Reisebericht: Ostsee Baltikum mit Danzig auf der Mein Schiff 6 (08.07.-18.07.2017)

  • Nun also zum ersten Teil unseres Aufenthaltes in Sankt Petersburg.

    Dobroe utro Sant Petersburg

    Angelegt wurde im Hafen Marine Facade an Pier #5.

    Das Wetter am ersten Tag sollte bis zum Abend halten bei Wolken und Sonne und bis zu 24 Grad.

    Wir hatten für den ersten Tag in Sankt Petersburg den Ganztagesausflug "Kanalfahrt, Jussupow-Palast und Freizeit" gebucht.
    Die Tickets mit den Ausflugszeiten lagen schon zu Reisebeginn auf der Kabine und wir freuten uns über die angenehme Startzeit um 9:30.

    Da die Passkontrolle noch stark gefüllt von anderen Reisegruppen gefüllt war, verzögerte sich der Beginn um wenige Minuten, dafür ging es dann recht zügig zum Bus. Ein wenig hatten wir den Eindruck dennoch unerwartet früh im Bus angekommen zu sein, denn der Bus machte nach wenigen Minuten einen Fotostopp bei den Sphinxen an der Newa

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    Blick auf die Isaakskathedrale über die Newa am Morgen

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    Admiralität über die Newa

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    Eine weitere Kirche auf der Vasilevsky Insel

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    Dann ging es direkt zum Jussupow-Palast.
    Hier bekamen interessierte Teilnehmer einen Fotoaufkleber, der zum Fotografieren im Palast berechtigte. Blitzen war natürlich untersagt und die Räume waren durchweg angenehm abgedunkelt. Da zahlte sich dann eine gute Kamera aus…


    Leuchter im Treppenbereich














    Neben der Geschichte zur Familie Jussupow gesellte sich noch die des Ablebens von Rasputin, welcher dort im Keller wohl nicht ganz ums Leben kam, dafür dann einige Schritte ausserhalb des Gebäudes. Hierzu gibt es diverse Legenden.




    Wieder im Bus ging es quer durch das Stadtzentrum vorbei an der Isaakskathedrale an die Seite des zentralen Platzes vor dem Winterpalast und der Eremitage. Von dort ging es direkt auf das Ausflugsboot.
    Knapp neben der Erimitage ging es dann über einen Kanal auf die Newa mit Blick auf die Rostral Columns (Roten Leuchttürme)

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    Und natürlich vorbei an der Peter und Paul Festung

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    Die dann passierten Ziele bekomme ich nicht mehr ganz zusammen.
    Ich denke der Sommergarten, diverse Schlösser, das Faberge-Museum, viele Brücken und einem guten Blick auf die Dreifaltigkeitskathedrale

    Michaelschloß

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    Das Zirkus-Gebäude



    Ein grünes Haus …

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    Freizeit Einheimischer ;) vor dem Winken haben sie sich entspannt in rund 10 Metern Höhe unterhalten.



    Die Dreifaltigkeitskathedrale

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    Auch hier ging es vorbei am schon besuchten Jussupow Palast

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    Zurück am Anlegeplatz begann die Freizeit von ziemlich genau 2 Stunden.
    Wir entschieden uns für Qualität statt Quantität und liefen zur Auferstehungskirche (Blutskirche). Eintrittskarten konnten unkompliziert und mit wenig Wartezeit per Kreditkarte gekauft werden.

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    Ist die Kirche von aussen schon beeindruckend, wird das im Innenraum von filigraner Kleinarbeit übertroffen. Die Wände waren allesamt mit Mosaikbildern geschmückt. Kein Teil war größer als ein Fingernagel, auch wenn das die Bilder nicht einzufangen im Stande sind.









    Hier noch zwei Ikonostasen
    Wozu diese dienen?



    Die Ikonostasen zeigen die Grenze zwischen Altar und anderen Teilen der Kirche.











    Vorbei an Touristenbuden schlenderten wir nun zum Newskij Prospekt zur Kasaner Kathedrale

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    Nach kurzer Pause für eine Stärkung liefen wir zurück vom Newskij Prospekt zum Winterpalast mit dem Obelisken auf dem Schloßplatz davor.
    Laut Reiseleiterrin ist der Platz größer als der Rote Platz in Moskau.

    Durchgang vom Newskij Prospekt zum Schloßplatz bzw. Winterpalast

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    Winterpalast mit Obelisk



    Schlossplatz mit Durchgang zum Newskij Prospekt

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    Bei der Rückfahrt konnten wir dann noch die Admiralität, das Verfassungsgericht, die Issakskathedrale und den ehernen Reiter betrachten. Der Berufsverkehr gab uns an einigen Stellen ausreichend Zeit dafür.

    Recht pünktlich ging der Ausflug somit um 16:45 an Bord zu Ende.
    Dadurch hatten wir noch ausreichend Zeit zum Umziehen/Frischmachen und stärken im Restaurant, bevor meine Frau mit Sohn um 18:15 zum Abendausflug starteten.
    Ich traf mich mit meinen Kollegen um 18:00.

    Für uns war es soweit ein sehr gelungener und umfangreicher Tag bei bestem Wetter.

  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • Hallo,

    zu privat gebuchten Ausflügen:

    in unserem Fall wurde uns ein sogenanntes Tourticket zugemailt, welches ausgedruckt mit dem Reisepass mitgeführt werden musste.
    Das Tourticket enthielt Informationen zu Veranstaltungsort und -zeit, Veranstalter und natürlich zum Teilnehmer.
    Jeder Teilnehmer benötigt sein eigenes Ticket. Es gilt nur ein Mal. Bei einem zweiten Ausflug benötigt man auch ein zweites Tourticket.

    VG Carsten

    November 2014 : MS 3 : Mittelmeer trifft Atlantik
    Oktober 2015 : MS 1 : Mittelmeer mit Israel
    September 2016 : MS 1 : Hamburg trifft Mallorca
    Juli 2017: MS 6 : Baltikum mit Danzig
    Februar 2018: MS 5 : Dubai mit Indien

    November 2019: mal ohne MS - Garden Route RSA

    September 2020: MS 5 : Adria mit Sizilien und Griechenland umgebucht dank Corona :(

    August 2021: MS1: Norwegen mit Geirangerfjord und Stavanger

    November 2021: aidamar : Kanaren & Madeira

    Juni 2022: MS <3 : Malaga bis Mallorca & Mallorca bis Malta

    September 2023 : MS 5 : Mittelmeer mit Sizilien & Östl. Mittelmeer mit Kreta

    November 2023 : aidastella : feelgood cruise Kanaren

    August 2024 : MS 3: Großbritannien mit Newcastle

    September 2025 : MS 1 : Neuengland und Kanada

    Oktober 2026 : MS 7 : Europas Westküste - ab Hamburg bis Palma

  • Dobryi vecher Sant Petersburg

    Jetzt habe ich fast vergessen lobend das Ausflugsteam zu erwähnen.
    Die Tickets für die Ausflüge samt Zeiten waren ja schon zu Reisebeginn in der Kabine. Zwei Tage vor der Ankunft in Sankt Petersburg erhielten wir dann erneut Post vom Ausflugteam.
    Etwas besorgt öffnete ich den Brief und stellte fest, dass sie die knappe Zeit zwischen den Ausflügen bei unseren zwei Abendausflüglern bemerkt hätten und deshalb am Morgen Lunchpakete für beide an der TUI Bar zur Abholung bereitlegen würden.
    Die Lunchpakete waren reichlich gefüllt (eingeschweisste Käse-Sandwiches, Kuchenstückchen, eine Flasche Wasser, ein Apfel, eine Banane, ein Joghurt mit Löffel und ein Schokoriegel)

    Am Abend ging es also getrennt weiter.
    Ich ging mit meinem Visum alleine und unkompliziert von Bord und wurde direkt vor dem Hafen freudig von den ersten Kollegen empfangen. Nach herzlicher Begrüssung kam selbstverständlich die obligatorische Frage:
    - Wie heisst den das Schiff mit dem du hier bist?
    - Mein Schiff
    - Ja, wie heisst dein Schiff?
    - Der Name ist sehr einfallsreich und einfach nur Mein Schiff
    Nun gut, das war eine gute Vorlage und der erste Lacher.
    Mit dem Auto ging es dann ins Büro die restlichen Kollegen begrüßen und einsammeln.
    Während dessen wurde es draussen richtig dunkel und es begann wie aus Eimern zu regnen. Wir änderten somit unsere Planung etwas zu einem Lokal zu laufen und verteilten uns so gut es ging auf Autos. Trotzdem das Ziel schnell erreicht war, verliessen wir dann das Auto nicht solange das Wasser in der Luft stand und die Wege komplett unter Wasser standen.
    Nach netter Unterhaltung und der Einladung durch die Kollegen vertraten wir uns dann später am Abend die Beine auf der Vasilievsky Insel und ließen uns auch nicht von mal mehr mal weniger dicken Tropfen stören.
    Da es auch merklich kühler wurde kehrten wir dann noch kurz in einem Teehaus ein und liessen denTag ausklingen. Meine Kollegen sollten ja am nächsten morgen wieder fit ins Büro.
    Da die Autos nun doch etwas weiter entfernt standen, fuhren wir einige Stationen mit der Strassenbahn, bevor ich wieder zum Hafen gefahren wurde.
    Für mich ein sehr gelungener Abend bei dem wir die Arbeit komplett aussen vor gelassen haben.

    Ein Wort noch zu den Kosten vor Ort. Auch wenn ich (mal wieder) nichts bezahlen durfte muss ich doch erneut erkennen, dass die Kosten für das Essen in Sankt Petersburg überschaubar sind. Zumindest sind sie deutlich günstiger als in Frankfurt und Umgebung. Letztes Jahr waren wir auch sehr gut essen und auch da waren die Preise sehr günstig verglichen mit anderen Millionenstädten.


    Fertig für heute?


    Halt da war ja noch der parallele Ausflug mit dem Namen "Abendlicher Empfang im Katharinenpalast".
    Für diesen Ausflug übernahm unser Sohn die kleinere Kamera, die schwere Spiegelreflex wollte ich ihnen nicht als Ballast mitgeben. Der Ausflug sollte auch genossen werden.
    Es begann noch recht trocken, jedoch begann wenige Schritte vor dem Bus der große Regen. Aber was soll es, es folgte ja die einstündige Fahrt nach Pushkin.
    Dort war der Katharinenpalast für die Öffentlichkeit schon geschlossen und somit nur für die MS6 Gäste gerichtet.

    Los ging es mit dem Kutschenmuseum gegenüber des Katharinenpalastes.
    Dort gab es viel über alles rund um Kutschen zu bestaunen. Das Museum hat "viel" Geschichte und wurde schon im 19. Jahrhundert eröffnet (wenn ich das richtig gelesen habe).
    Unter anderem auch die Kutsche, in der Alexander der Zweite das erste Attentat überlebte, nur um wenige Stunden später einem zweiten am Ort der Blutkirche zu erliegen.

    Hier ein Bild von Zaumzeug seiner Zeit


    Exemplarisch eine alte Kutsche

    Vom Kutschenmuseum ging es über die Straße zum geschlossenen Katharinenpalast.
    Für die Reisegruppe wurde extra das Haupttor geöffnet und unter der Begleitung von Blasmusik schritt die Gruppe zum Palast

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    Vorbei an der Blaskapelle ging es durch den Haupteingang in das Schloß wo zunächst die Jacken und Raschen abgegeben werden mussten und Überschuhe angezogen werden mussten.
    Über die Treppen ging es nun hoch vorbei an den Wachposten zum Thron.
    Der Weg wurde mit musikalischer Livemusik durch einzelne Künstler untermalt (Querflöte, Spinett)
    Das Bernsteinzimmer war nicht sehr groß. Die Bernsteinfläche selbst beträgt insgesamt etwa 55 Quadratmeter, deshalb wurde seinerzeit bewusst ein kleinerer Raum gewählt.
    In den ca. 20 Minuten im Bernsteinzimmer konnten alle rund 30 Teilnehmer ausgiebig das Zimmer besichtigen.


    Nebenan im Ballsaal erwartete die Gruppe ein Sektempfang.
    Während eines ca. 30 Minuten dauerndem Streichkonzert tanzte unter anderem das Zarenpaar, welches zuvor unter Trommelwirbel angekündigt wurde.


    Durch den Schlosspark ging es nun in ein Nebengebäude zum leckeren fünf gängigen leider sehr spätem Abendessen.
    Es gab

    Salat mit einer Art Presskopf

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    Überbackene Pilze

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    Lachs auf Gemüsebett

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    Sowie Himbeersorbet gefolgt von einem Kaffe.
    Dazu gab es neben einer Flasche Wasser wahlweise Rot- oder Weißwein sowie einen Wodka.
    Für Kinder gab es auch einen Apfelsaft

    Für die passende Unterhaltung beim Abendessen sorgte eine Folkloregruppe, welche sehr gut neben lokalen Liedern auch z.B. Carmen präsentierte.


    Zurück auf dem Schiff konnte noch die Aussicht auf das teuerste Fussballstadion der Welt geworfen werden. Es ist seit Jahren im Bau und trotz der Nutzung beim Confed Cup nicht wirklich fertig. Der lokale Verein Zenit zog im Frühjahr nach einige Spielen wieder zurück in sein altes Stadion. Mal sehen ob/wann es dauerhaft genutzt werden kann.

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  • Was für ein toller Ausflug am Abend :thumbsup: wir besichtigten den Katharinen Palast am Tag und durften das Bernsteinzimmer nicht fotografieren =O

    Auch euer Wetter am 1sten Tag perfekt! Schön einige Bilder mal mit Sonne betrachten zu können ;) aber am Tag 2 wurde es bei uns auch besser :D

    Dann verfolge ich euch mal weiter, hat ja schließlich jeder einen anderen Blickwinkel...

    Liebe Grüße
    Sonja

    Bleibt gesund <3

  • Nun zum Tag an dem sich die Route mit Sonja @Seefahrer6168 kreuzte.
    Ihre MS Artania legte neben uns im Hafen an.

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    Der zweite Tag in Sankt Petersburg wurde von unbeständigem Wetter begleitet.

    Nach kurzer Nacht begann um 7:45 der nächste Ausflug "Peterhof – Die Sommerresidenz der Zaren"

    Die Kontrolle verlief heute deutlich schneller und im Bus war erneut eine Person mehr, als der Reiseleiter Ticketabschnitte in der Hand hatte.
    Wir erreichten noch trocken den Ort und das Schloß Peterhof. Bereits nach den ersten Schritten aus dem Bus begann leider das typische Petersburger Wetter.
    Während wir uns in die Schlange vor dem Schloss einreihten und warteten konnten wir den oberen Garten betrachten und schon ein Gefühl für die Größe der Grünanlagen bekommen.

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    Im Schloß selbst war fotografieren strengstens untersagt.
    Große Taschen und Jacken mussten abgegeben werden, Getränke ebenso, sofern sie nicht in Handtaschen versteckt waren.
    Dann noch die vom Katharinenpalast bekannten Überschuhe anziehen. Was allerdings für mich zu einem Problem wurde, da ich meine Schuhe Größe 47 nur sehr schwerlich in die Überschuhe hineinbekam. Mit größeren Füßen muss man wohl kreative Lösungen finden.

    Die Führung durch das Schloss war zwar interessant, da jedoch bei der Belagerung von Sankt Petersburg alles geplündert und zerstört wurde, ist die Gestaltung der Räume neutral betrachtet nicht wirklich stimmig. Dennoch war es interessant.
    Was wir allerdings feststellen konnten war der erstmals richtig auftretende Herdentrieb! Unsere Gruppe mit rund 35 Personen wurde regelmäßig von der folgenden Gruppe oder einer der Aufsichtsdamen weitergeschoben (in allen möglichen Sprachen). Da der Weg durch einige Gemächer recht schmal war ergab es sich so, dass der Reiseleiter beschrieb was drei Räume weiter zu sehen war. Wenn man also hier auf die vollständige Beschreibung der Gegenstände Wert legt, sollte man sich nahe des Reiseleiters halten.

    Mit Jacken und Taschen ging es dann zum für uns eigentlichen Ziel des Ausfluges in den unteren Garten mit seinen Fontänen und Wasserspielen. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie viel imposanter die Wirkung bei strahlendem Sonnenschein gewesen wäre.
    Beim Verlassen des Schlosses waren die Wasserspiele noch nicht angeschaltet, so das wir entspannt in den Park losgingen.

    Kaskaden von oben

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    Die Fontänen waren noch deaktiviert

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    Der Technik mit den Funkempfängern sei Dank musste man nicht immer zusammenhängen und konnte auch ein paar Schritte Abseits der Gruppe eigene Eindrücke und Details des Gartens aufsaugen.

    Unser Reiseleiter behielt in der Parkanlage übrigens die Überschuhe an, da er am abend noch einen privaten Termin hatte und seine Schuhe schonen wollte.


    Die Schlosskirche

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    Eine Fontäne zum Sieg über Schweden. Das unterlegene Monster symbolisiert Schweden.

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    Ein Teil der Gartenanlage

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    Und ein berüchtigter Teil. Wer hier auf der Bank sitzt, bleibt selten trocken.

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    Ein netter Pavillon

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    Und Brunnen über Brunnen

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    Zur Ostsee hin, dann eine Neptunfigur mit klänzendem Fuß.
    Warum? Weil der Brauch besagt, dass jeder der hier eine Münze hinterlässt und den Fuß reibt einen Wunsch erfüllt bekommt.
    Allerdings durfte man die Umzäunung nicht umgehen.


    Ein weiteres Wasserspiel (mit Adamsfigur)

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    Nach einem Blick auf die Ostsee und Sankt Petersburg ging es dann von der Seeseite zu den nun aktiven über 150 Fontänen.
    An vielen Orten gab es nun auch historisch gekleidete Darsteller, mit denen man sich gegen Geld ablichten lassen konnte.

    Knapp neben den Wasserspielen lag ein kleiner Brunnen mit einem Hund, der drei Enten verfolgt. Für den Reiseführer und davon angesteckt auch unserem Sohn ein echtes Highlight.


    Nun gut, leider merkte unser Reiseleiter Tim sofort, dass wir schon über der Zeit waren und wir hatten gerade bei den Wasserspielen und Fontänen nur sehr wenig Zeit zur Betrachtung. Die müssen wir nun anhand unserer Fotos nachholen.
    Allerdings stellt sich dann heraus, dass man hätte deutlich mehr einfangen können. Letztlich bleiben folgende Bilder

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    So ging es also mit dem Bus durch den Regen zurück auf das Schiff.

    An Bord nahmen wir dann den Infozettel, welcher unseren Ausflugstickets beilag und machten im Spa Bereich einen Termin zur kurzen Fußmassage mit zusätzlicher kostenfreier Schultermassage für Ausflügler.
    So verging der Rest des Aufenthaltes und wir verabschiedeten uns von Sankt Petersburg und folgten dem Nachbarschiff Norwegian Getaway aus dem Hafen.

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    Kurz nach dem Auslaufen konnte man auch sehr gut den Bau des Gazprom Turmes betrachten.
    Dieser soll um die 450 Meter hoch werden und hat aktuell wohl schon rund 350 Meter erreicht.
    Der Großkonzern wollte den Turm ursprünglich im Stadtkern bauen, konnte sich mit dieser Vorstellung aber nicht durchsetzen.

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    Knapp 1,5 Stunden später passierten wir dann noch die Dammanlage um Kronstadt

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    Nun ging es besserem Wetter entgegen

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  • was lässt sich zu der Zeit sagen zusammenfassend sagen?

    Die zwei Tage waren wie zu erwarten viel zu kurz, um alles interessante mitzunehmen.

    WIr haben dennoch in der Kürze recht viel mitnehmen können und hatte eigentlich mit dem Wetter richtig Glück. Gerade die Kanalfahrt möchte ich mir bei Regen nicht vorstellen, zumal die Schiffe unten überdacht doch sehr flach sind. Ich kann mich dort nur sehr schwerlich bewegen und habe aus 2016 schöne Bilder vom Innenraum, ich bin da in etwa genau einen Kopf zu groß für.

    Wir überlegen den nächsten Besuch in den Winter zu legen. Da sollen dann auch die Museen deutlich angenehmer zu besuchen sein ;-) .

  • Tere hommikust Tallinn

    Ein neuer Morgen und wie schon bei der Abfahrt aus Sankt Petersburg zu erkennen erwartete uns deutlich angenehmeres Wetter.
    Die Sonne schien gegen wenige Wolken an bei 21 sehr angenehmen Graden.

    Tallinn. Endlich also eine der alten baltischen Hansestädte, von denen man so viel gehört hat und die man unbedingt selbst erleben möchte.

    Nicht jeder hatte seinen Wecker früh gestellt. Das erledigte in Tallinn die Schiffscrew um 7:33 mit einer Durchsage:
    "Altöl wird abgelassen, bitte rauchen sie nicht auf den Balkonen…"
    Uns traf es nicht, da wir kurz zuvor vom Wecker sanft geweckt wurden.

    Habe ich schon erwähnt das es sonnig war?

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    Also mit vollem Elan in den Tag

    Von Pier 27 ging es vorbei an einigen Verkaufsständen in die Stadt.
    Wir erreichten mit wenigen Schritten die Altstadt

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    Doch was hing da in der Luft?
    Es sah schon eigentümlich aus.die Vermutung liegt in einem Eventlokal.
    Nichts für schwache Nerven.

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    Weiter ging es hinein in die Altstadt immer der Nase nach


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    Saint Nicholas' Orthodox Church

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    Bis hin zum Dominikaner-Kloster.
    Leider war das Gebäude geschlossen. Der Vorplatz/Garten war jedoch sehr schön angelegt.

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    Das Abenteuer lag jedoch am Rande. Dort war eine kleine tief liegende Tür.
    Auf die Frage unseres Sohnes, ob er sie öffnen kann, wurde leichtfertig "versuch es doch" geantwortet.
    Sowas sollte man sich vorher gut überlegen


    Lange Rede kurzer Sinn, er hob die Tür fast aus den Angeln. Zum einen war sie nicht verschlossen, zum anderen bewegten sich die Schaniere beängstigend quer .
    Also schnell wieder die Tür geschlossen und weiter gelaufen.


    Niguliste kirik


    Denkmal für die Opfer des Unabhängigkeitskrieges von 1918-1920

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    Admiral Johan Pitka (1872- arvatavasti 1944) Denkmal

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    Gut zur Mittagszeit erreichten wir die Alexander Newski Kathedrale


    Nach einer ausgiebigen Innenbetrachtung der Kathedrale beschlossen wir spontan um die Ecke einzukehren.
    Das Lokal war gut gefüllt mit Blich auf die Kathedrale. Mein Platz wurde leider vom Sonnenschirm nicht vollständig erfasst, was evtl. für das folgende auch eine Rolle spielte.
    Da wir keine Speisekarte (geschweisste Din-A2 Grösse) am Tisch hatten versuchten wir ca. 15 Minuten eine zu erhalten und bestellten dann gleich drei Getränke mit.
    Diese kamen ca. 10 Minuten später dann allerdings ohne Speisekarte. Ein Ansprechen der Bedienungen scheiterte regelmäßig, obwohl die Tischzahl recht überschaubar war. Nun gut die Karte kam irgendwann nach. Schnell geschaut und ausgewählt ging nun die erneute Jagd auf die Bedienung erneut los.
    Und ich muss zugeben, dass wir nach 45 Minuten Aufenthalt entnervt aufgaben. Immerhin haben sie auf die Bitte nach der Getränkerechnung reagiert und nahmen unsere Zahlung im Klapp-Etui entgegen. Und was soll ich sagen, die nächsten zwanzig Minuten verstrichen ohne das sich Anzeichen von Wechselgeld zeigten. Meine Frau und mein Sohn waren schon etwas beiseite getreten und verzehrten einige Vorräte, während ich im Lokal an die Kasse lief und nach einigen Diskussionen die schon lange im Etui liegenden Geldstücke passend einsammelte und das Lokal verliess.

    Deutlich hungriger und von der Sonne angespannt erreichten wir das bekannte Aussichtsplateau

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    Kurz davor kehrten wir in einem netten Lokal ein, das nicht nur hervorragenden Service bot, sondern auch lecker und deutlich günstiger war. Bezahlt wurde übrigens in Euro.
    Beim Essen konnten wir diese Ritterrüstung betrachten.

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    Den Treppen hinab folgten wir der Stadtmauer mal innen, mal aussen

    Nun's Tower and Town Wall Walkwa

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    Auf dem Rückweg betraten wir noch dieses komische Betonmonstrum vor dem Hafen und fotografierten das Schiff

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    Nach dem Ankunftsblick mit Morgensonne hier der Blick am Abend zum Abschied

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    Alles in allem war es ein toller Tag.
    Wir haben viel gesehen, wenn auch bei weitem nicht alles von der Altstadt. Sie hat aber großen Appetit auf mehr gemacht.

    Mir hängen bleibt noch die Allgegenwärtigkeit der EU. Gefühlt war von jedem Punkt mindestens eine EU Fahne zu sehen.

  • Hallo @eagle ,

    vielen Dank für deinen bis dato gelungenen Reisebericht! Höchst interessant war für mich natürlich St. Petersburg und Talinn. Von Talinn haben Bekannte von mir schon so geschwärmt, du bestätigst das jetzt mit deinen schönen Fotos und deinen Erzählungen :-)

    Warte gespannt wie es weitergeht...

    Viele Grüße Tina

  • Einen schönen Tag habt Ihr da gehabt, @eagle
    Schöne Fotos, genau wie die von Sohnemann abends in Pitter gemachten
    Du wunderst Dich aber nicht wirklich über

    die Allgegenwärtigkeit der EU.

    Wo wäre Tallinn ohne sie?

    Verfolge aufmerksam wie es weiter geht

    VG, Gesa

  • wie sollte ich mich wundern, in einem bis dato immer unterdrückem/besetzten Land.
    Zumindest bis Boris Jelzin.

    Mal waren es Dänen, mal Deutsche, mal Schweden bis hin zur Sowjetunion.


    Dennoch war es für mich einfach sehr auffällig

  • Auch ich habe alles nachgelesen und fahre ab sofort mit, bin schon gespannt, wie es weiter geht.
    Seit kurzem nach nur einer Kreuzfahrt - Nordlandroute mit Mein Schiff 4 - vom Kreuzfahrervirus befallen, würde uns genau diese Ostseekreuzfahrt gefallen.
    Schöner Reisebericht von einer traumhaft schönen Reise.
    Ich würde diese Reise auch nur mit Baltikum buchen. Mein verstorbener Vater kam aus Ostpreußen und hat uns immer vom Sommer an der Kurischen Nehrung vorgeschwärmt.
    Bislang bin ich noch nie dahin gekommen, es interessiert mich aber sehr.

    @eagle
    danke für den schönen Reisebericht.

  • Vielen Dank für deinen tollen Reisebericht Wir werden diese Route am 03.08 mit der MS6 fahren und freuen uns schon sehr darauf.
    Dein Berich macht somit die Vorfreude noch größer!

    Danke
    Nadine

    MS1 östliches Mittelmeer 08/2011
    MS2 Norwegen/ Nordkap 08/2012
    MS2 Adria mit Kroatien + westliches Mittelmeer 08/2013,
    MS1 Großbritanien mit Irland 09/2014
    MS 2 Mittelmeer mit Ibiza 08/2015
    Aida Bella Kurzreise 09/2015
    MS 3 Mittelmeer mit Sardinien 08/2016
    MS6 Ostsee Baltikum 08/2017
    MS5 Bremerhaven nach Mallorca 08/2018

  • Lieber @eagle,

    das ist doch soooo schön, das es hier so viele schöne Reiseberichte von den unterschiedlichsten Reedereien gibt :thumbsup: also zwei Tage nach unserem Besuch, Kaiserwetter in Tallinn *herz* klasse Fotos!!! So kann ich durch deinen Bericht wenigstens ähnliche Fotos bei schönem Wetter anschauen 8o wer Tallinn im Regen kennen lernen möchte :joke: kann dies dann in meinem Bericht nachlesen ;) und sehen, das man auch bei Regen, noch was aus einem Landgang machen kann :D
    Zum Peterhof komme ich auch gleich in meinem Bericht, das Wetter wurde besser ^^ vielleicht weil die MeinSchiff6 abgereist war :P?(

    Liebe Grüße
    Sonja

    Bleibt gesund <3

  • Zum Peterhof komme ich auch gleich in meinem Bericht, das Wetter wurde besser vielleicht weil die MeinSchiff6 abgereist war

    Wer weiss ;) .

    Als ich letztes Jahr Anfang Mai in Sankt Petersburg war, hatten wir 4 volle Tage strahlenden Sonnenschein und Werte deutlich über 20 Grad.
    Die Geschichte vom "immerwährenden" Regen kann ich auch nach diesem Aufenthalt nicht ganz nachvollziehen :whistling:

    Lustig fand ich übrigens die Aussage von unserem einheimischen Reiseleiter im Bus: Wer seinen Ausweis verliert muss da bleiben und arbeiten.
    Da dachte ich, ich weiss wo "mein" Büro steht :) . Man muss ja nicht immer gleich Sorgen haben. Ist immer schön, wenn man auf der Welt "Bekannte" hat.

  • Schlag auf Schlag nennt man es wohl.
    Der vierte Tag hintereinander mit vollem Programm.
    Auf dem Weg nach Stockholm wurde die Uhr wieder zurückgestellt auf unsere Zeit.
    Captain Todd empfahl bei der Ausfahrt von Tallinn: Schlafen sie aus. Die Schären sind zwar schön, aber bei der Ausfahrt auch noch zu bewundern.

    Da ich die ganze Fahrt über aufgrund der frühen Bettzeit immer in der Nacht schon früh wach war, lies ich mir die Schären natürlich nicht entgehen.
    Also warm angezogen Kamera geschnappt und rauf auf Deck 15 (bzw. die Aussichtsplattform). Unterwegs staunte ich nicht schlecht. Der komplette Boden war unter Wasser? Es hatte doch nicht etwa geregnet? Wenige Meter später zeigte sich, das Personal hatte kurz zuvor das Deck gereinigt. Also irgendwann im 3 Uhr in der Nacht…

    Ich kam pünktlich zum Sonnenaufgang an und konnte so alle Farben geniessen

    Ich denke Beschreibungen sind an dieser Stelle überflüssig.

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    Nachdem die Sonne weit oben stand verliess ich das Aussendeck und ging nach vorne in die Himmel & Meer Lounge, wo neben der Landschaft noch die präzise Manövrierfähigkeit des Schiffes wahrgenommen werden konnte.

    Ich blieb hier etwas länger, da ich meine Karte auf der Kabine vergessen hatte und niemanden wecken wollte.
    Als ich es dann nach dem Anlegen wagte hörte mich sowieso niemand klopfen und ich ließ mir vom netten Reinigungspersonal die Tür öffnen.

  • Hallo @eagle

    ein wirklich schöner Reisebericht mit ausgesprochen guten und aussagekräftigen Fotos - große Klasse :thumbsup:

    Es macht riesig Spaß, noch einmal mitzufahren

    LG Carsten

    November 2014 : MS 3 : Mittelmeer trifft Atlantik
    Oktober 2015 : MS 1 : Mittelmeer mit Israel
    September 2016 : MS 1 : Hamburg trifft Mallorca
    Juli 2017: MS 6 : Baltikum mit Danzig
    Februar 2018: MS 5 : Dubai mit Indien

    November 2019: mal ohne MS - Garden Route RSA

    September 2020: MS 5 : Adria mit Sizilien und Griechenland umgebucht dank Corona :(

    August 2021: MS1: Norwegen mit Geirangerfjord und Stavanger

    November 2021: aidamar : Kanaren & Madeira

    Juni 2022: MS <3 : Malaga bis Mallorca & Mallorca bis Malta

    September 2023 : MS 5 : Mittelmeer mit Sizilien & Östl. Mittelmeer mit Kreta

    November 2023 : aidastella : feelgood cruise Kanaren

    August 2024 : MS 3: Großbritannien mit Newcastle

    September 2025 : MS 1 : Neuengland und Kanada

    Oktober 2026 : MS 7 : Europas Westküste - ab Hamburg bis Palma