5.Tag Grenada 1.Teil
Der Early Bird klappte nicht mehr, wir hatten zu lange geschlummert. Als wir zum Frühstück gingen hatte unser Kapitän vor St. George´s schon angelegt.
Das Programm für heute sah so aus, am Vormittag wollten wir die Stadt erkunden, nachmittags hatten wir vor mit dem Wassertaxi zum Grand Anse Beach zu fahren.
Die nötigen Kalorien für die heutige Exkursion besorgten wir uns in der Backstube. Zuerst eine Scheibe frischgebackenes Artisanbrot, danach noch ein wohlschmeckendes Panini. Gut gestärkt machten wir uns auf die Socken. Kaum hatten wir festen Boden betreten, wurden wir begleitet von einer lärmenden Italienischen Armada, die aus einem Schiff der Costa-Flotte herausströmte. Als erstes wollten wir zum Gewürzmarkt, dort angekommen stellten wir aber fest, dass die meisten Buden noch gar nicht geöffnet hatten. Unsere Gesichter waren ein bisschen ratlos. Daheim im Pott wäre um 9 Uhr auf einem Markt ein Großteil der Ware schon längst verkauft. In der Karibik laufen die Uhren halt anders. Was soll´s, erklimmen wir Fort Knox oder wie das Teil dort oben auf dem Berg heißt. Wasser hatten wir jedenfalls genug mit , so was wie auf Aruba passiert uns kein zweites Mal. Unser Aufstieg klappte völlig problemlos. Die Aussicht unterwegs und von oben, die wir auf Scarborough hatten, war schön.
sollen Kanonen auf das Schiff abgefeuert werden
Das Fort selber war nicht sehr sehenswert, es gammelt langsam vor sich hin. Man sollte den Eintritt (2 $ p.P.) nehmen um es instand zu halten.
ein Kraftraum im Fort
Bebilderte Erinnerungen sind jetzt genug gemacht worden, also gingen wir zurück, um zu gucken, was das Städtchen sonst noch zu bieten hatte.
man kann auch hochfahren
Den Berg runter ist für mich Kniegeschädigten immer schwieriger, bin aber ohne größere Flurschäden unten angekommen.
Durch einen Tunnel führte ein Weg zum Hafen, der von oben so aussah, dass er einen Abstecher wert war.
Rhum Runner leer
einmal Jäger bitte
Danach haben wir dem Mittagsmarkt erneut unsere Aufwartung gemacht. Wie konnte es jetzt auch anders sein, nun war es natürlich rappelvoll. Für die Daheimgebliebenen wurden ein paar Muskatnüsse gekauft und dann nichts wie raus aus diesem Rummel.
Da es mittlerweile kurz nach 12 Uhr war gingen wir zurück zum Schiff.
Damit dem Kaumuskeln nicht so langweilig ist wurde ein Schlenker Richtung Gosch eingelegt. Ob Aal, Krabben oder Scampi, alle Speisen waren sehr lecker. Gut gespeist und gesättigt gingen wir dann zum Wassertaxi.
Das war es fürs Erste von Grenada.
LG
mofie
