Das gilt zumindest für die Artania nicht mehr.
Das kann ich bestätigen. Bei unseren acht Artania-Übungen waren wir nur zweimal draußen.
Über die kopflosen Fotos musste ich schon sehr lachen
Mich haben sie eher verstört. ![]()
Das gilt zumindest für die Artania nicht mehr.
Das kann ich bestätigen. Bei unseren acht Artania-Übungen waren wir nur zweimal draußen.
Über die kopflosen Fotos musste ich schon sehr lachen
Mich haben sie eher verstört. ![]()
Das kann ich bestätigen. Bei unseren acht Artania-Übungen waren wir nur zweimal draußen.
Mich haben sie eher verstört.
Das war Löschung durch KI am PC. Vielleicht muss ich noch mal was anderes ausprobieren.
Ja, ich bin beim ersten "kopflosen" Foto von Herrn uschisiggi auch erstmal zusammengezuckt... ![]()
Auf der Amera dieses Jahr durften wir uns auch bei jedem neuen Reiseabschnitt draußen unter dem jeweiligen Rettungsboot sammeln.
Sorry für die kopflosen Bilder. Ich habe sie jetzt entfernt bzw. nochmals korrigiert .
Liebe Siegrid uschisiggi ,
pünktlich zum zweiten Teil eurer wunderschönen Reise bin ich jetzt auch dabei! Den ersten Teil durften wir in ähnlicher Form vor zwei Jahren auf unserer ersten Phoenix-Hochseekreuzfahrt mit der MS Amera erleben
. Danke, dass ich diese tolle Route noch ein zweites Mal virtuell miterleben durfte
. Jetzt bin ich sehr gespannt auf den zweiten Reiseabschnitt. Wir mussten ja aufgrund fehlender Urlaubstage vor zwei Jahren leider ab Montreal heimfliegen
.
LG Silke
26. Tag Do. 18. September 2025 Québec Kanada
Heute waren wir das einzige Schiff in Québec und machten deshalb schon morgens um 7 Uhr ganz stadtnah am Quai 2 fest.
Hier sieht man schon mal vom Wasser aus den berühmten Funiculaire du Vieux Québec.
Gleich nach dem Frühstück starteten wir um 9 Uhr auf unseren Stadtbummel, einen festen Plan hatten wir nicht. Mit 20 Grad war es schon recht warm, 25 Grad würden es noch im Laufe des Tages werden. Mit einem kleinen Stadtplan bewaffnet, aber auch die App "Organic maps" aktiviert, liefen wir los.
Uns reizten natürlich die engen Gassen mit ihren Plätzen und vielen kleinen Shops von Vieux Québec in der Unterstadt. Dafür hatten wir bisher gar keine Zeit.
Vieux-Québec ist der historische Stadtkern von Québec City und seit 1985 UNESCO-Weltkulturerbe. Die Altstadt teilt sich in die historische Oberstadt (Haute-Ville) auf dem Cap Diamant und die Unterstadt (Basse-Ville) am Sankt-Lorenz-Strom.
An der Wand des Hotel du Vieux-Port
erstreckt sich ein 1999 von Francois Charon erschaffenes Gemälde über eine beeindruckende Fläche von 1.000 Quadratmetern und zeigt einen Panoramablick auf die berühmtesten Figuren, Wahrzeichen und Momente der Stadt.
Es wird die Entwicklung der Stadt von ihrer Gründung im frühen 16. Jahrhundert bis heute dargestellt.
Nach einigen Einkäufen in der Unterstadt sollte es dann in die Oberstadt gehen. Diese erreicht man kostenfrei über eine Treppe mit vielen Stufen,
oder aber man wählt den Funiculaire du Vieux Québec, eine ganzjährig fahrende Standseilbahn.
Günstig ist das Vergnügen nicht, zudem etwas kompliziert, weil nur Bargeld akzeptiert wird und eine Fahrt pro Person pro Richtung sechs kanadische Dollar kostet.
Die Standseilbahn ist aber die direkte Verbindung zwischen dem Viertel Petit-Champlain und der Dufferin-Terrasse, die oben einen Panoramablick auf den Sankt-Lorenz-Strom und auf die Unterstadt bietet. Wir suchten und fanden dann den Zugang in der Unterstadt vor dem Louis-Jolliet-Haus in der Petit-Champlain-Straße. Die Öffnungszeiten waren zwar mit 9 Uhr morgens durchgehend bis 21 Uhr abends angegeben, aber um 9:45 Uhr standen wir vor verschlossener Tür "ferme". Niemand wusste, warum.
Eine halbe Stunde später schien man sich anders entschieden zu haben, denn jetzt war die Bahn im Betrieb. Wir zahlten unseren Obolus von 12 can$ (Bargeld wirklich erforderlich, aber es musste nicht auch noch genau passend sein) und konnten die Standseilbahn sofort besteigen. Ca. 86 Höhenmeter waren zu überwinden.
Oben auf der Dufferin-Terrasse angekommen, standen wir vor dem Wahrzeichen der Stadt, dem Fairmont Hotel Château Frontenac.
Und vor uns lag die Dufferin Terrasse, benannt nach dem Generalgouverneur Dufferin. Die bereits 1838 erbaute Holzpromenade wurde zunächst lange Zeit privat genutzt, ist aber inzwischen frei zugängig für die Allgemeinheit.
Zahlreiche Lookouts boten einen schönen Blick auf den Sankt Lorenz Strom und auch auf unsere Amadea. Wie zahlreiche andere Touristen vor Ort genossen wir die Promenade mit zahlreichen Bänken. Hier wurden Fotos ohne Ende geschossen.
Das Fairmont Le Chateau Frontenac ist ein historisches Luxushotel. Um 1893 beauftragte die Canadian Pacific Railway Company den Bau des Schlosses, um den Luxustourismus in der Stadt zu fördern. Der Stil ist den Schlössern des französischen Loire-Tals nachempfunden. Weltweit gilt das Gebäude als eines der meistfotografierten Hotels überhaupt.
Wir beschlossen dann ein wenig abseits zu laufen, entdeckten eine Kunsthandwerker Passage und auch eine kleine Gasse, in der Künstler ihre Gemälde ausstellten.
Und natürlich wollten wir auch einen Blick in das berühmte Hotel werfen.
Der Rückweg in die Unterstadt war dann eigentlich mit der Standseilbahn geplant, aber dort standen wir - wie bestellt und nicht abgeholt - wieder vor verschlossener Tür.
Als sich nach 20 Minuten Wartezeit nichts tat und uns zudem Wiltraud willimaus zufällig über den Weg lief, beschlossen wir, zu dritt zu Fuß zurück zum Schiff zu laufen. Treppab ließ sich das Ganze dann auch gut bewältigen.
Der Rest des Tages verlief ereignislos, ich habe jedenfalls nichts Weiteres notiert.
Die Stühle habe ich auch fotografiert!
Uns hat Quebec sehr gut gefallen.
Jaaaa, uns hat Québec auch richtig gut gefallen. Es folgen ja mit Baie-Comeau, Charlottetown und Sydney noch drei weitere kanadische Häfen auf dieser Reise, aber ich kann jetzt schon verraten, dass uns die Auswahl der kanadischen Häfen richtig begeistert hat.
Da könnte man doch glatt über eine Wiederholung nachdenken. Vielleicht schon 2027 oder 2028 ? Wie gut, dass Roland hier nicht mitliest, der würde noch gleich wieder mit "Nein" antworten. So eine Buchung muss strategisch eben gut vorbereitet werden.....![]()
Vielleicht schon 2027 oder 2028
Das wäre toll. Und noch schöner wäre es, wenn Phoenix schon mal ein bisschen zeitiger Richtung Kanada düst. Dann hätte ich in meinen Ferien vielleicht eine Chance. ![]()
Und den Roland, den kriegst du dann schon überzeugt. ![]()
Ich überlege auch schon bzgl. einer Wiederholung, wäre aber eher dafür, 2 - 4 Wochen später zu fahren, weil man dann voll den Indian Summer mitbekäme!!
Das war so leider noch relativ rudimentär ![]()
27. Tag Fr. 19. September 2025 Baie-Comeau Kanada
Schon gestern Abend kündigte Kapitän Robert Fronenbroek an, dass die Amadea heute bereits um 8:30 Uhr statt 10 Uhr den kleinen Ort Baie-Comeau anlaufen wird. Der Grund waren zu erwartende stärkere Winde.
Gegen 8:45 Uhr hatten wir dann auch an der Pier festgemacht. Es hatte dann allerdings noch eine ganze Zeit gedauert, bis die Gangway ordentlich vertäut werden konnte.
Viel erwartet hatten wir von diesem Hafen nicht. Schon im Vorfeld hatte ich gelesen, dass der eigentliche Stadtkern nicht wirklich etwas bietet. Da auch der Start der kostenlosen Shuttlebusse (noch) nicht geklärt war, beschlossen wir, uns zu Fuß auf den Weg zu machen. Warm eingepackt, trotz blauem Himmel und Sonnenschein zeigte das Thermometer nur 12 Grad, liefen wir los.
Der Weg am Wasser entlang durch den Park der Pioniere bis ins Stadtzentrum Place La Salle zog sich sehr in die Länge, war aber durchaus hübsch gestaltet.
Auffällig das Projekt Hugo, das zum Bemalen von Steinen aller Art aufgerufen hat, die dann den Fußweg bis ins Stadtzentrum markierten.
Mehr als 30.000 Stück (!!!) sollen es inzwischen sein.
Die Stadt Baie-Comeau hat etwa 20.000 Einwohner, ist Geburtsort von Brian Mulroney, dem 18. Premierminister von Kanada, der sich für die Entwicklung der Stadt stets eingesetzt hat. Es gibt hier einiges an Industrie, unter anderem eine große Papierfabrik. Baie-Comeau wirbt mit Outdoor und Abenteuer Aktivitäten (sogar mit einem deutschsprachigem Flyer – man achte auf die Grammatik!) ,
aber als einfacher Tagestourist fühlte man sich hier irgendwie verloren. Die Kirche St. Amélie gehörte dann schon zu den Höhepunkten der Stadt.
Im eigentlichen Stadtzentrum, bestehend aus einer 200 m (!!!!) langen Hauptstraße, herrschte richtig tote Hose. Auch die kleine Micro-Brauerei hatte geschlossen. Von daher beschlossen wir schnell, den nächsten kostenlosen Shuttlebus zurück zum Schiff zu nehmen.
Phoenix selbst bot neben Rundgängen mit und ohne Kirchenbesichtigung allerdings noch den Besuch des Naturparks Pointe-aux-Outardes an. Leider hatte ich mich im Vorfeld nicht genügend mit diesem Ausflug beschäftigt. Das wäre im Nachhinein wahrscheinlich die bessere Wahl für den heutigen Tag gewesen.
Nach dem Abendessen (wieder sehr lecker)
ging es gestern seit längerer Zeit wieder mal in die Atlantik Lounge. Seit Montreal sind neue Gastkünstler an Bord. Gestern machte Marcelini, ein Zauberer und Bauchredner mit Hund Oskar den Anfang und bekam jede Menge Beifall, auch von uns als eigentlich eher kritische Theaterbesucher.
Auch die kleine Micro-Brauerei hatte geschlossen
Ihr wart einfach zu früh da, liebe Siegrid !
Kurz vor 13 Uhr hat sie geöffnet. Und ich kann versichern, dass das Bier geschmeckt hat, wenn auch z.T. mit ungewöhnlichen Zusätzen hergestellt. Aber das avisierte Krabbenbier gab es leider nicht - man sagte uns, dass es dieses nur saisonal gibt. Sonst hätte ich es sicher mal probiert.
Krabbenbier
Brrrr.
Krabben essen und Bier trinken, okay. Aber so??? ![]()
Brrrr.
Krabben essen und Bier trinken, okay. Aber so???
Nur wenn man probiert, kann man mitreden.![]()
Nur wenn man probiert, kann man mitreden.
Ich wäre sicherlich mit von der Partie gewesen...
28. Tag Sa. 20. September 2025 Seetag nach Charlottetown PEI Kanada
Und heute nun ein Tag der Entspannung!
Programm gab es reichlich mit neuem Lektor Jörg Hertel, dem maritimen Frühschoppen, Bingo und nicht zuletzt dem ersten Galaabend dieses Reiseabschnitts. Und leider stand auch eine Zeitumstellung an. Um 12 h mittags wurden die Uhren um eine Stunde vorgestellt.
Den Lektor Jörg Hertel haben wir sofort wieder abgewählt. Der Name kam uns schon irgendwie bekannt vor, im heutigen Vortrag hatten wir dann das dêja-vue. Der war so gar nicht unser Fall.
Beim Maritimen Frühschoppen gab es dieses Mal keine Austern, sondern jede Menge Lachs, Bismarck-Hering, Lachs im Brotteig und Shrimps-Cocktails. Getränke mussten natürlich bezahlt werden, aber Phoenix spendierte zusätzlich jede Menge Korn, der auch gerne angenommen wurde.
Ich beließ es allerdings bei einem Glas Champagner zu Lachs-Häppchen. Outdoor war es ziemlich frisch mit Temperaturen um die 12 Grad. Da gleichzeitig noch ein kräftiger Wind blies, fühlte es sich noch etwas kälter an. Die Seestärke wurde nur mit 4 angegeben, aber die Schiffsbewegungen waren deutlich spürbar. Wir fuhren auch nur mit knapp 10 Knoten, weil wir uns immer noch in einem Wal-Schutzgebiet befanden. Die Tiere selbst zeigten sich leider nicht.
Um 17.30 h hieß es dann, sich ein wenig aufzuhübschen, zur Vorbereitung auf den Galaabend. Auf Wunsch konnte man sich mit Kapitän Robert Fronenbroek und Kreuzfahrtdirektorin Manuela Bzdega fotografieren lassen. In der Atlantik-Lounge wurden anschließend alle Gäste begrüßt, Offiziere, Phoenix-Team und Gastkünstler vorgestellt.
Das Gala-Abendessen schloss sich an.
Wie man sieht, ein alles im allem entspannter Seetag, den man zwischendurch auch gut gebrauchen kann. Vier Wochen sind wir jetzt schon unterwegs! Wo ist bloß die Zeit geblieben?
29.Tag So 21. September 2025 Charlottetown P.E.I. Kanada
Pünktlich um 8h erreichte die Amadea Charlottetown auf Prince Edward Island. Die Einfahrt in den Hafen selbst war wunderschön.
Es bedurfte allerdings eines zweiten Anlaufs, um die Amadea an der Pier im Hafen festzumachen. Den besten Liegeplatz hatte sich nämlich bereits ein Schiff von Seabourn gesichert. Auch heute erwartete uns (ich mag es kaum schreiben) schon wieder Sonnenschein und blauer Himmel, allerdings nur bei max. 15 Grad. Aber die waren genau richtig für unseren ausgedehnten Rundgang durch die Stadt. Nach dem Frühstück starteten wir schon kurz nach 9 h auf unsere persönliche Stadt Erkundung.
Die freundlichen Damen von der Tourist-Information empfahlen drei verschiedene Touren, die alle gut zu Fuß machbar waren. Dazu gab es einen Stadtplan und den Hinweis, dass die jeweilige Route auch auf dem Bürgersteig farblich markiert wäre, so dass ein Verlaufen gar nicht möglich sei. Die wirklich lebendige Atmosphäre erkundete man dann in der Tat am besten zu Fuß, was nicht schwerfiel, da das Zentrum vom Hafen aus fußläufig erreichbar war. Die vielen unterschiedlichen Kirchen konnten wir nur von außen besichtigen, weil in jeder Kirche ein gut besuchter Sonntags-Gottesdienst stattfand.
Nicht nur bunt! beim genauen Hinsehen erkennt man gleich mehrere Tierköpfe!
Die Kürbisernte beginnt so langsam. Eine gelungene Deko am Hoteleingang.
Besonders schön: die vielen alten, sehr gepflegten Holzhäuser.