Unser kleines "Forumstreffen" war immer sehr schön. Hat uns gefreut,dich kennenlernen zu dürfen.
Der oben erwähnte Cocktail - Red Wind- ist übrigens der Highlight Cocktail der AA-Bar und nur dort zu bekommen.
LG
Sandra
Unser kleines "Forumstreffen" war immer sehr schön. Hat uns gefreut,dich kennenlernen zu dürfen.
Der oben erwähnte Cocktail - Red Wind- ist übrigens der Highlight Cocktail der AA-Bar und nur dort zu bekommen.
LG
Sandra
ZitatDer oben erwähnte Cocktail - Red Wind- ist übrigens der Highlight Cocktail der AA-Bar und nur dort zu bekommen.
Ist aufm Merkzettel für nächste Woche
danke für den Tipp
LG
31.1., Lanzarote
Wieder früh auf, lecker Frühstück - übrigens immer im Anckelmanns. Am ersten Morgen hatte ich die Erfahrung gemacht, dass mein Keller wohl befürchtete, ich könnte Hungers sterben, wenn er mich nicht ordentlich versorgt. Jedenfalls servierte er viel zu große Portionen, und ich hasse es, wenn Lebensmittel im Abfall landen. Also gehe ich auch heute wieder ans Buffet, da kann ich viel besser dosieren. Ich habe Zeit, denn mein Ausflug startet erst um 14 Uhr.
Vorher will ich noch ein bisschen Arrecife besuchen und hoffe auf einen Shuttle - denn mittlerweile ist es schon nach zehn. Den gibt es aber nicht, denn die freundliche Lady am Pier meint, es wären zu Fuß ja nur 15 Minuten bis in die Altstadt. Ich habe da so meine Zweifel, marschiere aber los. Und na klar, sie kann wohl Entfernungen schlecht einschätzen oder dachte, ich würde in die Stadt joggen wollen
Als ich an der nagelneuen, recht edlen Marina bin, ist schon eine halbe Stunde rum, und die Stadt liegt noch weit weg
Immerhin gibt es schöne Schiffchen zu sehen:
Also drehe ich um, ich will vor dem Ausflug noch was essen. Es ist sehr, sehr diesig, und überall sieht man eine dünne rotbraune Schicht auf weißen Oberflächen - Staub aus der Sahara…
Ein paar Tapas an der AA Bar später steige ich dann in den Bus, der zum Glück direkt vor dem Schiff wartet. Auch der wird voll. Unser Guide ist ein Chilene mit deutschen Vorfahren. Seine Muttersprache ist spanisch, aber er spricht auch fließend und akzentfrei Deutsch. Er lebt auf Lanzarote und liebt seine Insel, das spürt man deutlich! Sehr informativ, aber auch unterhaltsam führt er uns in den nächsten vier Stunden von einem Höhepunkt (im Wortsinn!) zum nächsten:
Spürt Ihr den Staub in der Luft? Noch stärker ist er am Mirador del Rio zu spüren, den César Manrique gestaltet hat. Der Blick auf die vorgelagerte Insel La Graciosa ist doch sehr getrübt:
Die Insel sei unbewohnt, erzählt unser Guide. Was aber nicht stimmt, wie Gesa deern_vonne_elw mir geschrieben hat (danke dafür!). Vielleicht hat er ja den zweiten Ort auf La Graziosa gemeint, der liegt im Osten, heißt Pedro Barba und besteht tatsächlich nur aus Ferienhäusern. Laut Guide ohne Strom, ohne fließendes Wasser. Also, wenn jemand von Euch mal so richtig abschalten will… Handyempfang und Internet gibt’s da bestimmt auch nicht. ![]()
Geht gleich weiter.
Immer noch Lanzarote.
Weiter geht’s zu einer Aloe-Farm am Fuße eines Vulkans mit dem ausgesprochen hässlichen Namen Monte Corona. Ich verspreche mir nicht allzu viel davon, rechne mit einer reinen Verkaufsveranstaltung nach Art der Kaffeefahrt. Bin dann aber doch angenehm überrascht über viel Wissenswertes, das uns zur Nutzung der Pflanze erzählt und demonstriert wird (ich wusste nicht, dass man Aloe Vera auch essen kann
).
Anschließend macht die Farm ordentlich Umsatz - mit mir allerdings nicht…
Hatte mich der Mirador del Rio schon sehr beeindruckt, sollte ich nun bald mit offenem Mund staunen: die nächste Station ist nämlich der Jameos del Agua, ein architektonisches Hauptwerk von César Manrique. Ein Jameos, erklärt unser Guide, ist eine Blase im Lavastrom, die irgendwann platzt und eine Mehr oder weniger begehbare Höhle hinterläßt. Davon zeigt er uns viele, große und kleine. Und dann eben die, in der Manrique ein sehr, sehr exklusives Hotel einrichten wollte. Ich lass mal nur die Bilder sprechen - es ist absolut faszinierend, auch wenn die Kraxelei über unebene Stufen in der dämmrigen bis dunklen Höhle ziemlich schwierig war und bei mir für diverse Adrenalin-Ausschüttungen sorgte…
Sorry, mehr Fotos hab ich leider nicht, weil ich mich so darauf konzentrieren musste, in der Höhle nicht zu stürzen. Wer also nicht so gut zu Fuß oder etwas unsicher auf den Beinen ist, sollte das Innere der Höhle leider meiden. Es gibt auch kaum Geländer an den Treppen.
Fortsetzung folgt.
Immer noch Lanzarote
Nach diesem wunderschönen Ausflug - unbedingte Empfehlung!! - komme ich ziemlich glücklich wieder auf meine Kabine. Und - das hatte ich Euch bisher verschwiegen - es erwartet mich wiederum mein Tier des Tages:
Dies ist meine 6. Reise mit der Mein Schiff, und ich hatte noch nie! ein Tier aus Handtüchern oder Bettdecken
Nun aber täglich ein neues
. Ich erspare Euch die Galerie, aber meinen Liebling stell ich Euch noch vor:
Ich weiß, nicht jeder mag das, aber ich finde, das grenzt schon an Kunsthandwerk und sollte gewürdigt werden. Ebenso wie die Obst- und Gemüseschnitzereien. Bei denen bin ich allerdings zwiegespalten, weil „Mit Essen spielt man nicht“ noch immer in meinem Kopf ist…
Und abends gibts dann eine Menge davon, zur White Night Lounge auf dem Pooldeck mit Schokoladenfrüchte-Buffet.
Fortsetzung folgt.
hässlichen Namen Monte Corona
Sieh das nicht zu eng. Im Spanischen heißt das einfach "Kronenberg". "Dat Virus" wird in romanischsprachigen Ländern nur als Covid bezeichnet.
Vielen Dank schon mal an dieser Stelle für Deinen tollen RB. ![]()
![]()
Freue mich auf die Fortsetzung.
kufi_42 Dass Corona im Spanischen Krone bedeutet, war mir bekannt - meine Anspielung sollte eigentlich ein Scherz sein …
1.Februar, Fuerteventura
Dies ist mein zweiter Seetag - zwar fest im Hafen von Fuerteventura, aber ich gehe nicht von Bord, und geplant ist nix. Naja, fast nix. Aber davon später.
Ich springe tatsächlich in den weitgehend leeren Pool, lasse aber ansonsten den lieben langen Tag die Seele baumeln. Und da ich mich selber dabei nicht fotografiert habe, kann ich ja an dieser Stelle noch ein bisschen kanarische Flora zeigen:
Um 17 Uhr habe ich aber dann doch einen Termin: nämlich den Sushi-Workshop im Hanami. Bin sehr gespannt, war ich doch immer ein großer Sushi-Skeptiker, bis ich bei Freunden mal vorsichtig probierte und ziemlich begeistert war. So begeistert, dass ich nicht nur den Workshop gebucht, sondern für den letzten Abend auch einen Tisch im Hanami reserviert hatte. Und bis dahin beinahe täglich die Speisekarte dort studierte…
Als ich kurz vor fünf im Hanami eintreffe, ist alles schon vorbereitet und sieht sehr vielversprechend aus:
Basteln ist eigentlich nicht so meine Stärke, aber dann geht es eigentlich ganz einfach - der Sushimeister macht es vor, wir machen es nach und tadaaa! es klappt auf Anhieb:
Kaum zu glauben - das hab ich gemacht!!
Nur leider, leider …. schmeckt es mir nicht.
Es fühlt sich im Mund an wie Knetmasse - so fühlte sich der Reis auch schon in den Händen an - und vom Lachs und Thunfisch und dem Krabbenfleisch schmecke ich rein gar nichts
. Ich bin total enttäuscht und gebe aber nach der Hälfte auf . Ich mag das, was wir da fabriziert haben, einfach nicht. Es wird beim Kauen auch irgendwie immer mehr im Mund und schmeckt wirklich nach nichts. Ich gucke verschämt nach links und rechts - alle verputzen alles auf ihrem Teller. Also muss es an mir liegen ![]()
Zurück auf der Kabine, bestelle ich meinen Tisch im Hanami frustriert wieder ab… ![]()
Essen kann ich an diesem Abend nichts mehr, der klebrige Reis war zu mächtig.
Erst viel, viel später frage ich mich, ob die im Hanami den Klebreis wohl extra klebrig gemacht haben, damit wir Touris beim Sushi-Einrollen auch wirklich ein Erfolgserlebnis haben? Man weiß es nicht… Meine bisher einzigen Sushis bei Freunden schmeckten jedenfalls leicht, fluffig und würzig. Meine selbstgemachten waren das Gegenteil davon.
Fortsetzung folgt.
Liebe Jutta Emmalotta - danke für den Lacher des Tages. Meine Beschreibung, wie mir Sushi schmecken, wäre nicht viel anders gewesen. Etliche Male probiert und nie was Leichtes, Fluffiges bekommen. War wohl immer zur verkehrten Zeit am verkehrten Ort.
auf den Kanaren ist die Maske auch im Freien Pflicht
Heute gelesen: ab 8. Februar will die spanische Regierung die Maskenpflicht im Freien abschaffen - gilt dann hoffentlich auch auf den Kanaren!
Weiterhin viel Reisefreude!
2.Februar, Gran Canaria
Die einzige der kanarischen Inseln, die ich schon mal besucht hab. Zwei Hotelaufenthalte und ein Ausflug ins Inselinnere. Heute will ich mal die Altstadt von Las Palmas besuchen, die etwa 6 Kilometer vom Hafen entfernt liegt.
Am Hafenausgang haben zwei Schätzchen festgemacht - die Seacloud und die Seacloud II.
Ich finde rasch ein Taxi, das mich in das Altstadt-Viertel Triana bringt.
Gleich nebenan beginnt die Haupteinkaufsstraße, mit Geschäften, die man überall finden kann - aber gesäumt von vielen schönen Gebäuden.
Am frühen Nachmittag bin ich wieder an Bord, es muss ja nun leider schon wieder der Koffer gepackt werden. Vorher treffen Sandra, Tanja und ich uns noch in der AA Bar, um beim Red Wind den letzten Tag gebührend zu verabschieden. Und Peter Wir drei sind einverstanden mit diesem Bild im Forum!
Ich trauere meinem eigentlich angedachten Essen im Hanami noch nach, freue mich aber auf das Menu im Atlantik Klassik. Tja, shit happens - weil wir uns noch eine schöne, dicke belgische Waffel gegönnt haben, gehe ich erst um halb acht ins Atlantik. Und bekomme keinen Platz mehr. Alles besetzt und vor der Tür eine Schlange… ![]()
So endet dieser Tag mit einen Essen von der Wok-Station im Anckelmanns eher schlicht.
Fortsetzung und Fazit folgt.
3. Februar, Teneriffa
Abreisetag. Mit aller schon so oft erlebter Melancholie…
Den Koffer hab ich, weil TC darum bat, selbst von Bord gebracht. War schön dumm von mir, siehe ganz oben. Nun noch ein letztes Mal Frühstück im Anckelmanns, und da lasse ich es krachen - wird ein langer Tag. Der Flieger geht um 17 Uhr, wir werden erst um 14 Uhr zum Flughafen transferiert. Immerhin eine bessere Zeit, als ich es früher schon bei TC erlebte - und schon vier Stunden vor Abflug am Airport ausgesetzt wurde ![]()
Der Check-in gut organisiert, viele Schalter offen ( statt nur zwei wie beim Hinflug in Düsseldorf), es geht wirklich ratzfatz. Neben den üblichen Papieren wollen sie auch die deutsche Einreise-Anmeldung sehen. Die hatte ich am Vortag online absolviert, das funktionierte problemlos. Man bekommt dann eine Bestätigung als PDF, die man auf iPad (ich) oder Handy vorzeigt, und gut isses. Bei der Ankunft in Düsseldorf wollte das niemand sehen.
Als ich am Schalter meinen Schnellhefter mit all den Papieren und Formularen vorlege, sagt die Dame anerkennend „Well organized!“ Tja, typisch deutsch eben…
Ich bin nämlich, wie ich Schlange stehend beobachte, nicht die einzige mit Schnellhefter im Handgepäck.
Im Flieger hab ich wieder einen sogenannten Komfortsitz am Notausgang, der diesmal in Sachen Beinfreiheit seinen Namen verdient - aber auch 35 Euro gekostet hat. Der Flug ist völlig unspektakulär, bis auf die richtig harte Landung, die einige Paxe aufschreien lässt. Merke: Wenn’s beim Landen rummst und kracht, hat’s der Copilot gemacht.
Mein Koffer ist - oh Düsseldorfer Wunder - noch unter 30 Minuten auf dem Band, ein Taxi schnell gefunden, und kurz vor Mitternacht bin ich wieder zuhause.
Fazit:
Es war richtig, richtig schön, dem in jeder Hinsicht grauen Alltag auf die sonnigen Kanaren zu entfliehen! Es war aber auch richtig, richtig anstrengend, erstmal zum Schiff zu kommen. Rund zehn bis zwölf Stunden ununterbrochenes Maskentragen ist nicht ohne. Die Flieger sind bis auf den letzten Platz besetzt und sehr eng bestuhlt. Unter solchen Umständen können 4 1/2 Stunden seeeehr lang werden. Dann landet man schwitzend - immerhin ist es am Ziel um die 20 Grad wärmer - und hat noch diverse Fußmärsche durch den Flughafen und am Pier entlang vor sich. Das alles muss man sich klarmachen, bevor man bucht.
Das tägliche Fiebermessen an Bord wird dagegen schnell Routine, und die Maskenpflicht im Schiff ist auch kein Problem - sobald man sitzt, kann man das Ding ja absetzen.
Die Paxe waren im Großen und Ganzen sehr diszipliniert, vor allem an den Fahrstühlen habe ich niemals Gedrängel erlebt. Am Buffet verlässt manch einen zwar die gute Erziehung, aber das waren wirklich Einzelfälle.
Insgesamt muss ich wirklich sagen: so viel gegenseitige Rücksichtnahme hätte ich gerne auch mal vor Corona erlebt!
Würde ich in diesen Zeiten so eine Reise noch mal buchen?
Ja, unbedingt - aber: bei längerem Anflug nicht unter einer Reisedauer von 14 Tagen.
Nun habe ich fertig. Ich hoffe, es hat gefallen.
Ja Jutta Emmalotta es hat gefallen! ![]()
Vielen Dank dafür..
Nun habe ich fertig. Ich hoffe, es hat gefallen.
Und wie. Ich habe manches Mal das Gefühl gehabt, neben dir zu wandeln. Ich mag deine Art zu schreiben sehr.
Tja Maske und fliegen. Mal sehen, wie das wird im März auch noch mit umsteigen
. Bei uns sind es dann 26 Monate ohne einen Flug.
Ich glaube den ganzen Aufwand für eine Woche würde ich auch nicht wollen. Deine Ausflüge waren alle spannend. Eine Idee ist auch mal die Altstadt in Las Palmas - da waren wir tatsächlich noch nie.
Hab Dank und bis bald.
Emmalotta Danke für den schönen Bericht, die traumhaften Fotos und dass man dich mal live im letzten Bild sehen durfte! Vielleicht sieht man sich mal auf einem Schiff, hoffentlich löscht Peter nicht gleich das Foto!
Tja Maske und fliegen. Mal sehen, wie das wird im März auch noch mit umsteigen
. Bei uns sind es dann 26 Monate ohne einen Flug.
Eine Idee ist auch mal die Altstadt in Las Palmas - da waren wir tatsächlich noch nie.
Ach Angela @Isuledda99 - für Eure Traumreise zu den Azoren würde ich jeden Maskenflug in Kauf nehmen! Aber die Altstadt von Las Palmas de Gran Canaria… kann man machen, muss man aber nicht. Ist aber nur mein Eindruck.
Ganz herzlichen Dank Jutta Emmalotta für deinen Bericht mit den wunderbaren Bildern. Ich habe ganz viele Orte wiedererkannt, aber auch neue Eindrücke gewonnen.
Ich hoffe, du hast dich inzwischen in der kalten, nassen und grauen Heimat wieder eingelebt.
Viele Grüße Brigitte.