Reisebericht - Mit Mein Schiff 4 nach Lissabon vom 02. bis zum 13.08.2022

  • Unser Tag in Porto (Teil 2)

    Von hier oben haben wir einen schönen Blick auf die Dächer von Ribeira und den Douro.


    In der anderen Blickrichtung sehen wir das Wahrzeichen Portos, die Ponte Dom Luis I. Da meine Frau unter Höhenangst leidet, verzichte auch ich auf eine Brückenbegehung.


    Der Aufstieg ist recht verwinkelt und abenteuerlich und führt zum Teil durch altertümliche Gebäude. So erreichen wir die Höhe der oberen Brücke. Angekommen sind wir unterhalb des Bischofspalastes.


    Von hier oben haben wir eine schöne Aussicht auf die Altstadt.


    An der Zufahrt zum Terreiro da Sé, dem Platz vor der Kathedrale steht das Reiterdenkmal von Vimara Peres.



    Die Kathedrale von Porto liegt mit dem Palast des Bischofs auf dem Hügel Pena Ventos und prägt das Panorama der Stadt. Erbaut wurde die Kirche mit der romanischen Fassade im 12. Jahrhundert. Der Vorplatz der Kirche hat sich seit dem Ende der ersten Bauphase im 13. Jahrhundert nur wenig verändert. Die hohen Türme und die Turmspitzen verstärken das Bild einer Festungsanlage.





  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • Unser Tag in Porto (Teil 3)

    Noch ein letzter Blick von oben und dann geht`s bergab zurück zum Bahnhof „São Bento“. Es gibt in Porto bestimmt noch sehr viel mehr zu sehen, aber wir haben bei dem schwülheißen Wetter auf weiteres Bergsteigen keine Lust mehr, zumal wir am 29.04.24 und am 23.04.25 bald wieder hier seien werden. Ich denke heute schon verstärkt über eine individuelle Tuk Tuk Tour nach. Man wird ja nicht jünger.


    Kurz vor dem Bahnhof müssen wir in den Untergrund.


    Unsere Rückfahrt zum Schiff ist etwas ruckelig. Die Straßenbahn will nicht mehr. Nachdem wir auf freier Strecke liegengeblieben sind, fruchten die mehrmaligen Anfahrversuche auch nicht mehr. Mit letzter Kraft erreichen wir eine Haltestelle und setzen mit einer Ersatzbahn unsere Fahrt fort. Alle sind entspannt. Wir auch. Kurz nach zwei steigen wir in Matosinhos in der Rúa da Brito Capelo aus.


    In der Rúa Heróis de França gibt es einige Restaurants, die heute am Sonntag gut besucht sind. Es riecht lecker.



    Halb drei erreichen wir unseren modernen Anleger.


    Vom Balkon lässt sich die gesamte Hafenkonstruktion bei mittlerweile strahlendem Sonnenschein besser überblicken.



  • Unser Morgen auf dem Tejo (Teil 1)

    08.08.2022. Montag Morgen. Da unsere Kabine auf Backbord liegt, kann ich die morgendlichen Fotos alle vor dem Frühstück vom Balkon machen. Kurz vor acht ist in der Tejo-Mündung der Lotse an Bord gekommen und das Lotsenboot kehrt zur Lotsenstation im futuristischen schwarzen Gebäude zurück.


    Wenig später passieren wir den Torre de Belém, der das große Erdbeben von 1755, anders als sein Zwillingsturm auf der gegenüberliegenden Seite des Tejo, überstanden hat. Der im Jahre 1521 fertiggestellte Turm versinnbildlicht die Glanzzeit des portugiesischen See- und Handelsimperiums. Die oberste, 35 Meter hohe Etage ist heute eine Aussichtsplattform.


    Das 56 Meter hohe Seefahrerdenkmal oder wie es richtig heißt, das Padrão dos Descobrimentos (Denkmal der Entdeckungen) wurde 1960 zum 500. Todestag von Heinrich dem Seefahrer durch das Salazar-Regime errichtet. Das Denkmal soll an das Zeitalter der Entdeckungen erinnern und zeigt 33 wichtige Personen des Spätmittelalters, wie z.B. Vasco da Gama oder Ferdinand Magellan. Es steht aber auch für die portugiesische Kolonialgeschichte.

    Das Mosteiro dos Jerónimos gehört neben dem Turm von Belém zu den bedeutenden Bauwerken des manuelinischen Stils, einer portugiesischen Variante der Spätgotik. Beide Gebäude haben das großes Erdbeben von 1755 ohne größere Schäden überstanden. Das Kloster beherbergte bis 1834 die namensgebenden Hieronymiten. Durch die davor liegende Parkanlage Praça do Império kommt die reichverzierte Kalksteinfassade voll zur Geltung.


    Und dann sind wir auch schon vorbei.


    Vor uns überspannt die 2278 Meter lange Ponte 25 de Abril den Tejo. Sie erinnert aufgrund ihrer roten Farbe ein wenig an die Golden Gate Bridge. Die Hängebrücke ist am 6. August 1966 unter dem Namen Salazar-Brücke eingeweiht. Nach der Nelkenrevolution vom 25. April 1974 wurde sie umbenannt.

    Es ist immer wieder ein Erlebnis, unter ihr durchzufahren.






  • Unser Morgen auf dem Tejo (Teil 2)

    Nun ist der Weg nicht mehr weit. Dabei passieren wir den Praça do Comércio, den wir später auf unserem Stadtsparziergang besuchen werden.



    Dann nähern wir uns unserem Anleger unterhalb des Altstadtviertels Alfama. Das ist eine tolle Gegend, man sollte aber mit einer Bergziege verwandt sein.





    Um halb neun dreht der Kapitän das Schiff um 180 Grad, um in Fluchtrichtung anzulegen. Nun können wir endlich zum Frühstück gehen. Als wir danach auf unsere Kabine zurückkehren, haben wir festgemacht.


  • Unser Tag in Lissabon (Teil 1)

    Gegen elf verlassen wir das Schiff. Da der neue Anleger ein wenig weiter flussabwärts liegt, ist der Fussweg zur Metrostation Santa Apolónia etwas länger geworden. Auch der Anstrich ist ein neuer und aus hellblau ist jetzt ein strahlendes Rot geworden. Wir kaufen eine Tageskarte, mit der wir alle Transportmittel nutzen können: Metro, Straßenbahnen (auch die historischen), Busse, Standseilbahnen und ich glaube, auch die Aufzüge.



    Zunächst fahren wir zum Praça Luís de Camões.



    Auf der Rúa do Alecrim geht’s bergab, mit einigen netten „Seitenblicken“ in die Rúa Ataide und in die tiefer liegende Rúa de São Paulo.




  • Unser Tag in Lissabon (Teil 2)

    Unten am Tejo angekommen haben wir unser erstes Ziel erreicht, die Markthalle „Mercado da Ribeira“.




    Sie ist nicht nur die älteste noch erhaltene, sondern auch mit 10.000 qm die größte überdachte Halle in Lissabon. Sie wurde 1882 eingeweiht und im Laufe der Zeit mehrfach umgebaut. Die letzte Renovierung fand 2014 statt, ohne dass der Charakter, der insbesondere durch die Eisenarchitektur geprägt wird, verloren ging.

    In der Regel findet hier ein buntes Markttreiben mit großen Auswahl an Obst und Gemüse und an fangfrischen Fisch statt. Heute ist leider alles zu. Warum auch immer.


    Im Zuge der letzten Renovierung eröffnete im Westteil des Mercado da Ribeira der Time Out Market. Hier tobt das Leben. 26 Restaurants und 8 Bars mit 750 Plätzen bieten eine große kulinarische Vielfalt, von Fast Food bis zur Sterneküche. So sind die Pastéis de Nata hier mindestens genauso lecker wie die aus Belém.

    Da die Kapazität unserer Mägen immer noch vom Frühstück voll in Anspruch genommen wird und es uns hier auch viel zu wuselig ist, verlassen wir kulinarisch unbefriedigt die Markthalle.


    Draußen sehen wir in dem kleinen Park „Jardim Dom Luis I.“ mit der entsprechenden Statue auch einen der für Lissabon zu typischen Kioske mit dem roten Dach. Dieser Kiosk bezieht seine ganzen frischen Waren aus der angrenzenden Markthalle.


    Einmal editiert, zuletzt von det@norge (9. Dezember 2023 um 19:58)

  • Unser Tag in Lissabon (Teil 3)

    Da es zwischenzeitlich High Noon geworden ist und die Temperaturen in Richtung 38 Grad marschieren, beschließen wir, unsere weiteren körperlichen Aktivitäten auf ein Minimum herunterzufahren. So bleiben wir unten am Fluss, wo ab und zu ein Hauch von Wind zu spüren ist, und orientieren uns in Richtung Schiff, wo zwei eisgekühlte Gin Tonic auf uns warten.

    Auf unserem Weg passieren wir den Praça do Comércio. Der Platz ist 30.600 qm einer der größten Portugals. Der Platz des Handels erhielt seinen Namen, um auf seine Funktion in der Wirtschaft von Lissabon hinzuweisen.


    Das Herzstück des Ensembles ist das Reiterstandbild von König José I., das 1775 in der Mitte des Platzes eingeweiht wurde.


    Durch den 1873 fertiggestellten Triumphbogen können wir das rege Treiben auf der Rúa Augusta sehen. Für einen Besuch der Einkaufsstraße ist es dort zu voll. So verzichten wir auf diesen Abstecher.


    Im östlichen Schenkel des U-förmigen Gebäudekomplexes sind einige Cafés und Clubs beheimatet.


    Die angrenzende Metrostation heißt „Terreiro do Paço“ (Palasthof), wie der Platz mit seinem alten Namen noch allgemein bekannt ist, da er den „Paço da Ribeira“ (Königspalast von Ribeira) bis zu seiner Zerstörung durch das große Erdbeben von 1755 beherbergte.



    Nur 200 Meter vom Ufer des Tejo entfernt befindet sich die Catedral Sé Patriarcal, auch Igreja de Santa Maria Maior genannt. Die Kathedrale der Erzbischöfe ist der älteste und bedeutendste Sakralbau des gesamten Landes. Sie wurde im Jahr 1147 an der Stelle einer arabischen Moschee errichtet und wurde zum Symbol der Rückeroberung durch die Christen.


    Kleiner Palazzo „Chafariz d'El-Rei“ ist ein elegantes 5 Sterne Hotel aus dem 19. Jahrhundert und war das Zuhause einer aristokratischen Familie.


    Bevor wir um sieben zum Essen gehen, mache ich noch ein „Schönwetterfoto“ von der Alfama mit der großen Barockkirche Igreja de Santa Engrácia aus dem 17. Jahrhundert, die aber erst im 20. Jahrhundert vollendet wurde und nie als Gotteshaus genutzt wurde, weil sie nun als „Panteão Nacional“„Nationales Pantheon“ dient. Begraben ist hier neben Staatspräsidenten, Schriftstellern und Helden der portugiesischen Geschichte auch der Fußballer Eusébio

    Des Weiteren sehen wir das im romanischen Stil errichtete Kloster „São Vicente de Fora“, das 1147 von Alfons I. gestiftet und an die Augustiner übergeben wurde. Ab 1590 wurde es erweitert und im manuelinischen Stil umgebaut. Herausragend ist die Ausschmückung des Klosters mit weltweit den meisten Azulejos.


  • Unser Tag in Getxo (Teil 1)

    10.08.2022. Mittwoch Morgen. Zuletzt waren wir am 15. Juni 2019 in Getxo und Bilbao. Damals hatten wir uns entschieden, erst einmal Getxo, das an der Mündung des Nervións am Golf von Biskaya liegt, zu erkunden. Das hatte uns sehr gut gefallen und so wollen wir also auch heute machen. Kurz vor elf verlassen wir das Schiff.

    Getxo hat eine hübsche Promenade mit vielen Prachtvillen reicher Kaufleute und Industrieller aus Bilbao und Madrid, die hier ihren Sommersitz hatten, und dem Leuchtturm „Faro Arriluze Itsasargia“.


    Je weiter wir uns auf dem Areetako Kaia vom Schiff entfernen desto „touristenfreier“ wird die Promenade. Glücklicherweise bietet sie auch schon Schattenbereiche gegen die immer intensiver scheinenden Sonne.



    Von hier haben einen schönen Blick auf den Terminal De Cruceros mit unserem Schiff.


    Im Stadtteil Areeta am Ende der Promenade erreichen wir den Nervión, den Fluss, am dem flussaufwärts Bilbao liegt. Wir biegen um die Ecke und sehen die älteste Schwebefähre der Welt, die Puente de Bizkaia aus dem Jahre 1893. Selbstverständlich zählt sie seit 2006 zum Weltkulturerbe der UNESCO.


    Da ich meine angeheirate Reisebegleitung nicht von einer „erhöhten“ Flussüberquerung überzeugen kann, nehmen wir den an Seilen aufgehängten Großcontainer und fahren rüber nach Portugalete. Bei der Bedienung des Kassenautomaten hilft uns ein spanischer Rentner. Den Fahrpreis von einem Euro pro Nase habe ich zur Aufbesserung der wahrscheinlich kleinen Rente verdoppelt. Auch wenn das nicht alle Touris gemacht haben, ist es doch ein lukrativer Hinzuverdienst, den wir ihm von Herzen gegönnt haben.

    Auf der anderen Seite angekommen, kann ich sogar ein Bild mit unserem Schiff im Hintergrund machen.


    Beim letzten Mal sind wir hier den Berg zur Metrostation „Portugalete“ hochgekraxelt. Da die Temperatur mit großen Schritten in Richtung 40 Grad marschiert, entscheiden wir, zunächst dem Fluss bis zur nächsten, vielleicht etwas tiefer liegenden Metrostation zu folgen. Auf dem Platz „Del Solar Plaza“ steht das „Monumento a Víctor Chávarri“, von einem Ingenieur und Geschäftsmann, der viele Metall-, Eisenbahn- und Bergbauunternehmen gründete.



    Wir sparzieren dem Flussufer folgend durch den Park von Azeta bis fast bis zur Metrostation „Abatxolo“, die zwar nicht mehr ganz so weit oben im Berg liegt, aber für uns und die Temperaturen ist es immer noch zu hoch. Außerdem hat meine „Nurse“ Angst, dass wir Durchgeschwitzten uns in der extrem klimatisierten Metro eine Erkältung einfangen. Also siegt auch bei mir die Vernunft und Bilbao muss auf unseren Besuch bis zum nächsten Mal warten.

    Wir machen uns auf den Rückweg und haben noch einen schönen Blick auf die Andra Maria Basilika. Im Park verweilen wir immer mal wieder unter einem schattigen Baum.


    Einmal editiert, zuletzt von det@norge (12. Dezember 2023 um 08:32)

  • Unser Tag in Getxo (Teil 2)

    Kurz bevor wir den Fluss zum zweiten Mal überqueren, kommen wir an der Touristeninformation mit einer „Komun publikoak“ (öffentlichen Toilette) vorbei. Das Gebäude macht wirklich was her. Dann setzen wir mit der kleinen grünen Fähre über. Es kostet wieder einen Euro für jeden.




    Von drüben haben wir eine gute Sicht auf die Skyline von Portugalete.




  • Unser Tag in Getxo (Teil 3)

    Vorn an der Flussmündung in den Hafen befindet sich an einer kleinen Mole der Park „Saskibaloi Parkea“ und die Las Arenas Beach „Areetako hondartza“. Von hier können wir unser Ziel schon sehen, aber es liegen noch viele heiße Minuten und Meter Wegstrecke vor uns.



    Jetzt auf dem Rückweg präsentieren sich auch die Villen „Palacio Lezama-Leguizamón“ und „Jauregia-Palacio“ in einem schöneren Licht als am Vormittag.



    Nun nur noch am „Faro de Arriluce“ vorbei und dann die in voller Sonne liegende unendlich lange Hafenmole bewältigen. Hier hätten wir sogar einen Pendelbus nehmen können, aber wir schleppen uns die letzte Viertelstunde zu Fuß zum Schiff und freuen uns auf ein schattiges Plätzchen mit einem eisgekühlten Getränk.


    Die einheimischen Jungs springen todesmutig vom Dach des Leuchtturms in das Hafenbecken.


  • Vierter Seetag

    11.08.2022. Donnerstag. Und wieder ein schöner und fauler Seetag.

    Unser Tag in Le Havre (Teil 1)

    12.08.2022. Freitag Morgen. Es ist acht Uhr und wieder knallt die Sonne vom Himmel. Der Kreuzfahrtterminal von Le Havre ist wie auch die ganze Stadt wenig einladend. Mit uns hat auch die „Emerald Princess“ festgemacht.


    Wir hatten den späten Ausflug nach Honfleur gebucht, aber als bekannt wurde, dass der Ausflug erst um 13:30 Uhr startet, haben wir ihn abgesagt, da er nicht in unseren Tagesablauf passt. So müssen wir uns heute mit Le Havre anfreunden.

    Bevor es losgeht, drehe ich mit der Kamera eine Runde an Deck. Le Havre liegt am rechten Ufer der Seinemündung und der zweitgrößte Hafen Frankreichs und ist die größte Stadt der Normandie. Die knapp 170.000 Einwohner nennt man im Französischen Havrais und Havraises. Das wäre auch eine Frage für Günther Jauch. Nach schweren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt von 1945 bis 1954 mit einer charakteristischen Betonarchitektur mit langen Straßenachsen und breiten Boulevards wieder aufgebaut und hat es damit 2005 in die Liste des UNESCO-Welterbes geschafft.


    Im Hafen bewegt sich was. Eine ganze Armada an Schleppern ist ausgerückt, um einen großen Tanker auf den Haken zu nehmen.



    Bevor ich auf die Kabine gehe, statte ich den Erdmännchen noch einen Besuch ab.


  • Unser Tag in Le Havre (Teil 2)

    Gegen elf verlassen wir das Schiff. Zunächst umrunden wir das „Bassin de la Manche“.



    Vor dem Port Center steht der Containerbogen „Catène De Containers“.



    Von hier schauen wir rüber zum Cruiseterminal.


    Zu den wenigen Sehenswürdigkeiten Le Havres gehört die „Eglise Saint Joseph“ mit ihrer kargen Schönheit.


    Peter
    6. Juni 2019 um 11:56

    Im Zentrum gibt es eine kleine Markthalle „Les Halles Centrales“.



  • Unser Tag in Le Havre (Teil 3)

    Nach einer kleinen Getränkepause in einem schattigen Café beschließen wir unsere Rückkehr zum Schiff.

    Das klotzige Rathaus „Hôtel de Ville du Havre“ mit dem „Monument Resistance“ erhöht auch nicht unbedingt die Attraktivität der Stadt.



    Im „Le Volcan“ ist ein Kulturzentrum untergebracht.



    Etwas außerhalb des Stadtzentrums sehen wir dann doch noch ein paar ältere Gebäude, wie das „Muséum d'Histoire Naturelle“



    und die Kirche „Cathédrale Notre-Dame“.



    Fünfter Seetag

    13.08.2022. Sonnabend. Heute geht’s durch den Ärmelkanal heimwärts. Da wir einen medizinischen Notfall an Bord haben, will der Kapitän schnellstmöglich nach Bremerhaven und legt die Hebel auf den Tisch. Mit ein wenig Windunterstützung schafft das Schiff 22 bis 23 Knoten. Dabei überholen wir einige Containerriesen.

    Vormittags sehe ich vom Balkon die 2021 gebaute „Concorde“ von der fränzösischen Reederei CMA/CGM. Das Schiff hat Abmessungen von 399,9 x 61,45 m, eine Kapazität von ca. 23.000 TEU und läuft mit einer Geschwindigkeit von 16 kn.


    Gegen 21:00 Uhr überholen wir in der Deutschen Bucht die 2017 gebaute „Rifaya“ von der schweizer Reederei MSC. Das Schiff ist 399,9 x 58,84 m groß, kann ca. 19.500 TEU befördern und fährt mit rund 16 kn.


    Resümee

    Nach unserer Fahrt vom 27.06. bis zum 05.07.2022 in die Fjorde Norwegens ist es nach 21 Reisen mit AIDA unsere zweite Tour mit TUI Cruises und mit der „Mein Schiff 4“ gewesen. Wie bei unserem ersten Versuch hat es uns auch dieses Mal wieder sehr gut gefallen, was sicherlich auch an unserer JS und der X-Lounge liegt. Dadurch haben wir die Möglichkeit, den größten Menschenansammlungen aus dem Weg zu gehen, zumal wir auch keine organisierten Ausflüge mitmachen. Und unsere Abende haben wir sowieso bei Mohammed in der Außenalster Bar an frischer Luft genossen.

    Auch dieser Urlaub stand wieder ganz unter unserem Motto „weniger ist mehr“, zumal die „hitzigen“ Temperaturen uns norddeutsche „Bleichgesichter“ zum Müßiggang zwangen. Trotzdem haben wir nie das Gefühl, etwas verpasst zu haben, auch weil wir die meisten Orte in 2024 und 2025 noch einmal besuchen werden.

    Einerseits ist unser „Programm“ minimal, andererseits ist unser „Urlaubsfeeling“ maximal. Außerdem versuchen wir, möglichst die Orte mit größeren Touristenansammlungen zu umgehen. Das bedeutet manchmal eine individuellere Perspektive und vielleicht ergibt sich so auch das eine oder andere schöne Bild. In diesem Sinne bis zum nächsten Reisebericht in 2024.

  • LIeber Detlef,

    vielen Dank für den wunderbar entspannten Bericht und die tollen Fotos. Den einen oder anderen Tipp werde ich mir noch für den nächsten Mai notieren.

    LG Susanne

  • Ein wunderbarer Reisebericht, der meine Vorfreude für nächstes Jahr befeuert, lieber @det@norge! Herzlichen Dank dafür.