Reisebericht Südliche und Nördliche Karibik vom 19.02.16-04.03.16 mit MS 3

  • 5.Tag Grenada 1.Teil

    Der Early Bird klappte nicht mehr, wir hatten zu lange geschlummert. Als wir zum Frühstück gingen hatte unser Kapitän vor St. George´s schon angelegt.
    Das Programm für heute sah so aus, am Vormittag wollten wir die Stadt erkunden, nachmittags hatten wir vor mit dem Wassertaxi zum Grand Anse Beach zu fahren.
    Die nötigen Kalorien für die heutige Exkursion besorgten wir uns in der Backstube. Zuerst eine Scheibe frischgebackenes Artisanbrot, danach noch ein wohlschmeckendes Panini. Gut gestärkt machten wir uns auf die Socken. Kaum hatten wir festen Boden betreten, wurden wir begleitet von einer lärmenden Italienischen Armada, die aus einem Schiff der Costa-Flotte herausströmte. Als erstes wollten wir zum Gewürzmarkt, dort angekommen stellten wir aber fest, dass die meisten Buden noch gar nicht geöffnet hatten. Unsere Gesichter waren ein bisschen ratlos. Daheim im Pott wäre um 9 Uhr auf einem Markt ein Großteil der Ware schon längst verkauft. In der Karibik laufen die Uhren halt anders. Was soll´s, erklimmen wir Fort Knox oder wie das Teil dort oben auf dem Berg heißt. Wasser hatten wir jedenfalls genug mit , so was wie auf Aruba passiert uns kein zweites Mal. Unser Aufstieg klappte völlig problemlos. Die Aussicht unterwegs und von oben, die wir auf Scarborough hatten, war schön.

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    sollen Kanonen auf das Schiff abgefeuert werden

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    Das Fort selber war nicht sehr sehenswert, es gammelt langsam vor sich hin. Man sollte den Eintritt (2 $ p.P.) nehmen um es instand zu halten.

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    ein Kraftraum im Fort

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    Bebilderte Erinnerungen sind jetzt genug gemacht worden, also gingen wir zurück, um zu gucken, was das Städtchen sonst noch zu bieten hatte.

    man kann auch hochfahren

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    Den Berg runter ist für mich Kniegeschädigten immer schwieriger, bin aber ohne größere Flurschäden unten angekommen.

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    Durch einen Tunnel führte ein Weg zum Hafen, der von oben so aussah, dass er einen Abstecher wert war.

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    Rhum Runner leer

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    einmal Jäger bitte

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    Danach haben wir dem Mittagsmarkt erneut unsere Aufwartung gemacht. Wie konnte es jetzt auch anders sein, nun war es natürlich rappelvoll. Für die Daheimgebliebenen wurden ein paar Muskatnüsse gekauft und dann nichts wie raus aus diesem Rummel.

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    Da es mittlerweile kurz nach 12 Uhr war gingen wir zurück zum Schiff.

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    Damit dem Kaumuskeln nicht so langweilig ist wurde ein Schlenker Richtung Gosch eingelegt. Ob Aal, Krabben oder Scampi, alle Speisen waren sehr lecker. Gut gespeist und gesättigt gingen wir dann zum Wassertaxi.

    Das war es fürs Erste von Grenada.

    LG
    mofie




  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • Ja, die Gebäude vom Fort sind wirklich nur Ruinen, die Dächer sind wohl den Wirbelstürmen zum Opfer gefallen und es wachsen Bäume etc. aus den Ruinen. Nur die Kanonen sehen noch gut aus und die Sportgeräte in dem kleinen Häuschen. Genauso haben wir es im Januar 2014 auch erlebt.

    ebenso mit dem noch geschlossenen Markt in "früher" Stunde.

    dennoch: es lohnt sich der leichte Aufstieg zum "Fort" , was meiner Meinung auch deine Bilder zeigen: nicht nur beim auf- und Abstieg kann man sehr schöne Fotos vom Schiff und dem Meer machen (mit schönen Blumen etc. im Vordergrund), sondern vom "Fort" aus hat man auch einen schönen Ausblick in alle anderen Richtungen, z.b. Auch den kleinen innenhafen, etc.

    Bin gespannt, ob sich am Grande anse Beach etwas geändert hat oder ob dieser noch genauso schön ist - inkl. Wassernuancen, etc. - wie wir ihn erlebt und genossen haben und wie er euch gefallen hat.

    LG Claudia und Uwe
    - Schreibfehler (vor allem die Groß- / Kleinschreibung) sind oft dem iPad geschuldet - sorry -

    (Hiermit distanzieren wir uns ausdrücklich von allen Inhalten der in unseren Beiträgen gelinkten Internetseiten und machen uns diese nicht zu Eigen!)

  • 5.Tag Grenada 2.Teil

    Für die Fahrt zum Grand Anse Beach haben wir für 2 Personen 8$ pro Strecke gezahlt. Mit Wartezeit dauerte es eine 1/2 Stunde bis man vor Ort war.

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    Kaum kommt man vom Anlegesteg runter, sind genug Möglichkeiten vorhanden sich Liegen und Sonnenschirme auszuleihen.

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    Es sah jedoch so überfüllt aus, daß wir es vorgezogen haben lieber ein Stück zu laufen, bis es ruhiger wurde. Eine schöne Stelle zum Entspannen wurde gefunden und für 3 Stunden haben wir unsere Seele baumeln lassen.

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    noch ein Foto vor der Rückfahrt


    Klarer Daumen hoch für den Grand Anse Beach, ein toller Strand mit schöner Aussicht auf das Schiff.

    Wieder auf dem Schiff zurück ging es hoch zur Außenalsterbar, dort wurde ein kleines Helles gezischt. Plötzlich hörten wir Jubel, Trubel und Heiterkeit. Ein Blick über die Reling zeigte uns den Verursacher.


    Sonnenuntergang vor Grenada

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    Die 5 Gänge am Abend wurden im Mediterran verputzt. Danach haben wir uns im Theater eine Show angeschaut, um hinterher in der Tui-Bar kultiviert 1-2 Lampenanknipser dem Bäuchlein zuzuführen, danach war sofortige Bettruhe angesagt. Denn am nächsten Tag auf Tobago hatten wir einen Ausflug mit Katharina Dumas geplant.

    Das war unser Tag auf Grenada

    LG
    mofie



  • Wieder auf dem Schiff zurück ging es hoch zur Außenalsterbar, dort wurde ein kleines Helles gezischt. Plötzlich hörten wir Jubel, Trubel und Heiterkeit. Ein Blick über die Reling zeigte uns den Verursacher.

    Rhum Runner voll

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    LG
    mofie

  • 6.Tag Tobago

    Eine Aufwachhilfe wurde zwar gestellt, brauchten wir aber nicht. Putzmunter und quitschfidel saßen wir beim Frühstück und waren gespannt, wie der heutige Tag verlaufen wird. Da in diversen Foren, wenn es um Ausflüge auf Tobago ging, der Name Katharina Dumas oft positiv erwähnt wurde, hatte mein kleiner Kopfkissenzerwühler per E-Mail Kontakt mit ihr aufgenommen. War nicht ganz so nett und herzlich wie bei den anderen Auswanderen, in unseren Augen etwas mehr auf der professionellen Schiene. Aber gut, Hauptsache der Ausflug ist in Ordnung. Gebucht haben wir eine Inseltour mit Badeaufenthalt, die ca. 8 Stunden dauern sollte. Der Ausflug sollte in Deutsch und in kleinen Gruppen stattfinden. Treffpunkt war um 8:30 vor dem Hafengebäude.

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    Überpüktlich, wie die Menschen tief aus dem Westen nun mal sind, standen wir am vorgegebenen Treffpunkt. Im ersten Moment dachten wir von wegen kleine Gruppen, ca. 20 andere Touristen waren auch am Treffpunkt. Kurz danach kam Katharina. Nach einer kurzen Begrüßung folgte der Check, ob alle Teilnehmer schon anwesend sind. Danach wurde das Geld kassiert, was uns ein wenig stutzig machte. Zum Schluss erfolgte die Verteilung der Gruppen auf die Busse. Wir hatten Glück, unsere Gruppe bestand aus 12 Personen incl. Monika als Reiseleiterin und Christian als Fahrer. Die andere Gruppe bestand, wie wir später erfahren haben, aus 20 Leuten.

    Monika ist eine Freundin von Katharina und hilft ab und zu bei ihr aus. Ihre Brötchen verdient sie normalerweise als Dolmetscherin, Künstlerin und mit dem Organisieren von Hochzeiten.

    Nachdem wir den morgendlichen Berufsverkehr von Scarborough hinter uns gelassen haben, war unser erster Halt das Fort King George. Eine sehr schöne und gut erhaltene Anlage, ganz das Gegenteil von Grenada und das ganze noch Kostenlos.


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    Weiter ging die Tour an der Atlantikküste entlang, wo eine erste Trinkpause eingelegt wurde.

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    Der erste Durst war gelöscht und wir fuhren weiter, bis wir an einer Kakaoplantage anhielten und Monika uns eine reife Kakaofrucht (Gelb sollte sie sein) und die Tobago Amazone (eine Papageienart) zeigen wollte. Alle stiegen aus dem Bus aus und hielten Ausschau. So gingen wir bei gefühlten 30° im Schatten durch diese Plantage, schauten (wie Hans guck in die Luft in alle Richtungen) , doch keiner der Teinehmer konnte einen Erfolg vermelden. Die Papageien hörten wir nur schreien und die Früchte waren entweder grün oder dunkelrot. Monika war natürlich ein bisschen frustriert deswegen.
    Fotos wurden aber dennoch gemacht.

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    Die Fahrt ging weiter durch den Regenwald, bis zu einer Ranger Station, wo wir einen wunderschönen Panoramablick hatten.

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    und auf was blühendes

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    Anschließend zeigte uns Monika die Bucht wo sie 5 Jahre gelebt hat. Es gibt auch schlechtere Plätze zum Auswandern.

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    Bei der heutigen Tour war ein Mittagessen im Preis enthalten. Zur Auswahl standen Fisch oder Huhn. Auf der Fahrt zur Englishman´s Bay, wo das Essen stattfand, fragte Monika jeden wer was essen wollte und bestellte das Essen telefonisch vor. Als wir dort ankamen fiel mir erst einmal die Kinnlade herunter. So was hatten wir noch gar nicht gesehen. Der Regenwald reicht dort bis zum Strand herunter. Diese Bucht ist der Oberknaller vor dem Herrn. Wir hatten 1,1/4 Stunden Zeit (incl. Essen) dieses Paradies zu genießen. Leider viel zu kurz. Vom Schiff zu dieser Bucht Soll es mit dem Taxi ca. 1 Stunde dauern. Aber seht selbst.

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    Schweren Herzens haben wir einen unserer 3 Top Strände der Reise wieder verlassen. Die Tour ging weiter durch die schöne Landschaft des Südwestens dieser Insel.

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    Das Dorf, in dem die Mutter von Christian wohnt, wurde auch aufgesucht. Was wir nicht wussten war, während wir beim Essen waren, telefonierte Christian mit ihr, da es ihm keine Ruhe ließ, daß wir keine Kakaofrucht gefunden haben. Aber wofür hat man schließlich eine Mutter. Eine positive Antwort folgte, nicht nur eine sondern mehrere reife Früchte hatte sie an ihrem Baum hängen, die sie uns zum probieren anbot. Bei so viel Einsatz von seiner Seite, man merkte Christian an wie Stolz er auf seine Mutter ist, konnten wir gar nicht anders als seiner Mutter einen Besuch abstatten.

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    Bevor wir zum Pigeon Point, dem letzten Ziel unser Tour kamen, wollte Monika uns noch Kaimane zeigen. Dazu mussten wir in eine luxuriösen Hotelanlage fahren.

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    Wo auf dem hoteleigenen Golfplatz die Kaimane in kleinen Teichen schwammen.

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    Zum Schluss hatten wir am Pigeon Point knapp 2 Stunden Aufenthalt, wo wir uns erholen konnten.

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    Fazit der Tour

    Monika war sehr nett, hatte eine ruhige Ader und sprach sehr bedächtig. Viele Informationen über Tobago und Trinidad haben wir während der 8 Stunden von ihr bekommen. Allein schon wegen der Englishman´s Bay war die Tour ein voller Erfolg.

    Nachdem wir wieder zurück in Scarborough waren, wurde kein Sightseeing mehr unternommen da wir ziemlich geschlaucht waren. Außerdem war der Herr des Hauses unterhopft. Als erste Hilfe wurde eine Betankung in der Außenalster Bar durchgeführt.

    Der Abend im Atlantik Klassik war zwei geteilt. Die Ochsenbäckchen und das Rinderfilet waren einfach spitzenmäßig. Dafür haben wir diesmal mit der Tischzuweisung Pech gehabt. Das Paar, was schon am Platze saß spielte wohl an diesem Tag, wer am wenigsten redet hat gewonnen. Die Unterhaltung mit ihnen war zäh wie Kaugummi. Doch das super Essen entschädigte für alles.

    Die dringend benötigten Kräutertropfen zum Verdauen sowie 1-2 Beschleuniger die wir brauchten um eine Grundschläfrigkeit zu erreichen, wurden kontrolliert unter dem Sternenhimmel eingenommen, denn wir wollten am nächsten Morgen geistig und körperlich voll auf der Höhe sein.
    Der nächste Hafen unsere Reise war Bridgetown.

    LG
    mofie


  • Super geschrieben! Wir waren auch auf der Reise dabei und ich freue mich schon auf deine Fortsetzung! So fühlt es sich an, als ob der Urlaub gerade gestern war :thumbsup:

    MS 1: April 2013 Mittelmeer mit Barcelona
    MS 1: Mai 2014 Nordeuropa mit Amsterdam
    MS 2: Januar 2015 Dubai mit Bahrain & Muscat
    MS 4: Mai 2015 Testfahrt der MS 4
    MS 4: Dez. 2015 Kanaren mit Marokko
    MS 3: Februar 2016 Karibik
    MS 2: April 2016 Mittelmeer mit Türkei
    MS 5: Juli 2016 Taufnacht
    MS 1: Dez. 2016 Asien Thailand&Malaysia

    :huhu:

  • 7. Tag Barbados 1. Teil

    Beim Lesen eines RB im Forum der Kussmünder wurde der Name Ursula Manteler in den höchsten Tönen gelobt. Für meine Heldin des Haushaltes Grund genug den Kontakt mit ihr herzustellen. Sehr zügig kam eine Mail, in der die Tour mit dem Titel "Best of Barbados, entdecken sie die verborgenen Juwelen, die diese Insel zu einem wahren Schmuckstück der Karibik machen" beschrieben wurde. Schon beim Durchlesen bekam die Mutter meines Erstgeborenen eine Entenpelle und nachdem der Ausflug unter Dach und Fach war, kullerten ihr ein paar Tränen der Freude die Wange herunter. Treffpunkt der Tour war um 9.30 Uhr vor dem Hafengelände.

    Noch bevor der Hahn krähen konnte, waren die Matratzen von der Last des Körpergewichts befreit. Frisch im Schritt und sauber hinter den Ohren ging es weiter zur morgendlichen Aufnahme von Proteinen (Rührei mit Speck).

    Plötzlich ertönte eine freundliche Stimme aus dem Bordlautsprecher und teilte uns mit, dass nicht genügend Shuttle-Busse zur Verfügung stehen, da noch ein weiteres Kreuzfahrtschiff im Hafen lag und deshalb mit Wartezeiten gerechnet werden muss. Das Kauen wurde zwar nicht abrupt eingestellt, aber dass die Unabsteigbaren zu spät zum Treffpunkt kommen, undenkbar. Kurz ging es zurück zur Kajüte, Rucksäcke wurden geholt und dann nichts wie runter vom Schiff.

    Eine Wartezeit hatten wir kaum, vielleicht 10 Minuten. Vor dem Hafen viel Trubel und Halligalli. Aber Ursula war nicht zu übersehen. Schlank, lange blonde Haare und in der Hand hielt sie ein großes Schild mit ihrem Namen. Nach einer netten Begrüßung erfuhren wir, dass noch ein anderes Paar fehlte. Zu viert, das nennen wir mal eine kleine Gruppe, ging es endlich los.

    Schon auf der Fahrt durch Bridgetown in Richtung Südküste war uns relativ schnell klar, dieser Tag wird der Hammer. Ursula ist eine Frohnatur wie sie im Buche steht. Sie konnte zu allem und jedem etwas erzählen. Man kann sie wie folgt beschreiben: Eine Mischung aus Hella von Sinnen, Heidi Klum und Gabi Köster. Nach 10-minütiger Fahrt kam der erste Stop unserer Tour. Ursula zeigte uns den Carlisle-Beach, ein Strand an dem man viele blaue Handtücher sah.

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    Keine 2 Minuten später der nächste Strand.

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    Für das Mysterium Frau hatte dieser Stop einen riesigen Vorteil (es gab dort ein öffentliches WC) und nachdem mittlerweile schon 12 Minuten vorüber waren, fand dort natürlich ein Besuch statt, denn Frau weiß ja nie, wann man die nächste Möglichkeit bekommt). Aber ein Beispiel, wie teuer das Leben auf Barbados ist, bekam man dort auch. Die dort sitzende WC-Dame gab jedem Besucher nur abgezähltes Toilettenpapier. Ursula erzählte daraufhin, dass eine Packung 8 $ kostet und aus öffentlichen Toiletten gerne stibitzt wird. Blitzschnell ratterte mein Hirn und ich überlegte, ob mir diese Information, sollte ich jemals bei Günther Jauch auf dem Stuhl sitzen, helfen würde (wahrscheinlich nicht, aber wenn, bin ich bereit).

    Weiter ging es die Südküste entlang mit ihren tollen Stränden, wo wir an dreien einen Stop einlegten. Die Reihenfolge sah wie folgt aus.

    Foul-Bay

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    Crane-Beach, hier wurde ein Teil der ersten Raffaellowerbung gedreht.

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    Bottom-Bay, einer unserer Top drei Strände.

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    Hier hatte ein Einheimischer einen kleinen Stand aufgebaut und verkaufte dort Pina-Coladas Marke Eigenkreation.




    Dazu wurde eine Kokosnuss aufgeschlagen, in das Fruchtwasser kamen 2 Sorten Rum, danach eine Prise brauner Zucker und zu guter Letzt ein selbst gemischtes Gewürz. Das Ganze konnte man in 3 Härtestufen (light, middle, strong) käuflich zum Preis von 5 $ erwerben. Der Tageszeit angemessen (10.30 Uhr) entschied ich mich für den mittleren Härtegrad. Es war sehr lecker und die Stufe reichte um diese Zeit vollkommen aus.

    Fortsetzung folgt...

    LG
    mofie


  • So genial geschrieben @mofie61, dazu diese Farben auf deinen Fotos:
    * das Grün der Blätter
    * die Farben der Botonik
    * das Blau des Wassers
    * die Lebensfreude auf den Bilder
    = ich muss da auch unbedingt mal hin :thumbsup:
    .....mein do-to-Liste wird immmmmmer länger :love:

    ich freue mich auf deine Fortsetzung
    LG
    Bina

  • 7.Tag Barbados 2.Teil

    Die Landschaft, durch die uns Ursula fuhr, war voller Mangobäume, Papayafelder und Bananenplantagen. Unterwegs bekamen wir immer wieder Informationen über die Geschichte der Insel, aber auch aus ihrem bewegten Leben erzählte sie eine Anekdote nach der anderen.

    Der nächste Halt war Codrington College, die älteste theologische Hochschule mit einem majestätischen Blick auf das karibische Meer.

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    ein kahler Baum ohne Blüte

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    er täuscht

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    Unsere Tour führte weiter an der wilden Atlantikküste vorbei nach Bathseba, wo die sogenannten Wunderfelsen aus dem Meer ragen.

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    Vorbei an einer alten Zuckermühle ging es steil hinauf zum Cherry Tree Hill, wo wir einen letzten Ausblick auf die wilde Ostküste werfen konnten.


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    So langsam machte sich bei uns der kleiner Hunger breit und da 10 Uhr schon lange vorbei war und wir kein Knoppers zur Hand hatten, ging es weiter Richtung Westküste.

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    Laut Ursula war in Speightstown, einer Kleinstadt mit kolonialem Charme, eine karibische Frittenbude, in der die Einheimischen ihren Flying Fish essen. Vorbei an den privaten Yachtclubs Port St. Charles und Port Ferdinand kamen wir nach Speightstown. Hier hatte Ursula wirklich nicht übertrieben. Ein nettes kleines Städtchen mit schönen alten Holzhäusern.

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    Kaum hatten wir das Auto geparkt, wurde dem Schlemmertempel ein Besuch abgestattet. Alle Gerichte waren lecker und preislich in Ordnung. Für 2 Personen mit jeweils einem Getränk haben wir 18 US $ bezahlt.

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    Ursula


    Durch Zuckerrohr- und Baumwollfelder ging es weiter zum North-Point. Dort toben die Wellen des Atlantiks und brechen sich an meterhohen Klippen.

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    Hier hat sich ein Bekannter von Ursula eine Goldgrube aufgebaut, Restaurant, Bar, Nippesläden, alles was das Touriherz höher schlagen lässt, ist dort vorhanden.

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    Anschließend ging es weiter Richtung Bridgetown. Vorbei an Luxushotels und Luxusvillen, aber auch durch Viertel in denen die pure Armut die Oberhand hat, kamen wir schließlich nach Holetown. Hier, am Mittelpunkt der Westküste, ist das Einkaufsparadies der Reichen und jenen, die meinen sie wären reich, also das Richtige für Promis Marke Dschungelcamp. Der letzte Stop der Tour war das Sandy Lane One-Hotel (5 Sterne). Neben dem Hotel führte ein Weg hinunter zum Strand. Nachdem wir einen Blick auf die Urlaubsbehausung Abramowitsch und Co. geworfen hatten, drehte Ursula zum Abschluss der Tour noch eine Runde im Villenpark des Sandy Lane mit uns.

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    Nach 8 Stunden voller neuer Eindrücke brachte uns Ursula wohlbehalten wieder zum Hafen zurück.

    Fazit:
    Leute, solltet ihr jemals nach Barbados kommen und ihr euch nicht nur für einen Strandaufenthalt entscheiden, macht unbedingt eine Tour mit Ursula. Sie hat unsere kühnsten Erwarten übertroffen.

    Noch völlig berauscht von dieser grandiosen Tour saßen wir in der Aussenalsterbar und haben bei einem gut gekühlten Weizensaft das Gesehene und Gehörte mental verarbeitet. Einen schönen Sonnenuntergang gab es auch.

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    Nach einem ausgezeichneten Essen im asiatischen Teil des Restaurants folgte als krönender Abschluss eine feucht fröhliche Verkostung von verschiedenen Brummschädelmachern.

    Der erste Teil der Reise ging leicht bedudelt (von zu vielen verschiedenen Fruchtsäften) :thumbsup: dem Ende entgegen. Da der meiste Teil des nächsten Tages auf See verbracht wurde, hatten wir aber genug Zeit den Nebel aus dem vorderen Stammhirn zu vertreiben.


    Fortsetzung folgt....
    aber später, da ich für 1 Woche die holländische Nordseeküste unsicher mache.

    LG
    mofie

  • @mofie61,

    jetzt kann ich wenigstens die Schuld auf Dich schieben. "Geliebäugelt" hatte ich ja schon mal mit der Karibik, aber nach Deinen Impressionen verdichtet es sich immer mehr zu einer KF Anfang 2018.
    Toll geschriebener Bericht; danke dafür.

    Beste Grüße;
    Uwe

    2012 MM mit Israel und Ägypten

    2016 Asien

    2017 Bremerhaven nach Gran Canaria

    2018 Westliches MM

    2019 Nil

    2019 Orient mit Oman & Bahrain

    2020 Kanaren

    2021 Östliches MM mit Kreta II

    2022 Kanaren mit Kapverden & Madeira I

    2025 Vielfalt Norwegens

    2025 7 Nächte - Kanaren mit Madeira - ab/bis Las Palmas

    2026 Faszination Südostasien - ab/bis Singapur (Singapur/Singapur)

    2026 Willkommensreise mit Korsika

  • So, jetzt ist es passiert:

    Buchung Karibik im Januar 2018, allerdings mit AIDA DIVA (mal zum ausprobieren)... Ich glaube, ich freue mich :freude:

    2012 MM mit Israel und Ägypten

    2016 Asien

    2017 Bremerhaven nach Gran Canaria

    2018 Westliches MM

    2019 Nil

    2019 Orient mit Oman & Bahrain

    2020 Kanaren

    2021 Östliches MM mit Kreta II

    2022 Kanaren mit Kapverden & Madeira I

    2025 Vielfalt Norwegens

    2025 7 Nächte - Kanaren mit Madeira - ab/bis Las Palmas

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    2026 Willkommensreise mit Korsika

  • hallo mofie 61, schöner bericht. noch ein kleiner tip zu grenada - grand anse beach.morgen früh zum beach fahen - menschenleer bis ca. 11.oo uhr- es sind noch nicht einmal die liegenverkäufer da.
    man kann auch mit dem einheimischen bus ( usd 1 pro person ) zum strand fahren. aus dem terminal nach links abbiegen zum busbahnhof. danke und gruss aus dem heissen Bremen

    MS 2 - TRANSATLANTIK 2011 KOMBIREISE
    MS 2 - ANTALYA - TRIFFT DUBAI 2012 MIT BAHREIN
    MS 2 - TRANSATLANTIK 2013 KOMBIREISE
    MS 3 - KANAREN MIT MADEIRA UND AGADIR 2014
    MS 1 - DUBAI TRIFFT SINGAPORE MIT VIETNAM 2015
    ARTANIA NOVEMBER 2016 PARADIESINSELN - ORIENT - SUEZKANAL - GENUA
    MS 6 - NEW YORK TRIFFT JAMAIKA 2017
    MS 3 - ASIEN MIT SINGAPORE 2019
    MS 3 - SINGAPORE-HONGKONG-SINGAPORE 2019
    ARTANIA 2020 - TRAUMINSELN & METROPOLEN VON WELT 2020

    MS 1 - BLAUE REISE PANORAMAFAHRT KIEL/KIEL 2020 MIT STOCKHOLM UND TURKU

    MS 1 - MITTELAMERIKA 2021 - LEIDER ABGESAGT !

    ARTANIA 2021 - OSTSEE VOM FEINSTEN

    MS HERZ - KAPSTADT BIS GRAN CANARIA MIT PORT ELIZABETH 2022 LEIDER ABGESAGT !

    MS 2 - KARIBISCHE INSELN 2 - 2022

    AMERA - SÜDSEEZAUBER-SYDNEY - PUERTO VALLARTA 2023

    AMERA - MACHU PICCHU - PANAMAKANAL, KARIBIK, NEW YORK , BREMERHAVEN 2024

  • Hallo @mofie61

    Da heute ein fußballfreier Abend ist, kann ich auch mal endlich Deinen Bericht lesen.
    Finde in super :thumbsup:
    Komme auch aus dem Ruhrpott und bin insofern der Sprache kundig ;)

    Da ich für nächstes Jahr noch Tipps für Aruba und Barbados suche haben mich diese Abschnitte natürlich besonders interessiert.
    Auf Aruba haben mich allerdings die 3 Stunden Wanderung ohne Strandbar etwas erschreckt ;(
    Ich glaube: mein Mann wäre nicht so geduldig wie Du sondern hätte mich erschlagen :cursing: .
    Und dann hätte sich das erledigt mit der Kreuzfahrerei, was auch blöd wäre.
    Also, muß ich mir noch etwas anderes für Aruba überlegen...

    Den Bericht von Barbados mit Ursula Manteler fand ich spontan klasse.
    Kannst Du mir die Kontaktdaten (evtl. per PN) von ihr zusenden?

    Ansonsten freue ich mich schon auf die Fortsetzung :)

    LG
    Camper

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  • Hallo liebe Foris,
    vielen Dank für Eure nach wie vor positiven Kommentare. Der Koffer für Holland ist gepackt, ich möchte aber trotzdem noch schnell antworten bevor es morgen früh losgeht.

    Hallo @katerlen
    Ich freue mich für dich, dass du die Karibik gebucht hast. Egal ob Mein Schiff oder Aida, die Karibik ist immer eine Reise wert.

    Hallo @werder
    Wenn wir deinen Tip vorher bekommen hätten, wären wir auch morgens zum Grand Anse gefahren und nachmittags zum Markt gegangen. Deinen Tip kann man nur an die nächsten Kreuzfahrer weitergeben.

    Hallo @uschisiggi
    Solltest du eine Tour über Ursula buchen machst du meiner Meinung nach alles richtig. Viel Spaß und viele Grüße in der Karibik.
    Ursula mag sehr gerne Vollkornbrot. Dieses ist sehr teuer auf Barbados. Sie traut sich aber nicht ihre Gäste darauf anzusprechen.

    Hallo @Camper
    Ein Wort zu Aruba. Wenn wir es genauso gemacht hätten wie auf arizonas-world beschrieben, wäre die Tour nicht so anstrengend gewesen.

    Barbados war für uns ein absolutes Traumziel dieser Kreuzfahrt. Ich würde dir gerne die Kontaktdaten zukommen lassen, weiß aber leider nicht wie das funktioniert, da ich neu bin im Forum.

    LG
    mofie

  • Sehr, sehr schöner Reisebericht @mofie61.
    Auch die Photos sind :thumbsup:
    Wir haben die kleinen Antillen, bis jetzt schon zweimal bereist und wenn ich Deine Bilder so sehe packt mich mal wieder das Fernweh...
    Danke auch für den Tipp mit Guide Ursula auf Barbados. Wir waren schon zweimal dort und haben einmal Strandtag eingelegt.
    Freue mich auf die Fortsetzung...