Reisebericht Dubai mit Oman mit der MS5 19. - 26.03.18

  • @Jeymar

    Sollte ich mal nach Dubai kommen, möchte ich diese tolle Tour auch unbedingt machen. Deine Fotos dazu sind echt super.
    LG Susanne

  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • @Seegurke Dann gratuliere ich zu dieser sehr guten Entscheidung, es lohnt sich. Ich wünsche eine schöne Vorfreude :-)

    @Susi66 Wir bereuen es auch kein Stück, es war ein straffes Programm, aber genau richtig für uns. Wir würden es jederzeit wieder so machen!

  • Das weckt Erinnerungen @Jeymar

    Wir waren nach euch auf der 5 und haben ebenfalls mit Elias das moderne und alte Dubai gemacht, nur zu 2.

    Nach dem Nachtflug am Anreisetag ab 9:30 Uhr 8o es war anstrengend, aber wirklich zu empfehlen, um einen ersten Eindruck von Dubai zu bekommen.

    LG
    sunlight :-) ........ Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden. Mark Twain

    Meine Kreuzfahrten

    MS1 Atlantik trifft Mittelmeer 4/12 - 14N

    MS2 Südl.Karibik und Transatlantik Ost 4/14 - 22N

    MS4 Kanaren mit Kapverden 10/15 - 14N

    MS4 Norwegen, Spitzbergen & Island 7/16 - 17N

    AIDAprima Metropolentour 12/16 - 7N

    MS2 Östl.Mittelmeer & Adria mit Kroatien 10/17 - 14N

    MS5 Dubai trifft Antalya 3/18 mit Israel statt Ägypten - 15N

    MS4 Dubai mit Indien 2/19 - 14N

    MS6 Asien mit Singapur 2/20 zuvor 3N Singapur - 14N

    MS1 Blaue Reise 3 Panoramafahrt Kiel Bornholm Rügen 10/20 - 2N

    MS1 Norwegen Weihnachtsmarktreise (ohne Kopenhagen) 12/21 - 7N

    MS2 Mittelmeer mit Barcelona 5/22 - 9N

    MS2 Mallorca bis Gran Canaria 10/22 - 7N

    MS2 Transatlantik West GC bis Barbados 10/22 - 15N

    MS6 New York bis Jamaika 10/23 zuvor 3N NY - 18N

    MS1 Transatlantikreise USA ab HH 9/24 - 15N

    MS1 Indian Summer in Nordamerika 9/24 - 11N

    MS2 Transatlantik West Mallorca bis Barbados 10/25 - 17N

  • Auch nach dem vollgepackten Vortag war an Ausschlafen nicht zu denken. Als um 06:30 Uhr der Wecker klingelte hatten wir das Einlaufen in Khasab leider schon verpasst. Auch heute lag das Schiff wieder Backbord an, wir konnten dadurch allerdings die Sonne beobachten, wie sich sich über die Berge kämpfte. Ein sehr schöner Start in den Tag.

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    Als wir um 8 Uhr das Ankelmanns betraten war dort kaum etwas los, das hatte uns doch etwas gewundert. Vielleicht hatten einige noch süße Träume, viele Gäste kamen aber dann doch gegen halb neun ins Restaurant. Wir hatten die Zeit wohl einfach nur gut abgepasst ^^

    Um kurz vor halb zehn waren wir schon am Ausgang vom Hafengelände. Für heute hatten wir eine 6-stündige Douw-Fahrt durch die Fjorde mit der lieben Dagmar gebucht. Auch dieser Guide ist hier im Forum ja bekannt wie ein bunter Hund. Wir starteten mit einer kleiner Sightseeing-Tour durch das beschauliche Fischerörtchen, in dem viele Fischer ihre Sommerdomizile hatten. Im Sommer kommen kaum Fische in die Fjorde, wo die Fischer den Rest des Jahres leben. Also zieht es sie Richtung Meer um dort das Geschäft am Laufen zu halten. Ein weiteres Standbein der Einwohner ist der Handel mit den sehr schmackhaften Datteln.


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    Um 10 Uhr betraten wir die Douw und direkt am Eingang mussten wir unsere Schuhe ausziehen, schon da startete für uns irgendwie der Erholungs-Modus. Das ganze Boot war mit Teppich ausgelegt und an der Seite befanden sich urgemütliche Sitzkissen zum Verweilen. Wir nahmen im vorderen Teil Platz und lauschten Dagmars Ausführungen zum heutigen Tagesablauf.

    Die Fahrt führte uns mit tollem Blick auf unser Schiff raus in die Fjorde Khasabs und wir konnte im Fahrtwind die Sonne genießen. Es wurden einige Orte angesteuert, wo die Fischer lebten. Diese Orte waren sehr übersichtlich in ihrer Größe und beherbergten oft nur eine Handvoll Familien. Straßen führten dort auch nicht hin, sodass das ganze Leben über den Seeweg geregelt wurde. Die Schulkinder wurden Sonntags abgeholt und kamen erst Donnerstags wieder zurück.

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    Zwischendurch konnte man sich mit Kaltgetränken und Obst versorgen und der Service-Mitarbeiter von Dagmar servierte uns regelmäßig einen sehr leckeren schwarzen Tee (mit Rosenwasser und Kardamom verfeinert). Zum Baden im Fjord machten wir zwischenzeitlich zwei Stops à 45 Minuten, um im etwa 24 Grad warmen Wasser ein wenig zu schnorcheln.

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    Nach dem ersten Badestop wurde ein traditionelles Mittagessen serviert: Hähnchenflügel, Reis, Curry, Fladen, Humus, Salat. Es hat richtig gut geschmeckt und war sehr reichlich. Zum Nachtisch wurden Datteln und Kaffee serviert. Der Kaffee war allerdings überhaupt nicht das unsere, wir haben daher lieber auf den guten Tee zurückgegriffen :saint:

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    Tja, aber was war das Highlight der ganzen Tour? Wir waren zwar total entspannt und haben oft einfach nur da gelegen und die Sonne genossen, aber das was uns immer wieder von den Plätzen gerissen hat waren natürlich die Delfine. Anfangs noch eher weiter weg und scheu, kamen sie immer näher an unser Boot heran. Die Douws der anderen Touren waren genauso auf der Suche und so war es oft ein regelrechtes Zickzack-Fahren. Wir befürchteten schon eine Hetzjagd auf die Tiere, Dagmar erklärte allerdings, dass die Delfine die Wellen der Douws lieben und extra zum Spielen vom Meer in die Fjorde kämen. Und so konnten wir es schließlich zur Bestätigung auch beobachten wie eine kleine Familie zwischen uns und einer anderen Douw für längere Zeit in den Wellen ritt. Was für ein fantastisches Erlebnis. Wir haben unzählige Fotos und Videos gemacht.

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    Am Ende der Tour hatten wir noch ein ungeplantes Extra. Da die Tour-Mitbewerber die Anlegestelle blockierten, mussten wir im Hafen den Anker werfen und wurden von einem kleinen Motorboot zurückgefahren. Allerdings konnte auch das kleine Boot nirgendwo anlegen und so mussten wir über vier andere Boote zum Ufer springen :huh: Gegen 16:30 Uhr waren wir schließlich auf unserem Schiff zurück und verbrachten den restlichen Tag mit dem, was man so an Bord macht.

    Fazit zur Tour mit Dagmar: Der perfekte Tag zum Entspannen. Die sechs Stunden waren zu keinem Zeitpunkt langweilig, da wir die Ruhe und die Sonne einfach genossen haben. Die zahlreichen Delfine waren natürlich das Allerbeste. Dagmar und ihr kleines 2-Mann-Team waren sehr freundlich und aufmerksam, man fühlte sich bei ihnen sehr wohl.

  • Ich begleite euch noch gerne auf eurer Reise! Wir waren über den Jahreswechsel 2017/ 2018 im orient aufg Kreuzfahrt und so schwelge ich gerne nochmal in Erinnerungen mit!

  • Delfine zu sehen, ist wirklich ein tolles Highlight. Hatten wir auch in der Karibik und waren darüber so glücklich <3

    LG Susanne

  • Ich finde die Bilder wirklich super schön.
    Die Delfinbilder sind wunderbar. Ich habs mal auf den Kanaren erlebt.

    Liebe Grüße von NellyCruise,

    für die der Traum von der Kreuzfahrt wahrwerden durfte.

    Träume können sich erfüllen - schön war's:!::)

    • - Mein Schiff 3 "Westeuropa mit Bilbao" 09.08.2018 - 21.08.2018 ab Bremerhaven
    • - Mein Schiff 4 "Island mit Norwegen" 08.08.2019 - 20.08.2019 ab Kiel
    • - MS Viva One „Prächtiges Flandern“ 31.07.2022 - 07.08.2022 (Flusskreuzfahrt) ab Düsseldorf
    • - MS Viva One „Rheinhöhepunkte“ 16.02.2023 - 20.02.2023 (Flusskreuzfahrt) ab Düsseldorf
    • - Mein Schiff 5 „Östl. Mittelmeer mit Kreta“ 16.07.2023 - 23.07.2023 ab Valetta (Malta)
    • - Mein Schiff 1 "Ostsee mit Stockholm 28.07.2024 - 09.08.2024" ab Kiel
    • - MS Viva One "Niederlande & Flandern" 17.08.2025 - 24.08.2025 (Flusskreuzfahrt) ab Düsseldorf

    Große Vorfreude auf die nächste Kreuzfahrt <3 :saint:

    • - Mein Schiff 7 "Große Abwechslung im hohen Norden" 27.07.2026 - 13.08.2026 ab Kiel

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  • @Jeymar,

    superschöne Bilder und Eindrücke, beneidenswert. Ich hoffe doch sehr, das wir auch in den Genuss von Delfinen kommen.

    Lg
    Moni

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  • @Tabatabei

    Auf unserer ersten Tour haben wir vor Oman sogar Wale gesehen. Sie wurden von der Brückenbesatzung gesichtet und es gab eine Durchsage. Mit dem Fernglas waren sie gut zu sehen.

    Freu dich drauf.

    LG Ralf

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  • @Jeymar

    da spring ich doch noch schnell mit auf.
    Wir waren im November auch auf der MS5. Ein wunderschönes Schiff, mit allem Komfort!

    In Abu Dhabi waren wir mit Elias unterwegs. Es war ein sehr schöner Ausflug. Man hat viel über Land und Leute erfahren, viel gesehen, ohne davon "erschlagen" zu werden.

    Den Oman hatten wir nicht dabei, dafür Katar.

    Deine Fotos sind wunderschön!

    Sollten wir wieder mal nach Dubai kommen werden wir da auch noch einen Ausflug mit Elias machen.


    Freue mich schon auf die Fortsetzung.
    LG Christine


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    05/2013 AIDA CARA Norwegen
    06/2014 AIDA BELLA Ostsee
    07/2015 AIDA STELLA östl. MM 15
    10/2015 AIDA STELLA östl. MM 17
    07/2016 AIDA SOL Norwegens Fjorde
    11/2016 AIDA SOL Kanaren und Madeira
    06/2017 AIDA STELLA Mediterrane Highlights 2
    11/2017 MEIN SCHIFF 5 Orient mit Katar
    11/2018 MEIN SCHIFF 1 Kanaren mit Lanzarote und Madeira
    11/2019 MEIN SCHIFF 6 Asien mit Singapur
    12/2022 AIDA PRIMA Metropolen
    06/2023 AIDA PRIMA Metropolen
    09/2023 MEIN SCHIFF 6 von Hamburg nach New York ( Auslaufparade bei den Cruise Days
    01/2025 AIDA NOVA Norwegen und Dänemark

    06/2026 AIDA BELLA Norwegen mit Lofoten und Nordkap

  • @Maja007 Dann sind die Erinnerungen ja noch ganz frisch :-)
    @Susi66 @NellyCruise @Tabatabei Delfine sind wirklich so wunderbare Tiere, sie so in freier Natur zu erleben macht es nochmal schöner!
    @saltydog Das hätte natürlich nochmal alles getoppt!

  • Nach einer eher unruhigen Nacht konnten wir das Einlaufen in Muscat heute live verfolgen. Zur Abwechslung haben wir dann auch heute mal backbord angelegt, ach nee, schon wieder meine ich :whistling: Dabei hatten wir aber einen schönen Blick auf den großen Weihrauchbrenner. Für den heutigen Tag hatten wir nichts vorab geplant und so hieß es standesgemäß erstmal: Ankelmanns.

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    Gegen 10 Uhr verließen wir das Schiff und wurden sofort in einen kleinen Transferbus gepackt, der uns dann stolze 50m (!) bis zum Hafenterminal brachte. Den Sinn haben wir leider nicht verstanden, aber vor Ort mussten wir dann durch die Sicherheitskontrolle. Wir haben hier im Forum schon gelesen, dass man mit den Taxifahrern am Hafen ein wenig verhandeln sollte und nicht den Erstbesten nehmen soll. Was soll ich sagen? Wir haben direkt den ersten genommen :D Er wollte uns eine längere Tour empfehlen, aber auf unserer Agenda stand eigentlich nur die Moschee, der Palast und der Souk. Wir einigten uns auf eine zweistündige Tour und schon saßen wir bei unserem megasympathischen Fahrer im Taxi. Jeder von uns hatte eine Flasche Wasser in der Tür, sehr zuvorkommend.

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    Während wir zur Moschee fuhren hat er in seinem akzeptablen Englisch wirklich sehr viel erklärt und wollte auf der anderen Seite auch einiges von uns wissen. So ergab sich eine sehr angenehme Fahrt, auf der er immer mal wieder einen Stopp zum Fotografieren eingelegt hat bzw. das Tempo reduzierte.

    Als wir an der „Qaboos-Moschee“ ankamen, hat unser Taxifahrer Jennys Outfit genauestens unter die Lupe genommen und für gut befunden. Er überließ uns die Moschee und wir erkundeten diese ganz in Ruhe. Es war unsere erste Moschee und wir waren begeistert von der Größe, Architektur und Kunst. Wir ließen uns reichlich Zeit um uns alles anzusehen, während die geführten Gruppen des Schiffs nur so an uns vorbeiströmten. Spätestens zu diesem Zeitpunkt waren wir froh, für unsere Eigenständigkeit ^^

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    Die Weiterfahrt führte uns in eine ganz andere Ecke der Stadt und nach einiger Zeit erreichten wir den „Qasr al-alam“, den Palast des Sultans. Der Sultan vom Oman lebt jedoch nicht in diesem Palast, er hat lediglich repräsentative Zwecke z.B. beim Besuch von anderen Staatsoberhäuptern, wie unser Fahrer erzählte. Ich finde ja, dass er durch diese gold-blauen Säulen ein wenig kitschig wirkt. Das mag an der Errichtung durch eine indische Baufirma liegen, die ja solch kräftigen Farben mögen. Aber jedem das Seine :rolleyes:

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    Wir fuhren noch auf die Rückseite des Palastes, wo wir einen kurzen Halt machten. Dort hatte man zusätzlich noch einen Ausblick auf ein Fort. Unseren letzten Fotostop machten wir etwas oberhalb der Stadt, um einen weiteren Blick zu haben.

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    Schließlich wurden wir am „Moutrah-Souk“ abgesetzt. Wir liefen den Souk bis zum Ende, waren aber alles in allem nicht ganz so begeistert.
    Also machten wir uns zu Fuß auf zurück zum Schiff. Dabei passierten wir noch die Markthalle für Obst/Gemüse und Fisch. An den Datteln wollten wir noch einen kleinen Snack kaufen, also versuchten wir trotz kaum möglicher Kommunikation etwas zu kaufen. Der ältere Herr hat uns von zwei Sorten etwas abgepackt, doch beim Bezahlen dann die Ernüchterung: er konnte lediglich Rial annehmen. Da wir sowohl in Khasab als auch bisher in Muscat gut mit Euro zurechtkamen, hatten wir nichts gewechselt. Wir entschuldigten uns also und gingen weiter. Der Verkäufer kam plötzlich hinter uns her und drückte uns die Datteln in die Hand. Er gab uns zu verstehen, dass er uns diese schenken möchte, das fanden wir ja mal wirklich klasse. Er wollte auch partout nichts dafür haben 8o

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    Da es noch früh am Tag war, machten wir uns zurück an Bord erstmal fertig für den Pool, den wir bis dahin noch gar nicht nutzen konnten. Da es noch angenehm leer an Bord war, konnten wir uns noch ein paar schöne Stunden auf den oberen Decks machen und noch die kulinarischen Vorzüge der einzelnen Bars genießen.

    Am Abend wartete im Ankelmanns noch ein zusätzlicher Aufbau am Buffet mit orientalischen Spezialitäten, hier konnte man noch das ein oder andere neue probieren. Am Pooldeck fand schließlich noch die für TC bekannte Poolparty mit Schoko-Früchte-Buffet statt. Auf diese Sauerei sind wir jetzt nicht so scharf, dass wir uns unter die Leute mischen, aber schön anzusehen ist es natürlich allemal. Wir schauten uns die kleine Show nebst gewohnt lockerer Ansprache von Kapitän „Aus“ an, ließen den Abend aber dann an der TUI-Bar zuende gehen.

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  • Die Fahrt von Muscat/Oman bis Abu Dhabi ist ein bisschen länger und so war der fünfte Tag unserer Orient-Kreuzfahrt ein Seetag. Da der Urlaub schon vollgepackt genug war, konnte man heute ein bisschen ruhiger in den Tag starten. Die Hoffnung auf einen vernünftigen Platz am Sonnendeck hatten wir schon vorab beerdigt und so verbrachten wir die Zeit erstmal mit einem ausgiebigen Frühstück im Ankelmanns.

    Als ich so verträumt aufs Meer schaute, sah ich plötzlich einen Delfin und es dauerte nicht lang bis eine Gruppe von 15-20 Tieren sich unserem Schiff näherte und Pirouetten ohne Ende drehten. Was für ein tolles Schauspiel wurde uns da geboten, natürlich hatten wir plötzlich sehr viele Mitreisende die bei uns am Tisch standen und die Delfine beobachteten und knipsten. Das Ganze dauerte bestimmt 15 Minuten, ehe die Delfine ihre Aufmerksamkeit auf die fliegenden Fische lenkten und diese verfolgten. Besser konnte ein Seetag nicht beginnen!

    Da wir im Vorjahr lieber in der Sonne lagen als Kapitän Todd Burgman zu lauschen, wollten wir die „Technisch-nautische Fragestunde“ dieses Jahr auf keinen Fall verpassen und so fanden wir uns für 11 Uhr im Theater ein. Kapitän „Aus“ brachte zur Verstärkung natürlich Kreuzfahrtdirektorin Nina, seinen Chief Officer und seinen Umweltoffizier mit. Es wurden 90 äußerst unterhaltsame Minuten und wir fühlten uns eher wie auf einer Comedy-Veranstaltung als bei den für unsere Reise verantwortlichen Personen. Der Kapitän beantwortet jede Frage begleitet mit reichlich Lachern der Zuhörer und nahm sich selbst dabei dauernd auf die Schippe. Diese Veranstaltung hat sich absolut gelohnt.


    Dennoch wollten wir danach auch mal raus in die Sonne und ließen uns wie die Hähnchen die Haut rösten. Da viel Sonne wohl müde macht, zog sich Jenny auf die Kabine zurück. Ich hingegen wollte unbedingt das „Eisskulptur-Modellieren“ sehen, das sind wahre Künstler die das machen. Schon nach weniger Minuten wurden uns die eisigen Skulpturen (Delfin und Adler) präsentiert.


    Auch ins Studio haben wir es im Vorjahr nicht geschafft und so entschieden wir uns für eine Holo-Show der „Flying Steps“. Es war sehr kurzweilig, aber jetzt auch nichts Besonderes. Technisch war es auf jeden Fall ganz nett. Und so plätscherte der Tag so dahin, mit reichlich Essen und dem ein oder anderen Drink. Was bleibt einem an so einem Seetag auch sonst übrig.

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  • Der Wecker klingelte fast so früh wie in unserer Arbeitswoche und so standen wir bereits um 05:45 Uhr auf unserem Balkon und verfolgten das Einlaufen in Abu Dhabi. Heute war unsere Seite mal mit Anlegen dran :thumbup:

    Für unseren Tag in der Hauptstadt der VAE hatten wir uns erneut für den lieben Elias entschieden, der vorab ein bisschen Druck wegen der Uhrzeit gemacht hat. Um 08:15 Uhr wollte er uns aufgabeln, da man aber in Abu Dhabi vorher seinen Reisepass am Schiffsausgang abholen und den Behörden im Hafenterminal vorlegen muss, haben wir uns am Morgen ein bisschen gestresst.
    Es ging dann zum Frühstück ins Tag & Nacht Bistro, eine neue Erfahrung für uns. Wir waren wirklich sehr angetan von der überraschend großen Auswahl und auch von der entspannten Atmosphäre. Und es ging entspannt weiter. Die Freigabe des Schiffs verzögerte sich zwar ein wenig, aber die Abwicklung mit der Passkontrolle war dafür sehr zügig, sodass wir noch alle recht pünktlich bei Elias am Bus waren. Und mit „alle“ meine ich bei der heutigen Tour 32 Mann/Frau 8o

    Der Reisebus brachte uns raus aus dem Hafen und wir konnten schon bald wieder aussteigen, denn unser erstes Ziel war der Fischmarkt. Da es 111 essbare Fische in Abu Dhabi geben soll, hat dieser Part auch einen Platz in unserer Tour verdient. In der Halle herrschte noch verhaltenes Treiben. Die Auswahl und Präsentation der Ware war wirklich sehr, sehr gut. Ich habe beruflich viel damit zu tun und kenne mich dementsprechend ein bisschen aus. Wir drehten eine Runde durch die Halle, die Verkäufer hatten natürlich Spaß an uns Touris und machten das ein oder andere Späßchen. Was uns besonders hier gefallen hat war, dass das hier keine touristische Attraktion war, sondern einfach ein Einkaufsort für die Einheimischen. Wirklich klasse!

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    Der nächste Teil unserer Tour war dafür etwas sinnloser :wacko: Wir hielten an der „The Mall“ vom World Trade Center. Grund für unseren Besuch war wohl die wirklich schöne Konstruktion aus hochwertigem Holz, die Geschäfte hatten aber (entgegen Elias Erwartungen) noch geschlossen. Er meinte, dass es an anderen Tagen auch schonmal etwas früher am Tag etwas zu sehen gibt dort.

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    Aber sei es drum, als nächstes stand ein echtes Highlight an, das „Emirates Palace Hotel“ der Kempinski-Hotelkette. Elias klärte vorab mit uns ab, wer denn dort etwas verzehren möchte. Es ist verständlicherweise eine Grundbedingung, dass ein Großteil der Gruppe dort etwas trinkt, da das Hotel ansonsten keinen Grund hat uns hereinzulassen. Für die meisten stand das aber außer Frage, wenn schon denn schon.

    Das Hotel war in eine tolle Anlage mit großer Auffahrt, Springbrunnen und zahlreichen Nebengebäuden eingebettet. Eine breite Treppe führte uns hinauf und Elias gab uns ein Zeitfenster von 75 Minuten um das Hotel zu erkunden. Unser erster Weg führte uns allerdings ins „La Café“ wo wir uns den Luxus leisteten, beide den berühmten Cappuccino mit Blattgold zu genießen. Zarte 16,75€ und er schmeckte wie der Cappuccino im "Restaurant zum goldenen M", aber die Optik war es fast schon wert. Wir bereuten es wirklich nicht, das hatte schon echt Stil. Da die Zeit im Café aber doch schnell vergangen ist, schlenderten wir nur noch ein bisschen durch diesen riesigen Hotelkomplex, bevor es dann auch schon wieder weiterging.

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  • Danke an die tollen Erinnerungen am frühen Morgen @Jeymar :love:
    LG Kaline.... ich fühle mich gerade wie auf einer Zeitreise :)

  • Also ich bin ja sonst eher Schwabe ;) , aber den Cappuccino würde ich mir auch gönnen.
    LG Susanne

  • Der Bus machte als nächstes Halt für einen kleinen Ausblick auf die Skyline Abu Dhabis. Das Foto wurde noch schnell der Sammlung hinzugefügt und dann hieß es: Mittagspause. Wir machten Rast an einer kleinen Mall die auch einen „Carrefour“ beherbergte. Wir bekamen ein Zeitfenster von 30 Minuten und ein Großteil der Gruppe folgte Elias‘ Empfehlung eines frisch zubereiteten Falafel-Sandwichs. Wir gönnten uns noch frittierte Teigtaschen dazu und das Ganze wurde dann im Bus vertilgt. Nebenbei: Zwei Falafel-Sandwichs, zwei frittierte Teigtaschen mit Gemüse und zwei frittierte Teigtaschen mit Hühnchen kosteten insgesamt 3,30€. Es war wirklich verdammt lecker :thumbsup:

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    Während wir alle speisten fuhren wir zu einem Aussichtspunkt, von wo aus man das Emirates Palace von hinten bestaunen konnte und außerdem den Palast des Scheiches für seine Staatsgäste erspähen konnte. Das war aber auf Grund der diesigen Luft gar nicht so leicht, daher auch kein verwertbares Foto entstanden.

    Nach ein bisschen Fahrtzeit entlang unzähliger, pompöser Paläste der Scheichfamilie erreichten wir wohl das Highlight des heutigen Tages: die Sheikh-Zayed-Moschee. Da ein paar Damen unserer Gruppe nicht mal annähernd für den Besuch der Moschee gekleidet waren, bekamen sie von Elias am Bus noch Abayas geliehen :rolleyes:
    Der Rest der Gruppe hielt zuerst dem strengen Blick von Elias und danach auch dem der Sicherheitskontrollen (wie am Flughafen) stand. Elias zeigte uns zuerst das Grab des ersten Präsidenten und Namensgeber der Moschee: Scheich Zayid. Hier durften keine Videos und Fotos gemacht werden!
    Das galt zum Glück nicht für den Rest der Moschee, denn es wäre eine Schande gewesen. Wir hatten ausreichend Zeit und Elias begleitete uns durch diesen mehr als beeindruckenden Komplex und bot sich wie gewohnt immer auch als Fotograf an. Bei den rund 8,5 Mio Euro teuren Kronleuchtern von Swarovski kamen wir aus dem Staunen nicht raus, und davon hingen drei gleiche hintereinander :!:
    Elias erklärte wie immer sehr viel, unter anderem auch wie die Gebete bei den Gläubigen funktionieren. Seit einiger Zeit ist es den Guides allerdings nicht mehr erlaubt, die Gebete beispielhaft zu demonstrieren.
    Die Moschee war wirklich das Beste am heutigen Tag, wir bestaunen noch regelmäßig unsere Fotos. Das hat uns verdammt gut gefallen :)

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    Auf Grund zu vieler Fotos geht es gleich weiter...

  • So, weiter gehts:


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    Weiter ging es auf „Yas Island“, eine natürliche Insel, die den nächsten Part unserer Tour beherbergte: die Formel 1-Strecke „Yas Marina Circuit“. Wir „logierten“ im „Yas Viceroy“, wo während des Rennwochenendes viele Fahrer und Teams die Zelte aufschlagen. Elias hatte uns einen frisch gepressten Orangensaft organisiert und wir hatten einen wunderbaren Blick von der Terrasse des Hotels auf die Strecke. Ein privater Ferrari, ein SUV und ein paar Cross-Motorräder drehten ihre Runden. Schade, dass wir keine Testfahrten sehen konnten.

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    Als nächstes sollte eigentlich die „Ferrari World“ auf dem Programm stehen. Allerdings war die reguläre Zufahrt versperrt und wir hätten entweder einen Umweg fahren oder in der Hitze weit laufen müssen. Wir entschieden uns dann mehr oder weniger einstimmig, diesen Teil des Tages ausfallen zu lassen. Das hatte uns vorab eh nicht wirklich gereizt.

    Wir fuhren so langsam aber sicher Richtung Schiff zurück. Dabei überquerten wir die Insel „Saadiyat Island“, die gerade mal etwa 1km breit ist. Auf der Fahrt erzählte uns Elias ein bisschen zum Thema Datteln, da unsere letzte Station der Dattelmarkt sein sollte. Es gibt 77 Sorten Datteln, die alle so ihre Eigenschaften haben. Das reicht von der Förderung der Milchproduktion bei Frauen, über Aufwärmen des Körpers bis hin zum Anregen des Appetits.

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    Bevor wir den Dattelmarkt erreichten machten wir noch einen kurzen Halt am erst kürzlich errichteten „Louvre“. Wie der Name schon erahnen lässt, ist es in einer Kooperation mit dem gleichnamigen Kunstmuseum in Paris entstanden und wird Teil des auf Saadiyat entstehenden Kunstviertels werden.

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    Wir erreichten schließlich den kleinen Dattelmarkt. Wir durften alles probieren was wir wollten und wurden dabei angenehmerweise überhaupt nicht in Richtung Kaufen gedrängt. Elias hat hier bestimmt seine Beziehungen von denen er auch profitiert, das war aber alles sehr ungezwungen.

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    Um 17:30 Uhr endete unsere Sightseeing-Tour mit Elias. Wie auch in Dubai waren wir total begeistert, was uns in der Kürze der Zeit alles vermittelt wurde. Die Tour war jeden Cent wert, was am Anfang des Tages leider nicht jeder in unserer großen Gruppe zu würdigen wusste :sleeping:

    Im Hafen nutzten wir dann noch das wirklich flotte Internet bevor wir uns fürs Erste auf unsere Kabine zurückzogen. Am Abend gab es dann im Ankelmanns noch das Käsebuffet, für mich immer eine schöne Gelegenheit etwas Neues zu probieren. Für Jenny ist das eher weniger etwas. Schließlich ließen wir die ganzen Eindrücke noch bei ein paar Drinks auf uns wirken.

  • Unseren letzten Urlaubstag konnten wir ganz entspannt angehen. Wir hatten Abu Dhabi um Mitternacht verlassen und schipperten als wir aufwachten noch Richtung Dubai, wo wir gegen 13 Uhr anlegen sollten. Beim letzten gemütlichen Frühstück im Ankelmanns ließen wir uns daher ein wenig mehr Zeit, danach hieß es dann ein bisschen Kofferpacken ;(

    Das Einlaufen in Dubai verfolgten wir in der knallenden Mittagssonne in der AAB, natürlich mit reichlich Flüssigkeit. „Viel trinken“, sagt der Arzt ja immer. Wir entschieden uns, den anderen Passagieren zunächst den Vorrang beim Landgang zu lassen und ergatterten dafür Plätze direkt am Pool auf den orangenen Polsterflächen. Hier konnte man dann wenigstens mal schön zwischen Brutzeln und Baden pendeln. Als Belohnung gab es doch tatsächlich noch einen leichten Sonnenbrand :cursing:

    Da wir aber doch nochmal Richtung Dubai Mall wollten, standen wir im Nachmittag am Terminal und warteten auf den „Free Bus“ der Mall, von dem wir erst während der Reise erfahren hatte. Leider vergeblich, es war wohl zu viel Verkehr. Wir teilten uns stattdessen ein Taxi mit einem älteren Pärchen, war die schnellere Variante und bei den humanen Taxipreisen auch zu verkraften.

    Unser erster Weg führte uns ins „The Village“ in der Mall, da in diesem Teil die Decke voller Regenschirme hängen sollte. Und der Konjunktiv ist hier leider angebracht, an der Decke war weit und breit nichts zu sehen.
    Wir schlenderten etwas enttäuscht weiter und verließen die Mall um den „Souk Al Bahar“ zu besuchen. Ein architektonisch sehr schöner Souk der sehr weitläufig und verwinkelt ist. Wir liefen bis zum Ende und dann an der „Waterfront Promenade“ zurück zur Mall. Unser Besuch der Mall hatte natürlich von Grund auf nur ein Ziel: die Fontänen. Wir hatten kurzfristig noch nach guten Plätzen gegoogelt und standen schließlich auf dem Balkon des „Apple Stores“, besser ging es kaum. Die Idee hatten zwar noch viele andere, aber wir hatten Top-Plätze.


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    Um 18 Uhr bestaunten wir die erste Runde der Fontänenshow zu flotter, orientalischer Musik. Im Anschluss gab es eine Lasershow auf dem Burj Khalifa. Leider war es noch zu hell um viel zu erkennen. Da wir nicht zu spät auf dem Schiff sein wollten und auch noch die Koffer zuende packen mussten, blieben wir nur noch für eine Fontänen-Show, die aber ein bisschen lahm war. Der Sonnenuntergang im Hintergrund tauchte alles aber in eine tolle Atmosphäre. Alles in allem empfanden wir aber die Fontänen-Show um einiges unspektakulärer als die vor dem „Bellagio“ in Las Vegas, dort haben wir 2016 echt einige Male staunend vorgestanden.

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    Auch den Rückweg zum Schiff teilten wir uns mit einem sehr netten Rentner-Pärchen, das wir an den Fontänen kennengelernt hatten. Auf dem Schiff drehten wir die letzten Runden durchs Ankelmanns, bevor wir unsere Koffer pünktlich vor die Kabine stellten.

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    Nach einem Abschluss-Cocktail in der TUI-Bar gab es dann noch eine sehr lustige Szene vor unserer Kabine. Da die Koffer noch dort standen nahmen wir die Gelegenheit war, unsere gerade getragenen Klamotten noch in die Koffer zu packen. Das ging natürlich am besten, wenn man sich den Bademantel über schmiss. Ich ging also vor die Tür, zwei Kabinen weiter stand eine Frau ebenfalls im Bademantel und verstaute dort genau wie ich ihre Kleidung im Koffer. Plötzlich kam ihr Mann von den Aufzügen, sie grinste mich an und sagte zu ihrem Mann: „Schatz, es ist nicht das wonach es aussieht.“ Dann in meine Richtung: „Mist, jetzt sind wir aufgefallen“. Er dann zu mir: „Ich glaube wir müssen uns mal unterhalten“. Ich dann zu den beiden: „Und das am letzten Tag des Urlaubs“. Wir haben alle sehr gelacht. Ein schöner Abschluss des Urlaubs :thumbsup:

    Und so versuchten wir dann noch ein paar Stunden Schlaf zu ergattern :sleeping: