Der ausführliche Bericht: Unterwegs im Osten Kanadas und der USA - 32 Tage „Verrückt nach Meer“

  • 17.10.2017 Saint John / Kanada
    (auch ein neuer Anlaufhafen von TUI Cruises)

    Obwohl ist für mein Leben gerne ausschlafe, jedenfalls zu Hause, bin ich auch heute Morgen früh auf den Beinen. Irgendwie habe ich auf Reisen stets das Gefühl, etwas zu verpassen.
    Und so ist es in der Früh gegen 6.30h mit 8 Grad empfindlich kühl auf dem Balkon. Also lieber noch einmal unter die Bettdecke, leider nicht allzu lange, denn unsere Ankunft in Saint John ist zwar erst zu um 9h vorgesehen, aber unser gebuchter Ausflug startet eben auch als allererster nur 15 Minuten später.

    Erste Eindrücke der größten Stadt der kanadischen Provinz New Brunswick mit rd. 70.000 Einwohnern. Das „Saint“ wird übrigens nie abgekürzt, um Verwechslungen mit St. John’s auf Neufundland zu vermeiden.

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    Es dampft nicht nur an Land

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    Dann kann man es nicht mehr übersehen, wir sind in

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    eingetroffen und liegen mit der Steuerbordseite am Pier.

    Ich teste auf dem Balkon sofort mögliches free wlan und bin begeistert. Das Internet ist ohne Kennwort verfügbar und darüber hinaus noch sehr schnell.

    Nach schneller Freigabe des Schiffes geht es dann auch umgehend los zu unserer sechsstündigen Tour „St. Martins und Bay of Fundy“

    Zunächst kurze Landschaftsfahrt zum Fallsview Park, wo Sie das Naturphänomen der "Reversing Rapids" sehen können. Nach einem 15-minütigen Aufenthalt Weiterfahrt zum malerischen Fischerort St. Martins. Auch hier können Sie den eindrucksvollen Tidenhub der Bay of Fundy erleben. Mit seinem Leuchtturm und den Fischerbooten zeigt sich der Ort von seiner malerischen Seite, der insbesondere von zahlreichen Künstlern aufgesucht wird. Während eines längeren Strandspaziergangs sehen Sie die von der kraftvollen Tide in den Sandstein gegrabenen Höhlen. In einem der am Strand gelegenen Restaurants nehmen Sie Ihr Mittagessen ein (Meeresfrüchte oder Alternative).Anschließend Rückfahrt nach St. John, wo Sie im Herzen der Stadt den ältesten Bauernmarkt Kanadas besuchen, heute noch beliebter Treffpunkt der Einwohner. Von Schiffsbauern errichtet hat das Dach des Marktes die Form eines Schiffsrumpfes. Ein wenig Zeit zur freien Verfügung. Anschließend erneute Fahrt zum Fallsview Park, wo Sie den zwischenzeitlich veränderten Tidenhub beobachten können und Rückkehr zum Schiff.

    Auch heute fungiert unser Lektor Georg Hahn als kompetenter Reiseleiter seitens Phönix, eine kanadische örtliche Reiseführerin - in Tracht kostümiert - ist mit dabei.
    Zunächst hören wir etwas über die Besonderheiten der Bay of Fundy, an der Saint Johns liegt. Im Osten läuft die Bucht in die Chignecto-Bucht und den Minas-Kanal mit dem sich anschließenden Minas-Becken aus. Und in diesem Becken gibt es die welthöchsten Tidenunterschiede mit etwa 13m bei Normalwasser und 16 m bei Springfluten. Der Rekordstand aus 1869 wird sogar mit unglaublichen 21,6 m Höhendifferenz dokumentiert.
    Hier bekommt man von der einsetzenden Ebbe nur eine ganz kleine Ahnung

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    Und los geht es – zunächst durch die Stadt Saint John mit zum Teil schöner alter Bebauung. Die folgenden Aufnahmen sind alle aus dem fahrenden Bus aufgenommen.

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    Unser erster Stopp ist dann wie vorgesehen am Fallsview Park.

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    So ganz habe ich das Naturphänomen der "Reversing Rapids" nicht verstanden, als es von Herrn Hahn erklärt wurde. Das müssen wir uns ansehen.
    Der Saint John River fließt westlich des Stadtzentrums durch eine schmale Schlucht, bevor er die Hafenbucht erreicht. Bei Flut kann sich die Fließrichtung umkehren, was man besonders deutlich an den hier am Stopp vorhandenen Stromschnellen erkennen kann.

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    Bei dem Gebäude handelt es sich um eine Holzfabrik, die in der Papierverarbeitung führend ist.
    Und um es gleich an dieser Stelle vorwegzunehmen. Am Nachmittag fahren wir diesen Haltepunkt ja bekanntlich ein weiteres Mal an und hoffen, dass Umkehrphänomen zu erkennen.

    Und tatsächlich, jetzt hat sich die Fließrichtung des Wassers geändert wie man auch unschwer auf den nachfolgenden Aufnahmen erkennt.

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    LG
    Siegrid

  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • Auf der Weiterfahrt zum malerischen Fischerort St. Martins erfahren wir so einiges von Land und Leuten. Auch wenn die Winter hier von der Temperatur her wohl nicht so kalt wie gedacht ausfallen – die Reiseleitung nennt nur einstellige Minusgrade - , so gibt es doch immer viel Schnee und die Winter dauern an die sechs Monate, manchmal ist es schon Anfang Mai, bis der allerletzte Schnee verschwunden ist.

    In der Region wird natürlich Ahornsirup, ein echtes Naturprodukt ohne Zuckerzusatz produziert. 1 Liter davon kostet um die 20 can $. Für diesen Liter werden allerdings auch vier Eimer Sirup Flüssigkeit benötigt, die aus der Rinde der Ahornbäume abgezapft wird.

    Die Fahrt entlang der Bay of Fundy ist einfach nur schön, auch wenn der Bus leider nicht zwischendurch anhalten kann.

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    Wer würde hier nicht gerne eine Pause einlegen?

    Das kleine, bereits 1783 gegründete Fischerdorf St. Martins hat dann doch überraschenderweise mehr zu bieten als gedacht. Schöne Fotomotive sind der Leuchtturm,

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    die überdachte Holzbrücke

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    Fischerhütten mit Hummerkästen

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    Attraktive Verkaufsstände

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    In einem Ausflugsrestaurant wird uns eine leckere Fischsuppe serviert.
    Die berühmten Höhlen sind leider nur bei Ebbe erreichbar und die ist zu unserer Ankunft leider noch nicht erreicht. Ob wir dann ohne Gummistiefel dorthin gelangt wären, ist eine andere Frage.

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    Wir verbringen die uns zur Verfügung gestellte Zeit auch so und zwar mit Wunschsteine sammeln am Strand.

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    Ein Wunschstein ist nur dann ein perfekter Wunschstein, wenn das Quarzband sich einmal komplett um den Stein windet. Da wird so mancher Stein aufgehoben und dann doch wieder fallen lassen oder ins Meer geworfen.
    Stolz präsentieren wir schließlich unsere Ausbeute, die wir auch mit nach Hause nehmen.

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    Wünsche hat man schließlich immer, nur verraten darf man sie nicht, damit sie auch in Erfüllung gehen. Also, ich halte mich daran.

    Der Himmel ist blau, die Sonne strahlt, aber es ist ganz schön kalt immer noch.

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    LG
    Siegrid

    Einmal editiert, zuletzt von uschisiggi (21. Oktober 2018 um 19:49)

  • Vielen Dank für den tollen Bericht.
    Wir sind gleich nochmal da, wir waren im September dort.
    Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.
    Grüße
    Gaby

    "[url='https://www.pooldeck24.de'][img]https://www.pooldeck24.de/cruiseticker/show-sig/5e9a26e0-28-04.png[/img][/url]>

  • Zurück in Saint John besuchen wir den aus 1876 stammenden Old City Market, die älteste noch genutzte Markthalle Kanadas, in der neben Obst und Gemüse auch typische Souvenirs verkauft werden.
    An Ahornsirup kommt hier niemand so leicht vorbei, wir auch nicht.

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    Vom abschließenden Stopp an den Reversing Rapids mit tatsächlicher umgekehrter Fließrichtung habe ich weiter oben ja bereits berichtet.

    Gegen 16h sind wir zurück an Bord, genau passend zur Kaffeestunde im Vier Jahreszeiten Restaurant. Danach gehen wir noch einmal individuell von Bord und schauen uns im Hafengebiet von Saint John ein wenig um.
    Überall steht schnelles Wlan kostenfrei zur Verfügung, das wir natürlich nutzen.

    Ein paar Fotomotive gibt es natürlich auch noch.

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    Erst um 20h verlassen wir Saint John, aber da sind wir inzwischen längst wieder an Bord.

    Die vor uns liegende Nacht ist eine Stunde länger, denn es wird erneut an der Uhr gedreht, heute Nacht eine Stunde zurück.

    LG
    Siegrid

    Einmal editiert, zuletzt von uschisiggi (21. Oktober 2018 um 19:50)

  • @uschisiggi

    Bei deinen Bildern aus Saint John und St. Martins bekomme ich Fernweh ;( Es kommt mir vor, als wäre ich letzte Woche erst da gewesen, dabei ist es doch schon wieder zwei Monate her. Schön, die Höhlen mal mit Wasser zu sehen - als wir dort waren, war Ebbe.

  • Die Figuren sind ja witzig und ihr habt euch prima eingefügt :thumbsup:
    LG Susanne

  • An Ahornsirup kommt hier niemand so leicht vorbei, wir auch nicht.

    wenn man mit dem Schiffchen nach Hause gebracht wird, kann man sich sowas ja leisten! Sonst würde ich sowas ja auch immer gern mitnehmen, aber es scheitert dann oft am Übergepäck 8| Bei den vielen Steinen, Kopfbedeckungen, Elchen und was es da sonst noch schönes gab, kommen schon ein paar Kilos zusammen... :D Von meiner letzten Cruise habe ich gefühlt nichts mitgenommen und doch waren 2 kg mehr im Koffer. (Das hat man davon, wenn man die Tagesprogramme und Hafeninfos sammelt) und ich hatte keine Kaffeemaschine in den Bademantel gewickelt :!:

    Liebe Grüße

    Ahoi

    Ursula


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    Neuengland mit Kanada


  • 18.10.2017 Bar Harbour / USA - Tenderhafen und gleichzeitig auch noch Immigration!!!

    Schon morgens beim Frühstück ist unter den Gästen ein leichtes Chaos spürbar, weil…
    nichts zur Verfügung wie gewohnt steht. Das fängt beim fehlenden Kännchen Milch zum Kaffee an, das jetzt eben aufgrund amerikanischer Vorschriften nicht mehr lose angeboten werden darf,

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    und hört bei fehlendem Mett auf dem Frühstücksbüfett auf.
    Zusätzlich erschwerend - für einige Gäste zumindest - ist die Tatsache, dass jetzt alle Lebensmittel nur noch durch Glashauben abgedeckt, angeboten werden.
    Weitere Einschränkungen was den Service angeht bzw. die Änderungen / Anpassungen in den Restaurants treten ab heute in Kraft und betreffen im Wesentlichen Präsentation und Dekoration von Speisen. Auch gekochte Eier z.B. können wie zuvor schon Omeletts oder Spiegeleier nur noch bestellt werden.

    Jetzt zum v o r g e s e h e n e n Procedere der Immigration.
    Um längere Wartezeiten zu vermeiden, sollen ab 8h im Abstand von 15 Minuten alle Gäste Decksweise in der Atlantik Lounge erscheinen mit Reisepass, Esta-Bestätigung, Bordausweis sowie komplett ausgefüllte Einreisekarte. Auch wenn man gar nicht vorhat, in den USA an Land zu gehen, ist man dennoch verpflichtet, bei den Beamten der Immigration vorstellig zu werden.
    Bei der behördlichen Personenkontrolle ist es zudem untersagt, jegliche elektronischen Geräte zu nutzen. Eine Missachtung dieser Vorschrift hätte den sofortigen Abbruch der Einreiseformalitäten zur Folge und könnte somit die Einreise aller Passagiere in die USA gefährden.

    So weit so gut. Wir haben eigentlich reichlich Zeit, zum einen, weil Deck 7 erst zwischen 9 – 9.15h bei der Immigration vorstellig sein soll, aber auch, weil wir heute (leider) den letzten Ausflugstermin mit Start um 14 h erwischt haben.

    Nach dem Frühstück holen wir trotzdem schon einmal alle bereitgelegten Papiere aus der Kabine und schlendern in Harrys Bar, wo uns ein Gewusel von Menschen empfängt. Wo fängt die Reihe an, wo endet sie? Das ist schlichtweg leider nicht erkennbar. Wir schauen uns das Ganze eine Zeitlang an und befragen Gäste, wie lange sie denn schon warten und von welchem Deck sie kommen. Die Antworten können unterschiedlicher nicht ausfallen.

    Soweit wir es beurteilen können, hat sich hier so gut wie kein Gast an die angegebenen Zeiten gehalten. Alles wollen nur eines, schnell durch die „gefürchtete“ Immigration. Was hat man davon nicht alles schon gehört???
    Die amerikanischen Beamten sind sicherlich pünktlich an Bord gekommen, aber nicht jeder Gast hat alle Papiere – insbesondere die ausgefüllte Einreisekarte - dabei. Die Schlangen, es sind jetzt zumindest schon zwei, sind endlos.
    Der Programmablauf gerät komplett durcheinander. Da helfen auch Durchsagen der Kreuzfahrtdirektorin nicht wirklich weiter.

    Und wir, was machen wir? Ich habe schon eine gute Idee. Es geht zurück auf die Kabine und umgehend in den Waschsalon. Hurra, keine einzige Maschine in Gebrauch, ich habe die freie Auswahl.

    Eine gute Stunde später, die Wäsche ist bereits wieder getrocknet im Schrank, machen wir einen zweiten Anlauf. Roland hat zwischenzeitlich die Entwicklung der beiden Abfertigungsschlangen beobachtet und schleust uns ganz rechts in die Reihe. Hier kommen wir jetzt zügig voran.
    Ein Mitarbeiter von Phönix kontrolliert am Eingang der Atlantik Lounge noch einmal die Vollzähligkeit der Papiere.

    Hinter und neben uns kommt Unruhe auf. Und tatsächlich, eine große Anzahl der Gäste hat zwar alle geforderten Unterlagen dabei, aber leider die Einreisekarten nicht richtig oder unvollständig ausgefüllt, dabei gab es Übersetzungshilfen seitens Phönix.
    Eines der „Hauptprobleme“ , so hören wir, waren die fehlenden Namen der Eltern. Mit den Argumenten „die sind doch schon lange verstorben“ oder sogar „meinen Vater kenne ich gar nicht“ wurde der entsprechende Passus einfach nicht ausgefüllt. Jetzt werden und wurden eben auch schon zu Beginn der Immigration alle Gäste mit fehlerhaften Unterlagen aussortiert, um Vervollständigung gebeten, danach sollten sie sich erneut hinten einreihen. Was da los war, man kann es sich denken oder?

    Stundenlanges Schlange Stehen ist auch nicht jedermanns Sache und so kippt denn immer mal wieder jemand „aus den Latschen“, wird aufgefordert sich zu setzen, weigert sich aber, weil er sich schließlich schon bis hierher „durchgeschlagen“ hat. Mit anderen Worten, es spielen sich kleinere und größere Dramen ab, die gefallenen Worte gebe ich hier lieber nicht wieder und das ist jetzt nicht übertrieben. Dabei sind nur 1.100 Gäste an Bord, nicht auszudenken bei einem größeren Schiff.

    Unsere Papiere werden für korrekt angesehen, und wir dürfen als Ehepaar sogar gemeinsam zur Face to Face Kontrolle vortreten. Diese dauert genau 60 Sekunden, ein Blick ins Gesicht, ein Blick auf die Vollständigkeit (nicht die Richtigkeit – die kann doch niemand auf die Schnelle überprüfen) ein Stempel in den Pass und wir dürfen passieren. Als Hinweis, dass wir die Immigration erfolgreich durchlaufen haben, erhalten wir ein weiteres Kärtchen, das wir bei verlassen des Schiffes abgeben sollen. Uff, geschafft!!!

    Später am Abend gibt es übrigens einige entschuldigende Borddurchsagen zum Thema Immigration seitens Phönix. Da sind wohl eine Menge Fehler zusammengekommen. Zum einen war es der erste Anlauf der Artania, zum anderen hat man eben nicht ausdrücklich darauf hingewiesen, dass wirklich alle Angaben im Einreiseformular erforderlich sind.
    Ein weiterer Zeit Störfaktor wurde darin ausgemacht, dass die Beamten doch tatsächlich auf einer Frühstückspause bestanden hätten.

    Sorry für den vielen Text so ganz ohne Fotos, aber ich denke, dass Procedere ist durchaus von Interesse.

    Fortsetzung folgt

    LG
    Siegrid

    Einmal editiert, zuletzt von uschisiggi (21. November 2017 um 11:47)

  • Stundenlanges Schlange Stehen ist auch nicht jedermanns Sache und so kippt denn immer mal wieder jemand „aus den Latschen“,


    Ach Du meine Güte =O
    Was für ein Chaos!! Unfassbar. Aber Phoenix macht das doch nicht zum ersten Mal???

    MS1 02/12 Kanaren m.Agadir
    MS1 11/12 Transatlantik West + südl. Karibik "Deck 12er-Tour" :thumbsup:
    MS1 04/13 Rund um Westeuropa
    MS1 11/13 Kanaren m.Agadir
    MS3 06/14 JFF
    MS3 06/15 östl. Mittelmeer mit Bodrum
    MS <3 04/16 Mittelmeer mit Türkei Kreta
    MS3 08/16 Mittelmeer mit Ibiza
    MS3 01/17 Dubai mit Bahrain
    MS6 09/17 NY mit Kanada
    MS6 10/17 NY mit Bahamas

    MS3 08/18 Großbritanien + Irland
    MS6 05/19 Mallorca bis Malta

    MS1 09/19 Neuengland mit Kanada I

    MS4 01/20 Mittelmeer mit Kanaren

    MS3 02/22 Kanaren mit Azoren + Madeira
    MS4 11/22 Kanaren mit Lanzarote + Madeira

    MS2 04/23 Dom Rep. - Gran Canaria
    MS6 10/23 NY - Dom. Rep.

    MS3 12/24 Festtage auf den Kanaren ab Bremerhaven

    MS Relax 03/25

    ----------------------------------------------------------------



    Reiseberichte:
    Mittelmeer mit Kreta
    Nordamerika NY-Kanada + NY-Bahamas

    Wegbeschreibung von Bayonne nach Manhattan per Path + Fähre

  • Dagegen war unsere, so gefürchtete Einreise am JFK in New York, ja wirklich ein 6er im Lotto.
    Auf die Fotos aus Bar Harbor freue ich mich sehr, @uschisiggi war Bar Harbor doch mein Highlight unserer Reise.
    LG Kaline

  • Schade, das sind Dinge, die die Welt nicht braucht @uschisiggi

    Nicht nur das zermürbende Anstehen sondern leider halt auch der Zeitverlust. Und das in einem so schönen Hafen.
    Ich freue mich auf Eure Impressionen.

  • Aber Phoenix macht das doch nicht zum ersten Mal???


    so genau kann ich das gar nicht sagen, ich glaube aber, für die Artania war es das erste MAl

    Bar Harbor doch mein Highlight unserer Reise.


    habe gerade noch einmal in Deinem Reisebericht gestöbert. Ihr hattet einen wirklich schönen Tag .
    Wir haben leider durch die große Zeitverzögerung so einiges verpasst. Da müssen wir noch einmal hin. Übrigens habe ich in dem Holzladen die Eulen gesehen, aber keine gekauft, Roland aber ein schönes Olivenholz-Schälchen.

    Nicht nur das zermürbende Anstehen sondern leider halt auch der Zeitverlust. Und das in einem so schönen Hafen.


    Jaaa, da haben wir gerade in Bar Harbour einiges verpasst, was schade , aber nicht zu ändern ist.
    Ich setze den Hafen einfach noch ein weiteres Mal auf meine Wunschliste.

    @all
    es geht gleich weiter

    LG
    Siegrid

  • Es geht weiter mit Bar Harbour:
    Ein Blick auf die Uhr und mein Gehirn rattert.
    „Los Roland, lass uns doch einfach noch einmal schnell an Land fahren. Die Vormittagsausflüge müssten eigentlich durch sein und wenn wir heute mal auf Mittag verzichten, dann können wir uns noch etwas von Bar Harbour ansehen. Nach Rückkehr von unserem Ausflug wird es bereits dunkel sein und von der Zeit her knapp.“
    Roland lässt sich überreden, und so sind wir gegen 10.45h eigentlich startklar, müssen aber noch warten, denn mitnichten sind alle Vormittags-Ausflüge bereits gestartet.
    Auch hier hat die Immigration insofern zu Verzögerungen geführt, als dass die Beamten nach der Abfertigung nur allein ohne Gäste der Artania zurück an Land gebracht werden wollten.

    Kurz nach 11h heißt es aber dann auch für uns „Tenderboat ready“ und es geht in knapp 25 Minuten Fahrt an Land.

    Bar Harbour begrüßt uns mit strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um die 15 Grad (viel wärmer gefühlt). An Land werden kostenlose Stadtpläne verteilt, aber auch private Ausflüge angeboten. Wir haben uns ja anders entschieden. Ohne das Tohuwabohu der Immigration hätten wir es gerne anders gemacht. Aber ok, nutzen wir also die Zeit für uns.

    Es ist ganz schön viel los im Hafenbereich, auch weil die 3.800 Passagiere der mit uns im Hafen liegenden Crown Princess

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    oder wenigstens ein Teil davon hier unterwegs ist mit dem einzig wahren Ziel: Shopping.

    Wir durchstreifen auch die Straßen, schauen in dem einen oder anderen Laden vorbei, erwerben sogar ein Olivenholzschälchen und entdecken Lobster-Eis.

    Eigentlich wollen wir es auch probieren, aber die Warteschlange ist uns zu lang.

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    Und bevor es wieder zurück aufs Schiff geht, entdecken wir sogar hier noch ein wenig Indian Summer.

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    LG
    Siegrid

    Einmal editiert, zuletzt von uschisiggi (21. Oktober 2018 um 19:54)

  • Dort steht dann - nach einer klitzekleinen Mittagspause - schon bald wieder das Treffen zum Tagesausflug Acadia NP an:

    Sie fahren vom Hafen aus durch den Acadia-Nationalpark, an der Küste des Bundesstaates Maine im Hancock County gelegen. Der Park bietet spektakuläre Ausblicke über die zerklüftete Felsküste und die raue Landschaft mit Bergen und Seen. Sie fahren entlang der "Park Loop Road" und vorbei an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Vom Cadillac Mountain (466 m) genießen Sie einen atemberaubenden Blick über weite Teile des Acadia-Nationalparks. Nach einem weiteren Stopp am Thunder Hole ("Donnernde Kluft") kehren Sie zum Schiff zurück.

    Heute fahren wir also ein weiteres Mal Tenderboot. Mit von der Partie in unserem Bus Nr. 9 sind Patrick Lindner, das Filmteam von VnM und natürlich wieder zwei Reiseleiter, so dass wir erneut ausführlich und gut über Land und Leute informiert werden.

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    Blick von ganz oben am Cadillac Mountain (466 m)


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    und in der Ferne die Artania und die Crown Princess.

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    Die Fahrt an sich ist schön, wir sind aber doch enttäuscht, dass es lediglich bei den zwei auch im Programm genannten Haltepunkten bleibt. Es hätte, wie ja auch @Isuledda99 unsere Angela hier kürzlich berichtet hat, durchaus so viele schöne Fotomotive gegeben.

    Beim nächsten Mal machen wir es besser, dann hoffentlich ohne zeitraubende Immigration ausgerechnet in Bar Harbour.
    Nach 2 ½ Stunden sind wir zurück in Bar Harbour und nehmen das nächste Tenderboot zurück aufs Schiff. Wie vorher schon gedacht, wird die Sonne gleich untergehen und mit noch 30 Minuten Karenzzeit bis zum letzten Tenderboot lässt sich auch nichts Gescheites mehr anfangen.

    Einem Glas Sekt zum Empfang, folgt noch ein zweites. Wir fragen gar nicht erst nach, warum dieser ausgeschenkt wird. Eine kleine Wiedergutmachung? Zurück auf der Kabine wartet ein neues Formular zum Ausfüllen: Zollerklärung für Kanada. Die wird aber erst in zwei Tagen benötigt.

    Während Roland sich nach dem Abendessen die durchaus sehenswerte Show „Flora“ im Theater ansieht, verziehe ich mich auf die Kabine, um alle Tagesereignisse zu notieren.

    Und morgen wartet dann BOSTON / USA in Eigenregie auf uns.

    LG
    Siegrid

    Einmal editiert, zuletzt von uschisiggi (21. Oktober 2018 um 19:55)