R(h)ein kulinarisch - Die Muttis, der Seebär und ich auf der MS Anesha vom 3.-6.11.2023

  • In jedem Ende wohnt ein neuer Anfang. Und da unsere kleine Reise zu Ende ist, kann ich ihn nun anfangen, den Reisebericht.

    Ich könnte jetzt mit dem Anfang anfangen, spule aber noch ein paar Tage mehr zurück. Auf den Sonntag, 29.10., an dem Muttern aus der dreiwöchigen Kur zurück kehrt und ich meinen Augen nicht traue, wie viel beweglicher und fitter sie ist! Alle Achtung und mein herzlicher Dank an die Therapeuten, die quasi Wunder bewirkt haben! Dazu ist auch Mutterns Ehrgeizig geweckt und sie will dran bleiben, ganz unbedingt. Sehr schön!

    Dienstagnacht ist es dann weniger schön für sie, das Herz flimmert und flattert. Dank der Uhr eines Herstellers von elektronischem Obst ist ihr aber klar: da muss jetzt die Rettung her, hilft nix. Früh morgens vor 6 dann die tatsächlich gut gelaunte Nachricht von ihr: Hallo Kind, hab die Nacht den Rettungswagen gerufen, bin jetzt auf dem Zimmer und melde mich später wieder. Waaaaasssss??? Der Kaffee bleibt mir im Hals stecken! Warum bekommt Muttern immer wieder einen Drauf, wenn es ihr gerade gut geht? Das ist sooo ungerecht! Ein kurzes Telefonat mit ihr beruhigt, sie ist trotz allem gut drauf, ein paar Untersuchungen noch und vermutlich dann ein Schock um das Herz wieder in den richtigen Takt zu bringen. So kam es auch und Mittwochmorgen konnte ich sie wieder abholen. Die Schwestern, die sich um sie gekümmert haben, haben sich angeboten mit auf die Reise zu kommen. Hmmm, kein Platz mehr, ihr seid ja alle dabei!

    Soweit zu der überflüssigen Aufregung, die niemand vor einer Reise braucht.

    Nun ist aber Freitag und wir vier machen uns gut gelaunt auf den Weg. Beim Parkservice war schon Betrieb, aber das Auto ist schnell abgegeben. Der Shuttlebus nimmt eine kuriose Route durch die Stadt auf die andere Rheinseite und liefert uns fussläufig, trotz Herbst-Kirmes, am Deutzer Vorhaben ab. Wir nehmen noch kurz auf dem Sonnendeck, über das wir auch die Anesha geentert haben, Platz und kurz drauf fängt dann auch die Einschiffung an. Wie immer nur mit unserem guten Namen, ganz unspäktakulär. Sehr gut! Ein Platz in der Panoramalounge ist auch schnell gefunden und bald schon heißt es „Leinen klar, Leinen los - Kurs Amsterdam“, vorbei an Kirmes, Angler und Dom …..









    ….. bevor wir anfangen uns mit dem Sinn der Reise zu beschäftigen: ESSEN!

    (Warnhinweis: ab hier sollte nicht mit knurrendem Magen weitergelesen werden!)


    Guter Anfang, oder?

  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • Bis zum Abendessen geben wir unseren Spitzenplatz in der Panoramalounge nicht auf, kommen einfach an und lassen die Landschaft an uns vorbei ziehen





    Bevor es zu Tisch geht, gibt es natürlich noch den Begrüßungscocktail, der als Sekt daher kommt


  • Der Tisch ist hübsch eingedeckt


    und unser Service-Team strahlt nicht nur Freundlichkeit aus, die beiden sin die Freundlichkeit in Person und dazu noch total herzlich.

    Das Menü des Abends wie es sich liest



    und wie es aussieht


    Wie es geschmeckt hat müsst ihr mir nun einfach glauben: Ausgezeichnet!

    Der Abend klingt in der Panoramalounge aus, unterhalten vom durchaus guten Alleinunterhalter. Die Tanzfläche hatte er öfter als einmal richtig voll. Weil der Seebär der Meinung ist, das Käse auch nach dem Menü immer noch geht, gibt’s noch einen Käseteller für alle. Davon gibt’s aber nur noch das Schluss-Foto


    Wir gehen nicht ins Bett, wir kugeln dort hin.

  • Deine Kölnbilder finde ich ganz wunderbar :love: :love:

    deine Essensbilder habe ich ausgeblendet || und bei eurem Appetit blieben keine Krümel unterm Tisch für mich über =O ^^

    Liebe Grüße

    Sonja, die sich sehr auf die Fortsetzung freut

    Bleibt gesund <3

  • In unserer Keller-Kabine ist es auch des nächtens laut. Der Rhein gluckert und manchmal hört es sich an, als würde im Rhein jemand quatschen. Bilde ich mir zumindest ein. Der Seebär gibt dazu noch ein ganz persönliches Konzert, aber ich kann mich nicht aufraffen um die Ohrstöpsel zu suchen. Mein Problem! Die Nacht war also mit Kugelbauch und der Geräuschkulisse nicht so dolle und ich dafür recht früh auf. Dann mach ich mir halt nen Kaffee und gucke vom Oberdeck mal nach dem Wetter


    Die Muttis sind nach einigen gemeinsamen Reisen emanzipiert und gehen selbstständig frühstücken. Das Buffet wird ergänzt um ein paar zu bestellende Speisen

    Ob das immer so angeboten wird oder es sich dabei um Lieblingsgerichte von Björn Freitag handelt, vermag ich nicht zu sagen. Ich würde Euch nun ein Bild vom „Egg Benedik“, aber mit Lachs, präsentieren, aber kaum stand es auf dem Tisch hat der Seebär, der es geordert hatte, auch schon zerstört. Also nix Bild für Euch! Das pochierte Ei war perfekt, das kann ich bestätigen!


    Nach dem Frühstück haben wir noch Langschläfer-Frühstücks-Kaffee in der Lounge abgestaubt und dem anlegen zugesehen. Willkommen in Amsterdam

    Wir packen ein Päckchen mit dem an der Pier liegenden Schiff. Der Ausgang ist dann für uns hoch auf Sonnendeck, auf das andere Schiff, dort die Treppen runter und raus. Da es noch trocken ist, machen Schwiegermuttern, der Sohn und ich uns auf den Weg. Muttern traut ihren zurück gewonnenen Fähigkeiten noch nicht so ganz und bleibt lieber im warmen.

    Wir spazieren Richtung Anne-Frank-Haus und im Bogen zum Hauptbahnhof und damit retour zum Schiff. Jede Stadt ist wolkenverhangenen und mit immer kurz vor Regen fototechnisch nicht besonders schön, Amsterdam macht da keine Ausnahme.




    Die farbenfroh dekorierten Fahrräder sind dafür schöne Fotomotive




  • Wunderschöne Bilder von Amsterdam. Sogar die Wolken passen perfekt ins Bild - wobei ich euch natürlich auch Sonne gewünscht hätte.

    Die Frühstückskarten der Phoenix-Flussschiffe sehen immer so aus. Nur die Tagesempfehlungen wechseln.

    Bin gespannt auf den weiteren Bericht.

  • Doch recht durchgefroren kommen wir zurück auf die MS Anesha und haben uns ein Nach-Ausflugs-Radler redlich verdient, bevor endlich, endlich wieder Essen auf dem Plan steht. Und so sieht der Essensplan gedruckt aus


    Ich entscheide mich für den Schwarzwälder Schinken

    die gegrillte Paprikacremesuppe

    die selber natürlich nicht auf dem Grill gelegen hat :),

    den Fisch


    und das köstliche Lebkuchen Tiramisu


    Nach dem Hauptgang fiel mir ein, dass man sich auch halbe Portionen hätte bestellen können. Hätte können ….. zu spät! Und Dessert geht sowieso immer, egal wie.

    Dafür bleibt halt der nachmittägliche Kuchen wo er ist, nämlich im Euch bereits gezeigten Schrank. Lediglich das Minz-Mousse muss es daraus dann irgendwann doch sein. Wäre ja blöd, wenn das zurück gehen müsste.

    Vor dem Essen hatten wir noch den Plan, nach dem Essen noch mal raus zu gehen. Nach dem Essen regnete es von oben, unten, rechts und links und wir geben den Plan schneller auf als wir ihn vorher fassen konnten. Schließlich wollten wir den Friedhof der Regenschirme nicht noch vergrößern


    Da das Wetter so sauig ist, machen wir erstmal ein Nickerchen und treffen uns dann in der Panoramalounge wieder.

    Unser Reiseleiter und Kreuzfahrtdirektor Jonny ruft wenig später zum kostenlosen Bingo auf. Schwiegermuttern guckt grimmig und verkündet, dass das ja nur was für alte Leute ist und daher nix für sie. Wir erinnern uns: sie ist 80, also keinesfalls ein alter Leut ;)

    Der Seebär und ich gehen kurz mal vor die Tür und als wir zurück kommen, hat Jonny die Muttis mit Bingo-Zetteln versorg, den beide energisch von sich geschoben haben. Als dann aber die erste Zahl ausgerufen wurde und Schwiegermuttern diese aus der Ferne auf ihrem Zettel erspähte, war dann doch kein Halten mehr und sie war dann doch ein alter Leut.

    Auch wenn weder Schwiegermuttern noch Sohn, der den Zettel meiner Mutter bespielt hat, was gewonnen haben, war es unglaublich kurzweilig! Jonny hat das super witzig gemacht und die Zeit verging wie im Flug.

    Apropos Jonny: den fand ich super klasse! Liegt wohl auch an meinem Vorurteil, dass alle Niederländer super klasse sind. Er hat es wieder bestätigt.

  • Deine Kölnbilder finde ich ganz wunderbar :love: :love:

    deine Essensbilder habe ich ausgeblendet || und bei eurem Appetit blieben keine Krümel unterm Tisch für mich über =O ^^

    Liebe Grüße

    Sonja, die sich sehr auf die Fortsetzung freut

    Danke, Sonja Seefahrer6168 , für das Lob!

    Mit den nicht vorhandenen Krümeln wird es, Spoiler, auch so weiter gehen … Sorry!

    Wunderschöne Bilder von Amsterdam. Sogar die Wolken passen perfekt ins Bild - wobei ich euch natürlich auch Sonne gewünscht hätte.

    Die Frühstückskarten der Phoenix-Flussschiffe sehen immer so aus. Nur die Tagesempfehlungen wechseln.

    Bin gespannt auf den weiteren Bericht.

    Danke für die Aufklärung, meer(er)leben und natürlich auch Dir für das Lob :)

  • Wenn wir dann wegen Wetter schon nicht mehr raus können und wollen, dann vertreiben wir uns eben den Rest der Zeit wieder selber. All zu lange ist es ja auch nicht, bis Johnny zum Abendessen


    ruft.

    Der von uns gewählte Weißwein passt gut zum Matjes


    zur geräucherten Kürbiscremesuppe


    dem grandios leckeren Schweinefilet


    und auch zum Kürbis-Kuchen


    Den Espresso, der ebenfalls gut zum Dessert gepasst hätte, nehmen wir im Anschluss in der Panoramalounge. Dort spielt unser Alleinunterhalter wieder auf. Im Gegensatz zum Vorabend saßen wir dieses Mal direkt unter der Box, was für die Unterhaltung am Tisch nur so semi gut war.

    Die Stimmung war auch wieder gut und viele Tanzbeine wurden, zumindest phasenweise, geschwungen.

    Amsterdam verließen wir gegen 23:30 Uhr und ein paar schöne Fotos sind mir vorher und beim Auslaufen auch noch gelungen



    Tschöööö Amsterdam, war schön bei Dir!

  • Arnheim begrüße ich mit einem Kaffee auf dem Sonnendeck

    das auf unserer Tour besser Regen- oder zumindest Ganzdickewolkendeck geheißen hätte.

    Anfang November kann man aber auch nix groß erwarten. Also los, frühstücken



    und anschließend raus mit uns. Ein bisschen Bewegung muss sein, Regen hin - Regen her. Schließlich steht heute der Höhepunkt der Reise an und da ist es besser, schon vorher ein paar Kalorien zu verfeuern.

    Und auch wenn man es auf den Bildern nicht so sieht, werden wir ziemlich nass und vom Winde durchgeweht. Zum Glück liegen wir fussläufig zum Zentrum und so ist unsere Runde zwar kurz, dafür mit ein paar Hinguckern




    An der Stelle erwischen uns Regen und Wind so super richtig und wir steppen schnellen Schrittes zurück zum Schiff. Arnheim kommt auf die Liste „Bei-gutem-Wetter-noch-mal-hin“!


  • An Bord wärmen wir uns erstmal auf und freuen uns auf eine heiße, tätääää und Tusch, Zwiebelsuppe


    Die Mitfahrer auf der Reise mit der Rhein Prinzessin im Mai erinnern sich vielleicht ….

    Auch dieses Mal sorgt unsere Bestellung für Verwirrung: 2 x Vorspeise, Suppe, Dessert, einmal 2 Vorspeisen und Hauptgang und einmal alles. Suppe wird aber nicht nachgeordert, für den Abend erwarten wir großes und lassen Platz. Ach ja und Kuchen möchte vielleicht auch noch untergebracht werden.

    Aber zurück zum Lunch, in Bildern





    Als wir fertig und zurück in der Panoramalounge sind, ist ER auch da! Björn Freitag himself sitzt entspannt an der Bar. Und wenig später leistet er uns draußen Gesellschaft und eröffnet umgehend einen Smalltalk mit Muttern und mir.

    BF: Hallo! Geht’s Ihnen gut?

    Wir: Ja, Danke! Alles klasse bisher, nur das Wetter…

    Muttern: Sie sind gar nicht so breit wie im Fernsehen! (Ich versinke mal schnell im Schiffsrumpf, Mutter!!!)

    BF: Jaaa, Fernsehen macht breiter (und lacht)

    Ich: (schnell das Thema wechselnd) Wir haben schon gehört, dass wir heute Abend Großes erwarten können.

    BF erzählt fröhlich was so geplant ist und das wir uns wirklich freuen können.

    Also kurz gesagt: er ist so offen, nett und bodenständig wie er auch im breiter machenden TV rüber kommt. Bei den weiteren Begegnungen mit ihm setzt er unser Gespräch immer fort, er nimmt es Muttern also wirklich nich übel.

    In der Lounge geht er von Tisch zu Tisch, plaudert, lässt sich mit den Gästen fotografieren, gibt Autogramme. Alles ganz entspannt.

    Obwohl die Muttis es ja angeblich gar nicht wollen, macht der Seebär auch ein Foto von den zweien mit Björn Freitag. Und wenn ich Euch das Bild zeigen könnte, könntet ihr an deren stolzem Strahlen sehen, wie sehr sie das nicht wollten ;)

    Pünktlich um drei legen wir ab und machen uns auf den Rückweg.

    Warum ausgerechnet jetzt mal ein bisschen blau aufblitzt, weiß wohl nur der Wetter-Gott.

    Die offizielle Begrüßung von Björn Freitag steht für 16:00 Uhr auf dem Programm, vorher soll es noch die Abreise-Infos geben. Wir beschließen, unseren Platz in der ersten Reihe nicht aufzugeben. Einer muss immer sitzen bleiben. So halten wir es dann auch bis zum Abschiedscocktail :) während die Landschaft an uns vorbei zieht

    Die Begrüßung erfolgt mit tosendem Apllaus von uns Passagieren und ein paar warmen Worten von Björn Freitag. Entspannt und charmant.


  • Wow, das sieht ja alles sehr lecker aus. Würd uns auch schmecken. :saint:

    Leider passen die Termine dieses Jahr nicht bei uns. Und für nächstes Jahr hab ich noch nix Ähnliches bei Phoenix gefunden.

    Wer war eigentlich Kapitän auf eurer Tour?

  • Die Crew hat alle Hände voll damit zu tun, gut 180 Gläser pünktlich und gefüllt an den Start zu bringen



    Ein kleines Häppchen wurde dazu auch noch gereicht und dann war es soweit:


    Der Küchenchef persönlich eröffnete das Menü und annoncierte im weiteren Verlauf auch jeden Gang und gab ein paar Infos zur Zubereitung. Und den einen oder anderen Tipp hatte er auch: die Kürbisse garen wir im ganzen im Ofen. Wenn sie das machen wollen, vergessen sie nicht Löcher in den Kürbis zu stechen, sonst explodiert ihr Ofen …

    So, genug geschrieben! Es startet das worauf ihr alle wartet. Ich hoffe, ihr seid satt

    Die Würze des Schaums - der Hammer! Das Süppchen - perfekt!

    Die Körbchen waren aus Linsenmehl - was für ein Aufwand! Insgesamt auch ein fabelhafter Gang!

    „Den Lachs haben wir in einem Dashi-Sud bei 60 Grad gegart. Jetzt fragen sie mich: was ist Dashi. Das ist aus Bonito-Flocken. Jetzt wollen sie wissen, was denn Bonito-Flocken sind ….“

    Muttern, die eigentlich nie Fisch ist, probierte tapfer und reichte die dann immer noch reichlichen „Krümel“ an ihren Schwiegersohn weiter. Der freute sich arg darüber.

    Wir sind übrigens der Weinempfehlung des Meisters gefolgt. Den Rosé hatte er uns bei einem der Draußen-Gespräche empfohlen und der war sagenhaft!

    Oh, Ziegenkäse, dachte ich so beim lesen des Menüs. Das ist auch nicht so meins. Aber das, was da auf dem Teller war, war sooooooo lecker, dass ich fast zum Ziegenkäse-Fan werden könnte. Liegt wohl daran, dass die „keinen Bock im Stall haben“ … großes Gelächter bei den Passagieren.

    Die Bucheckern hat er bei „Lecker an Bord“ an der Mosel für seine Küche wiederentdeckt. Genau die Folge hatte ich zufällig gesehen …



    Für einen riesen Topf Ragout von der konfierten Maishähnchenkeule würde ich den Seebären eintauschen, kein Scherz!



    Die Brust butterzart und saftig, die Soße tagelang gezogen und die zwei Kürbis-Beilagen eine tolle Ergänzung!

    Weil das Dessert immer ein krönender Abschluss ist, gleich ein ganzer Haufen davon? Nein! Das war meine Rettung, dass die noch zum Auftragen bereit standen als unsere am Tisch schon alle verputzt waren, ohne das ich ein Foto davon gemacht hab. Schwiegermuttern’s Fall war es nicht, deren Krümel teilte ich mir dann mir dem Seebären. Unser freundlicher Kellner brachtendann gleich noch ein weiteres Dessert ….. Megaaaaaa!

    Mit jedem Gang, den Björn Freitag annoncierte, saß die Frisur weniger. Als dann zum Abschluss die gesamte Küchencrew unter standingovations ein lief, war jeder einzelne komplett in Schweiß gebadet. Im Service musste auch alles helfen, was irgendwie laufen und Teller tragen konnte. Selbst der Barchef.

    Sterneküche passiert ja normalerweise im kleinen, die Restaurants haben selten mehr als 40 Plätze. Dieses Menü aus der Küche eines Schiffes für 172 Passagiere a la menuite auf den Tisch zu bringen, ist eine Meisterleistung, die gar nicht genug honoriert werden kann. Chapeau mit 10 !!!!!!!!!!

    Wir sichern uns für Espresso und Cognac wieder einen Platz in der Panoramalounge und genießen noch den Abend. Im Dunkeln, vom Schiff aus, hat auch Industriekultur seinen Charme

    Björn Freitag lassen wir in Duisburg raus, da hat er es näher bis zuhause als von Köln aus. Zwei Tage später wird er für die nächste Runde wieder aufsteigen.

  • Wow, das sieht ja alles sehr lecker aus. Würd uns auch schmecken. :saint:

    Leider passen die Termine dieses Jahr nicht bei uns. Und für nächstes Jahr hab ich noch nix Ähnliches bei Phoenix gefunden.

    Wer war eigentlich Kapitän auf eurer Tour?

    Ich drücke die Daumen, Inselliebe, dass noch was passendes für Euch aufgelegt wird!

    Habe gerade ins Programm geguckt: Paskal Paskelev.

  • Die Nacht ist schnell zu Ende, schließlich müssen wir früh raus, wenn es nicht zu hektisch werden soll. Die Muttis hatten Angst zu verschlafen und mich gebeten, sie zu wecken. Überflüssig zu erwähnen, dass sie um 7:00 Uhr bereits gestiefelt und gespornt auf mein Klopfen warten ….


    Köln begrüßt uns ausgesprochen freundlich

    Ist seltsam, mal aus der anderen Richtung zu kommen, aber nicht weniger schön

    und der Dom steht auch noch


    Während wir jetzt frühstücken, könnt ihr noch ein paar Eindrücke anschauen




  • Viel frühstücken wir heute alle nicht. A) sind wir eigentlich noch satt von gestern und b) ist es uns auch zu früh.

    Wir verabschieden uns von unserem tollen Service-Team und stellen rechtzeitig die Koffer vor die Tür. Der Transfer zum Parkservice soll gegen 9:30 erfolgenalso noch Zeit genug, Euch endlich mal die MS


    zu zeige.

    Angefangen mit einer unserer Keller-Kabinen

    deren Betten mir etwas Schamanen und die Matratze zu weich war, die ich sonst aber tipptopp fand.

    Das Bad


    mit Rainshower-Dusche und Rituals-Produkten sehr schön, wenn natürlich auch eng.


    Der Eingang, hell und freundlich



    und der Kronleuchter durfte selbstverständlich nicht fehlen.

    Das Sonnendeck mit Dom-Blick



    wie auch der Pool.

    Im Heck gibt es das (nicht besuchte) Lido-Restaurant


    mit seiner Terrasse


    Ganz sicher bei einer längeren Reise ein sehr hübscher Platz!

    Zum Schluss noch ein Blick in‘s Hauptrestaurant „Vier Jahreszeiten“


    und dann begleitet uns Johnny auch schon zum Bus und es heißt

    Tschüss Anesha, wir kommen gerne nochmal wieder!

    To be continued mit Fazit ….

  • Wer Fazit verspricht, muss Fazit liefern!

    Die Anesha:

    Ein ausgesprochen schönes Schiff! Hell, ziemlich modern und natürlich gut gepflegt. Unsere Kabinen wirklich klasse, die Kaffeemaschine hatte ich gar nicht auf dem Schirm. Umso mehr hab ich mich drüber gefreut. Die ersten 6 Kapseln waren inklusive, jede weiter kam 1,20 € - wenn ich das richtig im Kopf habe. Kaffee für die Muttis musste ich mangels Balkon und weil die sich ja „nur rein gequatscht“ haben, nicht servieren …

    Bei schönem Wetter ist das Sonnendeck ein toller Platz, da hätte man es bei Sonne im warmen Jäckchen gut aushalten können.

    Die Panoramalounge und Bar war erheblich größer als auf der Rhein Prinzessin und so gab es trotz des Wetters Platz für alle.

    Der Außenbereich im Bug ist etwas schmal, dafür aber mit Heizstrahlern ausgestattet, was ein großer Pluspunkt auf unserer Tour war.

    Die Crew:

    Super! Flott, freundlich und herzlich!

    Unsere weibliche Service-Hälfte trafen wir bei Regen in Arnheim. Obwohl wir selber mit (kleinen) Schirmen und Kapuzen unterwegs waren wollte sie uns unbedingt ihren großen Schirm überlassen. Sie wäre dann klitschnass geworden … Ohne Worte!

    Die Destinationen:

    Sowohl Amsterdam als auch Arnheim sind eine Reise wert. Wetterbedingt waren wir ja jeweils nur kurz unterwegs, damit konnten wir aber gut leben, schließlich war Sinn und Zweck der Reise ein anderer. Nämlich

    Der Genuss:

    Was soll ich sagen? Das Gourmet-Menü mit Björn Freitag war selbstverständlich der Hammer. Die Muttis bekamen das Strahlen und die Freude darüber nicht aus dem Gesicht, erlebten sie doch erstmalig ein solches Menü.

    Die vorangegangen Menüs waren sehr lecker, schön angerichtet und qualitativ auf hohem Niveau.

    Das Frühstücksbuffet war normal, da konnte ich nun wirklich keine besonderen Ausreißer nach oben oder unten feststellen.

    Im Gegensatz zu einigen anderen Gästen sind wir nicht davon ausgegangen, dass Björn Freitag die ganze Zeit mit an Bord ist. Wie soll das auch gehen, bei dem Preis, der aufgerufen wurde? Mal abgesehen davon, dass der Mann auch anderes zu tun hat als drei Wochen am Stück zwischen Köln, Amsterdam und Arnheim hin und her zu fahren. Und solche Menüs für die Menge Passagiere auf dem Schiff gar nicht hätten zubereitet werden können? Wir benötigen also keinen Anwalt und die Presse müssen wir auch nicht informieren ….. (das lasse ich mal so unkommentiert hier rum stehen)

    Für uns vier also eine rundum gelungene und leckere Reise, die wir empfehlen können und wiederholen würden!

    Damit endet er, der Reisebericht! Und wenn sonst in jedem Ende ein neuer Anfang wohnt, so kann ich euch nicht so schnell wieder mit dem Anfang eines neuen Berichts dienen. Die Urlaubsplanung 2024 konzentriert sich bisher auf Land und Wellness. Aber wer weiß? Man soll ja nie nie sagen …..

    Euch meinen herzlichen Dank für Eure Begleitung! Mir hat es wieder Spaß mit und für Euch gemacht!

  • Queentchen

    Vielen vielen Dank für den tollen Reisebericht mit den wunderschönen Bildern.

    Jetzt kommt ein Aber: auch von Land und Wellness lese ich sehr gerne mit.

    Es ist mir immer eine große Freude, dich (euch) zu begleiten.

    Egal wohin. :love: