Reisebericht Gran Canaria bis Mallorca mit der MS2 22.03. - 03.04.19

  • Prima, Jeymar !

    Wir haben auf Teneriffa den Tag an Bord verbracht, weil wir schon häufiger auf Teneriffa waren und noch im November 2017 eine mehrstündige Inselrundfahrt inkl. La Laguna, La Orotava und Puerto de la Cruz gemacht haben.

    Umso mehr freue ich mich über deine Bilder zum Auffrischen der Erinnerungen und als Anregung, mal wieder in meinen Fotos zu stöbern.

    Herzliche Grüße,

    Florecilla

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  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • 24.03.19 Arrecife / Lanzarote Teil 1

    Heute Morgen legten wir Steuerbord in Arrecife / Lanzarote an. Der Wecker ging früh, da für heute eine Ganztagestour mit „Lanzarote Guides“ auf dem Tagesprogramm stand. Um halb neun sollten wir uns am Hafenausgang einfinden, da unsere Gruppe aber, typisch deutsch, überpünktlich war, konnten wir schon um 08:20h abfahren.

    Unsere noch sehr junge Tourguide erzählte ein bisschen was zu unserem Programm, das sich in die Nord- und Südtour aufteilte, die man auch separat buchen konnte.

    Das erste Ziel des Tages war „Haría, das Tal der 10.000 Palmen“. Hier hielten wir neben einem Restaurant und hatten einen ganz netten Ausblick über eine weite Fläche mit einigen Palmen. Interessanter waren die Ausführungen über die Landwirtschaft in Lanzarote, die auf der Lava-Asche basierte. Wahnsinn was die Natur hier für Möglichkeiten bereit hält.

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    Da am Vortag auf Lanzarote wohl groß Karneval gefeiert wurde, herrschte noch leichte Katerstimmung. Das brachte uns große Erheiterung, denn am Straßenrand neben dem Restaurant parkte ein Van. Von hinten näherte sich allerdings die Straßenkehrmaschine und fing wild an zu hupen. Man hätte zwar locker vorbeifahren können, wollte aber wohl unbedingt auch diese kleine besetzte Stück Straße reinigen und so dauerte es zwei Minuten, bis sich eine junge Frau aus dem Rückraum des Vans auf den Fahrersitz quälte und sichtlich angeschlagen wegfuhr. Das Schauspiel geschah natürlich unter einigen belustigten Zuschauern :D

    Als nächstes ging es ab in den höchsten Norden. In „Famara“ hatten wir einen 20-minütigen Stop, um den herrlichen Ausblick auf die frisch gebackene achte offizielle kanarische Insel „La Graciosa“ genießen zu können. Die Insel gilt als besonders ruhig und entschleunigend, da es dort wohl keine asphaltierten Straßen und damit wenig Verkehr gibt. Den „Mirador del Rio“, einen kostenpflichtigen Aussichtspunkt dort oben, haben wir ausfallen lassen. Die Aussicht war auch schon so wirklich klasse.

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    Der letzte Halt auf der Nord-Tour war „Jameos del agua“, eine Kunst- und Kulturstätte die durch den auf Lanzarote omnipräsenten Künstler César Manrique geschaffen wurde. Sie wurde rund um eine Lavaröhre angelegt, in der sich kleine weiße Albino-Krebse angesiedelt haben. Außerdem gibt es dort ein Restaurant, einen Pool, einen Salzsee und einen Konzertsaal. Die ganze Anlage ist sehr gepflegt, geschmückt mit vielen bunten Pflanzen und bot einige tolle Foto-Motive. Wir hatten eine knappe Stunde Zeit und konnten uns so alles in Ruhe anschauen und sogar noch ein bisschen die Sonne genießen. „Jameos del agua“ war definitiv der Höhepunkt der Nord-Tour.

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  • Danke, Jeymar, schöne Bilder, die die besonderen Farbkontraste der Insel einfangen.

    Wir waren ebenfalls auf Manriques Spuren und haben die Fundación César Manrique besucht. Stiftung, Galerie und Museum befinden sich in den in Lavablasen gebauten ehemaligen Wohnräumen des Künstlers.

    Herzliche Grüße,

    Florecilla

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    Einmal editiert, zuletzt von Florecilla (30. April 2019 um 14:37)

  • Florecilla

    Es wäre schön, wenn du Bilder über die Möglichkeit der Dateianhänge hier (Bild darf max. 1 GB haben, dann auf Original einfügen gehen) oder direkt mit picr-Code eingegeben würdest. Dann sieht man es sofort.

    LG Susanne

  • Florecilla

    Es wäre schön, wenn du Bilder über die Möglichkeit der Dateianhänge hier (Bild darf max. 1 GB haben, dann auf Original einfügen gehen) oder direkt mit picr-Code eingegeben würdest. Dann sieht man es sofort.

    LG Susanne

    Oh sorry, ich dachte, weil ich es sehen kann, könnte es jeder sehen.

    Herzliche Grüße,

    Florecilla

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  • Ist irgendwo festgelegt, dass nur picr und nicht z.B. fbcdn.net verwendet werden darf?

    Das wohl nicht, aber das wird von den meisten hier verwendet. Und funktioniert auch gut.

    LG Susanne

  • Oh sorry, ich dachte, weil ich es sehen kann, könnte es jeder sehen.

    Ich muss das extra anklicken, zumindest auf dem Handy. Wäre halt schade um das schöne Bild.

    LG Susanne

  • 24.03.19 Arrecife / Lanzarote Teil 2

    Es ging erstmal zurück zum Schiff, wo einige unserer Gruppe den Bus verließen und dafür noch einige mehr zustiegen. Die Süd-Tour konnte also beginnen.

    Als erste stand das „Monumento al Campesino“ auf der Agenda, ein von César Manrique (von wem auch sonst) kreiertes Denkmal zu Ehren der Bauern. Neben dem Fruchtbarkeitsdenkmal gab es eine erneut sehr schön gestaltete Gartenanlagen, ein Museum und ein riesiges Restaurant, das wohl auch regelmäßig für größere Feierlichkeiten genutzt wird. Alles in allem ein ganz netter Besuch.

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    Weiter ging die Fahrt in das Weingebiet von Lanzarote, denn auch Weinreben lieben scheinbar die besondere Erde auf Lanzarote. Wir fuhren an einigen Bodegas vorbei, bis wir schließlich an der „Bodega La Geria“ eine kleine Weinverkostung hatten. Geschmacklich war es nicht unser Fall, direkt nebenan gab es aber eine kleine Tapas-Bar, wo ich eine Portion „Papas arrugadas mit Mojo“ einfuhr. Das war einfach köstlich! In der prallen Sonne konnte man die halbe Stunde Aufenthalt richtig genießen und hatte noch einen fantastischen Ausblick über die Landschaft.

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    Der grüne See von „El Golfo“ bescherte uns den nächsten Halt und einen kurzen Fußweg. Das blaue Meer, die schwarzen Felsen, teilweise rote Erde und schließlich der grüne See gaben ein tolles Farbenspiel ab. So hätten wir uns Lanzarote definitiv nicht vorgestellt!

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    Wir blieben an der Küste und schauten uns „Los Hervideros“ an, eine gewaltige Felsformation mit Lavahöhlen an der Südewestküste. Diese Felsen waren wohl bekannt dafür, dass sich hier die Wellen besonders imposant brechen. Heute war es etwas zu ruhig, schön ausgesehen hat es dennoch.

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    Bevor das Highlight des Tages anstand, kam erst noch so eine kleine Touri-Sache. Es gab die Möglichkeit, auf Dromedaren zu reiten. Das wurde in unserer Gruppe auch gerne angenommen. Preislich war es glaube ich ganz ok, trotzdem war es für uns nicht reizvoll. Diejenigen die nicht geritten sind, mussten irgendwie 30 Minuten totschlagen, da es sonst nichts dort gab. Naja, nur ein kleiner Makel der tollen Tour.

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    Dann fuhren wir endlich hoch zum „Timanfaya-Nationalpark“. Da heute Sonntag war und wohl irgendwo auf der Insel ein großer, vielbesuchter Markt stattfand, war wenig los dort oben. Kaum ausgestiegen, wurden uns drei Experimente vorgeführt. Für das erste mussten wir einen Kreis bilden und dann wurde uns äußerst warme Asche in die Hände gelegt, die jemand gerade mit einer Schaufel vom Boden geholt hat.

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    Als nächstes versammelten wir uns um ein Loch im Boden, aus dem solch eine Hitze kam, dass das dort reingehaltene Heu nach kurzer Zeit Feuer fing.

    Schließlich wurde noch demonstriert, wie Wasser in ein Loch gegossen wurde, woraufhin eine kurze, etwas 3 Meter hohe Dampfsäule hochschoss.

    Es befand sich auch ein Restaurant dort oben. Dieses machte sich auch die Erdwärme zu Nutze, denn es gab eine Art Brunnen mit einem Grillgitter oben drauf, auf dem das Fleisch für das Restaurant zubereitet wurde. Eine sehr gute Idee!

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    Es ging zurück in den Bus und für uns in eine andere Welt. Wir fuhren etwas 45 Minuten über die Kraterroute und wurden währenddessen von einer Stimme vom Band über die Geschichte von Lanzarote und Timanfaya informiert. Es dürfen nur speziell ausgebildete Fahrer diese Strecke fahren was uns relativ schnell einleuchtete. Die Straße war verdammt eng, rechts und links nichts als Lavalandschaft. Man kam sich vor wie auf einem anderen Planeten oder wie an einem Filmset. Die Gesteinformationen waren absolut beeindruckend und man kam aus dem Staunen kaum raus. Das muss man einfach gesehen haben, wenn man Lanzarote besucht.

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    Nachdem wir die Kraterroute heil überstanden hatten fuhren wir zurück zum Schiff, wo wir gegen kurz vor 17 Uhr ankamen. Erst stand eine kleine Stärkung am Tapas-Buffet der AAB an, bevor wir das Auslaufen heute mal vom Balkon verfolgten.

    Nach dem Abendessen verbrachten wir heute den Abend in der „kubanisch“ angehauchten Schaubar bei Live-Musik. Dort war wirklich die Hölle los, was aber eigentlich für jede Innen-Bar an jedem Abend passte. Man merkte einfach das kühlere Fahrtgebiet und dass die Bars draußen kaum genutzt wurden.

    Den Abschluss gab es im Diamanten, wo es heute ein inkludiertes Dessert-Buffet gab. Mensch, was wurde da an Leckereien aufgefahren. Wunderschön präsentiert, ständig mit neuen Dingen aufgefüllt und eine Kleinigkeit leckerer als die andere. Es war auch total entspannt dort, vielleicht hatten wir aber auch den großen Andrang schon verpasst. Da hat TC sich wirklich nicht lumpen lassen.

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  • 25.03.19 Seetag

    Der erste Seetag stand an und der wurde uns direkt mal um eine Stunde gekürzt, die Uhren wurde nämlich vorgestellt. Nach einem ersten Kaffee zum Sonnenaufgang auf dem Balkon und Frühstück im Ankelmanns, gingen Jenny und ich fürs erste getrennte Wege.

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    Für die Dame stand der bereits am ersten Tag gebuchte Friseurtermin an und ich wollte mir den ersten sportlichen Vortrag der Reise in der neuerdings überdachten Arena auf Deck 14 anhören. Obwohl ich relativ früh dran war, gab es keine Sitzplätze mehr und es wurde sekündlich voller. Am Ende wurden sogar noch Sportmatten ausgepackt um allen Besuchern einen Platz zu ermöglichen.

    Als Redner war der ehemalige Handball-Spieler und (Bundes-)Trainer Heiner Brand geladen. Er hielt einen einstündigen Vortrag zu dem Thema „Wege zur Höchstleistung“ und was eine Spitzenmannschaft ausmacht. Der Vortrag war sehr angenehm und informativ was auch daran lag, dass er nicht einfach den „Entertainer“ machen wollte, sondern wirklich sehr sachlich und dennoch locker seinen Monolog hielt. Gepaart mit einigen wenigen witzigen Anekdoten seiner Karriere war der Vortrag eine runde Sache.

    Motiviert durch Heiner Brand habe ich danach erstmals auf Kreuzfahrt das Fitness-Studio besucht und war sehr angetan von der Qualität und Auswahl der Geräte. Handtücher bekam man dort, auch Wasserspender gab es und was mir sehr gefiel waren die zahlreichen Desinfektions-Spender und Hinweise, dass die Geräte nach Nutzung bitte gesäubert werden sollen. So muss das sein! Ich spulte mein Kraftprogramm aus dem Alltag in Ruhe ab und muss zugeben, dass ich wohl noch nie so geil (entschuldigt den Ausdruck) trainiert habe. Die Aussicht auf das Meer vermisse ich im Studio jetzt schon extrem.

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    Danach hieß es Frischmachen und faulenzen, immerhin knallte der Planet ordentlich und genug getan hatte ich auch schon. Plötzlich klingelte mein Handy, nanu..achja: Neue Funktion der „Mein Schiff App“, man kann jetzt auf dem Schiff über das WLAN miteinander telefonieren und das funktioniert wirklich in guter Qualität. Also kurz mit meiner Frau abgestimmt, Treffpunkt „Food-Fahrrad“, noch so eine Neuerung. Dieses Fahrrad steht an Seetagen von 11:00 – 15:00 Uhr in der Nähe der „Eisbar“ und bot an diesem Tag zum einen klassische Hot Dogs und zum anderen Pulled Turkey in einem schwarzen (Asche-)Brötchen. Das schmeckte beides sehr gut und auf das Junk-Food folgte dann fürs Gewissen noch Obst im Buffet-Restaurant.

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    Den Rest des Tages verbrachten wir im ständigen Pendel zwischen den gemütlichen Liegematten und dem langen Pool. Hach, so ein Seetag kann so entspannend sein.

  • Jeymar

    =ODessert-Buffet ... das wäre mein Untergang:D:love:*spaß*

    Viele Grüße Nicky

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    DER GRAF LIVE- endlich!

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    Meine Reiseberichte

    Nicky75
    24. September 2022 um 14:57


    Erinnerungen im Herzen…

    Nordeuropa 07/2016 MS5 Vorfreudenfahrt

    Mittelmeer mit Ibiza 08/2017 MS5

    Westeuropa mit Lissabon 08/2019 MS3

    Mittelmeer mit Andalusien II 10/2019 MS2

    BLAUE REISE 2 07/2020 MS 2

    Blaue Reise PANORAMAFAHRT 4 09/2020 MS 1

    Blaue Reise - Kanarische Inseln 1 & 2 03-04/2021 MS2

    Blaue Reise ab KIEL 06/2021 MS 6

    Blaue Reise- Schwedische Küste 3 07/2021 MS 1

    Kanaren mit Azoren II 04/2022 MS 4

    Karibik mit Mittelamerika I 12/2022-01/2023 MS 1

    Norwegen mit Schottland 09/2023 MS 3

    Taufreise MS 7 06/2024

    Höhepunkte der USA Ostküste 10/2024 MS 1

    Kanaren mit Madeira 01-02/2025 MS 5

    Stars del Mar 05/2025 MS 7

    Höhepunkte der Türkei und Griechenlands 06-07/2025 MS 5

    Kanaren & Madeira 11/2025 AIDA COSMA

    Winterliches Norwegen 02/2026 MS 3

  • 26.03.19 Agadir / Marokko

    Heute erwachten wir auf einem neuen Kontinent, genauer gesagt Afrika, noch genauer Agadir/Marokko. Wir lagen backbord an und der Himmel war nicht nur zugezogen, es regnete sogar leicht.

    Wir waren früh dran, denn schon um 07:20 Uhr war Treffpunkt in der Schaubar. Für heute hatten wir einen Ausflug über TUI gebucht, „Taroudant und die fruchtbare Sous-Ebene“. Um halb acht fuhr unser Fahrer Mohamed uns gemeinsam mit unserem Guide Habib raus aus dem eher schäbigen Industriehafen. Habib erzählte uns mit seinem selbst beigebrachten Deutsch einiges zur Umgebung. Das Gehörte war weitaus interessanter als das, was wir von Agadir zu sehen bekamen. Das gefiel uns beiden irgendwie überhaupt nicht. Wir fuhren und fuhren und Habib erzählte, oft auch immer wieder das Gleiche, und einigen im Bus fielen, wohlwollend der frühen Uhrzeit geschuldet, die Augen häufiger zu.

    Irgendwann erreichten wir die „Villate Limoune“. Das Wetter hatte sich zwischendurch deutlich gebessert und so konnten wir ohne Einschränkungen die große Anlage besichtigen. Überall gab es Obstplantagen und die Hauptattraktion war ein großzügig angelegter Tierpark. Also besonderes Schmankerl wartete auf einer Wiese ein junger Mann mit zwei Papageien, die sich bereitwillig und brav mit uns fotografieren ließen. Habib schmückte unsere Fotos noch mit seinem eigenen Mützchen, es entstanden super witzige Fotos. Die kann ich euch halt leider nicht zeigen, da sehr viele Gesichter drauf sind :P

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    Am Ende der Anlage befand sich ein Restaurant und es standen schon eingedeckte Tische auf der Terrasse für uns bereit. Hier wurden uns frisch gepresster Orangensaft, marrokanischer Minztee, Harira-Suppe, Datteln, verschiedene Brotsorten, Olivenöl, Feigenmarmelade und natürlich Honig mit Arganöl serviert. Es war ein traditionelles Berber-Essen und hat uns richtig gut gefallen. In der landestypischen Einfachheit war es dennoch sehr schmackhaft.

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    Mit vollen Bäuchen ging es zum zweiten Teil der Tour, dem eigentlichen Highlight. Allerdings war es bis Taroudant, dem kleinen Marrakesh, doch noch ein längerer Fahrtweg. Hier machten wir auch nur noch einen kurzen Halt für einen Fotostop aus dem Bus heraus. An den zahlreichen Arganbäumen hatte ein Bauer seine Ziegen freigelassen und diese kletterten fleißig auf die Bäume. Komischerweise war das am ganzen Tag der einzige besiedelte Baum, woraus man schließen kann, dass es ein wenig inszeniert war. Aber sei es drum, es war lustig anzusehen.

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    In Taroudant angekommen hielten wir zuerst an der großen Stadtmauer, bevor wir dann im Zentrum der Stadt rausgelassen wurden. Es war reges Treiben hier und alles war natürlich sehr, sehr einfach. Habib führe uns durch ein paar alte Gassen, darunter wohl auch die älteste Straße der Stadt, bevor wir schließlich auf einem Souk landeten. Dieser war anfangs noch ganz interessant, vor allem als es noch Lebensmittel zu sehen gab. Spätestens als es aber dann Spielzeug und Haushaltswaren zu kaufen gab, wurde es immer uninteressanter und der Markt wollte irgendwie nicht enden. Zum Glück wurde man kaum angesprochen, sodass man sich nicht bedrängt fühlen musste.

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    Als wir den Souk hinter uns gebracht haben, konnten Interessierte sich noch einen Vortrag zu Arganöl (mit anschließenden Einkaufsmöglichkeiten) anhören, wer nicht wollte hatte 30 Minuten zur freien Verfügung. Das war aber an so einem Ort nicht wirklich einfach, da man ohne Guide plötzlich doch zum Freiwild wurde und wir uns dann stattdessen eher irgendwo an den Rand stellten und auf unseren Bus warteten. Alles in allem hat uns Taroudant nicht gefallen, wenn das die kleine Version von Marrakesch sein soll, hat hier unser Interesse stark gelitten.

    Habib, der wirklich ein ganz lieber Kerl und sehr bemüht war, hatte noch Mandarinen für uns alle organisiert, die er auf der kaum enden wollenden Rückfahrt verteilte. Als wir dann endlich gegen 14 Uhr zurück an Bord waren, war das Wetter so super, dass wir uns erstmal zwei Stunden an den Pool gelegt haben.

    Wir verbrachten noch einen richtig schönen restlichen Tag an Bord mit Kleinigkeiten zu essen hier und dem ein oder anderen Kaltgetränk dort, bevor am Abend noch die erste Poolparty unter dem Motto „80s“ auf dem Programm stand. Überall leuchteten bunten LED-Streifen, es gab Sangria und Poncha (exklusiv), Kinderschminken, Kinderbowle und Ratsherren vom Fass (ganz lecker).

    Die Entertainment-Crew hat richtig gut abgeliefert und zu bekannten Hits der 80er eine quietschbunte, flippige Show geboten, bevor der DJ nahtlos weiter Stimmung machte. Es war definitiv die beste Stimmung auf einer Poolparty, die wir beide bisher erlebt haben. Es wurde auch richtig ordentlich getanzt.

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    Irgendwann haben wir uns aber dann in die Diamant-Bar verzogen, da wir noch unseren Stammgäste-Gutschein einlösen wollten. So sahen wir beide dann mit einem äußerst erfrischenden Champagner-Mojito im Diamanten und saßen Marokko immer kleiner werden.

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  • Wir sind in Agadir an Bord geblieben, haben aber durch deinen Bericht ein wenig marokkanisches Flair schnuppern können. Vielen Dank fürs Mitnehmen.

    Herzliche Grüße,

    Florecilla

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  • Wir sind in Agadir an Bord geblieben, haben aber durch deinen Bericht ein wenig marokkanisches Flair schnuppern können. Vielen Dank fürs Mitnehmen.

    Wäre nicht davor und danach ein Seetag gewesen, hätten wir das eventuell auch gemacht.