Wir – meine Frau und ich – haben ja vor kurzem unseren Mittleren von seinem Auslandsjahr in Kanada abgeholt. Und da seine Highschool in Victoria auf Vancouver Island lag, haben wir uns einige Tage hier aufgehalten – und damit in einer Stadt mit einem sehr stark frequentierten Kreuzfahrthafen.
Die Zahl der Kreuzfahrtschiffe, die in Victoria festmacht, ist auf den ersten Blick überraschend hoch. Hintergrund ist, wenn ich das richtig verstanden habe, der sogenannte Passenger Vessel Service Act, eine alte Vorschrift, nach der ausländische Schiffe (was auf die meisten Kreuzfahrtschiffe aus Sicht der USA zutrifft) auf Reisen zwischen zwei US–Häfen einen (Zwischen-) Stopp in einem ausländischen Hafen einlegen müssen.
Da sehr viele Alaska-Kreuzfahrten in Seattle starten, bietet sich Victoria hierfür von der Lage her natürlich an.
Ein solcher Pflichtstopp führt natürlich dazu, dass er nicht unbedingt einen ganzen Tag dauert. Die meisten Schiffe liegen lediglich für 4-5 Stunden im Hafen. Trotzdem gilt:
Es lohnt sich, das Schiff zu verlassen, Victoria bietet viel. Die Stadt ist ziemlich britisch, was die Architektur angeht, aber auch die Pub-Dichte und die verschiedenen Möglichkeiten, die Tea-Time angemessen zu begehen.
Ich schreibe mal ein paar bebilderte Infos zu diesem potentiellen (Zwischen-)Ziel:
Die Hauptsehenswürdigkeit der Stadt ist das Parlamentsgebäude, Victoria ist die Hauptstadt der kanadischen Provinz British Columbia:
Abends wird das Gebäude hübsch illuminiert, das konnten wir vom Balkon unseres Hotels gut verfolgen
In den nächsten Tagen folgen dann noch ein paar Eindrücke und Empfehlungen!
