Soweit ich mich erinnere, waren wir im Tal angekommen und unser trekkingerfahrene jordanische Reiseleiter gönnte uns ein kleines Päuschen.
Dann sollte es aber auch schon bald weiter gehen. Unser nächstes Ziel waren die Felskammern und Königsgräber mit Urnengrab und Seidengrab. Dummerweise waren diese nur über ziemlich hohe Stufen an der Treppenwand zu erklimmen. Wir hechelten und japsten unserem Reiseführer hinterher, der wohl an diesem Tag seinen persönlichen Schnelligkeitsrekord brechen wollte.
Es viel auch schon auf, dass sich unsere Busladung mittlerweile halbiert hatte. Schien anderen auch so anstrengend zu sein. Ich schielte von hoch oben neidisch den anderen Mein Schiff-Reisegruppen im unteren Tal hinterher, die es schienen nicht so eilig zu haben und ganz gemütlich ihrem Reiseleiter hinterher schlenderten. Gut, dafür verpassen diese die Aussicht von hoch oben und einiges mehr.
Irgendwann seilten wir uns dann aber auch von der Gruppe ab, als es hieß, dass es weiter zum Kloster gehen sollte. Da wollten wir unserem ehrgeizigen Reiseleiter nicht mehr folgen, mittlerweile war es auch schon ziemlich heiß. Wo wir unser Mittagessen einnehmen sollten, das wussten wir ja, und die Voycher dafür hatten wir ja schon zu Beginn erhalten. Der Treffpunkt für die Rückfahrt stand auch schon fest. Also ein Alleingang überhaupt kein Problem.
Ganz gemütlich traten wir den Heimweg Richtung Ausgang an. Dies war noch mal eine ziemlich lange Strecke. In Ruhe konnten wir uns dabei nochmals das ausgeklügelte Wasserleitungssystem der Nabatäer einschl. Zysterne betrachten, die vor 2.000 Jahren angelegt worden sind. Im Siq musste man ziemlich auf die vorbeirauschenden Pferdekutschen aufpassen.
Das landestypische Mittagessen im Hotel war übrigens super lecker, besonders die verschiedenen Joghurt-Saucen mit den Kräutern und dem Fladenbrot bleiben mir dabei in Erinnerung. Aber auch das Hühnchen und diverse andere Sachen kamen bei uns gut an.
Nach dem schmackhaften Essen trafen wir uns wieder an unserem Bus und traten die Heimreise an. Auch unser Busfahrer trug wohl den olympischen Gedanken in sich. Auf der Fahrt zurück nach Aqaba zum Schiff hat dieser drei der Mein-Schiff-Ausflugsbusse überholt, die noch einiges vor unserer Zeit die Rückfahrt antraten.
LG waesserchen,
puh,die froh ist das jetzt noch im alten Jahr geschafft zu haben (Fazit kommt dann im neuen Jahr) gleich wird angestoßen ![]()
