Hinter Slavonice wurde die Strecke wieder sehr unbelebt.
Unsere Route führte auf sehr wenig befahrenen Straßen durch riesige Felder, auch hier hauptsächlich Getreide, Kartoffeln, Mais und Blumen, landschaftlich wunderschön!
Ein paar winzige Orte lagen auf unserem weiteren Weg, allesamt mit Kirchen, aber leider ohne Gaststätten, wo wir noch das tschechische Bierchen hätten nachholen können.
Unsere Haupt-Rast legten wir in Raabs an der Thaya ein. Die ganze Region ist bekannt für ihre Knödel und den guten Schweinsbraten, bei dem reichlich Kümmel verwendet wird. So ist es natürlich klar, was es zum Mittagessen gab! Und hinterher? Natürlich! Ein Stück Mohntorte mit Waldviertler Mohn und ordentlich Schlag! Ein Gedicht!
In Raabs gibt’s sogar ein Schloss zu besichtigen, wenn man möchte und nach einem üppigen Mittagessen noch eine längere Pause benötigt ![]()
Wir beschlossen, die Thaya Runde noch am selben Tag abzuschließen und suchten nach einem Quartier in der Nähe von Windigstieg, unserem Schnittpunkt zur nächsten Etappe. Die Quartiere suchten wir uns immer auf Google Maps. Das hat sehr gut funktioniert!
An diesem Tag buchten wir uns telefonisch in Echsenbach ein, in einem Gasthaus, in dem wir auf dem Hinweg schon einmal Pause gemacht hatten, leider ohne Gastgarten oder Balkon, dafür aber mit der besten Matratze und dem schönsten Badezimmer unserer kleinen Reise.
