Dubai und Asien mit Vietnam - 10.11. - 02.12.2015

  • @katrinluise die Idee mit der Thaimassage ist klasse. Was hat denn der Spaß gekostet , wenn ich fragen darf, und wo/wie hast du vorgebucht?
    LG, Lemar

    Lieber Lemar,

    das "Peace Spa" (den ganzen Name kann ich leider nicht schreiben, weil ein Wort hier zensiert ist, haha) ist im Internet ganz gut bewertet und war u. E. nicht zu teuer. Wir hatten die genannten Anwendungen zu zweit, rund 2.5 Stunden, und konnten vorher den Pool und die Hoteleinrichtungen nutzen und wurden abgeholt und zum Schiff gebracht und haben rund 125 Euro (inkl. Trinkgeld) gezahlt. Es gibt aber viele verschiedene Anwendungen, günstiger und teurer... Ich habe das Spa direkt angeschrieben (Herrn Google fragen), die haben super schnell und sehr nett geantwortet. Das war ein netter, entspannter, Tag...

    Liebe Grüße, Katrin

  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • Hallo @katrinluise
    ich habe deinen Bericht jetzt in einem Ritt gelesen und bin total begeistert von deinen Bildern und dem tollen Schreibstil.
    Die Freude auf die Südostasienreise hat das nochmal gesteigert und einige tolle Tipps sind gleich notiert worden.
    Danke für deine Mühe und ein schönes 2. Adventwochenende.
    LG schiffszwerg

  • ... vielen Dank nochmal für die vielen netten Kommentare! Freut mich, dass euch der RB gefällt... !

  • WOW @katrinluise - ein großartiger Reisebericht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    (Ich hätte eigentlich bügeln wollenmüssen, aber seit über einer Stunde bin ich hier gefesselt ....)

    Freu mich auf die Fortsetzung!

    LG,
    Emma

  • Hach @katrinluise was gibt's schöneres als von der Arbeit zu kommen, und gemütlich deinen grandiosen Reisebericht bei Kaffee&Kuchen zu genießen :thumbsup:

    Echt klasse, ich möchte eigentlich das eure Reise mindestens noch einmal so lange weitergeht und wir weiter so schöne Aufnahmen und Berichte zu lesen bekommen ;)

    Liebe Grüße
    Sonja

    Bleibt gesund <3

  • Ansonsten traumhafte Reise,schön ein paar Foris persönlich kennengelernt zu haben und mal das ein oder andere "Schwätzle" gmacht haba, gell Enny


    ….hast du voll recht!! :thumbsup:
    LG Enny

    MS 1 (alt) TA Ost 2013 3-4/2013
    MS 1 (alt) TA West 2014 10-11/2014
    MS 1 (alt) Antalya bis Vietnam 10-12/2015

    MS 3! TA West & Karibik 11-12/2017

    NCL Jewel Yokohama - Vancouver 5/2019

    MS 1 (neu) Blaue Reise Schwed. + Finn. Schären 9/20

    MS 1 New York - Jamaika 10/22   :love:

    MS 1 Karibik & Mittelamerika 11/22 :love:

    MS 6 Hamburg - New York 9/2023    :love:

    MS 6 Nordamerika & Kanada 9-10/2023   :love:

    Forentreffen an Land mit den TA's: Quedlinburg Okt.13, Frankfurt Okt.14, Berlin Okt.15, Coburg Dez.16, Mosel Okt.17,  Schwäb. Alb Okt. 18, Ruhrgebiet Okt. 19, Mainz Juni 20, Augsburg Okt.21, Wien Okt.22 :)

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  • ... es geht weiter *Trommelwirbel*

  • Tag 22 +++ Mo, 30.11.2015 - Saigon (Phu My)

    Ein weiteres Highlight - und schon einmal vorweg die Warnung: Ich habe einige Fotos von Menschen auf Mopeds gemacht, aber ich gelobe, hier nicht mehr wie ein Dutzend einzustellen. Aber ehrlich, das hat mich begeistert! :)

    4.30 Uhr aufstehen, 5 Uhr frühstücken im Ankelmanns (ab 4.30 Uhr wäre es möglich gewesen, chapeau, TUI), um 5.45 Uhr Treffpunkt mit den anderen 10 Teilnehmern unseres Ausflugs mit Ralf Dittko vor der Rezeption - wir wollen sofort nach dem Anlegen raus und vor den TUI-Ausflügen. Leider scheinen die Vietnamesen nicht ganz so erfahren im Aufstellen von Gangways. Da nützt auch das böse Gucken des Kreuzfahrtdirektors nichts, und schon gar nicht der Gastgeber, der uns irgendwann hilfreich rät, doch "noch einen Kaffee trinken zu gehen, das könnte noch dauern" - ja klar... wir stehen hier nur aus Spaß! 6.30 Uhr ist es schließlich, als wir unser Stempelchen in die Landungskarte bekommen. Dann geht es aber flott - wir gehen die Gangway hinunter (wobei Mama gleich einmal das Putzen übernimmt und ihre Hände daraufhin aussehen, als wenn sie jahrelang als Schornsteinfeger tätig gewesen wäre, aber da lohnt wenigstens mein Sagrotan plus Taschentuch - Notfallset mal) und unten erwartet uns schon Herr Thong, Mitarbeiter von Ralf Dittko und leitet uns zu einem kleinen Bus.

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    Da wir nur zu 12 sind, haben wir viel Platz für uns, es ist angenehm klimatisiert, es gibt Wasser, ach, wir Armen. Kurz hinter dem Hafentor stößt dann auch Ralf zu uns - er müsste nämlich sonst 30 Dollar extra zahlen, um den Hafen betreten zu dürfen und es geht, da hat er vollkommen recht, ums Prinzip.

    Wir fahren und sind begeistert - von den Mopeds, den Menschen, dem, was wir am Wegesrand so sehen... Reisfelder, jede Menge Garküchen, ziemlich viel Gewusel, aber sehr nett. Ralf ist sich auch sehr schnell sehr sicher, dass das ein guter Tag wird - wir sehen nämlich ganz früh eine ganz große Beerdigung. Und da hier immer geschaut wird, dass Yin und Yang im Gleichgewicht sind und das Pech des einen das Glück des anderen ist, werden wir heute Glück haben. Später erklärt Ralf, dass das Ganze so weit geht, dass Schwangere, die hier als Inbegriff des Glücks gelten, tunlichst nicht früh auf den Markt oder in einen Laden gehen sollten, da die Ladenbesitzer sich sonst bei ihnen beschweren, aus Angst, dass es schlechtes Karma für den Tag bedeutet.

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    Wir lernen, dass es immer noch wichtig ist, wer wo gekämpft hat im Vietnamkrieg, und man dies z.B. bei Lebensläufen noch immer angeben muss. Den Krieg nennt man hier im Süden nicht den amerikanischen Krieg (wie im Norden), sondern den Bürgerkrieg - und auch Ho-Chi-Minh-Stadt sagt hier niemand, sondern Saigon.

    Was die gefühlten 100 Mio. Mopeds angeht: Es gibt auch eine Helmpflicht, man glaubt es nicht. Die Vietnamesen nennen Helme hier allerdings Reiskocher, weil es so heiß drunter ist. Ein Moped ist grundsätzlich zugelassen für 2 Erwachsene und 2 Kinder unter 12 Jahren. Aha. Ab 16 darf man dann selbst fahren - wenn man einen theoretischen Test ablegt (zu dem man im Normalfall bereits mit dem eigenen Mofa anreist und bei dem man gegen ein kleines Entgelt auch gezeigt bekommt, wo man das Kreuzchen machen muss und bei dem die einzige Schwierigkeit ist, dreimal eine "8" zu fahren). Das erklärt einiges.

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    Dann erklärt Ralf noch, wie das mit dem Müll funktioniert - nicht wirklich gut. Eigentlich soll jeder seinen Müll morgens vor 6 Uhr an den Wegesrand legen. Einiges wird dann von der Müllabfuhr abgeholt, anderes von Müllsammlern. Das machen alles aber schon abends und das ruft die "kleinen Onkel" auf den Plan, Ratten, die man nicht so nennen darf, weil sie sonst ihre Verwandten mitbringen, und das passt wiederum dem ABV, dem Abschnittsbevollmächtigten, den hier jede Nachbarschaft hat, Sozialismus sei Dank, nicht. Also vereinbarte das Nachbarschaftskommittee rein freiwillig versteht sich, die Anschaffung von Mülltonnen. Nun, laut Ralf haben die Müllsammler sehr schnell kapiert, dass die Mülltonnen aus feinstem Plastik waren.

    1. Station: Mekong Delta - Ben Tre und My Tho (zwei gegenüberliegende Provinzen): Wir streifen die Außenbezirke von Saigon und fahren dann weiter, in die Reiskammer Vietnams. Dort lernen wir, dass man seine Toten gern auch mitten im Reisfeld bestattet und dann aber regelmäßig mit Essen, Zigaretten und Räucherstäbchen versorgt...

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    Zuerst fahren wir zu einem Hafen im Mekong-Delta und steigen in ein Boot.

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    Dann fahren wir den Mekong entlang - es ist herrlich, eine leichte Brise weht und wir sehen Hochsee-Fischer (immer etwa 12 auf einem Boot, die mehrere Tage rausfahren und die von Fabriken entlang des Flusses Eis bunkern, um den Fang so lange zu lagern), sowie Bauern, die unter Pontons Fische züchten. Dazu schlürfen wir frische Kokosnuss. Auch eine Fabrik für Schwalbennester sehen wir, eine Delikatesse - es geht um den Speichel der Schwalben, bäh. Ziemlich teuer... Ralf erklärt uns dann noch dass die Wasserhyazinthe das Unkraut des Mekongs ist, weil sie rund 30 cm pro Tag wächst und im Vietnamkrieg ein beliebtes Versteck darstellte.

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    Dann geht es zu vier Inseln im Mekong, wir halten auf einer an und spazieren ein bissel durch ein Bauern-Dorf - sehr toll, viel Obst, was wir später auch probieren und dazu grünen Tee mit Kumquat und Honig trinken (lecker). Mama macht dann die Bekanntschaft einer Würgeschlange ("...fühlte sich ganz toll an, so kalt, wie 'ne Handtasche" ); wir sehen zudem noch Krokodile und eine Fabrik für Bonbons aus Kokosnuss. Wir sehen Sternfrucht, jede Menge Kokospalmen, Drachenfrucht, Jackfruit, Bananen, Chili und Pomelos, jede Menge Papayas und sogar Kakao. Auch Maniok sehen wir, der während des Vietnamkriegs angebaut wurde, weil er als Knolle unter der Erde Agent Orange übersteht. Dann bekommen wir noch eine arg gewöhnungsbedürftige Gesangseinlage geboten, aber nun, ... Danke, ...

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    Dann wechseln wir vom großen Motorboot auf kleine Ruder-/ Stocher-Boote (inklusive doofer Hüte, aber gut gegen die Sonne und für Fotos :) ) und fahren durch noch kleinere Kanäle.... es ist toll.

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    Danach wechseln wir wieder das Gefährt - es geht weiter mit kleinen Pferdekutschen. Wir bekommen echt etwas geboten... und sind zudem mutterseelenallein auf weiter Flur. Wo sind die ganzen Touristen, die hier überall sein sollen? Nun, ist uns egal.

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    Nach einem leckeren Mittagessen (wir wagen Nudeln und Rindfleisch, auch wenn uns Ralf lang erzählt, dass auch sein Hund schon fast im Kochtopf gelandet wäre - es gibt auch den Spruch "wir essen alles was vier Beine hat außer Stühle" - dazu nehme ich Mirinda, die nach einer Mischung aus Lakritz und Spülmittel schmeckt) geht es dann zurück mit dem großen Boot zum Hafen am Mekong und von dort dann weiter mit dem Bus Richtung Saigon - wieder auf der neuen Autobahn, die Deutschland und die Kfw mitgesponsort haben. Kostet trotzdem 60.000 Dong pro Mautstrecke.

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    Was uns auch fasziniert: Alle tragen hier Handschuhe und Mundschutz etc... es geht darum, ja nicht braun zu werden... das schickt sich hier nicht. Der Mann von Welt aus Vietnam nutzt zudem, so Ralf, Nivea Deo mit Bleiche für die Achsel. Autsch.

    2. Station: Saigon - Erster Halt in Saigon ist eine TCM-Apotheke. Ich sag mal: Hier wird traditionelle chinesische Medizin nicht ganz vegetarisch verstanden, so wie bei Mamas Tee, auch wenn sie einzelne ihrer Tee-Pilze erkennt :) Aber es gibt auch jede Menge Tiere bzw. Teile von Tieren eingelegt oder getrocknet (aber nur für die Herren, wenn ihr versteht, was ich meine)... Nun, wenn's denn hilft.

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    Ralf erzählt dann auch, wie es ihn nach Vietnam verschlagen hat - nach seinem Studium (Lehramt, Anglistik und Sport) wollte er mit dem 50-Mark-im-Monat-Konto seiner Oma ein bissel reisen, kam aber nur bis Saigon, bevor ihm der Blinddarm brach. Da ihm dann - nachdem er die OP 1994 im von der DDR gespendeten Krankenhaus überlebte - geraten wurde, mind. 4 Wochen vor Ort zu bleiben, begann er, Englischkurse zu geben... blieb dann etwas länger und als in einem Kurs seine Frau auftauchte, schließlich ganz lange... Er erzählt dann auch vom Oktoberfest (Eintritt 1,5 Mio Dong, aber dafür trinken, soviel man will oder kann oder auch nicht) und von seinem Leben. Er zahlt 6 Mio. Dong Miete, davon 1 Mio offiziell per Lastschrift und den Rest holt er dreimonatlich von der Bank als 100.000 Dong Schein-Stapel ("Möchten Sie eine Tüte?") und übergibt es seiner Vermieterin bar. Nunja.

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    Weiter geht es in die Innenstadt, vorbei am An Thong Markt und gefühlten Tausenden Mopeds, zur Kathedrale Notre Dame und zum berühmte Eiffel-Postamt, wo wir etwas bummeln. Sehr schön - es gibt viele schöne alte Bauten, dazu viele alte Bäume... das ist eine schöne, überraschend grüne Stadt. Wir bummeln ein bissel und schauen uns dann noch den Stadtpark, den Wiedervereinigungspalast und die Oper an, das Hotel Continental, das Hotel Rex (wo immer die US-Pressekonferenzen im Vietnamkrieg stattfanden), das Rathaus mit einer neuen Ho-Chi-Minh-Statue und die Fußgängerzone an.

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    Dann gehen wir durch einen Markt zum Bitexko-Tower, wo wir einen vietnamesischen Kaffee (Eiskaffee mit gesüßter Kondensmilch aus der Tube) trinken und die tolle Aussicht genießen.

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    Am Ende erklärt uns Ralf dann noch die vielen Hängematten, die überall am Wegesrand in den Garküchen hängen - eine Mischung zwischen Truckerraststätte und "Begegnungsmatte" ... ahaaaa und die Sache mit den Geldwarzen, die man(n) nicht entfernen darf, sonst gibt's Unglück. Vorbei an der Eiffel-Brücke (der Herr war hier echt aktiv), brechen wir dann um 16.15 Uhr auf, zurück zum Hafen.

    Wir haben Glück, keine 5 Min. nachdem wir wieder im Bus sitzen, bricht ein Unwetter los. Um 17. 30 Uhr sind wir dann wieder im Hafen... es hat alles geklappt und wir sind begeistert.

    Nach einer Schorle am Deck 12 - man muss den Tag noch einmal Revue passieren lassen und hoffen, dass man von TUI-Ausflüglern angesprochen wird, die sicher nicht die Hälfte von dem gesehen haben, was wir gesehen haben - gehen wir auf die Kabine, säubern uns von mindestens sechs Lagen Autan und Sonnencreme und gehen dann essen.

    Dort positioniert uns die neue Gastgeberin aber falsch - da muss Volkan glatt nur zum Plaudern vorbeikommen, weil wir "fremdsitzen" :) Zumindest gibt es heute wieder Käsebüffet. Dann gehen wir an die Naschbar, auf einen Kaffee und zum Schreiben, dann zum Schokofrüchtebüffet. Da hat Mama allerdings leider mal wieder Recht mit ihrer Befürchtung von gestern - die Früchte wurden schon gestern mit Schoki übergossen und das ist heute schlicht nicht mehr gut. Grad die Erdbeeren schmecken leicht gegoren. Bääääh! Protest! Da hilft nur, das Ganze mit einem weiteren Cocktail hinunterspülen - was für ein Tag! :)

  • Tag 23 +++ 1. Dezember 2015 - 11. Seetag

    Zum Glück wieder ein Seetag zum Erholen - aber kaum, dass wir uns fertig gemacht haben der Schock: Die haben uns einfach die Koffer vor die Tür gestellt. Habäääääh! Sowas Unnettes. Aber nun... wir lassen uns erst einmal nicht aus der Ruhe bringen und gehen den Tag wie üblich an: Frühstück, Deck 14 A (heiß, heiß, heiß!), dann Mittagessen im Ankelmanns, dann aufs Promenadendeck inklusive Kaffee an der Naschbar. Gegen 15 Uhr dann aber auf die Kabine - die Koffer wollen gepackt werden.

    Am Abend dann Pässe abholen, einen Cocktail trinken, ... dann heute zum letzten Mal bei Volkan und seinen Mannen - hach! Wir bekommen sogar ein Geschenk - Volkan hat alle Menükarten der letzten Wochen aufgehoben und zusammengestellt. Das ist wirklich nett! Zudem erfahren wir, dass Volkan, der auch nur noch eine Woche vor sich hat, im Februar wieder aufs Schiff geht - diesmal auf die MS 4, das heißt wir sehen uns im April wieder.

    Wir plaudern wieder sehr nett (und lang) mit dem Paar aus Hamburg, das wir schon einmal getroffen haben und sind erst um 21 Uhr fertig.

    In der TUI Bar füllen wir dann den Gästefragebogen aus und verabschieden noch einige Mitreisende... Gegen 22.30 Uhr dann aber auf die Kabine, wir müssen noch zu Ende packen und uns organisieren. Dann die großen Koffer noch vor die Tür gestellt (bis 2 Uhr) und schlafen gehen.

  • ... es neigt sich dem Ende :(

  • Danke für deinen supertoller Bericht! Ich reise gerne mit!

    einmalig, was ihr immer alles an EINEM Tag erlebt habt! Ihr hatte echt Glück mit den von euch privat gebuchten guides! Ein großes Lob für deine Vorbereitungen!

    bin gespannt, wie es weiter geht!

    danke für die Mühe und Arbeit, die du in den RB steckst, damit wir ALLE von hier zu Hause aus mitreisen dürfen!

    LG Claudia und Uwe
    - Schreibfehler (vor allem die Groß- / Kleinschreibung) sind oft dem iPad geschuldet - sorry -

    (Hiermit distanzieren wir uns ausdrücklich von allen Inhalten der in unseren Beiträgen gelinkten Internetseiten und machen uns diese nicht zu Eigen!)

  • Uuups? Koffer gepackt? Schade, dann ist ja der RB bald zu Ende ....

    LG
    claudia, die obigen Beitrag angefangen hat zu schreiben, "bevor es bei dir ans kofferpacken ging ..."

    LG Claudia und Uwe
    - Schreibfehler (vor allem die Groß- / Kleinschreibung) sind oft dem iPad geschuldet - sorry -

    (Hiermit distanzieren wir uns ausdrücklich von allen Inhalten der in unseren Beiträgen gelinkten Internetseiten und machen uns diese nicht zu Eigen!)

  • Tag 24 +++ 2. Dezember 2015 - Singapur, Abreise

    Letzter Tag, *heul*. Kurz nach 7 Uhr aufgewacht, dann fertig gemacht, dann gegen 8 Uhr noch unsere Kabinengeister verabschiedet, dann erst einmal zur Rezeption - Trinkgeld für Volkan und seine Crew abgeben und zudem ein bissel Krawall schlagen: Unser am 1. Tag aus Zeitgründen (ihr erinnert euch?) abgesagter Ausflug steht nämlich in voller Höhe auf unserer Rechnung. So nicht, die Herrschaften! Wir sind zuerst nett und machen dann aber klar, dass wir auch unnett sein könnten. Nach zwei Minuten wird der Leiter der Landausflugsabteilung angerufen und was vorher auf gar keinen Fall möglich war, geht auch einmal: Man streicht die Kosten - aus Kulanz. Aus welchen Gründen ist uns egal, aber zahlen tue ich das nicht. Nun, das lehrt uns: Man muss Krawall schlagen, dann reagiert TUI. Hmm. Schade, aber nun...

    Nun, wir gehen dann erst einmal frühstücken, Lachs und Eier und leckeres Brot und ach, tausende Dinge, die wir ab morgen ja nicht mehr bekommen...

    Gegen 9.30 Uhr gehen wir dann von Bord, aber wir merken recht bald: Singapur letzte Woche, das war noch harmlos. Es sind heute 38 Grad angesagt und knapp 90 % Luftfeuchte, das ist nochmal schlimmer. Es ist sehr drückend und nach knapp 5 Minuten steht man bereits im eigenen Schweiß.

    Wir gehen aber tapfer raus, nehmen aber wieder den Shuttle zum Marina Bay Convention Center und sind begeistert: Ab morgen finden hier die ASEAN Paralympics statt - und es ist schon alles voller Athleten. Die finden hier aber nunmal fantastische Bedingungen vor - es ist alles sehr lebendig.

    Dann gehen wir wieder über die Rolltreppe und den Übergang zu den Gardens by the Bay. Die sind echt schön. Allerdings beeindruckt uns die Skybdrige bei den Supertrees nicht mehr so sehr - wir haben vom Marina Bay ja weiß Gott mehr gesehen, und das angebliche Cafe im größten Tree ist leider ein Restaurant und hat noch geschlossen. Hmmm. Auch die zwei Flower Domes reizen uns nicht so sehr - es scheint uns seltsam, als jemand, für den das mediterrane Klima Mitteleuropas jetzt nicht ganz so fremd ist, Eintritt zu zahlen für eben das. Ja, jetzt werden wir pieksig :) Also wandern wir wieder zurück - nachdem wir unser letztes Geld in Postkarten und Briefmarken investieren.

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    Im Marina Bay machen wir noch ein paar Fotos von der olympischen Fackel, bevor wir gegen 12.30 Uhr zurück fahren - es ist schlicht zu heiß.

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    In der TUI Bar füllen wir uns erst einmal mit einer Mischung aus Maracujasaftschorle und Strawberry Kiss auf und schreiben die Postkarten, bevor wir in den Ankelmannsplatz zum Mittagessen gehen. Es gibt wieder Keule, ein kleines Salätchen und ne Waffel mit Eiscreme ... Hach....

    Danach gehen wir unser Handgepäck holen und gehen in den Spa-Bereich. Dort duschen wir noch einmal und ziehen uns um - halbwegs wintertauglich, hoffen wir, auch wenn wir jetzt noch umkommen und tunlichst nur klimatisierte Bereiche des Schiffes betreten. In der Naschbar ein letzter Kaffee, dann gehen wir um 15.30 Uhr von Bord - um 16 Uhr geht unser Transfer zum Flughafen und wir müssen ja durch die Passkontrolle etc.. Pünktlich fahren wir los und pünktlich beginnt auch das Gewitter mit Wolkenbruch... puuuhhh.

    Aber nun, der Preis für die schönste Autobahn geht eindeutig an Singapur - wahnsinnig hübsch bepflanzt, sehr gepflegt und sehr grün. Am Flughafen dann der einzige Lapsus für TUI heute - der Busfahrer setzt uns nicht an der richtigen Tür ab und nirgendwo ist ein Geist in türkis zu sehen - aber wir sind ja doch durchschnittlich intelligent und finden den Check-in allein. :) Sozusagen Anpassung ans richtige Leben... Wiedereingliederungshilfe :)

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    Dann noch die Postkarten zur Post bringen (gell, Mama, ich hab' dann doch noch dran gedacht) und dann war's das - denn der angeblich tollste Flughafen der Welt ist ziemlich langweilig. Es gibt Geschäfte, ja, aber bei Tiffany's shoppe ich eher selten spontan und auch Alkohol oder Ähnliches wollen wir nicht kaufen, wir steigen ja in Abu Dhabi um, da weiß man ja auch nicht, was die so erleben. Zum Glück müssen wir nur etwa 1,5 Stunden warten, dann geht es auch schon los... der Flug ist ganz OK, wir schauen Filme und schlafen ein bissel, aber es ist halt mitten in der Nacht und Umsteigen ist nie so der Hit. Abu Dhabi Airport auch nicht (nun, es gibt kostenloses Wifi und italienischen Kaffee, aber sonst irgendwie kaum was). Zurück nach Düsseldorf sitzen wir dann wenigstens nur zu zweit, aber man muss schon feststellen, dass Etihad 'ne sehr deutliche Klasse unter Emirates liegt. Wir sind in jedem Fall überpünktlich in Düsseldorf, beide Koffer sind da und ... ja, es ist kalt ... :( Mamaaaaa!

  • Und die Moral von der Geschicht'?

    Spaß gemacht hat's - großen Spaß! Sowohl die Vorbereitung und Planung als auch das "Erleben"... wenngleich es noch etwas dauern wird, dass alles "nachzuhalten"... Auch wenn wir immer mal wieder einen oder zwei Seetage hatten, das war schon sehr intensiv. In jedem Fall DANKE Mama, das war ein toller Urlaub und DANKE euch allen, fürs "Dabeisein" - in der einen oder anderen Art.

    Alles, alles Liebe und auf bald (spätestens zu meinem Geburtstag geht's ja weiter!),

    Katrin

  • Uuups? Koffer gepackt? Schade, dann ist ja der RB bald zu Ende ....

    LG
    claudia, die obigen Beitrag angefangen hat zu schreiben, "bevor es bei dir ans kofferpacken ging ..."

    Melde mich freiwillig, falls jemand der Nachfolger nach diesem RB nicht auf die Reise gehen will :) - dann würde ich auch glatt weiter RB schreiben ... :) Ist das ein Angebot *ganzliebguck*?

  • @katrinluise
    Wir machen im Februar die Asientour.
    Eine Mutter - Tochter - Enkeltochter Reise.
    Schöner Reisebericht

    ... schön! Dann hoffe ich, dass ihr auch so viel Freude miteinander habt.

    LG, Katrin

  • Griaß Di Katrin @katrinluise

    wir wären ja auf dieser Reise fast auch dabei gewesen, waren nur zu langsam: Die freigewordene JS hat uns ein Anderer weggeschnappt.

    Deshalb waren wir halt wieder in ZA, und da hat es uns wieder sehr gut gefallen. Kannst ja eventuell mal meinen RB verfolgen.

    Eigentlich bin ich/sind wir ganz froh, dass es so gekommen ist, denn mit der asiatischen Kultur und noch weniger mit der indischen, können wir wenig/nix anfangen (ist halt so). Malaysia, Singapur und Hanoi hätten uns schon interessiert. Auch eigentlich Mumbay und Colombo. Aber wenn ich Deinen exzellenten RB :thumbsup: so langsam verinnerliche, bleiben wir lieber bei unserem geliebten ZA. Im Nachhinein betrachtet, war unsere Entscheidung nicht schlecht, korrigiere: richtig.

    Und der Monsun tät uns auch nicht so gut gefallen. Wir waren schon ziemlich enttäuscht über das nasse und kalte Wetter auf unserer diesjährigen ZA-Reise.

    Servus und liebe Grüße aus dem Süden


    Helmut

    So a Urlaub auf See is fei scho schee !

    *MeinSchiff*

  • @katrinluise
    Schade, schon wieder vorbei (D)ein erster Reisebericht von einer Asien Tour. Und Ihr habt wirklich viel erlebt dank Deiner tollen Vorbereitung der Kreuzfahrt. Ich könnte noch wochenlang weiter mit Euch reisen, ohne dass es langweilig wird.

    Jetzt freue ich mich zumindest auf Deine nächste Kreuzfahrt auf der MS4.

    LG
    Siegrid

    LG
    Siegrid