Sehr gut. Das Essen war für unseren Geschmack ausgezeichnet. Auf Deck 14 in der Lounge konnte man gemütlich sitzen. Nach der quirligen "Legend of the seas" ging es für uns auf der Explorer geruhsam weiter . Die Legend hat uns "erschlagen".
Voll witzig - dann haben wir uns in der Lounge wohl auch gesehen, wir waren die einzigen Österreicher dort und ihr wahrscheinlich die einzigen Deutschen
Wir waren immer frühstücken oben - falls ihr uns auch gesehen habt.
Nach dem Frühstück liefen wir zur Fahrzeugvermietung gegenüber vom Bushaltepunkt übernahmen den gestern reservierten Buggy.
Als erstes Ziel nach der kurzen Einweisung, gaben wir den Leuchtturm ein. Wir fuhren vorbei am Kreuzfahrthafen. Hier lagen heute die Explorer of the Seas
die MSC Lirica (auf Reede). Das 3. Schiff konnte ich nicht erkennen, laut Timetable die Regent Seven Sea Navigator (auch auf Reede).
Unser Gefährt,optisch ganz cool aber wenig Fahrkomfort, wenig Leistung und ziemlich laut
Der Leuchtturm ist sehr verfallen
Vom Leuchturm Armenistis aus hatten wir einen tollen Blick aufs Meer und rüber auf die Insel Tinos.
Zwischendurch gab es viele schöne Fotomotive
Anschließend fuhren wir zum Beach AG. Sostis, leider hatte die empfohlene Taverne noch geschlossen.
Es gibt auf der Insel scheinbar im Nirgendwo unzählige Unterkünfte und Hotels sowie neue Baustellen, teilweise wirken diese total überdimensioniert
wir sind jetzt wieder zurück und können euch berichten:
Wir haben uns entschieden, einen Voraufenthalt im Hotel Ulisse Home - Hotel Ulisse xxxAdmin (Bitte keine externen Verlinkungen einfügen.)xxx zu machen und dann das Auto dort zu parken (15 Euro pro Nacht). Das hat alles gut funktioniert. Der Hafen in Ravenna ist noch immer im Bau, sodass der Einstieg ins Schiff eher provisorisch ist - wird aber sicher besser. Parken hätte man wahrscheinlich auch in der Stadt können, aber mir haben welche erzählt, dass es dann praktisch unmöglich war, ein Taxi zum Hafen zu bekommen.
wir fahren im September von Ravenna weg und reisen mit dem Auto an. Ich habe Gerüchte gehört, dass es möglich ist, in der Nähe zum Hafen zu parken. Hat hier jemand Erfahrungen und weiß, wo?
einen Parkplatz habe ich schon angeschrieben, aber da ist scheinbar alles voll - keine Ahung, ist schwierig, feststellbar. Die Italiener sind da nicht so kundenfreundlich, würde ich mal sagen. Einen Voraufenthalt in einem Hotel mit Parkplatz würden wir zur Not auch machen, wäre halt eigentlich unsinnig (weil wir am gleichen Tag runter fahren können). Danke im voraus!
Jetzt ist das erledigt, ich erzähle kurz, wie es war:
Das Schwierigste war tatsächlich die Vorarbeit, dass man da alles richtig macht und die richtigen Unterlagen ausdruckt. Mein Mann hat es außerdem so gemacht, dass der Pass nach Fertigstellung zugeschickt wird, das kann man vorab so bestellen und auch schon bezahlen.
Dann hat er einen Termin bei der Botschaft in Wien ausgemacht und ist nach Wien gefahren. Dort war dann das Interview, welches gar kein Problem war und auch nicht lange gedauert hat. Nach nicht mal einer Woche war dann der Pass mit dem Visum bei uns, also war es letztendlich problemlos.
Ich habe folgende Frage: Hat jemand von euch schon mal ein Visum für einen Urlaub für die USA gebraucht und dies angefordert (also keine ESTA). Kann mir jemand sagen, was ihr da genau gemacht habt und auf was man achten muss? Danke im voraus für die Hilfe
Nachdem uns ja die Mein Schiff 1 sehr gut gefallen hat, haben wir am letzten Tag der Reise unsere nächste Reise gebucht. Es geht mit der Mein Schiff 1 von Palma Richtung Hamburg.
21.05.2027
Palma
22.05.2027
Seetag
23.05.2027
Malaga
24.05.2027
Gibraltar
25.05.2027
Cadiz
26.05.2027
Lissabon
27.05.2027
Leixoes/Porto
28.05.2027
La Coruna
29.05.2027
Seetag
30.05.2027
Le Havre
31.05.2027
Seetag
01.06.2027
Hamburg
Wir werden wieder mit Evaschaf und Lemming 2 unterwegs sein und freuen uns schon sehr. Der Vorteil hier ist unbestritten, dass die Anreise ein Klacks ist und wir schon vorher ein wenig Palma genießen wollen. Genießen bedeutet bei Eva grundsätzlich, sie werden wandern gehen und bei mir, ich werde nicht wandern gehen. Damit haben wir dann beide was davon.
Auf jeden Fall freuen wir uns, das gewohnte Pamphlet ist in Arbeit und wird wie gewohnt, informativ, traumhaft und ignoriert! Vielleicht kommt ja wer mit?
Auch ich sage danke Tanja73 und Evaschaf . Hat Spaß gemacht, mit Euch Mittelamerika zu bereisen.
Und da ich garniert neugierig bin, es aber doch gerne wissen möchte ( und andere Foris bestimmt auch) hier meine Frage: Welche Reise habt Ihr denn an Bord gebucht?
Wir haben Westeuropa Kreuzfahrt ab Palma bis Hamburg im Mai 2027 gebucht. xxxAdminxxx bitte keine externen Verlinkungen.
Tanja73 Herrlich.... lichen Dank für deinen RB. Ich mag deinen Schreibstil, eure Erlebnisse und die Lemminge. Bin bei der nächsten Reise super gerne wieder dabei.
Was sind denn das für Patch, die du gegen die Schaukelei nimmst?
Evaschaf Kaum zu glauben, schon 45 KF und noch nie Mein Schiff.... 🚢
Liebe Anke,
ich nehme gegen die Seekrankheit Patches mit Scopolamin, welche ich hinter die Ohren klebe. Bei mir wirken die super, haben allerdings als nebenwirkung, dass der Mund so trocken wird.
Schön, dass dir der RB gefallen hat und du demnächst wieder dabei bist.
Episode 15: Lemminge on Tour - oder Tanja will nachhause!
Freitag, 13.3.2026
Es geht wirklich nach Hause! Puh, diese plötzliche Realität kickt richtig rein. Aber dank dem Abreisepaket von Tui ist es im Gegensatz zu anderen Reisen wirklich sehr entspannt (bleibt nicht so, aber davon später mehr).
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Wir gehen ganz ruhig frühstücken und dann zum Hafen-Terminal, um unsere Koffer einzuchecken (wir werden sie erst wieder in München sehen) – überraschenderweise werden sie hier nicht mal gewogen (verdammt, ich hätte mehr kaufen können). Dann gehen wir wieder zurück und machen es uns am Pooldeck noch gemütlich. Wir werden erst um 14:30 abgeholt, unser Flug geht um 17:15. Eva und Ralf kommen direkt nach uns, ihr Flug geht um 17:30 nach Düsseldorf.
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Der Flug nachhause ist (obwohl wir einen Notausgang-Sitz haben) geprägt von Schmerzen und dadurch 0 Schlaf für mich (mein Ischias hat mich sehr geplagt) und wenig Schlaf für Bernd (er leidet mit), aber ansonsten relativ ruhig. Wir landen in Frankfurt, haben dann wirklich zu tun, dass wir zu unserem Anschlussflug kommen und starten dann Richtung München. Von diesem 35 minütigen Flug habe ich wenig mitbekommen, ich habe tief und fest geschlafen (leider zu kurz, bin wie in Watte gepackt). Wahrscheinlich war der Flug ruhig, wie gesagt, ich war out of order.
Dann weiter zum Münchner Hauptbahnhof, wir müssen ja noch mit dem Zug heim. Und diesmal war das super, wir mussten nicht lange warten, es war kein Schienenersatzverkehr angesagt (wie bei unseren letzten Reisen), wir waren happy. Bis, ja bis, die deutsche Bahn dachte, sicher nicht – die Ösen sollen warten. Unser Zug wurde aufgrund von Gleissperrungen gecancelt. Und es wurde uns gesagt, es ist nicht sicher, wann oder ob heute überhaupt noch ein Zug fährt. Kennt ihr das, wenn ihr todmüde seid und jemand etwas zu euch sagt, und ihr das Gefühl habt, euer Gehirn hat auf mechanisch umgestellt? Auf jeden Fall, ich konnte gar nichts damit anfangen. Bernd hat mich gefragt, was wir machen sollen, warten oder in ein Hotel? Ich so, hä, was, ich will heim, da ist mein Zug, was ist los? Ich will nicht in München sterben, ich mag Deutschland nicht, ich mag nachhause, es soll mich wer abholen. Das hätte noch ewig weitergehen sollen, aber dann sahen wir einen Regionalzug nach Salzburg. Nichts wie hinein (wir sind nicht auf die Idee gekommen, dass der doch auch ein Problem hat, weil auch der braucht Schienen) – und mit uns alle anderen. Der Zug war somit gut gefüllt.
Er ist auch losgefahren, natürlich nicht so richtig lange, irgendwo in der deutschen Einöde (echt) sind wir stehengeblieben und haben gewartet (ich immer so, bitte nicht hier rausschmeißen, bitte nicht hier, ich will nach Österreich) und irgendwann sind wir tatsächlich Richtung Salzburg weiter. Große Erleichterung. In Salzburg mussten wir dann auf einen Zug nach Klagenfurt warten und waren dann schlussendlich 3 Stunden später zuhause. Ich war selten so froh, daheim zu sein.
Damit endet dieser Reisebericht, ich hoffe, ihr hatte Spaß. Wir hatten ihn auf jeden Fall. Bis zum nächsten Mal!
Episode 14: Lemminge on Tour - es ist jetzt MEIN Schiff
Donnerstag, 12.3.2026
Wir haben heute nicht nur unseren letzten Seetag, sondern es ist ebenso unser letzter Tag am Schiff. Morgen erreichen wir La Romana und dann ist die Reise wirklich vorbei. An dieser Stelle möchte ich mir die Zeit nehmen, und unsere Erfahren zusammenfassen. Und ich lasse euch auch wissen, ob mir denn die Mein Schiff gefallen hat.
Was hat mir sehr gut gefallen?
Mir hat das Schiff mit seinen Farben, seiner Gestaltung, seiner Einrichtung sehr gut gefallen. Ich finde, es wirkt modern und jung und ist ansprechend auf mich. Unsere Kabine war schön, das Bett bequem und die Farben haben mir wirklich gut gefallen. Das Pooldeck war einladend, es waren immer genug Liegen vorhanden und der Pool ist mit seinen 25 Meter einfach nur geil. Entgegen meinen Befürchtungen, dass es der Lieblingssport der anwesenden Passagiere sein wird, Liegen zu reservieren, passierte das kaum und wenn, wurden auch Sachen weggeräumt. Das ist tatsächlich teilweise auf den amerikanischen Schiffen schlimmer. Was Bernd und mir ausnehmend gut gefallen hat, war, dass es keine laute Musik am Tag am Pooldeck gab – das fanden wir zum Schluss bei den Amerikanern echt störend. Auch das ganze Konzept, dass man sozusagen All inlusive hat und nicht darauf achten muss (bis auf wenige Ausnahmen), was man trinkt, ist extrem angenehm und ich mag es.
Die deutsche Sprache finde ich positiv, wenn der Kapitän spricht, weil ich ihn verstehe. Nicht, dass ich kein Englisch könnte, aber ansonsten verstehe ich kaum was (weil die Kapitäne, die dann englisch sprechen, meist keine native speaker sind, somit habe ich meist keine Ahnung, redet er über das Wetter, oder greifen wir Spanien an). Ich bräuchte es nicht überall, da ich auch sehe, dass sie die Kellner teilweise schon sehr plagen, verstehe aber das Konzept – und zur Not spreche ich einfach englisch.
Das Ausschiff-Konzept fand ich genial, wir konnten bis zur Abreise am Schiff bleiben. Herrlich. Da können sich andere was abschneiden. Die Sauna habe ich leider nicht benutzt, werde aber das nächste Mal darauf zurückkommen. Was ich wirklich geliebt habe und was mich mehr berührt hat, als erwartet, war die Musik zum Ablegen. Die „große Freiheit“ lautstark, dazu diese ganz eigene Stimmung – ich hatte Gänsehaut!
Was hat mir weniger gefallen?
Das Essen im Selbstbedienungsrestaurant fand ich nicht besonders gut und auch die Auswahl entsprach nicht immer meinem Geschmack. Ich fand auch, dass es schlecht aufgeteilt war. Speisen, die sehr nachgefragt waren (wie Omelette oder Speisen aus dem Wok) gab es nur an einer Stelle – hier sind die Amerikaner besser, die ihr Angebot immer spiegeln – somit kann man dies an 2 Stellen erhalten. Die Speisen im Restaurant waren sehr gut, aber die Portionen waren ein Wahnsinn – so wenig. Gsd hatte man 5 Gänge, sonst wäre das schwierig. Ich fand es nervig, dass meine Vorspeise, die wirklich gut war, mit einem Bissen erledigt war -da hätte ich gerne mehr gehabt und dafür weniger Gänge.
Ich finde, die Kellner könnten ein wenig mehr von den Amerikanern übernehmen (nicht das ganze Getanze) – ich mag es, wenn die sich vorstellen und man so ein wenig ins Plaudern kommt. Wir haben auch immer versucht, den gleichen Tisch zu bekommen (war leichter als gedacht) und so hat das ein wenig gefehlt. Auch unsere Kabinenreinigung haben wir nie gesehen, ich hätte mich gerne persönlich bedankt, wusste so aber nicht, wie sie aussehen (sie waren super, keine Frage). Trinkgeld haben sie natürlich trotzdem bekommen, ich musste es in einem Kuvert lassen, hätte es gerne persönlich übergeben mit persönlichem Dank.
Ich fand, am Balkon fehlt ein Hocker – ich mag es, wenn ich meine Beine hochlagern kann. Mit dem vorhandenen Tisch kann man das natürlich auch machen, aber das ist mühsam und eigentlich habe ich den Tisch auch gebraucht. Das ist eine Kleinigkeit, aber ich würde mich freuen.
Zusammenfassend kann ich sagen, diese Reise mit der Mein Schiff hat mich abgeholt. Ich war wirklich skeptisch, ob ein deutsches Schiff etwas für mich ist. Aber ich mag es wirklich sehr. So sehr, dass wir alle noch am Schiff die nächste Reise gebucht haben. Ich glaube, das sagt alles.
Nachdem dies jetzt geklärt ist, steht leider das Kofferpacken an, welches ich hasse. Zum einen bedeutet es immer, dass eine Reise zu Ende geht, zum anderen bedeutet es auch, dass am Ende der Koffer gewogen werden muss. Wir haben vorsorglich 10 kg hinzugekauft, somit sind wir im grünen Bereich. Nach unserem letzten Abendessen werden die Koffer in den Gang gestellt, wehmütig tun wir das. Die letzte Nacht an Schiff ist immer von Wehmut begleitet, aber wir trösten uns, dass die nächste Reise schon auf uns wartet. Wieder mit Eva und Ralf, diese Reisen gemeinsam sind etwas ganz Besonderes. Ihr werdet es sicherlich schon in den Berichten gemerkt haben, wir ergänzen uns und wir könnten uns niemanden vorstellen, mit denen wir lieber reisen würden.
Episode 13: Lemminge on Tour - oder Tantscha geht der Frage nach, warum die Hitze nicht Fett schmelzen lassen kann?
Mittwoch, 11.3.2026
Es ist soweit, wir haben unseren letzten Hafen erreicht: Cartagena in Kolumbien. Hier sieht man wieder, wie schnell die Zeit vergeht. Wir sind kaum von La Romana weggefahren und jetzt ist die Reise praktisch fast wieder vorbei. Aber denken wir jetzt nicht daran, genießen wir den Tag.
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Und der hat es in sich. Der Kapitän hat uns schon vorgewarnt, es wird heiß und es ist heiß (wie in der Hölle. Nicht, dass ich da schon mal war, aber ich kann es mir wärmetechnisch so vorstellen). Wir wollen diesmal mit dem Taxi selbst unterwegs sein also müssen wir durch das Terminal hinaus. Und das ist hier etwas Besonderes. Nämlich ein kleiner Zoo ohne Gitter und Zäune, dafür mit verschiedenen Papageien, Pfauen, Affen und Flamingos. Das hat etwas, muss ich sagen.
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Draußen machen wir ein Taxi klar, welches uns zuerst zum Konvent „Konvento de Santa Cruz de la Popa“, ein historisches Kloster am höchsten Berg der Stadt, hinaufbringen soll und dann in die berühmte Altstadt (15 $ pro Person). Und wir haben glaube ich das älteste Taxi erwischt, ohne gute Klimaanlage und mit ruckelnder Fahrweise. Und nur mit 1. und 2. Gang und die trifft er nicht immer. Hinauf muss er auch noch die (schlechte) Klimaanlage ausschalten, sonst wäre er nicht hinaufgekommen. Ein echter Horror (vor allem bei der Hitze und der Fahrweise), für den wir tatsächlich auch noch Geld bezahlen. Im Konvent zahlen wir 5 $ Eintritt (außer Bernd, der braucht eine Pause ob der Übelkeit verursachenden Fahrweise) und bekommen einen schönen Blick über die Stadt und einen ruhigen Innenhof.
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Weiter geht es Richtung dem Viertel Getsemani mit seinen wunderschön bemalten Hausmauern. Er will uns dann noch abholen, was wir fassungslos ob des Ansuchens ablehnen – es gibt auch kein Trinkgeld, ein Wahnsinn, die Fahrweise (ich weiß gar nicht, wie ich das beschreiben soll, er gab Gas, runter vom Gas, Gas, runter vom Gas, Gas …. Und das nur im 1. und 2. Gang).
In Getsemani lassen wir uns treiben und genießen die wunderschöne Umgebung.
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Wißt ihr eigentlich, dass heiße Luft, die man fächert, noch immer heiß ist? Es ist so, als würde ein Fön ins Gesicht blasen. Hot like Hell! Der einzige Vorteil, frau braucht keine Toilette, weil wir schwitzen jedes Fitzelchen Flüssigkeit auf unserem Körper. Deswegen genießen wir auch unsere Pause im sehr klimatisierten Café und merken richtig, wie der Schweiß trocknet. Natürlich nur kurz, weil irgendwann müssen wir wieder raus in diesen Temperaturwahnsinn. Tapfer geht es weiter, der Körper und der Kreislauf möchten ihren Dienst einstellen und ich frage mich, warum ich nicht wenigstens Fett schwitzen könnte (ich wäre nach diesem Tag ein Size Zero Modell).
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Wir sind jetzt in der Altstadt, auch wunderschön und noch schöner, weil hier bekommen wir endlich unsere ersehnte Starbucks Tasse. Läuft! Vor einer Markthalle sehen wir dann das Kurioseste unserer Reise. Hier sitzen ganz viele Menschen an Tischen mit Schreibmaschinen. Das sind alles ehemalige Jus-Studenten, die ihr Studium abgebrochen haben und jetzt ihre Dienste für Steuererklärungen und ähnliches anbieten. Eigentlich geile Idee, aber ebenso voll fremd.
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Wir lassen uns noch ein wenig treiben. Magnete müssen gekauft werden. Dann geht es zurück zum Schiff, Eva ist in ihrem Element und ich … eher nicht. Ich fluche, hasse sie, wünsche ihr die Krätze an den Hals … natürlich alles nur leise und so, dass sie es nicht merkt. Weil wenn Eva in ihrem Element ist (also gehen darf), macht sie mir Angst. Bevor ich mich komplett auflöse, sind wir tatsächlich wieder am Schiff (Und ja, es hätte genug Taxis gegeben, aber die Blöße wollte ich mir dann auch nicht geben. Und als ich sie mir gerne geben wollte, gab es keine Taxis mehr. Und in dem Zustand hätte ich Eva gerne gehaut, aber sie war zu schnell und ich war …. Kennt ihr Dead Man Waking?) – Halleluja! Das obligate Rückkehrer-Bier habe ich mir heute wirklich verdient!
Auch beim letzten Auslaufen sind wir dabei, diesmal sogar mit der Welle im Reisefilm. Langsam geht unsere wunderbare Reise zu Ende, leichter Wehmut kommt auf.
Episode 12: Lemminge on Tour - oder Oh, wie schön ist Panama!
Dienstag, 10.3.2026
Manchmal muss ich kurz innehalten und mich kneifen – wir sind tatsächlich in Panama (wo ist jetzt Janosch und die Tigerente?). Wir haben hier im Vorfeld einen Transfer nach Panama City gebucht (über das Schiff, „Malerische Altstadt auf eigene Faust“, 59,99 € pro Person, 6 Stunden), um dann die Stadt auf eigene Faus erkunden zu können (und um, ich bin mir sicher, ihr wisst es schon, Magnete, Ohrringe und Starbucks Tassen zu kaufen; Spoiler vorweg, in 2 von 3 werden wir erfolgreich sein, Nummer 3 ist auf dieser Reise wie verhext).
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Unser erster Weg führt uns zum Panama Kanal Monument, wo wir die Einfahrt zum Kanal erahnen können. Und wir sehen auch, dass es auch am Wasser zu Staubildung kommen kann (scheinbar Rush Hour). Fotos werden gemacht, wir haben heute die Lemming Shirts an (die von den Männern seht ihr am Anfang des Berichts, unsere hier).
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Weiter geht es durch eine Gasse, in der viele Hüte aufgehängt wurden – sie heißt dementsprechend auch Calle de los Sombreros. Herrlich bunt und wunderbar für Fotos (und dann die Menschen-Lösch-Funktion von Apple – dann schaut es so aus, als wären wir alleine).
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Nach einer kurzen Stärkung in einem süßen Café mit herrlich ruhigem Innenhof (inkl. sehr süßen Katzen) (sogar hier kaufe ich Ohrringe, aber ich kann da echt nichts dafür, da war die süße Katze, die hat mich hingeführt, ich habe echt versucht, stark zu bleiben, aber die Katze war echt voll süß, und so ein kleine Sackale mit Ohrringen, das wirkt sich ja gar nicht auf unser Gepäck aus und ich habe die echt gebraucht, die waren wunderschön und überhaut) geht es gestärkt weiter zur Kirche San Francisco de Asis.
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Stellt sich die Frage, gefällt uns Panama City? Ja! Jedenfalls dieser Teil! Colon, wo wir ja angelegt haben, ist ohne Frage sehr hässlich. Sehr viel Armut, sehr viele kaputte Gebäude, sehr viel Müll überall.
Episode 11: Lemminge on Tour - oder wie könnte ich ein Faultier mitnehmen?
Montag, 9.3.2026
Und weiter geht die wilde Tour, wir kommen heute nach Puerto Limon auf Costa Rica (und nicht Puerto Rico, wie ich es fälschlicherweise vielleicht einmal aufgeschrieben habe – klingt doch sehr ähnlich. Aber Frau Recht ist da sehr korrekt). Auch hier haben wir einen Ausflug vom Schiff gebucht, zuerst Strand und dann noch einen kurzen Stadtbummel „Lässig: Strand und Bummeln in Puerto Viejo“ (79,99 € pro Person, 6,5 Stunden).
Zuerst fahren wir mit dem Bus relativ lange, um zu einem schönen Strand zu kommen. Zwar sind hier rote Fahen aufgestellt, und die Strömung ist wirklich irre, aber ein wenig gehen wir doch ins Wasser – zur Abkühlung. Bis zu den Knien, dann hinsetzen, weil weiter traue ich mich echt nicht, man kann kaum stehen, so sehr zerrt das Wasser an einem. So ist das Baden hier leider nicht die Hauptattraktion, aber die echte finden wir hinter uns im Dschungel (und hier ist echter Dschungel (das bedeutet, dass Eva Angst vor Spinnen und Tanja Angst vor Schlangen haben, die Lemminge haben, wie gewohnt und wie erwartet und lange trainiert (wie gesagt, wir bieten Kurse an!) Angst vor uns!).
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Hinter uns in den Bäumen hat sich nämlich ein Faultier (jaaaaaaaaa, ein echtes Faultier) bequem gemacht und wird schnell zum begehrten Fotomotiv. So süß, man möchte es mitnehmen und knuddeln. Leider müssen wir uns mit Fotos begnügen – es fällt uns schon schwer. Dann biete es uns auch noch eine seltene Show, es geht runter vom Baum, für sein wöchentliches Geschäft und klettert wieder nach oben. Man steht da und ist berührt (Eva und ich würden es gerne einpacken, knuddeln, lieben – aber die bösen Lemminge sagen nein!).
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Beim Zurückgehen zum Bus (die Lemminge kontrollieren übrigens unsere Taschen, sind schon misstrauische Ehemänner, die beiden) sehen wir dann in den Bäumen noch eine Affenfamilie, wir fühlen uns wie in einer anderen Welt (was eigentlich auch stimmt). Weiter geht es in die kleine Surferstadt, Puerto Viejo, hier bummeln wir, immer auf der Suche nach dem perfekten Magneten und nach den perfekten Ohrringen (Eva sagt ja, ich habe ein Ohrring-Problem; Ich gebe es zu, ich heiße Tanja und ich bin eine Ohrring-Abhängige). Wir finden beides und sind somit sehr glücklich.
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Was machen wir eigentlich mit diesen Magneten? Wir haben zuhause eine große Metallwand, wo sie alle ihren Platz finden. Oft stehe ich dann davor und es kommen Erinnerungen hoch. Sie ist schon relativ voll, auch das macht mich glücklich, wenn ich sie anschaue (habe euch ein Foto davon eingestellt, hier schon mit einer weiteren Metallplatte)
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Zurück am Schiff genießen wir das Auslaufen, das ist auf diesem Schiff schon ein berührender und einzigartiger Moment, da sind wir uns alle einig. Und der inkludierte Sonnenuntergang ist dann schon fast kitschig.