02.05.18 – Ein langer Tag in Rom (Teil 2):
Durch die Innenstadt und den römischen Verkehr ging es in die Nähe der Piazza Navona.
Dort stiegen wir aus und machten uns auf, den schönen Platz zu besichtigen.
Der Piazza Navona ist bekannt für seine Springbrunnen und die Restaurants, Bars und Cafes, die sich rund um den Platz befinden.
Der bekannteste Springbrunnen ist Fontana dei Quattro Fiumi (4-Ströme-Brunnen), der im 17. Jahrhundert gebaut wurde.
Die 4 kolossalen männlichen Statuen symbolisieren die größten Ströme der damals 4 bekannten Kontinente (Europa - Donau, Afrika - Nil, Asien - Ganges, Amerika – Rio de la Plata). Dahinter befindet sich ein Obelisk.
Die beiden anderen Brunnen (Fontana del Moro und Neptunbrunnen) sind etwas älter und kleiner.
Wir nutzen den Aufenthalt auf dem Piazza Navona u.a. auch für ein kleines Eis. Es schmeckte vorzüglich!
Am Platz befinden sich außerdem die katholische Kirche „Sant’Agnese in Agone“ sowie die Brasilianische Botschaft.
Wir verließen dann den Platz. Unser Fußmarsch führte uns weiter durch Rom.
Vorbei am Palazzo Madama, dem Sitz des italienischen Senats.
Unser nächster Halt war das Pantheon. Ein antikes Bauwerk, dass in eine römisch-katholische Kirche umgeweiht wurde.
Das Pantheon wurde bereits im Jahre 128 unter Kaiser Hadrian fertiggestellt.
Und ist somit eines der am besten erhaltenen Gebäude der römischen Antike. Bekannt es durch seine gigantische Kuppel.
Weiter führte unser Weg durch die Innenstadt Roms.
Zum Treffpunkt mit Stefano. Es ging mit dem Auto weiter zu unserem nächsten Halt. Es war kurz vor 13:00 Uhr.
Und es ging zum Petersplatz. Am Vormittag fand eine Papstaudienz statt.
Die Menschenmassen hatten sich jedoch bereits verzogen, so dass der Platz nicht mehr ganz so voll war – „nur“ noch der normale Besucherstrom.
Der Platz besteht aus 2 Teilen.
Zum einen der ellipsenförmige Platz, der auf beiden Seiten von halbrunden Säulengängen umschlossen ist.
In der Mitte befindet sich der Vatikanische Obelisk.
Der andere Teil, der trapezförmige Platz, schließt dann mit dem Petersdom ab.
Richtig schön könnte man das natürlich auf einer Luftaufnahme oder zumindest von oben erkennen.
Uns blieb nur der Blick unten vom Platz.
Ein Staat im Staat. Natürlich auch mit eigenem Postamt.
Und es gab ja hier noch ein Highlight. Und zwar die Besichtigung des Petersdoms von innen.
Dafür hatten wir vorab Fast-Lane-Tickets erworben, die den sofortigen Eintritt ermöglichen (sonst Wartezeiten ab 1,5 Stunden aufwärts).
Eine sehr gute Investition.
Wir 5 und Reiseleiterin Laura gingen jedenfalls zügig hinein. Ihr müsst leider draußen bleiben!!! Uns erwartete eine Führung mit allerlei interessanten Erklärungen und wunderschöner Architektur und Kunst. Ihr müsst das Ganze im Internet nachlesen. Schade, dass ich keine Fotos hier mehr zeigen darf. Davon habe ich nämlich einige, sehr schöne auf der Festplatte!
Auf jeden Fall eines der Highlights. Den Petersdom sollte man mal gesehen haben.
Größer und gewaltiger als andere Kirchen – und auch anders ![]()
Mit dem Auto verließen wir danach wieder den Petersplatz. Unsere Rom-Erkundung ging weiter …
VG Sven
