Freitag, 06.03.20 St. Lucia / Castries
geplant war:
bei einem Vor-Ort-Taxi-Unternehmen "More than a cab" per Mail vorab gebucht, ohne Vorauszahlung:
- Fahrt zu der Halbinsel Pigeon Island (Zeit für den Panoramablick und die Ruinen, dann Schnorchelaufenthalt an den beiden kleinen Stränden der Halbinsel)
- Schwimmen und Relaxen am Rodney bay
- Ende der Tour an der Kathedrale von Castries
Diese Tour sollte inkl. Eintritt in den Nationalpark 50 USD / Person kosten, wir wären nur zu zweit unterwegs gewesen
tatsächlich unternommen haben wir mit 2 anderen Mein Schifflern
- Aufenthalt am Reduit Beach (20 USD pro Person Hin- und zurück)
Wie es zu der Änderung kam?
Bereits am Vorabend und auch am Morgen haben Uwe und ich gedacht: Eigentlich reicht uns "Strand".
Wie der Zufall es wollte, gingen wir am Morgen hinters Terminalgebäude und dort wartete keiner von dem Taxi-Unternehmen.
Ein anderer Taxi-Fahrer sprach uns an, wir erklärten ihm das Problem und zeigten ihm die E-Mail mit der Telefonnummer. Spontan rief er bei dem Taxi-Unternehmen an und erklärte uns etwas in "Karibisch-Englisch". Claudia versteht hautpsächlich/nur Schul-Englisch, ihr fallen aber immer die passenden englischen Wörter ein und sie kann somit "fliessend Englisch sprechen" und Uwe ist normalerweise derjenige, der auch "englischen Slang" versteht. Wir waren aber BEIDE ratlos und verstanden kein Wort.
Zwischenzeitlich hatten uns 2 andere Mein-Schiffler angesprochen. Sie wollten nur zu einem Strand, ob wir uns denn ein Taxi teilen wollten. Wir erklärten unser Problem.
Dann kam ein anderer Taxifahrer, der uns zum Glück das Klauderwelsch des anderen in Schul-Englisch übersetzte. Es war also wie folgt:
Das Auto, mit dem unser Fahrer hätte fahren sollen, war am Morgen kaputt gegangen, somit in der Werkstatt und der "nette" andere Fahrer, der uns angsprochen hatte, solle die Fahrt übernehmen.
(Claudia hat dann abends auf Ihrem Smartphone gesehen, dass sie gegen 12 Uhr Ortszeit eine E-Mail von dem Taxi-Unternehmen erhalten hatte, in dem auch dieses in normalen Englisch stand und um Verständnis gebeten wurde ....)
Wir teilten dem (neuen) Fahrer mit dass wir die Tour so gar nicht mehr machen wollten (er war auch erstaunt, dass unser Preis 50 USD/Person inkl. Eintritt in den Nationalpark sein sollte) und mit dem anderen Ehepaar lieber nur an einen Strand wollten. Uns wurde die "übliche Karte mit Fotos von der Insel" gezeigt und wir wurden gefragt, ob wir denn zum "Pigeon Island - Strand" (der sah seeeehr schön aus) oder zum Reduit beach (auf dem Foto sah man nur Sonnenschirme und Liegen) fahren wollten, für 20 USD / Person hin und zurück. Da Claudia wusste, dass man auch für die Strände von Pigeon Island den Nationalparkeintritt bezahlen musste, fragten wir noch mal nach, ob wir für diese Strände auch nur die 20 USD / Person bezahlen müssten. Dies wurde bejaht und wir entschieden uns für den schöneren Pigeon Island Strand.
Natürlich fuhren wir mit dem "Klauderwelsch-Englisch" sprechenden Taxi-Fahrer, da dieser uns ja zuerst angesprochen hatte. Ich befürchtete schon, dass wir Sprachprobleme bekommen würden ....
Auf jeden Fall fuhr er uns an .... na welchen Strand ??? .... Wir sahen die Sonnenschirme und die Liegen .... Farblich genau die gleichen wie auf dem Foto ... genauso auch angeordnet ... Nee, an DIESEN Strand (Reduit Beach) wollten wir doch eigentlich NICHT !!!
Na ja, wir vereinbarten mit Händen und Füssen die Abholzeit - er holte dann auch einen Zettel, auf den er diese notierte und seine Telefonnummer, falls wir früher abgeholt werden wollten .... Bezahlung erst zurück am Schiff.
Zum Glück hatten wir es dann doch ganz gut angetroffen, denn der Strand war lang und wir sahen links am Ende der Bucht KEINE Liegen und Sonnenschirme, dort gab es sogar schattenspendende Bäume und eine kleine Bar.
Also waren wir uns einig: Nichts wie dorthin gestapft, schööön im Sand am/im Wasser entlang ...
St. Lucia - Reduit Beach Teil 1
An der (nicht frequentierten) Bar für jeden ein Bier gekauft und einfach die davor befindliche hölzerne Sitzgruppe genutzt, um dort unsere Rucksäcke etc. abzustellen und uns hinzusetzen, wenn wir gerade nicht im Wasser waren.
Wir haben natürlich gegenseitig auf unsere Sachen aufgepasst und uns nett mit dem Ehepaar unterhalten.
