Reisebericht - Celebrity Eclipse - Hawaii 2023

  • Wie von euch gewünscht, stelle ich hier einen schon etwas älteren Reisebericht unserer Reise nach Hawaii, mit Vorprogramm in San Francisco und Nachprogramm in Vancouver, ein. Wir waren wieder mit Evaschaf und Ralf unterwegs. Unsere Lemminge waren somit wieder mit, allerdings wurde der Begriff an sich erst in diesem Jahr im Herbst in Wien wirklich spruchreif - also wundert euch nicht. Das ändert natürlich nichts daran, dass sie trotzdem für Koffer und unser leibliches Wohl verantwortlich sind.

    Viel Spaß also an alle, die es interessiert:

    Sonntag, 30.4.2023 – Zuhause

    The day before! Lange haben wir gewartet, 2-mal schon gebucht und geplant, 2-mal wurde aus bekannten Gründen nichts daraus. Das führte 2020 dazu, dass Bernd seinen 50. Geburtstag nicht wie geplant auf Hawaii feiern konnte, sondern in Klagenfurt. Er konnte nicht wie geplant mit Eva und Ralf bei einem Luau anstoßen, sondern musste mit einem Mäc Menü vorliebnehmen. Also eigentlich eh fast dasselbe (Sarkasmus Ende).

    Aber 2023 sollte es endlich soweit sein. Zwar ist es jetzt der 53. Geburtstag (omg, mein Mann ist tatsächlich ALT – wäre jetzt ein guter Zeitpunkt zum Eintausch? Ein neuer Junger, noch wenig gebraucht, ohne Wehwehchen? – aber vielleicht will der jedes Wochenende ausgehen? – nein, alleine beim Gedanken bin ich müde, außerdem müsste ich mit der Erziehung von vorne beginnen; okay, ich behalte ihn doch), aber trotzdem schön. Eva und Ralf kommen mit, wir freuen uns schon sehr. Wir werden uns in Frankfurt schon treffen, wenn wir es schaffen, alle Koffer zu packen – keine Ahnung, was nimmt man für 3 Wochen? Alles? Keine gute Lösung, passt nicht rein (habs probiert und dann festgestellt, dass mein Mann ja auch mitwill, ergo auch Platz braucht – immer dieses ethische Dilemma, Mann oder Koffer, Liebe oder Gewand, Kofferträger oder dafür zahlen, wahrscheinlich wird’s der Mann). Also heißt es auswählen, Herzen brechen, Hoffnungen zerstören – die zurückgelassene Bluse weint noch immer. Irgendwann ist der Koffer dann doch voll und lässt sich schließen – trotzdem habe ich das Gefühl, irgendwas vergessen zu haben. Mal sehen, was noch kommt.

    Morgen geht es so gg 3 Uhr los Richtung Graz, da geht es in den Flieger nach Frankfurt. Ich freue mich auf Freunde, gutes Wetter, schöne Plätze, die Eclipse und neue Erinnerungen. Aloha, Hawaii.


    Montag, 1. Mai 2023 – Abfahrt

    Tag der Arbeit in Österreich und gleichzeitig der Tag unserer Abreise. Wir fliegen heute von Graz über Frankfurt nach San Francisco und beginnen so unsere Hawaii-Kreuzfahrt. Um 2:30 Uhr läutet der Wecker und beendet so sehr unfreundlich eine sehr kurze Nacht. Der erste Satz meines Mannes ist dann auch nicht sowas wie „Hurra, die Reise beginnt“, oder „endlich geht es los“, nein, es ist „für diese Uhrzeit bin ich nicht mehr geschaffen“. Und das wird er noch mehrmals heute sagen. Trotzdem schaffen wir es, uns adäquat anzuziehen (also nicht schön, das ist nicht das Ziel, das Ziel ist es, alle Körperstellen, die man nicht sehen will oder soll, zu bedecken und das ist uns gelungen), alle Koffer (es sind 5! An der Zahl! Keine Ahnung, wer das tragen soll) gehen zu und haben unter 23 kg und sind irgendwann auch im Auto verstaut. Dann noch schnell Anna abgeholt, sie bringt uns nach Graz und los geht’s. Auch Anna ist komischerweise nicht begeistert von der Uhrzeit – liegt scheinbar in der Familie! Wir kommen nach problemloser Fahrt pünktlich in Graz an und können ohne Aufenthalt nach der Verabschiedung durch die Security gehen. Graz ist da wirklich angenehm, kleine Wege und wenig Zeitverlust. Auch der Flug nach Frankfurt verläuft ruhig und wir landen pünktlich nach 1 Stunde 10 Minuten. Ich bin da mal wirklich froh, der erste Flug geschafft und ruhig war er auch – so kann es weitergehen.

    Dann ist es auch endlich soweit, wir treffen Eva und Ralf. Umarmungen werden ausgetauscht,
    Geschichten erzählt (Eva hatte, nein, keine Probleme mit dem Pass, dafür Probleme mit der Kofferaufgabe – wahrscheinlich war das System überfordert mit der Masse an Koffern) und unser gemeinsames Entsetzen über einen fast 12 stündigen Flug ausgetauscht (war der Flug immer schon so lange? Ich glaube ja nicht, da hat sich irgendwer mit mir ein Späßchen erlaubt – nicht, dass ich da viel Spaß versteh, 12 Stunden – ein Wahnsinn). Es sind auch wirklich viele Menschen am Gate, viele Kinder, gsd sind wir Business und Premium Eco, sodass es gehen wird (haha, auch Kinder sitzen Business – die Welt steht nicht mehr lange).

    Der Flug ist dann erstaunlich kurzweilig, wahrscheinlich schlafe ich sogar kurz ein. Wenig Turbulenzen und eine ausgesprochen nette Crew und ausreichend Alkohol – und schon geht fliegen für mich. Also versteht mich nicht falsch, das ändert nichts an meiner Flugangst, aber ich habe es überlebt (ich brauch ein „flight survivor“ für mich). Die Einreise in SFO geht dann erstaunlich schnell und auch alle Koffer haben es mit uns geschafft. Wenn es mal läuft ….

    Das Wetter allerdings ist deutlich verbesserungswürdig, es ist stürmisch und dadurch wirklich a….kalt. Auf jeden Fall so kalt, dass wir alle unser Repertoire an warmer Kleidung aufstocken müssen (und das bei der Masse an Gewand, die wir mithaben). Ich befürchte auch, das Wetter wird sich kaum verbessern, jedenfalls gibt die Vorhersage kaum Hoffnung auf Sonne. Egal, ist ja eh nicht änderbar, damit müssen wir leben. Wir fahren mit Lyft vom Flughafen zum Hotel, sehr empfehlenswert, preisgünstig und man kann die Größe des Autos vorher buchen – wichtig bei gefühlten 97 Koffern (obwohl Singapur ja gezeigt hat, wir kriegen viele Koffer in noch so kleine Autos). Vom Ausgang des Flughafens muss man nur auf Ebene 3 gehen, hier gibt es Abholzonen mit Nummern und diese Nummer bekommt man bei der Bestellung. Unser Auto ist dann auch groß, allerdings nicht ganz groß genug für alle Koffer (so ein Auto würde man wahrscheinlich Lieferwagen nennen), aber das ist kein Grund, uns aufzuteilen, Singapur hat gezeigt, Beinfreiheit ist nur ein Wort und die Durchblutung kann auch ohne größere Ausfälle reduziert werden, indem Koffer auch da platziert werden, wo sie normalerweise nicht sind – auf den Knien (netterweise wurde der leichteste Koffer dafür gewählt, also der unter 23 kg). Wir erreichen unser Hotel nach (wenig) angenehmer Fahrt (wie gesagt, Koffer!) und bevor wir schwere körperliche Schäden erleiden, das Marriott Vacation Club Pulse. Es liegt in der Nähe vom Fisherman`s Wharf und ist sehr cool. Die Zimmer sind riesig, sehr stylisch eingerichtet, sehr gute Lage, also empfehlenswert. Heute wollen wir noch ein wenig Richtung Golden Gate Bridge marschieren, der erste Blick auf DIE Brücke. Das machen wir auch, allerdings ist der Wind echt eine Herausforderung und wir geben nach einem kurzen Blick auf.

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    Zurück geht es Richtung Pier 39, die Seelöwen wollen dringend fotografiert werden. Und sie geben sich auch besondere Mühe, um fotogen auszusehen. Und man muss auch gar nicht schnell beim Fotografieren sein, weil bewegen tun sie sich nicht unbedingt viel. Böse Zungen (Eva!) behaupten, darin ähneln sie Cooper (unser wunderschöner, und vollschlanker roter Kater) – das sind dann aber bösartige Lügen. Wir sind an den weiteren Tagen auch immer mal kurz für eine Stippvisite bei ihnen, und ich könnte schwören, dass sich die meisten höchstens umgedreht haben (also keine ganze Drehung, das wäre echt zu viel Stress).

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    Dann ist es aber für heute mal genug, uns ist echt kalt, wir sind müde (zu dem Zeitpunkt sind wir schon seit 24 Stunden munter) und hungrig. Gegen den Hunger ist auch schnell was gefunden (niemand will mich lange hungrig ertragen), wir probieren bei Boudin Bakery die Clam Chowder, eine cremige Muschelsuppe, welche im Brot serviert wird. Auch alle anderen Sachen sind gut, wir sind jedenfalls gut gesättigt. Danach geht es zurück zum Hotel, für heute geben wir auf. Und ich muss leider sagen, ich schlafe ein, da ist es fast noch hell – egal, für heute habe ich genug Aufregung. Gute Nacht, San Francisco, streng dich morgen mehr an mit dem Wetter!

  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • Dienstag, 2. Mai 2023 – San Francisco

    Wow, der Jetlag ist diesmal echt gut drauf, bin sofort eingeschlafen, aber bald wieder munter – was soll das? Eva geht es ähnlich, die Männer sind zu männlich für Jetlag. Aber trotzdem wird mutig aufgestanden und erstmal Frühstück organisiert. Kaffee und Tee (und so Knusperstangalan, und fragt nicht, wo und zu welchen Zeitpunkte die dann noch hervorgeholt wurden – am Flughafen in Vancouver hatte Ralf noch welche – ich glaube, ein Koffer der „Deitschen“ war damit gefüllt, für schlechte Zeiten) gibt es im Hotel, der Rest wird extern besorgt und dann gibt es eine Zimmerfrühstücksparty mit Brot (Brot ist echt zu viel gesagt, jeder Bäcker weint bitterlich bei dem Anblick), Käse, Aufstrich, Marmelade und mehr. Außerdem besprechen wir den Tag – und damit auch, ob wir für die bestehenden Witterungsverhältnisse entsprechende Kleidung haben. Haben wir, nachdem wir gestern noch 2 Hoodies, 3 Mützen und eine Jacke gekauft haben (Hah, nimm das, Drecks-Wetter). In der Früh hat es ziemlich geschüttet, aber momentan ist es trocken. Also wechselhaft. Das Gute, es ist nicht mehr so windig, das schlechte, es ist nasser. Man fühlt sich wie im April. Und so wird es heute auch den ganzen Tag bleiben. Mal trocken und direkt blauer Himmel und gleich darauf Platzregen (Zwiebellook ist angesagt). Nun ja, könnte besser, aber auch schlechter sein – und wir sind ja vorbereitet (nimm das, Wetter).

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    Heute geht es nach Alcatraz, das Ticket ist gebucht, um 11 Uhr Abfahrt von Pier 33. Davor spazieren wir im Hafen herum, das derzeit trockene Wetter genießen, die Sonne tut echt gut. Schnell ist dann auch Pier 33 gefunden und die Überfahrt nach Alcatraz kann beginnen.

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    Das Wetter hält noch, wir können schöne Fotos machen, es reicht ein Antiseekrank-Kaugummi, Patch ist nicht notwendig (ich werde mutig). Langsam kommt das alte Gefängnis näher, wir zählen vorsichtshalber durch, 4 Personen fahren hin, 4 Personen sollen wieder zurück (im besten Fall die gleichen Personen, die hinfahren, aber ansonsten müssten Eva und ich flexibel reagieren und uns vorsorglich Ersatz suchen – natürlich nur, wenn Bernd und Ralf sich nicht sehr gut benehmen. Weil wir ja grundsätzlich zufrieden mit ihnen sind und der Neubeginn in der Einschulung immer so anstrengend ist). Die Gefängnisinsel, welche von 1934 bis 1963 als Hochsicherheitsgefängnis in Betrieb war und „berühmte“ Gefangene, wie Al Capone und Machine Gun Kelly beherbergte, ist beeindruckend, kaum vorstellbar, dass hier wirklich Menschen eingesperrt waren. Wir stellen jedenfalls fest, für uns wäre es nichts gewesen, zu eng, zu karg und der Zimmerservice soll echt grauenvoll gewesen sein mit einem hohen Mangel an Privatsphäre. Der Audioguide ist informativ und man erhält viele Informationen über die Zeiten von Alcatraz als Gefängnis. Es ist auf jeden Fall ein Must-do in San Francisco, ich kann es ohne Frage empfehlen. Alle fahren auch wieder zurück, wir haben niemanden zurückgelassen. (ich bin mir nicht sicher, ob Fotos vom Gefängnis innen hier erlaubt sind, deswegen habe ich sie derzeit weggelassen - falls erlaubt, würde ich noch welche einstellen)

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    Nicht lange dauert es und wir sind wieder im Hafen und machen uns zum nächsten Must-do auf, wir wollen Cable Car fahren. Dazu haben wir uns vorab die Muni-App heruntergeladen und einen 1-Tages-Pass inkl. Cable Car um 13 $ (eine Einzelfahrt mit dem Cable Car würde sonst 8 $ kosten) gekauft. Wir nützen die Powell & Hyde Linie, die von der Endhaltestelle an der Kreuzung Powell und Market nach Norden, am Union Square vorbei und dann steil aufwärts auf den Nob Hill führt. Hier kreuzt sie die California Street, um vier Blöcke weiter scharf nach links in die Jackson Street einzubiegen (diese ist Einbahn nach Westen, nach Osten fahren die Wagen auf der Washington Street). Hier geht es nochmals aufwärts bis zur Hyde Street, wo die Strecke wieder nach Norden dreht und über den Russian Hill steil nach unten an die Küste ans östliche Ende von Fisherman’s Wharf führt. Sie ist von der Steigung und dem Gefälle, der Aussicht und dem Feeling echt geil. Und es rattert, und quietscht und ächzt! Herrlich! Was allerdings beängstigend war, scheinbar hatten wir in einer Steigung vor einer Kurve Probleme und beide Fahrer sind ausgestiegen. Und dann … rollten wir zurück. Okay, das Gefühl war gruselig. Schon mal jemand einen Gruselfilm mit einem Cable Car gesehen? Das geht kaum gut aus. Kurz sah ich uns schon in der Bay liegen, und das vor allem schnell. Aber Gott sei Dank stiegen sie wieder ein, alles gut. Die Fahrt kostet zwar nicht wenig, zahlt sich aber unbedingt aus, dass muss man gemacht haben. Also ein weiteres Must-do mit 10 Punkten auf der Tantscha-Empfehlungsskala.

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    Am Union Square sind wir dann rausgeschmissen worden, ist auch die Endstation. Hier kaufe ich dann ein Mitbringsel für Anna bei Victoria Secret ein, eine Kleinigkeit muss immer mit. Zurück fahren wir wieder mit dem Cable Car, wir warten diesmal an der Drehscheibe, bei der das Cable Car tatsächlich händisch wieder in die richtige Fahrtrichtung gedreht wird. Unser Timing ist wieder mal perfekt, hingesetzt und es fängt zu regnen an.

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    Diese Phase nützen wir für eine kurze Pause im Hotel, bevor es zum Abendessen bei Sonnenschein zu Bubba Gump Shrimp Co. geht, wo wir ohne Probleme einen Platz bekommen. Überhaupt kommt uns die Stadt relativ leer vor, vielleicht auch dem Wetter geschuldet. Die Coconut Shrimps (Empfehlung von Eva) schmecken herrlich, wir sitzen direkt am Wasser, am Pier 39, mit Blick auf die Golden Gate Bridge und Alcatraz im Sonnenuntergang. Trocken endet dann ein weiterer schöner Tag in San Francisco.

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  • Mittwoch, 3. Mai 2023 – San Francisco

    Und schon ist er da, unser letzter Tag in San Francisco. Die Zeit verfliegt, das glaubt man kaum. Nachdem wir nicht so recht an eine Wetterverbesserung glauben, geben wir unsere Fahrradpläne endgültig auf. Trotzdem wollen wir aber unbedingt zur Golden Gate Bridge, deswegen steigen wir auf den HoHo um (bei unserer Planung 202 hat der Tagespass noch 49,50 $ gekostet, 3 Jahre später schon 65,70 $ - eigentlich ein Wahnsinn. Aber das ist uns grundsätzlich aufgefallen, dass alles deutlich teurer geworden ist im Gegensatz zur ersten Planung). Der BigBus fährt nicht weit weg von unserem Hotel weg ab und das Wetter hält auch derzeit. Und so dauert es nicht lange und wir fahren los. Aufgrund der unsicheren Wetterlage und dem derzeitigen guten Wetter (ich habe echt noch nie solch abrupte Wetterveränderungen wie hier gesehen. Von Sonne zu Regen in einer Minute, oder in einer Straße) entscheiden wir uns gemeinsam bis zum North Vista Point zu fahren, also bis zur Golden Gate Bridge, ohne vorher auszusteigen (es wird im Nachhinein die richtige Entscheidung sein und uns geniale Fotos bescheren).

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    Die Fahrt über die Brücke am Oberdeck des HoHo ist dann eine echte Herausforderung. Der Wind führt dazu, dass man Angst um sein letztes Kleidungsstück haben muss – und das ist kein Scherz. Fotografieren traue ich mich gar nicht aus Angst, dass mir das Handy aus der Hand gerissen wird. Außerdem haben wir möglicherweise gravierende Kälteschäden davongetragen, so eisig war der Wind. Jetzt verstehe ich, warum vor der Fahrt über die Brücke empfohlen wird, ins Unterdeck zu gehen und Leute, macht das. Es war wirklich knapp, ich hatte echt Angst, Erfrierungen zu haben und/oder gravierende Teile meiner Kleidung zu verlieren. Aber irgendwann sind wir drüben, leben noch, haben noch alles Wichtige dabei (Kleidung, Brillen, Taschen, Männer) und stehen vor DER Brücke. Hammer! Aber kaum, dass wir ausgestiegen sind, und glücklich festgestellt haben, dass noch alles da ist, ist Ralf mal wieder weg (er hat einen leichten, durchaus ausgeprägten Fluchtdrang – Eva beschwört, es hat nichts mit ihr zu tun, wir sind skeptisch, weil mit uns kann es nichts zu tun haben), aber diesmal mit guten Grund. Ihr kennt doch sicher das Lied von Udo Jürgens „Ich war noch niemals in New York“ und hier besonders die Zeile „mit zerrissenen Jeans in San Francisco“? Nun ja, er hat sich tatsächlich umgezogen und eine kurze, zerrissene Jeans an. Es fehlt somit nur mehr Hawaii, und dann haben wir alles. Auf jeden Fall haben wir alle sehr gelacht – und mindestens alle Besucher rundherum kennen nun das Lied von Udo.

    Der Blick auf die Brücke, welche 1937 eröffnet wurde und das Wahrzeichen von San Francisco ist, kann man dann wirklich als spektakulär bezeichnen, grandios. Das ist halt San Francisco für uns, diese Fotos sind ein weiteres Tantscha Must-do.

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    Dann haben wir uns noch zum Battery Spencer Point aufgemacht, auf der anderen Straßenseite. Dazu kann man die Straße mittels Unterführung unterqueren, auf der anderen Seite ist es gut ausgeschildert. Hier ist der Blick noch ein wenig geiler. Alle Postkartenphotos sind hier aufgenommen. Und ich muss sagen, uns passt die Brücke im Hintergrund auch sehr gut, unterstreicht sie doch die uns innewohnende Schönheit. Auf jeden Fall müsst ihr hierhin. Auch wenn der Weg dahin steil ist und voller Unebenheiten und Eva immer nur vorneweg läuft, und niemand bereit ist, meinen erschöpften Körper zu tragen – irgendwann habt ihr den Gipfel erreicht und es ist ein traumhafter Ausblick – es ist praktisch ein Berg zu bewältigen, auch wenn Eva sagt, das ist nicht mal ein Hügel (glaub ihr nicht, sie lügt eiskalt – das hat sie während der Reise ständig gemacht, um mich hinterrücks und voll niederträchtig bezüglich des Weges und der Ankunftszeit im Unklaren zu lassen „ist nur kurz“; „gleich sind wir da“; „nach der nächsten Kurve“; „mach kein Theater“ – sind nur wenige Aussagen, die dazu dienten, mir die Realität zu verschleiern).

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    Nachdem die Wolken nicht Gutes verheißen, machen wir uns langsam wieder auf zur HoHo-Haltestelle. Und das keine Sekunde zu früh, es fängt mal wieder zu regnen an. Aber egal, die Brücke war sonnig und der Hit. Öffentlich geht es dann zurück zu Ashbury Heights, das bunte Viertel wollen wir uns noch genauer anschauen. Irre Typen sind unterwegs und in der Luft liegt der süßliche Marihuana-Duft, die Häuser sind bunt und verrückt. Man kann die vergangenen Hippie-Vibes noch spüren. Weiter geht’s nach Chinatown, wir wollen noch zur „Golden Gate Fortune Cookie Factory“, in der seit 1962 Gückskekse produziert werden. Ist jedenfalls einen Besuch wert, wir haben Mitbringsel für zuhause geshoppt und die Kostproben genossen – wiederum eine klare Tantscha Empfehlung.

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    Danach sind wir für heute durch, wir haben fast alles geschafft, der Rest muss bis zum nächsten Mal warten. Abends gehen wir zum Abschluss unserer San Francisco Reise noch in die Cheesecake Faktory essen, Penny war zwar nicht zu finden, aber das Essen war ausgezeichnet.

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    Für morgen haben wir für 6:30 ein Auto reserviert, welches uns und im besten Fall all unsere Koffer zum Flughafen bringen soll. Es geht nach Hawaii und in die Sonne.

    Hat es uns gefallen? Ja, auf jeden Fall. Ja, das Wetter hätte besser sein können, aber auch schlechter. Ja, Eva hätte netter zu mir sein können, aber auch schlimmer (sie hätte mich ganz sicher ohne schlechtes Gewissen die Straßen von San Francisco raufgetrieben – ich habe noch Alpträume von der Vorstellung, dass ich die steile Straße raufkeuche, verfolgt von einer lachenden, nicht ein bisschen außer Atem seienden Eva, mit einer Teppichklatsche in der Hand). Wir konnten alles machen, was wir wollten, mussten Pläne zwar anpassen, aber auch Plan B war super. Mehr war in 2,5 Tagen nicht drinnen, aber zur Not kommen wir einfach wieder. Ist ja auch keine schlechte Vorstellung.

  • So schön, vielen Dank für´s Schreiben :love:

    Liebe Grüße
    Tanja


    Kommt noch: ^^

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    Islands Naturwunder


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    Mit der Amina auf der Donau


    Leider vorbei: :(

    2014 Kanaren – MS1
    2016 Großbritannien / Irland – MS1
    2017 Karibik / Mittelamerika – NCL Pearl
    Forenausflug nach Papenburg
    Schallwellen - Festival auf See - MS3

    Hurtigruten - die schönste Seereise der Welt! - MS Kong Harald

    2018 Kanaren mit Madeira - AIDA Sol

    2019 Queen Mary - Hamburg - Southampton

    2020 AIDAmar - von Mallorca nach Hamburg

    2021 Artania - Durch die Fjörde Norwegens

    Weihnachtsmärkte am Rhein mit MS Alena

    2022 Amera - Fjördnorwegens feinste Adressen

    Von Hamburg nach Mallorca mit der MS3

    Christmas Shopping in den Niederlande mit MS Asara

    2023 Rund um Irland mit der Norwegian Star

    Norwegen mit Schottland mit der MS3

    2024 Grönland extrem - MS Hamburg

    Kleine Auszeit im Advent mit der MS Artania

    2025 Alaska mit der Queen Elisabeth von Cunard

    2026 Großbritannien und Norwegen mit AIDA Sol

  • Ich begleite dich wieder sehr gerne. Du schreibst so herzerfrischend. Vielen Dank.

    cara 3 x, aura 6 x, luna 2 x, diva 6 x, mar 1 x, bella 3 x, stella 2 x, sol 3 x, blu 2x

    MS1 1 x, Neue MS1 2 x, MS<3 1x, MS6 3 X,

    arosa silva 1 x (Donau),

    Silver Spirit 1 x (Südafrika),

    MS Artania 1 X

    MS 4 - storno, Mar - storno, Luna - storno, Luna - storno

    coming soon:

  • Donnerstag, 4. Mai 2023 – San Francisco nach Honolulu

    Tagwache ist heute um 5:30 Uhr, es müssen die Reste noch verpackt werden und Gewichte verteilt. Für den Flug nach HNL haben wir alle nur 23 Kg, dh. Es müssen Schwerlasten auf viele Koffer verteilt werden. Das Auto kommt pünktlich und es ist kleiner als erwartet. Wir haben aufgrund unserer hohen Anzahl an Gepäck einen Wagen für 6 Personen bestellt, in der Hoffnung, damit genug Platz für die 6 großen und die 4 kleinen Koffer zu haben. Der Fahrer war jedenfalls not amused. Er hat gleich gesagt, dass sich das nicht ausgeht, worauf Eva trocken geantwortet hat, dass es sich ausgehen muss und was er denn gedacht hätte bei 4 Personen zum Flughafen. Auf jeden Fall hatten wir letztendlich 5 große Koffer im Kofferraum, 2 kleine hatte Ralf vorne und wir hatten den Rest hinten bei uns. Also stand 1 großer und gar nicht leichter Koffer auf unseren Knien (Durchblutung wird überbewertet) – Singapur lässt wieder grüßen. Irgendwann kommen wir am Flughafen an, bequem ist anders. Brauch wohl kaum erwähnen, dass dieser Fahrer kein Trinkgeld von uns bekommen hat, Grantscherben der.

    Die Koffer können wir dann problemlos aufgeben, dafür ist die Security Schlange schier endlos. So endlos, dass wir echt Probleme damit haben, das Ende zu finden. Ich hatte kurz echt Bedenken, ob wir das zeitlich schaffen können, aber es ging unerwarteterweise schnell. Das muss man den Amis lassen, Schlange stehen können die. Auf das Boarden mussten wir dann auch nicht mehr lange warten und los ging es. Also, los ging es, wir fahren und fahren und fahren (kann man auch nach Hawaii fahren? Ich wäre sehr dafür, bezweifle aber, dass das möglich ist) und fahren …. zurück zum Terminal. Hähhhh? Also ich bin ja keine Expertin für Flugverkehr, aber sollte man nicht dazwischen, also zwischen wegfahren vom Terminal und hinkommen zum Terminal, mal fliegen? Scheinbar nicht bei United. Die Durchsagen waren kurz und einfach nicht zu verstehen, aber irgendwann haben wir verstanden, dass es irgendein technisches Problem gibt. Suuuper! Der Flieger voll, grauenvoll eng und viele Kinder – so stelle ich mir meine private Hölle vor (vielleicht noch mit Eva, die mich einen Berg rauf jagt und dabei lacht). Hatte kurz Frank in Verdacht, dass er unser Flugzeug kaputt gemacht hatte, aber Sonja hat mir glaubhaft versichert, dass er es diesmal nicht war. Nach einer Stunde im Flieger sitzend, sollte es wirklich losgehen. Das beruhigt mich als bekennende Liebhaberin der Flugkunst besonders, wenn wir mit einem „Problemflieger“ fliegen, juhuuu. Der Flug wird dann anstrengend, weil sehr voll und eng and a lot of kids und abschließend hatte ich, zur Krönung, noch einen kleinen Nervenzusammenbruch (neuer Tiefpunkt meiner abwechslungsreichen Flugkarriere). Bei der Landung bekamen wir scheinbar einen guten Hub Seitenwind ab, sodass die Maschine zuerst nach rechts drehte, dann nach links aufschaukelte usw. Ich dachte echt, und das ist kein Scherz, als nächstes überschlagen wir und sind tot – und nicht, dass jemand jetzt denkt, ja, die Tanja, für die ist ja alles schlimm (stimmt zwar), auch Eva bemängelte die wackelige Landung. Auf jeden Fall hatte ich zu einem Zeitpunkt, als ich mich schon am Boden und somit in Sicherheit wähnte und dadurch meine „ichhaltediemaschinedurchmeinewillenskraftinderluft“-Funktion abgeschalten hatte, von einer Sekunde auf die andere Todesangst. Puh, das habe ich echt nicht gut verarbeitet – Bernd wusste gar nicht was los ist. Peinlich von mir selbst berührt (als Erwachsene sollte man sich echt besser unter Kontrolle haben, aber ich konnte nicht aufhören zu weinen), war somit mein erster Schritt auf hawaiianischen Boden sehr zittrig. Hawaii begrüßte uns mit Sonnenschein (es hatte was gutzumachen), viel Wind (ja, vielen Dank) und warmer, gut duftender Luft. Alle Koffer waren mitgekommen, irgendwann hatten auch Eva und Ralf das Gepäckband gefunden (sie haben sich tatsächlich am Flughafen verlaufen) und wir konnten unsere Hawaii-Reise beginnen.

    Wir hatten vorab einen Transfer gebucht (vorsorglich hatte Eva nochmal auf die hohe Anzahl an Koffer hingewiesen), das funktionierte wirklich sehr gut (Hawaii 23 transportation) und er brachte uns in Rennfahrermanier (wer braucht schon Geschwindigkeitsbegrenzungen, das ist nur was für Luschen) in unser Hotel „Vive Waikiki“.

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    Wir hatten dieses Hotel wegen der Lage, aber vor allem wegen dem Angebot, dass Soldaten gratis parken können (nicht unerheblich bei den Preisen) ausgewählt – morgen holen wir unser Mietauto. Unser Zimmer ist im besten Fall klein, in der Realität sehr klein (selbst schuld, wenn man es so bucht – das nächste Mal bin ich schlauer). Mal schauen, wo ich unsere Sachen (die ja zu Hauf vorhanden sind) verstauen werde – Eva und Ralfs Zimmer ist deutlich größer (Zimmerpartys finden jedenfalls dort statt).

    Unser erster Stopp muss Waikiki Beach sein und genau so machen wir es. Er ist größer als erwartet und ziemlich voll – Aber: wir stehen im Sand auf Waikiki Beach – endlich, nach 3 langen Jahren. Ein Traum wird wahr. Und es gefällt uns. Der Sand ist fein, das Wasser herrlich und die Stimmung relaxed. Wir stürzen unsere sehr bleichen, sehr europäisch-winterlich gefärbten Körper (also unsere sind wegen dem Winter so, Evas Körper ist immer so) in die welligen Fluten mit 2 Ängsten:

    1. Das uns die Sonne von bleich/weiß zu knusprig rot/schwarz in Sekunden verbrennt und

    2. Das uns Greenpeace in dem Glauben, wir sind Albino-Wale, rettet!

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    Gott sei Dank, heute nicht. Wie genießen es einfach, nach 3 Jahren sind wir einfach hier. Danach richten wir uns schnell präsentabel her, der Hunger ist groß (Flugtag bedeutet Tantscha hat noch nichts gegessen) und wir besuchen einen Food Court in der Kalakaua Av., den Eva und Ralf gefunden haben. Und es war eine gute Wahl, das Essen war ausgezeichnet, es geht uns so gut. Damit endet unser erster Tag auf Hawaii – es war ein Traum (also alles bis auf die Landung).

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  • Freitag, 5. Mai 2023 – Honolulu

    Unser zweiter Tag auf Hawaii ist auch gleichzeitig Bernds Geburtstag. Endlich haben wir es geschafft, im dritten Versuch. Wir frühstücken gemeinsam, Geschenke werden übergeben und Bernd darf sich auf eine Surfstunde am Waikiki Beach am 10. Mai freuen (inkl. gratis Fans, die die Versuche gerne und genüsslich dokumentieren werden). Von Eva und Ralf gibt es einen Essensgutschein für das Lido daheim, welchen wir gerne gemeinsam einlösen werden. Außerdem feiern wir heute Abend seinen Geburtstag bei einem Luau, also haben einiges vor.

    Aber zuerst wollen wir ein wenig die Gegend erkunden, da wir ab heute ein Mietauto reserviert haben. Wir haben uns für 450 Euro über Avis einen kleinen SUV reserviert, welcher den großen Vorteil hatte, dass wir ihn im Sheraton Waikiki (ca. 5 Minuten zu gehen) abholen und zurückgeben können. Im Laufe der Planung für diesen Urlaub, die ja auch länger als ein Jahr gedauert hat, haben sich die Mietautopreise gsd einem normalen Niveau angepasst. Unsere erste Reservierung für Honolulu war noch doppelt so teuer. Aber das geht wirklich und das Auto ist vollkommen in Ordnung für uns. Bernd wird einstimmig als Fahrer bestimmt, Eva ist Kopilotin und Ralf und ich dürfen mitfahren (so hat jeder seine Aufgabe in diesem Urlaub). Los geht’s in Richtung Halona Blowhole. Dieses liegt im Koko Head District Park und wurde durch eine Eruption des Koko Kraters geformt. Hier an der Bucht flossen vor Jahrtausenden die heißen Lavaströme ins Wasser, unterirdische Lavaröhren bildeten sich aus. Wenn die Wellen gerade bei Flut hart ans Ufer schlagen, wird das Wasser durch die Röhren gepresst und spritzt als riesiger Wassergeysir durch eine Öffnung im Boden nach oben. Wind und dadurch hohe Wellen machen dieses Naturschauspiel wirklich ausgesprochen eindrucksvoll. Eine beeindruckende Umgebung.

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    Weiter geht es zum Makapu’u Point Lighthouse Trail. Dieser Küstenleuchtturm markiert den östlichsten Punkt O’ahus. Und ICH war dort. Und das obwohl es bergauf! geht. Und das echt lang und echt heiß. Eva verschweigt mir das einfach (böse, böse Eva), ich habe sie verdammt. Ich sags euch, gesund habe ich nicht ausgesehen, als ich endlich oben bin, aber Eva war safe. Ich habe gar keine Energie mehr, sie zu schlagen (oder sie ins Meer zu werfen, oder sie zu verprügeln oder auch nur, sie zu tätscheln). Der Ausblick dafür ist schon in die Kategorie wunderschön einzustufen, deswegen (und nur deswegen) gibt es ein eingeschränktes Tantscha Must-do.

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    Auch gut auf so einem Ausblick mit wenig Platz rundherum: Ralf kann nicht verschwinden. Das ist echt irre, man redet mit ihm, dreht sich kurz weg, redet weiter – er weg. Man geht, dreht sich um, er da – man dreht sich wieder um – er weg. Wir vermuten ja, dass er eine Zweitfreundin mithat, die er zwischenzeitlich versorgen muss. Eva´s Standardspruch ist auch schon: „Ich frage Ralf, wenn er wieder da ist.“ Übrigens, bis zum Schluss der Reise leugnet er das mit der Zweitfreundin hartnäckig.

    Verschwitzt, erschöpft (also ich, die anderen schauen verboten entspannt aus – sportliches Gesindel), mit dem erhebenden Gefühl den Mount Everest besiegt zu haben, kommen wir wieder unten an. Weiter geht es wieder zurück nach Honolulu, wir haben ja noch was vor und der Verkehr ist vor allem vor Honolulu die Hölle. Auf dem Weg zurück bleiben wir noch beim Punchbowl-National Memorial Cemetry of the pacific stehen. Dieser Soldatenfriedhof in einem erloschenen Vulkankrater ist die letzte Ruhestätte von ca. 50.000 Soldaten, welche vor allem im 2. Weltkrieg in Pearl Harbor und im Pazifikkampf starben. Auch heute werden noch Soldaten dort beerdigt. Wir kommen genau zu dem Zeitpunkt an, als eine Beerdigung im Gang ist. Die Trompetenmusik und die amerikanische Fahne über dem Sarg in diesem Umfeld – wir hatten alle Gänsehaut. Wir bleiben auch kurz stehen, ein wunderschöner, trauriger, erhabener Ort in einem traumhaften Ambiente. Ein klares Tantscha Must-do!

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    Zurück beim Hotel hübschen wir uns schnell auf, das Luaus im Paradise Cove wartet. Der Verkehr dorthin ist echt ein Wahnsinn, bei einer 8 spurigen Autobahn ist es ein Stopp und Go. Ich zweifle manchmal, dass wir noch ankommen, aber irgendwann haben wir es geschafft. Ein wunderschöner Ort, Bilderbuch-Ambiente, die Fotos sind fast kitschig. Auch die Shows sind sehr gut, viel hawaiianische Kultur. Ausgestiegen sind wir, als vor dem Essen gemeinschaftlich gebetet wurde und wirklich alle mitgemacht haben – außer uns vier. Sogar die Teenies, die die Handys praktisch inhaliert haben, haben diese weggelegt, den Kopf gesenkt und laut mitgebetet. Das war echt unerwartet und … irgendwie komisch. Aber danach gibt es endlich Essen, und das ist supergut und jedenfalls ausreichend. Für einmal eine schöne Erfahrung, nochmal brauchen wir es nicht, da es schon sehr touristisch ist und wir eigentlich nicht so auf das stehen. Oder wir würden uns etwas suchen, das hier in eine andere Richtung geht, weil an sich war der Abend sehr schön.

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    Wieder zurück im Hotel fallen wir alle ins Bett, Urlaub kann auch anstrengend sein. Vor allem für Bernd und Eva, da beide für den Transport verantwortlich sind und sich sehr konzentrieren müssen. Eva konzentriert sich so fest, dass sie dabei die Augen schließt und so leichte Schnarchgeräusche aus dem Mund kommen – ich würde ja sagen, sie schläft, aber das ist wohl nur ein Gerücht. Ich träume heute wahrscheinlich von unendlich hohen Bergen und Evas, die mich anschreien, schneller zu machen.

  • Samstag, 6. Mai 2023 – Honolulu

    Wieder ein neuer, schöner, windiger Tag in Honolulu. Heute haben wir Pearl Harbor geplant, um 11 Uhr haben wir den Besuch des Arizona Memorial vor und reserviert (leider kommt es manchmal anders). Wir sind auch bald dort, nur leider ist die Bootsfahrt hinüber zum Memorial aufgrund des Windes nicht möglich (wir verstehen es nicht wirklich, da das Wasser eigentlich relativ ruhig ist – aber unsere Meinung dazu ändert leider nichts). Das ist so schade, da wir gerne rüberwollen, deswegen eigentlich hergekommen sind und wer weiß, ob wir nochmal herkommen. Das Museum ist berührend, ich wusste zum Beispiel nicht, dass die US Marines und Navy keine Hundemarken (dog marks) getragen haben und deswegen extrem schwer zu identifizieren waren. Es ist ein berührender Ort, trotzdem sind wir uns alle einig, dass der Friedhof gestern uns mehr berührt hat – aber das ist sicherlich auch dem geschuldet, dass wir nicht hinüberfahren konnten. Trotzdem muss man das machen, wenn man auf O’ahu ist, ist ein Must do.

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    Um uns ein wenig aufzumuntern und natürlich nur deswegen, fahren wir jetzt in Waikele Premium Outlet Center, ein wenig shoppen. Die Wirtschaft muss ja belebt werden. Und das machen wir dann auch gerne, verschiedene Sachen dürfen mit und werden in Österreich und in Deutschland Asyl erhalten. Ach ja, apropos mitdürfen, ich weiß jetzt auch, warum ich mitdurfte. Eva war so nett, es mir zu sagen, damit ich mir auch ja keine Illusionen mache. Weil ich den Reisebericht zu verfassen habe, das Fotobuch mache und die Reiseapotheke mitführe. Ich dachte kurz, weil ich liebenswert bin und jeden Urlaub durch mein freundliches, sympathisches und wunderschönes Wesen aufwerte – aber eher nicht. So hat halt jeder seine Aufgabe in diesem Urlaub und so seine Berechtigung, mitzufahren. Bernd ist der Fahrer, ‚Eva ist Google Maps und Ralf – okay, da wissen wir noch nicht, darf aber trotzdem mit, weil die Hälfte der Zeit ist er eh nicht da. Shopping macht ja bekanntlich müde und hungrig, sodass wir fast gezwungenerweise bei der Dole-Plantation in Wahiawa stehen bleiben müssen – ein Ananas Eis muss her. Ein großes, mit vielen Ananas-Stücken. Sehr, sehr lecker (Empfehlung: nehmt einen kleinen Löffel mit, weil der Holzlöffel ist bei aller Umweltfreundlichkeit nicht gerade ein geschmackliches Highlight).

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    So gestärkt machen wir uns auf den Rückweg, wir wollen noch ein wenig auf dem Waikiki Beach den Tag ausklingen lassen. Wie immer, viele Menschen, aber alle haben Platz, alle sind entspannt und genießen einfach den hawaiianischen Spirit. Glücklich, leicht paniert (Wind, Wasser und Sand, in der Mischung, haftet wirklich super überall – Ganzkörperpeeling umsonst. Und wenn ich Ganzkörperpeeling sage, dann meine ich auch Ganzkörperpeeling – Aloha) und entspannt geht es zurück zum Hotel, welches ja nur 2 Querstraßen vom Strand entfernt ist. Abends essen wir wieder im Foodmarket, es schmeckt uns. Danach schlendern wir durch die Geschäfte, genießen die Zeit. Ein Traum. Wieder geht ein schöner Tag zu Ende, so kann es gerne weitergehen. Urlaub von seiner schönsten Art!

  • Sonntag, 7. Mai 2023 – Honolulu

    Ich weiß, ich wiederhole mich, aber wieder beginnt ein wunderschöner Tag auf O’ahu. Alle haben gut geschlafen, alle sind bereit für den Tag. Zuerst geht es ins Valley of the temples. Es schmiegt sich idyllisch an die Ostseite der Ko`olau Mountains. Das Valley of the Temples ist eigentlich ein riesiger Friedhof, auf dem tausende Hawaiianer unterschiedlichster Religion begraben sind. Im Herzen des Tals liegt der Byodo-In Tempel, eine kleinere Nachbildung des über 950 Jahre alten Byodo-In-Tempels im japanischen Uji. Das Gebetshaus wurde 1968 zu Ehren der ersten japanischen Siedler auf Hawaii errichtet, dabei wurde kein einziger Nagel verwendet. Vor dem Eintreten können Besucher die riesige, heilige Bronzeglocke (bonsho) mit der Holzkeule (shu-moku) läuten – ein Glücksbringer. Im Inneren erwartet den Besucher der eindrucksvolle, 2,70 Meter hohe goldene Amida Buddha. Der Eintritt kostet 5 $ pro Person. Die Anlage ist wunderschön grün, sehr ruhig, einfach ein schöner Ort. Allerdings kann es hier auch wild zugehen, warnen uns doch die Schilder vor den wilden und angriffslustigen Pfauen. Wir haben letztendlich nur einen gesehen und der war ganz friedlich.

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    Wir sind dann weiter wieder Richtung Küste gefahren, zum Chinaman’s Hat, ein Hügel mitten im Meer, der aussieht wie ein Chinesenhut (so the name). Stehen geblieben sind wir im Kualoa Beach Park, kurz die Füße ins Wasser. Hinter uns ist die Kualoa Ranch gewesen, hier haben sie Jurassic Park gedreht. Und wen man ganz, ganz leise ist und genau hinhört, dann kann man in der Ferne ein leises Grollen hören – ist es gar Rexi? Sicher weiß man es nicht und um nicht zum Mittagsmenü eines Tyrannosaurus Rex zu werden, fahren wir sicherheitshalber weiter.

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    Der nächste Stopp ist bei Food Trucks an der North Shore – ein bisschen früh für eine Mahlzeit, aber riechen tut alles sehr, sehr lecker. Kokosnuss darf mit, das erinnert mich komischerweise immer an Italien.

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    Dann haben wir uns eine Pause verdient, Strand ist dran – und es ist ein Traumstrand mit Traumwellen. Sand soweit man schaut, uns geht es schon sehr gut. Wir müssen ja was für unsere Farbe machen, wobei es immer ein schmaler Grat zwischen bleich (also Eva) und knusprig ist. Teile unseres Körpers sind auch bleich, andere rot – daran müssen wir noch arbeiten.

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    Nachdem es dann kurz geregnet hat, stauen wir uns zurück zum Hotel, ein Wahnsinnsverkehr. Apropos Hotel, wir bekommen immer für den Strand Handtücher, Sessel, Schirme, Wakeboards und Matten, wenn wir sie wollen. Ohne Einsatz. Auch das mit dem Parken funktioniert super – würde sonst 40 $ pro Tag kosten, auch ein Vorteil.

    Abends gehen wir wieder zum Foodmarket, hier schmeckt es uns. Für morgen haben wir ein Restaurant gebucht, Bernd möchte zum Geburtstag einladen. Wieder geht ein schöner Tag zu Ende – herrliche Zeit!

  • Montag, 8. Mai 2023 – Honolulu

    Ich weiß, ich wiederhole mich wieder, aber es ist einfach ein wunderschöner Tag. Heute sind wir den letzten Tag motorisiert, morgen geben wir unseren KIA wieder in andere Hände. Es geht der Küste entlang, an der Westküste bis ins Surferstädtchen Haleiwa. Und es läuft auch alles gut, bis wir feststellen, dass die von uns gewählte Straße einfach aufhört. Also keine Umleitung, sondern einfach aus. Da nicht einmal wir ohne Straße fahren können und der KIA zwar 4WD hat, aber trotz allem kein Offroader ist, beschließen wir umzukehren. Was auf dem Weg wirklich auffallend ist, dass massenhaft Obdachlose in ganzen Zeltstädten am Strand in bester Lage campieren, obwohl campieren hier wohl das falsche Wort ist, eigentlich wohnen sie hier. Covid hat auch Hawaii davon nicht verschont, nicht schön zu sehen. Aber dafür haben sie sich echt eine traumhafte Wohngegend ausgesucht, dass muss man ihnen lassen.

    Zurück auf einer Straße, die nicht einfach aufhört, wollen wir eigentlich als nächstes Ziel zu den Waimea Wasserfällen, stellen aber fest, dass Montag Ruhetag ist und wir nach einem Blick aufs Handy erkennen, ja, heute ist Montag. Läuft ja. Aber gut, der Wille war da, Planänderung. Wir entscheiden uns, uns auf den Waimea Beach zu legen (glücklicherweise finden wir sofort einen Parkplatz, das ist nicht vielen beschieden, muss ja, wenn Engel reisen – muss ich mehr sagen?). Wunderschönes, kristallklares Wasser, herrlicher Sand und für Entertainment ist auch gesorgt. Zum einen besucht uns eine Delphinschule (jetzt wird es fast kitschig) und sie zeigen, was sie können: sie springen aus dem Wasser und sagen cool hallo. Soooo cute!

    Als zweites Unterhaltungsprogramm dient ein Felsen im Wasser, wo Wagemutige sich hinunter in die Fluten stürzen können. Da wir weder wagemutig noch verrückt sind und alte Knochen auch viel leichter brechen, lassen wir diesmal aus und bleiben Zuschauer. Obwohl, unsere Männer versuchen uns wahrzumachen, dass sie beide – Hand in Hand – runtergesprungen sind, das nur so schnell passiert ist, dass wir das gar nicht sehen konnten und sie keine Zuschauer wollten. Jo eh. (ich sag nur Kindergarten auf Speed).

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    Irgendwann verlassen wir Waimea Beach in der Hoffnung, nicht vollständig verbrannt zu sein und fahren nach Haleiwa. Wir wollen das bekannte Shave Ice von Matsumoto kosten und tun dies dann auch. Es ist kalt (herrlich, wenn die Körperbetriebstemperatur gerade im roten Bereich läuft) und schmeckt besser als erwartet. Haleiwa ist entzückend mit seinen bunten Häusern, lohnt sich jedenfalls. Also wenn ihr die Möglichkeit habt, bleibt hier kurz stehen, es lohnt sich.

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    Danach geht es wieder zurück, da wir heute eine Reservierung haben und nie genau wissen, wie lange wir zurück brauchen. Duschen wäre auch noch fein, ist es eigentlich möglich, wegen Sandraub eingesperrt zu werden? Habe das Gefühl, Sand ist everywhere, der muss noch weg. Geduscht und schön gemacht (dauert tatsächlich auch immer länger) geht es auf ins Tiki’s Grill & Bar, direkt am Waikiki Beach. Und jetzt wird es richtig kitschig, wir bekommen einen Tisch draußen bei Sonnenuntergang. Unbeschreibliche Farben, unbeschreibliche Bilder, ein Wahnsinnsmoment – wir sind alle sehr berührt, dass wir das zusammen erleben dürfen. Das sind Erinnerungen, die kann uns keiner mehr nehmen. Hier zu sitzen, mit meinem Mann, mit unseren Freunden – das berührt mich mehr als erwartet. Wie sehr sind wir doch privilegiert, das erleben zu dürfen. Und ganz nebenbei, das Essen war auch noch lecker – ein ganz klares Tantscha Must-do.

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    Danach geht es wieder zurück, Koffer packen wir erst morgen, mir graut davor. Aber dann beginnt der nächste Abschnitt dieser tollen Reise – es geht aufs Schiff. Gute Nacht, Honolulu.

  • Dienstag, 9. Mai 2023 – Honolulu & Eclipse

    Heute geht es aufs Schiff, unser umfangreiches Vorprogramm ist damit beendet. Aber vor dem Schiff heißt es, 3 Koffer plus 2-mal Handgepäck wieder zu verpacken, in der Hoffnung, dass die Koffer wieder zu gehen. Sie gehen, abwiegen müssen wir sie ja Gott sei Dank nicht. Noch schnell das Auto retour bringen (alles sehr komplikationslos und angenehm, können wir für Honolulu ohne Vorbehalte empfehlen), auschecken und versuchen, für uns alle UND unser Gepäck ein Lyft zu bekommen. Auto kommt, Fahrer sieht uns an, sieht unseren Kofferhaufen an (anders kann man es echt nicht beschreiben und sagt mal nein. Bernd versteht das dann immer als Herausforderung, geht nicht, gibt’s nicht, was nicht passt, wird passend gemacht usw. Auf jeden Fall wird wieder Koffertetris gespielt und sieh an, alle Koffer inside. Alles gut – oder so, weil beim Einsteigen merken wir dann, nach der ganzen Kofferreinquetscherei sind nur mehr 3 Sitze vorhanden. Sch… Jetzt sind auf einmal nicht die Koffer das Problem, sondern die Menschen. Immer mal was Neues. Dafür findet dann nicht mal Bernd mehr eine Lösung, wir brauchen also tatsächlich ein zweites Lyft (ich habe das Gefühl, das sieht Bernd durchaus als Niederlage an) und Eva und Ralf fahren vorneweg mit dem Gesamtgepäck los. Unsere Fahrerin ist dann ganz fertig, weil wir so wenig Gepäck haben (nur mehr 2-mal Handgepäck). Wir lassen sie in diesem Glauben, dass wir nicht so viel brauchen würden (wenn sie wüsste). Nach einer Fahrt von ca. 15 Minuten kommen auch wir dann am Cruise Port an und vor uns liegt sie auch schon, unsere Eclipse.

    Wir sind ein wenig skeptisch, ob wir jetzt schon raufkommen (es ist 11:15 Uhr und unsere Einschiffungszeit ist 14:30 Uhr), aber ich sags euch, keine 20 Minuten später sind wir on board. So schnell und so freundlich ging das noch nie, meine Hochachtung. Und da ist es auch schon, das heißersehnte Klong und Tantscha. Unsere Kabinen sind zwar noch nicht fertig, aber wir können das Handgepäck unterstellen und auch alle Koffer stehen schon bereit – auch das so schnell wie nie.

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    Wir wollen noch kurz in die Stadt, zum Palast. Ein paar Fotos und schon sind wir wieder zurück (es ist auch heiß wie in der Hölle).

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    Noch ein wenig am Pooldeck liegen, Eva hat auch das Eis schon gefunden. Also Reise gerettet.

    Abends gehen wir erstmals in den Dining-Room, diesmal sogar ohne Wartezeit und essen ausgezeichnet in netter Gesellschaft (und ja, damit meine ich Eva und Ralf). Der dritte Abschnitt der Reise hat somit gut begonnen.

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  • Hallo Tanja73, köstlich, es wäre schade, wenn Du uns das vorenthalten hättest. :thumbup:Ich bin schon auf die Fortsetzung gespannt!

    Liebe Grüße Bärle:)

    wohlfuehltreffenanbord Bärle

    Seit 2007: 6 x Aida, 16 x Tui, 3 x Hapag Loyd, 5 x Phönix Fluß- und Küstenreisen, 2 x Arosa Flusskreuzfahrten

  • Mittwoch, 10. Mai 2023 – Abfahrt Honolulu

    Letzter Tag in Honolulu, in der Nacht geht es los Richtung Maui. Heute lösen wir Bernds Geburtstagsgeschenk ein, eine private Surfstunde am Waikiki Beach. Hinüber kommen wir wieder ohne Probleme (weil kein Gepäck) mit Lyft und dann ist es schon soweit – Bernd geht surfen. Ralf und ich leihen uns derweil ein SUP aus und paddeln auch los. Wer sich nun fragt, was macht Eva – sie dient als Fotografin und Sachenaufpasserin und Handtuchbelegerin und Betreuerin der erschöpften SUP-Fahrer und Surfer. Das mit dem SUP ist gar nicht so einfach, der Wellengang ist doch sehr wellig. Stehen am SUP bleibt heute Wunschdenken, wir sind beide schon froh, wenn wir länger darauf knien können. Wir suchen auch Bernd im Wasser, können ihn aber leider nicht mehr finden (sind doch nicht so wenig Leute unterwegs). Was ich aber finde, rührt mich fast zu Tränen. Ich sitze gerade am SUP und lass die Atmosphäre auf mich wirken, da taucht neben mir eine große Schildkröte auf und sieht mich direkt an. Also direkt. Für eine Sekunde schauen wir uns an, ich denke mir, omg, ist sie süß, ich will sie mitnehmen, kann ich sie knuddeln, sie denkt sich wahrscheinlich, wie ist die weiße, vollschlanke alte Frau auf das Board gekommen (aber eigentlich denkt sie sich, wow, ist die süß), dann zieht sie weiter. Ein magischer Moment für mich, an den ich mich immer gerne erinnern werde.

    Bernd kommt dann auch zurück, unser cooler Surfer, auf den Fotos hat das echt gut ausgeschaut und es hat ihm Spaß gemacht und keiner ist verletzt. Also alles richtig gemacht. Kurz entspannen wir noch auf dem schönen Waikiki Beach – wir genießen nochmal die eigene Atmosphäre, wer weiß, ob wir wiederkommen. Es hat uns jedenfalls gefallen. Bevor es zurück aufs Schiff geht, erledigen wir noch letzte Einkäufe, ein Bikini darf mit und ganz viele „schwule Schwäne“.

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    Am Schiff angekommen, genießen wir eine kleine Auszeit am Pooldeck, inklusive Hot-Tub, um die beleidigten Muskeln zu besänftigen. Lange bleiben wir aber nicht, abends ist Formal Dinner oder wie es jetzt heißt „Evening Chic“ und wir wollen uns in Schale werfen. Wir müssen dann auch nicht lange warten und haben schon einen Tisch. Das Essen ist wirklich ausgezeichnet, Eva nimmt das Lamm und wir das Filet. Eine Offenbarung und das beste Essen, dass ich persönlich auf einem Schiff je gegessen habe. Danach tanzen wir noch ein wenig, wir mehr recht als schlecht, Eva und Ralf sehr, sehr gut. Damit geht ein schöner Tag zu Ende, wir verabschieden uns von Honolulu. Hat es uns hier gefallen? Auf jeden Fall, es war amazing, great, wonderful, awesome. Wir kommen gerne wieder, dann, wenn möglich mit herbeamen.

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  • Donnerstag, 11. Mai 2023 – Maui

    Ein bisschen vor Mitternacht hat unsere Eclipse Honolulu in Richtung Maui verlassen, wo wir dann eine Overnight haben. Wir haben schon im Vorfeld für Maui ein Mietauto reserviert, welches in einem Hotel etwas außerhalb abzuholen ist. Davor müssen wir aber tendern, und das wenn möglich zügig, da wir bis 9:00 Uhr unser Auto abholen sollen. Als Elite Member dürfen wir sozusagen vor allen anderen runter (auch Ralf, obwohl der NICHTS ist – aber er profitiert von seiner Frau) und das funktioniert super. Ach ja, Spruch des Tages von Eva ist: „Ich habe einen Status erreicht, da ist die Sonnencreme weißer als ich“ – Eva ist somit offiziell beige.

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    Das Auto abholen ist dann problemlos. Wir haben es bei Hertz reserviert, die Abholstation dafür ist das Hyatt Regency. Das Auto kostet für 2 Tage 239 USD. Wir kommen genau pünktlich, nach uns gibt es eine lange Schlange. Es ist dann auch gleich gefunden und es kann losgehen. Wir wollen heute die Road to Hana machen, ein Must do, vor allem bei einem Overnight Aufenthalt. Fahrer haben wir diesmal zwei, sodass Ralf und Bernd sich abwechseln können. Eva ist wie gewohnt die Navigatorin und ich … schau gut aus! Auch wichtig!

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    Unser erster Stopp ist die Kaulanapueo Church, eine schmucke Kirche aus dem Jahr 1853. Die Kirche wurde im frühen hawaiianischen Missionarsstil erbaut, mit grünen Kirchturm. Sie liegt wunderschön eingebettet in grüner Landschaft, ein sehr friedlicher Ort.

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    Weiter geht’s über gesamt 54 einspurige Brücken und vorbei an ganz vielen wunderschönen Wasserfällen in saftig-grüner Landschaft. Zwischenzeitlich nehmen wir ein kühles Bad bei den Wasserfällen, es ist so herrlich.

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    Hana an sich ist sehr unspektakulär, somit ist hier sicherlich der Weg das Ziel. Muss man die Road to Hana machen: auf jeden Fall! Auf jeden Fall ein unbedingtes Tantscha Must do. Allerdings würde ich allen, denen leicht übel wird von den vielen Kurven raten, sich vorzubereiten. Für mich kein Problem, ich bin ja patchversorgt.

    Zurück geht es wieder über die gleiche Straße, sodass wir hier noch stehenbleiben können, wo vorher kein Parkplatz war. Noch ein Wasserfall, zu dem wir runterklettern, spektakuläre Aussicht und hier ist es durch die Gischt direkt kühl.

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    Einen Sugerdaddy haben wir hier auch beobachten können mit seiner sehr jungen Freundin. Lustig zu beobachten, wie sein schlecht gefärbtes Haar in der Sonne leuchtet (so fuchsrot) und er für die Fotos verzweifelt den Bauch einzieht. Das ist wie bei einem Unfall, man will nicht hinsehen, kann aber nicht anders. Gegen halb 6 kommen wir wieder im Hafen an und suchen erstmals einen (wenn möglich) günstigen Parkplatz für unser Auto. In einer Seitenstraße werden wir fündig, hier können wir sogar gratis parken. Mehr machen wir heute nicht mehr, das lange Autofahren hat uns alle müde gemacht. Deswegen essen wir heute auch im Oceanview, auch sehr gut, und können beim Essen den Sonnenuntergang beobachten. Road to Hana bei nur einem Tag Aufenthalt – schwierig und stressig. So wars perfekt.

  • Freitag, 12. Mai 2023 – Maui

    Neuer Tag, neues Glück. Wieder tendern wir und wieder ist das problemlos. Wir wollen heute die andere Richtung fahren, zuerst zu einem Pool, dann Strand. Und … unser Auto steht noch da und auch ohne Knöllchen – läuft also. Wir fahren der Küste entlang, immer mal wieder werden Fotos von der grandiosen Landschaft gemacht. Dabei begleitet uns immer das Warnschild „Falling Rocks“, den kleinen werden wir ohne Probleme ausweichen und hoffen, dass Mama und Papa Stein oben bleiben.

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    Unser Ziel sind die Olivine Pools, natürliche Pools, in denen man auch schwimmen kann. Wenn man ausblenden kann, dass Warnschilder eindringlich darauf hinweisen, dass hier schon Menschen gestorben sind. Und – wenn man runterkommt. Der Weg besteht aus ausschließlich aus Felsen, man muss vorsichtig sein, damit man am losen Geröll nicht ausrutscht. Für mich kann ich nur sagen, ich habe Blut und Wasser geschwitzt beim Runtergehen. Meine Höhenangst spielt Ukulele auf meinen Nerven, ich bin schweißgebadet, als ich endlich unten bin. Brauch wohl nicht erwähnen, dass alle anderen schneller sind. Aber unten angekommen, ist der herrliche Pool meine Belohnung, Bernd und ich lassen uns kurz treiben, es ist herrlich. Sauberer, klares, kühles Wasser in der Kulisse, ein wahrer Genuss. Kann kurz vergessen, dass ich ja wieder hinauf muss, was aber mit Bernds Hilfe sehr gut funktioniert (ohne ihn wäre ich glaube ich nicht hinaufgekommen). Empfehle ich diesen Ort? Hier bin ich zwiegespalten. Auf der einen Seite ist es wirklich gefährlich und man muss höllisch aufpassen, auf der anderen Seite ist es ein geiler Ort, also für alle die Höhe vertragen, gut zu Fuß sind – ein klares Tantscha Must-do. Diese Erinnerung kann mir keiner nehmen, für mich war es ein Highlight.

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    Jetzt brauchen wir alle Entspannung, sodass wir unser Auto zurückbringen und vor Ort direkt an den Strand gehen. Kurz das Wasser genießen, hoffen, dass man nicht komplett verbrennt und dann fahren wir auch wieder zurück.

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    Wir wollen in Lahaina noch bummeln (Magnete müssen besorgt werden). Auch der beeindruckende Banyan Tree muss fotografiert werden. Dieser Riesenbaum, der als größter Banyanbaum der USA gilt, wurde schon 1873 gepflanzt. Er hat insgesamt 16 Stämme, ist aber ein einziger Baum. Das kann man gar nicht glauben, dass diese riesige Fläche wirklich nur ein Baum ist – beeindruckend.

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    Zurück geht es wieder mit dem Tenderboot, eigentlich alles gut, aber just in dem Moment, wo wir für das Aussteigen aufstehen, macht das Boot einen unerwarteten Hüpfer – mit der Folge, dass ich mit der Wade gegen eine Metallstrebe knalle. Das gibt jedenfalls einen schönen blauen Fleck. Das Aussteigen ist ein wenig tricky, aber geschafft. Dann schnell duschen, wir haben eine Einladung zum Sail Away auf dem Hubschrauber-Landeplatz erhalten. Mit einem Sekt in der Hand lässt es sich noch besser ablegen. Aloha Maui, du Schöne, du hast uns gut gefallen.

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    Abends essen wir wieder im Dining-Room, auch heute kaum Wartezeit. Wir genießen ein wunderbares Essen, lassen den Tag nochmal revuepassieren, stellen gemeinsam fest, es ist ein Traumurlaub.

  • Samstag, 13. Mai 2023 – Kona

    Auch heute ist wieder tendern angesagt, hier haben wir aber einen Stress, weil gar nichts geplant ist. Auch einmal schön.

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    Wir wollen uns den Ironman Schwimmstart anschauen und dann Strand. Gleich neben dem Anlieger ist ein netter, kleiner Strandbereich, hier bleiben wir fürs erste. Es ist sehr, sehr warm, kein Schatten in Sicht. Deswegen bleiben wir auch nicht lange, sondern bummeln in die Stadt – Magnete und Mitbringsel wollen besorgt werden. Wir finden einen extrem süßen Laden und werden jedenfalls ausreichend fündig. Abschließend gehen wir noch beim Schwimmstart ins Wasser, das muss sein. Herrliches türkises Wasser, Sand unter den Füßen und Bernd und Ralf legen gleich einen fulminanten Start hin. Das ist schon mal Ironman-würdig. Schon ein besonderes Gefühl, hier zu sein – das kann uns keiner mehr nehmen. Zurück tendern wir wieder, diesmal ohne blaue Flecken.

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    Abends essen wir wieder im Dining Room, diesmal mit einer kurzen Wartezeit, aber da wir einen Beeper bekommen, auch kein Problem. Kona ist dann auch Geschichte, morgen noch Hilo, dann ist Hawaii schon vorbei.

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    Ach ja, ich habe ja im Vorfeld mal erwähnt, dass bei unserer Reise jeder eine Aufgabe hat, der der Grund ist, warum er mitdurfte. Da habe ich ganz vergessen, zu erwähnen, dass ich neben Reiseberichterstatterin und Fotobuchgestalterin auch im Vorfeld eine Reiseplanung geschrieben haben. Die Planung hatte letztendlich 58 Seiten und wurde seitdem nur mehr das „Pamphlet“ genannt. Nicht, dass es jemand durchgelesen hätte (außer ich). Die Bagage (Eva, Ralf und Bernd) hatten es nicht mal ausgedruckt mit. Ich wies immer mal wieder darauf hin, dass das eh im Pamphlet stehen würde und erntete im besten Fall mitleidige Blicke. Ralf ging sogar soweit, meine Heidenarbeit zu kritisieren, da er anmerkte, dass ich das nur kopiert hätte – Heide der! Und Bernd liest sowieso niemals meine Planungen (und ich plane alles und immer), er denkt sich, sie wird mir sagen, wo ich hinsoll und wo wir hinfliegen. Kennt ihr die Spots, wo die Frau vor dem Urlaub alles ganz genau plant und der Mann einfach entspannt hinterher geht? Genauso ist das. Sind alles Banausen.

  • Sonntag, 14. Mai 2023 – Hilo

    Hilo empfängt uns mit Wolken, es wird immer wieder mal regnen, aber wir haben Glück und bei unseren Aktivitäten scheint die Sonne. Wir haben ein Mietauto reserviert (von Alamo um 102 Euro), welches am Flughafen abgeholt werden muss (es ist Sonntag, sonst hat alles geschlossen, was näher wäre). Also Lyft bestellt und schon sind wir dort. Die Dame am Schalter ist dann nur sehr begrenzt freundlich. Bernd hat leider seine Kreditkarte am Schiff gelassen und nur die Debit Karte mit (groooooßes Problem, ich sehe ihn schon zurückfahren – obwohl das Auto im Vorfeld gezahlt war). Nach langen Hin und Her akzeptiert sie meine für die Kaution. Außerdem will Ralf der 2. Fahrer sein und hat extra einen internationalen Führerschein mit – akzeptiert sie nicht, er muss Scheckkartenformat haben. Diskussionen helfen nicht, also meinen gegeben. Gott sei Dank gehen alle Männer weg, die sind schon dezent genervt von der „hilfsbereiten“ Dame. Letztendlich haben wir ein Auto, das ist das Ziel gewesen und es kann losgehen. Heute wollen wir Vulkane sehen und das tun wir dann auch. Dazu fahren wir zum Vulkan Nationalpark. Der Eintritt kostet pro Auto 30 $. Zuerst fahren wir zu den Steam Vents – quasi ein Dampfsaunagang. Es ist schon erstaunlich, wie es hier in der Erde brodelt und es trotzdem so ruhig ist. Die Temperatur ist hier ca. 61 °F, also deutlich kühler als erwartet, aber es wird wärmer, je weiter wir runter kommen.

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    Die nächste Station ist der Thurston Lava Tube, eine kleine Wanderung durch üppigstes Grün, einfach nur wunderschön. Die Tube an sich ist schon beeindruckend, vor allem vor dem Hintergrund, dass hier Lava geflossen ist.

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    Dann fahren wir weiter zu einem Lavafluss, welche 1974 entstanden ist. Der Krater dazu heißt Luamanu Krater. Übrigens bedeutet es Unglück, einen Lavastein mitzunehmen, da man dadurch Pele, die Göttin über Feuer und Blitz, verärgert. Dem Mythos nach verflucht sie jeden, der das versucht. Und das wollen wir keineswegs.

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    Der nächste Halt sind die Pu’u Loa Petroglyphs, Steinmalereien der frühen hawaiianischen Bevölkerung. Der Weg dorthin hat es wirklich in sich. Es ist sehr heiß, sehr windig und sehr uneben. Der aufgeheizte Lavastein tut sein Übriges. Aber es lohnt sich jedenfalls. Man betrachtet hier einen Teil der Geschichte von Hawaii.

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    Unser Trip durch die Vulkanlandschaft endet dann am Ho’lei Sea Arch, einen Felsbogen, der den Naturgewalten trotzt.

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    Damit endet auch unsere Hawaiireise, heute verlassen wir Hilo in Richtung Kanada. 5 Seetage stehen uns jetzt bevor, wir werden sie zur Erholung nützen und um alle Eindrücke zu verarbeiten. Aloha Hawaii, du Schöne, wir kommen wieder!


    Damit verlassen wir Hawaii Richtung Kanada, morgen geht es weiter! Ich hoffe, ihr bleibt dabei!