Reisebericht Östliches Mittelmeer mit der MS5 vom 09.05-23.05.2025

  • Tja, eigentlich wäre ich jetzt auf dem Schiff. Auf der 5. Heute. Jetzt. In diesem Moment. Vielleicht schon im Bett mit offener Tür und das Meeresrauschen würde mich in den Schlaf wiegen. Vielleicht auch auf der Veranda. Und wenn letzteres, wahrscheinlich hundemüde, aber glücklich. Wir hätten gerade in Heraklion abgelegt und hätten Kurs auf Alexandria genommen.

    Aus bekannten Gründen wurde die Reise ja abgesagt. Wir haben die 10% Entschuldigungsrabatt genommen und für 2027 neu gebucht. Im Oktober 2027 geht es dann wieder ins Mittelmeer: "Ägypten, Inselglück und La dolce vita" ab Heraklion bis Palma. Noch 532 Tage.......

    Also habe ich mir gedacht, um die Wartezeit auf die neue Reise zu verkürzen und um nicht ganz so traurig zu sein: Schreibe ich halt einen Reisebericht von der letzten Kreuzfahrt und schwelge nochmal in Erinnerungen. Da müsst ihr jetzt durch. So! Und Urlaub habe ich jetzt trotzdem und somit Zeit.

    Einmal editiert, zuletzt von Felicitas11 (11. Mai 2026 um 08:25)

  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • Die Vorgeschichte

    Wir hatten im Mai 2024 unsere erste Kreuzfahrt mit der Mein Schiff-Flotte gemacht. Nachzulesen in meinem Fazit unserer ersten Reise. Am letzten Seetag saßen wir morgens mit einem Käffchen auf der Veranda und starrten leicht wehmütig auf die Heckwelle, als das Mamchen die erlösende Frage stellte: "Na Kind, wollen wir noch eine machen?" Als liebendes Kind gibt es da natürlich nur eine vernünftige Antwort : "Ich glaube, das Bordreisebüro hat noch 10 Minuten offen." Da es einige Parameter zu erfüllen gab (Vip 1 für die Mama, Verandakabine für mich und eine Route mit möglichst vielen alten Steinen für uns beide), wurde es diese Reise.

    Unser Reiseverlauf: Heraklion-Rhodos-Limassol-Piräus-Souda-Heraklion-Santorin-Piräus-Tarent-Korfu-Heraklion.Wir kennen, außer Tarent, alle Häfen. Aber die meisten alten Steine gehen wegen Großartigkeit auch nochmal.

    2 Mal editiert, zuletzt von Felicitas11 (21. Mai 2026 um 08:20)

  • Der Vortag

    Ich packe entspannt, packe wieder um, werfe dann noch einmal die geplante Kleiderordnung über den Haufen und packe neu. Die Kofferwaage sagt 21,6 kg. Hmm, dann gibt es wohl für die lieben Daheimgebliebenen nur ganz, ganz klitzekleine Mitbringsel.

    Nachmittags fahre ich zum Flughafen und checke im Steigenberger Airport Hotel ein. Später hole ich das Mamchen vom Bahnhof ab. Da wir einen extrem frühen Flug bekommen haben und das Mamchen nicht in Berlin lebt, erschien uns das als die stressfreieste Option. Tja, das Steigenberger. Eigentlich mag ich die Kette…. Ich habe extra ein Superior Zimmer gebucht, wegen der Kaffeemaschine. Die Maschine ist weder sauber noch gibt es genügend Kaffeekapseln. Das Abendessen im hoteleigenen Restaurant ist überteuert und nicht wirklich lecker. Das schrägeste ist aber: Wir haben nur eine Zimmerkarte, die auch für den Strom im Zimmer und die Benutzung des Fahrstuhls nötig ist. Meine Bitte um eine zweite wird abgelehnt. Also immer, wenn ich zum Rauchen nach unten fahre, sitzt das arme Mamchen im Dunkeln. Aber egal, wir haben ein gemütliches Bett und am nächsten Morgen den kürzesten Weg aller Zeiten zum Flughafen.


    Tag 1: Heraklion

    Es geht looos! Kurz vor 6 fallen wir aus dem Hotel raus und in den Flughafen rein. Kofferaufgabe, Fast-Track-Sicherheitskontrolle, obligatorischer Cappuccino am überteuerten Kaffeestand. Im Flieger haben wir tatsächlich mehr Beinfreiheit und Mamchen lässt mich nicht am Fenster sitzen!!!!

    Nach 2,40 Stunden landen wir in der brütenden Hitze von Heraklion. Transfer zum Schiff klappt reibungslos und bei der Ankunft am Schiff schlendern wir an der Schlange entlang zum Suiten-Check-In. VIP 1 Tarif sei Dank!

    Gegen 13.30 Uhr sind wir auf dem Schiff und spazieren erstmal ins Tag-und-Nacht-Bistro für ein kühles Getränk und einen Snack. 14.30 Uhr ist die Kabine fertig. Voila: Verandakabine 7195 – ein Traum. Es ist schon ein wenig wie nach Hause kommen. Die Veranda ist sogar größer als die von Deck 9. Hängematten-Probe-Liegen, Test der Kaffeemaschine, Probe-Waffel-Essen im Anckelmanns (Jippieh, es gibt Birne-Helene-Eis!)

    Dann auspacken und einrichten. Warum bekomme ich eigentlich immer den kleineren Schrank?? SNRÜ im Diamanten und Abendessen im Atlantik Klassik. Das Ablegen erleben wir auf der Veranda: Gänsehaut und Vorfreude und Abenteuerlust.

    3 Mal editiert, zuletzt von Felicitas11 (13. Mai 2026 um 23:51)

  • Tag 2: Rhodos

    Wir genießen ein köstliches Frühstück in der Großen Freiheit mit Mamchens heiß geliebten Artisanbrot. Lachs muss man diesmal extra ordern – naja, Luxusproblem. Anschließend nehmen wir auf der Veranda Platz und beobachten das Einlaufen des Schiffes in den Hafen von Rhodos. Gegen 11 Uhr wird das Schiff freigegeben und wir schieben uns mit gefühlt tausenden Menschen von den Fahrstühlen zum Ausgang.

    Für 13 Uhr habe ich über Hellenic Heritage Tickets für den Großmeisterpalast gebucht. Mittlerweile kennen wir uns in Rhodos Stadt ja ganz gut aus. Dachte ich. Trotzdem irren wir erstmal durch die Altstadt und finden den Großmeisterpalast nur mit Hilfe von Google maps und dem Zufall. Aber bis dahin genießen wir die Sonne und entdecken zauberhaft ambientöse Seitengassen.

    Tja, der Großmeisterpalast….Kann man machen, muss man aber nicht. Das Interieur ist wild zusammen gewürfelt, mittelalterlich bis Art Deco. Aber die Räumlichkeiten an sich und der Innenhof sind schon toll. Der Teil mit der Ausstellung über die Johanniter ist geschlossen, der Garten leider auch. Das Betreten der Stadtmauer ist an diesem Tag auch nicht möglich. Müssen wir wohl nochmal wiederkommen.

    Dann wandern wir die Ritterstraße entlang und entziffern die Inschriften an den Häusern. Mamchen glänzt mit Latein- und ich mit Französischkenntnissen.

    Das absolut zauberhafte Archäologische Museum befindet sich in einem ehemaligen Hospital der Ritter des Johanniterordens. Highlight ist für mich ein Kopf des Helios und der verwunschene Garten mit Säulenresten, Mosaiken und einem Kleinstteich mit knallroten Mini-Fischen. Wir gönnen uns Cappuccino und Eis im Museumscafè und schlendern zum Mandraki-Hafen. Ich brauche noch mindestens 100 Fotos von den 3 Windmühlen.

    Abendessen im Atlantik Klassik, sehr lecker, Service geht so. Wir suchen immer noch den perfekten Tisch.

    Im Theater gibt es die Vorstellung des Kapitäns und der Offiziere. Kapitän Aus ist witzig, selbstironisch und sehr amüsant. Wir haben Tränen gelacht. Die Interaktion mit seinem Kreuzfahrt-Direktor Max ist extrem unterhaltsam und die Frotzeleien zwischen den beiden machen richtig Spaß. Der Kreuzfahrtdirekor wird für uns den Rest der Reise „3 Sekunden Max“ heißen, wegen der Kunstpause vor seinem Namen bei den Borddurchsagen. („ Ihr Kreuzfahrtdirektor……..Max.“)

    Einmal editiert, zuletzt von Felicitas11 (13. Mai 2026 um 23:52)

  • Sehr schön geschrieben. Da begleite ich euch gerne weiter.

    cara 3 x, aura 6 x, luna 2 x, diva 6 x, mar 1 x, bella 3 x, stella 2 x, sol 3 x, blu 2x

    MS1 1 x, Neue MS1 2 x, MS<3 1x, MS6 3 X,

    arosa silva 1 x (Donau),

    Silver Spirit 1 x (Südafrika),

    MS Artania 1 X

    MS 4 - storno, Mar - storno, Luna - storno, Luna - storno

    coming soon:

  • Tag 3: Seetag

    Es gehört zu den ungeschriebenen Gesetzen des Universums, dass Kinder ihrer Mama morgens den Kaffee auf der Veranda reichen. Also tue ich das. Frühstück im Diamanten und dann schwimme ich einige Runden. Die Kampfschwimmer sind um diese Zeit schon durch und die Poolplanscher noch nicht da. Teilweise habe ich den Pool ganz für mich allein. Und während ich gemütlich meine Bahnen ziehe, beobachte ich ungläubig und leicht belustigt das merkwürdige Gebaren meiner Mitmenschen beim Liegen-Reservieren.

    Schiffserkundung, Mittag in der Osteria -lecker- und ich versuche an der Eisbar alle Eissorten zu probieren. Klappt nicht. Sind zu viele. Neuer Favorit ist Sanddorn-Quark.

    18.30 Uhr haben wir Massage-Termin: Rückenmassage mit heißer Rolle. Sehr Wohltuend!

    Dadurch sind wir spät beim Abendessen im Atlantik Klassik und werden an einen großen Tisch zwischen andere Gäste gequetscht. Das Essen dauert ewig, aber wir unterhalten uns großartig.

    Tag 4: Limassol (Zypern)

    Als wir das letzte Mal auf Zypern anlegten, war fatalerweise ein orthodoxer Feiertag und im griechischen Teil Zyperns alles geschlossen. Damals hatten wir einen Ausflug in den Norden, den türkischen Teil, gemacht.

    Aber diesmal will ich unbedingt in den Archäologischen Park von Paphos. Also haben wir über Mein Schiff den Ausflug „ Paphos und Kourion - Auf den Spuren der Römer“ gebucht. Und diesen Ausflug kann ich uneingeschränkt empfehlen.

    Erste Station ist Kourion, eine antike Ausgrabungsstätte mit tollen Mosaiken. Gegen Wind und Wetter sind die Mosaiken mit einer Stahlkonstruktion überdacht. Hilft auch gegen die Sonne, die mittlerweile schon ganz schön vom Himmel brennt. Einige Meter weiter befindet sich ein griechisch-römisches Theater mit einem spektakulären Blick aufs Meer. Mit uns ist auch ein zypriotischer Kinderchor vor Ort, der, um die Akkustik zu testen, einige Lieder vorträgt. Ich hatte tatsächlich Tränen in den Augen – ich sitze auf jahrhundertealten Stufen, diese Kulisse und dann noch der Chor.

    Weiter geht’s zum Felsen der Aphrodite. An dieser Stelle soll die Göttin der Schönheit und der Liebe aus dem Meer gestiegen sein. Ich versuche mich für Fotos in eine Aphrodite-Pose zu werfen, sehe aber wegen des starken Windes am Meer eher aus wie ein gerupftes Huhn.

    Die dritte Station ist die Agios-Paraskevi-Kirche mit atemberaubenden Fresken. Und dann zum Schluss der Archäologische Park Paphos. Ein Besucherzentrum informiert über die Geschichte des Ortes. Die Höhepunkte des Parks sind aber die römischen Villen mit den zahlreichen in situ vorhandenen Bodenmosaiken.

    Die Freizeit reicht dann nur noch für einen kleinen Spaziergang entlang der wirklich schönen Uferpromenade. Zurück auf dem Schiff sind wir so erschöpft, dass wir nur noch zum Abendessen gehen und dann beizeiten ins Bett.

    3 Mal editiert, zuletzt von Felicitas11 (13. Mai 2026 um 23:53)

  • ich bin dabei, du hast einen witzigen Schreibstil. wir sind glaube ich letztes Jahr die gleiche route gefahren, hatten nur viel Pech.

    Also haben wir über Mein Schiff den Ausflug „ Paphos und Kourion - Auf den Spuren der Römer“ gebucht. Und diesen Ausflug kann ich uneingeschränkt empfehlen.

    ich auch. fand den sehr gut. weißt du noch wer euer Reiseleiter war?

    12/2022: Aida Prima Weihnachten in Norwegen
    09/2024: MS2 Westliches Mittelmeer
    09/2025: MS5 mediterrane Inseln 09/2026 Relax Ostsee 09/2027 MS4 Sonnenseiten der Adria

  • Hallo User123 ,

    An den Namen des Guides kann ich mich leider nicht mehr erinnern. Es war eine sympathische, kleine dunkelhaarige Frau, sehr kompetent, mit einem unglaublichen Wissen. Und einer großen Liebe zu ihrem Heimatland.

  • Hallo User123 ,

    An den Namen des Guides kann ich mich leider nicht mehr erinnern. Es war eine sympathische, kleine dunkelhaarige Frau, sehr kompetent, mit einem unglaublichen Wissen. Und einer großen Liebe zu ihrem Heimatland.

    könnte auch unsere gewesen sein. Ich habe mal in meinem Bericht nachgesehen. Unsere Reiseführerin hieß Andrea. Sie hat usn mit gerissen.

    12/2022: Aida Prima Weihnachten in Norwegen
    09/2024: MS2 Westliches Mittelmeer
    09/2025: MS5 mediterrane Inseln 09/2026 Relax Ostsee 09/2027 MS4 Sonnenseiten der Adria

  • Tag 5: Seetag

    Frühstück, Schwimmen, in der Hängematte abhängen und ich arbeite immer noch daran, mich durch das Eissortiment zu essen.

    Highlight des Tages ist die Blickwinkeltour. Wir finden uns mit ca. 20 weiteren Gästen im Diamanten ein. Leider sind Fotos aus Sicherheitsgründen bei der Tour nicht erlaubt, aber der Bordfotograf begleitet uns.

    Der Küchenchef persönlich führt uns in die Küche und erläutert, wie die Arbeitsabläufe sind. Ich kenne tatsächlich einige Großküchen, aber das ist schon eine andere Liga und extrem beeindruckend. Wir bekommen Häppchen und Sekt bzw. O-Saft und versuchen nicht im Weg zu stehen. Das ist gar nicht so einfach, da die Vorbereitungen für das Abendessen schon laufen. Im Lager auf Deck 2 übernimmt dann der dortige Chef. Auch das ist spannend und die Logistik bewundernswert. Und falls irgendwer mal Angst haben sollte, dass das Bier alle wird – das ist eher unwahrscheinlich. Wir dürfen sogar in die Kühlräume. Dann geht es über die „Autobahn“, einen Hauptweg längs durch das ganze Schiff, in die Wäscherei. Ich hatte ja schon vorher einen Heidenrespekt vor der Arbeit der vielen fleißigen Hände an Bord. Aber nachdem ich die Wäscherei gesehen habe, ist der Respekt ins Unermessliche gestiegen.

    War die Tour mit 79,- € ziemlich teuer? Ja! Hat es sich gelohnt? Aber sowas von Ja!!!! Mit 4 Ausrufezeichen.


    Tag 6: Piräus

    Für heute habe ich wieder über Hellenic Heritage Tickets gebucht: zwischen 9 und 10 Uhr für das Akropolis-Museum und 13 Uhr für die Akropolis. Ich kann diese Website wirklich nur wärmsten empfehlen. Es ist die Seite der offiziellen griechischen Altertumsbehörde und die Tickets sind preiswerter (weil die teils unverschämten Aufschläge der anderen Ticketanbieter wegfallen) und man bekommt auch die verbilligten Senioren-Tickets. Das Akropolis-Museum wurde mir von vielen Freunden und Bekannten ans Herz gelegt. Wir wollten es im Jahr davor schon besuchen. Damals waren wir aber früh erst auf der Akropolis. Als wir dann gegen Mittag ins Museum wollten, standen unfassbare Menschenmengen davor, so dass wir doch lieber ins Archäologische Museum gegangen sind.

    Wir liegen am Terminal C. Erstmal schauen, ob der hier im Forum empfohlene Bus X80 fährt. Nö, tut er nicht. Wohl erst ab Ende Mai. Der Gott des Öffentlichen Nahverkehrs ist uns wohl nicht gewogen. Dann eben Taxi. Wir werden einem charmanten Fahrer zugewiesen, der sich durch Seitenstraßen schlängelt und als er von den gebuchten Tickets fürs Museum hört, nochmal richtig Gas gibt. Mamchens Herz gewinnt er, als er nicht glauben will, dass sie meine Mutter ist. Wir bezahlen letztendlich etwas mehr als die im Vorfeld recherchierten 25,- €, aber egal. Trinkgeld gibt es trotzdem und im Gegenzug erhalten wir eine Telefonnummer und das Versprechen, uns abzuholen, egal wo wir gerade in Athen sind. Beim Abendessen erzählen uns übrigens andere Gäste, dass wohl alle Ausflugsbusse von Mein Schiff eine Stunde oder mehr im Stau standen.

    Wir spazieren ins Akropolismuseum und es ist wohltuend leer. Die lichtdurchflutete Architektur ist spektakulär. Glasböden im Erdgeschoss erlauben einen Blick auf die Ausgrabungen. Im oberen Stock ist der komplette Parthenon-Fries im exakten Winkel zum Original-Tempel gezeigt. Die fehlenden Teile, die sich größtenteils im Britischen Museum befinden, wurden mit Gips nachgebildet. Wir bestaunen die Original-Karyatiden und informieren uns in einer Teilausstellung über die Bemalung von griechischen Statuen.

    Gegen Mittag füllt sich das Museum stetig, aber wir finden noch ein Plätzchen im Museumscafè mit einem tollen Blick auf die Akropolis. Mamchen meckert, weil ich viel zu viel Zeit im wirklich tollen Museumsshop verbringe.

    Die Akropolis ist auch nicht so voll. Als wir kommen, verlassen die meisten Reisegruppen bereits das Gelände. Wir schlendern entspannt durch die Anlage und bestaunen den Parthenon, das Erechtheion (wie wir jetzt wissen, mit Kopien der Karyatiden), das Odeon und den Tempel der Athena Nike. Der Parthenon ist auch diesmal größtenteils eingerüstet. Irgendwie bekomme ich wohl nie ein Foto ohne Kran und Baugerüst. Wir bekommen ohne Drängeln einen Platz auf der Aussichtsplattform im hinteren Teil des Geländes. Athen liegt uns zu Füßen und ich kann seelenruhig Fotos von der Stadt machen.

    Die Plaka ist uns zu überfüllt zum Shoppen, also bummeln wir zum Parlamentsgebäude. Dort warten wir auf den Wachwechsel der Garde und beobachten dann fasziniert, wie Männer in lustigen Bommelschuhen ihre Beine beim Marschieren nach oben werfen.

    Mittlerweile ist es in der Sonne ziemlich heiß und wir beschließen, zum Schiff zurück zu kehren. Wie versprochen hält unser Taxi mit quietschenden Reifen 10 Minuten nach unserem Anruf genau vorm Parlament.

    Den Rest des Tages verbringen wir mit Essen (erst lecker Waffeln mit Vanilleeis, später Abendessen im Atlantik Klassik) und Faulenzen.

    Abends gehen wir in eine Show ins Theater. Hab leider vergessen, welche. Ist eh nur, um die Zeit bis zum Shanty-Chor zu überbrücken. Wir sichern uns einen Platz an der Atriumtreppe auf Deck 4 mit einem perfekten Blick auf die Sänger. Das Ganze ist, wie immer, ein Mordsspaß und wir singen, sehr laut und sehr falsch, mit. Obwohl die Mama natürlich behauptet, sie sänge nie falsch. Nie. Niemals. Auf gar keinen Fall. Ich lass das mal so stehen.

    2 Mal editiert, zuletzt von Felicitas11 (20. Mai 2026 um 17:28)

  • schade, dass du keine Bilder vom Museum zeigen kannst.

    War die Tour mit 79,- € ziemlich teuer? Ja! Hat es sich gelohnt? Aber sowas von Ja!!!! Mit 4 Ausrufezeichen.

    da bin ich auch der gleichen Meinung. wir haben auch die Brückentour und die Machinenraum Tour gemacht. auch toll.

    12/2022: Aida Prima Weihnachten in Norwegen
    09/2024: MS2 Westliches Mittelmeer
    09/2025: MS5 mediterrane Inseln 09/2026 Relax Ostsee 09/2027 MS4 Sonnenseiten der Adria

  • schade, dass du keine Bilder vom Museum zeigen kannst

    …einfach mal googeln. Das Museum ist wirklich sehr interessant. Uns hat das Gebäude selbst aber noch mehr gefallen ;)

    Übrigens hatte ich mit Rollstuhl incl. Begleitperson freien Eintritt.:thumbup:

    Nächte an Bord...108 auf AIDA; 365 auf Mein Schiff…und noch immer nicht genug…

  • …einfach mal googeln. Das Museum ist wirklich sehr interessant. Uns hat das Gebäude selbst aber noch mehr gefallen

    ich weiß. habe ich bereits. trotzdem schade. wir sind auch letztes Jahr dran vorbei gekommen. Das Gebäude fand ich sehr toll.

    12/2022: Aida Prima Weihnachten in Norwegen
    09/2024: MS2 Westliches Mittelmeer
    09/2025: MS5 mediterrane Inseln 09/2026 Relax Ostsee 09/2027 MS4 Sonnenseiten der Adria

  • Übrigens hatte ich mit Rollstuhl incl. Begleitperson freien Eintritt

    Das gilt scheinbar in Griechenland bei vielen Einrichtungen. Es genügt ein deutscher Schwerbehindertenausweis. Da könnte sich Deutschland mal eine Scheibe von abschneiden

  • Das gilt scheinbar in Griechenland bei vielen Einrichtungen. Es genügt ein deutscher Schwerbehindertenausweis. Da könnte sich Deutschland mal eine Scheibe von abschneiden

    Richtig, vor 4 Jahren sind wir alle kostenlos in die staatlichen Museen auf Kreta gekommen, die jungen Erwachsenen waren noch unter 25 (!!!) ich habe den SBA und mein Mann war Begleitperson.

  • Es ist schon erstaunlich, wie viele auch weniger wohlhabende Länder es schaffen , Senioren , Menschen mit Handicap, Familien usw. zu reduzierten Preisen oder gar kostenfrei am öffentlichen Leben teilhaben zu lassen, während sich Deutschland da sehr vornehm zurückhält.

    Griechenland, Portugal, Spanien sind nur Bespiele.