Reisen in Corona-Zeiten: Europa-Park und Rulantica, 19.-21.6.2020

  • Auf mehrfachen Wunsch berichte ich Euch hiermit gerne von unserem ersten Auslandsurlaub seit Beginn der Corona-Krise. Meine Frau und ich sind am vergangenen Wochenende mit unseren Söhnen (10 und 8 Jahre alt) von der Nordwestschweiz aus in den "Europa-Park" in Rust gefahren, also gleich am allerersten Wochenende nach der Grenzöffnung.

    Die Idee dazu war mir zu Pfingsten gekommen, als der Park gerade wiedereröffnet wurde. Da ich am 16.6. Geburtstag habe und meine Frau nicht nur immer wieder Probleme hat, was sie mir schenken soll, sondern auch schon mehrere Weihnachts- und Geburtstagsgeschenke schuldig geblieben ist, habe ich ganz spontan selber Hotel und Eintritte gebucht und mich dann ganz artig bei ihr für das tolle Geschenk bedankt. Meine Frau verstand zwar erstmal nur Bahnhof, war aber, nachdem ich alles erklärt hatte, doch sehr stolz auf sich, auf diese tolle Idee gekommen zu sein. ;):thumbup:

    Zum Hintergrund: wir sind bereits seit Jahren mindestens 1x pro Jahr im Europa-Park, seit ein paar Jahren auch gerne mal mit Hotelübernachtung. Manchmal im Sommer, manchmal zu Halloween, und 2019 auch mal im Januar zum Winterprogramm. Meine Frau und ich sind absolute Coaster-Freaks, und nachdem dank Corona unser USA-Karibik-Urlaub in den Osterferien weggefallen ist, in dessen Verlauf auch ein Besuch von «Busch Gardens» in Williamsburg, VA eingeplant war, musste zumindest ein kleines Trostpflaster her.

    Gebucht hatte ich zwei Übernachtungen von Fr. 19.6. bis und mit So. 21.6.2020, dazu Eintritt in den Park am Sa. 20.6. und in die neue Wasserwelt "Rulantica" am So. 21.6. Eintritt in Park und Schwimmbad ist derzeit jeweils nur mit zuvor im Internet gekauften, personalisierten Tickets möglich. Die Anzahl der Tickets ist wegen Corona und den daraus resultierenden Regeln limitiert. Laut Aussage EP werden für den Park pro Tag maximal 15.000 Tickets verkauft (zum Vergleich: in der Hochsaison kommen bis zu 50.000 Besucher pro Tag). 8|

    Ebenso muss man für Frühstück und Abendessen in den Hotels im voraus feste Tischzeiten reservieren. Geht aber online alles ganz einfach bereits während des Buchungsvorgangs. Legt man einen eigenen Account an, kann man die Buchungen später auch unkompliziert verändern, sofern zu anderen Zeiten (oder in anderen Restaurants) noch Kapazitäten vorhanden sind.

    Auch die Ankunftzeit soll man dem Hotel im Voraus mitteilen. Des weiteren bekam ich 3 Tage vor Anreise eine eMail, dass ich unbedingt einen online-pre-Checkin absolvieren und ausserdem eine Hotel-App für das kontaktlose Bezahlen von Zusatzleistungen herunterladen müsse. Der pre-Checkin stürzte allerdings leider wiederholt beim "Finalisieren" ab, was ich dann auch gleich dem Support meldete, zusammen mit der Frage, ob die App wirklich notwendig sei, da mein Handy 9 Jahre alt ist (ein iPhone4, welches aber immer noch hervorragend funktioniert) und das Betriebssystem mit der App nicht kompatibel. :(

    Ich erhielt ein paar Stunden später die Mitteilung, dass das Problem mit dem pre-Checkin an die Computerabteilung weitergeleitet worden sei, man würde sich bei mir melden. Und die App sei nicht zwingend erforderlich.

    Von der Computerabteilung habe ich nichts mehr gehört, den pre-Checkin dennoch x-mal im Verlauf wiederholt, jedoch immer mit dem gleichen unbefriedigenden Ergebnis.

    Sehr schön fand ich übrigens auch, dass mir ein paar Tage vor der Anreise noch ein Video zugeschickt wurde, in dem auf sehr humorvolle Weise gezeigt wurde, wie sehr sich alle Mitarbeiter des Parks und der Hotels (einschliesslich EP-Chef R. Mack) auf mich als ganz besonderen Gast freuen, wie hinter den Kulissen schon die Technik und in der Küche die Herde angeworfen werden, wie sich das Personal fein macht usw. - und das mit wiederholter Einblendung meines Namens. Okay, das ist technisch gesehen ein alter Hut, aber wieder einmal eine sehr hübsche Idee von Mack Media, eines von den vielen kleinen Details, die aus meiner Sicht den EP aus allen anderen Parks herausheben. :love:

    Aber dazu später noch mehr. Bleibt dran, es geht in Kürze weiter.

  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • 1. Anreise und erstes Abendessen:

    Wir kamen am Freitag plangemäss kurz nach 19 Uhr am Hotel "Kronasar" an. Dieses befindet sich nicht direkt am Park, sondern bei der Wasserwelt «Rulantica». Andere Hoteloptionen hatte es zum Buchungszeitpunkt nicht gegeben. Zum Park verkehrt tagsüber ein Shuttle-Bus, der umgekehrt auch Besucher der anderen Hotels nach "Rulantica" bringt.

    Der Check-in lieb zügig und problemlos, meine Daten waren trotz Fehlermeldung wohlbehalten im Hotel angekommen. Eine Schlange gab es an der Rezeption nicht. Der Wartebereich war selbstverständlich mit Bodenmarkierungen versehen, um die Abstände wahren zu können.

    Natürlich gilt in den öffentlichen Bereichen der Hotels generell Maskenpflicht, auch beim Bewegen im Restaurant – nur wenn man Tisch sitzt, darf man die Maske abnehmen (was ja auch logisch ist). Lediglich Kinder unter 6 Jahren unterliegen nicht der Maskenpflicht.

    Das war aber alles auch sehr gut umgesetzt und die Gäste hielten sich fast durchweg an die Vorgabe. Ich habe im Verlaufe des gesamten Wochenendes niemand im Hotel ganz ohne Maske und nur 4 Personen, die die Maske nur über dem Mund, nicht jedoch über der Nase trugen (eine seltsame Unsitte – das muss doch eigentlich klar sein, wie das Teil zu tragen ist), gezählt.

    Beim Abendessen im Hotelrestaurant "Bubba Svens" wurden wir sehr zügig zu unserem Tisch geführt, in der Schlange vor uns warteten lediglich zwei weitere Familien, aber dank grosszügigem Personaleinsatz am Restauranteingang gab es praktisch keine Verzögerung. Auch hier war der Wartebereich mit entsprechenden Bodenmarkierungen versehen.

    Das Spielzimmer neben dem Restaurant-Eingang ist derzeit ebenso wie der Videospieleraum neben der Hotel-Eingangshalle geschlossen.

    Bei den Tischen im Restaurant war man sehr grosszügig gewesen und hatte teilweise deutlich grössere Abstände von 2-3m gelassen, als streng genommen erforderlich gewesen wäre. Ausserdem waren die Tische stets deutlich grösser als für die Anzahl der Sitzplätze erforderlich (also z.B. ein 6er-Tisch, an dem nur 4 Stühle an einem Ende standen). Auf diese Weise blieb an jedem Tisch an einem Ende ein Bereich, an dem niemand sass und wo die Kellner die bestellten Speisen und Getränke abstellen konnten, so dass wir sie uns von dort nahmen und vor uns abstellten. Umgekehrt stellten wir dann leere Teller und Gläser wieder in den Extrabereich des Tisches zurück, von wo sie dann vom Personal verräumt wurden.

    Ein aus meiner Sicht sehr sinnvolles und durchdachtes System, um Kontakte zu minimieren und Abstände zu vergrössern.

    Passend zum skandinavischen Theming des Hotels enthält die Speisekarte viele nordeuropäische aber auch norddeutsche Gerichte, drei davon sogar in Kooperation mit "Gosch" (!). Die Preise sind moderat, die Qualität hervorragend. Unser Tip: die "Fischkiste" (mit Backfisch, Crevetten in Cocktailsosse, Hering, 2 Sorten gebeizten Lachses (insg. gut 170-180g !), sauer eingelegtem Gemüse, Schwarzbrot, Remoulade und gesalzener Butter – für 27 Euro ein echtes Träumchen).

    Das Servicepersonal trug übrigens zusätzlich zur Maske fast durchweg auch Handschuhe – aber eben nur fast. Über das Wochenende fielen mir dann doch vereinzelte Mitarbeiter, die auch an den Tischen bedienten, auf, die keine Handschuhe trugen. Keine Ahnung, ob das verpflichtend ist, sollte es m.E. aber sein. Und leider auch zwei Servicekräfte, denen die Maske immer wieder von der Nase rutschte, so dass sie ständig mit ihren Händen an Maske und Nase zugange waren. Leutz: so nutzen auch die Handschuhe nix!

    Aber insgesamt war es doch ein schöner und beschaulicher erster Abend. Auf unserem Zimmer, welches wie alle Zimmer in den Europaparkhotels einfach aber zweckmässig und vor allem liebevoll designt war, konnten wir dann auch gut und schnell einschlafen.

  • Au ja, Faulpelz , da bin ich gespannt darauf. Ich habe hier einen Realschulabschluss-Schüler Zuhause, mit dem ich mir einen ein-Tages-Ausflug nach Rust noch vor Beginn der Sommerferien hier in BW durchaus vorstellen könnte. Von daher könnte Dein Bericht eine Entscheidungshilfe sein.

    Danke und Gruß

    Joni

    Leider schon vorbei:

    MSC Armonia Östliches Mittelmeer 06/2011
    Costa Pacifica Metropolen der Ostsee 08/2013
    Mein Schiff 1 alt Hamburg trifft Mallorca 09/2015
    Mein Schiff 3 Südnorwegen mit Kopenhagen 08/2017

    Mein Schiff 1 Hamburg nach New York 08-09/2022

    Mein Schiff 7 Kanaren mit Madeira 12/2024 - 01/2025

    MSC Preciosa Norwegen mit Nordkap 06/2025

    Traumreise ohne Schiff:

    Mit dem Wohnmobil durch den Westen Kanadas 08/2018

  • 2. Frühstück am Samstag und Transfer zum Europa-Park:

    Das Frühstück hatte ich für beide Tage für 8:30 Uhr reserviert, trotz des Umstandes, dass man als Hotelgast bereits zu dieser Zeit und vor den Tagesgästen in den Park darf (wobei zu dieser Zeit auch nur eine Handvoll Fahrgeschäfte schon in Betrieb ist). Aber wir wollten an diesem Wochenende nicht zu sehr hetzen.

    Das Platzieren klappte auch wieder recht zügig, allerdings war der Desinfektionsmittelspender am Eingang zum Restaurant leer. Und auf sehr vielen leeren Tischen türmten sich die Hinterlassenschaften der vorangehenden Frühstücker, hier war das Personal doch ein wenig überfordert, zeitnah abzuräumen.

    Dennoch gab es noch einen gerichteten Tisch für uns, auf dem wir bereits mehrere kleine Flaschen mit Apfel-, Orangen- und Multivitaminsaft vorfanden. Die Mitarbeiterin vom Eingang, die uns zum Tisch gebracht hatte, stellte auch gleich eine Kanne Kaffée auf den Tisch und wies uns noch auf einen Tisch in der Nähe hin, wo es Spender für Milch, Kakao (beides kalt) sowie heisses Wasser (für Tee) gab.

    Ein Buffet gibt es dort aber im Moment nicht, stattdessen stellte uns umgehend eine Bedienung zwei vollgepackte Tabletts auf das «neutrale Ende» des Tisches und fragte, ob wir Eierspeisen wünschten. Unser Grosser bestellte ein gekochtes Ei, ich selber Rührei mit Speck, alles wurde innert zwei Minuten gebracht (Rührei und Speck auf getrennten Tellern, der Speck eine Megaportion – die Teller werden im Voraus standardisiert gerichtet).

    Auf den Tabletts befanden sich jeweils:

    - eine Tüte mit 2 Vollkorn-Kaiserbrötchen, 2 Semmeln, 2 Croissants sowie (abgepackt) zwei Scheiben Mischbrot

    - ein Teller mit je 2 Scheiben Käse, Salami, Bratenaufschnitt und Geflügellyoner sowie 2 dicke Scheiben Gurke und 2 Cocktailtomaten

    - eine Schale mit 2 Töpfchen Marmelade, 1 Päckli Nutella, 1 Päckli Honig, 2x Butter und 2x Margarine

    - 1 Becher Fruchtjoghurt und 1 Becher Birchermüesli

    - 1 Becher mit 200g geschnittenem Obst (Melone, Apfel, Birne)

    Da blieb eigentlich kaum ein Wunsch offen, wir waren jedenfalls zufrieden. Und uns wurde gesagt, wir könnten bei Bedarf alles nachbestellten.

    (Was wir leider erst beim Frühstück am Folgetag erfuhren: man kann da auch verschiedene Cerealien in kleinen Kartons bestellen. War aber jetzt nicht schlimm, dass wir das nicht erfuhren.)

    Die Brötchen waren okay, der Aufschnitt sehr gut, Obst und Gemüse frisch und knackig. Allerdings war das Rührei komplett ungewürzt (es gab zwar Salz und Pfeffer in Mini-Beutelchen auf dem Tisch, aber m.M.n. ist das nicht dasselbe, als wenn man das Rührei vor dem Braten salzt). Und der Speck war viel zu lange gebraten, völlig trocken und teilweise sogar ranzig!

    Der Kaffée war ein Faustschlag ins Gesicht – für uns, die wir zuhause und in der Praxis jeweils Vollautomaten stehen haben und schon seit langem den deutschen Filterkaffée nicht mehr gewohnt waren. Aber Hauptsache, er machte wach und gab Schwung für den Tag.

    Nach dem Frühstück gingen wir nochmal kurz aufs Zimmer, um uns parkfertig zu machen. Wir mussten auch nicht befürchten, dem Room Service in die Quere zu kommen, denn den hatten wir für diesen Tag abbestellt.

    Das ist eine neue Idee für die Corona-Zeit, denn der Verzicht spart nicht nur viel Zeit sondern auch grossen Putzmitteleinsatz. Man kann dafür einen Zettel ausfüllen, bis 6 Uhr morgens (bzw. bereits am Vortag) an der Rezeption abgeben und bekommt im Gegenzug 5 Euro gutgeschrieben.

    Und noch etwas zu den Fahrstühlen: rechnet, wenn Ihr nicht die Treppe nehmen wollt, gerade am Morgen etwas mehr Zeit ein, bis Ihr eine Aufzugkabine für Euch alleine bekommt. Da sind viele Leute unterwegs, auch abreisende Gäste, und derzeit mögen wir uns nun wirklich nicht zu anderen in den Fahrkorb quetschen.

    Der Bus zum EP fährt direkt vor dem Hotel ab und beschreibt einen Rundkurs:

    Hotel Kronasar – Hotel Bell Rock – Hotel El Andaluz mit Parkeingang – Rulantica Haupteingang

    Bis 10:30 Uhr und von 17 bis 19 Uhr verkehren die Busse alle 15 Minuten, dazwischen und nach 19 Uhr alle 30 Minuten. Der letzte Bus fährt eine Stunde nach Parkschliessung zurück.

    Unser Bus (ein klassischer Linienbus mit leider viel zu wenig Platz für Kinderkarren) war gut gefüllt, alle Sitzplätze besetzt, dazu gut ein Dutzend Personen, die standen. Glücklicherweise hielten sich alle an die Maskenpflicht, allerdings gab es auch hier wieder zwei Spezis, bei denen die Nase freilag.

    Bis zum Hotel-Parkeingang fuhren wir gut 10 Minuten. Der Einlass erfolgte wiederum wohlgeordnet und zügig mit ausreichendem Abstand.

    Fortsetzung folgt.

  • 3. Im Park:

    Wer den EP kennt, weiss, dass der Hoteleingang sich im spanischen Teil befindet, also genau am anderen Ende des Parks als der Haupteingang. Wir haben es uns daher in den letzten Jahren zur Gewohnheit gemacht, mit dem «Feria Swing» in den Tag im Park zu starten. Hier gab es gerade keine Schlange, auch hinter uns reihten sich nur eine Handvoll Personen ein. Natürlich muss in allen Fahrgeschäften inkl. Wartebereichen Mund-Nase-Schutz (MNS) getragen werden!

    Von angeblich gesperrten Gondeln/Reihen war nichts zu sehen (obgleich solches vor der Eröffnung in den Medien so kolportiert worden war), allerdings reichen die Abstände zwischen den Gondeln auch so aus. Kurze Fahrt, weiter nach Nebenan zur «Kolumbus-Jolle».

    Hier war der zuständige Parkmitarbeiter gerade dabei, die Sicherheitsbügel, Handgriffe und noch so ein paar Stellen an jeder Gondel zu desinfizieren und abzuwischen. Das Ganze dauerte etwa 3 Minuten, danach durften wir einsteigen.

    Den korrekten Sitz der Sicherheitsbügel muss man derzeit übrigens selber durch Ruckeln demonstrieren, das machen die Mitarbeiter im Moment nicht mehr selber. Klappte aber reibungslos, die Fahrt konnte losgehen… und wurde bereits nach ca. 40-45 Sekunden wieder unterbrochen, das helle Deckenlicht ging an. Was war passiert?

    Der aufmerksame Parkmitarbeiter hatte einen Gast, der seine Maske heruntergezogen hatte, bemerkt und eingfach den Notstopp-Knopf gedrückt. Nach eine kurzen aber bestimmten Ermahnung des betreffenden Gastes ging es dann aber nochmal von vorne los. Fanden wir sehr aufmerksam und vorbildlich.

    Das war aber auch das einzige Mal an diesem Tag, dass wir ein solches Notanhaltemanöver erlebten. Und die Fahrgeschäfte wurden auch mitnichten nach jeder Fahrt gereinigt – das würde aber wahrscheinlich auch den Betrieb zu sehr aufhalten. Nach unseren Beobachtungen findet das nach ca. 5 Fahrten statt, aber exakt können wir das nicht sagen.

    Die verschiedenen Wartebereiche sind allesamt mit gelben Linien am Boden unterteilt, zwischen zwei Linien dürfen sich, das ist überall beschildert, max. 3 Personen aufhalten. In denjenigen Fahrgeschäften (vor allem Achterbahnen), wo es sehr grosse und in engem Zickzack angelegte Wartebereiche gibt, wurden Holzgestelle von 2m Höhe eingezogen, die mit einer starken Transparentfolie bespannt sind, so dass man gegen Links und Rechts geschützt ist. Ausserdem steuern an den grossen Attraktionen zusätzliche Mitarbeiter, wieviele Personen wann in welchen Wartebereich gehen/wechseln dürfen. Das hat auch hervorragend geklappt, die Disziplin der Besucher war allermeistens hoch.

    Im Gegensatz zu dem, was sich auf den Wegen abspielte. Grundsätzlich besteht draussen auf den Wegen keine Maskenpflicht, allerdings sollen die 1.5-Meter-Abstandsregeln immer eingehalten werden. Wenn das nicht möglich ist, soll der MNS aufgesetzt werden. Und eben das machte fast niemand.

    Wir sind dementsprechend selber grosse Strecken mit MNS gelaufen, was bei den warmen Temperaturen und einer zwischenzeitlich steigenden Luftfeuchtigkeit recht anstrengend war (zumal man ja dank MNS bei jedem Atemzug eine gewisse Menge CO2 wiedereinatmet). Aber mit regelmässigen Pausen war das gut zu stemmen.

    Nota bene: es war nicht überall so eng. Allerdings: wenn wir es mit früheren Erfahrungen aus der Hochsaison vergleichen, fiel es uns schwer zu glauben, dass nich mehr als 15.000 Menschen im Park seien.

    Meine Vermutung: da sehr viele Gäste aus den Hotels kamen, und man sich bei einer Hotelbuchung für das mitgebuchte Parkticket nicht im Voraus auf ein genaues Besuchsdatum festlegen muss (wir hätten beispielsweise am Freitag, Samstag oder Sonntag in den Park gehen können), konzentrieren sich die Hotelgäste mit ihrem Parkbesuch schnell mal in der Mitte des Zeitraums von Freitag bis Sonntag. Dadurch geht ein gewisses Steuerungsinstrument verloren. M.M.n. verbesserungswürdig.

    Was mir auch auffiel: es gab viel zu wenige Desinfektionsmittelspender im Park. Freistehende sowieso fast gar nicht (und wenn überhaupt vor allem an Attraktionen mit sehr grossem Andrang), meist standen einfach nur Sprühflaschen an bestimmten Ständen. Was aber wieder positiv auffiel: überall im Park wuselten Mitarbeiter in Paradeuniformen mit Sprühflaschen herum und baten den Gästen eine Händedesinfektion an. Nur leider mit eher wenig Erfolg...

    Die Restaurants sowie die Sitzbereiche vor Imbissständen waren hoffnungslos überfüllt. Am «Loop»-Restaurant betrug die Wartezeit mehr als eine Stunde. Und in den Aussenbereichen war die Zahl der Stühle an den Tischen massiv reduziert worden, damit pro Tisch nicht mehr als 6 Personen zusammensitzen sollten. Was dazu führte, dass grössere Gruppen einfach von anderen Tischen die Stühle klauten (sogar an Tischen, wo jemand sass – wir haben es selber erlebt: meine Frau ging zur Toilette, meine Söhne lenkten mich für ein paar Augenblicke ab – schwupps, war der Stuhl meiner Frau am Nebentisch gelandet, wo ein Dutzend junger Franzosen selbstverständlich kein Deutsch verstand und sich über meinen Protest lustig machte) und diverse Tische stuhllos herumstanden.

    Da leider niemand vom vorbeikommenden Personal einschritt, machten die Leute also, was sie wollten. Schade, da müsste wirklich ein wenig konsequenter vorgegangen werden. Man kann ja tolle Regeln machen, aber wenn sich niemand um ihre Einhaltung kümmert, ist das ziemlich sinnfrei.

    Okay, ich will aber nicht nur meckern. Alles in allem waren die Parkmitarbeiter sehr bemüht, die Risiken zumindest ein wenig zu minimieren. Und in Aussenbereichen ist das Infektionsrisiko ja sowieso sehr viel geringer als drinnen – und die allermeisten Innenbereiche sind derzeit noch geschlossen, inklusive sämtlicher Shows (und das Kino hat stark reduzierte Sitzplatzkapazitäten). In den Wartebereichen von Fahrgeschäften und Essensständen hielten sich die allermeisten Besucher gut an die Abstandsregeln. Und die Regeln wurden in verschiedener Weise immer wieder in Erinnerung gerufen: durch einfache Aufsteller, durch Aufkleber in den Wartebereichen und Fahrgeschäften, multimedial durch Aufsteller mit Bildschirm (wenn es sich bewegt, wird eher hingeguckt) und nicht zuletzt auch durch Durchsagen an verschiedenen Attraktionen. Fazit: da geht noch mehr, aber insgesamt trotzdem schon gut gemacht.

    Ach ja, «Coastiality», das Angebot mit den VR-Helmen in zwei Achterbahnen, fand nicht statt. Hatte ich aber auch erwartet; das ausreichende Reinigen der Helme wäre m.E. in der Kürze der Zeit nicht zu machen.

    Übrigens, die «Attraktion» mit der längsten Wartezeit im gesamten Park war nicht etwa eine Achterbahn, sondern der brandneue «Magnum Pleasure Store» (der allererste in Deutschland), wo man sich das besagte Eis am Stil selber aus verschiedenen Komponenten (Eissorte, Überzug, Topings etc.) zusammenstellen lassen kann. Wollte ich gerne ausprobieren, aber ich stehe nun wirklich nicht 90 Minuten für ein Eis an! (Die Schlang ging ungelogen quer durch den isländischen Parkteil.)

    Am Samstag hatte der Park zwar bis 19 Uhr auf, aber da wir irgendwann doch recht erschöpft waren und die Kinder ins Hotel wollten, verliessen wir den Park schon um halb 7. Netter Nebeneffekt: der Shuttlebus war deutlich leerer, als noch am Morgen. Allerdings haben ein paar Gäste, die ins Hotel Kronasar wollten, den Bus bereits am Rulantica-Haupteingang verlassen – da wäre es doch eine nette Idee, die Haltestellen im Bus auch durchzusagen.

    Das Abendessen nahmen wir wieder im «Bubba Svens» ein. Ursprünglich hatte ich zwar direkt am Park im «Castillo» reserviert, aber als ich erfuhr, dass das brasilianische Rodizio wegen Corona ausgesetzt ist und es wegen des letzten Busses sowieso eng geworden wäre, habe ich noch kurz vorher schnell umgebucht. Auch diesmal war das Essen lecker, und ich bekam auf Wunsch sogar Köttbullar von der Kinderkarte in einer Erwachsenenportion. Die Dinger waren echt schmackig, viel besser als die vom Möbelhaus.

    Bald geht es weiter…

  • 4. Checkout und Rulantica:

    Diesmal mussten wir in der Schlange beim Frühstück mal etwas warten, gut 7-8 Minuten dauerte es, bis wir platziert wurden (obwohl wir exakt pünktlich zur angemeldeten Zeit da waren). Und diesmal war auch der Tisch nicht gerichtet, stattdessen wurden Geschirr, Besteck, Gläser usw. auf Tabletts an das «neutrale Ende» des Tisches gestellt. Am Sonntag war die Überforderung der Servicepersonals noch deutlicher zu spüren, als am Samstag.

    Als Eierspeise gaben wir den Spiegeleiern eine Chance, die waren wirklich gut. Der Rest war in etwa wie am Vortag.

    Danach gingen wir packen und checkten schliesslich gegen halb 11 an der Rezeption aus. Da wir ja an diesem Tag noch ins Rulantica wollten, erhielten wir bereits an der Rezeption unsere Wristbands. Wir verstauten unseren Koffer uns alles andere, was wir an diesem Tag nicht brauchten, im Auto und gingen über eine eigene Zugangsbrücke im ersten Stock direkt vom Hotel zum Badeingang.

    Im Rulantica ist der erste Stock mit seinen Umkleidebereichen nur für die Hotelgäste da, die Tagesgäste (die übrigens auch im voraus buchen müssen, eine Tageskasse gibt es dort nicht) kommen durch das Erdgeschoss ins Bad.

    Die Umkleiden sind schön geräumig, vor allem die hohe Anzahl an Familienkabinen (davon sogar zwei für Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern mit integriertem Wickeltisch und Waschbecken) fiel uns sehr positiv auf. Allerdings mussten wir ein wenig suchen, bis wir freie Schliessfächer fanden. Klar: das Bad hatte bereits um 10 Uhr aufgemacht, Hotelgäste durften sogar schon ab 9 Uhr hinein, da kamen wir natürlich etwas spät.

    Was wir im Bad selber dann auch bei der Suche nach freien Liegen merkten. Es gibt davon zwar jede Menge in Rulantica, aber sie zu finden ist nicht so einfach. Zumal auch keine Beschilderungen der ineinander verschachtelten Wege vorhanden sind und der Übersichtsplan wegen der Corona-Einbahnstrassen nicht viel nutzt. Aber schliesslich fanden wir dann doch 4 Liegen nebeneinander direkt beim Ausgang zum Aussenbereich.

    Es ist jetzt nicht so einfach, «Rulantica» zu beschreiben. Wer das «Aqua Basilea» in Pratteln bei Basel kennt, wird zumindest etwas damit anfangen können, dass «Rulantica» etwa genauso gross ist und der Tageseintritt gleich teuer. Aber den meisten von Euch hilft dieser Vergleich nicht wirklich weiter.

    «Rulantica» ist eine muschlförmige Halle mit grosser Fensterfront und verschiedenen Themenbereichen, die ineinander verschachtelt sind. Und hier merkt man, dass da Leute am Werk waren, die bislang einen Freizeitpark gestaltet haben: die Themings sind absolut genial und mit einer irren Liebe zum Detail umgesetzt. Es gibt ein grosses Wellenbad, eine Warmbadelagune mit Poolbar für Erwachsene, die wie ein Fichtenwald angelegt ist, einen Bereich mit Extremrutschen, der als Eispalast gestaltet ist, einen Bereich für kleinere Kinder mit 20cm Wassertiefe, Kletterbaum und -seilen, verschiedenen Wasserspielzeugen, jeder Menge Pilzen, Fontänen, Wasserfällen und nicht weniger als 5 kindgerechten Rutschen verschiedener Grösse und Form.

    Dann einen Bereich für grössere Kinder und Jugendlich mit drei Rutschen und einem Becken, wo man um die Wette auf wackligen Pontons laufen kann, ein Hüttendorf auf Stelzen mit einer Bar und Zugang zu noch ein paar Rutschen, darunter ein Schnellrestaurant für Burger und Pommes sowie den Zugang zu einem Wildwasserkanal im Aussenbereich, einen weiteren Aussenbereich mit diversen Wasserspielen, Massageliegen, einer Poolbar und einem Food Truck mit Würstchen und Steaks vom Grill, ein weiteres Restaurant in Form einer Tropfsteinhöhle, wo man Pizza, Pasta, Sandwiches und Kuchen bekommt und wo es die schon aus der «Sports Arena» im EP bekannten «Coke Freestyle»-Automaten gibt, wo man sich seine Limonade selber mixen kann.

    Und last but not least «Snorris Saga». Snorri ist ein kleiner blauer Tintenfisch, das Maskottchen von «Rulantica». Man hat vom EP bereits vor 2 Jahren ein eigenes «Rulantica»-Universum lanciert, mit Abenteuerbüchern für Kids, CDs, Spielfiguren und jeder Menge Souvenirs. Und das findet in «Snorris Saga» seine Entsprechung im Bad, denn hier kann man, in einem Schwimmring liegend, einen Rundkurs im Bad abfahren, der zu grossen Teilen unterirdisch unter anderen Bad-Teilen verläuft und wo Snorris Geschichte auf Monitoren zu sehen ist; das Ganze stimmungsvoll beleuchtet und musikalisch untermalt. Also im Prinzip ein Fahrgeschäft wie im Park, halt nur in der Wasserwelt.

    Es wird übrigens bereits weitergebaut: schon 2021 soll im Aussenbereich der grösste Wasserspielplatz der Welt eröffnet werden. Laut offiziellen Angaben hat die EP GmbH bislang erst ein Drittel der zur Verfügung stehenden Fläche bebaut. Und von einem Indoor-Park, der ganzjährig genutzt werden kann, und der evtl. ab 2026 gegenüber von «Rulantica» entstehen soll, war ja auch schon zu hören.

    Man hat den Eindruck, dass da in Rust das Europäische Pendant von «Walt Disney World Orlando» entsteht, wo es ja 4 verschiedene Parks (davon ein Wasserpark) und diverse Themenhotels gibt.

    Aber nun etwas mehr zu unserem Tag im Bad: natürlich kann man in einem Schwimmbad kaum MNS tragen, deshalb war dies auch nur bis zu den Umkleiden obligatorisch. Aber sämtliche Mitarbeiter trugen Masken, viele ausserdem Handschuhe und Gesichtsvisiere.

    Was uns sehr positiv auffiel, war die hohe Disziplin mit der die Gäste die Abstände einhielten – innerhalb- und ausserhalb der Wassers. So viel Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme hat mich echt überrascht – geht doch!

    Allerdings auch ein Kritikpunkt: für die Benutzung bestimmter Rutschen sowie von «Snorris Saga» benötigt man Doppel-Schwimmringe. Diese werden zum Problem, wenn vorne ein Kind fahren soll und hinten jemand mit grösserem Übergewicht – dann stimmt die Gewichtsverteilung nämlich nicht mehr und beide legen sich gepflegt auf die Fresse.

    Ist mir mit meinen 132kg bei «Snorris Saga» leider gleich 2x hintereinander so passiert (und es hat mich persönlich sehr verletzt, dass der zuständige Mitarbeiter, anstatt mir zu helfen bzw. sich zu erkundigen, ob ich mir etwas getan habe (habe ich nämlich), in das schallende Gelächter der hinter uns Wartenden eingestimmt ist – sorry, aber das ist ein no-go!). Und erst nach diesem Malheur sah ich dann, dass auf dem Reifen ein Aufdruck «max. 100kg» zu finden war. Weder hatte mich der Mitarbeiter darauf aufmerksam gemacht, noch war am Eingang zur Attraktion ein entsprechender Vermerk zu finden. Übrigens auch bei keiner anderen Rutsche – und die Wartezeiten reichten von 10 bis 30 Minuten. Ist schon ärgerlich, wenn man erst nach dieser Zeit feststellen muss, dass man gar nicht mitfahren kann. Aber an den Eingängen zu den Rutschen stehen lediglich Mindestalter und -grösse. Da sollte nachgearbeitet werden.

    Das Essen im Bad war durchwachsen. Die Pizzen eher mässig, mit drögem Teig, die Pasta okay bis gut, der Kuchen sehr gut. Burger, Pommes und Gegrilltes haben wir diesmal nicht angetestet, vielleicht beim nächsten Mal.

    Sehr lecker und auch preislich attraktiv die verschiedenen alkoholischen (€ 8.20) und alkoholfreien (€ 6.80) Cocktails, darunter ein paar Klassiker, aber auch hauseigene Kompositionen. Und immer mit Deckel und Strohhalm aus- und einlaufsicher, so dass man sie auch mitten in den Pool mitnehmen kann.

    Da wir ja noch eineinhalb Stunden Heimfahrt vor uns hatten, verliessen wir kurz vor 5 Uhr, nach insgesamt 6 Stunden im Bad. Wir hatten zwar nicht alles geschafft, was wir uns vorgenommen hatten (so hatte es selbst am Wellenbad eine Schlange, weil nicht mehr als 80 Personen gleichzeitig reindurften), aber dennoch viel Spass gehabt.

    «Rulantica» ist zwar von uns aus gesehen 40-45 Minuten weiter als das «Aqua Basilea», aber bei gleichem Preis und viel, viel, viiiieeel schönerer und kindgerechterer Umsetzung (und wesentlich günstigerem Essen und Getränken) ist es für uns trotzdem attraktiv. Wir werden sicherlich noch öfters hinfahren.

    Und das war auch schon mein Bericht – Kommentare und Fragen sind gerne willkommen.

  • Und da Bilder ja doch mehr sagen als 1.000 Worte - hier das offizielle Eröffnungsvideo von "Rulantica" vom letzten Herbst:

    www(punkt)youtube(punkt)com/watch?v=QDAN6vw4msc

  • Noch ein Nachtrag zum EP: es wurde ja viel von zwei neuen Funktionen der Park-App berichtet: zum einen ein Instrument zur persönlichen Abstandsmessung, zum anderen die Möglichkeit, bei bestimmten Attraktionen virtuell anzustehen.

    Wir hatten uns überlegt, die App auf das Handy meiner Frau zu laden (meins ist ja zu alt dafür), von diesem Vorhaben jedoch wieder Abstand genommen, nachdem wir die grottenschlechten Beurteilungen im Android Store gelesen hatten. Zum einen ist es wohl nicht ganz einfach, die App zum Laufen zu bringen, es braucht viel Gefummel und noch mehr Updates. Dann lässt sie sich wohl so ohne weiteres auch nicht mehr vom Handy entfernen.

    Aber vor allem frisst die Abstandsfunktion wohl extrem viel Energie, so dass der Akku oft schon nach wenigen Stunden leer ist, und ist ausserdem nicht sonderlich genau. Und das virtuelle Anstehen dauert oft länger als das reale und kostet jede Menge Daten-Traffic (für uns als Nicht-EU-Ausländer besonders problematisch).

    Wie gesagt, das ist nur Hörensagen, wir hoffen ausserdem, dass die Kinderkrankheiten bald beseitigt sind, denn grundsätzlich finden wir die Ideen sehr gut.

  • Und da Bilder ja doch mehr sagen als 1.000 Worte

    Hi Faulpelz , ein toller Wochenendausflug mit den Kiddies :thumbup:.

    Ich habe genau nachgezählt 4227 Wörter mit 23770 Zeichen (ohne Leerzeichen) in 82 Absätzen ;).

    Chapeau, nicht das unser Wuppi das jetzt mit seinen Beiträgen noch toppt, denn das wäre dann schon schwierig zu lesen :D.

    LG

    Franz

    Die erste Cruise 2001 war die AIDA Cara - mehr AIDA’s gab es damals noch nicht - danach von mir leider nicht mehr die vielen anderen Cruises nachhaltig mitgehalten.

  • war aber, nachdem ich alles erklärt hatte, doch sehr stolz auf sich, auf diese tolle Idee gekommen zu sein. ;):thumbup:

    du hast eine ganz tolle Frau :D


    hoffe, was du dir getan hast, ist inzwischen wieder gut.. die Reaktion war ein no-go, da hast du völlig recht :cursing:


    LG Kathrin

  • Faulpelz ,

    danke für den Bericht.

    Wir,(meine Schwester mit 2 Enkelkindern und ich) fahren im August , für 2 Tage nach Rust.

    Wenn ich nicht das Hotel schon gebucht hätte und die 2 Mädels unbedingt hin möchten, würde ich nicht fahren.

    In jedem Fahrgeschäft mit Maske? Bei eventl. 30 Grad. Könnte ich gerne darauf verzichten.

    LG

    Sandra

  • Sandra67 :

    Kann ja sein, dass sich das mit den Masken bis dahin schon wieder ändert... ;)

  • Lieber Flo Faulpelz ,

    vielen Dank für diesen kurzweiligen und interessanten Bericht. :thumbup:

    Freizeitparks sind so gar nicht mein Ding, ob mit oder ohne Maske.. :saint:

    Deshalb bin ich sehr froh darüber, dass diesen Part meine ältere Schwester gemeinsam mir meinen freizeitparkwütigen Jungs unternimmt.

    Dieses Jahr wird sie gemeinsam mit unserem 15-jährigen Anfang August nach Wien fliegen (dort lebt unsere jüngere Schwester), dann haben sie 4 Tage Zeit u.a. den Prater zu erkunden, und das ganz ohne Maske. ;)

    LG annchristin

  • annchristin :

    Chacun à son goût. :)

  • Ach wie lieben den EP ! Trotz 4 Stunden Anfahrt zieht es uns jedes Jahr für 3-6 Tage dort hin :love:

    Unsere Kleine will UNBEDINGT nach Rulantica - das konnte ich bisher noch abwehren.

    Faulpelz

    Ich wäre ja fast an der Wiedereröffnung von R. schwach geworden- waren ja eh vor Ort. Aber ich hab gelesen, dass so viele Rutschen erst ab 128cm und 10 Jahren sind. Unsere Kleine ist 9 und ich wollte nicht in traurige Kinderaugen schauen.......

    War das bei Euch kein Problem ?

    Wir haben dieses Event jetzt 2021 versprochen, im Sommer, wenn man auch raus kann. Vielleicht verläuft es sich dann etwas. Ich kann mir vorstellen, dass bei Normalbetrieb alle Rutschen und Becken gut gefüllt sind - ich mag keine Bäder ;(

    Ich kann allen Hotelgästen wirklich empfehlen, die halbe Stunde "VIP-Eintritt" im Park zu nutzen. In der halben Stunde vor offizieller Öffnung kann man (als Coaster Fan) schon 2-3 x Bluefire fahren und nach Öffnung gleich zur "Arthur Familienbahn" gehen, dann hat man dort auch noch kaum Wartezeiten.

    Als Hotelgast kann man auch die letzte Stunde vor Parkschließung umsonst rein. Einfach an der Rezi Tickets holen und schon mal 60 Minuten in den Park "reinschnuppern".

    Wenn jemand Fragen zum Park oder den Hotels hat...............da haben wir inzwischen einiges an Erfahrung gesammelt :saint::*

  • Lieber Faulpelz , danke für Deinen Bericht, der mich nun zur Entscheidung gebracht hat, nicht dorthin zu fahren. Die Beschreibung auf der Homepage mit der Beschränkung auf 15.000 Personen hört sich so an, als wäre es recht leer. Das scheint nach Deiner Beschreibung nicht wirklich der Fall zu sein. Daher werden wir den doch recht weiten Weg (260 km einfache Strecke) nicht auf uns nehmen und dem Park eher mal wieder einen Besuch abstatten, wenn wir ein paar Tage in der Region verbringen.

    Gruß Joni

    Leider schon vorbei:

    MSC Armonia Östliches Mittelmeer 06/2011
    Costa Pacifica Metropolen der Ostsee 08/2013
    Mein Schiff 1 alt Hamburg trifft Mallorca 09/2015
    Mein Schiff 3 Südnorwegen mit Kopenhagen 08/2017

    Mein Schiff 1 Hamburg nach New York 08-09/2022

    Mein Schiff 7 Kanaren mit Madeira 12/2024 - 01/2025

    MSC Preciosa Norwegen mit Nordkap 06/2025

    Traumreise ohne Schiff:

    Mit dem Wohnmobil durch den Westen Kanadas 08/2018

  • Joni

    Wenn ihr die Möglichkeit habe außerhalb des Wochenendes zu fahren ist es wirklich ruhig. Wir waren zwei Tage in den Pfingstferien im Park und im Vergleich zu den "normalen" Jahren war der Unterschied sehr deutlich.

    Wenn man sich etwas antizyklisch bewegte hatten wir Wartezeiten von 5-15 Minuten an den Attraktionen. Die kleineren Bahnen gingen ohne Warterei. Laut App maximale Dauer waren mal 45 Minuten an den großen Coastern, dann haben wir derweil einfach andere Bahnen genutzt.

    Ich fand es sehr entspannend und im Park gut organisiert.

    Mein Neffe war letzen Samstag im Park - Wartezeit 20-30 Minuten . Er fand es auch sehr "chillig".

  • Aber ich hab gelesen, dass so viele Rutschen erst ab 128cm und 10 Jahren sind. Unsere Kleine ist 9 und ich wollte nicht in traurige Kinderaugen schauen.......

    Von 17 Rutschen sind nur 3 ab 10 sowie 2 ab 12 Jahren. Also kein wirklich grosses Problem. :)

    War das bei Euch kein Problem ?

    Nö, da unsere Jungs keine solchen Adrenalinjunkies sind, wie meine Frau und ich. ;)

  • Liebe urlauberin2 , danke für Deine Einschätzung. Wenn, dann wollen wir auf jeden Fall unter der Woche gehen. Mal sehen, vielleicht entscheiden wir uns ganz spontan.

    Gruß Joni

    Leider schon vorbei:

    MSC Armonia Östliches Mittelmeer 06/2011
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