunen bildet. Die Menschen dort haben das ausgenutzt, gewinnen Salz, betreiben Süß- und Salzwasserfischerei und haben auch viele Bootsanleger dort errichtet.
Dort habe ich auch meine nächste Yacht entdeckt und sofort optioniert.![]()
In den Brackwasserlagunen konnten wir wieder viele Vögel beobachten.
An einer ruhigen Straße an einer Lagune fanden wir dies,
aber auch das von uns gesuchte Lokal.
Dort gab es dann neben
auch die größten und besten Austern, die ich je bekommen habe.
Zwei Tafeln im Lokal fand ich äußerst interessant.
Beim Nachbarn gab es dies zu erstehen.
Abends gab's dann zum Dinner Lammhaxe.
Ein hübsches Schild an der ruhigen Straße an der Brackwasserlagune von Velddrif hab ich noch.
Fortsetzung folgt =====> hier.
Hallo Helmut - Sprache hat tatsächlich sehr viel mit Niederländisch gemeinsam - so langsam glaube ich ich muss dort auch hin!
Immer wieder neue Reiseziele - unsere Liste wird immer länger!
Aber erst ist die nächste Moped-Tour (Juni) dran - ca. 3.800 - 4.000 Km (+ Fahrt nach Travemünde und von Kiel wieder nach Hause) durch Finnland - schwedisch Lappland und Norwegen ) - gestern gebucht! ![]()
Nordkap werde ich wohl nicht schaffen - es sind nur 10 Tage ![]()
LG,
Takis