Dubai und Asien mit Vietnam - 10.11. - 02.12.2015

  • Tag 9 +++ Di, 17.11.2015 - 4. Seetag

    Halb 8 aufwachen, anziehen, frühstücken, dann um 9 Uhr aufs Sonnendeck, auf die tollen Sonnenliegen, das ist ganz nah an Perfektion. Nicht zu heiß, nicht zu kalt, ein leichter Wind, ein bisschen Unterhaltung durch die indischen Marineflieger, die uns mal beweisen will, dass es (anders als bei der deutschen Marine, wie wir heute im Bordnachrichtenblättchen lernen) Hubschrauber gibt, die übers Meer fliegen können und die deshalb ein kleines Manöver veranstaltet - steuerbord ... und gegen Mittag kommen dann sogar noch fliegende Fische und Delfine (!) dazu. Auch die Liegenaufsicht dreht zum ersten Mal ihre Runden, was uns freut (auch wenn wir ja immer noch etwas gefunden haben...).

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    Um 13.30 Uhr wird es dann aber etwas ungemütlicher, der Wind dreht auf und es wird dunkel. Was machen wir also: Wir suchen Asyl bei Salat und geräuchertem Truthahn im Ankelmannsplatz (und der üblichen Waffel mit Eiscreme). Danach gehen wir wieder in die Naschbar auf einen Kaffee. Traditionen sind was Feines.

    Programmpunkte haben wir heute nicht - nur die Crewshow heute Abend im Theater, die wir uns am Abend auf jeden Fall anschauen wollen. Als es nach unserem Kaffee dann aufklart, haben wir noch wunderbare Stunden auf Deck 14 A, allerdings suchen wir uns bald einen Schattenplatz.

    Dann gehen wir auf die Kabine und wieder zeitig, gegen 18.30 Uhr, ins Atlantik. Das Fasanenbrüstchen war nicht schlecht, aber leider etwas trocken... aber Leiden auf sehr hohem Niveau :). Die Trilogie von Valrhona-Schokolade tröstet etwas...

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    Wir gönnen uns dann noch einen Cocktail und ein halbes Stündchen Klaviermusik in der Blauen Welt Bar, bevor wir uns ins Theater aufmachen. Die Crewshow ist unterhaltsam, es gibt Tanztruppen, Gesang und sogar eine Kurzversion von Aschenputtel (für die Eingeweihten sag ich nur "OKEE").


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    Danach machen wir uns aber auf Richtung Kabine, morgen um 7 Uhr landen wir schließlich an in Colombo...

  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • Hallo @katrinluise , das ist ein schöner Bericht mit tollen und sehr farbenfrohen Bildern, die Du uns zeigst. Ich freue mich auf die Fortsetzung!

    LG
    Fili

  • Hallo, ja okee war gut ! Gruss

    MS 2 - TRANSATLANTIK 2011 KOMBIREISE
    MS 2 - ANTALYA - TRIFFT DUBAI 2012 MIT BAHREIN
    MS 2 - TRANSATLANTIK 2013 KOMBIREISE
    MS 3 - KANAREN MIT MADEIRA UND AGADIR 2014
    MS 1 - DUBAI TRIFFT SINGAPORE MIT VIETNAM 2015
    ARTANIA NOVEMBER 2016 PARADIESINSELN - ORIENT - SUEZKANAL - GENUA
    MS 6 - NEW YORK TRIFFT JAMAIKA 2017
    MS 3 - ASIEN MIT SINGAPORE 2019
    MS 3 - SINGAPORE-HONGKONG-SINGAPORE 2019
    ARTANIA 2020 - TRAUMINSELN & METROPOLEN VON WELT 2020

    MS 1 - BLAUE REISE PANORAMAFAHRT KIEL/KIEL 2020 MIT STOCKHOLM UND TURKU

    MS 1 - MITTELAMERIKA 2021 - LEIDER ABGESAGT !

    ARTANIA 2021 - OSTSEE VOM FEINSTEN

    MS HERZ - KAPSTADT BIS GRAN CANARIA MIT PORT ELIZABETH 2022 LEIDER ABGESAGT !

    MS 2 - KARIBISCHE INSELN 2 - 2022

    AMERA - SÜDSEEZAUBER-SYDNEY - PUERTO VALLARTA 2023

    AMERA - MACHU PICCHU - PANAMAKANAL, KARIBIK, NEW YORK , BREMERHAVEN 2024

  • Hallo Katrin @katrinluise

    Hach ist das schön, nach der Reise gleich in Deinen supertollen Reisebericht einsteigen zu können!!! :thumbsup:
    Das ist wie noch einmal reisen!
    Du schreibst so gut, dass ich sofort die Bilder wieder vor Augen habe und den Hummer mit Tagliatelle schmecke... ^^
    Und schöne Fotos hast Du/habt Ihr auch gemacht. Respekt! (Meine eigenen sind leider nicht so gut geworden.)

    Ich freue mich schon auf die Fortsetzung!
    Vielen Dank nochmals für den Tipp mit Mumbai Magic! Dieser Ausflug hat uns nämlich auch besonders gut gefallen!

    Liebe Grüße Elisabeth

  • Tag 10 +++ Mi, 18.11.2015 - Colombo, Sri Lanka

    Erster Eindruck. Hm... Ja... "OKEEE"... Nun, sagen wir mal so: Der Hafen von Sri Lanka ist einer der größten Häfen Südostasiens und er gehört nicht zu den schönsten Häfen Südostasiens. Punkt.

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    Wir merken sobald wir auf das Promenadendeck hinausgehen, dass es 1. wahnsinnig heiß ist und 2. die Luft hier wahnsinnig schlecht ist.... eine Mischung aus Abfall, irgendwas, das brennt, aber wohl nicht verbrannt werden sollte und ... ja, Staub, Dreck? ... und es ist noch nicht einmal 7.00 Uhr! Aber nun, hilft alles nichts, wir wollen etwas sehen, also frisch gestärkt bei einem Frühstück im Atlantik und dann nichts wie raus. Wenn man den Hafen und seine Aktivität vergleicht mit dem Hafen von Muskat ist das hier die Vorhölle - es gibt kein Terminal, links ist eine Raffinerie oder so etwas Ähnliches, vor uns werden Container ausgeladen und wir bummeln mittendurch. Was der gute Sultan dazu sagen würde? ;)

    Nun... Obwohl uns die Hotelmanagerin noch vor dem Schiff versichert, dass die Innenstadt auch zu Fuß gut erreichbar wäre (haha!) tun wir hinter der Hafeneinfahrt das einzig richtige: Wir trauen unserem Bauchgefühl und werden mit einem Taxifahrer handelseinig, der uns für 10 Dollar zum Fort Hotel in der Innenstadt bringt, wo wir Mark Forbes, unseren heutigen Führer für die "Walking Tour" treffen. Er hatte uns mitgeteilt, dass wir, falls wir nicht an einer der vorderen Berths landen, besser ein Taxi nehmen und nicht mehr als 10 Dollar zahlen sollten. Um 9 Uhr ist Treffpunkt im Innenhof des niederländischen Hospitals.

    Wir sind etwas früh, deshalb schauen wir noch gegenüber ins topmoderne, aber wenig hübsche, World Trade Center, wo wir in perfektem Deutsch vom Portier begrüßt werden, aber leider (weil zu früh, noch) kein Geld bekommen... Hier gibt es aber Banken und Cafés, etc. pp. und eine gute Toilette... :)

    Etwas vor 9 Uhr treffen wir dann Mark, einen Burgher, d.h. Nachkomme von Singhalesen und Kolonialherren, in seinem Fall Niederländer und Schotten. Mark ist super ausgestattet mit IPad und zudem führt er uns - obwohl wir ja eigentlich keine private Tour gebucht haben - ganz allein. Er bietet - als Historiker und Fotograf - seit einiger Zeit zusammen mit seiner Frau Ruvi Spaziergänge durch Colombo an (aber auch Touren durchs ganze Land, wie er uns berichtet). Man muss sagen: Da haben wir wieder mal Glück gehabt (bzw. gut geplant, jaja) - der Tag ist spannend und lehrreich, wir sehen viele Dinge, die wir sonst nie gesehen hätten, Mark ist "Überzeugungstäter" und hat Spaß, und wir ebenfalls (soll heißen: sehr zu empfehlen!).

    Wir beginnen im Innenhof des niederländischen Hospitals, wo Mark uns zuerst einmal (interaktiv, versteht sich) eine Karte des alten portugiesischen Forts zeigt. Davon ist aber heute - bis auf die Umrisse - nichts mehr erhalten. Das Hospital hingegen schon. Nach dem Ende des Bürgerkriegs vor wenigen Jahren hat man die Armee angehalten, das Gebäude wieder herzurichten und mittlerweile ist es ein kleines Einkaufszentrum mit Restaurant, sehr nett und charmant - für Touristen, sehr hübsch. Hier werden wir später noch einmal herkommen.

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    Erst einmal aber machen wir uns auf den Weg - zum weltweit einzigen Leuchtturm, der auch eine Uhr ist, bzw. es mal war (also Leuchtturm, die Uhr funktioniert noch heute - und wurde vom Uhrmacher hergestellt, der auch den Big Ben baute), zu wunderschönen, alten Gebäuden... U.a. sehen wir auch eine alte Bank, die neu hergerichtet wird und zu einem Museum umfunktioniert werden soll. Es ist beeindruckend - überall zeigt uns Mark alte Fotos, die er in Archiven ausgegraben hat, damit wir sehen, wie es früher aussah und wie noch vor wenigen Jahren. Er macht auch klar, dass wir noch Anfang des Jahres hier nicht hätten herumbummeln können - es gab wegen der damals noch erheblich unsicheren Lage überall Checkpoints und Absperrungen. Nun kommen aber auch die großen Konzerne - Kentucky Fried Chicken ist schon da und irgendwo gibt es auch einen Starkbucks... Mark ist nicht begeistert, sieht es aber als Zeichen, dass sicherere Zeiten anbrechen, und das ist gut.

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    Für uns geht es weiter... Nach dem Präsidentenpalast folgt ein Highlight: Das Cargills, das erste Kaufhaus Colombos - von schottischen Händlern gebaut auf den Überresten des Hauses des niederländischen Gouverneurs. Innen ist unglaublich viel erhalten geblieben - u.a. die alten Regale und sogar die Lifte - und die Minerva, die früher auf dem Dach der Residenz des Gouverneurs stand. Auch die alte Rohrpost zum Versenden von Geld ist noch da. Im Moment ist hier ein zweifelhafter Laden untergebracht, der laut Mark "halb China" (d.h. jede Menge Plastikkrams) verkauft, aber wir erfahren: Hier wird bald das Raffles bauen... das freut uns und Mark noch viel mehr...

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    Weiter geht es, durch Fort und seine Gebäude, und immer wieder in wenig vertrauenserweckende Eingänge und Hinterhöfe, die uns verborgene, wunderschöne Gebäude und ihre toll erhaltene Innenausstattung zeigen, Vieles liegt wie im Dornröschenschlaf, es ist gibt überall etwas zu entdecken. Wir sind über 1,5 Stunden unterwegs, bevor wir im Grand Oriental Hotel Halt machen - das ehemals beste Hotel am Platz. "Damals" hatte es 175 Zimmer, heute werden noch 30 vermietet. Wir gehen hinein, auch wenn das Ganze wenig vertrauenserweckend aussieht, und wundern uns, aber Mark meint nur: "abwarten", denn oben gibt es ein Restaurant, von dem man einen sehr guten Ausblick hat über diesen riesigen Hafen. Wir genießen auf Marks Einladung ein kühles Getränk und diesen Blick.... denn als nächstes sollte es nach Pettah gehen, zum größten Markt der Insel. (Zum Bild: Dies ist das alte Hafengebäude. Laut Mark ist geplant, den Hafen zu vertiefen, so dass direkt dort Kreuzfahrtschiffe an einem Terminal anlegen können. Das wäre schon ziemlich cool.)

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    Wie Mark so sagte, entweder man hasst ihn oder man liebt es, es gibt nichts dazwischen... Alles, was auf die Insel kommt, wird hierher gebracht und alles, was man kauft, kauft man hier - auch als Großhändler. Es gibt eine Straße für Juwelen, eine für Stoffe, eine für Kochtöpfe... wir nehmen ein Tuktuk und los gehts... Hilfe!!!! Erst einmal aber fahren wir zur ältesten niederländischen Kirche von Colombo hoch auf dem Hügel von Pettah - 1749 erbaut und heute noch da... mit dem originalen Gestühl und Grabsteinen.

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    Wir sammeln Punkte, dass wir die lesen können. Aus dieser noch scheinbaren Oase der Ruhe geht es aber weiter, hinunter zum Markt... und mitten hinein. Ich sage mal so: Ägypten war nichts dagegen. Autos, Busse, Tuktuks, Menschen, mehr Autos, mehr Tuktuks, noch mehr Menschen, die riesige Wagen mit Waren hinter sich vor sich und neben sich transportieren... aber es funktioniert, es kracht nicht...

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    Weil wir sagen, dass wir gern kochen, schauen wir uns zuerst eine alte Markthalle der Briten an, dort gibt es zunächst viel Plastikzeugs, aber weiter hinten gehen wir dann durch reihenweise getrocknete Fische, dann kommen Kräuter und Gewürze, dann ein Obst- und Gemüsemarkt. Dort versichert Mark uns glaubhaft (und mit zunehmender Begeisterung), dass man aus so ziemlich jedem Gemüse hier ein fantastisches Curry kochen könne (und es diese Zutat so natürlich nur hier gäbe). Es gibt Woodapples, Tapioka, "Drumsticks", jede Menge Chilis, Turmeric (Kurkuma) und eine Art bittere Gurke und ach, so viele Gemüsesorten, von denen wir keine Ahnung haben... Bananen, sowohl die Früchte als auch die Blüten, viele Rübchen und so ein Zeugs ... Mark kauft uns dann sogar eine Guave und eine Mango - mjam! Und sogar Curryblätter gibt es in hunderterlei Art. Es duftet... irgendwie ...

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    Kurz nach 12.30 Uhr bringt uns Mark mit dem Tuktuk wieder ins holländische Hospital, wo wir im Fort Café (Visa sei Dank) bei Mirinda und Cola und Klimaanlage so langsam wieder ins Leben zurückkehren... Was Mark auch noch tut (und was eine gute Sache ist): Er verschafft uns einen Tuktuk-Fahrer, der uns für 10 Dollar, wann immer wir das wollen, zum Galle Face und auch bisschen weiter fährt und dann zurück zum Hafen. So sind wir sicher und alles ist organisiert. Das für keine 70 Dollar ist wirklich OK! Wir bummeln aber noch ein bisschen durch das Hospital. Jetzt Crab Cakes zu essen (die hier im "Ministry of Crab" sehr gut sein sollen), können wir uns nicht vorstellen, aber Getränke, freies WLAN (im Fort Café) und 'ne Toilette sind auch schon toll.

    Danach entdecken wir noch einen tollen Laden im Hospital-Komplex ("Barefoot", sehr zu empfehlen, von einer einheimischen Designerin, die Stoffe entwirft und in Dörfern im Landesinneren selber herstellen lässt), und kaufen Seide für Mama und Baumwolle für mich (der Plan ist, daraus einen Bettüberwurf zu nähen), bevor wir gegen 14 Uhr wieder aufbrechen und in "unser" vorverhandeltes Tuktuk steigen. Zuerst geht es zum Galle Face Green, zur Uferpromenade... hier wird gebaut - Shangrila, Sheraton... in ein paar Jahren ist hier echt was los... Auch heute ist es recht angenehm, es weht eine Brise vom Meer her, aber die Sonne sticht und es wahnsinnig heiß. Dann fahren wir noch um einige der zahlreichen Seen zum Parlament und zum Präsidentenpalast und bis zum Cinnnamon Green und zum buddhistischen Tempel mit dem Rolls Royce vor der Tür, von dem uns Herr Spilker in seinem Vortrag berichtete, bevor wir umdrehen und zurück zum Hafen fahren.

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    Das dauert dann aber... mittlerweile ist der Verkehr nochmals schlimmer geworden. Unser Tuktuk ist wenig und unser Fahrer kennt seine Maße eindeutig, aber manchmal geht gar nichts mehr... und meist steht dann ein uralter Laster neben uns. Feinstaubüberdosis... Gegen 15 Uhr sind wir (endlich!) wieder am Hafen. Dort geht es erst einmal in die TUI Bar - Maracujasaftschorle auffüllen und gegenüber @Maultäschle aus dem Forum angeben, was wir alles gemacht haben und ihren Berichten der TUI-Ausflüge lauschen. Mensch, man kann hier schon echt viel unternehmen!

    Nach etwa einer dreiviertel Stunde setzt unser Kreislauf dann wieder ein und wir gönnen uns einen klitzekleinen Burger auf dem Pooldeck und dann noch einen Kaffee unter Deck. Dann müssen wir aber wirklich erst einmal duschen und uns dieses Chaos von der Haut waschen. Witzig ist, dass oft die Frage kam, ob es in Indien nicht dreckiger ist. Kann ich so nicht bestätigen. Die Luft ist hier kriminell... ich schätze, es ist gut, dass es in Mumbai keine Tuktuks gibt. Ansonsten: Es ist faszinierend, wie die Singhalesen mit ihrer Vergangenheit umgehen. Auch die koloniale Herrschaft ist ein Teil dieser Vergangenheit und wird anerkannt - wie Mark meint, eine der Lektionen des Bürgerkriegs. Hoffentlich können die "Colomber" ihre Pläne umsetzen - es wird spannend sein, hierher zurückzukehren!

    Gegen 17 Uhr gehen wir dann in die TUI Bar zum Lesen und Leute gucken, danach geht's wie üblich ins Atlantik... Da wir uns nicht entscheiden können, ob wir das Sushi-Grade Thunfischsteak nehmen sollen oder doch das T-Bone-Steak, nehmen wir einfach beides (auch wenn die beiden Gänge jeweils gigantische Ausmaße haben). Und zudem plaudern wir wieder nett mit Peter und seiner Frau. Am Ende dann der Ritterschlag: Volkan bringt uns unaufgefordert, aber mit einem breiten Lächeln, auch noch die Mango-Charlotte mit eigenem Mango-Eis... und die ist wirklich lecker ("das wäre schade, wenn Sie das verpassen"). Eine weitere Sünde, die sich lohnt. Dann gehen wir gemeinsam zur Naschbar, wo uns unsere Tischnachbarn relativ unaufgeregt erzählen, dass sie auf der Costa waren - auf der fraglichen Costa. Die haben echt was erlebt! Gegen 21 Uhr gehen wir dann auf die Kabine - es war doch ein langer Tag....

  • Tag 11 +++ Do, 19.11.2015 - 5. Seetag

    Ausgeschlafen, dann ins Atlantik zum Frühstücken, dann in etwas Luftigeres schlüpfen und aufs Deck 14 A. Dort löst sich der Schatten dann aber gegen Mittag auf, so dass wir wieder im Ankelmannsplatz Asyl suchen. Dort wage ich mich zum ersten Mal ans Wokbüffet - also diese Garnelen auf die Minute braten, das können die Leute hier wirklich! Dann ein Eis und dann... ja, dann wird es schwer.

    Zuerst verziehen wir uns nach hinten in die Überschaubar am Heck, aber da ist es doch sehr laut. Am Promenadendeck und auch sonst ist aber die Liegenreserviereritis ausgebrochen... da ist nichts zu finden, auch weil Leute nicht nur ihre Liegen, etwa während sie Mittagessen gehen, reservieren, sondern weil z.B. ein Paar, wie wir beobachten, gleich 4 Liegen reserviert - zwei im Schatten, zwei in der Sonne, sowas!

    Nun, gegen 15 Uhr verziehen wir uns ein Stündchen auf die Kabine, um 16.30 Uhr sind wir dann wieder im Theater bei Herrn Spilker und seinem Vortrag über Langkawi.

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    Nach einem Wein in der TUI Bar (den wir mitnehmen ins Atlantik, da kennen wir ja nichts) werden wir namentlich gegrüßt - es gab heute nämlich wieder einen Drill der Mannschaft und unser Maitre d' hatte uns auf der Liste derer, um die er sich im Falle eines Falles kümmert. Nun, ... wir sind's zufrieden und fühlen uns gut aufgehoben. Das Prime Rib aus Kansas starb nicht umsonst und nach dem zweiten Gang plaudern wir auch wieder nett mit Peter und seiner Frau. Danach einen Kaffee in der Naschbar, dann mit einem Cocktail ins Theater - heute bekommen wir eine lustige Castingshow geboten. Danach bummeln wir noch ein wenig übers Schiff, gucken Sterne und den Mond und etwas Wetterleuchten, aber um halb 1 sind wir dann auch auf der Kabine.

  • @Katrin,
    unglaublich dein toller Reisebericht und echt spannend wie unterschiedlich man die Orte erlebt.
    Ich freue mich auf mehr...
    Tolle Fotos und tolle organisiert von Dir. Sag mir doch einfach wann euer nächster Urlaub los geht ;)
    LG
    Sabine

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    Leider vorbei:
    2013 Karibik MS 2
    2014 Silvester Kanaren mit Madeira und Marokko MS 3
    2015 Generalprobenfahrt MS 4
    2015 Dubai trifft Singapur + Asien mit Vietnam MS 1
    2016 Vorfreudefahrt MS 5
    2017 New York mit Bahamas

  • @katrinluise
    Hallo Katrin,

    vielen <3 -lichen Dank für diesen tollen Reisebericht! Der Anfang erinnert mich sehr an unsere letzte Reise und auf den Rest bin ich schon sehr gespannt. Den fahren wir 2017.

    Freue mich schon auf die Fortsetzung!

    LG COnny

  • Tag 12 +++ Fr, 20.11.2015 - 6. Seetag

    Wieder Zeitumstellung, wieder mal eine Stunde verloren... so langsam wird's dann aber .... wir wachen deshalb erst gegen 9 Uhr auf, gehen dann frühstücken und verkrümeln uns dann aufs Deck 14 A. Dort ist es heute herrlich. Es ist bedeckt, ein wenig windig... wir verbringen einen wunderbaren Tag... bis gegen halb 2 auf einmal Bewegung in die Menschen kommt und zwei Minuten später eine Durchsage des Kapitäns: "Meine Damen und Herren, es wird gleich ein starker Regen niedergehen, vielleicht möchten Sie hineingehen". Ja... das möchten wir - den das sind Sturzbäche, die uns der Monsun da von hinunterschickt.

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    Also in den Ankelmannsplatz, auf ein Salätchen und ein Eis und dann auf einen Kaffee in die Naschbar. Dann - business as usual - machen wir uns für Herrn Spilker fertig, der um 16.30 Uhr über Port Klang und Kuala Lumpur berichtet.

    Danach gehen wir ins Gosch, da uns die Karte des Atlantik heute nicht sonderlich angesprochen hat. Wir nehmen die Nordseekrabben mit Salat als Vorspeise, ich nehme sie mit Backkartoffel auch als Hauptgericht und Mama nimmt den Backfisch. Der erste ist kalt und zäh, aber als sie sich dann aber, als der Kellner fragt, ob alles passt, ein Herz fasst und bittet, ob sie auch einen knusprigen, heißen Backfisch bekommen könnte, ist diese zweite Portion nicht nur riesig groß, sondern auch noch gut. Vielleicht stand die erste schon ein wenig unter der Wärmelampe? Als Nachspeise nehme ich dann noch eine Mango Crème Brulée, die frisch abgeflämmt ist - und deshalb so heiß, dass ich mir am Schälchen 'ne Brandblase hole... Aber lecker. Dazu so viel leckerer Gosch-Wein, wie man nur trinken kann... Mensch, es gibt doch guten Wein an Bord (nur nicht im Atlantik :( )

    Dann noch ein Bummel übers Schiff und Sonnenuntergang-gucken, dann um 20 Uhr (endlich mal) zum Bingo in die TUI Bar (nun, knapp vorbei ist auch daneben) und dann entscheiden wir uns gegen Frau Lind und ihre Tatsachenromane und für Kino im Theater - es gibt "Ziemlich beste Freunde" und sogar Popcorn (süß und salzig!).

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    Danach noch in die "Blaue Welt Bar", wo es einen Solo-Abend der dünnen Sängerin gibt (nun, die Stimme ist leider nicht ganz so gut wie die derjenigen, die eher meine Figur hat, sie macht es aber trotzdem gut). Bei einem allerletzten Absacker an der TUI Bar treffen wir dann wieder unsere Frankfurter Freunde, die uns melden, dass wir im Atlantik vermisst wurden und der Maitre d' meinte "die Mädchen seien noch gar nicht da". Nunja... wir dürfen ja auch mal "fremdgehen" :)

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    Hatte ich eigentlich schon den Spruch der Woche verraten? Ich traf einen Herrn am Wasserspender (und da soll man ernst bleiben). O-Ton: "Ich sage Ihnen, diese Steine, die man in die Karaffe tun soll, ... da tun die Appetitzügler rein, damit TUI sparen kann". Ahaaaa! Also ich darf versichern, an Appetitlosigkeit leide ich hier an Bord nicht!

  • Tag 13 +++ Sa, 21.11.2015 - 7. Seetag (es summiert sich!)

    Huaaaaa.... Ausschlafen, aufstehen, frühstücken (Schal vergessen, Mist - er taucht aber wieder auf), Buch in die Bücherei zurückbringen und neues ausleihen, dann um 11 Uhr zur nautischen Fragestunde mit dem Kapitän.


    Dann ein wunderschöner Tag wie üblich auf Deck 14 A .... herrlicher Wind, Schatten, meine Güte... wir bewegen uns erst wieder zur Kaffeestunde (16 Uhr) hinunter... dann gehen wir aber mal zum Quiz von Frau Spilker, das ist ganz unterhaltsam, wenngleich auch schwierig. Wir melden dann auch gleich, dass wir das blöd finden, dass die beiden (also Herr Spilker mit seinen Vorträgen und Frau Spilker mit ihrem Quiz) sich sonst immer Konkurrenz machen... Nun, heute, so müssen wir lernen, wird es gar keinen Vortrag von Herrn Spilker geben, denn Frau Lind wird ihren gestrigen Vortrag wiederholen. Menno... Nun, dann machen wir uns schon fertig und gehen früh ins Atlantik.

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    Dort erwarten uns Luis (der vernachlässigte Weinkellner), Volkan und Manuel mit selbstgebastelten Blümchen und einem breiten Grinsen... Jaja... wir sind vermisst worden. Es gibt Rotbarbe, blauen Marlin und ein Matcha-Tee-Parfait. Dann auf einen Kaffee zur Offiziersmodenschau in die Naschbar und dann ins Theater, zur Loriot-Show... süß in 2-D inszeniert. "Die Ente bleibt draußen!" :)


    Und dann heißt es auch schon fertig machen für morgen, denn wir werden ja endlich wieder festen Boden unter den Füßen haben: Langkawi!

  • @katrinluise Ich muss schon sagen, wenn ich deine Berichte so lese, könnte ich meinen ich wäre gerade vor Ort. Toll fand ich deinen Bericht über Colombo, wo ich Anfang der 90er Jahre mal gewesen bin und da sah es dort nicht so schön aus. Ist somit sicher mal wieder eine Reise wert.
    Bin jetzt mal ganz gespannt was du so von Langkawi und Kuala Lumpur berichtest.
    Kann man eigentlich in Port Klang auch was unternehmen??

    LG, tauchtwas

    <3

  • Tag 14 +++ So, 22.11.2015 - Langkawi, Malaysia

    Heute steht Langkawi an - also 6 Uhr aufstehen, 7 Uhr frühstücken im Atlantik (und dabei das kleine Bötchen anschauen, das neben uns liegt, die "Ocean Victory", 'ne ganz 'ne kleine Yacht von einem Herrn aus Russland) und 8 Uhr von Bord. Man muss sagen: Die sind organisiert, die Malaysier...


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    Wir mögen das erste deutsche große Kreuzfahrtschiff sein, das hier anlegt, aber keine 2 m hinter der Gangway ist ein offizieller Geldwechsler, und auch Musikanten begrüßen uns hier wieder. Weiter hinten die Jetty runter (im Foto neben dem gelben Haus) ist ein Hotel, dort bitten wir den Bellman, uns ein Taxi zu bestellen. Das kostet uns 36 Ringitt bis zum Oriental Village, Festpreis - und das ist ein Stückel! 30 Min. sind wir schon unterwegs, durch den grünen Dschungel. Wir sehen Affen und Warane und Adler... es ist schon der Wahnsinn.

    Am Oriental Village, der Talstation der Seilbahn (einem Vergnügungspark) angekommen, treffen wir die richtige Entscheidung (anders als es z.B. die eben auch erst eingetroffenen TUI-Ausflügler tun können) und kaufen für 85 statt 20 Ringitt Expresstickets. So können wir direkt, ohne jede Schlange und mit Vorzugsbehandlung direkt hochfahren (sonst hätten wir jetzt noch eine Stunde warten müssen, hier ist es voll). Und oben geht es auch sofort weiter zur Bergstation (und später auch runter). Das ist echt praktisch und viel wert - vor allem bei diesem Wetter! Was die Seilbahn angeht: Qualität von Doppelmayr aus der Schweiz!

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    Oben wagen wir dann den Abstieg (das ist das perfide, man muss zuerst runter, später hoch) zur Skybridge (kostet nochmals 5 Ringitt extra) - das ist anstrengend (viele Stufen, aber machbar, auch für Mama), zudem wird aber derzeit eine weitere Seilbahn gebaut, die hoffentlich bald fertig ist.

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    Das Ganze lohnt - es ist beeindruckend! Der Ausblick ist fantastisch!

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    Unten kommt dann die Hitze und die Anstrengung doch etwas hammerhart und wir brauchen zwei Dosen süßes Etwas, bevor wir wieder halbwegs einsatzfähig sind. Wir nehmen dann wieder ein Taxi und das fährt uns für 40 Ringitt praktisch direkt aufs Schiff, wo wir um 14 Uhr wieder eintreffen.

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    Dort nehmen wir dann im Ankelmannsplatz noch einen Salat (Kalium-Spiegel!) und gehen dann - glücklich, aber geschafft - duschen. Wir wollen um 17 Uhr ja das Ablegen mitbekommen - heute mal im Hellen und bei den hübschen Inseln sicher ganz nett. Da es dann doch noch einige Ausflugsbusse gibt, die zu spät kommen, dauert es dann auch etwas, bis wir ablegen, aber gegen 18 Uhr legen wir dann schließlich ab. Die Abfahrt ist dann auch sehr hübsch.

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    Danach geht's natürlich ins Atlantik; es gibt Rib Eye Steak. Danach sind wir eigentlich etwas müde, aber wir gehen dann doch noch ins Theater, zur Beatles Forever Show - und die ist so toll, wir sind beeindruckt. 30 Songs, super gemischt, arrangiert, miteinander in Bezug gesetzt und vor allem Beatrice Forler, die etwas stabilere Sängerin, ist sooo toll!

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  • @katrinluise Ich muss schon sagen, wenn ich deine Berichte so lese, könnte ich meinen ich wäre gerade vor Ort. Toll fand ich deinen Bericht über Colombo, wo ich Anfang der 90er Jahre mal gewesen bin und da sah es dort nicht so schön aus. Ist somit sicher mal wieder eine Reise wert.
    Bin jetzt mal ganz gespannt was du so von Langkawi und Kuala Lumpur berichtest.
    Kann man eigentlich in Port Klang auch was unternehmen??

    LG, tauchtwas

    Langkawi siehe oben, das hat uns gut gefallen, KL folgt... das hat mich ein bissel ratlos zurückgelassen (und mit einem ziemlichen Husten). :)

  • Hallo , Weltklasse Bericht inkl Photos ! Colombo hat einen schönen Hafen , nur wir lagen eben an einem desolaten liegeplatz ! Danke und weiter so bitte gruss

    MS 2 - TRANSATLANTIK 2011 KOMBIREISE
    MS 2 - ANTALYA - TRIFFT DUBAI 2012 MIT BAHREIN
    MS 2 - TRANSATLANTIK 2013 KOMBIREISE
    MS 3 - KANAREN MIT MADEIRA UND AGADIR 2014
    MS 1 - DUBAI TRIFFT SINGAPORE MIT VIETNAM 2015
    ARTANIA NOVEMBER 2016 PARADIESINSELN - ORIENT - SUEZKANAL - GENUA
    MS 6 - NEW YORK TRIFFT JAMAIKA 2017
    MS 3 - ASIEN MIT SINGAPORE 2019
    MS 3 - SINGAPORE-HONGKONG-SINGAPORE 2019
    ARTANIA 2020 - TRAUMINSELN & METROPOLEN VON WELT 2020

    MS 1 - BLAUE REISE PANORAMAFAHRT KIEL/KIEL 2020 MIT STOCKHOLM UND TURKU

    MS 1 - MITTELAMERIKA 2021 - LEIDER ABGESAGT !

    ARTANIA 2021 - OSTSEE VOM FEINSTEN

    MS HERZ - KAPSTADT BIS GRAN CANARIA MIT PORT ELIZABETH 2022 LEIDER ABGESAGT !

    MS 2 - KARIBISCHE INSELN 2 - 2022

    AMERA - SÜDSEEZAUBER-SYDNEY - PUERTO VALLARTA 2023

    AMERA - MACHU PICCHU - PANAMAKANAL, KARIBIK, NEW YORK , BREMERHAVEN 2024

  • Ich bin hin und weg und plane gerade in Gedanken meine

    nächste Kreuzfahrt.....gibts diese 2017???

    Wahnsinnig schöne Bilder hast du gemacht... ich bin schwer beeindruckt.

    DANKE und ein schönes Wochenende

    LG Anne :huhu:

  • Ich bin hin und weg und plane gerade in Gedanken meine

    nächste Kreuzfahrt.....gibts diese 2017???

    Wahnsinnig schöne Bilder hast du gemacht... ich bin schwer beeindruckt.

    DANKE und ein schönes Wochenende

    LG Anne :huhu:

    Ja, die Route (plus zwei weitere Häfen in Indien) wird wiederholt!

    LG, Katrin

  • Tag 15 +++ Mo, 23.11.2015 - Port Klang (Kuala Lumpur), Malaysia

    Gegen 7 Uhr biegen wir in den Kanal ein, der den Hafen von Port Klang einfasst. Und den fahren wir dann noch ne Stunde entlang... ein Riesen Dingen, dieser Hafen. Wir begehen dann den Fehler, nach dem Frühstück (es gibt wieder mal eine "lange Leine vor dem Kaffeeautomaten" :) ) direkt aufs Promenadendeck zu gehen, wo wir das Ausschiffen erwarten wollen. Nun, ich sage mal, das ist bei 34 Grad und gefühlten 90 Prozent Luftfeuchtigkeit keine so super Idee. Aber wir wollen ja raus... also durch das schicke Boustead Cruise Center, wo man auch direkt Geld tauschen kann und wo es einen Kiosk gibt, wo man Fixpreistickets für Taxen für verschiedene Destinationen kaufen kann. Alles gewohnt malaiisch-gut organisiert - und das Empfangskomitee ist auch schon da :)

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    Wir fahren also nach Port Klang (Pelahuban Klang) zur Endstation des KTM Komuter-Trains, der uns zu den Batu Caves bringen soll. Kostenpunkt: 40 Ringitt. 20 Min. später sind wir da und kaufen uns für den riesigen Preis von 5,40 Ringitt je ein Ticket zu den Caves.

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    Die Züge kommen aus China, sind modern, es gibt extra-Waggons für Frauen und gefühlte 3 Grad Innentemperatur.

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    Wir fahren auch durch KL, wie jeder hier Kuala Lumpur nennt, und sehen auch die Petronas Towers und den Fernsehturm. Man kommt also durchaus "rum" und sieht ein wenig von der Stadt.

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    Es dauert dann aber doch fast 2 Stunden, bis wir bei den Batu Waves ankommen (zurück dauert es nur etwa 1.5 Stunden)... Dort nutzen wir die Behindertentoilette (denn die hat nicht nur ein Loch im Boden, wie bei den anderen!) und machen uns auf den Weg - es ist aber alles etwas anders als gedacht, mehr ein Jahrmarkt als ein Tempel.

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    Ich entscheide dann, dass ich den Aufstieg allein wage, denn die Stufen sind unbequem, sehr steil und es ist einfach verdammt heiß... auf dem Weg lerne ich nicht nur jede Menge Makaken kennen, sondern auch noch Papa Joe, einen alten Japaner.. Wir schleppen uns gemeinsam hoch und scheuchen die doofen Affen weg... Joe raunt mir oben nur zu, er würde mich mitnehmen in die Dark Cave, in die dunkle Höhle... Na, als wenn ich mit alten Japanern in dunkle Höhlen ginge... aber er will mir was zeigen - und zahlt dafür für mich sogar noch 5 Ringitt extra (Mama hat meine Tasche unten behalten, super Sache). Wenn man durch eine Höhle geht, hat man einen super Ausblick auf die Petronas Towers... ahaaaa.... !

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    Nun, ich gehe weiter hoch... nach der dritten Treppe und der dritten Höhle (wo eine Amerikanerin zusammenklappt) gebe ich dann aber auf - hier ist es so feucht, dass man Gefühl hat, dass es regnet in den Höhlen... Die sind schon ziemlich gewaltig!

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    Also wieder runter.... und dort unten einen Eistee, der so furchtbar schmeckt, dass man denkt, er bestünde nur aus E-Nummern.... , aber nun, Flüssigkeit tut Not. Danach gehen wir noch einmal um den Berg herum, aber der linken Seite gibt es noch eine kleine Höhle mit Figuren, die ist hübsch gemacht und relativ kühl (5 Ringitt Eintritt, dafür sieht man aber jede Menge nette Figuren, die das Leben von Vishnu und seinen gefühlten fünfzig Avataren zeigen - alle sehen übrigens aus wie Leslie Mandoki).

    Mit dem Zug um 13 Uhr fahren wir dann aber retour, wieder durch "KL", gegen viertel vor 3 Uhr sind wir wieder in Pel. Klang. Dort teilen wir uns ein Taxi mit einem jungen Paar vom Schiff, die mit dem Zug nach KL gefahren sind und dort (mit dem im Forum kursierenden Plan) zu Fuß unterwegs waren (Achtung, wegen Bauarbeiten am Bahnhof nicht unproblematisch, es ist wohl ein ziemliches Abenteuer, die Stadtautobahn zu überqueren) und sind gegen 15.30 Uhr, nachdem wir noch ein bissel das kostenfreie Wifi genutzt haben, wieder auf dem Schiff.

    Dort nutzen wir die diesmal sehr ausgedehnte Kaffeestunde im Ankelmannsplatz und erholen uns langsam... Dann auf die Kabine, duschen und erfrischen, dann ins Atlantik, auf ein bissel Hummer und ein bissel mehr Käsebüffet (arg schafslastig für Mama, aber grad richtig für mich - Highlight: der Soumatrain) und am Ende schwatzt uns Volkan wieder einen Armagnac auf...

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    Ich kann mit meinen "wer so gierig ist, dass er drei Teller transportieren muss (nun, einen für die Mama), muss das auch mit Stil tun" sogar punkten. Danach auf einen Drink an die Naschbar, dann wollen wir in der TUI Bar eigentlich nur nachfragen, was genau ein Singapore Sling ist... das lässt sich der Chef natürlich nicht nehmen, das recherchiert er sofort genau (Gin, Angostura, Benedictine, Cherry Heering, ... ) und bietet uns an, den für 4 Euro mal auszuprobieren. Na, da sind wir dabei - so schlimm schmeckt das Ganze dann nicht.

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    Danach auf die Kabine mit einem Drink, schreiben und dies und das tun ... die ESC-Show aus dem Theater schauen wir uns im TV an. Morgen geht's nach Singapur, da müssen wir vorbereitet sein!


  • Dort geht es erst einmal in die TUI Bar - Maracujasaftschorle auffüllen und gegenüber @Maultäschle aus dem Forum angeben, was wir alles gemacht haben und ihren Berichten der TUI-Ausflüge lauschen.

    @katrinluise und wie Ihr angegeben habt :P
    Ich bin übrigends hin und weg von Deinem Reisebericht und den fantastischen Bildern......Superspitzenklasse :thumbsup:

    Natürlich allen Heimkehrern ein herzliches Willkommen.
    Ich mußte fast 1 Woche mit dem Jetlag kämpfen,echt doof wenn man zwischen 1 und 2 Uhr nachts topfit ist und nicht mehr schlafen kann :wacko:

    Ansonsten traumhafte Reise,schön ein paar Foris persönlich kennengelernt zu haben und mal das ein oder andere "Schwätzle" gmacht haba, gell @Enny

    LG Tanja

  • Hallo @katrinluise,

    eine Kurzversion von Aschenputtel (für die Eingeweihten sag ich nur "OKEE").


    Ja, da fällt mir nur eines ein: "Ich bin sou scheein!" Wir haben uns totgelacht!!

    Wow dein Bericht ist bisher supergenial! Mumbai hat mich sehr beeindruckt. Hoffentlich komme ich auch mal in diese Richtung des Erdballs!

    Ich freu mich auf die Weiterfahrt!

    Grüßle
    Sonja