Gipsy im kalten Südwesten der USA - ein Roadtrip über Weihnachten 2007

  • Guten Morgen zusammen

    Uns erwartet ein neuer, sonniger Tag in der Realität und ein nicht ganz so sonniger Tag im Reisebericht. Eigentlich wollte ich heute morgen ganz früh starten. Aber irgend etwas muss sich gegen mich verschworen haben. So suche ich noch immer den Übeltäter, der einfach meine Wecker abgestellt hat, so dass ich mehr als eine Stunde später aufgewacht bin als geplant. ^^

    Und dann wollte mein Internet nicht ganz so wie ich es gerne gehabt hätte. Hier müssen sich mein Anbieter und mein Router gegen mich verschworen haben. Diese Zwangspause habe ich genutzt, um den Blick auf eine Speicherkarte zu bannen, den ich zur Zeit gerade habe, wenn ich morgens mein Schlafzimmerfenster schließe.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • Gipsy - ich reise auch gerne mit, denn neben Reisen mit dem Schiff - nicht so häufig - sind mein Mann und ich große USA Fans - bisher mehr als 30 Reisen und über 100.000km mit dem Auto - bei den Bildern kommen Erinnerungen auch im Hinblick, dass die gebuchte Reise für dieses Jahr wohl auch ins Wasser fällt...

  • Schwalbennester - Teil 1

    Mittwoch, 26.12.2007

    Gefahrene Meilen: 256.0 (= 412 km)


    Heute sollte es einmal etwas Abwechslung zu Felsen und Canyons geben. Dazu ging es wieder nach Süden. Und draußen wurde es immer kälter. Es blieb den ganzen Tag unter 0° C. Jetzt am Abend habe ich anhand meiner Aufzeichnungen vom Navi festgestellt, dass ich auf 2500 m hoch kam und immer noch auf 1600 m bin. Moab liegt dagegen auf knapp 1200 m.

    Zuerst war es zwar nur schweinekalt draußen, aber das Fahren war recht angenehm und im Auto war es ja warm. Aber kurz vor Monticello kamen dann die ersten verschneiten Stellen auf der Straße. Das Fahren war aber trotzdem kein Problem. Es war aber deutlich zu merken, dass ich höher hinauf kam. Wieder überlegte ich, ob ich das Tageshighlight (Mesa Verde) ausfallen lassen sollte und direkt nach Farmington oder noch weiter durchfahren. Aber je näher ich Cortez kam, desto weniger Schnee war auf und neben der Straße zu sehen. Also beschloss ich, den Besuch einfach zu wagen. Und wie schon die Tage zuvor: Es hat sich gelohnt.

    Mesa Verde ist echt der Hammer. Zuerst einmal die Anfahrt: Kurz nach dem Parkeingang geht es rauf und rauf und rauf und die engen Serpentinen wollen einfach kein Ende nehmen. Wenn ich mal einen Blick zur Seite wage, kann ich kaum glauben, was ich dort sehe. Der Blick schweift in die Ferne und findet einfach kein Ende. Die Bilder sind von einem Aussichtspunkt aufgenommen, bei dem knapp die Hälfte des Höhenunterschieds bis ganz oben überwunden ist. Mit meiner Höhenangst kann ich die Aussicht gar nicht genießen und starre lieber nur auf die Straße. Es gibt auch einige Stellen, an denen es relativ eben oder mit nur leichter Steigung durch für mich angenehmeres Gelände geht. Ganz gemein finde ich, dass es auch immer mal wieder nach unten geht, um dann in fiesen Serpentinen wieder raufzugehen. Beim Gedanken an den Rückweg wurde mir schon ganz anders.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Das Fahren an sich war ganz angenehm: In diesem Park wird eine Straße den ganzen Winter schneefrei gehalten; der Rest ist einfach gesperrt. Es gibt also nur an ein paar extremen Stellen etwas Schnee auf der Straße und ansonsten ist sie schön frei und trocken.


    Dann bin ich endlich oben (auf 2150 m, bei 1850 ging es los mit den Serpentinen) und kann mich mit den Sehenswürdigkeiten beschäftigen. Es handelt sich dort um eine Felsenbehausung, das Spruce Tree House, die ohne Einschränkung besichtigt werden kann.

    Das Hochplateau, die Mesa, ist oben natürlich nicht eben sondern von tiefen Einkerbungen bzw. Tälern durchzogen. So sind die Ruinen meist an einem steilen Abhang zu finden und die Aussichtspunkte auf der gegenüber liegenden Seite mit einer tiefen Schlucht dazwischen. Das Spruce Tree House ist die einzige Ausnahme davon. Es liegt am Fuße einer nicht sehr tiefen Schlucht, so dass vom Visitor Center aus ein sehr gut begehbarer Weg angelegt werden konnte und sich von diesem Weg die ersten Einblicke bieten.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Da will ich runter - und nachher auch wieder rauf:

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Ein Vorratsraum:

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


  • Schwalbennester - Teil 2

    Endlich bin ich bei den Ruinen und kann sie frei erkunden.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Die Decke des Überhangs ist ganz schwarz vom Rauch der Kochstellen.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Es ist unglaublich, wie diese Gebäude wie ein Schwalbennest unter den Felsen kleben. Nachdem ich diese Ruinen ausgiebig besichtigt hatte, stattete ich noch dem Museum und dem Souvenir-Laden einen Besuch ab. Und ich wurde wieder mal fündig. Eine lange gesuchte Landkarte vom AAA (dem amerikanischen ADAC), ein Magnet und zwei T-Shirts wechselten den Besitzer.

  • Schwalbennester - Teil 3

    Dann ging es weiter auf den einzig offenen Loop im Winter, der an einigen sehr interessanten Aussichtspunkten vorbeiführt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Und dann musste ich mal wieder warten bis einige seltsame Zweibeiner die Straße überquert hatten. Und diesmal gelang mir sogar ein Foto.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.



    Diese Vögel haben mich irgendwie an asiatische Touristen erinnert: Die ersten trippelten laut schnattern erst halb über die Straße. Dann kehrten ein paar wieder halb um und riefen wohl die restlichen, die noch im Gebüsch warteten. Zum Schluss hatten dann alle im trippelnden Schnellschritt glücklich die Straße überquert und besprachen wohl das Abenteuer im Gebüsch.


    Die Aussichtspunkte zeigten hauptsächlich weitere Felsenbehausungen, die auch wieder in Felslöchern kleben. Da überlegt man sich ernsthaft, wie die Bewohner damals dort rauskamen und ob es welche gab, die die Behausung nie verlassen hatten. Und was um alles in der Welt haben nur die getan, die wie ich Höhenangst haben?

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.



    Ein paar Haltepunkte des Loops führten zu überdachten Ausgrabungen, die zeigen, dass in dieser Gegend nicht nur die Bewohner dieser Felsenbehausungen lebten, sondern es auch Grubenhäuser gab, die wohl ein Dach aus Holz und Zweigen hatten. Und einen Tempel fand ich auch.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
  • Schwalbennester - Teil 4

    Ein Aussichtspunkt hat mich besonders fasziniert. Zeigt er doch sehr deutlich, dass jede brauchbare Einbuchtung im Felsen zum Bau dieser Häusergruppen genutzt wurde. Von diesem Aussichtspunkt aus konnte ich fünf dieser Schwalbennester in der gegenüberliegenden Wand ausmachen. Sie lagen aber alle so weit auseinander, dass ich einfach nicht zwei davon gleichzeitig fotografieren konnte. Es gab Schwalbennester mit nur ein paar wenigen Gebäuden und dann welche mit ganz vielen, wie der berühmte Cliff Palace, den man nur im Sommer mit geführten Touren besuchen kann. Aber man kann wenigsten von weitem einen Blick darauf werfen.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Und dann kam das, wovor ich mich schon die ganze Zeit gefürchtet hatte: Ich musste wieder runter. Und da fragte ich mich manchmal wirklich, wie man so eine Straße nur bauen kann. Da ging es direkt neben der Straße fast senkrecht runter und mich trennte noch nicht einmal eine unsichere Leitplanke vom Abgrund. Aber irgendwie hatten die Straßenbauer doch mit ängstlichen Fahrern gerechnet: Es gab immer wieder Ausweichstellen, an denen die langsamen Fahrer die Schlange hinter ihnen vorbeilassen konnten.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.



    Ich nutzte diese Ausweichstellen auch reichlich – teilweise auch einfach nur zum kurz ausruhen. Die Bilder wurden an einer „harmlosen“ Ausweichstelle aufgenommen. Ich war wirklich heilfroh, wieder unten angekommen zu sein. Diese Strecke könnte ich auch als Beifahrer nicht genießen – aber da könnte ich wenigstens die Augen zumachen. Und trotzdem würde ich diese Strecke wieder fahren, wenn ich dafür auch die anderen im Sommer zugänglichen Schwalbennester besichtigen könnte.


    Jetzt bin ich in Farmington und sehe mit Entsetzen den Wetterbericht im Fernsehen. Wenn die wirklich Recht haben, muss ich morgen mit Neuschnee rechnen und vielleicht auch meine Route umstellen oder einen Tag in Farmington verbringen und dann erst weiterfahren und dafür einen Tag in Santa Fe streichen, der eh sehr unsicher ist (Schneegefahr).

  • Gypsi

    Ich bin schwer beeindruckt! Wunderschön :)

    Liebe Grüße

    Anette

    Externer Inhalt www.pooldeck24.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Adriaperlen und Höhepunkte Italiens MS4

    Externer Inhalt www.pooldeck24.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Kanaren mit Agadir

    Wie schön, dass ich’s erleben durfte :)
    WMM mit Barcelona, Okt. 14, MS1
    N. mit Nordkap, Aug. 16, MS1
    Barbados - Mallorca, April 17, MS5
    Ägäis mit Kreta, Juli 18, MS2
    Adria mit Dubrovnik, Juli 19, MS6 RB
    RB: Nicht perfekt...und irgendwie doch! Safari in Tansania, Okt. 19
    Blaue Reise 4, MS1, Okt. 20
    MM mit Andalusien, MS3, Okt. 21
    N. mit Ålesund, MS1, April 22
    Kurzreise, Kopenhagen mit Göteborg, MS4, Mai 22
    Adria mit Korfu, MS5, Juli 22
    Metropolen, Aidasol, Okt. 22
    Winter in Schwedisch-Lappland, Dez. 23 RB
    Transatlantik, MS1, April 23, Karibik - Gran Canaria
    Metropolen, AidaNova, Dez.23
    ÖMM mit Zypern, MS2, April 24
    Uganda Juli 24, Gorillas im Sonnenschein RB
    N. Kiel - Hamburg, AidaNova, Okt. 24
    Kanaren mit Kapverden, MS5, Feb. 25
    Kanaren mit Madeira, AidaCosma, März 26

  • Danke Gipsy für die tollen Berichte

    Aidabella Oktober 2015, Aidamar Juli 2016

    Aidastella Weihnachten 2016, Aidablu Juli 2017

    Mein Schiff 1 Oktober 2017, Mein Schiff 5 Silvester 2017/2018

    Mein Schiff 4 Ostern 2018, Aidaprima Pfingsten 2018

    Aidaluna Okober 2018, Aidaluna Mai 2019

    Aidablu August 2019, Mein Schiff 2 August 2020

    Mein Schiff 2 März 2021, Aidacosma April 2022

    Aidabella Oktober 2022, Mein Schiff 1 Dezember 2022 - Karibik & Mittelamerika 1

    Mein Schiff 6 April 2023 - Östliches Mittelmeer mit Rhodos

    Mein Schiff 4 Juni 2023 - Nordland mit Spitzbergen & Island

    Mein Schiff 1 Ostern 2024 - Kanaren mit Kapverden

    Aidabella Oktober 2024 - Herbstliche Nordlichter

    Aidastella Weihnachten 2024 - Bangkok, Malaysia, Singapur, Vietnam

    Mein Schiff 1 Oktober 2025 - Florida und Bahamas

    Aidaprima November 2025 - Südnorwegen ab Kiel

    Mein Schiff Relax Weihnachten 2025 - Kanaren mit Madeira

    Aidaperla Mai 2026 - Norwegen ab Hamburg

    Aidaluna Juli 2026 - Island & Grönland mit Sonnenfinsternis ab Hamburg

  • Gipsy ,

    bei Deinem außergewöhnlichen und fotografisch wunderschönen Reisebericht bin ich fast froh, dass Du nicht fahren konntest, so wie geplant.

    Dafür nehme ich mir nochmal richtig Zeit um am Stück mit Dir zu reisen 8)

    Solch eine Reise mit dem persönlichen Hintergrund den Du weiter oben erwähntest, nach so vielen Jahren aufzuarbeiten, kann tatsächlich eine Form von Befreiung/ Großreinemachen oder meinetwegen auch Therapie sein :/ So ähnlich ging es mir auch schon. Erst der zeitliche Abstand versöhnt und zeigt neue Perspektiven.

    Auf jeden Fall hab vielen Dank für diesen schönen Bericht. :)

    Kannst Du etwas zu den Bewohnern der Schwalbennester berichten?

    Pass gut auf Dich und Deine Gesundheit auf.

    Lg ücki

  • @alle

    Vielen Dank für das viele Lob. Das macht mich langsam ganz verlegen und ich versuche, mich unter meinem winzigen Balkontischchen zu verstecken. ;)

    Wie wahrscheinlich ständig zu erkennen ist, kopiere ich zum größten Teil den Originaltext von 2007. Im ursprünglichen Bericht waren nur viel weniger Fotos, so dass ich beim Fotobuch am Ende noch sehr viele weitere Fotos angehängt hatte, bis eben die maximale Seitenzahl für den Preis, der für die Seiten mit dem Bericht anfiel, erreicht war. Jetzt wähle ich Abends immer die Fotos für den nächsten Tag aus, nachdem ich den Text dazu kurz überflogen habe. Das sind dann natürlich viel mehr Bilder als ursprünglich, so dass ich ab und zu noch eine weitere Zeile Text einfüge oder Verweise auf ein Bild zu Verweisen auf mehrere Bilder ändern muss.

    nordwind Die Bewohner der Schwalbennester waren die Anasazi, die in vor-kolumbianischer Zeit fast die ganze Gegend bevölkerten, die ich mit der Tour bis zu diesem Punkt abgedeckt hatte.

    Im Netz gibt es einige Informationen zu den Anasazi und zu den Schwalbennestern in "Mesa Verde". Du musst nur die deutsche Wikipedia nach diesen beiden Begriffen durchsuchen. Dort sind auch Verweise zu englischen Quellen. Auf der (englischen) Nationalpark-Seite zu Mesa Verde gibt es natürlich auch viele Informationen.

    Mesa Verde ist übrigens ein UNESCO-Welterbe und die einzige historische Stätte innerhalb der Nationalparks der USA.

  • Guten Morgen miteinander.

    Auch heute beginnt der Tag wieder mit einer vom blauen Himmel lachenden Sonne. Und ich habe auch den Übeltäter gefunden, der einfach den Wecker abstellt: es ist meine linke Hand. ;) Und der Rest von Gipsy grummelt dann etwas von "Üben für den nächsten Seetag kann man nicht früh genug vor der nächsten Kreuzfahrt" und weigert sich einfach aufzustehen. :D

    Der vorsichtige Blick auf die Waage, ob denn eine Chance besteht, dass ich den Knopf meiner Jeans werde schließen können, wenn ich mich für den selbst organisierten Ausflug zu Edeka heute Mittag bereit machen werde, hält nur positive Informationen bereit: es sollte absolut kein Problem sein. :love:

    Und ich werde dabei auch nicht auf der Flucht sein müssen, wie ich es im nächsten Tagesbericht meiner USA-Tour leider war.

  • Auf der Flucht

    Donnerstag, 27.12.2007

    Gefahrene Meilen: 444.2 (= 715 km)


    Der Tag begann heute mit einem Schock: Der Blick aus dem Fenster zeigt weiße Pracht auf dem Boden und auf dem Weg nach unten. Das hatte ich aber nicht bestellt. Da ich daran ja nichts ändern konnte, frühstückte ich erst einmal. Dabei beobachtete ich die Autos auf der Straße. Das sah noch halbwegs machbar aus. Der Schnee bestand wohl zum größten Teil aus Pulverschnee, der einfach davonflog. Aber ein Teil blieb auch liegen und es waren nur die Fahrspuren frei und nicht die ganze Straße. Ob und wann geräumt werden würde, stand in den Sternen. Außerdem war noch einiges von diesem kalten, weißen Zeug in den Wolken, das diese unbedingt loswerden wollten.


    Somit war eigentlich die Tagesunternehmung vor der etwas längeren Fahrstrecke gestrichen: Die Pueblo-Ruinen in Aztec müssen warten, bis ich einmal wiederkomme. Schade eigentlich. Denn das, was ich bisher im Internet davon gesehen habe, versprach einen interessanten Gang durch die Ruinen. Kann man nichts machen. Es war mir einfach zu riskant, da jetzt noch länger in dieser Region zu bleiben.


    Also kam der Notfallplan zum Zuge. Ich hatte mir schon vorher angesehen, wie ich von Farmington wohl am besten zur Interstate 40 komme, die nach Albuquerque führt. An der Rezeption des Motels fragte ich noch den Diensthabenden, welche Strecke er mir empfehlen würde nach Albuquerque. Das hätte ich mir aber schenken können. Dem fiel nach längerem Überlegen nur der nächste Ort im Osten von Farmington ein, durch den drei der vier möglichen Strecken nach Santa Fe / Albuquerque gehen. Also sah ich mir den Himmel genauer an und entschied mich für den (großen) Umweg über Shiprock im Westen. Wie es Richtung Osten aussah, kann ich natürlich nicht sagen. Aber bereut habe ich die Entscheidung nicht. Die Straße war schon nach etwa 10 Meilen wesentlich besser zu befahren und kurz vor Shiprock dann auch ganz schneefrei. Auch die Verbindungsstraße von Shiprock nach Gallup war fast komplett schneefrei, aber es wehte ein sehr starker Wind (der vorher für die Schneefreiheit gesorgt hatte).


    Nur Bonnie (das Navi) und ich konnten uns mal wieder nicht über die Strecke einig werden. Ich hatte übersehen, bei der Eingabe des Ziels Albuquerque auch Autobahnen zu erlauben. Und so wollte mich Bonnie ständig über irgendwelche Landsträßchen und Feldwege und was weiß ich was noch alles führen. So kam es dann auch, dass ich plötzlich bei der einzig größeren Kreuzung nach Westen fuhr statt nach Süden. Da die Strecken nach Window Rock ging, das die „Hauptstadt“ des Navajo-Reservats ist und die Gegend auch nicht uninteressant war, beschloss ich, dort einfach mal hinzufahren und dann wieder umzudrehen.


    Dann ging es endlich weiter Richtung Albuquerque und ab Gallup auch auf der Autobahn. Langsam bekam ich Hunger, aber irgendwie waren außer Burgerbuden keine Futterstellen angezeigt. Bis dann endlich die Indianercasinos auftauchten. Also halten, am Rand der Spielautomaten entlang erst zu den Toiletten und dann zum Futtertempel. Und mein Sandwich mit Steak, Käse, Tomaten, Zwiebeln, Gurken und Pommes war wesentlich besser als jeder Burger.


    So gesättigt ging es weiter nach Albuquerque. Aber der Wettergott meinte es nicht wirklich gut mit mir. Er hatte schon unterwegs immer mal wieder etwas Pulverschnee verschüttet und dann auf einmal wohl ziemlich viel. Auf jeden Fall war da ein Stau. Es ging nur ganz langsam weiter. Und dann sah ich es: Da lag auf einer abfallenden Strecke ein Pickup mit angehängtem riesigem Wohnanhänger quer im Rasenstück zwischen den beiden Richtungsbahnen und der Fahrer besah sich die Bescherung. Aber das konnte nicht der ganze Grund für den Stau gewesen sein, denn der Wohntruck blockierte keine der beiden Fahrbahnen und der Stau löste sich auch nicht auf. Dann tauchte auch schon der nächste Unfall auf, der aber auch alle Beteiligten in das Wiesenstück katapultiert hatte. Diesmal waren ein Laster, ein Kombi und ein Pickup beteiligt. Aber auch das war noch nicht die Ursache für den Stau. Die war noch weiter unten: Da lag von einem riesigen Laster das Führerhaus neben der Gegenfahrbahn ganz außen neben der Autobahn auf der Seite. Und der Auflieger passte gerade so auf die Wiese zwischen den beiden Richtungsbahnen, dass er noch jeweils eine Fahrbahn etwas blockierte. Da war ich doch froh, dass ich die Essenspause eingelegt hatte, wer weiß, wo ich sonst gerade gewesen wäre.


    Viel fotografiert habe ich heute nicht; nur ein paar Bilder von einem Rastplatz an der I40, von dem aus so eine typische Siedlung im Reservat zu sehen war. Die Sicht war meistens nicht sehr gut, auch wenn teilweise der Himmel nicht ganz bewölkt war. Die Berge waren meistens von den Wolken verdeckt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.



    Am frühen Nachmittag kam ich dann in den Einzugsbereich von Albuquerque und da traf mich der Zivilisationsschock: Die Autobahn hatte plötzlich 5 Spuren und überall waren Straßen und ganz viele Autos. Da wollte ich nur noch so schnell wie möglich wieder raus. Das Navi war aber nur bis Albuquerque programmiert, so dass ich einfach so entscheiden musste, welche Abzweigung auf der Autobahn ich nehmen wollte. Irgendwie kam mir da dann in den Sinn, doch noch nach Santa Fe fahren zu wollen, da in Albuquerque überhaupt kein Schnee zu sehen war. Aber natürlich habe ich im Chaos der Abfahrten, Auffahrten und Baustellen die Abfahrt auf die Autobahn nach Santa Fe verpasst. So beschloss ich, einfach mal in Richtung Osten weiter zu fahren. Irgendwie erinnerte ich mich nämlich dumpf daran, dass dies auch die Richtung sein musste, die ich nach White Sands einschlagen wollte. Ich wollte dann einfach die nächste Tankstelle nutzen, um das Navi wieder neu zu programmieren.


    Aber da kam dann plötzlich ein Wegweiser auf eine Straße, an die ich mich sehr gut erinnerte: Es handelte sich um die Nebenstraße, den Turquoise Trail, die ich eigentlich nach Santa Fe fahren wollte. Und das tat ich dann auch. Diese Strecke war wirklich schön; es gab nur ein Problem: Immer dann, wenn ich ein schönes Fotomotiv erspäht hatte, konnte ich nicht anhalten und wenn es mal eine Haltebucht oder gar einen Aussichtspunkt gab, waren die Fotomotive wohl gerade in den Wolken versteckt. Also gibt es halt keine Bilder. Die Strecke führt die alte Straße entlang durch teilweise komplett aufgegebene Ortschaften. Eine der Ortschaften, Madrid, ist aber inzwischen wieder bevölkert und zu einer Künstlerkolonie geworden. So viel Kitsch hatte ich nur in Seligman an der Route 66 gesehen, wo ich auch schon geflüchtet bin. Und aus Madrid war ich ebenfalls genau so schnell durchgefahren wie möglich. Wahrscheinlich ist der Ort im Sommer gar nicht mal so furchtbar kitschig, aber jetzt war alles auch noch mit der kitschigen Weihnachtsdekoration garniert.


    Und so führte mich mein Weg nach Santa Fe, wo ich plötzlich einen PetSmart erspähte. Dort wechselten einige Fellmäuse, 2 Vögel am Stiel (ja, ich habe die Federbüschel auf ihre Standhaftigkeit gegen Misshandlungen wie von dem kleinen Stubentiger getestet) und 1 Riesenfederteil am Stiel den Besitzer. Und dann wollte ich mir eigentlich eine Bleibe für die Nacht suchen und morgen dann durch Santa Fe schlendern, einige Souvenirs kaufen, und auf dem Weg nach Albuquerque noch ein paar Pueblos besuchen, die an der Autobahn liegen. Aber meine Flucht vor dem Schnee war noch nicht zu Ende: Als ich mit Einkaufen fertig war und wieder auf den Parkplatz kam, schneite es wieder – und diesmal waren es ganz dicke Flocken, die auch noch liegenblieben. Da kannte ich nur noch eines: Ab auf die Autobahn und zurück nach Albuquerque. Ich hatte absolut keine Lust, da in Santa Fe eingeschneit zu werden und habe den für morgen geplanten Besuch im Bandelier National Monument ebenfalls gestrichen. Jetzt geht es erst mal weiter nach Süden. Wenn ich dann wieder zurück bin in Albuquerque und auf dem Weg nach Osten noch Zeit und Lust zu einem kleinen Umweg habe, werde ich wohl noch das eine oder andere Pueblo besuchen. Nach Santa Fe fahre ich wahrscheinlich aber nicht mehr. Deshalb gibt es nur für die Katzen Souvenirs aus Santa Fe.


    Morgen geht es dann von Albuquerque aus weiter nach Süden bis fast nach Mexiko und auch ein winziges Stück nach Texas, da die wohl beste Verbindung zwischen White Sands und Carlsbad durch Texas führt, wenn ich nicht dieselbe Strecke zweimal fahren möchte. Ich bin jetzt meiner Planung einen ganzen Tag voraus und werde dann mal spontan entscheiden, wo und wie ich diesen Zusatztag einschieben werde.

  • Nachher kommt noch ein Tagesbericht mit etwas mehr Bildern. :saint:

  • Ein riesiger Sandkasten - Teil 1

    Freitag, 28.12.2007

    Gefahrene Meilen: 262.3 (= 422 km)


    Zu meiner großen Freude zeigte der Blick aus dem Fenster heute morgen keine weiße Masse, die alles bedeckte. Es hatte nicht geschneit. Wie schön. Also stand meinen weiteren Plänen nichts mehr im Weg. Nach dem Mini-Frühstück im Motel 6 (da gibt es nur Kaffee) ging es gleich los. Und ich wäre schon beim Beladen des Autos fast erfroren: -10° C zeigte das Bordthermometer. Aber wenigstens war der Himmel blau und die Sonne schien. Und die Autoheizung sorgte schon dafür, dass mir bald wieder wärmer wurde.


    Sobald ich Albuquerque hinter mir gelassen hatte (hier fahre ich immer noch ungern, aber es ging schon besser als gestern), besorgte ich mir an einer Tankstelle mein Frühstück: einen Eimer (20 oz = 0.6 l) Kaffee und einen großen Muffin. Den Muffin futterte ich sofort, den Kaffee trank ich so nach und nach in den nächsten Stunden. Die Kaffeeeimer haben ja praktischerweise einen Deckel mit einer kleinen Öffnung, aus der man direkt trinken kann oder mit Hilfe eines Trinkhalms. Und wenn der Kaffee nicht mehr ganz heiß ist und die Straße immer nur geradeaus geht, kann man ja gut während des Fahrens seinen Koffeinpegel auf konstanter Höhe halten. Die Autos haben ja auch alle so praktische Becherhalter, die wirklich bequem in Reichweite sind; eine Hand hält das Steuer und die andere holt den Kaffeeeimer und stellt ihn wieder zurück (und das geht ohne hinzuschauen). Und der Tempomat bedient das Gaspedal und die Bremse.


    Zuerst ging die Fahrt auf der Autobahn immer geradeaus nach Süden (die langen geraden Strecken eignen sich wirklich gut zum Kaffeetrinken). Rechts und links der Autobahn war hauptsächlich Wüste zu sehen (irgendwie sehr trockener Boden mit hartem Gras und Büschen) und die Berge waren viel weniger schroff als in den letzten Tagen.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.



    Dann ging es auf Landstraßen weiter bis Alamogordo, einem etwas größerem Ort in der Wüste, der hauptsächlich von der Holloman Airforce Base (in er auch Bundeswehrsoldaten stationiert sind, die Tiefflug üben) und Touristen lebt. Da es erst kurz nach Mittag war, fuhr ich durch Alamogordo einfach durch; um eine Übernachtungsmöglichkeit konnte ich mich auch später noch kümmern. Mich rief einfach der große Sandkasten. Inzwischen war es auch schön warm geworden: +5° C.

    White Sands präsentierte sich schon gleich zu Beginn sehr eindrucksvoll. Das Visitor Center war im Adobestil gebaut und gefiel mir sofort. Und vor dem Visitor Center waren Beete mit hier heimische Pflanzen angelegt. Im Frühjahr, wenn alles blüht, muss das noch viel schöner aussehen. Und schon neben dem Visitor Center hoben sich die ersten weißen Dünen gegen die dunklen Berge ab.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


  • Ein riesiger Sandkasten - Teil 2


    Zuerst führte eine geteerte Straße durch die Dünenlandschaft. Entlang dieser Straße waren immer wieder kleine Haltebuchten, in denen auf Tafeln erklärt war, was man dort gerade sehen konnte. Auch gab es einen Steg, der mitten in die Wüste hineinführte und immer wieder neue Fotomotive bot. Überhaupt präsentierten sich die bewachsenen weißen Gips-Dünen sehr fotogen.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
  • Ein riesiger Sandkasten - Teil 3

    Als die geteerte Straße dann zu Ende war, ging es erst richtig los. Man fuhr einfach auf dem plattgewalzten Gips weiter mitten hinein in die Dünen. Dort ist eine Art riesiger Spielplatz angelegt. Überall gibt es Buchten, in denen man das Auto parken und einfach so mitten in die Dünen steigen kann. Vier oder fünf große, plattgewalzte Flächen sind zu offiziellen Picknick-Plätzen mit gegen die Sonne geschützten Essplätzen ausgebaut, die jeder einen eigenen Grill haben. Nur das Essen und Trinken und die Holzkohle muss man selbst mitbringen und auch allen Müll wieder mitnehmen. Toiletten gibt es selbstverständlich auch (das Holzhäuschen, das vom Auto fast vollständig verdeckt wird).

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.



    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Als besonders attraktiv empfinden die Amerikaner dort wohl, dass man im Souvenirladen riesige Plastikscheiben (ähnlich wie Frisbee-Scheiben) mit ca. 1 m Durchmesser mieten oder kaufen kann, mit deren Hilfe man dann einfach die Dünen runterrutschen kann. Das sieht wirklich so ähnlich aus wie bei uns, wenn mal viel Schnee liegt und alle Kinder mit ihren Schlitten die Hügel runterrutschen. Nur dass es hier das ganze Jahr möglich ist.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


  • Ein riesiger Sandkasten - Teil 4


    Zum Schluss bin ich noch eine Art Dünenlehrpfad gelaufen. Dort war ich ganz allein in den Dünen und hörte auch keine Autos und kein Geschrei der tobenden Kinder (und Erwachsener) mehr. Und es gab viele interessante Fotomotive. Der Verlauf des Pfades war natürlich sehr einfach zu erkennen: Man musste nur nummerierten Holzpfählen folgen und die Fußspuren der ganzen Besucher waren auch nicht zu übersehen.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Am Anfang des Pfades konnte man ein Heftchen ausleihen oder kaufen, in dem beschrieben war, was man bei diesen Nummern alles beobachten kann. Das habe ich aber nicht gemacht, da sich die ganzen Beschreibungen auf Frühjahr bis Herbst bezogen und im Winter präsentiert sich auch die Wüste etwas weniger lebendig.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Als ich genug weißen Sand (Gips) gesehen und wieder aus meinen Schuhen entfernt hatte, fuhr ich wieder nach Alamogordo zurück und suchte mir eine Unterkunft und fand ein schnuckeliges kleines Motel. Den Mexikaner, der mir dort für das Abendessen empfohlen wurde, werde ich wohl morgen noch einmal zum Frühstück heimsuchen, so gut hat es mir dort geschmeckt.

    Irgendwie bin ich froh, wieder in wärmeren Gefilden zu sein. Ich bedauere zwar, dass ich die Ruinen in Aztec und Santa Fe jetzt nicht mehr sehen werde. Aber ich habe dafür einen Tag gewonnen, den ich wohl in der Gegend von Flagstaff nutzen werde. Dort hatte ich nämlich schweren Herzens einen begehbaren Lavafluss und Indianerruinen gestrichen, da der Tag mit Sedona und dem Rest in dieser Gegend einfach zu voll wurde. Wenn das Wetter diesmal mitspielt, kann ich diesen „gewonnenen“ Tag dort wirklich gut einsetzen.

    Aber morgen geht es erst einmal noch weiter nach Süden und dann unter die Erde.