Zurück von unserer schönen Flusskreuzfahrt mit der Rhein Prinzessin möchte ich euch nun davon berichten.
Höhepunkte am Main – Donau – Kanal - 9 Tage, 12.07. bis 21.07.2023 Köln-Würzburg-Regensburg-Passau
Die Reiseroute im Detail:12.07. Einschiffung Köln
13.07. Andernach (nur Nächtigung) – Braubach – Rüdesheim
14.07. Frankfurt
15.07. Miltenberg
16.07. Wertheim
17.07. Würzburg
18.07. Bamberg
19.07. Nürnberg
20.07. Kehlheim und Regensburg
21.07. Ausschiffung Passau
Anreise:Wir sind bereits am 11.07. mit der Bahn von Salzburg nach Köln gefahren. Die DB wurde ihrem Ruf gerecht, die Anreise verlief etwas holprig. Wir hatten ursprünglich Abfahrt 8.00 Uhr gebucht, wurden aber von der DB verständigt, daß dieser Zug nicht fahren würde und wir eine Ersatzverbindung auswählen sollten. Sohin planten wir dann den Zug um 10.00 Uhr ab Salzburg bis Frankfurt und dort mit Umstieg weiter nach Köln Hbf.
Bereits von München bis Augsburg hatten wir eine Verspätung von ca. 40 Min., die sich auch bis Frankfurt nicht mehr aufholen ließ. Den Anschluss ICE nach Köln hätten wir nicht mehr geschafft, wenn er denn gefahren wäre, er wurde nämlich auch gestrichen. Für uns jetzt nicht weiter tragisch, wir mussten ohnehin einen späteren Zug nehmen. Das war dann ein ganz schneller ICE nach Amsterdam, der nur in Frankfurt Flughafen noch stehen blieb und dann bis Köln Deutz durch fuhr. Allerdings auch mit zahlreichen Stopps, da im Großraum Köln aufgrund von Gleisarbeiten keine Züge bis zum Hauptbahnhof, sondern nur bis Deutz fuhren und es daher „Stau“ auf den Gleisen gab. Jetzt hatten wir es aber schon fast geschafft – nur noch schnell in die S-Bahn zum Hauptbahnhof umsteigen und fertig!
Ja wir waren echt fertig, denn es war heiß zum Abwinken und wir sehnten uns nur noch nach einer kühlen Dusche. Unser Hotel war in der Nähe des Doms und daher schnell erreicht. Kurz frisch gemacht und dann ging es raus in den lauen Sommerabend. Wir haben noch nett zu Abend gegessen und den Tag dann mit einem Spaziergang am Rheinufer ausklingen lassen.
12.07. – Einschiffung Rhein Prinzessin – Konrad-Adenauer-Ufer
Nach ca. 15 Min. Fußmarsch hatten wir den Anleger erreicht. Es war schon der Großteil der Reisenden vor Ort, die Einschiffung hatte aber noch nicht begonnen. Es ging dann aber alles ganz flott, die Koffer wurde uns abgenommen und Ruck Zuck waren wir auch schon eingecheckt, ganz unbürokratisch. Simsalabim, die Koffer waren noch schneller als wir auf der Kabine!
Da wir schon etwas früher als geplant vollzählig waren, startete der Kapitän bereits vor 15.30 Uhr los. Leinen los – die Rhein Prinzessin nimmt Kurs auf Andernach.
Wir gingen dann ins Restaurant zu Restaurantleiterin Laura, welche die Tischreservierungen vorgenommen hat. Wir haben uns für einen schönen Tisch mit 6 Personen entschieden und sollten einen echten Glücksgriff damit gemacht haben. Warum, erkläre ich euch dann noch später. Der Tisch war fix für Frühstück/Mittag- und Abendessen.
Um 16.30 Uhr gab es dann noch die Sicherheitsinformation mit dem Kapitän in der Panorama-Lounge, die für jeden Gast verpflichtend war. Unser Kapitän war Eddi Duqueine, Kreuzfahrtleiter war Manuel Hauck und der Hotelmanager war Istvan Balajti.
Auch diese beiden Herren gaben noch die eine oder andere Information zum Leben an Bord und zu den Landausflügen.
Natürlich war das Kaffee/Tee und Kuchenbuffet seit 14.30 Uhr bereits geöffnet, wir mussten also weder hungern noch dursten.
Um 18.30 Uhr gab es dann den Begrüßungscocktail und anschließend das Willkommensdinner im Restaurant.
Weiters an Bord waren noch der Bordmusiker Attila sowie ein Gastkünstler, der 3 Abende gestaltet hat und auf den ich später noch gesondert eingehen werde.
Wir haben uns dann kurz auf unserer Kabine erfrischt und dann ging es zum ersten Dinner ins Restaurant. Unsere Tischnachbarn hatten bereits ihre Plätze eingenommen, so blieb also auf jeder Seite nur der mittlere Platz für uns. Passenderweise befand ich mich auf der "Damenseite" zwischen Knie und Hüfte, das deshalb, weil sich im Gespräch herausstellte, daß die Dame links von mir am Knie operiert war und der Dame rechts von mir eine Hüft-OP in zwei Wochen bevorstand.
Passend deshalb für mich, weil auch mir eine Knie-OP Anfang des Jahres bevorsteht und somit war die orthopädische Abteilung vollzählig! Das fand ich echt lustig. Beide Paar haben sich als äußerst liebenswert und unterhaltsam dargestellt und wir hatten viel Spaß am Tisch und deshalb war es für uns ein echter Glücksgriff!
Das Essen war vorzüglich, ich habe aber keine Essensbilder gemacht.
Alles war sehr köstlich und auch fürs Auge sehr schön angerichtet.
Nach einem Absacker in der Panorama-Lounge, wo uns Bordmusiker Attila sehr dezent unterhalten hat, gingen wir, happy über den geglückten Start, ins Bettchen.
Gute Nacht, morgen geht’s dann weiter …
