Wunderschöner Reisebericht ![]()
und megatolle Fotos!!
Auch bei mir steht so eine Reise ins Nordland ziemlich weit oben auf meiner Wunschliste ![]()
Freu mich auf deine Fortsetzung
Lg silvanna
Wunderschöner Reisebericht ![]()
und megatolle Fotos!!
Auch bei mir steht so eine Reise ins Nordland ziemlich weit oben auf meiner Wunschliste ![]()
Freu mich auf deine Fortsetzung
Lg silvanna
Vielen Dank für die vielen positiven Rückmeldungen. Das motiviert mich doch, gleich weiterzuschreiben
. Wundert euch nicht, dass ich jetzt einen Tag überspringe. Aber ich habe mir überlegt, über die Schiffstage erst am Ende eine Zusammenfassung zu schreiben.
Honningsvag, 22.06.2015
Am Vortag überquerten wir um 12.55 Uhr den Polarkreis. Eine Polarkreistaufe blieb uns zum Glück erspart. Ab diesem Zeitpunkt wollte die Sonne einfach nicht mehr untergehen und man hatte gar keine Lust mehr ins Bett zu gehen.
Auf unserem Weg nach Honningsvag passierten wir bereits mit dem Schiff das Nordkapplateau.
Um 17.00 Uhr erreichten wir Honningsvag.
Einfach toll dein Bericht, erinnert mich gleich an unsere Fahrt im letzten Jahr.
Und wie man sieht, hattet ihr auch so schönes Wetter. (Habt ja auch dem Troll an der Nase gedreht
)
Leider sollten wir die Tenderkarten für den über TUI gebuchten Transfer zum Nordkap erst um 19.45 Uhr erhalten. Keine Ahnung, wie das System bei der Zuteilung der Transferzeiten ist. Ich hatte unsere Ausflüge nämlich schon gleich nach dem Buchungsstart im Internet reserviert. Also machten wir es uns erst einmal noch in der Himmel & Meer Lounge gemütlich und beobachteten ängstlich die Wetterlage. Noch sah es ganz gut aus. Aber leider zog sich der Himmel immer mehr zu, genau wie es meine Wetter-App vorausgesagt hatte: bewölkt und Regenschauer. Als wir dann endlich um 19.55 Uhr in unser Tenderboot stiegen, regnete es heftig. Am Anleger wurden schon Regenumhänge verteilt. Die arme Crew, die bei diesem Wetter draußen stehen musste. Wir durften wenigstens in den trockenen Bus steigen. Auf dem Weg zum Bus passierten wir einen riesigen Troll vor einem Souvenir-Shop. Einen Versuch war es wert. Also tätschelte mein GöGa noch im Vorbeigehen die Nase des Trolls. Bei diesem Ausflug handelte es sich um einen Transfer ohne Reiseleiter. Zu unserer Freude stieg aber unsere Fitness-Trainerin Diana mit ein und sprach ein paar Begrüßungsworte. Anschließend wurde eine CD mit Infos zum Nordkap eingelegt. Während der ganzen Fahrt (50 Minuten) wollte es einfach nicht aufhören zu regnen. Fotos durch das Busfenster waren wegen der vielen Regentropfen unmöglich. Der Dame vor mir tröpfelten selbst im Bus schon Regentropfen auf den Kopf. Die Stimmung sank auf den Nullpunkt. Aber ihr werdet es nicht glauben. Als wir am Nordkap ausstiegen, riss der Himmel auf und die Sonne drängelte sich zwischen die Wolken. Ein Dank an meinen GöGa und den Troll
! Während unseres 90-Minütigen Aufenthaltes konnten wir die eindrucksvolle Natur rund um die berühmte Weltkugel windstill und trocken mit vereinzelten Sonnenstrahlen genießen. Es war sagenhaft. Vorteil des späten Transfers war gewiss, dass sich nicht mehr ganz so große Touristenmassen um die Kugel drängelten. Trotzdem war es nicht möglich, ein Foto zu knipsen, auf dem nicht mindestens eine fremde Person mit anwesend war. Da muss man halt an so einer Touristenattraktion mit leben.
Schnell wurden in der Nordkaphalle noch ein paar Postkarten an die Lieben daheim geschrieben und viel zu schnell war unser Aufenthalt von 90 Minuten leider schon wieder vorbei. Einen späteren Transfer zurück wollten wir nicht riskieren, da uns die Abfahrtszeit bereits bei der Hinfahrt mitgeteilt wurde und wir nicht wussten, wann die letzten Busse zurückfahren. Wir gehörten ja schließlich schon zu den späten Transfers. War auch gut so, denn auf der Rückfahrt hatten wir ein Riesenglück mit unserem Busfahrer, der mehrmals zum Fotografieren für uns anhielt. So bekamen wir auch noch Rentiere, Stockfisch und schöne Landschaften vor die Kamera.
Insgesamt war dieser Ausflug super gelungen. Zu dem teuren Transferpreis von 79,00 € pro Erwachsener ist noch anzumerken, dass ein Lektor hierzu in einem Vortrag ausführte, dass TUI von diesem Preis schon eine Mautgebühr in Höhe von 30,00 € pro Person für die Benutzung der Straße zum Nordkapplateau abführen müsste und man diese Maut auch bei eigener individueller Anreise pro Person zahlt.
Danke für die tollen Fotos. Am besten hat mir die Frau mit Kind gefallen. Ich freu mich auf die Fortsetzung.
LG Enix
Sehr schöne Fotos. Mit gefällt auch das letzte "Sonnenuntergang" ![]()
Spitzbergen, 24.06.2015
In unserem heutigen Zielhafen - Longyearbyen auf Spitzbergen - legte unser überpünktlicher Kapitän schon um 8.30 Uhr an. Bis zu unserem über TUI gebuchten Ausflug "Fossiliensuche auf Spitzbergens Gletschermoränen" war noch ein bisschen Zeit, sodass wir in Ruhe unser Frühstück im Atlantik genießen konnten. Unser Ausflug startete um 11.00 Uhr mit einem kurzen Bustransfer an den Ortsrand von Longyearbyen, wo unsere Wanderung beginnen sollte. Dort wurden wir von unserem norwegischen Tour Guide in Empfang genommen, der - zur großen Enttäuschung unserer Rezeptionistin Elisabeth, die eigentlich als Übersetzerin die Tour begleitete - Deutscher war. Da in Longyearbyen außerhalb des Ortes die Gefahr besteht, auf einen Eisbären zu treffen, war es ganz normal, dass unsere Wanderung von zwei bewaffneten Eisbärwächtern und vier Huskys begleitet wurde. Unsere 3-stündige Wanderung (Hin- und Rückweg incl. ca. 1-stündiger Aufenthalt am Zielpunkt) führte uns über Geröllfelder, Bachläufe und Schneefelder hinauf bis an den Ausläufer einer Gletschermoräne. Dort standen dann für die Gruppe Hammer bereit, sodass sich das Geröllfeld schnell in ein Arbeitslager verwandelte und alle eifrig die Steine bearbeiteten mit dem Ziel auf ungewöhnliche Fossilien zu stoßen. Uns interessierten an diesem Ausflug nicht wirklich die Fossilien sondern die Natur auf Spitzbergen und in dieser Hinsicht war die Wanderung auch gelungen, zumal unser Tour Guide viele Informationen zum Leben auf Spitzbergen vermittelte. Wer an solch einer Wanderung auf Spitzbergen teilnehmen möchte, sollte aber auf jeden Fall trittsicher sein und über ein wenig Kondition verfügen, da der Weg schon ein bisschen abenteuerlich ist. Als wir mit unserer Gruppe im Gänsemarsch hintereinander in einer lagen Schlange bergab über ein Schneefeld - immer mit der Hacke zuerst in die Fußstapfen seines Vordermannes tretend (um ein Abrutschen zu Vermeiden) - zurückstapften, fühlten wir uns wie auf einer Expedition.
Einen Eisbären haben wir übrigens - außer den ausgestopften im Souvenir-Shop und den auf dem Warnschild im Hafen - nicht gesichtet.
Den Shuttlebus zurück zum Hafen haben wir anschließend nicht in Anspruch genommen, da wir ja noch den Ort erkunden wollten. Auf unserem Fußweg zurück passierten wir die nördlichste Schule, den nördlichsten Kindergarten, die nördlichste Kirche und den nördlichsten Friedhof und landeten schließlich in der kleinen und sehr übersichtlichen Shopping Mall. In einem Pub gönnten wir uns ein Bier. Ich musste schließlich noch eine Postkarte an unsere Tochter schreiben. In diesem Pub (den Namen weiß ich leider nicht mehr, aber so viele Kneipen gibt es in der Einkaufsstraße auch nicht) gab es übrigens freies WLAN. Das hab ich aber leider erst gemerkt, als wir schon wieder aufbrechen wollten
.
Lustig sind die vielen für uns untypischen Warnschilder wie "Achtung Eisbären", "Achtung Schneescooter" und "Waffen verboten" (Dieses Schild hängt ausgerechnet am Eingang der Bank).
Als wir aufs Schiff zurückkehrten, dachten wir eigentlich, dass wir an diesem Tag schon viel gesehen und erlebt hätten, aber unser Kapitän wollte das ganze doch noch toppen. Statt um 18.00 Uhr den Rückweg anzutreten führte er uns noch weiter durch den Isfjord. Nach 1 1/2 Stunden erreichten wir einen Gletscher und ein Tenderboot fuhr raus, um im Wasser treibendes Gletschereis für uns zu fischen. Es war ein tolles Schauspiel vor einer sagenhaften Kulisse. Vor allem riss der bis dahin dauerhaft bewölkte Himmel auf und wir konnten von der traumhaft schönen Landschaft noch tolle Fotos schießen. An diesem Abend konnten dann alle Gletschereis in ihren Whiskys genießen. Es war mal wieder ein rundum gelungener Tag ![]()
Moin Moin, wunderschöne Aufnahmen hast Du da gemacht, Danke dafür
LG Enix
Wow - das erste Mal, dass ich Bilder von Spitzbergen sehe!
Total beeindruckend - vielen Dank!
LG
Monika
Tolle aufnahmen von Spitzbergen!!!!
Bei der Wanderung ging es ja doch recht steil bergauf/ab. Hat eigentl. irgendjemand was fossilähnliches gefunden?
Tolle Aufnahmen und echt schön das der blaue Himmel sich noch zeigte.
Ich bin begeistert
VG von der Michi,
die gern noch mehr Bilder sehen würde, denn Spitzbergen ist hier noch nicht so vertreten.
Griaß Di @Muesi
tolle Bildchen, danke dafür.
Leider bringe ich mein Mädchen nicht dorthin, die mags lieber warm.
Ich bin ja so was von beeindruckt
und das alles werden wir auch nächstes Jahr sehen können ![]()
Liebe Grüße
Senne
Schöne Bilder, vor allem die zwei Sektgläser vor dem Panorama
Beim Bären hätte ich als Ladenbesitzer ein Schild mit der Aufschrift "Vorsicht der beißt" angebracht
.
LG Tibby
Vielen Dank für diesen schönen RB und die tollen Fotos - insbesondere von Spitzbergen.
Dort würden wir auch gerne noch mal hin - dieses Jahr hat es ja "nur" bis zum Nordkap gereicht ![]()
VG Sven
Was für tolle Bilder! Da steigt meine Vorfreude auf unsere Tour ab 1. August!!!
danke für deinen Bericht und die wunderschönen Landschaftsfotos!
toll, dass ihr das Abenteuer "Expedition" gewagt habt, so dass ihr uns in Wort und Bild daran teilhaben lassen konntet! Dieses Abenteuer wagt nicht jeder!
Hallo Maischo,
da hast du Recht. Die Tour war auch nicht "ohne". Wir haben später auf dem Schiff von vier Mitreisenden gehört, die die Wanderung abgebrochen haben.
Hallo Michi (Dünung),
man konnte tatsächlich Fossilien aus den Steinen herausklopfen. Ein besonders schönes Exemplar siehst du auf dem Foto unter dem Husky-Bild. Man kann da einige Blätter im Stein erkennen. Aufgrund deines besonderen Wunsches hier noch ein paar Fotos von Spitzbergen:
Auf den folgenden beiden Bildern erkennt man, dass Longyearbyen als Bergarbeiterstadt gegründet wurde.
Jetzt noch Fotos von der nördlichsten Schule und dem nördlichsten Friedhof:
Und zum Schluss noch etwas vom Ort:
Ganz toller Reisebericht und super schöne Fotos! Ist ja eine faszinierende Landschaft! Vielen Dank fürs mitnehmen!
grüsse Katy
Alta, 26.06.2015
In Alta legten wir um 11.00 Uhr direkt am Flughafen an.
Zunächst konnte man noch ganz normal das Schiff verlassen. Ca. 2 Stunden Später musste aufgrund der Gezeiten getendert werden. Wir hatten uns an diesem Tag für den organisierten Ausflug "Staudamm und Energieanlage des Alta Canyons" entschieden, der um 14.30 Uhr startete. Auf unserer Busfahrt zum Alta-Wasserkraftwerk (ca. 50 Minuten) hielten wir an einem Aussichtspunkt, von dem wir einen tollen Blick auf den Alta-Canyon genießen konnten.
Nach einem 1-stündigem Aufenthalt am Kraftwerk (mit Film und Führung) machten wir uns wieder auf den Rückweg und erhielten noch eine kurze Stadtrundfahrt durch Alta, bei der wir auch einen Blick auf die Nordlichtkathedrale werfen konnten.
Insgesamt war der Ausflug sehr informativ und interessant. Wir waren auch froh, dass wir nicht lediglich auf Eigeninitiative den Ort erkundet haben, da dieser - außer die Nordlichtkathedrale - wohl nicht wirklich spannend war. Außerdem hätten wir aufgrund der weiten Entfernung zwischen Hafen und Ort (ca. 4,5 km) den von TUI angebotenen kostenpflichtigen Shuttlebus (7 € pro Person) in Anspruch nehmen müssen. Uns hätte ja anschließend noch eine Wanderung auf den Berg Komsafjell gereizt. Aber da unser Ausflug erst um 18.15 Uhr endete, wir die Entfernung vom Hafen bis zum Ausgangspunkt der Wanderung nicht einschätzen konnten und es um 21.30 Uhr "Alle Mann an Bord" hieß, entschieden wir und doch lieber, auf die zusätzliche Wanderung zu verzichten. Ich bin schon gespannt, ob vielleicht jemand anderes hier im Forum über den Ausflug "Wanderung auf Altas höchsten Berg" berichtet. Wir genossen dann in Ruhe unser Abendessen im Atlantik und konnten dadurch pünktlich ab 22.00 Uhr das Auslaufen aus dem Hafen und die Fahrt durch den schönen Fjord verfolgen.
Tromso, 27.06.2015
Auch in Tromso legte die Mein Schiff 1 außerhalb des Stadtzentrums (ca. 4 km entfernt) an. Wir entschlossen uns daher, den kostenpflichtigen Shuttleservice (7 € pro Person für eine unbegrenzte Anzahl von Fahrten) in Anspruch zu nehmen. Gleich um 9.00 Uhr starteten wir mit einem der Busse, die in der Zeit von 9.00 - 17.00 Uhr im regelmäßigen Pendelverkehr ins Zentrum der Stadt (Ronald Amundsen Statue) verkehrten. Wir erkundeten zunächst das wunderschöne Stadtzentrum und den Hafen und wanderten anschließend über die ca. 1 km lange Tromso-Brücke bis zur Eismeerkathedrale, die wir auch von innen besichtigten (40 NOK pro Person).
Danach ging es noch zu Fuß weiter zur Talstation der Seilbahn Fjellheisen. Da wir den 418 m hohen Hausberg Storsteinen dann doch nicht zu Fuß erklimmen wollten, fuhren wir mit der Seilbahn hinauf (150 NOK pro Person). Dort oben bot sich uns ein sagenhafter Blick hinunter auf die Stadt, die Tromso-Brücke, die Eismeerkathedrale, die Mein Schiff 1, die Costa Pacifica (die neben uns im Hafen lag) und die tolle Landschaft.
Bei klarer Sicht ist dieser Ausflug auf den Berg unbedingt empfehlenswert. Übrigens, für alle Internetsüchtigen unter uns, in der Bergstation der Seilbahn gibt es freies WLAN. Dieses Mal habe auch ich es rechtzeitig gemerkt. Auf unserem Rückweg zum Shuttlebus haben wir es noch einmal versucht, das Innere des Doms zu besichtigen (an Samstagen für Besichtigungen geschlossen), da dort grad eine Hochzeit war. Als die letzten Hochzeitsgäste die Kirche verließen, wurden die Türen jedoch gleich wieder verschlossen, sodass wir leider keinen Blick in die Kirche erhaschen konnten.
Insgesamt hat uns die Stadt sehr gefallen und ist auf jeden Fall eine Reise wert.