Nun also zum ersten Teil unseres Aufenthaltes in Sankt Petersburg.
Dobroe utro Sant Petersburg
Angelegt wurde im Hafen Marine Facade an Pier #5.
Das Wetter am ersten Tag sollte bis zum Abend halten bei Wolken und Sonne und bis zu 24 Grad.
Wir hatten für den ersten Tag in Sankt Petersburg den Ganztagesausflug "Kanalfahrt, Jussupow-Palast und Freizeit" gebucht.
Die Tickets mit den Ausflugszeiten lagen schon zu Reisebeginn auf der Kabine und wir freuten uns über die angenehme Startzeit um 9:30.
Da die Passkontrolle noch stark gefüllt von anderen Reisegruppen gefüllt war, verzögerte sich der Beginn um wenige Minuten, dafür ging es dann recht zügig zum Bus. Ein wenig hatten wir den Eindruck dennoch unerwartet früh im Bus angekommen zu sein, denn der Bus machte nach wenigen Minuten einen Fotostopp bei den Sphinxen an der Newa
Blick auf die Isaakskathedrale über die Newa am Morgen
Admiralität über die Newa
Eine weitere Kirche auf der Vasilevsky Insel
Dann ging es direkt zum Jussupow-Palast.
Hier bekamen interessierte Teilnehmer einen Fotoaufkleber, der zum Fotografieren im Palast berechtigte. Blitzen war natürlich untersagt und die Räume waren durchweg angenehm abgedunkelt. Da zahlte sich dann eine gute Kamera aus…
Leuchter im Treppenbereich
Neben der Geschichte zur Familie Jussupow gesellte sich noch die des Ablebens von Rasputin, welcher dort im Keller wohl nicht ganz ums Leben kam, dafür dann einige Schritte ausserhalb des Gebäudes. Hierzu gibt es diverse Legenden.
Wieder im Bus ging es quer durch das Stadtzentrum vorbei an der Isaakskathedrale an die Seite des zentralen Platzes vor dem Winterpalast und der Eremitage. Von dort ging es direkt auf das Ausflugsboot.
Knapp neben der Erimitage ging es dann über einen Kanal auf die Newa mit Blick auf die Rostral Columns (Roten Leuchttürme)
Und natürlich vorbei an der Peter und Paul Festung
Die dann passierten Ziele bekomme ich nicht mehr ganz zusammen.
Ich denke der Sommergarten, diverse Schlösser, das Faberge-Museum, viele Brücken und einem guten Blick auf die Dreifaltigkeitskathedrale
Michaelschloß
Das Zirkus-Gebäude
Ein grünes Haus …
Freizeit Einheimischer
vor dem Winken haben sie sich entspannt in rund 10 Metern Höhe unterhalten.
Die Dreifaltigkeitskathedrale
Auch hier ging es vorbei am schon besuchten Jussupow Palast
Zurück am Anlegeplatz begann die Freizeit von ziemlich genau 2 Stunden.
Wir entschieden uns für Qualität statt Quantität und liefen zur Auferstehungskirche (Blutskirche). Eintrittskarten konnten unkompliziert und mit wenig Wartezeit per Kreditkarte gekauft werden.
Ist die Kirche von aussen schon beeindruckend, wird das im Innenraum von filigraner Kleinarbeit übertroffen. Die Wände waren allesamt mit Mosaikbildern geschmückt. Kein Teil war größer als ein Fingernagel, auch wenn das die Bilder nicht einzufangen im Stande sind.
Hier noch zwei Ikonostasen
Wozu diese dienen?
Die Ikonostasen zeigen die Grenze zwischen Altar und anderen Teilen der Kirche.
Vorbei an Touristenbuden schlenderten wir nun zum Newskij Prospekt zur Kasaner Kathedrale
Nach kurzer Pause für eine Stärkung liefen wir zurück vom Newskij Prospekt zum Winterpalast mit dem Obelisken auf dem Schloßplatz davor.
Laut Reiseleiterrin ist der Platz größer als der Rote Platz in Moskau.
Durchgang vom Newskij Prospekt zum Schloßplatz bzw. Winterpalast
Winterpalast mit Obelisk
Schlossplatz mit Durchgang zum Newskij Prospekt
Bei der Rückfahrt konnten wir dann noch die Admiralität, das Verfassungsgericht, die Issakskathedrale und den ehernen Reiter betrachten. Der Berufsverkehr gab uns an einigen Stellen ausreichend Zeit dafür.
Recht pünktlich ging der Ausflug somit um 16:45 an Bord zu Ende.
Dadurch hatten wir noch ausreichend Zeit zum Umziehen/Frischmachen und stärken im Restaurant, bevor meine Frau mit Sohn um 18:15 zum Abendausflug starteten.
Ich traf mich mit meinen Kollegen um 18:00.
Für uns war es soweit ein sehr gelungener und umfangreicher Tag bei bestem Wetter.
