Zum Nachdenken:
Kürzlich las ich in einer Sog. Frauenzeitschrift über das "Schicksal" einer chronischen Kranken Friseuse, dass sie sich nicht auskurieren kann, weil ihr beim Krankengeld das Trinkgeld fehlt, auf das sie aber angewiesen ist.
In Deutschland ist m.M.n. das Trinkgeld nicht mehr zeitgemäß, weil hierdurch Sozialversicherungsabgaben umgangen werden und der Arbeitgeber das Trinkgeld als Ersatzlohn anrechnet, weshalb gerade diese Arbeitnehmer im Alter sehr arm sind.
In Amerika hingegen gibt es keine Pflichtversicherung, hier werden Äpfel mit Birnen verglichen.
Ich sehe es ansonsten eher wie die Japaner, der Lohn sollte angemessen sein und die erwartete Leistung honorieren
Ich behandle jeden, egal ob und wo er arbeitet, mit Respekt, grüsse usw. Ich erwarte, dass an Bord jeder normale Gast gleich behandelt wird und möchte auch keine Kaffeekapseln oder Sonderbehandlung in Restaurants, ich erwarte einfach die versprochene und bezahlte Leistung, professionell ausgeführt.
Und abgesehen davon, jeder Gast, egal wie er sich von dem Personal "behandelt fühlt", ist nach dem ausschiffen vergessen.
Z.b.war ein Kellner sehr freundlich zu uns und musste immer ein paar persönliche Worte wechseln, weil er es gut fand, dass wir tagsüber am Pool nur alkoholfreie Cocktails getrunken haben. Wir wurden auch immer sehr zügig bedient, obwohl wir kein Trinkgeld gegeben haben, weil wir ihm positiv aufgefallen sind.
