Von der Speicherinsel bieten sich wirklich tolle Blicke auf die Stadt. Ich hätte mich hier gern eine Weile ans Ufer gesetzt und einfach nur diesen tollen Ausblick genossen. Aber da unsere Zeit in Danzig sehr begrenzt war und die nächsten Brückenöffnungen bevorstanden, eilten wir kurz vor der Öffnung schnell wieder ans Ufer der Altstadt bis zum Krantor. Die riesigen Räder und die Seilwinde des Krans, mit dem früher Schiffe be- und entladen wurden, haben wir uns etwas genauer angesehen. Das Krantor zählt zu den Wahrzeichen von Danzig. Von dort ging es weiter zum Frauentor und wir spazierten durch die Frauengasse mit ihren wunderschönen Giebelhäusern. Hier haben die Hauseingänge Terrassen mit breiten Treppenaufgängen, die sogenannten Beschläge.
Rügen, Schweden, Polen & Dänemark - Reisebericht über unsere Ostsee-Reise im Juni 2025 - AIDAdiva
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Am Ende der Frauengasse befindet sich die riesige mittelalterliche Marienkirche, die wir uns von innen angesehen haben. Von den Innenräumen der schönen Kirche und der interessanten astronomischen Uhr darf ich euch leider keine Fotos zeigen. Aber ich bin dann nur für euch
die ca. 400 Stufen auf den 82 Meter hohen Kirchturm hinaufgestiegen, damit ich euch wenigstens diese geniale Aussicht präsentieren kann: -
Mein GöGa hat sich in der Zwischenzeit einen schönen Platz in einem Café in der Piwna-Gasse gesucht. Nach meinem Turmabstieg hatte ich seine WhatsApp-Nachricht erst falsch verstanden und bin in die falsche Richtung gelaufen. Aber nach einem kurzen Telefonat habe ich ihn dann doch gefunden. Eine kurze Pause brauchte ich nach den vielen steilen Stufen dann auch. Der Aufstieg auf den Turm ist wirklich anstrengend und das letzte Stück ist auch ein bisschen mit Kletterei verbunden. Man sollte schon schwindelfrei sein und keine Platzangst haben. Nach einer kurzen Getränkepause schlenderten wir weiter durch die Piwna-Gasse, wo sich neben schönen Häusern am Ende das Große Zeughaus befindet.
Wir bogen am Zeughaus nach links ab und gingen weiter bis zur Langgasse (Dluga), die Hauptstraße der Altstadt mit ihren vornehmen Patrizierhäusern. Die wunderschöne Straße verläuft vom Goldenen Tor 450 Meter bis zum Grünen Tor an der Mottlau. Hier kann man tolle Häuserfassaden bestaunen.
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Wir gingen zurück durch die Langgasse bis zum Rathaus, wo sich die Langgasse zum Langen Markt (Dlugi Targ) verbreitert. Hier befindet sich der Neptunbrunnen, der Artushof (weißer Palast, der früher als Handelsplatz und Treffpunkt der reichen Kaufmannsbruderschaften genutzt wurde) und das Hard Rock Café. Mein GöGa suchte sich dort im Außenbereich einen Platz und ich suchte mir schnell im Shop ein T-Shirt aus. Das Foto mit der Innenaufnahme ist übrigens die Post.
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Anschließend machte ich mich auf den Weg zur zweiten Turmbesteigung an diesem Tag. Schließlich ist der Aufstieg im 80 Meter hohen Turm des Rechtsstädtischen Rathauses ebenfalls möglich. Hierzu kaufte ich im dortigen Museum eine Eintrittskarte und dann bewältigte ich einen erneuten Aufstieg, aber dieses Mal von lediglich 200 Stufen. Die Anstrengungen haben sich wirklich gelohnt. Solltet ihr euch für nur eine Turmbesteigung entscheiden, würde ich den Rathausturm bevorzugen. Der Aufstieg ist nicht ganz so beschwerlich und die Aussicht finde ich von dort noch schöner
.Nach meinem Abstieg vom Rathausturm blieben wir noch eine Weile im Hard Rock Café und dann mussten wir uns langsam auf den Rückweg zum Bus machen. Bereits nach ca. 10 Minuten erreichten wir den vereinbarten Treffpunkt und unser Bus Nr. 6 stand schon startbereit.
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Auch auf der einstündigen Rückfahrt erzählte unsere Busbegleitung noch viel über Danzig und das Leben im Land. Wir hätten ehrlich lieber ein bisschen Ruhe gehabt. Ich war nach dem Stadtrundgang von knapp 6 km und den ca. 600 Treppenstufen hoch und wieder runter sowieso nicht mehr aufnahmefähig. Ich habe dann einfach das „Hörbuch“ in den Hintergrund geschoben
und mich auf das Sortieren meiner Fotos konzentriert. An schlafen war bei der Lautstärke eh nicht zu denken. Insgesamt haben wir eine intensive und tolle Zeit in der schönen Stadt erlebt
. Uns persönlich waren vier Stunden zu kurz. Wir wären gern noch eine Stunde länger geblieben. Dann hätten wir an vielen tollen Stellen noch länger verweilen können. So hatte man immer ein bisschen die Uhr im Blickfeld. Gegen 15.00 Uhr ereichten wir wieder die AIDAdiva und gönnten uns dort erst einmal im French Kiss Bistro einen Mittagssnack. Danach stand nur noch Entspannen auf der Sonnenliege und für mich ein kleiner Spaziergang im Hafen auf dem Programm. -
Das Sail Away genossen wir ab 18.00 Uhr in der Ocean Bar. Mein GöGa hörte sich dann um 19.00 Uhr im Theatrium das Konzert der Bord-Band Supernova an und ich entspannte in der Zeit noch ein bisschen in der Kabine und ließ mir zum Ende des Konzertes ein Getränk in der French Kiss Bar schmecken. Zum Abendessen ging es in die Almhütte und nach dem Sonnenuntergang ließen wir den Abend auf der Black & White Party im Ocean Club und in der French Kiss Bar ausklingen.
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Muesi ganz tolle Bilder von dieser schönen Stadt.
Verrätst du mir ob das alles Smartphone Fotos sind?
LG
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Vielen Dank Lanai ! Ja, ich habe auf dieser Reise nur mit meinem iPhone 14 Pro fotografiert!
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Liebe Silke Muesi ,
ich bin ganz begeistert von Deinen Bildern aus Danzig. Sie ist dadurch auf meiner to-see-Liste ziemlich weit nach oben gerutscht.
Liebe GrüßeVerena
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Danzig hat uns wirklich überwältigt
, liebe Verena Bremerin und war das Highlight der Städte auf dieser Reise. Wir würden hier gerne mal ein paar Tage Urlaub machen, um auch noch die Umgebung zu erkunden. -
In Danzig hattet ihr definitiv besseres Wetter als wir liebe Silke Muesi
und die Stadt wirkte auf den Bildern auch deutlich leerer als bei uns. Unser Reiseleiter war selbst überrascht, wie voll es bei unserer Tour war
so tolle Aufnahmen konnte ich nicht machen, es waren einfach zuviele Menschen unterwegs
daher habe ich mich an deinen Aufnahmen sehr erfreut 
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Dafür hattet ihr auf eurer Tour einen tollen Tourguide, liebe Sonja Seefahrer6168 ! Den werde ich mir auf jeden Fall für einen erneuten Besuch von Danzig merken
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Kopenhagen am 27.06.2025
Die „AIDA Heute“ beschäftigte sich an diesem Tag schon überwiegend mit dem Thema „Abreise“
. Dieses Kapitel ignorierten wir erst einmal
und freuten uns auf den bevorstehenden halben Seetag. Nach einem entspannten Frühstück suchten wir uns am Heck in der Lanai Bar einen schönen Platz und genossen die Aussicht auf das Meer. Gegen 11.30 Uhr kam der Lotse an Bord und wir konnten in der Ferne schon die Öresundbrücke erblicken. Auf der schwedischen Seite beginnt sie in Malmö als eine fast 8 km lange Schrägseilbrücke und landet in der Mitte der Meerenge des Öresunds auf der künstlichen Insel Peberholm. Die Brückenverbindung zwischen Schweden und Dänemark verschwindet dann für die letzten 4 km als Tunnel unter dem Meeresspiegel, wo sie auf der dänischen Seite nahe dem Flughafen Kopenhagen wieder auftaucht.Die Anfahrt nach Kopenhagen war wunderschön. Ich konnte dann natürlich nicht mehr ruhig am Heck sitzen bleiben, sondern bin ein bisschen zum Fotografieren über die Außendecks spaziert. Im Hafen von Kopenhagen lagen bereits die AIDAnova, die Norwegian Dawn und die Seven Seas Navigator an den äußersten Liegeplätzen. Von dort aus war es ganz schön weit bis in die Stadt. Beim Passieren der AIDAnova gab es eine kräftige Begrüßung zwischen den beiden Schiffen
. Zum Glück fuhren wir an sämtlichen Kreuzfahrtschiffen vorbei bis zum zentralen Liegeplatz Langelinie, den wir gegen 13.30 Uhr erreichten. -
Das Schiff wurde schnell freigegeben und nach einem kleinen Snack in einem der Buffet-Restaurants machten wir uns auf den Weg in die Stadt. Bereits 2021 haben wir Kopenhagen mit der Mein Schiff 1 einen ausgiebigen Besuch während eines Overnight-Aufenthaltes abgestattet (hier geht’s zum Reisebericht). Bei der Planung des Stadtrundganges habe ich ein paar Wiederholungen aber auch einiges Neues eingebaut. Hier wollten wir uns ebenfalls von Komoot navigieren lassen. Leider fand die App kein GPS-Signal
. Das lag aber anscheinend nicht an meinem Handy, da einige um uns herum das gleiche Problem hatten. Also nutzten wir den ganzen Tag die Komoot-Karte mit meiner geplanten Route als grobe Orientierung. Wir spazierten zunächst immer am Wasser entlang bis zur kleinen Meerjungfrau. Die Bronzefigur ist ein Wahrzeichen von Kopenhagen und wurde 1913 vom Bildhauer Edvard Erikson geschaffen. Wie schon bei unserem ersten Besuch wurde die kleine Meerjungfrau von vielen Menschen umringt, sodass es wirklich schwierig war, sie zu fotografieren.Durch den Churchill Park liefen wir weiter zum Gefion Brunnen und der anglikanischen Kirche St. Alban.
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Von dort ging es wieder zum Wasser zurück und auf der Höhe der Oper bogen wir am Springbrunnen nach rechts zum Schloss Amalienborg, der Residenz des dänischen Königs, ab. Schon vom Springbrunnen aus hat man einen schönen Blick auf die im Hintergrund liegende Frederikskirche mit ihrer gewaltigen Kuppel. Auf dem achteckigen Schlossplatz befindet sich ein Reiterstandbild von Frederik V. Vor vier Jahren erlebten wir hier die Wachablösung der königlichen Leibgarde, die jeden Tag um 12.00 Uhr stattfindet.
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Unser nächstes Ziel war dann der berühmte Hafen Nyhavn, der mit seinen wunderschönen bunten Häusern für mich bei einem Kopenhagen-Besuch zum Pflichtprogramm gehört
. Hier befinden sich viele Restaurants und Souvenir-Shops.Von Nyhavn aus liefen wir weiter am Wasser entlang und gingen über die Inderhavnsbroen um in den Stadtteil Christianshavn zu gelangen. Gleich hinter der Brücke befindet sich ein Streetfood Markt mit vielen Ständen mit Snacks & Cocktails. Hier war zur Mittagszeit gut Betrieb. Deshalb habe ich von dem Markt gar keine Fotos gemacht. Wir spazierten weiter entlang des Christianshavn Canal und bogen dann nach rechts ab in die Prinsessegade.
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Hier befindet sich das Gelände der Freistadt Christiania, das 1971 besetzt wurde. Die Freistadt wird heute geduldet, obwohl es immer wieder Konflikte mit der Polizei gibt. Im „gesetzlosen Raum“ von Christiania wird der Haschischkonsum toleriert. Christiania mit seinen bunten Graffiti-Häusern gehört heute zu den Sehenswürdigkeiten von Kopenhagen. Hier ist das Fotografieren nicht erwünscht. Deshalb kann ich euch nur ein paar Bilder von den Randbezirken zeigen.
Wir liefen zunächst kreuz und quer durch Christiania und anschließend weiter auf der Prinsessegade bis zur Erlöserkirche (Vor Frelsers Kirke). Vor vier Jahren hatten wir es zeitlich nicht mehr geschafft, der interessanten Kirche einen Besuch abzustatten. Das sollte sich in diesem Jahr ändern. Bei der Kirche reizte mich nicht der eigentliche Innenraum sondern natürlich der Turm. Die Turmspitze hat die Form einer äußeren Wendeltreppe mit vier Windungen. Während des Aufstiegs ist man von einem vergoldeten Eisengitter geschützt. Ganz oben gibt es den goldenen Globus, wo die ebenfalls vergoldete und Fahnen schwingende Christusfigur über die Stadt schaut. Vom Kirchplatz bis zur Christusfahne sind es 90 Meter. 400 Stufen führen hinauf zum Aussichtspunkt, wobei sich die letzten 150 Stufen auf der äußeren spiralförmigen Treppe befinden. Der Turm diente früher als Seezeichen und Aussichtsturm für einen Feuerwächter. Gut, dass ich am Vortag in Danzig die Turmaufstiege schon mal trainiert hatte
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Wir hatten von 2021 noch Dänische Kronen über. Diese wollte ich für das Ticket nutzen. Die Kasse war zwar besetzt, aber ein Ticket wurde mir dort nicht verkauft. Das konnte ich nur online erwerben. Also setzten wir uns auf dem Kirchplatz erst einmal auf eine Bank und ich buchte über mein Handy die Eintrittskarte (69 DKK). Das nächstmögliche zu buchende Zeitfenster war von 17.00 – 17.30 Uhr. So mussten wir noch 40 Minuten überbrücken, die wir für einen Spaziergang um die Kirche herum und dem Anstehen an der einzigen dort vorhandenen Toilette nutzten. Für eine Kirchenbesichtigung waren wir leider zu spät dran, da diese nur vormittags geöffnet hatte. Die Turmbesteigung ist bei gutem Wetter täglich von 9.00 – 20.00 Uhr möglich. Pünktlich um 17.00 Uhr begann für mich der Aufstieg, der wirklich sehr steil und beengt war, vor allem als ein paar Nachzügler der vorherigen Gruppe uns bei ihrem Abstieg entgegen kamen
. Da musste man sich schon mal in eine Fensternische zwängen, damit sich der Entgegenkommende auf der schmalen Stufenseite der engen Wendeltreppe im Turm nach unten quetschen konnte. Gut, dass ich rechts auf der etwas breiteren Stufenseite stand. Nach den ersten 250 schweißtreibenden Stufen innen im Turm erreicht man eine Plattform, auf der man einen tollen Rundblick über die Stadt hat. Hier verweilte ich erst einmal eine ganze Zeit und dann ging es natürlich weiter die letzten 150 Stufen hinauf bis zur Turmspitze. Der Wind pfiff hier oben ganz schön heftig. Gut, dass ich nicht so groß bin. Durch das hohe Eisengitter konnte ich nicht vom Turm gepustet werden. Bis jetzt waren meine heftigsten und engsten Turmaufstiege in der Westerkerk in Amsterdam und der Nieuwe Kerk in Delft. Dieser Turm übertraf jedoch alle. Aber es hat sich gelohnt. Die tolle Aussicht und das Glücksgefühl, den Aufstieg geschafft zu haben wird sich bei mir genauso einprägen wie meine Wanderung auf den Preikestolen in Norwegen 

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