Das mit dem Frühstück im Mediterran kommt mir leider bekannt vor. Danach wollte mein Mann nie mehr dorthin.
Die Muttis, meine Schwester & ich lassen uns vom Mittelmeer faszinieren (27.04.-06.05.2025 - MS 1)
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Das mit dem Frühstück im Mediterran kommt mir leider bekannt vor. Danach wollte mein Mann nie mehr dorthin.
Genau, eine einzige derartige Erfahrung reichte uns völlig!
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So etwas nervt einfach.

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Und weil die Nacht so erholsam war, hieß es schon kurz nach 7:00 Uhr :
Guten Morgen Île de Beauté - Korsika
Mit schönstem Blick auf Ajaccio
bevor Ungemach sich ankündigte als Muttern mit spitzem Mündchen verkündete, ihr wäre so flau und sie wüsste gar nicht ob sie frühstücken könnte, geschweige denn mit uns Ajaccio erobern würde.
Meine Schwester stellt ihr ein Frühstücks-Ultimatum (mitkommen und probieren oder es eben einfach lassen) und sie entscheidet sich fürs mitkommen. Auf dem Weg nach unten entscheiden wir uns trotz der gestrigen Erfahrung wieder fürs Mediterran. Mit Rollator ist das Klassik einfach zu eng und der Ankelmann für keinen von uns eine Option. Parallel rufen wir die Mission „auf der Suche nach der schlechtesten Service-Station“ aus um für eine mögliche weitere Enttäuschung direkt ins Positive kehren zu können.
Am Eingang wurden wir nett von einem höhergestellten Mitarbeiter begrüßt, der uns zum Tisch leiten möchte. „Gerne, aber bitte nicht dort, da wurden gestern unsere Erwartungen weit untertroffen.“ „Ja, mir wurde von dem chaotischen Service an der Station berichtet und ich habe Teile des Teams ausgewechselt!“ „Gut, wir verzichten trotzdem auf einen weiteren Versuch dort!“ Von unserer Mission berichte ich natürlich nicht. Er platziert uns woanders und binnen kurzer Zeit stand schon alles auf dem Tisch, die Kaffee war heiß und der frisch gepresste Orangensaft kam auch tatsächlich an. Heureka! Das wird den gestrigen Morgen nicht unterbieten. Lediglich die Aufnahme der Eier-Bestellung liess etwas auf sich warten und so wurde diese Station am Ende mit 8,5 von 10 bewertet, die vom Vortag blieb mit einer 2 Minus also in Führung.
Muttern zog es danach wieder auf die Kabine und erbat sich noch Bedenk- und Medikamenten-Wirk-Zeit. Die gewährten wir selbstverständlich und guckten noch was auf die Stadt
bis sie entschied, neee das wird heut Nichts. Geht ihr mal und bringt schöne Fotos mit. Also gehen wir drei los und geben unser bestes, den Auftrag zu erfüllen.
Erstmal unser eigens Schiff, weil das ist ja ein Muss
und dann anderer Leute Schiffchen aus einer andern Perspektive -
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Hach, wie schön Queentchen, uns erging es bei unserem 1. Frühstück auf der MS 2 im Mediterran genauso
. Am nächsten Morgen haben wir uns eine andere Station ausgesucht und sind dort bis zum Ende der Reise an jedem Morgen bestens versorgt worden! Herrlich! 
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Queentchen , du schreibst so herzerfrischend …Danke dafür

Wir haben letzten Dezember mit Eltern u. Schwiegermutter die Kanaren -Tour gemacht, einen Sack Flöhe hüten war manchmal einfacher

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Der Maler, dem wir über die Schulter schauen, weiß scheinbar genau, wie die Straße bald aussieht

wir bummeln weiter Richtung Markthallen
laufen unter dem Mosaik-Napolen her und dann sind wir auch schon mitten drin
Schwiegermutter lässt sich zur Verköstigung einer Bohne a la Chips überreden, sie fand die Bihne aber alles andere als köstlich!
Dem Rat des Lektors „die hiesigen Wurstwaren sind nichts für deutsche Mägen“ folgen ließen wir sie links liegenund da wir die Mein Schiff 1 nicht, wie die Piraten in Asterix und Obelix auf Korsika, versenken wollten, blieb auch der Käse
an Ort und Stelle.
Die Temperaturen waren mit 20 bis 22 Grad im Schatten an sich angenehm, in der Sonne jedoch sehr heftig. Und weil wir überwiegend in der Sonne liefen, reichte es Schwiegermuttern nach knapp 4 Kilometern auch und wir leisteten Muttern in der Außenalster Gesellschaft, genehmigten uns einen Nach-Ausflugs-Drink, aßen einen Happen und schauten dann in der Kabine mal nach dem Rechten. Da da alles Recht war, konnten wir eine Pause einlegen, weil wir ja eh grad da waren
Zum Abendessen gingen wir wieder ins Atlantik Klassik, schließlich hatten wir ja noch eine Mission … Wurden aber hier bitter enttäuscht: toller, aufmerksamer, flotter und mega netter Service, der keine Wünsche offen ließ!
Fur das Pärchen, das wir auf der Reise 202s kennengelernt hatten, hab ich ein „ihr fehlt!“ Foto mit unserem gemeinsamen traditionellen Portwein als Aperitif gemacht
Die beiden fehlten uns auch beim Ausklang in der Außenalster, darüber tröstete uns der Sonnenuntergang hinweg
Wir nahmen Richtung Civitaveccia die schönere Route durch die Straße von Bonifacio, da das Licht aber schon aus war, war weder von der tollen Küste noch von Sardinien was zu sehen. Schade, aber man kann nicht alles haben. -
Buongiorno Civitaveccia! Ein wenig Korsika würde Dir auch gut stehen …
Der Kaffee schmeckt trotzdem und da wir uns den Vortrag zu dir gespart haben, kannst du uns ja noch total überraschen. Wenn auch wieder höchstens drei von uns, da Muttern sich weiterhin nicht für Ausflugsfit befindet. Wirklich doof, aber die Hauptsache ist, dass sie Frühstücksfit ist.
Wir werden im Mediterran vom gestrigen Team fröhlich und gut gelaunt an einen Fenstertisch gewunken und die Jungs geben mehr als alles. Ab sofort bekommen sie 12 von 10 Punkten und ich werde das Frühstück ab sofort überspringen, weil es täglich perfekt war und wir nicht hätten besser in den Tag starten können. Unsere Wünsche wurden erfüllt bevor wir sie äußern können und ich kann Euch, Wellengucker und uschisiggi , nur empfehlen Euch von Euren Erfahrungen nicht dauerhaft davon fern halten zu lassen.
Beim traditionellen Außenalster-Kaffee erklärt Schwiegermuttern, dass sie doch eigentlich gestern schon den Ausflug für heute mit erledigt hat und sie auch lieber an Bord bleibt. Okay, dann los, Schwesterherz. Auf, auf italienischen Boden.
Wir nehmen den Shuttle und, da die Abfahrt bei unserer Ankunft kurz bevor steht, steigen wir gleich in den grünen Hop-on Hop-off Bus, aber ohne Hop-off. Einmal schneller Einblick in die bedeutendste Hafenstadt der mittelitalienischen Region Latium, bitte!
Dann gucken wir doch gleich mal bei der Catedrale di San Francesco vorbei
in der, würden wir durch die Tür gehen in diesem Jahr (weil heiliges Jahr) ohne Beichte sämtliche Sünden erlassen werden würden. Aber leider, leider sitzen wir ja im Bus … Also weiter die Straße lang
und einen Blick auf die Strandpromenade werfenWir werden noch weiter durch die Stadt kutschiert bis hoch zur Terme Taurin, aber irgendwie habe ich keine Fotos mehr gemacht. Von der Terme konnte man von der Straße aus aber eh nix sehen.
Zurück am Start hoppeln wir off, gehen noch mal los und sehen uns das ganze aus der Nähe an
Die Biertischgarnitur ist der Renner, oder?
So hätte ich mir den Blick heute Morgen auch gewünscht
und den Anblick stelle ich mir Nachts und mit Beleuchtung besonders schön vor. Da sind wir aber schon weg … -
Aber noch sind wir ja da
Und dann heißt es schon fast: Ciao italienischer BodenDas Nach-Ausflugs-Bier wartet geduldig bei den Muttis und zischt in der Kehle
Dazu noch ein kleiner Snack und es ist an der Zeit, die Pausenräume auf zu suchen . Dabei wissen wir da doch noch gar nicht, dass der Abend lang werden wird.
Ein einlaufendes Fischerboot inklusive vieler aufgeregter Möwen gibt es noch zu sehen
un irgendwann ist es an der Zeit uns fertig zu machen und zum Abendessen auf zu brechen.
Wieder sitzen wir bei dem gestern ins Herz geschlossen Service-Team und werden auch heute nicht enttäuscht. Essern sehr lecker, Service 1a!
Die Service-Chefin die sich mit unserem Service-Chef die Station teilt, hat sich gestern bereits ständig mit der Menükarte Luft zu gewedelt. Heute beobachte ich das wieder …. Hmmm, sooo warm ist es doch im Restaurant grad gar nicht. Frau Queentchen schaltet und mir fällt ein, dass ich doch noch einen Fächer in der Handtasche (in der, die meine 1. Bordkarte verschlungen hat) habe. Kurzerhand und als Zeichen der Solidarität schenke ich ihn ihr
Ihr glaubt nicht, wie sehr sie sich gefreut hat! Nicht nur, dass er jeden Abend zum Einsatz kam und man hätte meinen können, sie wurde das tun um mir eine Freude zu machen. Nein! Auch beim Crew-Drill stand sie wedelnd mit ihm auf ihrem Posten im Treppenhaus.Wir hatten noch mal Freude am Sonnenuntergang auf dem Weg nach Frankreich
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Queentchen du machst es ja spannend

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Dein Bericht ist wieder sooo schön !

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So ein echter Fächer wedelt einfach viel viel besser als alles andere. Ich hatte mal nen Betriebsausflug in großer Hitze. Da stritten alle, Männlein und Weiblein um den herzförmigen Fächer der zufällig noch in meiner Tasche schlummerte.
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Auf dem Pooldeck ist alles für den Tanz in den Mai vorbereitet
Uns zieht es jedoch wieder in die Außenalster, da ist es gemütlicher.
Stunden später lockt uns dann auf dem Weg ins Bett doch die unüberhörbare gute Stimmung und wir schauen dem Treiben von oben zu.
Die Band, insbesondere die Sängerin, haben es wirklich drauf! Der DJ, mit dem sie sich abwechseln, anscheinend auch und so ruft Schwesterherz zu einer Absacker-Runde in der Überschaubar auf. Es wäre doch schade, wenn wir so gar nichts von der Party mitbekämen. Während sie strammen Schrittes Richtung Bar marschiert, schlendere ich mit Muttern und Schwiegermuttern in gemächlichem Tempo hinterher. Muttern nutzt die Gelegenheit und legt einen Boxenstopp ein, ich sehe meine Schwester in der Schlange an der Bar anstehenden und wühle mich zu ihr durch. Muttern kommt bald, aber Schwiegermuttern, obwohl vorher direkt hinter mir, ist weg. Naja, vielleicht auch zur Toilette? Nein, sie taucht nicht wieder auf. Wir sind aber zuversichtlich, dass sie nicht wirklich weg sondern nur nicht bei uns ist. Irgendwann ist der Absacker dann auch getrunken und der Mai ist gekommen. Also können wir auch los und treffen erwartungsgemäß Schwiegermuttern auf der Kabine. Sie hatte uns aus den Augen verloren und irgendwie nicht wieder gefunden. Okay ……. und schnell gute Nacht! Es ist schließlich sehr viel später als gedacht geworden. Aber immerhin ist Morgen, nein eigentlich Heute, nicht nur Feier- sondern auch Seetag. Da können wir es ja ruhiger angehen lassen.
So ist es dann auch. Das Guten-Morgen-Bild irgendwo vor der italienischen Küste wird erst nach 8:00 gemacht.
Nur, was macht man wenn man am „Tag der Arbeit“ frei hat? Dafür sorgen, dass andere arbeiten und ihnen dabei nicht langweilig wird.
Wir fangen im Mediterran damit an, halten anschließend den Service in der Außenalster auf Trab mit einem Umfangreichen Getränke-Tasting, der Lektor muss für Cannes und Co auch für uns ran, das Tag&Nacht-Team nötigen wir zur Zubereitung von Hamburgern für uns, bevor wir gucken ob das Housekeeping fleißig war um anschließend Küche und Service im Klassik was zu tun zu geben. Derweil schippern wir langsam aber sicher um Korsika herum,erfreuen uns am Sonnenuntergang
bevor es nach einer ruhigen Nacht heißt: Bonjour Cannes
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Die Tender-Länder-Aufrufe sitzen wir bei einem zweiten und dritten Kaffee aus. Nach dem die durch sind, machen wir uns völlig naiv auf den Weg zur Tender-Luke. Muttern traut sich das Tendern heute nicht zu, also sind wir wieder nur drei und sie hält den Tisch frei. Den Aufzug teilen wir uns mit unserem Kreuzfahrtdirektor Sebastian Poosch und halten einen kurzen Plausch mit ihm. Sympathisch und charmant ist er. Als die Türen sich auf Deck 3 öffneten, wird schnell klar, dass 738 andere die selbe Idee hatten wie wir. Och nööööö, so eilig haben wir es dann doch nicht. Also flugs wieder hoch und eine gute Stunde später geht es ratzfatz und wir sitzen im Tenderboot
Unter Josephine Baker her
gehts auf direktem Weg in die Stadt
Und zu meinem Entsetzen muss ich feststellen, dass wir uns sehr wohl auf Cannes vorbereitet haben, aber Cannes sich nicht auf uns vorbereitet hat! Ganz im Gegenteil. Es wird gehämmert, geschraubt, aufgebaut und umgeleitet. Die Vorbereitung auf die bevorstehenden Filmfestspiele sind scheinbar wichtiger …..
Der rote Teppich am Festspielhaus ist noch in der Reinigung und Schwiegermuttern bekommt ihr erhofftes Red-Carpet-Foto nicht.
Immerhin sind ein paar Patsche-Händchen-Fotos drin
und Pompidou
hält stoisch den ganzen Rummel aus
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Bevor wir auf die andere Straßenseite wechseln, werfen wir noch einen Blick über den Strand zum Schiff
und schauen, was sich die Schönen und Reichen und die ganz schön Reichen so unter einem Einkaufsbummel vorstellen. Das Kettchen für 43.000 € wird es für uns nicht, dafür bedauern wir die Herrschaften, die mit Knopf im Ohr im schwarzen Anzug in sengender Sonne stehen. Hättet ihr doch mal was anständiges gelernt ….Dior hat seine Fassade hübsch gestaltet
und auch sonst gibt es HinguckerDie Fassade des Busbahnhofs muss man einfach bestaunen
Wir machen uns wieder zurück auf den Weg zum Tender-Pier
Mutters Entscheidung nicht mit zu kommen war weise. Es brauchte drei Anläufe bevor wir an der Tenderluke anlegen konnten und das aussteigen zwischen zwei Wellen dauerte eine Weile.Den Nach-Ausflugsdrink, auch „Tropical-Sbrizz“ genannt,
hatten wir uns redlich verdient! Die Rezeptur löste bei meinem in Bitburg arbeitenden Patenkind übrigens großes Gelächter aus. -
Der Rest des Tages verläuft für Euch langweilig
für uns genau richtig! Zu gucken gibt es aber für Euch und für uns und die Möwe
noch was, wie das Segelboot vor toller Kulisseoder Tender-Ballett
Einen Sonnenuntergang gibt’s heute nicht, den haben wir im Klassik verpasst.
Der Abend wird verquasselt anstatt dem Zauberer zuzuschauen, die Sauna-Nacht zu genießen oder der Live-Musik ins der Schau- oder Galerie-Bar zu lauschen. Wir machen uns unsere Unterhaltung halt selber

Als wir aufwachen ist Marseille fast erreicht und wie wir sehen
werden wir verfolgt!
Als eine halbe Stunde später das
passiert bin ich zum Glück schon angezogen
Nach dem Frühstück ist klar, dass es heute verdammt voll ist
Wir überschlagen nach kurzem googeln, dass um die 20.000 Menschen zusätzlich die Stadt bevölkern werden. Na … das wird ja lustig ….. -
Weniger lustig ist, das Muttern weiterhin nicht fit ist
Nicht so unfit, dass wir uns Sorgen machen müssten, aber auch nicht fit genug, dass sie mit uns los könnte. Wieder lassen wir sie als Platzhalterin in der Aussenalster sitzen und nehmen den schiffseigenen Shuttle in die City. Am kostenfreien Hafen-Shuttle stehen Menschenmassen, die man sich kaum vorstellen kann.
Versprochen hat sich keine von uns viel von Marseille, unser Spaziergang hat uns jedoch eines besseren belehrt!
Ich lasse an der Stelle einfach Bilder sprechen -
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