RB: Mit der AIDAmar ins neue Jahr vom 28.12.2018 bis 06.01.2019

  • Hallo Foris,

    mit etwas Verspätung möchte ich euch mitnehmen auf unsere Kreuzfahrt zum Jahreswechsel mit der AIDAmar. Ich wollte eigentlich schon früher mit dem Reisebericht beginnen, aber Ruheständler haben ja nie Zeit. Jetzt soll es aber klappen. Begleitet uns also bei unserer Tour von Mallorca nach Lissabon und zurück bei fabelhaftem Frühlingswetter. Los gehts!


    Nachdem wir den Jahreswechsel 2017/18 auf der Mein Schiff 2 vor Madeira erlebten und dort das phantastische Feuerwerk bewundern durften, weckte in den ersten Monaten des Jahres das Angebot eines Reisebüros unser Interesse. Dort wurden zu verschiedenen Terminen Reisen mit der AIDAmar im Mittelmeer zu günstigen Preisen angeboten, darunter auch eine Tour vom 28.12.18 bis zum 06.01.19 mit Silvesteraufenthalt in Lissabon. Wir mussten nicht lange überlegen und sicherten uns telefonisch eine Balkonkabine; An- und Abreise waren in dem Angebot ebenfalls enthalten. Während wir auf der Mein Schiff 2 zu viert unterwegs waren, wollte uns dieses Mal Michael, Sohn unserer Freunde aus Volmarstein und Gabys Patensohn, begleiten. Ihn hatte schon unsere Reise auf der AIDAdiva von New York nach Montreal brennend interessiert; damals konnte er aber wegen beruflicher Verpflichtungen, er ist Lehrer, nicht mit kommen, weil die Reise außerhalb der Herbstferien stattfand. Bei der Kreuzfahrt über Silvester waren aber Weihnachtsferien und insofern stand der Reise nichts im Wege. Allerdings musste er einige Tage warten, weil das Reisebüro noch bei AIDA wegen einer Einzelkabine nachfragen musste. Doch auch das ging glatt; wegen der Zuschläge für Einzelreisende entschied er sich für eine Innenkabine.

    Auf MyAida konnten wir nach Bestätigung der Buchung schon unsere Kabinennummern sehen; wir hatten die 9118 und Michael die 7473. Das war schon ungewöhnlich, weil die Kabinen bei solchen Aktionen, wie auch bei Vario Buchungen, erst später zugeteilt werden.

    Einige Zeit später waren unsere Flüge zu sehen, hin ging es um 5.50 Uhr mit Tuifly ab Düsseldorf nach Palma, zurück um 20.15 Uhr, auch mit Tuifly. An- und Abreisetag waren bei diesen Flugzeiten jedenfalls optimal ausgenutzt.

    Die üblichen Vorarbeiten, wie Schiffsmanifest ausfüllen, EC-Karte angeben, Genießerpaket und Ausflüge buchen, wurden gemeinsam erledigt. Anfang Dezember trafen die Reiseunterlagen ein; es konnte also bald losgehen.

  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • Anreise, Palma und Auslaufen (28.12.2018), sonnig mit Wolken, 13 Grad

    Nach einer kurzen Nacht fuhren wir um 02.30 Uhr nach Volmarstein. Dort blieb unser Auto stehen und Michaels Vater brachte uns nach Düsseldorf, wo wir um kurz vor 04.00 Uhr ankamen. Der Check-In für unseren Flug war bereits im Gange und bald hielten wir unsere Bordkarten in der Hand. Die Sitzplätze im Tuifly Flieger hatten wir vorab über AIDA reserviert; bei Hin- und Rückflug saßen wir in Reihe 2 nebeneinander. Vor dem Start musste die Maschine noch enteist werden; trotzdem ging es relativ pünktlich los. Verpflegung gab es während des Fluges nur gegen Bezahlung; braucht man bei einem Flug nach Mallorca aber auch nicht unbedingt.

    Nach knapp 2 Stunden ruhigem Flug landeten wir um 08.05 Uhr in Palma. Unsere Koffer waren mit bei den letzten, die über das Band liefen. Mit den Koffern ging es dann zu den Bussen, die uns in knapp 30 Minuten zur AIDAmar brachten. Nach dem Einchecken und dem obligatorischen Einschiffungsfoto waren wir gegen 10.00 Uhr an Bord. Unsere Kabine war zu diesem Zeitpunkt schon fertig, so dass wir unsere Sachen dort erst einmal ablegten und dann ins East-Restaurant zum frühstücken gingen.

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    Im Anschluss nutzten wir den Shuttle-Bus, den AIDA zur Verfügung stellte, um nach Palma zu fahren. 7,99 € pro Person kostete die Fahrt bis in die Nähe der Kathedrale und zurück. Wir bummelten durch die Innenstadt, besuchten eine Art Weihnachtsmarkt und umrundeten die Kathedrale. An deren Fuße gönnten wir uns zur Einstimmung auf den Urlaub ein Guinness. Um 16.00 Uhr kehrten wir mit dem Shuttle zur Mar zurück. Inzwischen war auch Michaels Kabine fertig und wir konnten ans Auspacken der Koffer gehen.

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    Zum Abendessen gingen wir gegen 19.00 Uhr. Dabei mussten wir jedoch feststellen, dass es sowohl im Markt-, als auch im Bella Donna und im East Restaurant brechend voll war. Im Markt Restaurant gab es heute nur eine Essenszeit wegen der für 21.00 Uhr angesetzten Seenotrettungsübung. Schließlich fanden wir noch Plätze im Brauhaus und ließen uns dort ein Holzfällersteak mit Bratkartoffeln bzw. einen Salat schmecken. Michael verspeiste danach noch ein Schnitzel mit Kartoffelsalat und alle dann noch einen Nachtisch.

    Zur Seenotrettungsübung um 21.00 Uhr fanden wir uns an den jeweiligen Musterstationen ein. Wie fast immer, wurden auch heute einige Kabinen aufgerufen, deren Insassen offensichtlich nicht anwesend oder durch die Erfassung geschlüpft waren. Als dann alle anwesend waren, erfolgte die Sicherheitsbelehrung in zwei Sprachen und damit war die einzige Pflichtveranstaltung der Reise beendet. Wir brachten die Rettungswesten in die Kabine und suchten das Pooldeck auf, um das erste Auslaufen zu genießen. Es war ein schöner Anblick, die beleuchtete Kulisse Palmas langsam hinter sich zu lassen. Im Anschluss wurde das Sektbuffet eröffnet und Gaby konnten erfolgreich drei Gläser für uns „erkämpfen“, mit denen wir auf eine schöne Kreuzfahrt anstießen. Im übrigen wurde das Sektbuffet in Rekordzeit wieder abgeräumt. Knappe 10 Minuten nach der Eröffnung war der Spuk schon wieder vorbei. Das hatten wir so auch noch nicht erlebt. Die Chance, sich evtl. ein zweites Glas zu holen, bestand nicht.

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    Die Begrüßung durch Kapitän Jörg Miklitza, General Manager Morten Junior und Entertainment Manager Stefan Hossfeld nahmen wir noch mit, danach verzogen wir uns in die AIDA Bar. Lange hielten wir uns dort aber nicht auf, denn wir hatten einiges an Schlaf nachzuholen.

    Fortsetzung folgt

  • Blu51

    Sehr gerne komme ich auf diese Reise mit.

    Wenn du die Überschrift um den Zusatz RB oder Reisebericht ergänzt, wird sich eure Kabine bestimmt noch schneller füllen ;)

    LG Susanne

  • Blu51

    Ich komme auch noch mit.😉

    Lg Sabine

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    Mittelmeer mit Valencia2016

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    Östliches Mittelmeer mit Rhodos

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    Dubai mit Oman

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    Kanaren mit Madeira Silversterreise

  • Blu51 30. Januar 2019 um 15:22

    Hat den Titel des Themas von „Mit der AIDAmar ins neue Jahr vom 28.12.2018 bis 06.01.2019“ zu „RB: Mit der AIDAmar ins neue Jahr vom 28.12.2018 bis 06.01.2019“ geändert.
  • 1. Seetag (29.12.2018), wolkig, 15 Grad

    Ohne nennenswerten Seegang haben wir sehr gut geschlafen. Am nächsten Morgen gingen wir ins Markt Restaurant zum Frühstück. Derart gestärkt machten wir mit unserem Kreuzfahrtneuling Michael einen ausgedehnten Schiffsrundgang. Die Mar war Gaby und mir ja keine Unbekannte; wir hatten 2016 die Metropolentour mit ihr unternommen. Außerdem kannten wir die baugleichen Schwestern Blu und Sol. Wir arbeiteten uns Deck für Deck von unten nach oben vor und besichtigten alle öffentlichen Bereiche.

    Um 15.00 Uhr besuchten wir im Theatrium die Kunstauktion. Heute fanden viele Bilder einen Abnehmer, auch bei den „Blind Dates“ überboten sich die Teilnehmer des öfteren. Später genehmigten wir uns in der Time Out Bar einen leckeren Cocktail.

    Zum Abendessen steuerten wir das Markt Restaurant zur ersten Genießerzeit an Das Thema heute lautete: Italien. Es gab u.a. leckere Nudelgerichte, kleine Rouladen und Piccata Milanese. Den Abend ließen wir in der AIDA Bar ausklingen; hier fand eine Disco Fox Nacht mit der Live Band Soul Machine statt.

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    Cadiz, Spanien (30.12.2018), sonnig aber windig, 18 Grad

    Den ersten Hafen unsere Reise erreichten wir um 09.00 Uhr. Gaby und ich kannten Cadiz schon von zwei Anläufen mit Schiffen von TUI Cruises. Beim ersten Mal hatten wir einen Stadtspaziergang mit Besichtigung des Torre Tavira gemacht, beim zweiten Mal einen Ausflug nach Sevilla. Weil Cadiz für Michael Neuland war, hatten wir den Ausflug „Die Altstadt von Cadiz zu Fuß“ gebucht. Treffpunkt war um 10.00 Uhr auf der Pier, wo wir uns nach dem Frühstück im Markt Restaurant dann auch einfanden. Die Sonne schien von einem strahlend blauen Himmel, aber es war sehr windig, insbesondere in Hafennähe. In der Altstadt bekam man von dem Wind nicht so viel mit.

    Unser Reiseleiter, ein Niederländer, der aber schon etliche Jahre in Cadiz wohnt, führte unsere Gruppe von rd. 40 Leuten zunächst zum Placa de Espanya mit dem Verfassungsdenkmal. In Cadiz wurde von 1810 an die erste spanische, liberal orientierte Verfassung ausgearbeitet, die 1812 veröffentlicht wurde.

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    Nächstes Ziel war eine Kirche, deren Namen ich leider vergessen habe; wir besichtigten sie auch von innen. Danach steuerten wir den Platz San Antonio an; dort steht die Kirche San Antonio de Padua, die aus einer Einsiedelei hervorgegangen ist. Jetzt im Winter befanden sich einige, noch geschlossene Buden und eine Eisbahn, die allerdings nicht aus Eis sondern einer Art Plastik bestand auf dem Platz.

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    Durch die Gassen der Altstadt ging es dann zum Torre Tavira. Hier wurde unsere Gruppe geteilt; die eine Hälfte begab sich in den Raum mit der Camera Obscura, die andere, zu der auch wir gehörten, erklomm über rund 170 Stufen den mit 45 Metern über dem Meeresspiegel höchsten Punkt der Altstadt. Oben angekommen hatten wir einen phantastischen Blick über Cadiz.

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    Nach ca. 10 Minuten wechselten die Gruppen die Standorte; während wir einige Stufen hinab zum Raum mit der Camera Obscura stiegen, kamen die anderen Passagiere hoch zum Aussichtspunkt. Die Camera Obscura ist eine Lochkamera, die mittels eines Spiegels von zwei Metern Durchmesser ein Detail getreues Bild der Stadt projiziert. Der Spiegel lässt sich bewegen, so dass verschiedene Teile der Stadt visualisiert werden können. Fotos waren während der Vorführung nicht gestattet.

    Nachdem beide Gruppen den Turm verlassen hatten, führte uns unser Reiseleiter zur Kathedrale, mit deren Bau im Jahre 1722 zunächst im Barock Stil begonnen wurde. Fertig gestellt wurde sie erst Mitte des 19. Jahrhunderts als neoklassizistisches Bauwerk. Weiter ging es ein Stück Promenade entlang mit schönem Blick auf das Meer zu unserem nächsten Ziel, den Ruinen eines römischen Amphitheaters, mit dessen Ausgrabung 1990 begonnen wurde.

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    Zu guter Letzt zeigte uns der Reiseleiter noch das Rathaus am Plaza de San Juan de Dios, bevor es zurück zum Schiff ging.

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    Dort genehmigten wir uns einen kleinen Snack im California Grill und zogen dann noch einmal auf eigene Faust los. Dabei nahmen wir in etwa den gleichen Weg wie am Vormittag. Die Buden am Platz San Antonio waren jetzt geöffnet und auch auf der „Eisbahn“ herrschte Betrieb. Man braucht wohl spezielle Schlittschuhe um auf dem Material seine Bahnen ziehen zu können. Insbesondere Kinder tummelten sich auf der Bahn.

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    Zum Ablegen um 17.30 Uhr fanden wir uns auf dem Pooldeck ein. Abendessen gab es heute wieder im Markt Restaurant unter dem Motto „Mediterran“. Weil in der AIDA Bar ab 21.30 Uhr das Alpenglühen stattfand, dem wir noch nie etwas abgewinnen konnten, verbrachten wir den Abend im Brauhaus bei leckerem, an Bord gebrautem Zwickelbier. Bevor es in die Koje ging, mussten die Uhren noch um eine Stunde zurück gestellt werden.

  • Sorry Leute,

    ich wollte eigentlich noch zumindest den ersten Tag in Lissabon fertig stellen, aber die Zeit arbeitet gegen mich. Gleich läuft in der ARD nämlich die nächste Folge von "Verrückt nach Meer" und da sind wir immer dabei, zumal wir im Juli selbst wieder auf die Artania gehen werden.

    Vielleicht schaffe ich Lissabon heute noch, spätestens morgen wird es aber weiter gehen.

    Viele Grüße

    Peter

  • Lissabon, Portugal (31.12.2018), sonnig, 15 Grad

    Die in den Reiseunterlagen avisierte Ankunftszeit in Lissabon von 16.00 Uhr wurde vom Kapitän in seiner morgendlichen Durchsage auf 15.00 Uhr korrigiert. So konnten wir ganz entspannt ins Markt Restaurant zum Frühstücken gehen; später schlenderten wir bei strahlendem Sonnenschein über das Pooldeck und genossen die Sonne anschließend auf unserem Balkon. Michael suchte derweil den Sportbereich auf, um ein paar Kalorien los zu werden.

    Ich hatte mich über My Aida für einen Workshop Rücken angemeldet, der um 13.30 Uhr begann. Wir waren eine überschaubare Anzahl von 4 Teilnehmern und bekamen vom Kursleiter einiges über Übungen zur Stärkung des Rückens beigebracht. Selbstverständlich folgte der Theorie auch gleich die Praxis. Das Ganze dauerte eine Stunde; Infomaterial gab es ebenfalls. Bleibt zu hoffen, dass diese Übungen auch daheim fortgesetzt werden.

    Zurück auf der Kabine beobachteten wir das Unterqueren der Brücke des 25. April. Sie ist die drittlängste Hängebrücke mit kombiniertem Straßen- und Eisenbahnverkehr und verbindet den Lissaboner Stadtteil Alcantara mit der Stadt Almada. Sie ähnelt der Golden Gate Bridge in San Francisco. Am Südufer des Tejo gleich neben der Brücke thront die Christo-Rei Statue.

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    Weil unser Ausflug „Lissabon mit der Electrico entdecken“ erst um 16.30 Uhr begann, gönnten wir uns heute zum ersten (und einzigen) Mal Kaffee und Kuchen im Bella Donna Restaurant. Außer der Mar lag noch die MSC Magnifica im Hafen, die allerdings um 18.00 Uhr ablegte.

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    Zu unserem Ausflug fanden wir uns um 16.15 Uhr bei den Ausflugsbussen ein. Nachdem der erste Bus voll war, fuhren wir auch schon los. Es ging zunächst auf direktem Weg zum Abfahrtspunkt der Electrico. Es handelt sich dabei um alte historische Wagen, die durch das Altstadtviertel Alfama fahren. Auf diesen Strecken verkehren keine modernen Wagen, weil die Schienen durch viele enge Gassen führen. Daher sind die historischen Wagen auch Bestandteil des normalen ÖPNV.

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    Es dauerte einige Zeit, bis die für unseren Bus vorgesehenen zwei Waggons endlich da waren, aber dann ging es los. Es war eine beeindruckende Fahrt durch teilweise wirklich enge Gassen in der beginnenden Abenddämmerung. Wir hatten zwar eine einheimische Reiseleiterin an Bord, die auch viel erzählte, verstanden haben wir bei dem Lärm, die das Gefährt machte, kein Wort. Die Passagiere, die ganz vorne saßen, konnten den Ausführungen wahrscheinlich folgen, für den Rest war dies nicht möglich. Während der Fahrt schenkte uns eine in eine Tracht gekleidete junge Dame Portwein ein, dazu gab es ein süßes Gebäck.

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    Am Endhaltepunkt wartete schon der Bus auf uns, mit dem wir in den Stadtteil Belem zum Hieronimuskloster fuhren. Es beherbergt Sarkophage bedeutender Portugiesen; in den Seitenflügeln befinden sich das Marinemuseum und das Archäologische Museum. Vor dem Gebäude erstreckt sich eine weitläufige Parkanlage. Auf der anderen Straßenseite steht am Ufer des Tejo der Turm von Belem. Er ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Lissabons und hat neben dem Kloster das Erdbeben von 1755 überstanden. In den 20 Minuten Aufenthalt, die wir dort hatten, schaffte es Michael im Galopp auch noch zum Turm von Belem um dort Fotos zu machen.

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    Anschließend fuhren wir zurück zum Schiff. Weil jetzt am Ufer des Tejo die Straßen wegen der Feierlichkeiten zum Jahreswechsel gesperrt waren, mussten wir einen Umweg fahren. Gegen 19.30 Uhr hatten wir die Mar wieder erreicht. Wir machten uns frisch, zogen uns um und gingen ins East Restaurant zum Abendessen, weil wir hofften, dort noch einen Platz zu finden. Das East war zwar gut gefüllt, trotzdem erwischten wir noch einen Tisch für uns. Das Angebot an diesem Silvesterabend hat uns jetzt nicht vom Hocker gehauen. Ob das am Restaurant lag, kann ich nicht sagen. Eigentlich lautete das Motto in allen Restaurants: Silvester.

    Nach dem Abendessen hieß es, sich wieder umzuziehen, denn draußen war es jetzt doch kühl geworden. Wir lauschten auf dem Pooldeck dem Silvesterkonzert mit den AIDA Stars; daran schloss sich die Silvesteransprache des Kapitäns an. Den Countdown bis Mitternacht zählten alle mit und dann stießen wir auf ein gesundes Jahr 2019 an. An Bord startete die Lasershow; das Feuerwerk in Belem war ebenfalls zu sehen. Es war nicht so spektakulär wie im vergangenen Jahr vor Madeira, aber das lässt sich wohl auch kaum toppen.

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    Wir verzogen uns bald ins Innere, tranken dort noch etwas und waren gegen 02.00 Uhr in der Koje. Schließlich wollten wir am ersten Tag des neuen Jahres Lissabon weiter erkunden. Auf unseren Kopfkissen warteten Marzipanschweinchen auf uns.


    Es geht heute noch weiter; aber jetzt ist wieder "Verrückt nach Meer" dran.

  • Blu51

    Ich komme auch noch gerne mit. Bis hierher schon mal sehr schön.

    Vielen Dank für deine Mühe.

    Liebe Grüße

    Anette

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    Adriaperlen und Höhepunkte Italiens MS4

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    Kanaren mit Agadir

    Wie schön, dass ich’s erleben durfte :)
    WMM mit Barcelona, Okt. 14, MS1
    N. mit Nordkap, Aug. 16, MS1
    Barbados - Mallorca, April 17, MS5
    Ägäis mit Kreta, Juli 18, MS2
    Adria mit Dubrovnik, Juli 19, MS6 RB
    RB: Nicht perfekt...und irgendwie doch! Safari in Tansania, Okt. 19
    Blaue Reise 4, MS1, Okt. 20
    MM mit Andalusien, MS3, Okt. 21
    N. mit Ålesund, MS1, April 22
    Kurzreise, Kopenhagen mit Göteborg, MS4, Mai 22
    Adria mit Korfu, MS5, Juli 22
    Metropolen, Aidasol, Okt. 22
    Winter in Schwedisch-Lappland, Dez. 23 RB
    Transatlantik, MS1, April 23, Karibik - Gran Canaria
    Metropolen, AidaNova, Dez.23
    ÖMM mit Zypern, MS2, April 24
    Uganda Juli 24, Gorillas im Sonnenschein RB
    N. Kiel - Hamburg, AidaNova, Okt. 24
    Kanaren mit Kapverden, MS5, Feb. 25
    Kanaren mit Madeira, AidaCosma, März 26

  • Lissabon, Portugal (01.01.2019), sonnig, 16 Grad

    Der erste Tag des neuen Jahres begann mit dem Frühstück im Markt Restaurant. Am Eingang wurden wir mit einem Glas Sekt begrüßt. Nachdem wir uns gestärkt hatten, verließen wir die Mar und stiegen vor dem Hafenterminal in einen Hop on Hopp off Bus der roten Linie. Die Tickets hatten wir bereits von daheim über My Aida bestellt. Eigentlich wollte Michael, als Fußballfan heute das Stadion von Benfica Lissabon besichtigen. Er hatte einen solchen Ausflug auch gebucht; der war aber von AIDA abgesagt worden. Im Hafen lag jetzt die Saga Pearl II.

    Wir fuhren die komplette Route der roten Linie ab. Die Fahrt dauerte ca. 2 Stunden. Natürlich hätten wir an vielen Haltepunkten aussteigen können, wir wollten uns aber erst einmal einen Überblick verschaffen. Während der gesamten Fahrt saßen wir auf dem Oberdeck, wo es trotz Sonne durch den Fahrtwind empfindlich kühl war.

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    Am Haltepunkt Torre de Belem überlegten wir auszusteigen, entschieden uns wegen der fortgeschrittenen Zeit aber dagegen. Wir verließen den Bus dann in der Nähe der Altstadt und suchten den Aufzug, der die Unter- mit der Oberstadt verbindet. Von weitem sahen wir ihn auch, doch näher kamen wir ihm nicht wirklich. Schließlich erklommen wir das höher gelegene Viertel über etliche Treppen. Auf dem Rückweg fanden wir auch den Aufzug; angesichts der Warteschlangen dort war es die richtige Entscheidung gewesen, die Treppen zu nehmen. Über die Praca do Comercio (Platz des Handels) traten wir den Rückweg zum Schiff an.

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    Das Ablegen in Lissabon verfolgten wir bei bestem Wetter vom Pooldeck aus. Noch einmal zogen die Sehenswürdigkeiten am Ufer des Tejo, wie der Torre de Belem und das Entdeckerdenkmal an uns vorbei.

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    Das Abendessen nahmen wir im Brauhaus ein. Im Markt Restaurant war das Thema heute Frankreich und das sagte uns nicht so zu. Bevor wir zum Essen gingen, schauten wir uns im Theatrium die Show „Musical Dreams“ an. Das Show-Ensemble begeisterte mit bekannten Melodien aus der Welt der Musicals.

    Das Brauhaus war später erneut Anlaufpunkt für uns. Hier fand ab 22.00 Uhr ein Karaoke Abend statt. Zunächst fanden sich wohl keine Mutigen, so dass eine Absage im Raum stand, aber nach weiteren 10 Minuten Bedenkzeit trauten sich doch noch Passagiere auf die Bühne und ernteten verdienten Applaus.

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  • 2. Seetag (02.01.2019), sonnig, 16 Grad

    Auf dem Weg zurück nach Spanien wurden die Uhren in der Nacht um eine Stunde vorgestellt.


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    Das Frühstück nahmen wir wie gewohnt im Markt Restaurant ein. Den Vormittag verbrachten wir bei schönstem Sonnenschein auf unserem Balkon; Michael ging zum Sport. Gegen Mittag hatten Gaby und ich Anwendungen im Spa Bereich gebucht; Gaby bekam eine Schulter/Nacken-, während ich mich für eine Rückenmassage entschieden hatte. Wir waren beide zufrieden mit den Anwendungen.

    Später fanden wir uns auf dem Pooldeck ein und verfolgten die Durchfahrt durch die Meerenge von Gibraltar. Hier herrschte reger Schiffsverkehr. Der Felsen von Gibraltar war deutlich zu sehen.


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    Auf dem Rückweg zu unseren Kabinen blieben wir ein paar Minuten beim Theatrium stehen; dort fand gerade die Kapitänsfragestunde statt. Ein Junge fragte, warum der Kapitän morgens und abends immer so viel erzählt. Dieser entgegnete, dass die Passagiere gerne ausführliche Informationen bekommen wollten und ob ihn das nicht auch interessiere. Die knappe Antwort war: Nein.

    Das Abendessen im Markt Restaurant stand heute unter dem Motto: Alpen. Zu den Leckereien gehörte als Nachtisch leckerer Apfelstrudel. Zum Abschluss des Tages begaben wir uns noch einmal auf das Pooldeck zur Schlagernacht mit den AIDA Stars und DJ Patrick.

    Fortsetzung folgt morgen.

  • Hallo Peter Blu51

    Schön, dein Bericht:love: mit vielen schönen Erinnerungen vor Allem an Cadiz. Dein letztes Bild von dort habe ich genau so auch in meiner Galerie ;(

    Ihr hattet ja für die Jahreszeit eurer Reise traumhaftes Wetter, blauer Himmel lässt die Fotos noch schöner aussehen.

    Viele Grüße, freue mich auf den Rest, Daniela

  • Cartagena, Spanien (03.01.2019), heiter bis wolkig, 15 Grad

    Die Hafenstadt an der Costa Calida erreichten wir um 09.00 Uhr. Sie wurde 227 v. Chr. von den Karthagern gegründet und hat ca. 210.000 Einwohner.

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    Nach dem Frühstück im Markt Restaurant verließen wir die Mar zu dem gebuchten Ausflug „Cartagena zu Fuß entdecken“, der um 10.00 Uhr startete.Unser spanischer Reiseleiter führte uns zunächst zu einem Panoramaaufzug, der hoch zum Castillo de la Conception führt.

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    Es handelt sich dabei um einen mittelalterlichen Bau aus dem 13. oder 14. Jahrhundert. Die arabischen Ursprünge stammen aus dem 11. Jahrhundert. Römische Zisternen sowie ein Stück Straße und Räumlichkeiten aus der Römerzeit können ebenfalls besichtigt werden. Von hier oben hat man auch einen wunderschönen Blick über den Hafen von Cartagena und das erst 1987 entdeckte römische Theater.

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    Nach dem Besuch des Castillo gingen wir zu Fuß in Richtung Innenstadt. Dort zeigte uns der Reiseleiter zunächst eine große Krippenausstellung in einem Zelt und führte uns in ein Museum zur Geschichte der Stadt in römischer Zeit; danach konnten wir von außen einen Blick in das römische Theater werfen.

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    Am beeindruckenden Rathaus, erbaut im Jugendstil im Jahre 1907, endete unser Rundgang. Wir hatten jetzt Freizeit, bevor es zurück zum Schiff ging; konnten das aber auch auf eigene Faust machen. Unser Reiseleiter sprach übrigens kein deutsch sondern englisch. Eine AIDA Mitarbeiterin übersetzte mehr schlecht als recht seine Ausführungen; mehrmals sprang ihr ein Passagier bei und machte entsprechende Ergänzungen.

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    Wir wollten noch etwas weiter die Stadt erkunden und verabschiedeten uns von der Gruppe. Zunächst kauften wir Ansichtskarten für die Lieben zu Hause, ebenso die dazu gehörenden Briefmarken. Danach besuchten wir das Museum des römischen Theaters. In verschiedenen Räumen befinden sich Artefakte, die in sukzessiven Ausgrabungen im Theater gefunden wurden. Durch einen Gang unterhalb der Ruinen der Kathedrale Santa Maria de Vieja, die im Bürgerkrieg zerstört wurde, gelangten wir in das Innere des Theaters, das das letzte und bemerkenswerteste Stück des Museums darstellt. Man hat dort die Möglichkeit über die radial angelegten Treppen einerseits bis in die oberen Ränge zu gehen, andererseits bis zum Orchestergraben und zur Bühne hinunter zu steigen.

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    Nach dem Museumsbesuch machten wir uns auf den Rückweg zur Mar. Das Ablegen um 17.00 Uhr verfolgten wir wieder vom Pooldeck aus. Der Kapitän machte dabei auf eine futuristische Yacht aufmerksam, die einem russischen Oligarchen gehören und 400 Mill. € gekostet haben soll.

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    Kurz nach dem Ablegen fand das Offiziers-Shaken statt; die Offiziere mixten Cocktails. Angesichts der Erfahrungen von anderen Kreuzfahrten verzichteten wir auf dieses Angebot; nach dem Motto „Schuster bleib bei deinen Leisten“ sollten Laien das Herstellen von Cocktails doch den Profis überlassen.

    Zum Abendessen hatten wir Michael heute ins Buffalo Steak House eingeladen. Für 19.00 Uhr war dort ein Tisch für uns reserviert. Leckere Steaks mit Beilagen fanden den Weg in unsere Mägen. Das Steak House war gut besucht; für den Silvester- und den Neujahrsabend hätten wir keinen Tisch mehr bekommen.

    Nach dem Essen schauten wir einige Minuten der Queen Show „I want it all“ im Theatrium zu, um dann in die AIDA Bar zu wechseln. Dort zeigten einige Crewmitglieder ihre Gesangstalente bei „Crew meets Band“. Die AIDA Bar war proppenvoll; es gab viel Beifall für die Künstler aus den Reihen der Crew.