Ein toller Reisebericht mit Nostalgiefeeling für uns - wir sind vor Corona sehr häufig mit Azamara unterwegs gewesen, noch bevor die Reederei von RCL verkauft wurde. Aber Ambiente, Essen und der Superservice scheinen gleich zu sein.
Was Du über Mitpassagiere und excellenten Service schreibst, kann ich voll unterstreichen, beim Brunch sind sich der Kreuzfahrtdirektor oder der Kapitän nicht zu schade, selbst Hand ans Filet zu legen.
Schön im Buffetrestaurant: die Themenabende - mein Mann verdreht heute noch die Augen ob der excellenten und reich bestückten Paella und der Muschelabende.
Die Auswahl am deutschen Abend ist tatsächlich etwas merkwürdig, stark alpenländisch geprägt - die Tirolerhütchen auf den meist indonesisch-philippinischen Köpfen der Servicekräfte gewöhnungsbedürftig, und so saures Sauerkraut habe ich auch noch nie gegessen...
Hach, ich glaube, ich muss mal wieder nach "Azamara" im Reisebüro gucken.
Nur kleiner Klugscheißer-Modus an: es sollte, glaube ich, Spain Day Tours für die Fahrten nach Cordoba, in Barcelona etc. heißen. Diese Gesellschaft wird immer sehr gelobt von Mitreisenden. Aber auch dort sind, wie eigentlich immer auf diesem internationalen Schiff, moderate Englischkenntnisse wirklich notwendig. Wobei man sich immer um die deutschen Gäste sehr bemüht hat: wir sind besonders häufig mit der Azamara Journey gefahren, und Hoteldirektorin Heike, die uns schon auf der zweiten Reise persönlich mit Namen begrüßte (= Augenaufreiß*) hat dann immer einen kleines Treffen für deutschsprachige Gäste organisiert, mit Getränken und Häppchen - normalerweise nicht unser Ding, war aber sehr nett.
